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Beiträge von Ton_Opa

  • Erfahrung gesucht: HDV Material projezieren

    • Ton_Opa
    • 5. Dezember 2005 um 12:18

    Genial! Der Plan des Selbstbau-anamorphoten!

    Aber für professionelle Anwendung wohl eher nix.
    Ich habe mal gelernt, dass an jedem unvergütetem Glas-Luft-Übergang 5% Lichtleistung verloren geht. Das bedeutet die Prismen lassen allerhöchstens noch 81% der vorhandenen Lichtleistung passieren (die Verluste an Glas-Wasser- oder Glas-Öl-Übergang mal vernachlässigt).

    Ebenso dürfte der Farbfehler nicht zu verachten sein: Bei 16 Meter Projektionsentfernung laut http://ww2.bepo.com/jochen/anamorph/ Immerhin schon 6,5mm. Ist also wirklich nur für Kurzstrecken-Wohnzimmer-Projektionen zu gebrauchen.
    Zudem zeigen Jochens Demofotos im oberen Bildbereich eine deutliche Kissenverzerrung, die professionellen Nutzern kaum auszureden sein wird.

    Trotzdem:
    Genial - fast ein Grund, sich überhaupt einen Beamer zu kaufen.... oder vielleicht kann man sich auch eine Brille für den eigenen Monitor basteln :lol:

    Grüße
    Opi

  • Brauche dringend Hilfe!!!

    • Ton_Opa
    • 3. Dezember 2005 um 14:12
    Zitat

    R´nB/Hip-Hop/Pop


    Ahso!
    Es geht also darum, einen Sound zu erzeugen, der in Wirklichkeit nicht möglich ist.

    Praktisch wird das so gelöst: (für Loopartiges Gedöns): Max 3Miks. Diesen Mix gnadenlos zusammenkomprimieren, das darf sogar zerren. Gut machen sich auch Mehrbandkompressoren. Und schon ist das Schnaufen des Drummers genauso laut wie die Snare!

    Bei solchen Sachen muss man sich halt ganz vom "echten" Sound verabschieden. Gut ist, was Spaß macht.

    Da soll der Tonmann mal Gas geben! Lass dem mal freien Lauf.

    Schlagzeugaufnahmen in mehere Takes aufteilen ist hier auch der richtige Ansatz. Schon der alte Stevie hat in den 70ern Hihats gedubt.
    Hauptsache ist, da ist einer dabei, der genau weiß, was erhören will und das auch durchsetzen darf. Das ist bei solchen "Designs" das A und O.


    Am besten ein KlangBeispiel vom

    Zitat

    Sound, den man für solche Charttaugliche Musik als Snare-Drum hört

    mitnehmen und den Tonmann fragen:"wie machen wie das?"
    Du musst aber damit rechnen, dass der sagt:"Mit MIDI, geh nach Hause und schick mir einen Programmierer"

    Grüße und viel Spaß wünscht
    Opi

    Grüße
    Opi

  • Brauche dringend Hilfe!!!

    • Ton_Opa
    • 2. Dezember 2005 um 19:20
    Zitat

    . sagen wir "kernig" :lol:

    Offenbar ist Dir Dein Problem der ewig zu lauten Snare bestens bekannt.


    Vielleicht....aber nur ganz vielleicht .....
    solltest Du mal darüber nachdenken, die Klänge so anzubieten, wie Du sie auch auf der Aufnahme hören willst.

    Das Lautstärke-Verhätnis der Instrumente gehört nun mal zur Klangvorstellung dazu.
    Alle Deine Gigs, auch live, werden davon profitieren, wenn Du nicht mehr kernig anbietest - sondern zur Abwechslung mal ausgewogen.

    Hab die Schnauze voll von diesen Piccolo-Rittern, die alles zusemmeln.

    Wenn Deine Spielweise eine Aufnahme nicht möglich macht, vielleicht findet sich ja ein Drummer, der das kann und spielt für Dich :twisted:

    Nix für Ungut... Böse muss auch mal sein....

    Nacheinander Einspielen ist eine gute Möglichkeit. Dauert aber und muss man auch können. Wahrscheinlich kommt mehr Musik bei raus, wenn der Aufnahmefuzzi genau das aufzeichnet, was Du anbietest. Ein Schlagzeug mit einer zu lauten Snare.

    Grüße
    Opi

  • Welcher Schalldruck ist nötig ?

    • Ton_Opa
    • 1. Dezember 2005 um 15:06

    Na gut:

    Mit 20 kW pro Seite kannst Du 3000 Leute locker beschallen, auch open air.


    Grüße
    Opi

  • Welcher Schalldruck ist nötig ?

    • Ton_Opa
    • 1. Dezember 2005 um 12:10
    Zitat

    Zu was führt ein Wert wie "20 W pro Person" bei einer Veranstaltungsgröße jenseits der 10 000 Leute?

    Das führt nach Adam Riese zu 200 kW.

    Es geht doch bei diesen Angaben um das Absichern von Mini-Gigs. Da schreibt man in den Clubrider: Mindestens 2x3kW und fertig.

    Wenns bei einer 20 000er Veranstaltung nicht hinhaut, lags bestimmt nicht an deinem Rider, oder?

    Grüße
    Opi

  • Dringend: Schukos montieren / Prüfplaketten / Elektrofakra

    • Ton_Opa
    • 1. Dezember 2005 um 11:24

    Bleibt nur hinzuzufügen, dass für das Messen von Netzanschlüssen und Prüfen mit Plakettenklebung bei Verwendung von geeignetem Gerät eine unterwiesene Person genügt. Da brauchts keinen Zettel für.

    Mir fällt auf Anhieb noch eine Fachkraft-Ausbildung ein, die überhaupt nichts taugt...
    Sachen gibts...

    Grüße
    Opi

  • Welcher Schalldruck ist nötig ?

    • Ton_Opa
    • 1. Dezember 2005 um 11:14

    "Schalldruck" hat praktisch im Beschallerleben kaum eine Bedeutung, weil man ihn nicht einfach nachvollziehbar messen kann.

    Schon so kleine Meßgeräte bieten mit Gewichtungskurven und unterschiedlichen Meßverfahren Parameter an, deren Veränderung zu völlig unterschiedlichen Meßergebnissen führt (+-20db).

    Deswegen sind auf den meisten Ridern nach wie vor Leistungsangaben zu finden. Hier schwankt die resultierende Lautstärke zwar auch um 10 dB, dafür lässt sich das aber schnell und einfach nachprüfen.

    Am sinnvollsten scheint nach wie vor die Angabe "ausreichend". Denn die Leute vor Ort kennen ihre Location am besten. Wenn Du viel brauchst, kann man mit dem örtlichen Verleiher (oder Veranstalter kurz Rücksprache halten).

    Die einzigen, bei denen es wirklich auf Schalldruck ankommt, sind die Lärmschützer. Ihre "Ernergieäquivalenten Dauerschallpegel" sind mit günstigen Schallpegelmessern überhaupt nicht zu erfassen.

    Fensterakrobatik ist jedermann freigestellt. Manche fliegen gern.

    Schöne Grüße
    Opi

  • Baß mit DI und Mikro - was tun gegen Laufzeitenunterschiede?

    • Ton_Opa
    • 30. November 2005 um 15:17

    Was heißt denn 100% funktionieren?

    Natürlich kannst Du zwei Signale nicht 100% zur Deckung bringen, wenn diese nicht gleich sind. Und die Signale von DI und Speaker sind bestimmt nicht gleich, das ist der Grund, warum viele Teks sie beide auf dem Pult haben wollen.

    Jetzt haben wir ohne Ende über Phasenfehler gebrabbelt und vielleicht geht es darum überhaupt nicht.

    Ich möchte wissen: Was ist dein Problem? Was hörst Du da?
    Inzwischen schreibst Du ja schon: es gibt kein Problem . Ach so, na dann...

    Bei Drum-Samples besteht ja wohl ein Hauptproblem in der Triggerung. Da sich alle Schläge unterscheiden, ist es hochwahrscheinlich, dass auch der Triggerimpuls nicht immer mit dem ersten Kontakt zwischen Stick und Schlagfell erzeugt wird. Schon das führt zu minimalem Eiern des Grooves.

    Aber auch da hörst Du ein Phasing.
    Was kann, um Gottes willen, zwischen einem natürlichen Schlagzeug-Geräusch, dass jedesmal anders ausfällt, und einem völlig anderem Drumsample phasen? Gar nix! Weil diese Signale völlig unterschiedlich sind. Da phased nix, das klingt höchstens wie zwei verschiedene Snares, die mehr oder minder gleichzeitig angeschlagen werden.

    Wenn es bei dir auch phased kann ich nur sagen: prüfe grundsätzlich deine Abhörsituation im Digitalsetup.

    Oder wir müssen mal klären, was ein Kammfiltereffekt ist, was phasen ist usw.

    Vorschlag: Phasen klingt wie das Effektgerät Phaser. Dieser erzeugt seinen charakteristischen Klang, indem er zu dem Originalsignal dasselbe geringfügig zeitverzögert hinzuzumischt. Hierbei wird die Verzögerungszeit periodisch verändert (moduliert).
    Im Sprachgebrauch der Beschaller wird der Begriff Phasing auch oft auf Kammfiltereffekte angewendet, die durch feste, also nichtmodulierte Laufzeitunterschiede entstehen.

    Im übrigen möchte ich mal vorsichtig schätzen, dass bei mindestens 75% aller Pop- und Rock-Produktionen Samples zumindest unter der Bass-Drum liegen....und ich hör da nix phasen....

    schöne Grüße
    Opi

  • Monitor-Männer

    • Ton_Opa
    • 30. November 2005 um 13:24

    pke

    Zitat

    Monitor ist für die meisten der Branche eher Nebensache


    Das kann ich nicht bestätigen. Ich erlebe es oft auf "Kofferjobs", dass der Babysitter an der Front wirklich hauptsächlich zum Getränkeholen einzusetzen ist (und dies auch gerne tut), während die Fachkompetenz auf der Bühne anzutreffen ist.

    Auf meiner ersten Tournee als Kabelhilfsadjutant hat mein Frontmann schon zu mir gesagt: "sich da vorne (FOH) hinstellen kann jeder. Auf der Bühne wird die Musik gemacht." Das würde ich heute voll bestätigen.

    Ich empfinde den Job als Monitormann als wesentlich anspruchsvoller als den an der Front. Schon deswegen arbeite ich lieber vorn. :wink: Das Arbeiten am Monitor hat seine ganz eigenen Reize. Aber der Mehraufwand wird weder vom Verleih noch von den Künstlern entsprechend honoriert:
    Erst wird sich ein eigener Frontmann angeheuert und erst wenn man es wirklich hat, wird auch ein eigener Monitormann bezahlt. Ein Graus.


    Zitat

    Im Endeffekt zählt das Wohlbefinden der Musiker oftmals mehr als der Hallensound


    Im Endeffekt zählt das Säckel des Veranstalters mehr als alles, was auf den Bühnen stattfindet, ist meine Erfahrung. Nicht schön, aber leider unumstösslich: Agenturen, Plattenfirmen und Veranstalter bewirken auf dem Technikermarkt mehr, als jede Musiker-Solidarität oder Überzeugung.

    Und den meisten dieser Leute ist der Hallensound und das Wohlbefinden der Musiker völlig wurscht. Spätestens mit dem Satz:"Du kannst deinen Techniker gerne mitbringen, aber Du musst ihn selbst bezahlen" sind die meisten Musiker oder deren Manager bald überzeugt. Denn wir sind ja alle ersetzbar. Dabei geht es da garnicht darum, absolut Geld zu sparen, sondern darum, dass das Geld in den "richtigen" Kanälen bleibt.

    genug gefrustet.

    schöne Grüße
    Opi

  • Baß mit DI und Mikro - was tun gegen Laufzeitenunterschiede?

    • Ton_Opa
    • 30. November 2005 um 12:37
    Zitat

    Ich glaube, man versteht mich nicht ganz

    Das kann schon sein.
    Kannst Du nicht mal zum besseren Verständniss, was Du da eigentlich hörst, ein Stück Stereo- Wav oder ein Bild davon posten, wo auf den beiden Kanälen die beiden fraglichen Bass-Kanäle liegen?

    Ich theoretisiere zwar auch ganz gern, finde aber keineswegs, dass das Klassenziel erreicht ist. Denn mir genügt nicht, dass es irgendeinen theoretischen Ansatz gibt, der auf ein praktisches Phänomen zu passen scheint.

    Mir ist es besonders wichtig, herauszufinden, welche theoretischen Ansätze praktisch eine Rolle spielen, und welche nicht.
    Das haben wir noch nicht geklärt.

    und das wär schon interessant.

    Bisher haben wir herausgefunden:

    - dass Cubase Mono-Spuren nicht phasenstarren Gleichlauf aufweisen.
    - dass Lautsprecherboxen jenseits ihres linearen Übertragungsbereiches Phasenverschiebungen verursachen
    - dass Filter bei Überschreiten ihrer Grenzfrequenz Phasenverschiebungen verursachen.

    Das ist alles sicher richtig, aber eben nur theoretisches Geschwafel. Wenn ich wissen will, ob und wie ich dagegen ankomme, muss ich wohl einen Tontechniker anrufen, oder wie?

    Wenn wir jetzt mit dem Forscherdrang aufhören, ist die Hälfte wieder damit zufrieden, bei jeder Gelegenheit was zu von "Phasenschweinereien an einer Bassreflexbox" zu schwafeln, statt zum Beispiel seine Anlage an der richtigen Stelle zu stacken. - Ich hasse sowas.

    Grüße
    Opi

  • Baß mit DI und Mikro - was tun gegen Laufzeitenunterschiede?

    • Ton_Opa
    • 28. November 2005 um 01:37

    schon richtig!
    aber der Profi betreibt seine Box ja nicht unterhalb der Tuningfrequenz!

    Na gut, Mukker tun das vielleicht...

    Solche Gruppenlaufzeitdelays stellen sich bei allem ein, was irgendwie filtert.
    Aber das hört man nicht so störend. Klingt eben einfach wie ein Hochpass...

    Wenn ich das gleiche Signal auf zwei analoge Kanalzüge gebe und wild an den Filtern kurble, erhalte ich ohne Ende solche "Phasenverschiebungen und Gruppenlaufzeitverschiebungen". Das hört sich aber einfach wie ein gefiltertes Signal an und nicht "phasend" oder wie ein Kammfiltereffekt.
    Eben weil die Laufzeit frequenzabhängig ist und nicht (wie bei einem latenzbedingten Laufzeitunterschied ) statisch.

    Daher glaube ich bei dem von WW beobachteten Phänomen an eine andere Ursache.

    Zitat

    Induktivitäten schieben / drehen das Signal wie bekannt um 90°


    Nein das tun sie nicht.
    An einer Induktivität eilt die Spannung dem Strom um 90 Grad vor. (idealer Weise immer und bei jeder Frequenz). Das bedeutet nicht, dass ein Übertrager Phasenverschiebungen verursachen muss. Ein unbelasteter Trafo erzeugt nahezu keinerlei Phasenverschiebung. Die Spannungen sind primär und sekundär gleichzeitig vorhanden.
    Es ergeben sich durch die Lastwiderstände und Verluste aller Art aber parasitäre Filter, die den Frequenzgang wie ein Filter einschränken und dementsprechend für Phasenverschiebungen sorgen.
    Diese treten dann natürlich bei überschreiten der oberen oder unteren Grenzfrequenz deutlich auf.

    Grüße vom unwissenden
    Opi

  • Baß mit DI und Mikro - was tun gegen Laufzeitenunterschiede?

    • Ton_Opa
    • 27. November 2005 um 01:06

    also ich würd ma sagen, da stimmt irgendwas ganz anderes nicht. Bei einem Mikrofonierabstand von 10 Zentimentern ergibt sich ein Laufzeitunterschied von 0,3 ms. Was soll denn da bei 100 Hz phasen? In der Regel steht das Mikrofon wohl auch noch näher an der Kalotte. Der Unterschied ist so kurz, da kann gerade am Bass nix Phasen. Kammfiltereffekte werden wenn, dann in den Höhen und Mitten hörbar - Aber nur wenn die beiden Signale hinreichend gleich sind. In der Regel unterscheiden sich die Signale von Kalotte und DI aber gerade in den Mitten und Höhen so gravierend, dass man da nix "kämmen" hört.

    Und wenn doch, ist die Abhilfe einfach: Filtere einfach die Signale so, dass sie sich deutlich unterscheiden - Das macht man doch eigentlich sowieso(?) Wozu brauch ich denn zweimal das gleiche Signal?

    Du solltest mal dein setup Überprüfen, ob es da irgendwo Übersprechen gibt, oder ob du aus Versehen beide Signale auf beiden Kanälen hast, sodass Du einfach nur die "Unwucht" von SX zu hören bekommst.

    Bei Gitarren mikrofoniert oft gerne mehrfach gerade um die Kammfiltereffekte kreativ zu nutzen. Spiel doch einfach damit. Und wenns nervt, lässte eben den zweiten Kanl eben weg.

    Grüße
    Opi

  • Schwankungen FAME Funkmikros

    • Ton_Opa
    • 25. November 2005 um 11:34

    Nein.
    Du lagst mit deiner AM-Batterie auf der sicheren Seite, wenn diese neu war.
    AM Batterien halten höhere Leistungsreserven bereit als UM-Batterien gleicher Baugröße.

    Grüße
    Opi

  • Knistern & Knalln beim GL2200

    • Ton_Opa
    • 16. November 2005 um 15:25

    einfach mal die Lötstellen "da oben" rund um Gain und die Buchsen nachlöten. Ich hatte im A&H nach 12 Jahren Verleih auch schon eine Begegnung mit losgerockerten Koppel-Elkos (Phantomspeisung). Auch gesockelte ICs kann man mal lösen und wieder stecken. Ist im A&H was gesockelt?

    Grüße
    Opi

  • Argumentationshilfen: Anwohnerbeschwerde bei Jugendraum

    • Ton_Opa
    • 12. November 2005 um 12:25

    Die Such-Funktion hätte offenbart, dass die TA Lärm Grenzwerte und Messverfahren festlegt. Sie ist Teil eines Bundesgesetzes und damit für jeden (auch noch so zickigen) Bürger einklagbar.
    http://www.dalaerm.de/materialien/talaerm.pdf

    Deswegen nehmen örtliche Behörden das sehr ernst, weil sie sich keinen Gesetzesbruch vorwerfen lassen wollen.

    Deine Sicherheit, dass die verusachte Belästigung unterhalb der Grenzwerte liegt, ist eine trügerische.
    Die lauten Gespräche der Raucher können insbesondere nach 22.00 Uhr sehr wohl zu gesetzeswidriger Lärmbelästigung führen.

    Überzeugt werden muss bei euch in erster Linie wohl der Bürgermeister oder der vergrätzte Bürger.

    Wirklich rechtliche Chancen gibt es kaum. Es gibt kein "Recht auf Lärm machen", wohl aber ein Recht auf Ruhe.

    Die (teuren) Meßgeräte kann man vielleicht beim nächstgrößeren Ordnungsamt (Umweltschutzamt) entleihen - manchmal hat auch die Feuerwehr ein solches. Dann könnt ihr mal messen, damit ihr einen Anhaltspunkt habt.
    Günstige Geräte werden bei so sporadischer Belästigung durch Gespräche kaum vernünftige Werte liefern.

    Eure einzige Chance besteht darin, eine Einigung zu erzielen. Vielleicht beim Bürgermeister anfragen, ob er euch eine andere Lokalität vorschlagen kann. Eine Unterschriftenaktion macht nur dann Sinn, wenn sie darauf hinausläuft, dass Ihr igendeinen Ort für euch braucht.
    Gegen die "Unvernunft" eines einzelnen Klägers habt ihr mit solchen Aktionen schlechte Karten.

    Grüße
    Opi

  • Welches mikrofon wird hier verwendet ? Tanz der Vampire

    • Ton_Opa
    • 12. November 2005 um 05:06

    Ich habe die beiden Mikrofone nicht AB gehört.
    Als ich mir das DPA angehört habe, war für mich die auffälligste Eigenschaft die Überbetonung der hohen Höhen - eben sehr ähnlich zu den Sennheisern.

    Worin äußert sich denn dieser Unterschied - kann das mal ein bißchen präzisiert werden? - statt einfach nur "besser".

    Es mag sein, dass DPAs etwas "runder" sind... was ich persönlich bei Stimmen eigentlich nicht brauche... (das würde ich aber ohne AB-Vergleich nicht beschwören.)

    Grüße
    Opi

  • Welches mikrofon wird hier verwendet ? Tanz der Vampire

    • Ton_Opa
    • 10. November 2005 um 11:38

    Die Headsets von DPA sind zur Zeit ungeschlagen. Sie sind nicht nur sehr klein, sondern sitzen auch sehr gut.

    Als es die noch nicht gab, haben wir so ähnliches aus Kleiderbügeln selbst gebogen. Das funktioniert auch sehr gut (Mit Leukoplast umwickeln). Sowas lässt sich sehr gut auf individuelle Köpfe maßschneidern (passt aber dann auch nur auf genau den Kopf).

    Für Musicals halte ich nach wie vor ein Kugelmikrofon auf der Stirn für das Beste. Das klingt am Besten und ist völlig unempfindlich gegen Verrutschen.
    Wenn sich zwei Sänger näher kommen, muss dann eben der flinke Finger ran.

    Grüße
    Opi

  • Welches mikrofon wird hier verwendet ? Tanz der Vampire

    • Ton_Opa
    • 10. November 2005 um 10:27

    Also einen ausgeprägten Klangunterschied zwischen DPA- und Sennheiserkugeln konnte ich bisher nicht feststellen. Beide gehen linear sehr tief herunter und liefern etwas zu viel an ganz hohen Höhen, was sich bei einem Lavalier auch als vorteilhaft erweisen kann.
    Das DPA hat eine wesentlich geringere Impedanz, was aber auf der kurzen Kabelstrecke zum Sender kaum groß Wirkung zeigen kann.

    Langzeiterfahrungen als Körpermic habe ich nur mit MKE. Es ist richtig, dass man bei schwitzenden Tänzern was gegen die Sturzbäche des Schweißes unternehmen muss. Das muss man bei DPAs bestimmt auch.

    500 Euro für ein Kleinstmikrofon, dass als Verschleißteil bewertet werden muss, empfinde ich als ziemlich fantastisch.

    DPAs Headset mit Nierenkapsel entschärft das "sich gegenseitig anschreien "-Problem erheblich. Allerdings ist es naturgemäß auch sehr empfindlich gegen Positionsveränderungen dicht am Mund, so dass ich es nur dann in bewegten Shows einsetzen würde, wenn es wirklich am Darsteller festgetackert wird.


    Grüße
    Opi

  • Welches mikrofon wird hier verwendet ? Tanz der Vampire

    • Ton_Opa
    • 9. November 2005 um 14:42

    Ja, die Goldvariante ist wieder etwas günstiger geworden als die älteren red-dot / blue-dot -MKEs.

    die MKEs sind nach wie vor erste Wahl, auch wenn sie manchem zu günstig erscheinen. Ich verkaufe Dir gern welche für nur 498 Euro. Ohne Stecker versteht sich.

    Alternativ (und teurer) gibts ähnliches von DPA . (von da kommt auch das legendär kleine Headset (auch als Niere).)

    Wer mit Richtwirkung arbeiten möchte, sollte auch mal bei Shure gucken.

    Grüße
    Opi

  • Backstein in Basedrum

    • Ton_Opa
    • 9. November 2005 um 13:56

    wobei da keine "Masse" vergrößert wird, sondern das Luftvolumen im Kessel verringert wird. Und außerdem wirkt ein Hindernis im Kessel quasi als Diffusor für Oberwellen und Partialschwingungen im Kessel.
    Die Koppelung zwischen Schlag- und Resonanzfell wird verbessert- die Laufzeit des Nachhalls von Obertönen im Kessel, verkürzt und Resonanzen bedämpft.

    Es kommt also kaum mehr "bumms" zustande, sondern weniger "Päng" dabei heraus.

    Grüße
    Opi

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