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  2. Stephan Graeske

Beiträge von Stephan Graeske

  • Kammfiltereffekte bei Summation mit verzögertem Signal

    • Stephan Graeske
    • 9. November 2005 um 14:11

    Hallo zusammen,

    bei einer (kleineren) Veranstaltung am Samstag nutzen die Musiker einen In-Ear-Monitorverstärker. Dieser bekommt über ein 01V96 - Auxweg ein Monitorsignal. Zusätzlich schließen die Musiker jeweils ihr eigenes Instrument auch noch an den In-Ear-Monitorverstärker an. Sie möchte damit selber das Verhältnis zwischen ihrem Instrument un dem allgemeinen Monitormix einstellen können.

    Dies brachte mich auf einen interessanten Gedanken: Der Musiker hört nun sein Instrument (z.B. Keyboard) über das 01V96 und gleichzeitig über den Direkt-Eingang. Nehmen wir an, beide Signale hätten zufällig die gleiche Amplitude. Nehmen wir beim 01V96 eine Latenz von 1,6ms an. Bei der Addition des direkten Signals mit dem verzögerten Signal treten jetzt frequenzabhängig Interferenzen aus. Ich habe diese mal simuliert (siehe Bild).

    Vorausgesetzt, mir ist kein Fehler unterlaufen, ist das schon eine enorme Verzerrung des Frequenzganges. Ein ähnlicher Fall wäre, wenn eine analoge Konsole über ein Returnweg das Signal eines digitalen Effektgerätes zurückbekommt und dieses mit dem Originalsignal vermischt.

    Nehmt ihr das "Problem" so hin, oder macht sich jemand den Aufwand, das Originalsignal entsprechend der Latenz des Digitalgerätes zu verzögern???

    Schöne Grüße

    Stephan Graeske

    http://www.graeske.de/1_6ms_Delay.tiff

  • Meyer 700HP / Bass Array Simulationen

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 22:31

    Vernachlässigt man wirtschaftliche Argumente, dann wäre also ein Array von 700HP tide packed auf einer Breite von 30m eine akustisch super Lösung, da auch die Kopplung der LS untereinander eine gute Wirkung hat?

    Mit diesem Wissen würde dann also niemand mehr Bässe aufeinander stapeln sondern immer versuchen, mit den vorhandenen Bässen die Abstande der Schallquellen im Array klein zu halten?

    Da die 700HP nach hinten deutlich gedämpft abstrahlen wäre also die Bündelung exakt die gleiche wie nach vorne, jedoch nur deutlich geschwächt, oder?

  • Funkstrecke fuer ein Messsystem

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 16:36

    Ja, er ist im Forum unter seinem richtigen Namen anzutreffen.

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 13:30
    Zitat von "Akustikfuzzi"

    Ein bisher noch nicht diskutiertes Thema ist das sogenannte Arbeitszeitgesetz.

    Dort steht haargenau drin, wie lange du arbeiten darfst, wann du Pausen zu machen hast, etc..

    Auch das mit den sogenannten Freelancern in unserer Branche ist meines Erachtens eine tickende Zeitbombe. Lest doch einfach mal den Beitrag auf der VPLT-Seite dazu durch. Wehe wenn das einmal greift, ich glaube, dann wird mehr als eine Firma den Bach runter gehen.

    Genau. Und daran mußte ich auch immer denken, wenn hier von 10 Stunden oder 12 Stunden Tagessätzen gesprochen wurde.

    Denn statt "Arbeitnehmer" steht dort heute "der Beschäftigte" und dazu zählen auch Freelancer, die das machen was die Firma sagt.

    Wenn die Firma Media XY einen selbständigen VTler beauftragt, dort die Kisten zu laden, dort auszuladen, dort die Boxen hinzustellen, hier die Kabel zu legen.... und das dauert mehrere Tage über 10 Stunde bzw. einen Tag mal 16 oder 18 Stunden, dann macht sich in erster Linie die Firma Media XY strafbar.

  • Meyer 700HP / Bass Array Simulationen

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 12:58

    Ich möchte gerne noch mehr wissen.

    Oft ist die Array-Gesamtbreite (evt. durch Bühnebreite) vorgegeben. Die Zahl der Lautsprecher ist oft auch gegeben.

    Gibt es eine Mindest-Anzahl von Schallquellen-Positionen? Gibt es eine Höchstanzahl? In Kais Veranschaulichung sind 8 Schallquellen-Positionen eingezeichnet.

    Angenommen, man hätte 16 Bässe. Würde man die dann theoretisch in engeren Abständen in die Lücken stellen oder auf jede der 8 Positionen zwei Stück?

    Angenommen, man hätte 4 Bässe. Würde man dann theoretisch den Abstand verdoppeln (d.h. immer eine Position frei lassen) oder würde man die Gesamtbreite des Arrays verkleinern und die Abstände beibehalten?

  • Funkstrecke fuer ein Messsystem

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 10:46

    Daran habe ich auch gedacht und schrieb deshalb, dass man jemanden fragen soll, der weiß was er tut und der Erfahrung damit hat.

    Es wäre denkbar, dass der entstehende Fehler deutlich geringer als andere Fehler im Messverfahren ist und vernachlässigbar ist. Es wäre auch denkbar, dass hochgenaue Messungen einer mittelmäßigen Möglichkeit der Einflussnahme gegenüber stehen. (Zu viele EQs um den Amplitudengang glatt zu bekommen schaden der Phase...) (Ich gehe davon aus, dass es um das einmessen von PA-Anlage geht).

  • Tiefe Frequenzen dämpfen?

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 10:41

    Gibt es "hohle" Stellen hinter den Wänden? Dies kann auch unter Treppenstufen, unter der Bühne, etc. sein.

    Wenn nichts geändert werden darf, so könnten diese Stellen umgebaut als Helmholzresonator fungieren. Wichtig ist dabei aber die fachmännische Dimensionierung - sonst bringt das gar nichts.

  • Ghost Images / Mikrofonarray

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 10:28

    Versucht man, mit Hilfe eines Mikrofonarrays einen Raum "akustisch" abzubilden, detektiert man oberhalb einer bestimmten (von der Arraygestaltung abhängigen) Grenzfrequenz leider auch Schallquellen, die real nicht existieren. Bruel & Kjaer nennt diese "Ghost-Images".

    Mich interessiert, wie genau diese Schein-Schallquellen entstehen.

    Kann dies jemand "kurz" erklären oder hat jemand dazu einen guten Artikel als PDF?

    (Hintergrund: Wir haben acht übereinander im Abstand von 12,5 cm angeordnete Mikrofone, welche mit einem Schrittmotor auf einer Zylinderhülle mit Durchmesse von ca. 1,76m in 1 Grad Schritten messen. Die Impulsantworten der 8*360 Messungen werden in Matlab verarbeitet).

  • Tiefe Frequenzen dämpfen?

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 10:23

    Ich hätte in Hinblick auf die Kosten ebenfalls zuerst versucht, die Lautsprecherpositionen zu verändern.

    Frage: Sind die Bässe links und rechts oder gibt es einen Mono-Sub in der Mitte?

    Wenn L+R: Wie verändert sich die "Berg-und Tallandschaft" wenn Du nur einen Bass laufen läst?

    Mich interessiert, ob die "Berg- und Tallandschaft" eine Folge von Interferenzen ist oder durch Raummoden entsteht. Oder beides, aber in welchem Verhältniss?

  • Schalldämmung

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 10:15

    Mit "Dämmung" hast Du schon das richtige Wort gewählt (im Vergleich zu Dämpfung.

    Die Grundregel lautet: Je dicker das Material, desto niedriger die unterste gedämmte Frequenz.

    Bei Musik werden außerhalb des zu dämmenden Raumes häufig die Bässe als besonders störend empfunden. Zur Dämmung der niedrigen Bassfrequenzen brauchst Du ein dickes Material.

    Überschlagsmäßig kann die Materialdicke so berechnet werden:

    Dicke = Lamda / 4. (Lamda steht für die Wellenlänge).

    Wenn ihr bis 50 Hz dämmen wollte, entsteht dabei eine Materialstärke von 1,71m :)

    Oder andersrum: Wenn ihr eine Materialstärke von 0,25m habt, dämmt diese hinunter bis zu einer Frequenz von 343 Hz.

    Die Formel beruht drauf, daß eine Welle im höchsten Punkt mit dem Absorptionsmaterial getroffen werden muß, was bei Lamda / 4 der Fall ist. Wenn die Hochtton-Dämpfung gut ist, kannst Du das Material auch mit einem Abstand zur Wand montieren und triffst damit vielleicht den Wellenhochpunkt der niederfrequenzten Wellen.

    ...bei einem Kellerraum ist aber leider oft der Platz zu gering, daß man da nie vollständig dämmen kann ...

    Die Rechnung ist überigens unter der Annahme gemacht, daß die Schallgeschwinigkeit im Material unverändert ist. Setzt das Material die Schallgeschwindigkeit runter, sinkt auch die Wellenlänge und somit die Materialstärke.

  • Funkstrecke fuer ein Messsystem

    • Stephan Graeske
    • 2. November 2005 um 10:02

    Sennheiser hat auch so einen Aufstecksender für seine ew500 G2 Serie im Programm. Frag doch mal Norbert Wessel nach seinen Erfahrungen damit. Müßte auch eine günstigere Alternative sein.

  • Die königsklasse des Preisdumpings

    • Stephan Graeske
    • 31. Oktober 2005 um 21:15

    Richtig. In meinen Augen gibt es keinen Nutzen, sich mit der ausführenden Firma zu beschäftigten. Aber es würde dem Markt gut tun, wenn mittelfristig alle VStättBetreiber die VStättVerordnung einhalten. Dann fallen automatisch viele viele viele Günstig-Anbieter raus.

  • Die königsklasse des Preisdumpings

    • Stephan Graeske
    • 31. Oktober 2005 um 16:40

    Das selbe haben wir ja bei nicht-schulischen Veranstaltungen in einer Schule, wenn sich dort z.B. der örtliche Theater-Verein oder die örtliche Tanzschule einmietet.

  • Die königsklasse des Preisdumpings

    • Stephan Graeske
    • 31. Oktober 2005 um 16:40

    Ob die Ansprache des Pfarrers (womöglich noch auf kölsch) dem ganzen einen kirchlichen Charakter verleiht ?????????????

  • Die königsklasse des Preisdumpings

    • Stephan Graeske
    • 31. Oktober 2005 um 16:30

    Eine öffentliche Karnevalsveranstaltung in den Räumen der Kirche ist aber z.B. keine kirchliche Veranstaltung!

  • Die königsklasse des Preisdumpings

    • Stephan Graeske
    • 31. Oktober 2005 um 16:03

    Auf dem Papier ist das so. Aber ich kenne viele Fälle wo selbst der Hallenbetreiber nicht davon zu überzeugen ist, die VSättVo zu beachten. Im öffentlichen Bereich haben die Beamten (scheinbar) keine Lust und im privaten Bereich möchte der Betreiber natürlich seine Kunden nicht verkraulen. Um im kirchlichen Bereich interessiert es auch niemanden, wenn dort nicht-kirchliche Events stattfinden.

    Was macht man dann mit einer solchen netten Vorschrift, wenn sich keiner dafür interessiert??


    ... das gleiche ist dann, wenn es um Nutzung von UHF-Strecken geht.

  • Meyer 700HP / Bass Array Simulationen

    • Stephan Graeske
    • 30. Oktober 2005 um 19:37

    Danke für die Antwort.

    Hat jemand einen DAGA-Artikel oder ein ähnliches hochwertiges Dokument zu diesem Thema? Ich würde mich da gerne etwas in die Theorie einlesen.

    Wenn eine solche Aufstellung ähnlich einer Strahlerzeile (nur horizontal wirkt), dann würde das Abstrahlverhalten in Abhängigkeit der Frequenz interessieren. Muß man sich bei der Wahl des Abstandes nicht auf eine Frequenz festlegen, für welche optimiert wird? Gibt es dadurch nicht zusätzlich Nebenmaxima, die störend sind? Welche Unterschiede erhält man von der Front- zur Rückseite? ...

    Ich freue mich, falls mir jemand ein PDF empfehlen kann.

  • Suche kleine Anlage in Aachen zu mieten

    • Stephan Graeske
    • 28. Oktober 2005 um 16:11

    O.k., dann verstehe ich Dein Anliegen jetzt. :)

  • Suche kleine Anlage in Aachen zu mieten

    • Stephan Graeske
    • 28. Oktober 2005 um 14:44

    Ich fragte deshalb, weil Du einen Controler forderst und gleichzeitig eine Anlage, die pegelfest ist. Wenn da ein ordentlicher Controler drin ist - dann ist die dadurch automatisch pegelfest.

    Für 30qm ist "etwas Druck" halt so relativ. Da kann man so ziemlich alles hinstellen. Bei dem niedrigen Budget von 150 EUR denke ich eher, daß Du Dich am Angebot orientieren solltest - denn die meisten Vorschläge von hier wirst Du damit wahrscheinlich nicht umsetzen können. Entweder gibt es das nicht bei Euch in der Ecke, oder es ist nicht bezahlbar. Übrig bleibt das das günstige Angebot des Verleihers um die Ecke.

  • Meyer 700HP / Bass Array Simulationen

    • Stephan Graeske
    • 28. Oktober 2005 um 14:26

    Hallo Kai,

    was genau wurde denn im Bild zwei an zeitlicher Korrektur gemacht? Gabs es dabei auch eine Pegelkorrektur?

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