Den Pressesplitter würde ich hinter die Summe (evtl. Kompressor) packen, pre EQ.
Der macht nur Distribution, da hängt die Presse ihre Walkmänner dran, die mischen nicht selbst.
Beiträge von Hubert Barth
-
-
Ich dachte das Ziel bei IEM wäre s *nicht* taub zu werden :wink:
Und wieviel Watt denkst Du kann man aus einem 9V Block ziehen?Also ich habe keine Lautstärkeprobleme damit.
Ich fahre den Sender relativ hoch an, die Peaks dürfen rühig mal bis Anschlag gehen, der Sender ist da gutmütig.
Am Empfänger brauche ich nicht ganz aufzudrehen, da habe ich noch ordentlich Luft.
Bei voller Pulle ist das schon ordentlich laut (HS 15-2). Der mitgelieferte Sony ist noch lauter, allerdings offen d.h. für meinen Geschmack wenig geeignet.
Wer damit nicht klarkommt braucht kein IEM sondern ein Hörgerät :wink:Am besten die Kiste mal unverbindlich ausprobieren, bei Nichtgefallen was anderes (riderfreundliches) kaufen.
Man müßte hier im Forum mal einen Praxistest mit mehreren Anlagen machen.
Ich würde meine Anlage gerne dafür zur Verfügung stellen.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hubert Barth am 2002-10-21 14:10 ]</font>
-
Ein Bekannter von mir der die PSM 600 gut kennt (tourt mit HIM) hat letztens mal mein IEM ausgeliehen und verglichen. Er war von der IEM 2000 (dBtechnologies) sehr angetan.
Bei vergleichbarem Funkionsumfang rauscht sie deutlich weniger als die Shure und ist auch billiger.
Was fehlt ist natürlich das Markenprestige. -
Ich hatte das Problem auch mal mit einem Taschensender. Ab ca. 40 cm zum IEM Empfänger gab es Störungen auf dem IEM.
Ein Frequenzwechsel beim Sender hat das abgestellt.Evtl. kannst Du die Empfangsqualität beim IEM noch stabilisieren indem Du eine Richtantenne für den Sender verwendest (ca. 6dB Gain).
-
Ist es da nicht billiger lokal anzumieten?
-
Zitat
Jens Droessler schrieb am 2002-10-16 15:31 :
Ach, ihr wisst doch, wie es ist. Auch eine noch so gute PA kann schlecht klingen. Auch K&F. Das hab ich schon erlebt.
Wir (Band) hatten schon mal eine totgeprügelte d&b Anlage. Da klang jedes Wedge anders, das kenn ich sonst nur von alten EV FM Kisten. Die Jungs die das Zeug angekarrt hatten waren auch nicht sooo fit.
Zum Glück haben wir immer eigene Techniker mit.PS und OT
Eigentlich gehöre ich auch zur Niederrhein-Fraktion, bin schließlich in Kempen aufgewachsen.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hubert Barth am 2002-10-18 09:29 ]</font>
-
Ich hatte nur mal die Prototypensoftware in einem Ultracurve (lange Geschichte).
Ich fand die Bedienung zu kompliziert, das funktioniert nur wenn Du in Ruhe passende Presets basteln kannst.
Was mich am meisten an dem Konzept stört ist die Fehlende Einpegelmöglichkeit Ein/Ausgangsseitig auf analoger Ebene, daduch kann mann die Wandler kaum je im optimalen Bereich betreiben. -
Wenn Du auf D12 stehst dann probier mal das Beyer M380. Ähnliche Klangcharakteristik, geht aber ungefähr eine Terz tiefer.
(Hab das vor Jahren mal im Studio A-B verglichen)
Den Nachfolger TGX-50 habe ich noch nicht ausprobiert, der könnte aber auch in die Richtung gehen.Beyer Mics sieht man außer dem M 201 (zumindest hier in der Gegend) extrem selten. Wie ist das bei euch?
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hubert Barth am 2002-10-17 05:32 ]</font>
-
Schwaches Bild!
-
Obiger Beitrag ist von mir.
-
Frag doch einfach mal bei Mackie nach.
-
Brummschleife.
Häng ein paar Lineübertrager zwischen Compi und Mixer.
Im Autohifi-zubehör gibt es so was billig.
Wenn es richtig gut sein soll mit guten Line-übertragern (z.B. Lundahl) selber bauen. -
Zitat
Beim Lem DX 24 kann ich den Threshold einstellen (bis 13.8dB ?). Kann ich dabei mit
der Information der maximal zulässigen Ausgangsspannung der Endstufe etwas anfagen ?Beim DSP 244 kann ich glaube diese Spannung dirket eingeben. Gibt's da eine Umrechnungsformel, damit ich mit meinen "dB"
klar komme ?
Oder ist der Ansatz irgendwie falsch ?Du brauchst nur den Verstärkungsfaktor der Endstufe, dann kannst Du das zurückrechnen.
Entweder ist die Verstärkung direkt (z.B. x50) oder in dB angegeben.
Das ist natürlich nur praktikabel wenn Du die Endstufen offen fährst oder kalibrierte Eingangspegelregler an der Stufe hast.Ich hoffe ich habe Deine Frage richtig verstanden.
-
In den USA sind Audix sehr beliebt, speziell die Vocal-Mics.
Es scheint hier etwas am Vertrieb zu hapern. -
Vielleicht würde es helfen wenn DELTAMAX einen Hochpaß vor den 15L macht.
EV hat das damals bei der original 15/3 so gemacht und im Gegensatz zu den zahlreichen Kopien sind die Originale sehr selten kaputtgegangen. -
Zitat
Spicer schrieb am 2002-10-13 21:41 :
Also wenn ich ein Line Signal in einen Mike Eingang am Mischpult speisen will, hänge ich i.A. eine DI Box dazwischen. Was aber andersrum, wenn ich mein Mike in einen Line-Kanal packen will?
Also ich würde einen externen Mikrofonvorverstärker davorhängen. -
600 Ohm Mikros schmeißen i.d.R. mehr Pegel raus.
150 - 200 Ohm sind der Standard im professionellen Bereich. Die kann man ohne Klangeinbußen an ein langes Kabel hängen. -
Versuch es doch mal als Bandtechniker.
Wenn die Band viel herumkommt und ohne eigene Anlage reist kannst Du so viel Material kennenlernen und sicher auch von den Locals was lernen. -
Ich benutze am Alto ein WM98.
Die Hornklemme von Shure ist allerdings ziemlich schlecht gemacht ist (mußte eine Klemmschraube festkleben). Immerhin überträgt sie wenig Körperschall, da ist sie viel besser als z.B. die AKGs.Bei SD ist die elastische Aufhängung wirklich klasse, das derzeit beste Saxmikro soll vom amerikanischen Hersteller AMT kommen, leider hier kaum zu bekommen.
Bei Ansteckern richte ich auf die obere Kante des Trichters aus, so bekommt der untere Halbraum den Schallbecher und der obere die Klappen. So ist der Klang für meinen Geschmack am neutralsten.
Wenn man einen trötigen R´n´R Sound haben will lieber tief in den Trichter :wink:
-
Ich benutze seit 2 Jahren als Musiker IEM.
Anlage:
ist die IEM 2000 von dBtechnologies, meiner Meinung nach ein echter Geheimtip.
Hörer HS2 von Hearsafe, externe Antenne (Paddel)von Shure.
Das Paddel kommt leicht abgesetzt auf ein Stativ so daß der Sender nicht auf die Drahtlosempfänger bläst.
Vorne im Rack ist ein Anschlußpanel mit je einem XLR Empfängerausgang und IEM Eingang,
auch für fremde Techniker sehr übersichtlich.
Als letzte Absicherung gegen Brumm habe ich Eingangsseitig noch einen Übertrager eingebaut, so kann auch bei exotischen Netzverhältnissen wenig passieren.Praxis:
Am Anfang hatte ich Wischer wenn ich mit dem Taschensender zu nahe an den IEM Beltpack kam. Das hat aufgehört nachdem wir alle Frequenzen in der Band nach der Shure Tabelle mit kompatiblen Frequenzen verteilt haben. (Die IEM 2000 kann 16 Frequenzen)
Seitdem keine Probleme.Zu Akkus:
Normale 8,4V Akkus gehen bei mir nicht, der Empfänger schaltet schon ab wenn die Restspannung noch relativ hoch ist.
Es gibt von Emmerich Akkus mit 9,6V /160mAh die halten etwa 1 Stunde wenn sie älter werden.
Für den Verleih sind Akkus wohl ungeeignet, ich bin inzwischen selbst ziemlich abgebrüht und wechsle den Akku einhändig während der Show.Mein Fazit:
Ich hätte viel früher umstellen sollen, dann wären mir das Lärmtrauma und der Tinnitus erspart geblieben.
Die Anlage läuft bisher sehr zuverlässig, die Vorteile überwiegen IMHO.
Man ist etwas isoliert vom Publikum und bekommt nicht jeden Zuruf mit, andererseits habe ich das Gefühl näher am Timing der Band zu sein. Hallen mit Slapback haben Monitormäßig ihren Schrecken verloren, da kann ich die Lautsprecherabhängigen Kollegen nur bemitleiden.
Wenn der Mix gut ist ist IEM einfach geil.Hope that helps.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hubert Barth am 2002-10-10 21:39 ]</font>