hallo m&l,
ich hab mich kurz nach erscheinen recht intensiv mit den srx 700 kisten (ausser dem dreiweg topteil, das gabs anfangs noch nicht) beschaeftigt und einige moeglichkeiten zum vergleich gehabt: im gegensatz zu den vorgaenger srx-en sind die 700 wirklich fertig entwickelt, man muss sie nicht erst am controller in richtung benutzbar biegen. fuer meine ohren sind die meisten topteile der serie sehr schoen neutral abgestimmt (einzig mit der 715er konnte ich nix anfangen: fuer nen 15" zu wenig untenrum, dafuer aber die ueblichen 15er probleme in den mitten), 712, 722 und sogar 725 haben mir sehr gut gefallen! das gewicht ist bei allen kisten ziemlich albern: ne doppel 15" kiste mit knapp 50kg alleine auf nen bass wuppen....geht fast mit nem laecheln
(und ich hab vor vielen jahren haeufig sound power i serie mit 120kg pro 2x15"/2" benutzt...aber eher nicht alleine)
die baesse sind etwas spezieller: sie gehen sehr tief runter und bleiben schoen sauber, allerdings auf kosten des wirkungsgrads. etwa 2/3 der anwesenden (darunter auch mir) gefiel das gut, dem dritten drittel gefielen beispielsweise die 1801 von seeburg besser, die deutlich lauter spielten, untenrum aber fast ne oktave weniger reproduzieren konnten - geschmackssache! wir hatten damals xti4000 dran, das haette gerne mehr sein koennen, hat aber auch so schoen getoent! fuer mich sind das angenehm clean klingende, vielseitig nutzbare kisten (okay, die 712 ist wirklich ein (klasse) wedge, als topteil alleine nur fuer sprache, ansonsten immer mit bass zu gebrauchen).
die mrxe sind die nachfolger der m-pros, die hab ich nicht gehoert...
frohes entscheiden!
klaus
Beiträge von kalaus
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hallo simon,
was haeltst du von nem anruf in koeln (naja, fast, ist - glaub ich -die schäl sick)?RCF Germany Verkäufe büro:
Welserstrasse 10G
51149 Köln
Tel +49 (0) 2203 925370 - Fax: +49 (0) 2203 925 37-73die kollegInnen dort sollten in etwa wissen, wo die originalersatzteile wachsen.... wenn dort keiner weiterweiss - was ich nicht glaube - kontaktier könig&meyer in wertheim....
viel erfolg!
klaus -
moin, moin,
ich benutze seit diesem "sommer" eine s4044 fuer quick&dirty jobs. bis auf einen zwischenfall bei nem stadtfest keine probleme (stufe blinkte, liess sich aber nicht mehr einschalten - eventuell unterspannung, nach dem tausch gegen crown ce4000 (denen die netzspannung ziemlich egal ist) alles im gruenen bereich - ram funktionierte an erwachsenem strom wieder problemlos).
und die angebotene jahrelange gewaehrleistung laesst auch mich ruhig schlafen.....
klaus -
moin, moin!
diese grauen stative besitze ich selbst nicht, wir nutzen aber diese oberflaeche auf einigen mikrofongehaeusen: das zeug ist sehr haltbar, relativ kratzfest und elastisch genug, um nicht abzuplatzen, weshalb es einige nexteloberflaechen abgeloest hat - lediglich bei sehr feinen strukturen scheint der auftrag (vermutlich aufgrund anderer viskositaet) etwas kritisch zu sein.
gruessle,
klaus -
moin alex,
die angabe des grenzschalldrucks bei mikrofonen ist mit ziemlicher vorsicht zu geniessen: pegel ueber etwa 135dB SPL sind nur mit enormem aufwand reproduzierbar und mit ueberschaubarem eigenklirr zu erzeugen!
ueblicherweise wird oberhalb eine der empfindlichkeit der kapsel entsprechende eingangsspannung in die mikrofonelektronik (wenn vorhanden) geschickt und so lang erhoeht, bis sie zerrt.
da hier hohe zahlen auf dem datenblatt aber bei vielen leuten mehr eindruck schinden, ist die angabe fuer viele hersteller und speziell nachbauer zu ner reinen marketinggeschichte geworden.
meiner erfahrung mit mikrofonen bekannter hersteller nach zerrt oft der nachfolgende vorverstaerker frueher als das mikrofon (leider ziemlich unruehmliches beispiel: MG-serie von yamaha obwohl die japaner eigentlich wissen, wie man preamps baut, im gegensatz dazu verkraften selbst billige soundcraftpulte enorme pegel...).
viele gruesse,
klaus -
hallo stefan,
ich hab mir dafuer ein (wirklich kleines) toshiba portege 3480 ueber 3-2-1-du-weisst-schon gekauft, das passt direkt mit ins pultcase und das 11" display reicht sogar mir, der augentechnisch sehr eng mit maulwuerfen verwandt ist. (600MHz, knapp 200MB speicher, laecherlich kleine platte, win xp/sp2, dm1000 ist ueber usb1 angebunden, leider hats selbst nur einen usb-port, fuer den anschluss einer maus muss ich also mit nem hub rumfummeln)
ich habs auch mal mit dem kleinen medion/aldi 400,- euro rechner probiert, der ein erschreckend helles und scharfes aber leider nicht ausreichend hohes display hat (in der yamaha layer ansicht fehlen entweder fader oder routing).
ich als computerlegastheniker werde aber demnaechst mal versuchen, ob sich die beiden rechner nicht drahtlos per remotedesktop verquicken lassen - die vorstellung, beim monitorcheck auf der buehne neben dem musiker zu stehen hat schon was....
dbx driveware lief bei mir sogar auf nem 166MHz pentium mit unter 50MB speicher und win98, selbst smaart live5 tats da (dieser uraltrechner hatte nen stereo line in, ich brauchte also nur nen mikrovorverstaerker und ein paar adapterkabel) - aktuell habe ich beides auf nem ibm t23 (1GHz, 1GB, 12" display, relativ schwer aber notfalls (mit zweitem akku) auch mal 4,5 stunden akkulaufzeit.
die anforderungen an den rechner scheinen also sehr ueberschaubar zu sein!
viele gruesse,
klaus -
hallo niermann,
hats du mal ueber nen antennensplitter nachgedacht? bei zwei empfaengern (und nicht ultrahohen anspruechen an die reichweite) kann das durchaus ein passives teil von conrad electronic oder komplizen sein (vier nahe beieinander betriebene antennen sind der signalqualitaet auch nicht unbedingt zutraeglich
). das ding kannst du hinten ins case tackern, vorne zwei antennen in die rackohren montieren (das bieten - wie jens schon sagte - die meisten hersteller als zubehoer an) und du sparst sogar noch ne hoeheneinheit!
adaptierungen von bnc zu tnc (bnc ist schneller gesteckt, bei tnc ist die kontaktflaeche und damit u.a. die impedanz sauberer definiert) oder andersrum sind - solange die impedanz identisch ist - kein problem, die hab ich allerdings noch nie fertig gesehen. sowas wuerde ich mir von nem oertlichen fernsehfritzen bauen lassen (vielleicht fuer ne tasse kamillentee oder sowas), die passenden crimpzangen sind arg teuer und um sie einmal im leben zu nutzen....
frohes basteln!
klaus -
hallo torsten,
du kannst die shops, die es noch anzeigen ja mal kontaktieren! ich denke aber, dass es nach so langer zeit nicht mehr wirklich im laden liegt sondern einfach im shop die anzeige nicht aktualisiert wurde....
trotzdem viel glueck!
klaus -
hallo torsten,
fast richtig
das ehemalige MCE81 heisst inzwischen tatsaechlich Opus81 und ist abgesehen von der Korbfarbe weitestgehend identisch geblieben. Das MCE90 (wie die gesamte 90er familie, die alle die gleiche kapsel benutzten) wurde vor etwa fuenf jahren unter anderem aufgrund von problemen bei einem zulieferer eingestellt und hat keinen direkten Nachfolger bekommen.viele gruesse,
klaus -
hallo famous72,
bei ebay stehen schon seit längerer zeit zwei sub146s von apg zum verkauf (hyperbolische 18" hörner, ebenfalls bestueckt mit phl - nein, ich bin nicht der verkaeufer, kenne ihn auch nicht, benutze aber selbst vier sub138s aus der serie und kenne die 18er noch). das wär vielleicht mal ein angucken wert.... sehr hübsch find ich auch den srx728 von jbl, der sehr sauber und tief tönt, aber auch ein bisschen antrieb haben will.
viel erfolg beim suchen!
klaus -
hallo karlchen,
meiner erfahrung nach macht es bei einer moeglichst neutralen uebertragung der stimme (zum beispiel bei sprache) keinen riesigen unterschied mehr. je mehr es aber in richtung gesangsuebertragung geht, desto eher tendiere ich zu nem guten (!) handmikro - wenns denn sein muss auch per funk :wink:
die kapseln moegen gelegentlich klanglich weniger neutral sein, im groesseren handmikro ist aber mehr platz beispielsweise fuer ein anstaendiges labyrinth - sprich, die rueckwaertsdaempfung (und damit unter anderem die rueckkopplungs- und stoerschallunterdrueckung) ist oft besser...
ehrlich gesagt wuerde ich aber auch zu nem grossen teil die entscheidung der saengerin mit einbeziehen (und das mach ich bekanntlich sehr ungern): wenn die ploetzlich ne hand zu wenig hat oder am stativ festgenagelt ist, sich unwohl fuehlt wird sie dir was husten und so singen, dass auch ein gutes mikrofon nix retten kann
erzaehl mal was ueber die buehnenumgebung!
viele gruesse,
kalaus -
moin, moin!
hach, es ist schon klasse, wenn eine branche ueber die klanglichen unterschiede zwischen verschiedenen pulten philosophiert, irgendwelche gurkenmikrofone fuer so komplexe signale wie ne menschliche stimme aber akzeptiert oder sogar gut findet.....
ich will hier niemanden angreifen, aber solange sm58 (und aehnlicher kaese) fuer irgendwas anderes als talkbackzwecke benutzt werden, braucht man meiner ansicht nach nicht ueber pulte nachzudenken!
so, fallt ueber mich her
kalaus -
hallo hildegardis,
du darfst einfach den frequenzbereich oberhalb von 814MHz (zumindest in deutschland) nicht benutzen. zumal da - je nach region - auch schonmal DVB-T durch die luft schwirrt. die benoetigten acht kanaele bekommst du aber auch zwischen 798 und 813 MHz unter....
viel erfolg!
kalaus -
Zitat von "Tobias Kammerer"
Hallo Leute,
zur 4 Ohm Brücken Beruhigung: Gute Endstufen laufen problemlos zur Not auch bei 1 Ohm mit Gewalt sogar noch weniger. Die Aussage, 4 Ohm Brücke oder 2 Ohm Stereo seien da grenzwertig ist VERALTET und sollte nicht andauernd erwähnt werden.
hallo tobias,
dass endstufen fuer erwachsene das mitmachen ist keine frage. es bleibt aber das risiko, (fast) keine reserven mehr zu haben! wenn ne stufe abraucht, guckt mich der onkel aus dem ü-wagen nur kurz an und ich sollte dann innerhalb von sehr wenigen minuten den kram wieder am laufen haben. wenn ich 40 macro- oder i-techs da stehen hab, kann ich schnell auf irgendwas anderes umpatchen. mit ein oder zwei stufen pro seite sieht das schon hakeliger aus.... es soll ja sogar leute geben, die ersatznetzteile fuer mischpulte mit sich rumtragen - seit zehn tagen weiss ich mal wieder, warum...
ausserdem gibt es ja - wie ich geschrieben hab - endstufen, die ausdruecklich fuer extrem niederohmigen betrieb konzipiert sind, die kosten aber dann geld.
und solange menschen sm58 als gesangsmikrofone benutzen (und es womoeglich noch gut finden), rate ich vom generellen 4 ohm brueckenbetrieb bei endstufen ab
viele gruesse,
kalaus -
hallo martin,
ich mag da etwas altmodische - vielleicht gar spiessige ansichten haben, aber fuer mich ist vier ohm brueckenbetrieb IMMER nur was fuer notfaelle! es gibt doch genuegend - auch durchaus bezahlbare endstufen, die diese leistung pro kanal liefern (z.b. s4000 von ram audio, na gut, 17,3W weniger..., knapp 1800,- euro, aber fuer zwei topteile). der vorteil ist, du musst die endstufe nicht permanent an der belastungsgrenze (2 ohm oder halt 4 ohm bruecke) betreiben und wenn bei ner veranstaltung doch mal was abschmiert, hast du immer noch reserve (in dem fall den verbliebenen kanal fuer zwei tops zu benutzen).
2 ohm betrieb wuerde ich als regelfall wirklich ausschliesslich dazu optimierten endstufen zumuten, die ueblicherweise richtig geld kosten....
viele gruesse,
kalaus -
hallo tamaris,
deswegen hab ich auch nicht mit meinen unvorstellbar tollen dynamik- und digitaleffektracks geprahlt
aber die zeiten von zwei klark dn27 und ner bss modularweiche (mit denen dann martin rs1200 von stapelweise crown psa2 angetrieben wurden) sind glaub ich wirklich im grossen und ganzen vorbei.... und obwohl ich meinen dn27 gerade neue elkos spendiert hab, haelt sich selbst bei mir das beduerfnis 6he mit zwei eq-kaenaelen spazieren zu tragen in grenzen
und dass dbx die maschinen ausgerechnet "driverack" genannt hat, dafuer kann ich nix - bei mir heisst nach wie vor die ganze holzkiste so.
frohes weitersammeln!
klau - aeh: kalaus -
hallo volker,
der bestueckung nach zu urteilen hat der besitzer nen guten draht zu nem grossen, amerikanischen audiokonzern
@ mr urps:
bilder hab ich gerade keine, aber ich benutze sowas auch:
spl dynamaxx als summenkompressor
arx eq60 oder 2x arx multi-q als eq
dbx driverack pa als weiche fuer die front
dbx driverack 480 als eq und processing fuer vier monitorwege
lxp5 als notfalleffektmaschine
rtw 1115 weil noch ne halbe hoeheneinheit frei war und es wichtig aussieht.aber wer nutzt sowas nicht?
kalaus -
hallo matthias,
ein einfacher schalter reicht da nicht: es knallt, wenn die versorgungsspannung wieder an die kapsel gelangt (auch beim kurzschliessen des audiosignals). von beyerdynamic (oder ist das der kneifende lieferant?) gabs mal so ein kaestchen, das das mikro um - ich glaub - 40dB daempfte. das hat prima funktioniert.
viele gruesse,
kalaus -
hallo david,
fuer meine ohren ist das 5er immer noch besser als die meisten anderen mikros, aber es ist einfach viel aufdringlicher als das 6er. auf ner anlage mit eingeschraenktem aufloesungsvermoegen (nein, ich trabe da jetzt nicht in fettnaepfchen...) bekommt man mit dem 5er die stimme einfacher nach vorne - auf ner guten anlage fehlt mir die fluffigkeit des om6.
wobei ich zugeben muss, in den letzten jahren immer weniger mit dreckigem rock´n´roll und immer mehr mit pop und gediegeneren geschichten (ich werd wohl alt
) zu tun zu haben....
viele gruesse,
kalaus -
hallo joerg,
das OM7 hatte ich lange nicht mehr in der hand, diese low gain idee, die dahintersteht konnte (und kann ich immer noch) nicht nachvollziehen: das ding brauchte einfach mehr gas am gainregler, war aber klanglich (und rueckkopplungstechnisch) dem OM6 sehr aehnlich bis identisch. deswegen hab ich mir vor jahren ne handvoll OM6 und ein OM5 gekauft. Das 6er ist fuer meine Ohren (zusammen mit beyerdynamics Opus89/TG-X60) das beste bezahlbare dynamische Gesangsmikrofon; es klingt extrem geschmeidig und detailliert ohne zu nerven (nein, ich werde nicht von audix bezahlt
). Das 5er meinte ich damals haben zu muessen, weils gelegentlich auf Ridern auftaucht. das ding klingt total aggressiv (auf ner geraden Anlage), was fuer schreikombos vielleicht sinnvoll sein mag, ich mags ueberhaupt nicht...
langer schreibe kurzer sinn:
viel spass mit deinem OM7!
kalaus