in der guten alten zeit gabs doch noch gar keine monitorboxen... ![]()
Beiträge von tonzwerg
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ich weiß ja, daß es schwierig ist, aber - liebe dj's - hört doch einfach auch mal zu, wenn man euch was sagt. nicht nur, daß es vieler geräte im signalweg bedarf, um euch ständig zu verarschen ohne daß ihr's merkt, vielmehr geht ja dadurch auch eure eigene performance flöten. op-amp-basiertes equipment - wie z.B. Pulte - klingt einfach besser wenn man's möglichst weit unterhalb der kotzgrenze fährt. Wenn's aufgrund übersteuerung schon merklich zerrt, haben wir alle abstufungen von gutem, mittelmäßigem und miserablem klang schon längst hinter uns. und in 99% meiner beobachtungen sind dj's immer in pegelbereichen mit bereits miserablem klang unterwegs. schade eigentlich. sollte hier jemand mitlesen, der auch an "Gainitis" leidet, ihr könnt hier gerne mitdiskutieren und vielleicht noch was lernen

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Zitat von "wora"Alles anzeigen
nun ja, ich habe auch viele jahre lang immer mal wieder alternativen zum SM57 an der snare gesucht - vor allem wegen des baumaßes.
ich war dann immer begeistert wie toll das jeweils andere mikrofon doch klingt...
nach einer gewissen zeit habe ich dann mal wieder das SM57 drangeschraubt - und der sound war wieder genau so, wie ich ihn gerne haben wollte.
ich hab mir mittlerweile ein SM57 abgesägt und auf eine klemme montiert. seither brauch ich nix anderes mehr.und ein schoeps an der snare... ich weiss nicht recht.
als overhead lass ich mir das gefallen, da gibts nix besseres für meine öhrchen.
aber an der snare... wenn ich mal nen geldscheisser habe denk ich nochmal drüber nach :wink:
das schöps-gelenk nennt sich übrigens GVCg.
das kleine "g" steht für die Nextel-beschichtung...probier mal das audix d1 oder d3 an der snare. das hat mich nach 15 jahren sm57-benutzung dann schließlich bekehrt...
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die busse steuert man aber mit den fadern aus. zu hohes gaining in den kanälen führt auch schnell dazu, daß in den bussen die knotenpunktverstärker überfahren werden. der masterbus ist dann nämlich nicht mit 0dB ausgesteuert, sondern bei 2 Kanälen, die 0dB führen, mit +6dB, bei 4 kanälen dann +12, usw.
also lieber mal die masterfader offenlassen und die busse nicht überfahren. pulte wie z.B. das pm3500 haben dafür extra eine bus peak led.
klanglich ist's eher vorteilhaft, im kanal niedrig zu gainen. -
damit wäre ja dann auch geklärt, daß eben nicht jedes material für alles taugt. leider werden events halt oft nicht nach eignung des materials bestückt, sondern nach lagerbestand. da können dann schonmal die falschen lautsprecher in der falschen location ankommen.
und wenn man halt berge von einem bestimmten zeug hat, dann hilft das auch nicht weiter, da ist man besser bedient, unterschiedliche systeme anbieten zu können.
aber wer läßt schon seineigenes holz im lager stehen und mietet was zu, nur weil's vom abstrahlwinkel nicht paßt...
da wird ein wenig am eq geschraubt und fertig. gerade als freelancer kriegt man halt oft einfach falsches holz hingestellt und muß dann das beste rausholen. planen tun ja immer andere - und selten tonleute. -
das dürften ja dann irgendwas um 1dB zuwenig sein !!
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mit inserts wird's dann natürlich schwierig, weil ich z.B., wenn ich mehr gaine, bei einem compressor dann das signal mehr in die kompression fahre und bei einem gate sozusagen effektiv den threshold runterdrehe.
was aber sicher keinen sinn macht, ist, die vorverstärkung immer auf 0dB aufzuleiern und dann die kanalfader irgendwo bei -30dB stehen zu lassen. dann lieber die fader hoch und entsprechend die vorverstärkung mit den gains regeln. muß allerdings gestehen, daß ich auch bei klassik-open-airs noch keine wirklichen rauschprobleme hatte. insofern ist das eher sophisterei, was hier diskutiert wird. jeder sollte so mischen, wie's für ihn paßt, fertig. -
cremig oder fruchtig ? :lol:
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ok. also die meisten efektgeräte halten es folgendermaßen:
mono rein, stereo raus. der stereo-input dient meistens nur dazu, das eingangssignal, falls es nicht 100% wet zugeht, mit durchzuschleifen.
anders die true stereo-geräte. die generieren den effekt aus dem echten stereo-signal. ist aber in der praxis eher irrelevant, da fx-sends eh meist mono sind.
insofern gibt's häufig folgende Varianten:
stereo input (true stereo)
input left (fx wird aus dem an input L angelegten Signal generiert und stereo ausgegeben)
input right (...siehe oben, nur andersrum)
mono input (als send dient die summe aus left und right, die wiederum einen stereo-fx generiert).hab ich was vergessen außer den ganzen 5.1 und 7.1 varianten ? die zählen hier aber nicht mit, oder ?
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Zitat von "wora"
hach, ich hab sogar ZWEI abgeschlossene berufsausbildungen... wird´s dann billiger??

wenn ich aber daran denke, das ich damals schon ein bisschen für die prüfungen lernen musste, dann kann ich mir aber nicht vorstellen das ich da einfach mal so eine prüfung ablegen kann... oder?
uups, jetzt isses aber off topic...
bin mal schnell weg - auf job.
bis sonntach...naja, ein bißchen lernen solltest du schon.
und - wenn du schon zwei berufsausbildungen hast - wieso machst du dann dieen scheiß hier ? :twisted:ok, bin jetzt auf job, bis ca. 12. juni oder so...weiß auch noch nicht genau. der mai ist bekloppt.
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du kannst aber bei entsprechendem nachweis dieser tätigkeit einfach die prüfung für die fachkraft für veranstaltungstechnik ablegen. oder sogar nach entsprechendem kurs die meisterprüfung, wenn du eine abgeschlossene berufsausbildung hast (und sei es als gärtner oder bäcker).
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kurz was zur la-diskussion: 3dB Schallpegelverlust pro Entfernungsverdopplung gelten für ideale Linienstrahler. Voraussetzung: Strahlerquelle klein gegenüber der abgestrahlten Wellenlänge, Linienlänge groß. klein und groß heißt mal mindestens Faktor 3-4 (besser 10), daß sich da eine exakte Zylinderwelle bildet.
ok.1. Linearrays sind gecurved, um den Nahbereich zu versorgen. Damit ist die ideale Linienquelle dahin, somit auch die 3dB pro Entfernungsverdopplung. Also irgendwas zwischen Punkt- und Linienquelle.
2. Linearrays, die selbiges Verhalten im Bassbereich zeigen, sollten mal mindestens 9-12m lang (bzw. wenn man's nebeneinanderlegt, auch breit) sein.
3. Die Kopplung der einzelnen Schallstrahler geht nur, wenn sie dicht beieinander liegen. Da spielt jetzt bei Bässen die Gehäusegeometrie eine gewaltige Rolle.
4. Im Mitteltonbereich können 12-Zöller (selbst 10-Zöller) das alles nicht, wenn man sich mal die entsprechenden Wellenlängen vorstellt.
5. Sogenannte Line-Arrays, die aus 3-4 Kisten pro Seite bestehen, kommen maximal auf eine Zeilenlänge von ca. 1,5m. Und sind noch dazu gecurved. Damit gibt's gar keine Zylinderwelle. Vielleicht ab 3kHz oder so...
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welchem kunden mag daran gelegen sein, zur showtime völlig abrandaliertes personal an den reglern zu haben, das eigentlich den aufbau im geiste schon hinter sich hat und nur nach hause will ? im übrigen dürften doch hier im forum alle vertreten sein, die die budgets zerkloppt haben. mit sicherheit haben der ein oder andere forumsschreiber schon massiv gegeneinander gepitcht - um dann 20 stunden irgendwo abzurocken und sich dann mit dem feierabend(morgen)bier in der zittrigen hand hier im forum darüber zu beschweren - und über das unerträgliche gebrüll der vögel am frühen morgen :-). kranke welt.
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wie lange wollt ihr das eigentlich noch so machen ?
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Die Abnahme mit vielen verteilten Mikrofonen hat deutliche nachteie, was die Sprachverständlichkeit angeht, einfach aufgrund der fehlenden Monokompatibilität. Gute Erfahrungen habe ich mit einem zentralen Cluster aus Richtrohren gemacht, die ich oben in die Fronttruss gehängt habe. Anordnung so, daß die Kapseln übereinander liegen, und dann einfach je nach Bühnenbreite aufgewinkelt. Ich hab's damals mit 3 Mikrofonen ganz gut hingekriegt.
Vorteil: Die Anordnung ist absolut monokompatibel und die Richtrohre kommen auch recht gut in die Tiefe der Bühne. -
Es gibt ne Remote, die kann R7, D7 und M7 fernsteuern. die kann man einfach durch-chainen. die remote ist sozusagen ein abbild der frontplatte vom gerät selbst - erleichtert die bedienung also nur marginal (man spart sich die Körperbewegung zum Siderack hin). Naja, immerhin etwas :wink:
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autoquad war wirklich ein gutes gate. wird leider nicht mehr gebaut. spielt aber auf jeden fall besser als alles, was bss jemals an gates gebaut hat (frechheit, das zeug). rangiert allerdings hinter drawmer und la audio. aber durchaus sehr empfehlenswert.
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Bedienung völlig unmöglich, Klang genial. Gerade das R7 kann dermaßen unaufdringliche Räume machen. Das ist toll. Die Ambiences sind allerdings besser als die Hallen.
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In der Tat ist z.B, die InnovaSon ein Windows PC. Allerdings ist das Pult selbst nur eine Remote, die gesamte Signalverarbeitung findet extern statt. Man kann das Pult also auch vom Strom trennen, dann läuft die MixBox mit der letzten Einstellung weiter. Im Übrigen gibt's am Pult auch einen Offline-Schalter, mit dem sich die bedieneinheit vom DSP trennen läßt, sodaß man getrost in allen Szenen rumeditieren kann, speichern, etc. und dann geht man einfach wieder online und gut is.
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Zitat von "Seven"
Back to topic:Was mir vorschwebt als weitere Entwicklung von Yamaha (oder sonst wer), was Behringer dann gleich nachbaut, wäre sowas wie ein "doppeltes 01V96 für Liveanwendungen. Menüstruktur schlanker machen, Größe von mir aus doppelt so breit, 2 Ebenen a 24 Inputs=48, min 24 Preamps im Pult, 8 Aux / 8 Gruppen Fader (eventl hier switchbar), und dann ein kompletter Channelstrip a la Innovason zum Bedienen, auch ganz wichtig: 2 Pultleuchten und leistungsstarker Headphone Preamp (da Live und kein Studiopult), schön wäre noch ne MADI Option gleich drin oder irgendwie als Karte sowie die Möglichkeit 1-2 große Screens anzuschließen.
Im Prinzip also nur den 01V96 verdoppeln, der Bedienung ein wenig Analogfeeling verleihen und dann eventuell noch n paar Gimmicks.
gruß
janDa bist du dann genau bei einer SY48.