Klingeldraht ist jetzt in Punkto Kapazität und Dielektrikum (in diesem Fall dann Luft) jedem Mikrofonkabel weit überlegen.
Beiträge von tonzwerg
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Unanfälliger schon, aber eben nicht immun.
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Gitarre, Kabel und Amp bilden ein System, das eben einen gewissen Klang hat. Der mag einem nun gefallen oder nicht. Ändert man etwas an diesem System, ändert sich eben acuh der Klang des Systems. Und gerade bei Gitarristen führt das eben zu der einen oder anderen subjektiven Wahrnehmung. "Genial" hat hier wenig mit der Qualität, vielmehr mit dem klanglichen Einfluß eben dieses Kabels auf das Gesamtsystem zu tun.
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Selbstverständlich hört man Unterschiede bei Kabeln. Möglicherweise ist es tatsächlich sehr schwierig, den Unterschied zwischen 2 3-Meter-Strippen herauszuhören. Bei komplexen Beschallungsanlagen sind aber incl. Multicore und Patches oft bis zu 200m oder mehr mit mehrerern Steckverbindern dazwischen am Start. Da kommen wir dann schon wieder in Größenordnungen, wo elektrische Eigenschaften von Kabeln durchaus zu hörbaren Unterschieden führen können. Die Eigenschaften der Stecker natürlich auch.
Die ganze Kabelklang-Diskussion a priori mit "Schwachsinn" abzutun, ist daher recht blauäugig. -
ok, wie wär's denn mit der Gegenthese:
Alle Mikrofonkabel, egal wie gefertigt, ob billig, ob teuer, ob PVC oder Cell-PE klingen gleich. Materialien, Fertigung und alles andere spielt keine Rolle.
Ist das so ? -
Im Prinzip bist Du mit allen AES / EBU Kabeln gut bedient. Die müssen nämlich - bezüglich Kapazität, Wellenwiderstand, etc. zumindest mal diese Norm erfüllen, was für x-beliebiges Mikrofonkabel einfach nicht gilt. Es gibt ein gutes AES-EBU-Kabel von Sommer und - mein Favorit, weil günstiger - auch eins bei CAE.
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Gerade wenn's auch weiter weg funktionieren soll hilft eigentlich nur ein kleines Richtrohr. Da gibt's eins von Beyerdynamic (Schwanenhals) und auch eins von AKG, weobei ich das von Beyer besser finde. Gerade die gute seitliche Unempfindlichkeit macht es in halligen Räumen dann doch wesentlich einfacher.
Guckst Du hier: -
Ihr habt Email.
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Schwanenhalslampen aller Art mit LED könnt Ihr bei mir bestellen. Sind nicht mal teuer (je nach Ausführung).
Nächste Woche geht wieder 'ne Bestellung raus, das dauert dann ca. 2 Wochen, weil die von weiter her kommen.
Bitte Mail oder PN was Ihr braucht (XLR, BNC, etc.) -
Naja, wenn grad nichts anderes da ist...
SM 57 tut da schon viel besser.
Hall wie Vocals, EQ je nachdem, ob's ein Alt oder ein Tenor ist, in den oberen Mitten zwischen 2 und 3 kHz ein bissel was weg, mit dem unteren Mittenband kann man's dann noch dickmachen, wenn man will. Ansonsten kommt der Ton - wie immer - erstmal aus dem Instrument bzw. dem Ansatz des Musikers und danach aus dem EQ. -
vsvo82: Vielen Dank für dieses Statement. Ich halte die PS15 auch für die meisnüberschäzte und -überteuerte Box aller Zeiten. Klanglich auch gar nicht mein Geschmack. Ein echter "Blender" eben, für Leute, die auf vermeintlich gut aufgelöste Höhen stehen. Das, was die Kiste da obenrum so macht, ist erstens vollkommen gelogen und zweitens auch nicht wirklich wirksam weg-zu-eq'n (geiles Wort)....
Auch als Monitor taugt das Ding nicht wirklich. Ich war dann schonmal auf einer Tour froh, als ich dann nach einer Woche die PS15 gegen ein paar EV 1202 tauschen konnte - der Sänger war dann auch glücklich. By the Way - nur ein Viertel der Ampleistung, kein Controller mehr nötig und die Bühne war auch nur noch halb so laut.
Und was immer dieser Controller auch macht - hat sich mal einer das Ding ohne Controller angehört ? Jeder andere Lautsprecher hätte danach ein "Kaputt" - Gaffa auf der Frontseite kleben. Man kann halt nicht elektronisch hinbiegen, was man mechanisch beim Speaker versiebt hat. Schon gar nicht bei einem Konzept, wo der Amp extern ist.
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Mein Favorit für schwierige Vocals ist der dbx DDP - obwohl ich sonst nicht so auf digital stehe. Großartiger Compressor mit De-Esser und Sidechain-EQ. Hat noch eine "Tape Saturating-Emulation" ...naja... allerdings kann man damit schön von dark bis bright regeln, was auch immer da intern dann geschieht, das Ergebnis ist durchaus klasse.
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Was hilft, ist, ein paar der Lavaliers in dr Phase zu drehen - ausprobieren.
Damit habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht.
Ansonsten muß man eben fahren, also immer nachregeln. -
Zitat von "bias79"
und das mit dem Klang ist Quatsch.
Mikrofone sind gegenüber miesem Kabel schon eher robuste Signalquellen, deutliche Unterschiede hört man aber vor allem bei aktiv getriebenen Signalquellen wie z.B. elektronisch symmetrierten Ausgangsstufen oder Aktiv-DI-Boxen. Da macht sich schlechteres Kabel deutlich bemerkbar.
Ansonsten hat jedes Kabel natürlich elektrische Eigenschaften (Kapazität, Wellenwiderstand, Verlustfaktor, etc.), die sich im Klang bemerkbar machen. Denn der muß ja schließlich da durch. -
Zitat von "Jack"
Kracky
Draussen kommt die Wirkung gut zum tragen, je breiter, umso bündel.
Will man es genau haben und hat man Kontrollerwege frei, muss man rechnen und messen.Das stimmt in jedem Fall. Außerdem nimmt die Rückwärtsdämpfung bei breiten Arrays deutlich zu. Da wir's hinter der PA kuschelig leise.
Das Stacken nach oben bringt deutlich breitbandigere Ergebnisse als nur Subs am Boden zu haben. Die Dämpfung durch das Publikum läßt die Resonanzen deutlich schmalbandiger zum Vorschein kommen und dämpft alles andere erheblich weg. -
Nur miese Erfahrungen mit dem Zeug. Die Stecker taugen nichts, die Zugentlastungen halten nicht auf dem dünnen Kabel und das Kabel klingt miserabel.
Ganz ordentliches 8er-Multicore gibt's bei CAE. -
Zitat von "Oliver/ RodeVT"
Geht schon.
Hast du hald eine sehr eng abstrahlende Box - also nix Line Array!Naja, eng abstrahlend - bei 1 oder 2 Elementen... das sollte dann doch eher breit abstrahlend sein.
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Zitat von "Oliver/ RodeVT"
Geht schon.
Hast du hald eine sehr eng abstrahlende Box - also nix Line Array!Naja, eng abstrahlend - bei 1 oder 2 Elementen... das sollte dann doch eher breit abstrahlend sein.
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Selbst bei größeren VA's, wo wirklich für jeden Scheiß Geld da ist, wird an der Technik herumgespart. Die Qualität unserer Dienstleistung ist eben nicht so vordergründig im Blickfeld der Veranstalter, wie z.B. die Tischdeko oder das 5-Gänge-Menü, was dann aufgetischt wird. Sicher würde es helfen, nicht über das Unwissen dieser Leute zu schimpfen, sondern ihnen nahezubringen, womit sie es zu tun haben und warum es sich lohnt, dafür Geld auszugeben.
Dann würden auch sinnloe Baustellen, wo völlig überzogene Arbeitszeiten und fehlendes Catering (was ja leider immer wieder vorkommt), nicht die Technik-Crew abrandalieren, bevor (!) überhaupt ein Ton aus der Anlage gekommen ist. Wer 150% zur Showzeit leisten soll, der darf halt nicht vorher schon budget- und arbeitstechnisch vollkommen an die Wand gepresst werden. Sonst gibt's halt zur Show nur 75% Leistung. Und das ist es ja, was man immer wieder antrifft. Eigentlich nur logisch, oder ? -
Ich habe hier seit langem 4 1400er als Monitoramps im Betrieb. Als PA-Amps fand ich sie im Bass etwas schlapp, für Mittelhochton gehen sie aber gut. Als Monitoramps auch vollkommen ok.
Die 2000er hatte ich mal als Bass-Amps im Betrieb, da sind 3 von 4 mit Rauchentwicklung und feuerspeiend von uns gegangen. Nicht zu empfehlen.
Aber mit den 1400ern noch nie Probleme gehabt.