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Beiträge von Telly

  • Steinway goes Hendrix

    • Telly
    • 13. Mai 2006 um 11:34

    Erst ein mal vielen Dank für die Ratschläge.
    Ich kann mich immer mehr mit der Lösung "normale Mikrofonierung für clean und Körperschallwander für Verzerrt" anfreunden.

    Dieser C-ducer sieht wirklich interessant aus. Den werd ich mal testen.
    Mit dem C411 hab ich leider schon schlechte Erfahrungen gemacht. Die Verarbeitung dieser Dinger ist nicht wirklich berauschend.

    Welcher Effekt das Rennen machen wird, müssen wir wirklich erst noch testen. Es ging mir hier hauptsächlich um die Abnahme des Flügels.

    Die Korg "Vox" Tonelabs klingen für eine Digitalkiste wirklich gut. Leider ist, soweit ich weiss, die Midi-Implementierung eher bescheiden.
    Beim Pod lässt sich jeder Parameter einfach über CCs steuern, beim Korg/"Vox" sieht es so aus, als ob das nur über SysEx möglich wäre.
    Der Anschluss einer externen Faderbox gestaltet sich daher leider recht schwierig. Genau das haben wir aber vor. Wie gesagt - der Kerl will schrauben;)

  • Steinway goes Hendrix

    • Telly
    • 12. Mai 2006 um 17:45

    Auf die Idee mit dem Digitalpiano bin ich auch als erstes gekommen. Es würde alle Probleme auf einen Schlag lösen. Das ist aber leider nicht möglich.

    Der Pianist will den Overdrive-Effekt nur ab und zu einsetzen. Ein grosser Teil des Sets wird mit normalem Flügelsound gespielt. Die Effekte werden nur als Stilmittel in den einzelnen Songs eingesetzt.

    Es handelt sich um einen wirklich hochklassigen Pianisten, der sich, gerade was die Klangformung und Spieltechnik anbelangt, nicht mit einem Digitalpiano anfreunden kann. Vor allem aber, weil er auch gerne mit "modifizierten" Instrument spielt, d.h. es werden z.B. Gegenstände auf die Saiten gelegt.

    Das der "natürliche" Klang des Flügels noch zu hören ist, ist wohl zum Teil auch gewollt. Wie das stört oder nicht werden aber wohl erst unsere ersten Versuche zeigen.

    Zum Thema Effektgerät:
    Natürlich werden wir, zumindest für die Verzerrung, ein Gitarreneffektgerät verwenden. Welches genau, werden auch erst Versuche zeigen.

    Apropos elektromagnetische Tonabnehmer - Sind Klaviersaiten eigentlich magnetisierbar? Die sollten doch aus Stahl sein, oder?

  • Steinway goes Hendrix

    • Telly
    • 12. Mai 2006 um 14:27

    Ich habe einen recht ungewöhnichen Auftrag erhalten.

    Ein Jazztrio will einen Flügel bzw. ein Klavier mit Verzerrung und anderen Effekten bearbeiten. Den Effekt will der Pianist in Echtzeit beeinflussen können, sprich daran herumschrauben.

    Ich soll jetzt ein Konzept dafür erarbeiten.
    Im Studio wär das ja kein Problem, aber das Ganze soll live stattfinden. Da das Trio auch häufig in grösseren Locations auftritt, sollte die Lösung auch "PA-Tauglich" sein.

    Genau hier liegt auch das das Problem. Mit einer normalen Mikrofonierung werde ich wohl nicht genug Gain before Feedback erreichen.

    Ich habe mir bis jetzt zwei Lösungsansätze überlegt:

    1. Flügel für den unverzerrten Sound normal Mikrofonieren und für das Effektsignal Köperschallwandler in der Kiste anbringen.

    2. Grenzflächen unten am Deckel anbringen und die Klappe zu schliessen.

    Als Effektgerät habe ich an etwas in der Pod6-Klasse gedacht.

    Habt ihr andere Ideen oder Verbesserungsvorschläge? Hat jemand so etwas überhaupt schon einmal gemacht?!

  • Boxen vor feuchtigkeit schützen

    • Telly
    • 1. Mai 2006 um 12:49

    Ich würde an deiner Stelle auch nur Warnex verwenden. So teuer ist das auch nicht und alles was qualitativ in etwa ran kommt kostet auch fast so viel.
    Wenn es wirklich billig sein soll, nimm normalen Buntlack aus dem Baumarkt. Stell dich aber schon mal darauf ein. daß du nach jeden Transport nachlackieren musst.

  • KIK BASS

    • Telly
    • 14. April 2006 um 14:01

    Aber bitte nicht ARLS und BpHorn mischen. Das wird nicht wirklich gut klingen. Wenn, dann ganz auf die BpHörner umsteigen.

    Was willst du denn genauer wissen?
    In Arnes Plan steht meiner Meinung nach alles was man braucht, um die Kiste zu bauen.
    Allerdings: Besser MDF oder noch besser MPX statt Span als Material verwenden.

    BTW: EQ = Equalizer, nicht eqanzer.

  • Klagen über Soundcraft

    • Telly
    • 25. März 2006 um 20:06

    Oh Mann! Noch so ein Zwiebelfischnerd :D

  • Klagen über Soundcraft

    • Telly
    • 25. März 2006 um 18:39

    Richtig, für den Preis von einem Midas Netzteil bekommst du bei Soundcraft dann doch schon zwei;)

  • Klagen über Soundcraft

    • Telly
    • 25. März 2006 um 13:52

    Wenn du schon über Soundcraft schimpfst, dann sei froh, daß du kein Netzteil für ein Venice brauchst...

  • Meinungen zur Homepage http://www.DienerVT.de

    • Telly
    • 25. März 2006 um 13:27

    Tip:

    diener-vt.de

    Hab gerade bei der Denic nachgesehen. Die wäre noch frei.

  • Feuerlöscher und Verbandskasten

    • Telly
    • 17. März 2006 um 14:52

    StefanT bringt es auf den Punkt. Wenn ich natürlich nur perfekt organisierte Industriejobs mache, brauche ich mir um die Sicherheit keine Sorgen machen.

    Leider sieht die Realität meist anders aus. Gerade auf kleineren Dorf- und Stadtfesten, sowie in der Partyszene sieht es oft leider sehr düster aus.
    Ich habe da auch schon einiges gesehen, was um ein Haar schief gegengen wäre.

    Auch wenn ich selbst noch so Gewissenhaft arbeite, schützt mich das nicht davor, daß z.B. nebenan die Bratwurstbude abfackelt, oder der Müll in einem Lichtschacht brennt, oder auf der Straße vor der Location jemand angefahren wird...(nur um ein paar Beispiele aus meiner Praxis zu nennen).
    Dazu kommt noch, daß die Rettungsdienste auf dem Land, vor allem Nachts und am Wochenende, leider oft recht lange brauchen, um vor Ort zu sein. Das ist nun aber mal die Zeit, zu der wir meist arbeiten.

    Wie gesagt, auch wenn man selbst versucht perfekt zu arbeiten, ist man nicht vor Fehlern Dritter geschützt.
    Darum sorge ich lieber für etwas mehr Sicherheit, auch wenn es nicht mein Job ist.

    Im Übrigen: Argumente, wie "Jetzt ist solange nichts passiert, außerdem ist es die Aufgabe von jemand anderen, also warum sollte ich mich dann darum kümmern?" finde ich zumindest grenzwertig.

  • Rigging für starke Nerven

    • Telly
    • 15. März 2006 um 16:12

    migele:
    Ich hoffe, du hast den "Kerl", wie du ihn nennst, jetzt nicht wirklich an der "Bühnenkonstruktionen" erkannt :shock: Ich habe doch wirklich versucht alle Anhaltspunkte wo und wer das war zu entfernen 8)
    Früher sahen seine Sachen ja noch einigermaßen gut aus, aber dann sowas. Also nee.

    Das was er da gebaut war wohl auch für die, sagen wir mal etwas naiven Veranstalter zu viel. Ich gehe davon aus, daß er zumindest dieses Festival, ab diesem Jahr nicht mehr bekommt...

  • Feuerlöscher und Verbandskasten

    • Telly
    • 14. März 2006 um 19:08

    Ein sehr wichtiges Thema!

    Gut, daß es einmal angesprochen wurde. Meine Kurse sind auch schon wieder viel zu lange her. Muß mich gleich mal anmelden.

    Ich habe das wohl etwas schleifen lassen, weil ich jetzt meist einen Rettungsassistenten und Feuerwehrgruppenführer als Hand dabei habe.
    Aber eigene, praktische Übung ist durch nichts zu ersetzen.

    Zum Thema Sicherheit:

    Wir sollten einmal den Inhalt eines "Notfall-Case" definieren.
    Mein erster Entwurf:

    - CO2 Löscher
    - ABC (Pulver)Löscher
    - Löschdecke(n)
    - Verbandskasten
    - Latexhandschuhe
    - Arbeitshandschuhe
    - Beamtmungsmaske(n)
    - Rettungsdecke(n)
    - Brecheisen

    Und - wie schon mehrfach angesprochen - muß jeder auch lernen damit umzugehen.

  • Soundcraft Live Serie

    • Telly
    • 12. März 2006 um 18:31

    Schau dir, wenn du schon mal am löten und schrauben bist, auch mal die Elkos im Netzteil an.

  • Chorabnahme - Welches Mikrofon? -

    • Telly
    • 11. März 2006 um 17:27

    Ein sehr schöner Setup. Nur wird er mit seinen maximal 1700 Euro nicht da weit kommen :(
    Was hast du den da oben hängen? Sind das 3 Linearray Elemente in der Mitte und Fills an den Seiten? Ja, sowas gefällt mir :D

  • Rigging für starke Nerven

    • Telly
    • 7. März 2006 um 13:06

    Die Trus wird außer vom Gerüstausleger und pro Seite zwei Kabelbindern wirklich nur von der guten fränkischen Luft gehalten.

    look:
    http://www.achim-teller.de/pics/Wow3.jpg

    Aber wenigstens kann keiner von der Bühne fallen :D

  • Rigging für starke Nerven

    • Telly
    • 7. März 2006 um 01:44

    Bilder vom "Rig" eines Kollegen. 3 Tage Festival Licht und Ton für 600 Euro. Was soll man dazu noch sagen :evil:

    http://www.achim-teller.de/pics/Wow1.jpg
    http://www.achim-teller.de/pics/Wow2.jpg

    (Aus Datenschutzgründen habe ich die Pics mal auf meinen eigenen Webspace gespiegelt)

    Und ja, das sind Kabelbinder :cry:

    Gruß,
    Telly

  • Beratung zu Boxenstativ

    • Telly
    • 3. März 2006 um 00:37

    Ich habe auch ein Zertifickat für meine Ständer :grin:

    Back to topic:
    Bitte spare nicht bei den Stativen. Bei K&M kannst du wenig falsch machen. Die paar Euro mehr sind gut investiert.
    Alle Billigstative, die ich bis jetzt gesehen habe, waren einfach nur Schrott.

  • Chorabnahme - Welches Mikrofon? -

    • Telly
    • 22. Februar 2006 um 22:41

    Hm, das Budget ist halt schon sehr knapp.

    Die Lösung mit einem Seil, das zwischen zwei Stativen gespannt wird, kann ich mir technisch nicht vorstellen. Das wird nichts werden. Da wirst du wohl eine Traverse nehmen müssen...
    Ich für meinen Teil bin da konservativ und verwende Mikrofonstative.

    Du kannst auch versuchen mehr Kleinmembraner zu verwenden, wobei du dann auch mehr Phasenschweinereien bekommst.

    Leih die zum testen einmal 4, besser 6 NT5. Wenn du die nicht bekommst, C391er mit Nierenkapsel solltest du überall auftreiben können.
    Dann pfeifst du sie einzeln oder maximal in Zweiergruppen mit einem parametrischen EQ aus. Ich habe mir dafür zwei Alesis PEQ-450 angeschafft.
    Wenn du zusätzlich Handmikrofone verwendest, sollten sie nur eine unterstützende Funktion haben.
    Das sollte dann mehr nach Chor klingen.

    Wenn du dann den Chor nicht auf einen vernünftigen Pegel bekommst muss es wohl an was anderem liegen.

    Mal eine ketzerische Frage: Wie klingt der Chor denn unverstärkt?
    Ein guter 45 Personenchor sollte eigentlich schon unverstärkt recht laut sein.
    Wenn er schon unverstärkt zu leise und unausgewogen klingt, kannst du auch mit den besten Mikrofonen nichts daraus machen.

    Gruß,
    Telly

  • Chorabnahme - Welches Mikrofon? -

    • Telly
    • 22. Februar 2006 um 17:23

    Da es ein "Laienchor" ist, gehe ich davon aus, daß er relativ wenig Pegel liefert.
    Spielt die Band mit empfehle ich dir wärmstens ein Plexiglaswand für den Drummer anzuschaffen. Gerade wenn er seine Dynamik nicht wirklich unter Kontrolle hat, sparst du dir viel Ärger mit Übersprechen auf die Chormiks.

    Lösung 1, "Quick and Dirty":
    Ich gehe davon aus, daß du vier C1000er hast. Das ist zwar nicht das schönste Mikrofon am Chor, aber wenn es schon da ist, verwende es.

    Plaziere jeweils ein C1000 mit einem Overheadstativ von schräg oben über dern verschiedenen Stimmgruppen. Das Ganze dann mit einem EQ gut auspfeifen.

    Verteile eine beliebig grosse Anzahl SM58er oder Vergleichbares, an die guten Sänger (mindestens pro Stimmgruppe eines, besser mehr). Die Chorleitung kennt gewöhnlich die guten Leute.

    Mische daraus einen runden Chorsound zusammen. Vielleicht musst/willst du für die "58er" zusätzlich ein Delay verwenden.

    Ein "klassischer" Chorsound wird das zwar nicht, aber du bekommst den Chor damit auf einen ordentlichen Pegel. Gerade wenn noch eine Band auf der Bühne steht und einem leisen Chor arbeite ich gerne so. Du hast wenig Stress - auch in akustisch kritischen Umgebungen.

    Material:
    4x C1000
    ca. 8x SM58
    4x Overheadstativ
    1x Plexiglaswand für Drummer

    Lösung 2, "HiFi":
    Das ist mehr was für gute Chöre, die ohne andere "Krachmacher" auf der Bühne stehen.

    Bringe ein Stereopärchen eines guten Kleinmembran- Kondensator - Mikros vor dem Chor auf Höhe. Abstand zum Chor ca. halbe Chorbreite. Ich habe dafür lange Zeit das Rhode NT5 benutzt. Das ist gut und günstig. Ich würde hier kein C1000 verwenden.

    Stelle vor die einzelnen Stimmen, zumindest vor die Männer Grossmembranen (Klassiker C3000).
    Du kannst auch MD421er benutzen. Die gefallen mir als Stützmikro auch sehr gut. Ausserdem machen sich eine Hand voll davon gut in jedem Mikrofonkoffer.
    Oder du nimmst die vorhandenen C1000.

    Hier empfiehlt es sich wirklich die Stützmikrofone entsprechend ihrer Entfernung zu den beiden Hauptmikros zu verzögern.

    Du wirst mit dieser Lösung deutlich weniger "Gain before Feedback" erziehlen, als mit der ersten, dafür wird der Chor deutlich "realisischer" klingen.

    Material:
    2x Rhode NT5
    2x oder 4x C3000 oder MD421 (wenn es sein muss auch C1000)
    1x Overheadstativ
    1x Stereoschiene
    4x Mikrofonstativ

    Diese beiden Methoden haben sich bei mir in der Praxis so bewährt. Die erste bei Gospel-und Jugendchören, die zweite bei "professionellen" Chören.

    Sicher haben die Kollegen noch andere Vorschläge bezüglich der Vorgehensweise und der Mikrofonwahl.

    Ach ja - schaffe dir ein paar parametrische EQs an. Du wirst sie brauchen.

    Gruß,
    Telly

  • Chorabnahme - Welches Mikrofon? -

    • Telly
    • 22. Februar 2006 um 15:38

    Um wirklich eine Empfehlung machen zu können, solltest du noch ein Paar Einzelheiten nachliefern.

    - Ist es nur ein Chor, oder ist auch eine Band dabei?
    - Wie groß ist der Chor?
    - Welche Stilrichtung wird gesungen?
    - Wir laut soll es werden?
    - Handelt es sich um "ausgebildete" Sänger oder um Laien?
    - Wie groß ist das Budget insgesamt?

    Gruß,
    Telly

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