100% Zustimmung.
MfG
DirkB
100% Zustimmung.
MfG
DirkB
Tja. Wozu macht ihr euch auch den Streß. Kinder, die mit Murmeln spielen, melden deswegen auch keine Bowlingbahn an.
MfG
DirkB
:grin: :grin: :grin:
MfG
DirkB
Zitat von "Bernd Masu"Das wäre eine Lösung. Aber auch diese VA muß der GEMA gemeldet werden. Dazu der Nachweis, daß ausschließlich GEMA-freie Musik gespielt wurde.
So dachte ich. Das Einreichen der Liedfolge und anschließende Nicht-Zahlen-Müssen immer zahlreicherer Veranstaltungen würde wohl zu einem Umdenken führen, spätestens wenn spürbare Einnahmenrückgänge zu verzeichnen sind. An einer anderen Stelle als beim Geld kann man die nicht packen. Die müssen halt irgendwann auch einmal kapieren, daß ein kleines Geschäftlein besser ist als viele große nicht Zustandegekommene.
MfG
DirkB
... wobei mir als hemmungslosem Nostalgiker Leistungen über 100W auf einem 30cm-Chassis auch eher Unbehagen bescheren. :?
MfG
DirkB
Politisch wird man kaum was erreichen, der Gema muß die breite Masse das Wasser abgraben.
Eigentlich wäre das auch die Steilvorlage für alle Veranstalter, vielleicht mehr unbekannte Künstler auf die Bühne zu holen, die ihre nicht der Gema unterworfene Musik darbieten und ausschließlich aus dem Kartenverkauf bezahlt werden.
Ach ja, wie ist das eigentlich: mittlerweile ahmen Singvögel in Parks auch Klingeltöne nach. Was ist, wenn sich Piepmatzen irgendwelches Gemazahlpflichtiges Liedgut selbst beibringen?
MfG
DirkB
Zitat von "Mechwerkandi"
Echt?
Ich bin doch schon zu alt für diesen Kram...
Ich wohl auch. Den Charme und die technische Ästhetik, die vielen Geräten aus den 50er-70er Jahren mitgegeben wurde, können heutige Einheitsgehäuse-Einheitsaussehen-Einheitsbreigeräte eben nicht mehr bieten. :cry:
Mal davon abgesehen daß man heute aus dem Eisen einer 160W-Dynacordendstufe in China fünf 2x 1kW-Verstärker baut...
MfG
DirkB
P.S.: Es gibt eigentlich nur vier Aussteuerungsanzeigen: den Zappelmax, den Lichtzeiger, die EM83 und die EM84. :wink:
Wenn kein nennenswerter Strom fließt, ist das Ganze zwar nicht besonders schön, aber möglich und ungefährlich (das ist einfach eine kapazitive Kopplung zwischen Netz- und Niederspannungsseite).
Digitalmultimeter sind für solche Messungen ungeeignet, da viel zu hochohmig. Nimm ein Analogmultimeter, Ri = 333 Ohm/V und miß nochmal. Alternativ ein Sicherheitsprüfgerät für SK2 bemühen und Einhaltung derselben kontrollieren...
MfG
DirkB
Ach Leute... womit wurden die 230V gemessen, wie groß ist der Ableitstrom, schmeißt es dabei den FI?
MfG
DirkB
Zitat von "Mechwerkandi"Das wird schon so seinen Grund gehabt haben...
Symptom behoben ohne die Ursache zu treffen, würde ich sagen.
MfG
DirkB
Zur passiven Variante, ich schrieb es bestimmt schon einmal:
Vor ca. 25 Jahren wurde ein Jugendstiltheater renoviert. Auf dem Rang standen zwei riesige Jugendstilvasen. Der Architekt hatte vermutlich für Jugendstil nicht allzuviel übrig und ließ die Dinger rauswerfen, woraufhin man mit akustischen Problemen zu kämpfen hatte. Die Vasen waren Helmholtzsche Resonatoren und mußten wieder rein.
Der Vorteil einer passiven Lösung zeigt sich in dem Beispiel: sie braucht keinen Strom, kann schön aussehen und die Wartung beschränkt sich auf das Entstauben.
MfG
DirkB
Ein Phonoeingang muß neben der Verstärkung auch noch die RIAA-Entzerrung des Signals vom Abtaster realisieren. Ganz so einfach ist es also nicht, aus einem Phonoeingang einen linearen Eingang zu bauen.
MfG
DirkB
Nun, den höheren Transportaufwand sehe ich ein. Mein leichtestes Mischpult ist ein KSG215, das wiegt so um die 25-30kg. Die Halbleiter-Zwölfkanali bringen es dann schon auf 40kg. Unter anderem kommt das ansehnliche Gewicht durch den konsequenten Einsatz von Ein- und Ausgangsübertragern.
Die Daten können sich auch sehen lassen, von wegen alte Rauschkisten: das auf den Eingang bezogene Rauschen liegt (bewertet) um die -119dB. ![]()
MfG
DirkB
Tja. Das passiert immer und immer wieder. Ich dachte, Größenwahn läßt sich mittels Landschaftsmalerei bestens kurieren?
Klick, ab 2:03min :wink: ![]()
MfG
DirkB
Zitat von "wora"dagegen ist ja überhaupt nichts einzuwenden. und wenn du weder zeit- noch transportprobleme hast und dein analogequipment zudem noch gut gepflegt ist, steht der verwendung des equipments rein gar nichts entgegen.
Ach, ich mache ja nur noch kleines Zeugs. Auf einem Weihnachtsmarkt oder bei Hintergrundgedudel für das Sommerfest eines Autohauses interessiert niemanden, ob die Anlage von 2012 oder 1965 ist, solange sie ordentlich funktioniert.
Zitat von "wora"
Tobias:
die bezeichnung "ewig-gestriger" finde ich in diesem zusammenhang sehr überzogen.
es gibt immer noch genügend anwendungsfälle, wo man auch mit analogem equipment hervorragende ergebnisse erzielen kann.
Das nehme ich nicht krumm: ich bin ein hemmungsloser Nostalgiker. Ich will halt nicht auf sowas oder sowas verzichten. :wink:
Zitat von "wora"
jetzt übertreibst du aber auch völlig... 24 jahre sind für elkos eine verdammt lange zeit!
Ist auch wieder wahr. Für eine offenbar erste Überholung war abgesehen von den Elkos glücklicherweise wenig zu tun.
Zitat von "wora"
und nochmal zum thema digipult:
ein digitalpult hat gegenüber einem analogpult wesentlich weniger bauteile und steckverbindungen.
man denke nur mal an die vielen kontaktprobleme mit bus-kabeln in analogpulten oder die überhaupt nicht seltenen kontaktschwierigkeiten mit insertbuchsen.
allein schon aus diesem grund sollten digitalpulte eigentlich zuverlässiger arbeiten. und die erfahrung zeigt mittlerweile, das da durchaus was dran ist.aus diesen gründen sollte man aus meiner sicht weder das eine noch das andere grundsätzlich verdammen.
Das ist wohl wahr. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso man in der Kapellentechnik solchen Krempel wie 6,35mm-Klinke verwendet. Meine ersten elektroakustischen Erfahrungen sammelte ich mit alter Rundfunkstudiotechnik. Dort hatte man die fünfpoligen Trennklinken zum Einschleifen, die wirklich spitzenmäßig waren.
Das Problem bei modernen Pulten sehe ich auch weniger bei den Steckverbindern (es dauert lange, bis man optische Inkrementalgeber abgenutzt hat :wink: ), sondern eher in Programmfehlern bzw. Abstürzen. Möglicherweise kommt der Schuß aber auch mal aus einer ganz anderen Richtung, gerade bei bleifrei gelöteten Sachen: Zinn-Whisker :shock:
Wie schon gesagt, es kommt auf den Nutzwert an. Für Manchen ja, für mich nein.
Unserer schnellebigen Zeit zum Trotz erwarte ich aber dennoch gerade von Herstellern teurerer Güter, daß diese nicht nur außen sondern auch innen überzeugen und daß ich für den Fall eines Defektes schnell geholfen bekomme. Vorbildlich an dieser Stelle empfand ich den Service von Revox: einen A50 gebraucht gekauft, darin eine falsche Endstufenplatine. Bei Revox angerufen, zwei Tage darauf war eine neue Platine da. Teuer, aber für ein 30 Jahre altes Gerät problemlos zu haben.
MfG
DirkB
Hallo Tobias,
ich will nicht alles ausführlich behandeln und nein, ich bin auch nicht Kategorie 2) zuzuordnen. Mirwegen mag ich bei 1) einsortiert werden: ich suche mir heraus was ich mache, weil ich das Ganze nur noch zum Spaß betreibe, mit dem was ich habe.
Möglicherweise liegt meine Ansicht daran, daß ich mich zunächst mit Rundfunkstudiotechnik auseinandergesetzt habe, die trotz erheblichen Alters problemlos wart- und reparierbar war. Daher kommt auch meine bisweilige Verwunderung über die Sorgen und Nöte von Kapellentechnik (Brummschleifen, defekte 6,3mm-Insertbuchsen, ...). Analogtechnik ist natürlich nicht besser als Digitaltechnik, nur ist Digitaltechnik eben auch kein Allheilmttel, weil uns die Physik nichts schenkt.
Du hast für Dich Gründe gefunden, ein Digitalpult zu kaufen. Für mich sind diese Gründe unwichtig, deshalb brauche ich auch keins (und ein gut Teil derer hier im party-pa, die meinen eins zu brauchen, brauchen es eher als XBox-Ersatz :grin: ).
Ich will einfach das Zeug, was ich habe, so lange wie möglich betreiben und dazu gehört neben der Wartung auch die Reparatur. Deswegen ärgere ich mich dann schon, wenn in einem Mischpult von 1988 auf einem Kanalzug vier Elkos trocken sind.
MfG
DirkB
Zitat von "Mike J."Wie ich auch schon in anderen Threads erwähnte: Ich kaufe mir nicht ein Pult mit dem hintergedanken, dass ich es reparieren muss. Die ersten 2 Jahre gibts Garantie, nachher hat sichs abbezahlt.
Und wenn dann, nach zwei Jahren ein Defekt auftritt? Die nächste Kiste? Dann, wenn das abbezahlte Gerät eigentlich richtig Geld einbringen könnte, tritt ein teurer / irreparabler Fehler auf. Dann hat sich die Anschaffung nicht gelohnt und es geht der Abzahlungsk(r)ampf mit einem neuen Produkt wieder von vorn los. Wozu?
MfG
DirkB
Zitat von "Volker"Ich frage mich wer sich sowas ausdenkt und wo das hinführen soll...
Zu einem erhöhten Umsatz bei gemafreier Musik?
MfG
DirkB
Zitat von "yamaha4711"
... wurde das ganze um 18% nach unten korrigiert. Ein Vergleich sozusagen. Ich brauch nun nicht erwähnen, dass dies deutlich mehr ist, als es die ausgefallene Linie ausgemacht hat. Mal gewinnt man, mal verliert man.
Hast Du ihm erklärt, daß er sich bei Dir nicht mehr blicken lassen braucht, selbst wenn Du der letzte Beschallungsfritze auf Erden wärest?
Es gibt Kunden, denen drückt man am besten 50€ in die Hand und schickt sie weiter.
MfG
DirkB
Zitat von "Tobias Kammerer"
Und Du fährst noch Autos mit Vergaser, ohne elektrischen Schnickschnack wie ABS, elektrische Fensterheber, Servolenkung, Airbag...
die kann man so schön selber reparieren :grin: :grin:
Ja, das ist doch bekannt. Mein Auto hat einen Vierfachvergaser (Rochester Quadrajet). Elektrische Fensterheber sind selbstverständlich fünf Stück an Bord, Servo und Automatik auch, genauso wie umfangreiche Einrichtungen zur Emissionsminderung.
Zitat von "Tobias Kammerer"Alle aktuellen Autofahrer sind völlig bescheuert und haben noch nicht erkannt, um was es wirklich geht. Die Autoindustrie sowieso noch nicht.
Kommt drauf an, welche Du da jetzt meinst. Es gibt tatsächlich einen gewissen Herdentrieb bei den Autofahrern. Daß die Autoindustrie am Kunden vorbeiproduziert, ist auch nicht neu.
Zurück zu den Mischpulten: Ich habe hier Mischpulte von 1955 bis 1988, die ich alle selbst warten / instandsetzen kann. Ja, auch heute noch.
Weshalb sollte ich mir was kaufen, nur weil es modern ist, aber mir keinerlei Nutzen bringt? Dafür darf ich dann, wenn die Digitalkiste mal irgendeinen Fehler hat, tief in die Tasche greifen? Herumgekasper mit abgekündigten / nicht mehr erhältlichen Spezial-ICs hatte ich schon reichlich. Sowas muß ich nicht haben.
Digital ist nicht automatisch besser nur weil es digital ist und ich bin mir relativ sicher, daß der überwiegende Teil der Party-PA-Nutzer auch kein Digitalpult ausreizt.
MfG
DirkB