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Welche Digitalkonsole würdet ihr bevorzugen?

  • mike j.
  • 18. März 2012 um 19:41
  • wora
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    • 3. April 2012 um 00:46
    • #21

    ich verstehe auch nicht, wieso es immer noch kollegen gibt, die meinen die iLive würde schlechter klingen als andere digitalpulte oder gar unzuverlässiger sein... solche storys hört man ja in der tat.
    dabei gab es schon zuhauf vergleichstests, in denen die iLive zeigen konnten dass sie mit den soundcrafts und digicos klanglich absolut gleichwertig sind.
    die teile sind nun auch schon ein paar jahre auf dem markt, verkaufen sich gut und die befürchtungen bezüglich zuverlässigkeit haben sich ebenfalls nicht bestätigt.
    und was die einlernzeit angeht: das bedienkonzept ist so einfach und logisch aufgebaut, das es jeder ernst zu nehmende techniker in kürzester zeit verstanden hat. gerade in diesem punkt gibt es wirklich ganz andere kandidaten auf dem markt...

    vor allem der gute klang und die bedienphilosophie waren für mich damals ausschlaggebend, mir ein solches system zuzulegen. und nach mittlerweile drei jahren freue ich mich immer noch auf jeden gig mit dem system.
    deshalb kann ich die iLive natürlich wärmstens empfehlen.

    ein satz an die analogpultliebhaber: die ilive klingt keineswegs wie die früheren digitalpulte, der sound ist eher warm und rund. das darf ich als ehemaliger analogpultfetischist vielleicht mal erwähnen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • skyworker
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    • 3. April 2012 um 09:52
    • #22

    Ach Wolfgang, wie recht du doch hast (Nein, ich habe keine iLive und ich stehe nicht auf der Gehaltsliste von A&H) - wenn man mal ehrlich ist - ich glaube, ich erwähnte das bereits - dann ist "Klang" in dem Umfeld, in dem sich User hier bewegen, bestimmt nicht vom verwendeten Pult abhängig und "Rider" sind ehr selten zu erfüllen, Dry Hire findet im "amtlichen" Umfeld ebenfalls selten statt. Also käme es doch zuallererst darauf an, ein Pult anzuschaffen, welches den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht wird. Aber die rauszufinden ist scheinbar bereits die erste Hürde...

    Aber mal an den TS: wie waren denn nun deine Termine auf der Messe? Was hats ergeben?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tobias kammerer
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    • 3. April 2012 um 11:16
    • #23
    Zitat von "DirkB"


    Gar keine. Ein Analogmischpult kann ich selber reparieren. Digitalbüchsen sind da schon wesentlich aufwendiger.

    MfG
    DirkB

    Und Du fährst noch Autos mit Vergaser, ohne elektrischen Schnickschnack wie ABS, elektrische Fensterheber, Servolenkung, Airbag...
    die kann man so schön selber reparieren :grin: :grin:

    Alle aktuellen Autofahrer sind völlig bescheuert und haben noch nicht erkannt, um was es wirklich geht. Die Autoindustrie sowieso noch nicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • wora
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    • 3. April 2012 um 15:38
    • #24

    was das thema auto angeht bin ich allerdings der meinung, das mir die technische bevormundung schon lange viel zu weit geht und ich gerne wieder ein auto hätte, an dem ich die bremsbeläge selbst wechseln kann... damit ich wieder mehr geld für mikrofone übrig habe...
    in sofern sehe ich da keinen direkten zusammenhang mit den vorzügen bei digitalpulten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • johannesdreßel
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    • 3. April 2012 um 15:39
    • #25
    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Zitat:
    Welche Digitalkonsole würdet ihr bevorzugen?

    Gar keine. Ein Analogmischpult kann ich selber reparieren. Digitalbüchsen sind da schon wesentlich aufwendiger.

    MfG
    DirkB


    Und Du fährst noch Autos mit Vergaser, ohne elektrischen Schnickschnack wie ABS, elektrische Fensterheber, Servolenkung, Airbag...
    die kann man so schön selber reparieren :grin: :grin:

    Alle aktuellen Autofahrer sind völlig bescheuert und haben noch nicht erkannt, um was es wirklich geht. Die Autoindustrie sowieso noch nicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Alles anzeigen

    Sind zwar Äpfel und Birnen. Aber dennoch nett, der Vergleich. :grin:

  • tufkadib
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    • 3. April 2012 um 17:32
    • #26
    Zitat von "Tobias Kammerer"


    Und Du fährst noch Autos mit Vergaser, ohne elektrischen Schnickschnack wie ABS, elektrische Fensterheber, Servolenkung, Airbag...
    die kann man so schön selber reparieren :grin: :grin:


    Ja, das ist doch bekannt. Mein Auto hat einen Vierfachvergaser (Rochester Quadrajet). Elektrische Fensterheber sind selbstverständlich fünf Stück an Bord, Servo und Automatik auch, genauso wie umfangreiche Einrichtungen zur Emissionsminderung.

    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Alle aktuellen Autofahrer sind völlig bescheuert und haben noch nicht erkannt, um was es wirklich geht. Die Autoindustrie sowieso noch nicht.


    Kommt drauf an, welche Du da jetzt meinst. Es gibt tatsächlich einen gewissen Herdentrieb bei den Autofahrern. Daß die Autoindustrie am Kunden vorbeiproduziert, ist auch nicht neu.

    Zurück zu den Mischpulten: Ich habe hier Mischpulte von 1955 bis 1988, die ich alle selbst warten / instandsetzen kann. Ja, auch heute noch.
    Weshalb sollte ich mir was kaufen, nur weil es modern ist, aber mir keinerlei Nutzen bringt? Dafür darf ich dann, wenn die Digitalkiste mal irgendeinen Fehler hat, tief in die Tasche greifen? Herumgekasper mit abgekündigten / nicht mehr erhältlichen Spezial-ICs hatte ich schon reichlich. Sowas muß ich nicht haben.

    Digital ist nicht automatisch besser nur weil es digital ist und ich bin mir relativ sicher, daß der überwiegende Teil der Party-PA-Nutzer auch kein Digitalpult ausreizt.


    MfG
    DirkB

  • mike j.
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    • 3. April 2012 um 20:07
    • #27

    Wie ich auch schon in anderen Threads erwähnte: Ich kaufe mir nicht ein Pult mit dem hintergedanken, dass ich es reparieren muss. Die ersten 2 Jahre gibts Garantie, nachher hat sichs abbezahlt. Fertig. Wir kaufen nur dann ein, wenn das der Fall ist.

    Analog klingt sowieso besser. Die Vorteile einer Digitalkonsole sind jedoch 1. das Abspeichern von Presets (bei Analog gab es die Preset sheets zum ausfüllen), 2. das weglassen des Sideracks (die dynamics / EQs und so weiter sind bereits im Pult) und dann noch 3. die optimiertung des truckspaces, da das Pult meist kleiner ist als die Analoge alternative und man auf die Sideracks komplett verzichten kann. Funktionen wie Recording sind schickschnack und nicht wirklich wichtig, aber fein wenn es sie gibt.

    Wir probieren nun mal das GLD mit allem Zubehör inkl Dante aus. Das Pult gefällt und ist mit dem Preis unter 10k Euro komplett noch recht kostengünstig. Preis bereits vom Vertrieb bekommen, Lieferbar in 2 Wochen (voraussichtlich). Wir werdens uns aber erst gegen Juni holen.

  • tufkadib
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    • 4. April 2012 um 07:12
    • #28
    Zitat von "Mike J."

    Wie ich auch schon in anderen Threads erwähnte: Ich kaufe mir nicht ein Pult mit dem hintergedanken, dass ich es reparieren muss. Die ersten 2 Jahre gibts Garantie, nachher hat sichs abbezahlt.


    Und wenn dann, nach zwei Jahren ein Defekt auftritt? Die nächste Kiste? Dann, wenn das abbezahlte Gerät eigentlich richtig Geld einbringen könnte, tritt ein teurer / irreparabler Fehler auf. Dann hat sich die Anschaffung nicht gelohnt und es geht der Abzahlungsk(r)ampf mit einem neuen Produkt wieder von vorn los. Wozu?


    MfG
    DirkB

  • skyworker
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    • 4. April 2012 um 09:44
    • #29

    Man könnte ja mal versuchen, zwischen Investitionsgut, geringwertigem Gut und Werkzeug zur Ausübung der erweiterten Freizeitbeschäftigung zu unterscheiden - das würde möglicherweise einiges Klären. Aber auch nicht hier hin gehören.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tobias kammerer
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    • 4. April 2012 um 09:48
    • #30
    Zitat von "DirkB"


    Und wenn dann, nach zwei Jahren ein Defekt auftritt? Die nächste Kiste? Dann, wenn das abbezahlte Gerät eigentlich richtig Geld einbringen könnte, tritt ein teurer / irreparabler Fehler auf. Dann hat sich die Anschaffung nicht gelohnt und es geht der Abzahlungsk(r)ampf mit einem neuen Produkt wieder von vorn los. Wozu?


    MfG
    DirkB

    Hallo Dirk,

    also jetzt versuche ich es nochmal sachlich:
    1.: Im Schnitt sind die Defekte bei Digitalgeräten nicht so häufig, wie Du es hier aussehen läßt - wie die ganzen 02r Generation 1 Burgen beweisen. Somit kann man Pech haben, wird im Laufe seines Lebens hier aber nicht auf extreme Verluste treffen (Pech mittelt sich über die Zeit aus)
    2.: Digitalpulte haben massive Vorteile, ein paar davon wurden bereits genannt, hier nochmal 3 herausgepickt:
    - Truckspace (kostet jedes Mal Geld)
    - Aufbauaufwand (kostet jedes Mal Geld)
    - Eventuelle Bedienvorteile, Beispiel: Seit ich Digitalpulte habe, remote ich diese über WLan. Nun komme ich zum Monitorsoundcheck mit Notebook auf die Bühne und stell mich gemeinsam mit dem Musiker vor seinen Monitor. Der Monitorsoundcheck ist dadurch erheblich schneller UND BESSER!, da der Musiker in der Regel nicht in der Lage ist, Dir auch noch mitzuteilen, dass bei seinem Mikrofon etwas ganz komisch bei 800 Hz tut. Selbst mit Monitormix auf der Bühne kommt da die Analogversion nicht ran, da der Monitormixer nicht die gleichen akustischen Gegebenheiten an seinem Platz hat wie der Musiker an dessen Position.

    Nun habe ich also schon Gründe, die mir Geld bringen und dem Kunden ein besseres Ergebnis (Die Musiker ticken übrigens in der Regel völlig aus vor Freude, wenn man diesen Monitorcheck macht).

    Weiterhin: Das Analogtechnik besser klänge als Digitaltechnik, halte ich für ein absolutes Gerücht. Das trifft - wenn überhaupt - nur auf absolute Killerkonsolen zu. Beispiel: Immer wenn ich auf meiner ML3000 mischen muß, bin ich entsetzt, wie scheiße das doch gegen meine iLive klingt. Selbst bei teuren Konsolen bleiben die klanglichen Nachteile von:
    - Analogmulticore (extrem erheblich!)
    - Siderackverkabelung (im Falle von schlechtem Strom auch eine Katastrophe)

    Deswegen lautet meine persönliche Meinung wie folgt: Es gibt genau zwei Gründe als Verleiher, immer noch auf analog zu setzen:

    1.: Ich bin ein ewig Gestriger
    2.: Meine Kundschaft ist bereit dazu, mir exorbitant teurere Preise zu bezahlen, damit sich der Einsatz hochwertiger Analogtechnik lohnt.

    Ich wünsche Dir, Du bist Variante 2:

    Zum Thread:
    Die GLD Variante halte ich auch für super.
    Viel Spaß damit
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkadib
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    • 4. April 2012 um 12:34
    • #31

    Hallo Tobias,

    ich will nicht alles ausführlich behandeln und nein, ich bin auch nicht Kategorie 2) zuzuordnen. Mirwegen mag ich bei 1) einsortiert werden: ich suche mir heraus was ich mache, weil ich das Ganze nur noch zum Spaß betreibe, mit dem was ich habe.

    Möglicherweise liegt meine Ansicht daran, daß ich mich zunächst mit Rundfunkstudiotechnik auseinandergesetzt habe, die trotz erheblichen Alters problemlos wart- und reparierbar war. Daher kommt auch meine bisweilige Verwunderung über die Sorgen und Nöte von Kapellentechnik (Brummschleifen, defekte 6,3mm-Insertbuchsen, ...). Analogtechnik ist natürlich nicht besser als Digitaltechnik, nur ist Digitaltechnik eben auch kein Allheilmttel, weil uns die Physik nichts schenkt.

    Du hast für Dich Gründe gefunden, ein Digitalpult zu kaufen. Für mich sind diese Gründe unwichtig, deshalb brauche ich auch keins (und ein gut Teil derer hier im party-pa, die meinen eins zu brauchen, brauchen es eher als XBox-Ersatz :grin: ).

    Ich will einfach das Zeug, was ich habe, so lange wie möglich betreiben und dazu gehört neben der Wartung auch die Reparatur. Deswegen ärgere ich mich dann schon, wenn in einem Mischpult von 1988 auf einem Kanalzug vier Elkos trocken sind.


    MfG
    DirkB

  • wora
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    • 4. April 2012 um 15:05
    • #32
    Zitat von "DirkB"

    ...
    Ich will einfach das Zeug, was ich habe, so lange wie möglich betreiben und dazu gehört neben der Wartung auch die Reparatur.

    dagegen ist ja überhaupt nichts einzuwenden. und wenn du weder zeit- noch transportprobleme hast und dein analogequipment zudem noch gut gepflegt ist, steht der verwendung des equipments rein gar nichts entgegen.

    Tobias:
    die bezeichnung "ewig-gestriger" finde ich in diesem zusammenhang sehr überzogen.
    es gibt immer noch genügend anwendungsfälle, wo man auch mit analogem equipment hervorragende ergebnisse erzielen kann.


    Zitat von "DirkB"

    ...Deswegen ärgere ich mich dann schon, wenn in einem Mischpult von 1988 auf einem Kanalzug vier Elkos trocken sind. ...


    jetzt übertreibst du aber auch völlig... 24 jahre sind für elkos eine verdammt lange zeit!


    und nochmal zum thema digipult:
    ein digitalpult hat gegenüber einem analogpult wesentlich weniger bauteile und steckverbindungen.
    man denke nur mal an die vielen kontaktprobleme mit bus-kabeln in analogpulten oder die überhaupt nicht seltenen kontaktschwierigkeiten mit insertbuchsen.
    allein schon aus diesem grund sollten digitalpulte eigentlich zuverlässiger arbeiten. und die erfahrung zeigt mittlerweile, das da durchaus was dran ist.

    aus diesen gründen sollte man aus meiner sicht weder das eine noch das andere grundsätzlich verdammen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkadib
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    • 4. April 2012 um 15:54
    • #33
    Zitat von "wora"

    dagegen ist ja überhaupt nichts einzuwenden. und wenn du weder zeit- noch transportprobleme hast und dein analogequipment zudem noch gut gepflegt ist, steht der verwendung des equipments rein gar nichts entgegen.


    Ach, ich mache ja nur noch kleines Zeugs. Auf einem Weihnachtsmarkt oder bei Hintergrundgedudel für das Sommerfest eines Autohauses interessiert niemanden, ob die Anlage von 2012 oder 1965 ist, solange sie ordentlich funktioniert.

    Zitat von "wora"


    Tobias:
    die bezeichnung "ewig-gestriger" finde ich in diesem zusammenhang sehr überzogen.
    es gibt immer noch genügend anwendungsfälle, wo man auch mit analogem equipment hervorragende ergebnisse erzielen kann.


    Das nehme ich nicht krumm: ich bin ein hemmungsloser Nostalgiker. Ich will halt nicht auf sowas oder sowas verzichten. :wink:

    Zitat von "wora"


    jetzt übertreibst du aber auch völlig... 24 jahre sind für elkos eine verdammt lange zeit!


    Ist auch wieder wahr. Für eine offenbar erste Überholung war abgesehen von den Elkos glücklicherweise wenig zu tun.

    Zitat von "wora"


    und nochmal zum thema digipult:
    ein digitalpult hat gegenüber einem analogpult wesentlich weniger bauteile und steckverbindungen.
    man denke nur mal an die vielen kontaktprobleme mit bus-kabeln in analogpulten oder die überhaupt nicht seltenen kontaktschwierigkeiten mit insertbuchsen.
    allein schon aus diesem grund sollten digitalpulte eigentlich zuverlässiger arbeiten. und die erfahrung zeigt mittlerweile, das da durchaus was dran ist.

    aus diesen gründen sollte man aus meiner sicht weder das eine noch das andere grundsätzlich verdammen.


    Das ist wohl wahr. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso man in der Kapellentechnik solchen Krempel wie 6,35mm-Klinke verwendet. Meine ersten elektroakustischen Erfahrungen sammelte ich mit alter Rundfunkstudiotechnik. Dort hatte man die fünfpoligen Trennklinken zum Einschleifen, die wirklich spitzenmäßig waren.
    Das Problem bei modernen Pulten sehe ich auch weniger bei den Steckverbindern (es dauert lange, bis man optische Inkrementalgeber abgenutzt hat :wink: ), sondern eher in Programmfehlern bzw. Abstürzen. Möglicherweise kommt der Schuß aber auch mal aus einer ganz anderen Richtung, gerade bei bleifrei gelöteten Sachen: Zinn-Whisker :shock:

    Wie schon gesagt, es kommt auf den Nutzwert an. Für Manchen ja, für mich nein.
    Unserer schnellebigen Zeit zum Trotz erwarte ich aber dennoch gerade von Herstellern teurerer Güter, daß diese nicht nur außen sondern auch innen überzeugen und daß ich für den Fall eines Defektes schnell geholfen bekomme. Vorbildlich an dieser Stelle empfand ich den Service von Revox: einen A50 gebraucht gekauft, darin eine falsche Endstufenplatine. Bei Revox angerufen, zwei Tage darauf war eine neue Platine da. Teuer, aber für ein 30 Jahre altes Gerät problemlos zu haben.


    MfG
    DirkB

  • tobias kammerer
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    • 4. April 2012 um 20:13
    • #34

    Hallo Leute,

    also rudere ich ein wenig zurück. Wenn man das ganze natürlich nicht unter kommerziellen Aspekten sieht, kann man da durchaus dafür argumentieren. Natürlich lassen sich mit Analogtechnik gute Ergebnisse erzielen, in der Regel aber mit mehr Transport- und Personalaufwand.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkadib
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    • 4. April 2012 um 20:55
    • #35

    Nun, den höheren Transportaufwand sehe ich ein. Mein leichtestes Mischpult ist ein KSG215, das wiegt so um die 25-30kg. Die Halbleiter-Zwölfkanali bringen es dann schon auf 40kg. Unter anderem kommt das ansehnliche Gewicht durch den konsequenten Einsatz von Ein- und Ausgangsübertragern.

    Die Daten können sich auch sehen lassen, von wegen alte Rauschkisten: das auf den Eingang bezogene Rauschen liegt (bewertet) um die -119dB. :)


    MfG
    DirkB

    Einmal editiert, zuletzt von tufkadib (2. Juli 2012 um 18:23)

  • Christopher Pike
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    • 2. Juli 2012 um 15:12
    • #36

    Bevorzugen im Sinn von kaufen, wenn Bedarf besteht?

    Untere Preisklasse: 01V96 VCM (gebraucht), Behringer X32 (neu)
    Mittlere Preisklasse: prinzipiell nicht, möglicherweise noch die GLD-80
    Gehobene Preisklasse: Digico SD8, fraglich nur ob 24er oder Full

    Noch teurere Pulte lohnen sich zumindest für uns nicht.

  • wora
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    • 2. Juli 2012 um 15:31
    • #37

    also SD8 steht bei mir mittlerweile auf der wunschliste ganz unten... ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mike j.
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    • 2. Juli 2012 um 15:32
    • #38

    Danke für die ganzen Kommentare.

    Es wird ein GLD080, jedoch haben die momentan Lieferschwierigkeiten, nächste Lieferung ende Juli, dann erst September wieder. Hab mittlerweile einen ziemlich geilen EK hier liegen, also ob 01V oder GLD komplett mit allen Boxen und Dante Card ist nicht viel um wenn man auch die mehr flexibilität mit einbezieht. Case gibts mittlerweile auch beim t - was will man mehr?

    Geld ist da, geordert ists auch - nun nur noch auf A&H warten, bis die wieder liefern können!

  • Christopher Pike
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    • 2. Juli 2012 um 15:43
    • #39
    Zitat von "wora"

    also SD8 steht bei mir mittlerweile auf der wunschliste ganz unten... ;)

    Würde mich interessieren warum. Und was dir alternativ in den Sinn kommt natürlich.

    Ich bin zwar kein Freund vom SD8, aber entspannt arbeiten kann man damit.
    Wenn man die Philosophie erstmal drin hat - wie bei jedem anderen Pult auch.
    EDIT: Wobei dies beim Digico relativ schnell geht, muss man auch dazu sagen.

  • wora
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    • 3. Juli 2012 um 01:32
    • #40
    Zitat von "Christopher Pike"


    Würde mich interessieren warum. Und was dir alternativ in den Sinn kommt natürlich...


    ganz einfach: ein paar persönliche erfahrungswerte.
    alternativen: Soundcraft Vi und A&H iLive

    letzteres wird dich vielleicht verwundern, aber die iLive hat ein paar sehr sinnvolle features, die weder die SD´s noch die Vi´s beherrschen.
    z.b. die sidechainfunktionen im kompressor oder die wählbaren aux-abgriffpunkte... aus diesen gründen ist es seit ein paar jahren mein favorit.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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