Nur ein kleiner Hinweis am Rande:
Rockline meint "WinAudioMLS" nicht "WinMLS"
Schönes WE
docjordan
Nur ein kleiner Hinweis am Rande:
Rockline meint "WinAudioMLS" nicht "WinMLS"
Schönes WE
docjordan
Manche dieser Handschallpegel haben einen elektrischen Kalibrator
eingebaut. Damit kann man zumindest die (Vor)verstärkerkette überprüfen.
Ansonsten geht es nur mit Schallpegelkalibrator, der in der Tat teuerer ist
als das Meßgerät (machmal gibt es welche bei 1-2-3).
Alternativ können wir solche Geräte auch kalibrieren, oder Kalibrator vom Bekannten ausleihen. Wir vermieten ein Klasse 2 Kalibrator für 10Euro /3 Tage zzgl. Porto
docjordan
Ja die Log-sweeps gelten aktuell als beste Methode, da MLS
doch seine Tücken hat. Insbesondere können Raumimpulsworten mit
besserem SNR gemessen werden.
docjordan
Der Kalibrator von Voltcraft unterstützt 1" und 1/2", ein Adapter für 1/4" für das MM1 ist nicht dabei.
docjordan
Hallo,
gerade wenn es um einen Fahrsimulator geht, ist mir nicht klar warum das Mikrofon nicht mitfahren darf. Muss ja nicht geschraubt werden, wie auch schon andere erwähnten.
Beamforming. Man kan das ganze auch adaptiv machen, so daß der focus dem Objekt folgt, das ist dann schon die Königsklasse. Dieses adaptive Beamforming geht dann typischerweise deutlich über den normalen Vorlesungsinhalt hinaus...
Das ganze wird auch gerne für Freisprecheinrichtungen verwendet.
docjordan
Also ich würde Auto und Mic auf Achse mit Richtmikrofon
Aus der Geschwindigkeit kann man die Doppler-Versatz berechnen.
Den kann man durch Abtastratenumsetzung (Wavelab etc) von Hand korrigieren. Bei 100km/h sind das so um die 10%
docjordan
Der Doppler-effekt führt bei Fahrzeug und Mic auf Achse
zu einer konstanten Frequenzverschiebung. Dieser Spezialfall ist einfacher
zu handhaben und akustisch auch nicht so auffällig.
Sind beide nicht auf achse ändert sich die relevante Geschwindigkeit ständig. Dieser Effekt ist besonders stark bei der Vorbeifahrt am Mikrofon
docjordan
Wenn man den Doppler schätzen möchte fallem mir alle möglichen parametrischen Modelle
ein. es gibt da so wohlklingende Algorithmen wie ESPIRIT, oder MUSIC, Eigenwertzerlegung etc.
Ein Startpunkt ist http://home.comcast.net/~kootsoop/freqalgs.htm
Bücher wie "Proakis:digital signal processing" solltest du aber schon vorher! sicher beherschen....
Dann gehört aber noch eine geeignete vorverarbeitung dazu, da die Schätzalgoorithmen jeweils nur unter bestimmten Bedingungen arbeiten
Ich denke aber das Du eher eine wesentlich einfachere Lösung brauchst, alles andere ist deutlich mehr als ein Matlab 3-zeiler. Daher interessiert mich der Sinn des ganzen.
docjordan
Das ganze hängt erstmal von der Position der mikrofone ab.
Der beste Fall wäre natürlich ein Mikrofon das sich mitbewegt,
aber das hatten wir schon ausgeschlossen.
Der nächst einfache Fall ist das das auto sich direkt auf das mikrofon zubewegt
da wäre ein Richtmikrofon sinnvoll.
Ein Array wäre natürlich am besten da man hier noch Beamforming etc. verwenden kann.
Das macht es aber noch weitaus aufwendiger.
Ein großes Problem ist das das SNR bei grossen Entfernungen ungünstig ist.
Bei einer Aufnahme aus 50m-100m klingt das Auto ganz anders als aus 2m
Prinzipeill muss man erstmal den Doppler dann aus dem Signal schätzen
Hier gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, adaptiven Filtern. Das hängt auch vom Vorwissen ab.
Das ganze kann man aber belibig weit treiben. Das Militär betreibt eine erheblichen Aufwand
in dem Bereich. Mit der Technik mit der man den Doppler eines Autos ermitteln kann,
kann man auch die Flugbahn einer Rakete abschätzen....
Wenn man den Doppler dann hat, kann man z.B. einer komplexen Multipikation bzw.
Abtastratenumsetzung (Polyphasenfilterbank) den Doppler kompensieren.
Machbar ist so einiges. Ich würde aber in den Vordergrund stellen, was dabei herauskommen soll.
Selbst mit Dopplerkompensation gibt das ein Signal das sich mit der Entfernung ändert,
einfach weil die Schallausbreitung anders ist, bzw mehr Störgeräusche eingefangen werden.
Wenn man das nicht will sollte man Mikrofone entlang der Fahrbahn aufstellen.
Insgesamt aber alles ein erheblicher Aufwand. Und mir ist noch nicht ganz klar wozu der Klangausschnitt dann
nützlich ist d.h. was will dein Auftraggeber mit den Fahrgeräuschen?
Wenn Du das ggf. noch etwas erläuterst
kann man sich weiter Gedanken machen wie man das sinnvoll gewinnt. Evtl. per PN da es evtl. vom PA-Bereich etwas abschweift,
aber ich denke dieser spezielle Fall könnte auch von allgemeinem Interesse sein.
docjordan
Wenn sich das Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit bewegt,
kann man den Dopplereffekt aus dem Signal bestimmen und
dann auch wieder rausrechnen. Dies kann man mit dem notwendigen know-how
mit Matlab/Oktave machen. Das ganze ist aber schon recht aufwendig
und erfordert mehr als nur Grundkenntnisse in Signaltheorie ![]()
Ist aber prinzipiell machbar und findet in jedem GSM-Mobiltelefon statt.
BTW: Solche und ähnliche Projekte sind mein täglich Brotverdienst....
docjordan
sorry, zu dicke Finger gehabt beim Taschenrechner.
....
Mehr ist ohne Spannungsinverter nicht rauszuholen.
Das können die Zahllosen Chinesen sehr günstig und in brauchbarer
Qualität. Die guten gaben den Class-D gleich mit dem Inverter gekoppelt.
So was baut man nicht so mal eben nach. Alternative wäre ein 12->220V inverter mit 150W kosten Sie um die 25Euro.
Aber d akann man gleich in Inverter-Amp kaufen.
Lange Zeit gab es diese Technologie bei den Autoradios nicht, trotzdem erreichten die Radios seltsam hohe Wattzahlen. Jetzt ist die Technik spottbillig
ETT/eBay hat eine Riesenbatterie an solchen Geräten, den Wattangaben ist aber nicht immer zu trauen ![]()
docjordan
Ich würde es mal mit Car-amps probieren.
Die haben Inverter und schaffen dann auch 300W.
Zu den Kursen baut man das nicht selbst.
Klanglich sicher nicht High end aber für viele Zwecke ausreichend.
Ohne Inverter wird auch schon recht schwierig aus 12V 150W an 4Ohm zu erzielen. (Bridged erreicht man 70W) Inverter sind dann aber nichts meht für die heimische Bastelküche.
docjordan
Admin hat völlig recht: Amtlich=Markenprodukt reicht nicht.
Hier braucht man in der Tat Spezial mics, wnn man innen messen will
docjordan
Ich kenn die Gemeinde :lol: . Einige treiben erheblichen technischen Aufwand
um maximalen output zu erzielen. Dementsprechend ist auch die Meßmethode vorher bekannt und genau definiert und durchaus komplex.
Bei den anderen reicht Musik und Mittel/Spitzenwert etc. .....
Bei den einfachen Veranstaltungen der Art würde ich sonst auch Aussen mit Stativ und einfachem Mic messen (ECM8000). Die Hochpegel spezialmics von B&K, GRAS etc sind echtes Investivgut
docjordan
Bei den dB drags brauch man auf jeden Fall ein amtliches Mikrofon,
da die einfachen bei diesen Pegeln nicht mehr funktionieren.
Die Wahl des Signals ist nicht einfach.
pink noise ist schon mal nicht schlecht, da der Höhenabfall
den Tweeter schützt.
White noise oder MLS fallen aus, da die Leistung im Hochtonbereich zu hoch ist.
Übrig bleiben pink noise, einzel töne, bzw multisinus oder log-sweep
Der Wettberber hat natürlich unter Kenntnis des Signal allerhand möglichkeiten die Ergebnisse zu tunen.
Bei breitbandigen Signalen nimmt er einfach unten was weg und schon ist es lauter...
D.h. die Lautstärke alleine ist es nicht, sondern es ist noch die untere Grenzfrequenz wichtig.
Bei pink noise ist das problem das verzerrungen nicht so ohne weiteres
gehört werden.
Am besten daher ein spezielles multitone signal mit 3db oktave und
z.B. terzabstand. Dabei dann mitttels Spektrumanalysator
die Verzerrungen messen.
Wenn nur dar maximale Schalldruck zu messen ist, käme einer evtl. auf die Idee ein sehr schmalbandiges System zu bauen (im extremfall ein resonator mit dem man bei einer Frequenz enorme Pegel ereichen kann)
Mit Musik hat das nix zu tun aber bei 160dB ist es eh keine Musik.
Wenn man das ganze sauber messen will ist es nicht leicht, insbsondere da der Begriff lautstärke zu schwammig ist....
kurzum in der Regel haben die Vereine Meßvorschriften, die meist tuning massnahmen erschweren.
Hallo,
mittlerweile ist die Drehteller (Outline ET-2 ST-2) Unterstüzung dabei
http://www.dr-jordan-design.de/Directivity.htm
Daneben gibt es noch ein interessantes Feature neu, dass WinAudioMLS VST Plug-ins als Host laden kann. Damit kann man eine Vielzahl von Effekten in die Signalkette einschleifen oder auch selber programmieren, da dieses Interface praktisch Industriestandard ist.
docjordan
Hallo,
dieses Signal wird auch in der 60286-5 beschrieben (Meßverfahren für Lautsprecher) und wird von diversen großen Herstellern im Labor eingesetzt insbesondere dort für Dauerbelastungstests.
Dieses Signal ist in einer Spezialversion unseres Signalgenerators (32 Kanal) enthalten. Zusätzlich kann hier noch der Crest Faktor stufenlos eingestellt werden.
Das Signal wird genau wie in der Norm beschrieben aus rosa Rauschen mit einem entsprechenden IIR-Filter erzeugt.
D.h. mit den entsprechenden Kenntnissen kann man das selber generieren
docjordan
Ich denke in dem Anwendungsbereich von EASERA
ist das völlig in Ordnung und wird häufig benutzt
(GUI via VB und DSP via C++)
Bei Smaart ist es schon dagegen verwunderlich, das soviel
CPU Last benötigt wird.
Noch ein paar Worte zu der Anzeigeschwindigkeit:
Diese hängt von folgenden Faktoren ab
Frequenzauflösung
Je höher die Frequenzauflösung (FFT Länge) desto
geringer ist die zeitliche Auflösung.
D.h. wenn man mit 1Hz Auflösung messen möchte,
wird die Anzeige langsam, dies hat nichts mit dem Program
oder Soundkarte zu tun sondern liegt an signaltheorethischen Grundlagen.
Verzögerung
In der gesamten Signalkette (Mikrophon bis zur Anzeige)
sind verschiedene Komponenten die das Signal verzögern.
-Dies können analoge/digitale Filter sein
-AD Wandler
-Insbesondere Puffer in der Soundkarte oder im Programm
-FFT Puffer
-Berechnung der FFT etc.
-Berechnung der graphischen Anzeige
-Bildschirmwiederholrate (LCD 60Hz)
Die CPU geschwindigkeit spielt nur bei der FFT Berechnung
und der Anzeigegeschwindigkeit eine Rolle.
D.h. wenn große Puffer verwendet werden nützt der schnellste Prozessor
nichts.
Wenn man also eine schnelle Anzeige haben möchte
sollte man auf folgendes achten:
-analoge/digitale Filter im Signalpfad abschalten
-FFT Größe möglichst klein
-Puffer Größe klein
-hohe Aktualierungsrate einstellen
Allerdings darf man es mit zu kleiner Puffergröße nicht übertreiben,
da es ggf. zu drop-outs kommt.
Aufgrund der Bildschirmwiederholrate kommt man nicht unter 10-20ms.
Stand-alone geräte können da etwas schneller sein.
In Verbindung mit ASIO kann man eine extrem schnelle
Anzeige erreichen. Es haben jedoch nicht alle Programme auf dem
Markt diese Möglichkeiten und Einstellvarianten.
docjordan
Ja, einige Laufzeitumgegebungen wie Visual Basic (EASERA)
haben dies. Der enorme Nachteil ist z.B bei Laptops, das die dann
sehr schnell den Akku verbrauchen. Desktop PCs werden dann laut,
wenn 100% CPU verbraucht wird. Nicht nur im Anbetracht
des Klimaschutzes
stufe ich dies eher als Designfehler ein.
docjordan
Ich habe mir auch mal die öffentliche Demoversion angeschaut.
Positiv ist das ASIO unterstützt wird, allerdings nur bis 96kHz,
das dürfte für PA aber OK sein. Durch die Unterstützung von ASIO ist zumindest prinzipiell eine Anzeige mit geringer Latenz möglich.
Mir ist noch die enorme CPU Last aufgefallen, die auch auf 2-3Ghz PCs, die CPU last in die 100% treiben. Das Program bleibt aber bedienbar.
Kritsisch wird es nur wenn man -wie beworben- mehrere Instanzen startet,
Dann wird es doch sehr langsam. Hier dürfte noch Optimierungspotential liegen, denn andere Programe sind bei vergleichbarer Einstellung bei 5% CPU Last...
Von daher war mir nicht auf Anhieb klar, wo die 6 Version echte Vorteile im Bereich der typischen PA-Anwendungen bringt.
Es gab auch noch Probleme mit einer AC97 Soundkarte, die gar nicht mit Smaart funktioniert. Daher rate ich vor einem Upgrade die Demoversion mit der vorhandenen Hardware zu testen. Ich denke das diese Issues sicher mit dem nächsten Update behoben sind.
docjordan