Ach so, gemessen habe ich mit Smaart 5.3 - mein Standardtool für solche Sachen.
Bei der Gelegenheit konnte ich im Transfermodus auch sehr schön die Filtersteilheiten beobachten. Die NTM Filter machen schon eine recht steile Flanke - ähnlich der LR48 Filter.
Stefan
Beiträge von rockline
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So, nun komme ich gerade vom Lager zurück und habe mal gemessen!
Setup war mein Ipod als Signalgeber, ein 01V96V2 mit analog angeschlossenem BSS Omnidrivecontroler und der Firmware V2.
Als erstes habe ich aber mal die Latenz des Yamaha01V alleine gemessen: 0,41Meter entsprechend 1,20ms.
Dabei spielte es auch keine Rolle ob ich am Kanal Equalizer irgendwas verstellte – die Latenz war gleich. Also: mit einem 01V verzögert sich der Sound um 0,41Meter. Ob sich bei gleichzeitigem Gebrauch mehrerer Kanäle da noch was verändert kann ich jetzt nicht sagen!Der BSS Omnidrive: dieser Controler hat mich erstaunt. Dazu später mehr!
Erst mal die Latenz im Flatbetrieb: 0,72Meter entspricht 2,11ms. In Summe mit dem Yamaha ergäbe das denn eine Gesamtlaufzeit von 1,13Metern!
Eigentlich nicht viel - um eine sinnvolle Delayanpassung zu einer Liveband zu gewährleisten muss man also zusätzlich noch die Inputs im Controler um einige Meter verschieben!Doch nun kommen meine Messungen zum Laufzeitverhalten der verschiedenen Filter. Dabei ist mir erstaunlicherweise aufgefallen, dass lediglich Tiefpässe lange Laufzeiten entwickeln!!
Hochpässe hingegen sind völlig davon befreit!Also, die Ergebnisse im einzelnen:
Tiefpassfilter mit Grenzfrequenz 112Hz, nach unten hin offen –
But6 = 0,8m/2,34ms - But12 = 1,19m/3,45ms – Bess12 = 1,25m/3,78ms – LR12 = 1,10m/3,20ms – But18 = 1,74m/5,10ms – But24 = 2,10m/6,12ms – Bes24 = 2,08m/6,05ms – LR24 = 2,10m/6,10ms –
But48 = 3,62m/10,54ms – LR48 = 3,52m/10,23ms – NTM36 = 2,17m/6,33ms – NTM52 = 3,46m/10,07msDie Delaymessung habe ich jeweils mehrmals laufen lassen, um festzustellen ob es sich um keine Einzelwerte handelt.
Man bemerkt doch ziemlich hohe Verzögerungen!Meine nächste Messung war umgekehrt geplant: also ein Hochpassfilter bei 34Hz setzen und nach oben offen lassen. Nach kurzen Durchläufen stellte ich schnell fest das dass langweilig wird: es gab lediglich die Grundlatenz des Controlers zu messen! Dabei war es egal welche Steilheit gewählt wurde, immer war das Ergebnis 0,72meter/2,11ms!
Nun wurde mein Interesse an der Ursache dieses überraschenden Vorgangs geweckt. Ich stellte mir wiederum einen Tiefpass ein und begann mit einer Cutfrequenz von 400Hz. Als Filter wählte ich das NTM52. Die Laufzeit betrug 1,53meter/4,44ms! Bei 840Hz waren es 1,11m/3,22ms, bei 1740Hz noch 0,91m/2,65ms, bei 4000Hz 0,8m/2,34ms und bei 10k dann fast schon die grundsätzliche Controlerlatenz, genau genommen noch 0,76m/2,20ms!
Hmmmm???
Also die Tiefpässe verzögern doch erstaunlich viel, die Hochpässe hingegen überhaupt nicht. Wusste ich bis dahin ehrlich gesagt nicht, dass es hier so erhebliche Unterschiede gibt!Abschließend habe ich dann noch ein Subband in kompletter Aufrüstung gemessen: Cutoff nach unten mit 34Hz/52NTM und Cutoff nach oben mit 112Hz/52NTM und einer anständigen Kelle 44Hz bei Q=0,45 und +8dB ergab eine Gesamtlaufzeit von 6,18metern!!
Wobei ich festgestellt habe, dass die reine Bassanhebung keine Latenzverlängerung bewirkt!
Das ist doch mal was – oder?
Tja Kollegen.......Meinungen bitte!
Stefan -
Das muß ich erst nachsehen - ich kann das im Kopf nicht ganz nachvollziehen.
Jedenfalls muss man einen Buchstaben wählen, der für die Mutegruppe steht. Danach werden alle Auxsend für Monitor oder Effekt die man einer Mutegruppe zuweisen möchte in der Masterebene ausgewählt (im Display erscheinen dementsprechend die Punkte), der gewünschte Key Taster wird mit dem Buchstaben der Gruppe verlinkt und fertig ist das!So in diese Richtung ging das. Ich werde evtl. morgen Abend "auffe Baustelle" Gelegenheit haben das noch mal nachzusehen.
Sorry das ich das nicht 100% erklären kann, habe mir das einmal fertig gemacht und das war es dann. Ich bin im 01V auch nicht wirklich der Guru!
Stefan -
Zur Zugentlastung: unsere Hartings im Pult sitzen auf 19" Blenden 2HE - liegend eingebaut. Wie ein Case......
Unter den Blenden sind Aluwinkel mit PG29 Verschraubung angebracht, dass wäre dann die Zugentlastung. Alle Kabel die zu einem Harting gehören werden in der PG29 abgefangen!In den Sideracks ist das ähnlich gelöst.
Zentralmasse: vollkommen ausreichend, bei symetrischer Verkabelung eh nicht funktionell notwendig.
Wir haben die Schirme sowohl am Pult als auch in den Racks an Pin 1XLR anliegen.
Überhaupt keine Brummprobleme - nie gehabt!Zu den Anschlüssen von oben: Großer Mist.......
Bei unseren 01V habe ich Neutrik Winkel XLR verwendet, in dieser Richtung würde ich ansetzen.
Oder die Casehaube ist hoch genug das trotzdem alles passt - dann darf es auch Standard XLR sein!
Stefan -
Bei uns sieht das so aus:
Multicore 32inputs auf 64er Harting
Auxsends auf 24er Harting zum EQ Rack, insgesamt kann man damit 12 Auxe mit Zentralmasse senden
Fx Send und Return mittels 24er Harting. In diesem Harting sind 4 Sends und 8 Returns aufgelegt, Zentralmasse
Insert auf 64er Harting, reicht für 16 Dynamics symetrisch oder 32 Dynamics unsymetrisch
Das wäre alles im Pult!
Die Auxwege gehen bei uns mit separatem Returncore, in dem auch die 6 Controlerausgänge laufen, zur Bühne. Das seprate Returncore kommt dementsprechend aus dem EQ Siderack!
Steafn -
Ich gehe mittels Subsnake analog vom Pult ins FoH Siderack. Bei uns haben alle Pulte eine eigene Norm in Bezug auf die Pinbelegung - so auch das 01V.
Somit ist auch der Omnidrive Input analog!
Bei nächster Gelegenheit werde ich die Latenz eines BSS Controlers mal ausmessen, dabei werde ich dann Vergleiche von Flat bis NTM52 machen. Allerdings denke ich mir das da keine allzu großen Versätze nachweisbar sind.
Volker Holtmeyer erwähnte auch mal die Gruppenlaufzeit, auch damit werde ich mich mal auseinandersetzen.Zu meinen einfachen Versuchen im Freifeld möchte ich noch was anmerken: Ich habe irgendwann mal alle Tops in unserem Lagerbestand auf ihre Pegelverhältnisse mit Smaart übermessen. Dabei waren lediglich Überhöhungen im Frequenzgang der Einzellautsprecher, und die Pegel der Chassis untereinander interessant. Laufzeit der Chassis zueinander habe ich ebenfalls festgehalten.
Mit diesen Angaben erstelle ich mir dann Presets die die Cutover Punkte festlegen, stelle den jeweiligen Bandgain in abhängigkeit der verwendeten Stufen ein, und letztlich noch die Limiterthresholdschwelle. Grobe Frequenzgangfehler werden im jeweiligen BandEq des Controlers begradigt - fertig.
Während der Praxisanwendungen arbeite ich ständig an den Presets weiter, aber weniger mit Smaart als mehr mit meinem subjektiven Arbeitsgefühl zu der jeweiligen Box.Und somit kommen dann auch so recht ungewöhnliche Freifeldversuche mit varierenden Filtersteilheiten zutage! Das ist doch der einzige Weg um überhaupt brauchbare Rückschlüsse zu einem Setup zu erhalten - oder?
So Aktionen sind überaus nützlich, und in hunderten von Gigs entstand so das ein oder andere Setup zu unseren Hölzern!
Die NTM Filter scheinen durch ihre enorme Flankensteilheit eine klarere Wiedergabe zu erreichen. Jedenfalls hatte ich den Eindruck hier doch einen Vorteil erkennen/erhören zu können!Natürlich sind das Details die man da bemerkt - und wie schon gesagt hängt eine gute Mucke auch vom guten Tag und einer guten Band ab - warten wir mal weitere Versuche ab! Ich bin am Ball..........
Stefan -
Es gibt was neues zum Thema Filtersteilheit.
Gestern hatten wir ein kleines Stadfest gemacht, große Bühne, klasse Combo, 01V96 dabei, Omnidrive im Siderack usw.PA waren je Seite zwei GAE BR118 und ein Top aus eigener Fertigung. Zum Director schleppen hatten wir für die "kleine" Nummer keine Böcke!
Das eigene Top besteht aus zwei direkt abstrahlenden RCF 12ern aus der Precision Line Serie und einem BMS 4590 nebst passendem BMS Horn. Amping wie üblich bei uns Yorkville 6040 im Bass und Midband, Yorkville 2020 am Treiber - die ganze Nummer halt 3 Wege aktiv.
Die Setups für die Tops habe ich irgendwann mal mit Smaart und den Ohren erstellt, die Subsetups sind altbewährte Settings von GAE mit gutem Schub.Kappelle eingescheckt, Gig geht los und erst mal anständigen Ton gemischt.
Der Bums war ideal, Topteil klang klasse - Sound war wirklich gut (danke an die Band) und ich war mit dem Ergebniss zufrieden.Zurücklehnen und das 01V am Laptop bedienen und auf Feieraben warten!
Aber nein - heute wollte ich doch noch die NTM Filter anhören. Kurz gedreht und erst mal eine gute Viertelstunde mit 36dB NTM Filter in allen Wegen gehört.
Das klang tatsächlich etwas anders, irgendwie einen ticken aufgeräumter.Eine gute Zeit später wurde was versteigert, ein Wellnesswochenende. Das Wetter war gut, der Moderator hatte viel Publikum und es wurde lang gelabert. Da der Mann gut bei Stimme war hatte ich Gelegenheit weiter am Omnidrive zu drehen!
Auf gehts zur zweiten Runde: die 52dB Filter standen noch zum anhören in den Startlöchern. Während der Mann redete verstellte ich das Mid/High Trennband und es tat sich akustisch wiederum etwas. Schnell noch die Low/Mid und das Lowcut geändert, etwas die bräsigen Mitten des BMS entzerrt und das ganze klang mal richtig vom Amt!Als denn die Kappelle weiterspielte war der Ton nicht mehr sehr viel anders als bei der 36dB Filtern - aber mir viel noch was ganz anderes auf: das Klangbild war unfassbar mächtig, superklar und irgendwie "groß".
Dennoch hatte ich am Omnidrive die Levelbänder im Schnitt um die 10dB vor Limit. Das erstaunte mich doch tatsächlich! Auch das Yorkville Amping signalisierte eher nur "Signal" und kein aufleuchten kurzer Clip LED Warnungen.
Ichn hatte den Eindruck mit dieser doch eher kleinen PA am Grenzwert angelangt zu sein, und wunderte mich doch über den enormen Headroom. Und es ging auch in real noch mächtig was an Gas - aber das hätte den Besuchern um 21h dann endgültig die Toupets vom Kopf geschossen!
Natürlich möchte ich das ganze nicht überbewerten, ich bin über 20 Jahre im Geschäft und schwer zu beeindrucken. Und es gibt Tage da stimmt einfach alles. Dennoch werde ich die NTM Filter weiter scharf beobachten und in den nächsten Monaten viel beobachten. Jedenfalls hat sich bis jetzt (ich sage mal "auf die schnelle") ein guter Eindruck gebildet!
Stefan -
Zitat von "Manuela"
Das Problem dieser Dinge ist wie meistens, das liebe Geld.
Es ist eben nicht so einfach einen 8 Kanal-Digital-EQ zu Chinapreisen zu machen. Bin mal gespannt auf die kommenden Kopien von Behringer und Omnitronic
ManuNee, dat kannet nicht sein. Letztlich habe die den Alesis ja im Grunde genommen auch für kleines Geld realisiert - nur hat der Softwaremann gepennt oder sonst was gebugt.
Wenn man nun diesen EQ830 im gescheiten 2HE Gehäuse unterbringt, die Zappelanzeige des "Analyzers" mit mehr LEDS verfeinern würde, und dem Gerät eine XLR/Jack Ausgangskombi spendierte wäre ja alles gut!
Die Software kann ein heller Entwickler vernünftig machen - und schon ist die Wunderkiste fertig!
Lass es anschließend 700.- Laden kosten - das wäre echt was........
Stefan -
ASID? Was ist das......??
Kenne ich nicht, und so mancher Kunde sicher auch nicht. Was würde denn so eine Asid Endstufe als 4 Kanal aufrufen - um mal einen Vergleich zur LAB zu haben?Wir hatten die LAB ja nun 3 Tage am Stück im Einsatz, einmal als FoH Amp für besagtes Besteck mit den GAE Kisten, einmal an einer Syrincs PA und am Sonntag für 4 Wege Monitor an GAE4475M Wedges.
Dem Trommler der sonntäglichen Coverband auffem Stadtfest spendierten wir in unserer unendlichen Güte noch eine optionalen, (zwar kleinen, aber immerhin) KMT SW118 Sub unters Fill, und ich muss sagen: gut gemacht kleine LAB!Der Winzling hatte tapfer gerackert am WE, machte einen Superton und hatte schier unendliche Kraft - wenn man das mal in Bezug auf die knappen Leistungsangaben betrachtet.
Habe ich Spaß dran - ein klasse Gerät.Lediglich die Netzkabelzugentlastung wirkt etwas arm. Da hätte ich echt was "fester sitzenderes" erwartet. Aber im Case wirds schon halten!
Stefan -
Diese abgebildete Kiste (sofern es sich dabei um das angesprochene "Fame" Modell handeln soll) hing auch beim Chinanmann während der PLS. Der Laden nannte sich da "Zoomax".
Bestückung der Kiste war unter aller Kanone, optische Ausfertigung der Kiste dagegen nicht schlecht.
Aber wie gesagt.......was soll man damit?
Stefan -
Wolfgang: hast Du die Software V2 auf deinem Pult? Mit der ersten Version geht das nicht gescheit.......
Stefan -
Auf solche Fragen sollte man sich jede Antwort ersparen - wen interessiert denn ein Rider, der Bezug auf spezielle Geräte nimmt in dieser Liga?
Und dann noch die Preisfrage..........Jugend forscht...........
Stefan -
Ich habe nun auch mal mit diesem EQ in der Praxis gearbeitet. Funktionieren tut er ja, aber das Headroomverhalten (wenn man mal von den Output LEDs ausgeht) ist ein Witz. Der kann ja kaum Pegel........
Ich habe mir mal die Bedienungsanleitung herausgesucht, da steht noch was von +/0/- 6dB im Setup. Werde ich mal probieren.
Die hinteren Schalter stehen auf +4dB.
Aber selbst in der Bedienungsanleitung ist der Witz zu lesen: der DEQ830 erlaubt die An bzw. Absenkung von 12dB pro Band!
Hahahahaaaa :lol: , zum ausprobieren der fertigen Software war man anscheined nicht kompetent genug.
Das Gerät kann man nicht wirklich ernst nehmen - obwohl es praktisch ist und vom Sound her nicht mal übel erscheint.
Stefan -
Uninteressant.
Braucht niemand, will keiner mieten und die Chinesen bauen hunderte dieser Kisten!
Kann man ab gewissen Losgrößen beim Chinamann bestellen, selber labeln lassen und in den Laden hängen.
Nur, wem will man denn so ein Nobodyarray vermieten?
Stefan -
Schöne Kurven, fein anzusehen und vom Amseln Görtz gemessen.
In der Praxis hingegen vollkommen unwichtig, dass Werkspreset arbeitet zwar nicht schlecht - jedoch haben wir in unzähligen Directorgigs zig Sachen ausprobiert.
Inzwischen trenne ich bei 1,7k die Treiber Mid/HF, die Entzerrungen insbesondere im HF Bereich sind verschieden ausgelegt.Besonders gilt zu beachten: wieviel von dem Material steht denn? Davon hängt nämlich alles ab! Nutzen wir ein Top pro Seite klingt das ganz anders als mit 4 pro Seite. Schon muß das Setup anders aussehen!
Seht ihr? Man kann nicht "eins für alles" ansehen. Vielmehr ist die Arbeit des Verleihers mit dem aufstellen und verkabeln der GAE Stacks nicht getan, hier sollte der geübte User mit Erfahrung rangehen und sich Setups für diverse Kombinationsgrößen selber erstellen! Meiner Ansicht nach ist das GAE Director nicht unbedingt das "Plug&Play" PA! Mit etwas Ahnung von der Materie der Controlersetups bekommt man diese Kisten aber wirklich klasse ans spielen - vorausgesetzt auf der Bühne wird auch was ordentliches angeboten!
Aber die reinen Herstellersetups beeindrucken mich als solches überhaupt nicht mehr.
Stefan -
Gestern hatte ich mit der LAB fp2400Q ein Open Air mit Folkrockband und gut 600 Besuchern als PA Amp gemacht!
Mutig?
Nein, ich wußte von vornherein das die Band keine extremen Pegel benötigt, und da das ganze im Rahmen eines Mittelalterturnier stattfand war auch das Publikum nicht an Radau interessiert.
Im Rack mit der LAB sitzt noch ein JBL DSC260 2in/6out Controler, der im Zweiwege Modus eine kleine PA aus 2 GAE4475T Topteilen und 4 KMT SW118 Subs bediente.
Und ich muß sagen: wunderbar! Der kleine Verstärker meistert seine Sache zu 100%, er klingt, hat Mumm und ich hatte nie den Eindruck für diese Mittelalternummer zu wenig Pegel zu erreichen.
Mein neuer Freund für klein, leicht und sehr hochwertig: LAB fp2400Q!
Heute Abend muß er noch mal ran als Frontamp, morgen nehme ich ihn für eine Coverband als 4 Kanal Monitor an GAE 4475M - mein Kreuz wird es danken........ :wink:
Stefan -
Gruppenlaufzeit......aha!
Kann ich denn jetzt rückwirkend darauf schließen mir keine Nachteile durch diese hohen Steilheiten einzuhandeln?
Ich werde am Sonntag erste Eindrücke sammeln, habe da so einen typischen Coverrockbandtag mit viel Zeit zum spielen.
Vorher komme ich zu nichts, kann weder was messen noch tontechnisch was probieren - daher kommen meine Statements erst in einigen Tagen.gerald: Wir verwenden Yorkville AP6040 Endstufen in den Subs und Mitten, am HF die kleinere AP2020.
Die 6040 bedient mit 2 x 2kW an 4Ohm - sehr fürstlich klingender und ausgesprochen zuverlässiger Amp aus Kanada. Leider 30kg - dafür preislich der Gewinner (zwar nicht ganz billig - aber in Bezug auf diese Qualität unschlagbar!)
Stefan -
Sehr nützliche Sachen wären zb.:
Key 1 alle Kanäle gemutet, Key 2 nur Effektreturns gemuted, Key 3 nur Aux Sends 1 - 4 (Monitor Notaus) gemutet, Key 7 Copy, Key 8 Paiste
So habe ich das gemacht, geht ab Software 2 vorzüglich!
Stefan -
Das erklärt dann auch den komischen "Aufschwinger" unterhalb der Flanke, den man im Schaubild erkennen kann.
Die Filter im BSS nennen sich NTM 36 und NTM 52, bedeuten also 36dB und 52dB Steilheit? Ist es nun nicht grundsätzlich von Vorteil nur noch das 52dB Filter zu verwenden?
Ich werde es in den nächsten Wochen unter Gigbedingungen anhören.
wora: klar, dass geht mit Smaart! Da bin ich noch nicht mal drauf gekommen. Ich werde das in der nächsten Zeit mal messen.
Der Grund für meine "Laufzeitphobie" ist der Hinweis eines befreundeten Tontechnikers auf das Tonverhalten unserer GAE BR118 Subs: diese Subs beeindrucken durch ihre immense "Pfundigkeit" bedingt durch starkes Amping und extreme Anhebung bei 44Hz mit gut +8dB! Diese Anhebung würde die Latenz im Subband des Controlers erhöhen, was eine gewisse Trägheit der Subs erklären könnte. Wenn das so ist, und durch Erhöhung der Filtersteilheit noch längere Latenzen zu befürchten wären ist das natürlich nicht so doll......
Stefan -
Eigentlich klappt das mit dem "Gerät finden" recht gut. In der SB gibt es dazu ja extra die Funktion "Network", in der alle angelegten Geräte rot markiert sind. Durch Klick auf selbiges öffnet sich ja der Schnittstellenbereich - man kann nun den Comport und den Midikanal editieren. Die Funktion arbeitet etwas lahmarschig - die Einstellungen werden erst mit 2 - 3 Sekunden Verzögerung aktiviert.
Stimmen Com und Midi ist der Controler eigentlich nach Aktivierung der Onlinefunktion schnell auf dem Schirm! Dann kann man auch problemlos arbeiten........
London Architekt ist da sehr ähnlich.
Eigentlich finde ich die Soundbench nicht mal schlecht. Man kann sehr übersichtlich hantieren und Änderungen sind schnell gemacht! Nur diese Abteilung "Speichern" ist sehr eigenartig.......
Stefan