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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • BSS Soundbench 2 - Fragen zur Speicherung

    • rockline
    • 16. Mai 2005 um 09:53

    So wie Du das beschreibst wird das funktionieren. In der Praxis sieht es bei mir aber so aus, dass ich an verschiedenen Omnidrivecontrolern Programmergänzungen durchführen möchte. Dazu schreibe ich zuhause auf dem Laptop das Programm und möchte es auf der Baustelle in den Controler einspielen. Nachdem ich dann vor Ort diverse Feineinstellungen gemacht habe möchte ich das dann auch in andere Controler speichern. Somit hat jeder Controler den selben Inhalt!
    Zu den Programmen möchte ich anmerken, dass es sich dabei nicht nur um PA 3-wege Applikationen handelt. Vielmehr sind das irgendwelche Delay und Zonensachen, die für diverse Locations angefertigt sind.

    Aber auch optimierte, auf Livejobs gemachte PA Prestets möchte ich mit der SB verwalten.

    Ich verwende für diese Arten von Programmierungen meinen Laptop mit USB-RS232 Converter. Davon habe ich nur einen, und schließe den dann immer an den entsprechenden Controler an. Mittels der Midikanäle 1,2,3 usw. versuche ich dann die Controler dem Programm "bekannt" zu machen. Comport ist immer 4 - ist Laptopabhängig.

    Aber wie mit jeder Software muß ich halt auch die SB noch besiegen. So ganz erschließt sich die Programm und Speichersituation noch nicht - aber wird mit der Zeit schon werden!
    Stefan

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • rockline
    • 16. Mai 2005 um 09:44

    Ich habe ja nun alle Rockline Controler von BSS auf die neue Firmware V2.0 umgerüstet.
    Nun bietet sich ja die Möglichkeit die neuen NTM Filter (WHISEworks NTM Filter/NTM = Neville Thiele Method) zu verwenden.
    Diese bieten ja gegenüber herkömmlichen L-R 24dB Filtern beachtliche Steilheiten.

    Doch was ist mit der Laufzeit solcher Filter? Laut BSS HP sollen die NTM Filter sogar bessere (kürzere?) Laufzeiten haben.
    Macht es Sinn auch die Subs mit solchen Filtern zu bearbeiten? Bisher verwenden wir grundsätzlich L-R 24dB Filter in allen Wegen - einschließlich der Lowcuts bei den Subs um 30Hz.

    Ich habe noch keine Gelegenheit gehabt das praktisch zu testen. Wer hat bereits Erfahrung mit den NTM Filtern?
    Stefan

  • BSS Soundbench 2 - Fragen zur Speicherung

    • rockline
    • 15. Mai 2005 um 14:34

    Ich habe es inzwischen geschafft - wenngleich das ganze auch etwas dämlich gemacht ist:

    Man legt in der SB ja die verschiedenen Controler an, verteilt den Com-Port und den Midikanal.
    Rufe ich jetzt zb. Omnidrive 1 auf, erscheint ein Synchronisationsfenster. SB möchte nun wissen ob die Software mit dem Controler synchronisiert werden soll, oder der Controler mit der Software.
    Man synchronisiert die Software SB2 mit einen programmierten Controler und erhält im Programmfenster eine Übersicht - soweit so gut.

    Nun nehme ich den nächsten Controler, den ich allerdings als Midichannel 2 eingestellt habe - irgendwie sollte die SB die Dinger ja auch unterscheiden können - und schließe ihn an.

    Die Software fragt wieder nach der Synchronisation und wenn ich jetzt "synchronisieren von Software" aktiviere löscht die SB alle Inhalte im Controler.
    Es geht also nicht von einem Omnidrive 1 (mit Midichannel 1) auf einen Omnidrive 2 (mit Midichannel 2) Programme zu übertragen!

    Nun kommt es aber: nehme ich den zu programmierenden Omnidrive 2 und stelle ihn auf Midichannel 1 um, lasse die Synchronisation wieder laufen und synchronisiere von Soundbench auf Controler schreibt er alle Inhalte ordungsgemäß in den Omnidrive.
    Schön soweit!

    Aber: warum wird das nicht mal anständig in der PDF erklärt?? Warum kann ich für jeden Controler einen eigenen Midikanal erteilen, kann aber nicht einmal über irgendeine sinnvolle Programmchangefunktion Programminhalte aus einem Editor in einen anderen Controler schreiben?

    Es mag sein das ich zu blöde für so etwas bin, aber eine etwas bessere Lösung hätte ich da schon erwartet. Letztlich ist BSS zumindest auf der Hardwareseite ja schon eine anständige Nummer - die Soundbench ist noch nicht so ganz mein Fall.

    Noch doller kommt "London Architekt", die "de Luxe" Software von BSS!

    Hier muß der geneigte User erst einmal neue Symbole studieren. Die Synchronisationsgeschichte ist ähnlich, jedoch mit völlig anderem optischen Erscheinungsbild. Der schlüssige Spruch der Soundbench 2, in der man lesen kann was zu was synchronisiert werden soll wurde durch grüne und rote Pfeile ersetzt! Wer da kein Hellseher ist und sofort weiß welche Funktion gemeint ist, löscht erst mal seinen kompletten Controlerinhalt!

    Also liebe BSS Leute: fertigt eine gescheite Anleitung mit den wichtigen Funktionen an! Oder gibt es so etwas sogar als Download in Deutsch irgendwo?
    Naja, nichts ist perfekt - aber nach einigen Stunden lernt man es auch so irgendwie!
    Stefan

  • BSS Soundbench 2 - Fragen zur Speicherung

    • rockline
    • 14. Mai 2005 um 17:20

    Ich habe mir heute mal die Mühe gemacht und alle BSS Controler auf die Firmware V2 umgeflasht.
    Gleichzeitig habe ich mir die Soundbench II für Windows XP installiert. Soweit so gut - alles funktioniert.

    Nun die Frage: wer weiß wie ich die Programminhalte eines Omnidrive auf dem Laptop abspeichern kann, und in einen weiteren Omnidrive übertragen könnte?
    Man kann es mit Midi machen, aber ich denke das sollte auch über SB2 gehen.
    Leider ist die Programmbank der SB alles andere als mir erschließlich, dass PDF Manual zur SB gibt diesbezüglich auch null Infos her........

    Wer weiß was?
    Stefan

  • KMT N960

    • rockline
    • 13. Mai 2005 um 16:58

    So eine hatten wir auch mal irgendwie. Ist ein relativ gut gemachter Verstärker mit "gewissen" Problemen.

    a) der Einschaltstrombegrenzungswiderstand wird nicht sehr alt

    b) die Endtransistoren neigen zu vereinzeltem Kollaps

    c) in der Eingangsstufe (XLR => Sym.) geht gerne mal so ein 10 Ohm Widerstand hoch

    Ansonsten üblicher Standard. Nichts aufregendes, kaum Leistung, ziemlich dicker Brocken mit seitlichen Kühlrippen. Interessante Unterlüftung der Kühlkörper - gut gemacht. Sound ist normal.

    Sollte gebraucht für rund 200.- zu haben sein!
    Stefan

  • Caseempfehlung 01V96

    • rockline
    • 11. Mai 2005 um 14:49

    Schön das euch mein Vorschlag gut gefällt, es ist wirklich praktisch!

    Auch wenn das Innencase im Haubencaseunterteil liegt kann man ja problemlos am 01V arbeiten. Man kann sogar noch an die ADAs ran, ist dann halt etwas tiefer versenkt.

    Wie Kater schon erwähnte war minimaler Platzbedarf die absolute Priorität, daher wurde alles möglichst klein und relaitv "leicht" gehalten.

    Noch was zu den Neutrik Winkelsteckern. Sicherlich gibt es da irgendwie billigere Stecker. Ich kenne da allerdings nur diese Monacor Typen, und die bauen zu hoch. Damit wäre der Casedeckel nicht mehr zugegangen. Aber das ist nicht die Frage - Neutrik ist Standard. Ich mache mir da wegen 15.- Differenz auf alles keine Gedanken, zu einem vernünftigen Arbeitsplatz gehören auch Stecker, über deren Kontaktqualität ich nicht nachdenken muß. Das Problem war halt das die Neutrik XLR so breit waren, dass sie nicht wirklich locker im 01V nebeneinander gesteckt werden konnten. Da fehlten rund 2mm Luft - die verschaffte der Bandschleifer in 5 Minuten :)
    Stefan

  • SM58/57 Kopien, welche taugen vielleicht doch was ?

    • rockline
    • 9. Mai 2005 um 14:58

    Es gibt von DAP die Clone, die fast täuschend original aussehen. Auch akustisch sind die soweit ganz ok.

    Aber es gibt ein Problem über das man nicht sprechen braucht: Kommt ein Kunde mit einigermaßen Erfahrung (FoH Techniker, Bandmitglieder, Tourleiter etc.) und verlangen von mir ein SM58 dann bekommen sie das auch. Selbst wenn ich der Meinung bin das gerade im Moment ein Audio Technica AE3300 besser wäre!

    Gebe ich diesem Kunden nun ein DAP 58 in die Hand und er bemerkt es anhand fehlendem Label bin ich doch unten durch - oder?

    Der Kunde möchte nicht was ähnliches oder besseres, nein er möchte das Shure SM58. Und zwar als Originalmikrofon - andernfalls hätte er sicher nach einem DAP gefragt.

    Wozu soll ich nun das Plagiat kaufen bzw. bevorraten? Ich will doch niemanden veralbern!

    Zu DAP muß ich aber zur Ehrenrettung sagen das zb. die Beta Clone 1:1 im Inneren sind. WurstWerner kam mal aus Spaß mit so einem Beta52 Doppelgänger von DAP an. Wir haben es verglichen mit einem unserer originalen Beta52, innen exakt identisch und klanglich nicht zu unterscheiden.

    Trotz allem - wer ein Shure möchte bekommt ein Shure und kein DAP. ich gebe demjenigen ja auch kein TGX58 in die Hand weil es ja "so ähnlich" ist!
    Stefan

  • Caseempfehlung 01V96

    • rockline
    • 8. Mai 2005 um 12:12

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  • Caseempfehlung 01V96

    • rockline
    • 8. Mai 2005 um 08:56

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    Holla, da habe ich die Bilder!

    Kurze Erklärung noch mal dazu: es handelt sich um ein ganz normales Case der Firma "Lindner", in das standardmäßig ein 01V96 reinpasst. Ich hatte das Case gebraucht gekauft und erst mal die (wirklich sauber eingepassten) Schaumstoffteile rausgemacht. Nun hatte ich einen Caseboden mit passendem Deckel! Vorab hatte ich nämlich schnell festgestellt, dass zwei ADA8000 mit aufsitzendem 01V locker unter den Deckel gehen!
    Nun benötigte ich nur noch ein Innencase, welches meine beiden ADA, dass 01V und den ganzen Hartingrummel beherbergt. Das hatte ich schnell aus zwei 15er Multiplexbrettern gesägt. Damit man von unten (hinten) vernünftig an die ADA ran kommt hatte ich beschlossen das Innencas unten los zu lassen. Demnach verband ich die beiden Seitenteile mit speziellen Rohren aus 10er Stahl, in die ich 8mm Gewinde geschnitten hatte. Auf diesen Rohren liegt das 01V! Die beiden ADA sind vorne mit Leisten 19"mäßig montiert - fertig!

    Hinten sieht man noch einen 64er Harting, der mit 48 Pinnen belegt ist um die 24 Eingänge zu gewähren. Ich gehe mit den ersten 12 Kanälen vom Harting via XLR Winkelstecker (Neutrik, muß aber etwas am Bandschleifer schmaler geschliffen werden - sonst spreizt es wie Hölle) in die ersten 12 Kanäle am Yamaha. Die nächsten Kanäle 13, 14, 15, 16 gehen auf eine D-Sub Buchse, von der aus ich IN den oberen ADA8000 gehe. Ich habe nämlich die Kabel direkt von innen an die Buchsen gelötet - aus dem ADA kommt jetzt ein Kabelschwanz mit einem D-Sub Stecker. Der dient dazu damit ich das im Fehlerfall des Gerätes (Service) problemlos trennen kann. Das oberste ADA ist aber als analoger Treiber gelinkt! Ich benötige den lediglich um mir die 4 Klinkenkanäle des 01V auf Mikropegel zu bringen. Man erkennt deshalb die 4 Winkelklinken in den Eingängen. Der zweite (untere) ADA wird ebenfalls aus einem weiteren D-Sub vom Harting versorgt. Hier gehen also die Kanäle 17 - 24 rein, und werden über ADAT ins 01V geleitet.

    Der Vorteil meiner Lösung ist halt das ich vorne ein sauberes Bild habe. Keine XLR Stecker stehen über und man kann gut am ADA bedienen. Nachteil ist natürlich das ich nicht mal "eben so" umpatchen kann. Zumindest nicht bei den Kanälen 13 - 24. Aber ganz ehrlich: was ich überhaupt mit dem 01V mache ist so überschaubar - da wird und braucht nichts gepatcht werden. Falls mal ein MucoKanal defekt sein sollte könnte ich dennoch vorne am ADA direkt einspeisen, der Zugang ist ja da!

    Zur Praxis: wenn ich kleine Baustelle besuche benötige ich ja höchstens mal 10 - 12 Kanäle. Mein Innencase bleibt im unteren Caseboden liegen und ich arbeite nur am 01V. Habe ich mehr als 12 Kanäle nötig kommt das Innencas so auf den Tisch und ich komme an die ADA ran - alles klar soweit?

    Weiterhin sieht der aufmerksame Beobachter noch einen 24er Harting. Das ist ein Rockline Returncore Anschluss! Diese Norm ist bei uns üblich, es gibt immer 12 Returns zur Bühne. Damit kann ich also Monitorwege und sonstiges senden. Für diese 12paarigen Returncore hat Rockline aber auch Ministageboxen. Somit kann ich auch eine kleine Nummer ohne dickes MuCo fahren: ich stecke dann die XLR am Pult entsprechend und fertig.
    Viele werden fragen was der Rockline da noch für eine Dose mit XLR Male angebracht hat? Das ist ganz einfach: Steckt der Returnharting kommt man nicht mehr an die Omniouts dran. Da diese eh mit recht unsinnigen Klinkenbuchsen bestückt sind habe ich eine anständige Adaptierung auf XLR gebaut. Aus dem 01V gehe ich also mit Neutrik Winkelklinken raus, in diese Dose und habe da 4 Auxsends anstehen. Die Monitorausgänge 1&2 des 01V habe ich auch noch mit Klinken/XLR Adapter versehen - der liegt aber als Kabellösung lose herum.

    Strom ist spezial: Rockline hat einen 1 auf 3 Stecker gebaut - mit Schrumpfschlauch wie sich das gehört. Für eine 3erDose mit Kabelverhau im Innencas hatte ich keinen Bock. Am 01V ist als ein Winkelkaltgeräte angebracht, die beiden ADA habe den Standardstecker gerade.

    War das einigermaßen verständlich, wie findet ihr die Ausführung und Idee?
    Meiner Ansicht nach ist das der sinnvollste und optisch überzeugenste Ansatz um 24 Kanäle zu bauen.
    Gruss - Stefan

  • Caseempfehlung 01V96

    • rockline
    • 7. Mai 2005 um 08:33

    Hallo Hubert!

    Ich habe ein Lindner Case gekauft und mir selber ein zusätzliches herausnehmbares Innencase gebaut.

    Das Innencase besteht lediglich aus zwei Seitenteilen, die mit zwei Rohren auf denen das Pult liegt verbunden sind. Unterhalb des 01V habe ich zwei ADA 8000 in Rackschienen gebaut, die mir als Expansion dienen. Dabei habe ich den oberen ADA8000 lediglich als 4fach Micamp im analogen Modus verwendet und gehe damit in die Klinkeneingänge 13 - 16. Der tiefere ADA wird für das zweite Layer via ADAT Schnittstelle benutzt. Somit hat die komplette Sache nun 24 Eingänge!
    Ich habe die ADA8000 etwas umgefrickelt, gehe intern auf die Buchsen mit den Kabeln vom Harting Coreanschluss. Somit erspare ich mir vorne den Stecker/Kabelsalat und kann dennoch über die XLR oder Klinkenbuchsen einspeisen.

    Das schöne an dem Lindner Case ist, dass es groß genug ist um das 01V96 und die beiden ADA8000 übereinander zu beherbergen. Wenn ich nun einen kleinen Job mache benutze ich lediglich das 01V und lasse das interne Subrack im Caseunterteil. Brauche ich die ADA8000 nehme ich die Einheit komplett aus dem Case und stelle es so auf den Tisch. Nun kommt man locker an die Gainsteller heran und sieht die Signal LEDs.

    Das ganze ist etwas schwer zu erklären - falls es Dich näher interessiert komme kurz vorbei und sieh Dir das an, Du wirst sicherlich mit dieser Lösung begeistert sein.
    Grüsse vom Stefan

  • Mayday 2005

    • rockline
    • 2. Mai 2005 um 15:45

    Mal ne dumme Frage: warum muß das denn auf dieser Maydayparty so laut sein?

    Ich selber gehe ja nicht auf solche Events - aber hat denn mal niemand Bock den Veranstalter auf Gehörschaden zu verklagen? Irgendwie schwebt mir da was von "zu laut und Klage und, und , und...." vor - man kann doch mal simulieren :lol:

    Nun noch mal ernsthaft: was soll derart schwachsinniger Krach bewirken?

    Und warum macht man bei anderen VAs so ein Riesenfass auf, wenn es mal zu laut sein sollte? Ich erinnere an die diversen Prozesse in dieser Richtung!
    Stefan

  • Rockline rockt in den Mai - mit kleinem Besteck..........

    • rockline
    • 1. Mai 2005 um 13:56
    Zitat von "ADMIN"

    Leq oder Lmax?

    Und wo gemessen?

    Lmax wird das sein. Das Gerät aktiviert bei Überschreitung eines eingestellten Thresholds eine Warnlampe und könnte zeitgleich einen Stromkreis nach einigen Sekunden unterbrechen.
    Das Messmikro dazu hängt an einem Zeltpfeiler mitten in der Bude, wird nicht unmittelbar beschallt.
    Stefan

  • Rockline rockt in den Mai - mit kleinem Besteck..........

    • rockline
    • 1. Mai 2005 um 10:22

    Gestern waren wir mal wieder im Festzelt. Ein "Köllscher Abend" stand an, und die Lärmschutzbedingungen waren im Vorfeld als äußerst brisant zu betrachten.
    Aus diesem Grund hatten wir bereits vergangenes Wochenende bei einer Rock/Oldienacht mit 2 Livebands die Beschallung "speziell" gebaut:

    Fronttruss links und rechts je eine GAE4475T mit einem Bass BR118 pro Seite. Als erste Delayline nach 10 Metern jeweils links und rechts eine AD MI10 ins Zelt gehängt (die wiegt ja nichts!), nach weiteren 10 Metern nochmals 2 AD MI10. Controling und Laufzeitkorrektur mit BSS 366 für die beiden BR118 und 4475 Tops, sowie der ersten beiden MI10, den zusätzlichen MI10 Weg habe ich einfach mit einem Behringer Ultracurve 8024 entsprechend delayed.

    Vom Veranstalter gibt es sehr strenge Bestimmungen zum Anwohnerschutz, mehr als 95dbA geht nicht!

    Bei dem Rock/Oldieabend viel uns bereits auf, dass ein BR118 pro Seite für die rund 600 Besucher doch ein wenig mager ist, und wir beschlossen für den "Tanz in den Mai" auf zwei Subs pro Seite aufzustocken.
    Die Oldienight ging jedoch soundmäßig relativ in Ordnung - es war zwar sehr leise - aber dank ordentlicher und disziplinierter Bands ging alles gut.

    Den Schreck bekam ich als ich gestern in Festzelt kam und die immense Anzahl an Stehtischen erblickte! Was ist hier los??

    Eine kurze Anfrage beim Wirt gab mir die Antwort: man hatte im VK bereits 1500 Karten veräußert, und rechnete an der AK mit nochmals gut 300 Besuchern!
    Ein Schreck fuhr durch Rockline - 1800 Leute mit dem kleinen Besteck was noch von der Vorsamstag VA im Zelt hing :?

    Zu allem Übel erzählte mir der TL des Veranstalters, dass man zum "Tanz in den Mai" die Schwelle des Lärmüberwachungsgerätes doch etwas höher gesetzt hatte. Wäre ja ein Traditionsfest mit anderer Gewichtung.

    Nun ja.....da müssen wir jetzt durch, dachte ich mir so als auch schon der Topact anrückte. Das war die Band "Paveier" aus Köln, die mit konventionellem Monitoring (GAE122 :D ) schon mal aufbauten. Mit dem FoH Mann hatte ich bereits einige Wochen vorher am Telefon den Spaß mit dem Lärmschutzgerät besprochen, und er war entsprechend vorgenordet.
    Soundcheck verlief problemos, die gesamte Bandbackline klang schon mal super - bis dahin keine Probleme.
    Als um halb Sieben die Bude geöffnet wurde strömten hunderte Leute wie irre in das Zelt - in windeseile war der Laden bautzevoll und entsprechend laut war die Konversation. Rockline hatte gut 85dbA Gespächslärm am Smaart gesehen!

    Noch 10dBA bis zum tillen der Schallwarnanlage!!

    Nun kam die Zeit der ersten Band "de Boore" - Rockline stand selber am FoH und bekam einen Kanal von der Bühne mit einem fertigen Mix. Schieber hoch und auf gehts. Nicht schlecht........Smaart zeigt gute 95dBA an, und hin und wieder erinnert mich die unübersehbare Lärmlampe das es fast genug ist!
    Nächste Kappelle - eine Stunde später: 4 Mädels (Colör) treten auf, und bieten mir Livegesang und mit mächtig viel Bummbumm garniete Musikeinspielung. Die Mucke bringt Stimmung in die Bude, und Rockline legt am Omnidrive noch eine Schüppe 44Hz + 8dB auf!
    Ich bin beeindruckt - es rockt, die Bude tobt - lediglich der Blick auf die Limitbänder am Omnidrive der 4475 und MI10 stimmen mich unruhig, Ende der Fahnestange erreicht? Kollege Guido wühlt sich inzwischen mal zur Bühne vor, um mir den Status der ClipLEDs an den Amps mitzuteilen.
    Nach 5 Minuten ist er zurück und alles im grünen Bereich - also lockern wir mal etwas das Limiterverhalten und gewinnen gute 3dB mehr Pegel! Inzwischen liegt der Beschallungspegel bei rund 98dBA - die Warnlampe ist jetzt oft an, aber noch bleibt der Veranstalter entspannt.

    Der Topact naht, der FoH Mann betritt mein Büro und der Moderator kündigt die "Paveier" an. Nun geht es richtig daher: eine komplette Liveband durch und durch mit rockendem Stil!
    Der Tonkollege macht seinen Job gut, der Sound ist klasse, die Bässe schieben anständig durch das Zelt und der Mop tobt!

    Was jetzt? Rockline ist erstaunt wie gut das hier alles spielt! Es ist laut, recht brilliant und der gemessene Pegel liegt bei immerhin fast 100dBA!

    Und das mit dem kleinen Besteck :D

    Zugegeben, es hat nicht mal ansatzweise den Charme einer richtigen RnR PA - aber ich hätte nie gedacht das man mit zwei kleinen GAE4475T als Main und vier noch kleineren AD MI10 als Delay über 1500 Leute so rocken kann. Und als ich beim Topact mal vorne war sind mir fast die Ohren weggeflogen (gute 105dbA) - so hat die 4475 gepegelt! Unfassbar....

    Jetzt werden viele Sagen "aber es waren doch nur 95dBA erlaubt"! Richtig - aber das geht in der Praxis nun doch nicht so ganz. Bei der Rocknacht eine Woche vorher mit Band aus dem hiesigen Raum und nur 600 Besuchern kann man das versuchen einzuhalten - aber bei der gestrigen Nummer wären 95dBA kaum einzuhalten. Zumahl die 100dbA ja grade mal über der Limitschwelle lagen - es war noch innerhalb der Toleranz. Im Wohngebiet wurden gestern Abend um die 55dbA gemessen - durchaus erträglich

    Trotzdem möchte ich diese Art der Beschallung nicht empfehlen. Man arbeitet ständig am Limit, und es ist nicht wirklich entspannend. Aber es geht!
    Stefan

  • Mayday 2005

    • rockline
    • 1. Mai 2005 um 09:36

    Was für Endstufen verwenden denn die HK Leute bei solchen Einsätzen?

    Falls es die eigene VX1200 sein sollte kann man mal grundsätzlich von völliger untermotorisierung ausgehen!
    Die VX1200 (oder VC1200.....keine Ahnung..) ist ja ein OEM der Yorkville AP4040, die für solche Übungen definiv zu schwach ist. Mit 1200W an 4 Ohm kann ich keine wirklich großen Bässe machen..........
    Stefan

  • Yorkville 6040 vs. Dynacord L2400

    • rockline
    • 24. April 2005 um 19:28

    Yorkville 4040 ist für richtig rollende Bässe etwas zu knapp. Dieses Modell klingt auch etwas dünner!

    Die 6040 hat enorme Kraft, wir treiben damit GAE BR118 in größeren Ansammlungen. Wer das einmal gehört hat fragt nicht mehr nach noch stärkeren Endstufen.

    Die einzige Alternative für mich zu einer AP6040 sehe ich in der LAB FP6400 - aber das ist eine vollkommen andere Kampfklasse!
    Stefan

  • PultkanalEQs, Was ist dran an den Legenden ?

    • rockline
    • 24. April 2005 um 19:23

    Das einzige was Equalizer unterscheidet ist die Güte des jeweiligen Bandes. Schaltungstechnisch ist das ziemlicher Standart - egal ob Midas oder A&H.

    Ich teile Gumas Ansicht um den Hype der um "englische Eqs" gemacht wird, letztlich haben alle maximal 30dB Hub.

    Wie gesagt, die Güte lässt Filter unterschiedlich klingen.

    Natürlich unterscheiden sich serielle und parallele Filter etwas im Phasenverhalten, der sicherlich auch einen akustisch merkbaren Unterschied bewirkt. Ebenso ist eine hohe Anzahl an Entkoppelkondensatoren nicht unbedingt förderlich für allerbesten Ton, aber wichtig für die DC Stabilität einer Filterschaltung. Insgesamt kommen aber alle Equalizer zum gleichen Soundergebniss, die mit breiter Güte dürfen halt nicht so stark abgesenkt werden.
    Stefan

  • LDPA 1000 oder Alto Macro 2400?

    • rockline
    • 24. April 2005 um 10:00

    Alto Macro hat mit Behringer überhaupt nichts an der Mütze! Völlig verschiedene Geräte.

    Die Macro sind konventionelle Verstärker, recht anständig verarbeitet und ziemlich günstig.
    BST ? Irgendein weiterer Chinese mit mäßigem Innenaufbau, braucht niemand!
    Stefan

  • Behringer MX-3242

    • rockline
    • 21. April 2005 um 20:02

    Wir haben so ein Teil vernünftig gecased im Bestand. Damit wurden typische Lowbudget Geschichten abgewickelt..........Weihnachtsmarkt, Theater usw.

    Das Gerät hat durchaus gut funktioniert, der eingebaute Hall macht nichts aufregendes - dem Anlass entsprechend halt.

    Die Ausstattung ist erstaunlich umfangreich, Klang und Rauschverhalten war ebenfalls durchaus im Rahmen.

    Als nachteilig empfinde ich den behringertypischen Innenaufbau mit den zwei großen Platinen, und die mechanisch nicht überzeugende Qualität der Potis.
    Stefan

  • Über Wohl und Weh des Fachjournalismus

    • rockline
    • 20. April 2005 um 20:26
    Zitat von "skyworker"

    @ Rockline:
    Zu deiner Kritik an Soundcheck - könntest du mir kurz und bündig zusammenfassen, wo die Unterschiede zwischen T4M und Soundcheck liegen? Ich kenne beide recht gut und teile deine Einschätzung nicht so ganz. Zum einen bietet Soundcheck durchaus etwas mehr als reine Produktbeschreibung (immer abhängig vom jeweiligen Verfasser), zum anderen sehe ich keine grundlegenden Unterschiede, was die Bodenständigkeit der Artikel oder die Nähe zum Musiker/Techniker/Mensch angeht. Meines Wissens nach schreiben für beide Magazine Musiker und Techniker - ich unterstelle Allen, dass sie wissen, was sie tun und worüber sie schreiben. Und - "Mainstreamzeug" testen beide, oder?

    Zuguterletzt eine Frage: Was würde dich an "Selbstgemessenem" interessieren?

    CU KY

    Ich habe es jetzt erst bemerkt - eine Frage an mich!

    Also, Soundcheck und T4M.
    Wenn ich einen Test in der Soundcheck lese komme ich mir vor als beschreibe jemand genau was an dem Gerät so für Knöppe dran sind, und wie das in etwa zu gebrauchen ist. Die Berichterstattung ist ja nicht mal irgendwie schlecht - aber eben eher oberflächlich. Nebenbei gibt es noch gute Einsteigerstorys (wie zb. über Livemixer, Licht usw), die vielen Anfängern wirklich gute Grundlagen vermitteln. Insgesamt lese ich das untehaltsame Soundcheck Magazin relativ gerne - besondere Informationen bekomme ich aber wirklich nicht dabei.

    In der T4M gibt es aber doch sehr anständige Messergebnisse in einigen Storys. Ich kann mich sehr gut an einen DI Boxen Test erinnern, wo sehr genaue Angaben über Frequenzgang, Fremdspannungsabstände usw. angegeben wurden. Ähnliches gab es schon mal bei Lowbudget Endstufen - jedenfalls verfügt der Autor Martin Kennerknecht über einen anständigen Fundus guten Messequipments und vor allem Fachwissen.

    Hat der Soundcheck in der Richtung was vergleichbares anzubieten?

    Nebenbei gefällt mir der lockere "live dabei" Schreibstil so mancher Autoren. Hier wird tatsächlich aus der Praxis des Kleinunternehmers geschrieben. Mir gefällt daher die T4M irgendwie besser, ich halte dieses Heft für informativer als den SC.
    Stefan

  • Über Wohl und Weh des Fachjournalismus

    • rockline
    • 20. April 2005 um 20:26
    Zitat von "skyworker"

    @ Rockline:
    Zu deiner Kritik an Soundcheck - könntest du mir kurz und bündig zusammenfassen, wo die Unterschiede zwischen T4M und Soundcheck liegen? Ich kenne beide recht gut und teile deine Einschätzung nicht so ganz. Zum einen bietet Soundcheck durchaus etwas mehr als reine Produktbeschreibung (immer abhängig vom jeweiligen Verfasser), zum anderen sehe ich keine grundlegenden Unterschiede, was die Bodenständigkeit der Artikel oder die Nähe zum Musiker/Techniker/Mensch angeht. Meines Wissens nach schreiben für beide Magazine Musiker und Techniker - ich unterstelle Allen, dass sie wissen, was sie tun und worüber sie schreiben. Und - "Mainstreamzeug" testen beide, oder?

    Zuguterletzt eine Frage: Was würde dich an "Selbstgemessenem" interessieren?

    CU KY

    Ich habe es jetzt erst bemerkt - eine Frage an mich!

    Also, Soundcheck und T4M.
    Wenn ich einen Test in der Soundcheck lese komme ich mir vor als beschreibe jemand genau was an dem Gerät so für Knöppe dran sind, und wie das in etwa zu gebrauchen ist. Die Berichterstattung ist ja nicht mal irgendwie schlecht - aber eben eher oberflächlich. Nebenbei gibt es noch gute Einsteigerstorys (wie zb. über Livemixer, Licht usw), die vielen Anfängern wirklich gute Grundlagen vermitteln. Insgesamt lese ich das untehaltsame Soundcheck Magazin relativ gerne - besondere Informationen bekomme ich aber wirklich nicht dabei.

    In der T4M gibt es aber doch sehr anständige Messergebnisse in einigen Storys. Ich kann mich sehr gut an einen DI Boxen Test erinnern, wo sehr genaue Angaben über Frequenzgang, Fremdspannungsabstände usw. angegeben wurden. Ähnliches gab es schon mal bei Lowbudget Endstufen - jedenfalls verfügt der Autor Martin Kennerknecht über einen anständigen Fundus guten Messequipments und vor allem Fachwissen.

    Hat der Soundcheck in der Richtung was vergleichbares anzubieten?

    Nebenbei gefällt mir der lockere "live dabei" Schreibstil so mancher Autoren. Hier wird tatsächlich aus der Praxis des Kleinunternehmers geschrieben. Mir gefällt daher die T4M irgendwie besser, ich halte dieses Heft für informativer als den SC.
    Stefan

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