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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Abnahme Blaskapelle

    • rockline
    • 25. März 2005 um 16:05

    Zwei bis vier Mikros vor die Kapelle und fertig. Keine dynamischen Mikros verwenden, sehr gut gehen zb. AKG C391, AudioTechnica AE 3300 oder 5100.
    Zur Not auch AKG C1000 - aber wirklich nur wenn es nichts feineres gibt. Grundsätzlich gilt, dass viele Kondensatoren diese Aufgabe gut meistern. Meine Empfehlung ist daher nur beispielhaft!

    Die Mikros von oben, recht hoch und schräg von vorne auf die Kapelle richten, die Bässe im Pult ausdünnen und etwas Blech am EQ rausnehmen - dann klingt das schon.
    Wichtig: gescheite Lautsprecher und schlaue Aufstellung, Erfahrung im dezenten Umgang mit Feuerwehrkapelle ist ebenfalls empfehlenswert! Keinen Palaver machen mit großmäßiger Mikrofonierung, unauffällig die Stative hinstellen und am Pult die Fader hoch - ab gehts!
    Dran denken: Blaskapelle ist ein akustischer Direktstrahler! Ähnlich wie bei Chören wird nur etwas verstärkte Summe von der Bühne in den Raum transponiert, nicht versuchen ein Brett oder gar "Mix" zu fahren - geht nicht.
    Für Solisten mit Gesang SM58 (Beta58) auf Stativ bereitstellen, etwas Hall schadet auch dem "Solisten" nicht - alles in allem eine Standardübung aus der Rubrik "Stadtfest Mainstage am Sonntag um 11h: Frühschoppen mit der Bigband der Feuerwehr aus der Partnerstadt XY"!
    Stefan

  • AXYS, Source System! Was für ein HF Treiber ist das?

    • rockline
    • 23. März 2005 um 20:06

    Hmmm........ :roll:, aber was für Ursprungskonstrukte verwendet Axys denn?

    Der Kunde hat konkrete Probleme mit den Ersatzteilkosten für die Schwingspule inkl. Einbau. Ich möchte den Preis dafür hier nicht nennen, aber das ist wirklich unglaublich!
    Stefan

  • Westernhagen - Hallentour

    • rockline
    • 23. März 2005 um 14:52
    Zitat von "Inselgert"

    Manche muessen halt erst mal vor ner leeren Halle spielen um zu merken das die Karriere vorbei ist!

    So ähnlich wollte ich das ausdrücken........... :wink:
    Stefan

  • AXYS, Source System! Was für ein HF Treiber ist das?

    • rockline
    • 23. März 2005 um 14:51

    Ein Kollege hat im Top einen HF-Treiber "T98" defekt. Was ist das für ein Teil, habe nur eine telefonische Anfrage vorliegen - den Treiber habe ich nicht gesehen.
    Stefan

  • Umbau Direct Outs A&H MixWizard 16:2 DX

    • rockline
    • 23. März 2005 um 14:47
    Zitat von "Dosc"


    Ist das richtig, dass zur Demontage des Input-Teils die Flachband-Verbindungen gelöst werden müssen?

    Gruess Dosc

    Nein, können dranbleiben! Wenn man die jedoch abmacht läßt sich das geöffnete Pult überhaupt erst bewegen.
    Stefan

  • Westernhagen - Hallentour

    • rockline
    • 22. März 2005 um 16:00

    Ich dachte der Mann hätte vor einigen Jahren großes Abschiedstour gemacht?

    Wie das jetzt..........steht man nicht zu seinen Äußerungen, oder wie erkläre ich mir das?
    Wann hat den Wolle Petry sein Bühnencomeback :P
    Stefan

  • Alesis DEQ380 – die schockierende Wahrheit!!!

    • rockline
    • 21. März 2005 um 16:57

    Manuela, abweichend vom Smaart habe ich das Gerät ja auch noch analog mit einem Millivoltmeter gemessen. Ist schon klar, geht ebenfalls einwandfrei!
    Allerdings habe ich kein Röhrenmillivoltmeter mehr (habe zwar noch ein altes Philips im Keller stehen) sondern nutze ein moderneres mit Halbleitervorstufe :P !
    Stefan

  • Umbau Direct Outs A&H MixWizard 16:2 DX

    • rockline
    • 20. März 2005 um 09:25

    Frontplatte wir nicht abgeschraubt, ein Wizard wird von unten losgemacht. Erst muß das hintere Inputteil demontiert werden, anschließend kann das Bodenblech entfernt werden. Die Kanalplatinen stehen alle senkrecht im Pult, entweder man murkst dazwischen (sofern man rankommt) oder muß jeden Kanalstreifen ausbauen. Dazu ist es erforderlich die Potikappen und Muttern zu lösen. Auch muß der durchgehende Massedraht gekappt und anschließend wieder verlötet werden. Alles in allem kein Problem!
    Stefan

  • AKG D440 / 550 zu SM57 und andere

    • rockline
    • 20. März 2005 um 09:19

    Keiner antwortet dem armen Mann. Dann mache ich das mal:

    Wir verwenden AKG D440 neben Sennheiser 604, Shure SM57/Beta57 und Audix D2/D4.
    Vom Sound her sind die AKG brauchbar, aber keine Überflieger! Bei gut gestimmten Toms klingen die Mikros mit recht nettem Attack nicht mal schlecht, am Standtom und an der Snare geht ein 440 nicht gut. Das 550 kenne ich leider nicht aus eigener Erfahrung!

    Die einzigen Tommikros die mir soundmäßig wirklich als Gewinn in letzter Zeit was gebracht haben waren Audix. Die klingen besser als alle mir bekannten Vergleichskandidaten (außer Sennheiser 421 - aber wie sieht das aus?)!
    Mir fällt auf das die Kundschaft die 440 wegen ihres äußerem nicht so mögen,
    viele nehmen dann eher das 604. Auch vertragen die 440 keine Stockhiebe, entweder gibt es eine kräftige Delle im Korb, oder der hintere Deckel fliegt weg. Die Klammer ist gut! Das Mikro an sich wirkt klobig und billig, dass 604 macht hier auch keine Ausnahme (aber es ist unverwüstlich).
    Im Vergleich zu SM57 nehme ich jedoch tausend mal eher die 440, weil ich sie besser und schneller ans Set bekomme. Die jahrelange friemelei und das merkwürdige Aliendesign der LP Claws mit gestecktem 57 bin ich leid! Nur an der Snare habe ich zum 57 noch keine wirkliche Alternative gefunden - da geht das mit dem LP Claw noch ganz gut.

    Fazit: zumindest das 440 ist brauchbar, wenn auch nicht mein absoluter Liebling. Das 550 sieht noch komischer aus, fast wie die Schnauze vom Ameisenbär! Funktionieren tun sie, Sound ist mit Einschränkungen völlig ok.
    Stefan

  • Chor Mikrofonierung

    • rockline
    • 20. März 2005 um 09:06

    Man verwende AudioTechnica AE3300. Möglichst in zwei Reihen aufstellen, Gruppen bilden. Mindestens 8 Stück aufbauen. Leicht schräg von oben mikrofonieren! Am Pult dringend die Tiefen begrenzen, die gesamte Ladung bei 2k etwas weicher filtern, schön Hall dabei - fertig!

    Superlaut wird das nicht, auch klingt das immer künstlich - ist aber brauchbar!
    Monitoring kann man nahezu vergessen, es geht nur wenig. Ein Chorsänger in der zweiten Reihe wird sich nie hören!! Nicht verrückt machen lassen, in der Kirche singen die auch ohne Monitor.
    Stefan

  • Nightmare in Germany

    • rockline
    • 19. März 2005 um 09:46

    Sven, dass sieht ja auch mal sehr anständig aus! Ziemlich großes Besteck würde ich sagen - Ohren noch gut..... :lol: ?
    Stefan

  • Verwaltungssoftware Umfang?

    • rockline
    • 18. März 2005 um 17:04

    Gibt es eigentlich eine billige Lösung um mittels Barcode und Laserscanner Lieferscheine zu erstellen?

    Ich denke da an die Ausstattung jedes Gerätes bis hin zum Kabel mit Barcode, eine Datei mit dem entsprechenden Mietpreis nebst dazugehöriger Software die direkt alles auf Papier ausdruckt?

    Man braucht einen Barcodedrucker, die Software und den Laserscanner. Peezee hat jeder, Drucker auch. Ideen ohne ein Vermögen auszulegen?
    Stefan

  • Audio-Technica AT-4050

    • rockline
    • 17. März 2005 um 20:03

    Das ist ein Supermikro! Wetterfest, auf 8er schaltbare Charakteristik und sehr guter Sound.
    Ich hatte letztens das Vergnügen mit etlichen diese Mikros eine Orchesterproduktion durchzuführen. Das hatte ausgezeichnet funktioniert, die Mikros gehen als Overhead genauso gut wie vorm Gitarrenhalfstack! Die Mikros eignen sich sowohl für Liveshows als auch im Studio. Ich habe mir sagen lassen, dass die 4050 auch einen sehr guten Ruf in der Studioszene mit zusätzlichem Werterhaltbonus haben.

    Empfehlenswert!!
    Stefan

  • DRIVERACK PA erfahrungen?

    • rockline
    • 13. März 2005 um 16:17

    Mmmmhh....was soll man zu diesem Gerät sagen?

    Ein funktionierender Controler, genügend Editiermöglichkeiten - aber viel zu verspielt!
    Wozu benötigt man Subharmonicsynthesizer, und Exiter? Weiterhin halte ich den internen RTA für unnötig.

    Auch etwas gewöhnungsbedürftig ist die Lockfunktion mit der Aus und Einschaltprozedur um das zu aktivieren/deaktivieren.

    Auch der RTA Ein/Ausschalter ist perfekt zur "Späßchen am späten Abend" Vorstellung. Der Powerschalter an der Vorderseite wurde hinreichend diskutiert, billig ist der Controler auch nicht........also....... :roll:

    Um bei den billigen Kameraden zu bleiben bietet sich der Alto Maxidrive 3.4 Compakt für runde 450.- bei Ebay an, oder halt der ganz billige Behringer Ultradrive zu 230.- Beide Geräte funktionieren.

    Persönlich habe ich keines der genannten Geräte, wir verwenden bislang nur BSS und JBL Geräte - hat Profilgründe.
    Alto Maxidrive verkaufe ich sehr gerne in feste Installationen, aber auch als zusätzliche Erweiterung diverser Anwendungen in unserer Bude kann ich mir ein oder zwei davon zukünftig vorstellen! Behringer kaufe ich auf keinen Fall, den Driverack hatte ich vor erscheinen des Alto in Installationen eingebaut. Nach deaktivierung des RTA und Netzschalters vor einiger Zeit gibt es mit dem Driverack keine Probleme mehr, für weitere Installationseinsätze verbietet der Preis und die Gimmicks die weitere Verwendung von Driveracks!
    Stefan

  • Soundcraft GB 4

    • rockline
    • 13. März 2005 um 09:00

    Ich hatte vorige Tage bei der Harman Roadshow Gelegenheit sowohl ein GB4 als auch das GB8 aus der Nähe zu beurteilen!

    Dabei haben beide Pulte einen guten Eindruck hinterlassen, auch im inneren ist das Gerät gut durchdacht (obwohl es nicht offen da stand 8), Einzelplatinen, gesicherte Flachbandkabel und verschraubte Potis sprechen da eine eindeutige Sprache!
    Sehr schön auch die kleinen LED Meter im Kanal, das recht einfache aber bewährt bekannte 4 Kanal Mutesystem beim GB8.

    Vermisst habe ich den stimmbaren Lowcut (kann man aber in der Preisklasse nicht erwarten). Die aufgesetzte Meterbridge bei GB8 mit den 3 LED VU-Metern gefällt mir überhaupt nicht. Dadurch wird die ansonsten gut wirkende Oberfläche zu unrecht ins alberne DJ Mixer Gezumpelflacker abdriften. Optional sollte SC hier über eine gescheite Analogmeterbridge für Aux und Master nachdenken, sofern das überhaupt gewüscht ist!

    Ansonsten nicht verkehrt - Preis? Keine Ahnung........rein subjektiv fände ich das GB8 als 32er Rahmen für unter 4k.- unschlagbar!
    Stefan

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • rockline
    • 11. März 2005 um 15:04

    Ich habe mir nun mal die AD Preisliste zu Gemüte geführt, und nenne hier mal die VK Preise inkl. MwSt. der am 5.3.2005 gehörten CLA2:

    16 x CLA2 Top a 2990.- in Summe 47840.-
    12 x AD24B Sub a 1690.- in Summe 20280
    4 x DQL 5.5 Endstufe a 3255.- in Summe 13020.-
    1 x DSC28 Controler zu 3945.-
    2 x CLA2 Flybar a 429.- in Summe 858.-

    Macht komplett 85943.- Liste VK einschließlich Hans Eichel.

    Dazu kommen optionale Cases, Racks, Verkabelung, evtl. 2 Genie Lifte usw., deren Preise ich nicht berücksichtige!

    Das hier ein wirklich sehr gutes System für über 80k zu erstehen ist, steht vollkommen außer Zweifel.

    Um ein ähnlich gutes Ergebniss mit Director zu erzielen benötige ich 4 Tops pro Seite, und mindestens 12 Single18er wie den BR118. Man benötigt pro Stack einen Amp für die Mitten und einen für HF. Um die Subs zu treiben werden 3 Stufen 2kW/4Ohm benötigt - also in unserem Beispiel 5 Yorkville AP6040 und zwei AP2020. Gehe ich von einem VK der Yorkville 6040 von 1900.- inkl. aus, und rechne die 2020 mit 1200.- komme ich auf 11900.- VK!
    Was kostet derzeit ein Director Top? ich glaube 3900.- inkl., macht bei 8 Stück 31200.- Die BR118 schlagen auch mit gut 1500.- /Stück ins Kontor, macht zusammen x 12 = 18000.-
    Wenn ich alles zusammenrechne komme ich auf runde 61000.- ohne Controler, Verkabelung und die teueren MAN Fliegestuds (100.- x 16Stück) plus Cradle und Ketten! Auch die CaCom sind nicht wirklich billig.

    Beim Director haben wir ganz klare Vorteile in der schnellen Ruckzuck hin und wieder weg Beschallung. Ebenso bekommen wir erstklassige Resultate in Punkto Sound und Output! Truckspace, Gewicht und Handling sind die andere Seite der Münze.

    Beim CLA2 sehe ich ganz klare Vorteile beim Sound in Einsatzgebieten, in denen ich das Line auch wirklich sinnvoll einsetzen und vermieten kann. Jetzt kommt es noch drauf an wie sich das CLA2 (aber auch andere LA dieser Größe) draußen verhalten. Diesbezüglich wird es einen weiteren Test in naher Zukunft bei Rockline geben!

    Die d&b Diskussion kann ich nicht ganz verstehen. Ich hatte das Q einmal gehört im Rahmen einer Betatestreihe bei einer durch N&M betreuten Openair Veranstaltung. Ich fand das (bei rockender Livemusik) wirklich gut, hatte aber nicht die Möglichkeit selber dran zu arbeiten.

    Mein Fazit: man braucht beides! So einfach ist das, langfristig wird an derartigen Konzepten kein Weg vorbeigehen!
    Stefan

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • rockline
    • 9. März 2005 um 20:31

    Jochen, bei der VA am gleichen Tag wo die Director standen wäre ein LA wohl fehlplatziert. Für derartige VA geht natürlich nichts über flott gestackte Doppelstacks und ab gehts......
    WW ist ja auch ein guter Junge und bringt das klasse ans spielen........bei der Band :wink: - oder??

    @all: Ich weiß nicht mal genau was das vollständige System von AD so kosten würde. Das kann man ja mal exakt rechnen und mit zb. exakt kalkulierten konventionellem RnR Holz vergleichen. Weiterhin ist ja auch noch zu überlegen wie ein CLA2 draußen vor über 2000 Zuhörern spielt.

    Wir haben wir schon die abenteuerlichsten Burgen mit diversen Horntops gestackt, und eigentlich immer ordentlich Flamme gemacht - aber was ein gekrücke :cry:

    Es gibt eine Anwendung, da wäre das ein LA mein Traum: Karneval in der Halle wo wir jetzt mit der AD Demo waren!!
    Das machen wir immer dezentral mit zig Kisten, mühsam delayangepasst und im Truss im Dach geflogen. Zig Meter Kabel, verteilte Subs in der Halle usw.
    Zwei Bananen links und recht gehängt und alles wäre gut. Ruckizucki hingehängt - bester Ton, gleichmäßige Lautstärke und Null Aufwand!

    Wirtschaftlichkeit? Großes Fragezeichen, Qualität der Anwendung - super!!
    Stefan

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • rockline
    • 9. März 2005 um 18:45

    Das ist ein wichtiger und grundsätzlicher Überlegungspunkt!

    Die Frage stellt sich natürlich genau für Rentalfirmen der eher kleinen bis mittlere Art wie am Beispiel Rockline.

    Auf der Habenseite steht erst mal folgendes:
    1)Hervorragender Klang und modulare Erweiterung um an die Gegebenheiten anzupassen
    2)integriertes Rigging,
    3)dezente Optik
    4)supereinfaches Amping
    5)leichte Gewichtsklasse
    6)konkurrenzfähiges Rentalprodukt
    7)Flavour, man ist dabei 8)

    Auf der Gegenseite steht dieses:
    1)hoher Anschaffungspreis
    2)kaum sinnvolle Stackingeigenschaften
    3)für viele Anwendungen im Jahr überdimensioniert

    Mehr als diese 3 Nachteile fallen mir im Moment nicht ein.

    Wenn ich das nun mit Jochens Anregung und dem Vergleich zu C4/7 oder Director usw. ziehe, und den Vergleich mit der Halle dieser beschriebenen VA fällt mir sofort nachstehendes ein:
    Director erfordert für 4 Tops pro Seite erheblich mehr Aufwand zum fliegen - ein Genie ST25 packt das nur noch mit größter Mühe und Gefährdung. Amping erfordert zumindest bei GAE einen 3.Weg, die Abstrahleigenschaften und Phasenprobleme ergeben ein wesentlich schlechteres Ergebniss. Auch sollte man bedenken, dass ein Director zum Aufstellort hingerollt wird, und dann erst mal aufgerichtet werden muß. Danach folgt das ausrichten im Winkel, dass einhängen der Studs, die zweite Einheit im Winkel daneben, hoch damit, die nächsten beiden darunter krücken, wieder winkeln, einhängen, nun folgt die Prozedur mit der vergurtung der Rückseiten - sonst fällt der Blumenstrauß völlig aus der Richtung, danach wieder hochhieven usw.
    Das ist im Vergleich zu den kleinen Linearraybüchsen, die in dem Testsystem immer zu viert verbunden gecased waren eine schwere Buckelei! Das CLA2 aufzurüsten war dagegen Kindergeburtstag.

    Hängen anschließend 4 große traditionelle Tops habe ich auch was anständiges für die Optik - wem es gefällt. Beim CLA sah man fast nichts, da sogar der Genie ST25 schwarz war, viel im dunkeln nichts mehr auf!

    Zum Ton: Director rocken sehr ordentlich, und auch der Benny von HighFidelity hat damit im November in einem kleineren Haus ein breites Grinsen im Gesicht gehabt. Das man mit den Sachen bei gekonnter (und geglückter) Arbeit einen Superton stellt, haben wir ja schon sehr oft bewiesen!
    Um jetzt speziell auf die Sporthalle Straelen zu vergleichen (wie Jochen schon richtig erwähnte haben wir das auch schon mal mit nur 2 Tops pro Seite gemacht, aber auch schon mit 4....) darf man soundtechnisch nicht nur den Schallpegel vergleichen. Das CLA2 hat unbestritten besser und leichter den Ton verteilt!
    Nun ging ja die Frage um die wirtschaftlichkeit. So ein komplett ausgestattetes CLA2 mit Controller, Amping, Subs und 16 Top, zwei Genie der Form halber dabei, rufen gute 80k auf! Wenn ich von 1% Mietpreis ausgehe, fallen pro Gig 800.- Netto ohne Systemtechniker und Transport für Hire an! Dabei habe ich das mal günstig kalkuliert - an und für sich sollte mehr zu erzielen sein. Nach 100 Shows ist das eingespielt! Mit unsere GAE Geschützen haben wir rein zahlenmäßig in den Jahren weit über 100 Jobs gemacht. Leider sah es in der Realität so aus, dass wir nicht immer den Rentalpreis erhalten haben, den nur diese Stacks sinnvoll kosten müßten. Ihr wisst was ich meine.....

    Habe ich aber auf eine Abschreibezeit von sagen wir mal 5 Jahren das CLA2 20x im Jahr draußen rentiert sich das im Jahre 6! Anders im Tourgeschäft, da hat man schnell 40 - 50 Shows in kurzer Zeit absolviert und so ein System binnen kurzer Zeit verdient.
    Nun ist zb. Rockline kein Tourverleiher, sondern in der Größenordnung verglichen eher eine Pommesbude. Für eine so kleine Firma mit nicht gerade übermäßig betuchten Kunden wie Kulturvereine, Stadtverwaltungen, Werberinge usw. ist es schwer eine volle Auslastung eines derartigen Systems zu garantieren und somit wirtschaftlich zu betreiben. Aber ich habe da schon eine Idee, und das Thema CLA2 hat mich gefangen - darüber muß ich aber noch mit dem Sven zusammensitzen und nachdenken was man machen kann! Wenn sich derartige - ich nenne das jetzt mal "Integrationsmöglichkeiten" - realisieren lassen, sehe ich Chancen auch für unsere Größenordnung ein CLA2 am Markt im Angebot zu positionieren. Wer weiß, vielleicht erschließen sich auch neue Märkte durch derartige Systeme, die auch einem kleinen Verleiher aufstreben lassen!
    Schauen wir mal -
    Stefan

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • rockline
    • 9. März 2005 um 14:55

    Diese Frage kann ich leicht beantworten:

    Frontpult war ein Allen & Heath GL4000, 44Mono + 4 Stereo, dazu eine Extension bestehend aus einen Allen & Heath Wizard. Das Wizard hatte lediglich die Backingvocals und die Atmos fürs Recording geroutet. Vom Wizard Ausgang sind wir in zwei Kanäle des GL4000 gegangen, insgesamt waren somit 55 aktive Kanäle im Gebrauch!
    Wir hatten Sideracks mit dieser Bestückung für das Konzert gewählt:

    Effektgeräte; 1 x Yamaha SPX 990, 1 x Lexicon PCM80, 1 x TC M1 und einmal TC D2. Dynamics bestehend aus 3 Kompressoren DBX 1066 und einem BSS DPR402, Gates von Altair - Modell NG440 zwei Stück (= 8 Kanäle), ein SPL Transientendesigner 4 kanalig, ein SPL Deesser 2 kanalig, ein DBX 5 Band parametric EQ
    ein weiteres Siderack stand mit folgender Bestückung zusätzlich zur Verfügung: 2 Stück Lexicon LXP1, 1 Stück Alesis Midiverb 4 (diese Geräte waren aber "arbeitslos"), ein Alto 8fach Kompressor!

    Equalizerrack war ein 8 kanaliges Standardrack mit 4 Altair EQ 230 Equalizern. Controler für PA war ebenfalls am FoH und war ein AD Systems DSC28!
    Die beiden Multitracker von Alesis waren per Sync-Kabel parallel geschaltet und ermöglichten 48 Spur Mitschnitt. Zum einmessen der PA standen Messoftware vom AD Systemtec Sven und mein Smaart 5.3 zur Verfügung.
    Alles in allem betrachtet nicht sonderlich spektakulär, aber es zeigte mal wieder das gute Tonleute auch auf einem GL4000 einen oberamtlichen Ton kreieren können. Beweist es doch einmal mehr, dass es nicht nur auf die FoH Ausstattung ankommt!

    Die Multicore waren 2 Stück 32 paarige 70 Meter Leitungen mit Zentralmasse. Stageboxen waren zwei an der Zahl, eine von Klotz und eine selbstgebaute! DI Boxen kamen teilweise von Stage-Line DIB100 (Keyboards) und Behringer DI100 (Gitarren) - BSS war nicht dabei!
    Die Endstufen für das CLA2 waren pro Seite zwei RAM DQL 5.5, Monitoring bestand für die Wedges aus 2 Yorkville AP Serie!
    Stefan

  • Mitec EX Reperatur

    • rockline
    • 7. März 2005 um 19:38

    Die alten LED Treiber IC werden nicht mehr hergestellt, schon ewig lange vom Markt.
    Da wirst Du nur noch alte Lagerware mit Mühe finden können, viel Erfolg!
    Stefan

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