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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • I don´t need THAT!!!

    • rockline
    • 18. Juli 2004 um 14:24

    Jetzt ich mal:

    Aufbauzeiten gegen 12Uhr mit Zusage das Strom und Bühne fertig sind, und die Bühne erst um 15Uhr geliefert wird!

    Stromkästen, die 150 Meter von der Bühne entfernt sind (trotz Vereinbarung, dass Strom maximal 15 Meter von der Bühne angelegt ist),

    PA Verleiher, die nicht imstande sind mehr als 2 Monitorwege zu realisieren,

    PA Verleiher, bei denen nicht einmal die Phantomspeisung ordentlich funktioniert,

    Festivalveranstalter mit Changeoverzeiten von 15 Minuten inkl. Soundcheck und Monitormix von vorne,

    Stadtfeste, bei denen nicht einmal die Polizei noch für Ordnung sorgen kann,

    den permanenten Dauerregen 2004,

    "Beschaller", die 3 Tage Open Air Bühne bei Stadtfesten für 800.- Brutto machen,

    "Sängerinnen", die keine Power im Hals haben, und dennoch Monitor ohne Ende wünschen,
    Stefan

  • I don´t need THAT!!!

    • rockline
    • 18. Juli 2004 um 14:24

    Jetzt ich mal:

    Aufbauzeiten gegen 12Uhr mit Zusage das Strom und Bühne fertig sind, und die Bühne erst um 15Uhr geliefert wird!

    Stromkästen, die 150 Meter von der Bühne entfernt sind (trotz Vereinbarung, dass Strom maximal 15 Meter von der Bühne angelegt ist),

    PA Verleiher, die nicht imstande sind mehr als 2 Monitorwege zu realisieren,

    PA Verleiher, bei denen nicht einmal die Phantomspeisung ordentlich funktioniert,

    Festivalveranstalter mit Changeoverzeiten von 15 Minuten inkl. Soundcheck und Monitormix von vorne,

    Stadtfeste, bei denen nicht einmal die Polizei noch für Ordnung sorgen kann,

    den permanenten Dauerregen 2004,

    "Beschaller", die 3 Tage Open Air Bühne bei Stadtfesten für 800.- Brutto machen,

    "Sängerinnen", die keine Power im Hals haben, und dennoch Monitor ohne Ende wünschen,
    Stefan

  • Die richtige "Shoeware" für den VA-Techniker?

    • rockline
    • 18. Juli 2004 um 14:05

    Ich kann "HKS" Safety Equipment, Modell "Cross" empfehlen. Superstabil, auch viele Stunden problemlos tragbar, einigermaßen optisch ok (obwohl hohe Version).
    Sicherheitsschuhe sind, auch ohne zu überlegen ob das nötig wäre oder nicht, für mich oberste Prorität! Ich habe die grundsätzlich auf Veranstaltungen an. Ich kann damit überall durchtrampeln, nasse Wiesen, Regenpfützen, Scherben, abgebrochene Flaschen, umkippende Racks - nichts kann mir am Fahrwerk was anhaben.
    Zudem extrem effektiv bei Zwischenfällen der nichtgeplanten Art!
    Stefan

  • Suche Top 40 Band

    • rockline
    • 15. Juli 2004 um 19:48

    http://www.joy-band.de

    Da haste was anständiges aus eurer Nähe!
    Stefan

  • Gruga Halle

    • rockline
    • 15. Juli 2004 um 17:28
    Zitat von "BigSound"

    Peters: Dortmund? MT4? Audax?

    Hat Audax immer noch MT4? Einschließlich der interessanten BBT Hochtonamps mit Analogweiche für die kpl. Stacks? Hatten vor Jahren mal komplettes Audax Material für ein 3 Tagesevent mit. Subs und Mitten mit Chevin gepowert, war wirklich gut!
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 14. Juli 2004 um 18:24
    Zitat von "Poldyluna"

    Dann schein ja doch alles gar nicht so schlimm zu sein mit uns Schlager Technikern :roll:

    Nöö, sag ich ja - wir sind immer bestens zurechtgekommen! Dachte nur in Kamp-Lintfort sei irgendwas nicht ok gewesen, da Du so eine Anmerkung in Richtung "wirklich so schlimm gewesen" gemacht hattest.
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 14. Juli 2004 um 16:46
    Zitat von "Poldyluna"

    rockline,
    leider war ich nicht in Kamp-Lintford. Wir arbeiten in der Regel zu zweit wegen doppelbuchungen. :wink:
    War das denn echt so schlimm??

    Weiß ich nicht! Ich konnte selber nicht dabei sein, hat ein gebuchter Techniker für uns gemacht. Soweit mir berichtet wurde war alles bestens!
    War eine Beachparty im Freibad mit tausenden Leuten, vor OH spielte eine Top40 Coverband, Henning ab 23h. Material Ton und Licht kam von uns, 16kW FOH und 5kW Delay. !
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 13. Juli 2004 um 22:35

    Poldyluna: warst Du am 2.7.04 auch mit Henning unterwegs auf der Beachparty in Kamp-Lintfort?
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 13. Juli 2004 um 18:42
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"


    War ein Abijahrgang aus dem RODE-Land, der Auszog um den Hinterländlern zu zeigen wie man feiert. ;)

    Gruß
    Oliver

    Hihi.......... :lol: - da hast Du aber noch nicht gesehen, wie WW mit seiner Haus und Hof Truppe in Geldern und Straelen abgeräumt hat! Das war mal wieder Hammer - im "Hinterland" :mrgreen: ! Powered by Rockline............ :wink:
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 13. Juli 2004 um 18:38

    Oliver, die Halle Gelderland ist mir bestens bekannt. Da haben wir schon viele Sachen gemacht, und die Bässe klingen immer nach U-Bahn Tunnel! Erst ab 600 Leuten fängt es an zu funktionieren. Beschallung klappt da eigentlich nur geflogen, Subs maximal 2 Stück pro Seite - reicht sogar bei 800 Mann stehend!
    Aber einen Traumsound realisiert man da nicht unbedingt, zu wummerig und dumpf ist die Halle.

    OT:
    Zu deiner Peavy: schlimm krank. Endtransistoren in einem Kanal sind alle hinüber! Das NT ist wieder ok - aber der Rest macht mir doch Sorgen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit. Vermutlich fährst Du mit einer neuen Endstufe (beispielsweise die ALTO Serie ab Ende Juli mit 2 x 1400 Watt und rund 750.-) günstiger. Bislang habe ich keine Ersatzteile für die Stage bestellt. Das Problem ist, inwiefern der noch funktionierende Kanal durch die heftige Überspannung vorgeschädigt ist! Es könnte passieren, dass sich bei hoher Erwärmung und voller Last mit der Zeit der nächste Defekt einstellt.
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 12. Juli 2004 um 19:20

    Finelight: da Du ja nicht direkt mit der HK LP Front zu tun hast, kann ich ja ohne jemanden zu beleidigen sagen, dass es mit diesen Kreischkisten nicht geht. Frage mich ernsthaft, wie jemand überhaupt auf die Idee kommt mit dieser Alleinunterhalter PA so einen Rave wie Olaf Hennig zu versuchen?
    Da nützt auch Holz dieser Sorte in Massen nichts - ebenso sind 12kW in dieser Ausführung völlig machtlos. Mit dieser PA ist nach 5 Metern nichts mehr zu hören!
    In der Liga Andrea Berg, Olaf Hennig usw. wird traditionsgemäß auf KS geschwört. Warum nun ausgerechnet KS weiß ich auch nicht so genau, scheint aber in den Kreisen unheimlich angesagt zu sein!
    Über noch mehr Bumms freuen die Jungs sich ungemein, die merken schon ganz genau wenn man auch ihre Branche ernst nimmt, und mal richtig was hinstellt!
    Vor zwei, drei Wochen hatten wir ein Stadtfest mit "Möhre" als Topact. Nicht zu unterschätzen!! PA war 32KW GAE - am Anschlag! Noch Fragen?
    Uns macht sowas Spaß, ist zwar überhaupt nicht meine Musik - aber auf diesen Events mit teilweise über 2000 Besuchern kann man das Holz mal ordentlich laufen lassen! Immer wieder erstaunlich, was da an Gas kommt :wink:
    Stefan

    WW & BigSound......Ihr scheint das ja auch gut zu kennen! Wir Rock n` Roller sind ja vor nichts fies - Alle Jobs müssen anständig ausgeführt werden. Deshalb mein Respekt, dass ihr auch diese Entertainer ernst nehmt!

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 12. Juli 2004 um 16:01

    Hmmmm.........also HK LP ist ja nicht das wirklich laute Material. Ich möchte jetzt auch keinen Glaubenskrieg beginnen, aber es scheint das allseits bekannte Problem vorzuliegen!
    Ich entnehme deinem Beitrag über die Zunft der Schlagerbarden ja eine gewisse Unzufriedenheit mit der vorangegangenen Zusammenarbeit mit den betreuenden Technikern!? Vielleicht mag es sein, dass ihr durchaus den Eindruck hattet mit 12kW ein adequates System gestellt zu haben, aber die Techniker waren wieder Erwarten nicht so ganz der Meinung!

    Wie ich schon sagte: auch die Techniker eines Olaf Hennig usw. stehen nicht zum ersten Mal am Pult! Auch diese Jungs haben Ohren und ihre Erfahrungen. Ich gehe einfach mal ganz fest davon aus, dass es doch nicht so war, wie es ewartet wurde!

    Hat der Techniker denn am Ende noch was zum Besteck gesagt? In aller Regel hört man schon im Umgangston heraus, wie "Zufrieden" die so sind.
    Aber unter uns gesagt: ich würde mir den Job mit den 1" aus der HK Linear Serie nicht zutrauen - ganz ehrlich: da gehört schon Mut zu! Was ich damals bei der Jürgen Drews Veranstaltung gehört hatte........ :shock:
    Stefan

  • Olaf Henning Technik

    • rockline
    • 12. Juli 2004 um 15:29

    Wir haben schon etliche Veranstaltungen mit den Künstlern dieser Branche gemacht! Kenne daher den Ablauf sehr genau.

    Grundsätzlich: da wird Entertainment gemacht, dass sind keine Konzerte! Die gestellte PA sollte mehr als fähig sein - sonst gibt es Probleme. Die begleitenden Techniker sind verschieden fähig. Ich habe da schon einige Unterschiede bemerkt, Namen kann ich mir nicht merken!
    Olaf Hennig hatten wir schon einige Male, zuletzt vor 10 Tagen auf einer riesigen Beachparty. Bei solchen Veranstaltungen mit mehreren Tausend Besuchern muß (!) ausreichend Holz gestellt sein. Ab 2000 Leuten mit zusätzlichem Delay!
    Es hat gar keinen Sinn zu überlegen, ob das so laut sein muß oder nicht. Die Künstler, Manager, Techniker usw. wollen das so, und so wird der Auftrag technisch umgesetzt. In Bezug auf Gain, Höhen und Bässe am Mixer volle Pulle rein vermute ich eine, aus Sicht der Techniker betrachtet, zu mickrige PA! Die Techniker dieser Liga sind keine großen Livemixer für mehrtägige Rockevents, sondern eher aus der Party und Entertainmentszene. Die meisten machen ihren Job gut, spielen die MD Tracks zur rechten Zeit rein, einige können sogar gut mit den gewünschten Delays umgehen, und wissen im Prinzip gut wie das klingen soll.
    Wir hatten nie Probleme mit Schlagersängern, nur positive Erfahrungen! Ein einziges Mal durfte ich als Gast auf einer VA mal erleben, wie Jürgen Drews (zurecht) verärgert eine HK Audio Linear Pro Anlage (grottig ohne Ende - obwohl massenhaft aufgestapelt) in Grund und Boden gestampft hatte. Fast wäre der Auftritt wegen des unsagbaren Holzes geplatzt! Mit der dazugehörigen, dennoch fälligen Gage für den Künstler. Aber auch ein Herr Drews zieht dann trotz allem doch seine Show durch, obwohl es für ihn mehr als eine Zumutung war! Für die Jungs mit dem HK Holz war es jedoch das erste und letzte Gastspiel in der Szene!
    Stefan

  • Minidrive vs. DriveRack

    • rockline
    • 12. Juli 2004 um 14:56
    Zitat von "Jack"

    rockline
    Was hört man denn als Qualitätseinbusse beim JBL DSC260 ?
    Oder was hättich zu erwarten, wenn ich unsre gegen minidrives tauschen würde??

    Der JBL DSC260 läßt nur maximal +4dB Gain pro Band zu, daher muß man grundlegend die Tops mit reduziertem Pegel aus dem Controler ansteuern, um das Herstellersetup beispielsweise hinzubekommen. Zudem ist der DSC260 sehr schnell "vollgelaufen", datenmäßig! Er zeigt ziemlich früh "digital Overload" an. Im Hörtest an einer feinen Abhöre für HighEnd Zwecke klingt der DSC auch etwas künstlicher, weniger räumliche Auflösung.

    Die Hauptprobleme sind jedoch die mangelnde Gainstruktur und die recht geringe Rechenleistung (Overload)!
    Stefan

  • Technik-Großhandel

    • rockline
    • 8. Juli 2004 um 16:58

    Jaja, mal wieder der Traum vom pauschalen "ich schenk Dir was" Wunderladen.

    Gibt es nicht! Nicht ein einziger Hersteller oder Händler fühlt (oder ist geneigt) sich verpflichtet, nur wegen einer Gewerbeanmeldung (die ja nur dem Finanzamt hilft Dir auf die Schliche zu kommen), Sachen für Preisnachlass aus dem Kreuz zu leiern!

    Wozu denn auch?

    Bist Du hingegen anständiger Wiederverkäufer, rührst auch mal die Werbetrommel für das ein oder andere Produkt, und der Vertrieb merkt dass sich da zumindest etwas bewegt, dann kann man auch mal über eine besondere Rabattstaffelung nachdenken.

    Aber einfach wegen eines Gewerbescheines pauschal alles für billiger? Ne.
    Stefan

  • Dorfmove '04 - Unfall

    • rockline
    • 8. Juli 2004 um 16:43

    Ich sag mal ganz lapidar: was haben Leute ohne Not auf einer LKW Ladefläche verloren?
    Es sind keine Sitzplätze vorhanden usw. Eigentlich braucht man garnicht über die Stange und sonstiges zu Diskutieren! Es ist Blödsinn mit 20 Mann auf der Ladefläche saufend herumzugrölen.
    Das mag sich zwar hartherzig anhören - aber ich halte das nur bei Brauchtum wie dem Karneval ausnahmsweise für tolerierbar! Ansonsten gehören auf eine LKW Ladefläche (außer in Kriegs und Krisensituationen) keine Menschen zum Zweck der unnötigen Beförderung!
    Stefan

  • Minidrive vs. DriveRack

    • rockline
    • 8. Juli 2004 um 16:28

    Den Minidrive kann man bedenkenlos einsetzen, er klingt gut, ist zuverlässig und bezahlbar. Zudem ist BSS ein gewisser Standard!

    Driverack:..........ich hatte mal einen Driverack in einer Diskothek verbaut. Das Teil läuft bis heute störungsfrei! Es gab an der Version die ich da eingebaut habe einige Sachen die mich störten: Meßmikroeingang an der Frontseite mit Aktivierungsschalter (drückt man den ist die Musik aus), Netzschalter an der Front, lautes Geknacke beim Ausschalten, zuviel unnötige Spielerei im Menü!
    Es gibt einen Nachfolger, ich weiß. Den kenne ich aber nicht, und sehe auch keinen Grund mehr den auszutesten.

    Minidrive und Omnidrive, sowie JBL DSC260 benutzen wir im Bestand. Der JBL fällt als 20Bit Controler deutlich ab, Mini und Omni kann ich klanglich ohne Direktvergleich nicht unterscheiden! Der Omnidrive "kann" mehr, klingt aber nicht anders/besser.

    Eine günstige Alternative zu BSS sehe ich momentan nur bei Alto aus Italien. Dort gibt es preiswerte Controler zwischen 480.- und 700.-, die zumindest funktionell betrachtet an BSS heranlangen. Die Alto Geräte erscheinen Ende Juli am Markt, momentan kann ich nicht viel zur Qualität sagen - scheint aber ok zu sein!

    Behringers Ultradrive ist noch am Markt. Für 380.- unschlagbar billig, scheint auch ganz gut zu funktionieren - hat aber Null Image und gehört nicht zum Drive wirklich hochwertiger PAs. Zum Ultradrive kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen.
    Stefan

  • Alternative zu Smaart Live

    • rockline
    • 7. Juli 2004 um 17:12

    Smaart Live ist feines Meßprogramm, was eigentlich kaum getoppt werden kann. Leider rufen die Kollegen bei EAS dafür 764.- Netto auf - es gibt auch keine Rabattnachlässe.

    Wer kennt wirklich gute alternative Programme, die in den relevanten Funktionen an Smaart herankommen? Preis bis 300.-

    tomy: was kann denn dein SatLive so? Kann man damit auch direkt zweikanalig Delay austesten. Direkte Anzeige in Meter und Zeit? Phasenmessung, Frequenzgang usw? Analyzer auch drinn?

    Ich suche eine Software wie Smaart, direkt in der Funktion usw. Die gleichzeitige Anbindung an Controler spielt keine Rolle!
    Stefan

  • FI und Unterstromverteilung

    • rockline
    • 7. Juli 2004 um 17:01

    Oh wie interessant..........alle Beteiligten vom Wochenende sind dabei :lol:

    Das Argument mit dem ungeerdetem, defekten (Körperschlussfehler im Gerät) Teil und dem anfassen lasse ich gelten.
    Allerdings: beim 0,3A FI bekomme ich bis zur Auslösung schon dermassen einen geschossen, dass es schon fast keine Rolle spielt ob da noch ein Fi vorhängt. Wenn der 0,3er überhaupt auslöst. Der allseits bekannte 0,03 FI aus dem Badezimmer ist ja extra für ganz feine Fälle gebaut - aber man stelle sich den Kandidaten mal beim OpenAir in der Wildniss vor, wenn es anfängt zu plästern!

    Zum einen: ein Gerät mit defektem Erdanschluss darf einfach nicht sein. Gibt es praktisch nicht!

    2. Schutzisolierte Geräte (ohne Schukostecker) dürfen auch im Extremfall konstruktionsbedingt keine derartigen Fehler (Saft auf dem Gehäuse) bekommen. Wäre dies irgendwie möglich darf das Gerät so nicht gehandelt werden!

    3. Die sicherste Möglichkeit einer auszuschließenden Berührungsspannung auf der Bühne ist der Trenntrafo, Zentral für die Bühnenstromversorgung. Das darf zwar auch nicht so benutzt werden (Schutztrennung immer nur für jedes einzelne Gerät), hilft aber wirklich effektiv.

    Ein FI ist ja keine schlechte Erfindung, funktioniert aber bei schlechtem Wetter, schwierig zu überwachender Stromverteilungssituation (viele Unterverteilungen usw. ) nicht gut. Es ist praktisch in einer Festivalsituation nahezu unmöglich fallende FIs wegen eindringender Nässe in Scheinwerfern und ähnlichem bei Isolationsfehlern zwischen Null und Schutz herauszufinden.

    Zum Thema Null und Schutz, bzw. deren tatsächlicher Verbindung. Es gibt bei Nullung eigentlich keine Erde. Man kann den Null grundsätzlich mit den Gehäusen der Geräte verbinden - es ist eh das gleiche (übertrieben gesagt).
    Die Stromversorger liefern ja eigentlich keine separaten Schutzleiter an, es gibt immer nur den N. Der PE wird in der Verteilung erst angelegt, da wird dann auch entschieden, ob es Nullung wird oder FI! Habe ich eine Verteilung ohne FI, MUSS eine anständige Brücke vom ankommenden N zum PE Klemmstein gelegt sein! Ist das nicht so, gehört die Verteilung in den Schrott.
    Bei FI habe ich den Null und PE separat, die werden auch getrennt weitergeleitet und mittels Differenzstrommessung im FI überwacht. Der FI überwacht alles was nach ihm geschaltet ist! Die Einspeisung in solche Verteiler ist nach wie vor lediglich durch den N gestaltet (und die Phasen natürlich), der PE Klemmstein wird separat geerdet (im wahrsten Sinne des Wortes). Würde man den N und PE Klemmstein hinterm FI verbinden, fällt das Ding sofort!

    Wer auf absolut Nummer Sicher gehen möchte fährt alles über den 0,03A FI aus Mutters Badezimmer. Dann hat man auch schön Spaß beim Fehlersuchen unter wiedrigen Umständen. Der 0,5A FI ist zum Personenschutz genauso ungeeignet wie mein geliebter 16A Leitungsautomat, der immer dann fällt, wenn wirklich was im Herrn ist!

    Haltet eure Klammotten Schutzleitermäßig so in Ordnung wie es sein soll. Für dubisoe Bühnengerätschaften unbekannter Herkunft meinetwegen einen 30mA FI oder eleganter eine Trenntrafostation - aber für zentrale Bühneneinspeisung nur wenn es absolut nicht anders geht (Veranstalterstromkästen usw.). Freiwillig immer Nullung!
    Stefan

  • FI und Unterstromverteilung

    • rockline
    • 7. Juli 2004 um 14:57

    So, jetzt haue ich hier mal einen in die Kolonne, der mal alle zum Nachdenken animieren sollte.

    Ich weiß, es werden 1000ende entrüstet schimpfen - aber im Endeffekt habe ich recht!

    Ein FI ist ganz großer Mist.

    Folgende Überlegung: in einem anständig genullten System hat jedes schutzgeerdete Gerät (alles was nicht schutzisoliert ist MUSS so geerdet sein) eine ordentliche Verbindung zum Gehäuse.
    Passiert nun was innerhalb des Gerätes, sprich ein echter Defekt (Phase fällt gegen Gehäuse) fliegt der 16A Automat der 230V Schukodose heraus, und das defekte Gerät ist abgeschaltet.

    Bis hierher verstanden?

    Ich kann das ordentlich geerdete Gerät sogar im auftretenden Fehlerfall anfassen, da mein Berührungspunkt auf einem (meinem) Erdpotenzial liegt. Ich merke nicht mal was davon!

    Was macht ein FI? Er bemerkt ebenfalls einen Ableitstrom über die Schutzerde und löst aus. Toll! Ich bin begeistert - hat das schlaue Kästchen doch einfach alles ausgeschaltet!
    Wo liegt nun der Unterschied? Genau - der FI bemerkt auch kleine Fehlerströme Phase gegen Gehäuse (Erde) und löst schon bei 0,03 oder 0,3 oder mitunter 0,5A aus. Wo kommen solche kleinen Fehlerströme her? Nicht durch wirklich gefährliche Havarien innerhalb von Geräten, sondern eher durch Fehler an Entstörfiltern, Wassereinbrüchen usw. Ein Wassereinbruch in der Lightshow wurde allenfalls bei gesunder Nullung einen Strom hervorrufen, den der Wassertropfenwiderstand gegen Erde leitet, um später zu verdampfen. Na und?
    Der FI würde alles komplett ausser Gefecht setzen, man sucht sich anschließend dumm und dämlich!

    Zudem stellt der FI auch dramatische Verbindungen zwischen Null und Erde fest. Gibt es Feuchtigkeit zwischen Nulleiter und Gehäuse (was bei Nullung überhaupt nichts ausmachen würde) knallt das Mistding ebenfalls raus.

    Der FI ist eine Erfindung der Industrie vor ca. 30 Jahren. Davor gab es den ähnlich funktionierenden FU, die meisten Installationen waren klassische Nullung! Und das ist auch heute noch das einzig Wahre auf unseren Baustellen.

    Voraussetzung ist immer eine einwandfreie Erdung an allen Geräten, perfekte Kabel usw.
    ABER: auch euer hochgelobter FI kann nicht abschalten, wenn die Erdung am Gerät fehlerhaft (offen) ist!

    Ergo.......überdenkt alle mal mit Sinn und Verstand diese dämlichen Dinger, und glaubt nicht alles was die Industrie vorgaukelt!
    Stefan

    Eins noch: natürlich ist es nicht erlaubt ohne den FI aufzutreten! Das weiß ich. Diese Vorschrift mußte erlassen werden, um den Herstellern die Türen zum Verkauf der FIs zu öffnen! Oder meint hier jemand ernsthaft, er müsse seine Hausinstallation aus den 60ern rausreisen, weil der Opa vom Installateur nur Nullung eingebaut bekam? Funktioniert doch (wenn in Ordnung) einwandfrei!

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