Vielfach sitzen die Kandidaten für die Teilnehmerrunde an der Ausschreibung im Vorfeld schon im Boot. Man sollte schon gewisse Connections haben!
Stefan
Beiträge von rockline
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Ahhh.............goil!!
Das waren Zeiten
- meine Jugend. So sahen die PAs in den 70ern aus.
Und die waren nicht mal schlecht. In anbetracht der geringen Ampleistungen mußte man sich über das Ergebniss doch wundern! Brett ohne Ende.........
Stefan -
Zitat von "ADMIN"
Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Weil die DIN 15905 Teil 5 eine Messpflicht des Veranstalters vorsieht, kam der Bundesgerichtshof zu der Ansicht, hier eine sogenannte Beweiserleichterung vorzusehen.Und das ist ja gerade der Quatsch!
Wer gibt den DIN Leuten denn die Handhabe einfach so eine Vorschrift zu erstellen?
Wer will denn sinnvoll festlegen, weshalb der Veranstalter in der Beweislast ist?
Ich weiß es. Über die Begründung kann man nur mit dem Kopf schütteln!
Stefan -
Hallo!
Die Rackwinkel aus Aluspritzguss an den TC Geräten brechen in der Tat leicht ab. Wenn das Rack etwas verkantet sind die weg!
An der rechten Gehäuseseite gibt es dann Probleme mit der Zuleitung zum gesamten Bedienteil. Das Display leuchtet dann nur noch bunt ohne jeglichen Inhalt!
Thermische Probleme hatte ich bislang noch nicht bei TC Geräten - weder M1 noch D2. Dennoch wird so ein volles Rack gut warm, und es empfiehlt sich immer eine halbe HE Abstand.
Haben wir natürlich auch nicht - das Rack ist ja keine 30HE groß! Daher sitzt ein Lüfter unten im Rack - wirkt in jedem Fall vorsorglich.Falls keine Garantie mehr auf dem D2 sein sollte, und es im ausgebauten Zustand auch so Mätzchen machen sollte, bringe es mal vorbei!
Stefan -
Hulala..........Vorsicht, vorsicht:
Das EX bei Ebay ist ein 16 Mono mit einem Mastermodul :shock:
Was will man damit? Auch wenn es die Inlinekanäle hat - ohne Subgruppenrouting und nur mit 16 Monokanälen ist das nichts wirklich brauchbares.
Dann doch besser ein 19" Wizard!
Allerdings im Vergleich zu Behringer Lowpricekisten ist das EX immer noch Spitzenklasse. Nicht von den Daten oder dem Klang her beurteilt - aber hinsichtlich Zuverlässigkeit und Reparaturmöglichkeiten!
Stefan -
Ich bin sozusagen mit Mitec großgeworden. Speziell mit dem EX habe ich sehr viele Jobs gefahren!
Das Pult hat wenig Nachverstärkung hinterm Fader - ab 0dB gibt es nur bis +3dB! Dementsprechend kommt wenig raus. Man ist geneigt Subgruppe und Master gleichzeitig zu routen! Ebenfalls ist der AUX Pegel völlig indiskutabel. Man konnte die unsymetrischen Auxtreiberstufen jedoch kinderleicht umbauen, so das sie entsprechend mehr rausbrachten!
Die Aux 5+6 Panoramageschichte war in der Tat ein Witz - genauso wie die kleinen 5 LEDs im Kanal, die ohne gedrückten PFL fast nichts anzeigten. Hier hätte MITEC besser eine Prefadeanzeige realisiert, an der man erkennen konnte, ob Signal anliegt. Was interessierte schon das AFL Signal im Kanal?
Aber auch diesen Umstand konnte man leicht ändern, wie überhaupt alles an dem Pult easy gestrickt war. Die Bauteile waren ok, die Verarbeitung ihrer Zeit voraus - es war echte deutsche Handarbeit!Das EX war das erste "schwere" Livepult von Mitec. Zuvor hatte der Hersteller mit den "ACE" Konsolen schon was für die Profiliga am Start, später dann wurde unter dem Namen Mitec die 1202 und 1602 Serie sehr erfolgreich am Markt platziert.
Das dunkelblaue EX war somit ein Meilenstein mit sagenhaften 6 Auxwegen und 8 Subgruppen :mrgreen: !Im Gegensatz zum späteren sündhaft teuren Mitec Event (und Joker) war das EX ganz klar das bravere Pult! Eventkonsolen waren aufwändig gebaut, aber schlecht im Sound. Das EX beispielsweise war längst nicht so zimperlich mit zu hohem Inputpegel wie das spätere Event! Auch beim Event hatte Mitec mal wieder die Verstärkungswerte völlig verpennt - es war wieder eine Konsole, die kaum Output brachte.
Im Vergleich zu einem GL2200 fällt das EX deutlich ab. Es ist zwar besser ausgestattet, aber es rauscht mehr und klingt muffiger. Auch ist die Zuverlässigkeit in dem hohen Alter so eine Sache!
Mein Tip: kaufen bis höchstens 400.-, und nur dann wenn man in der Lage ist auch eine Reparatur auszuführen!
Stefan -
Was ist eigentlich mit so Veranstaltungen wie der Mayday, auf der schwachsinnige Lautstärken quasi Pflicht sind?
Wie soll das gehen?
Stefan -
So, habe die Auktion beobachtet!
Tribalserc hat die Subs für 125.- von X-ound ersteigert.Und nun schaut euch mal mit Sinn und Verstand diese Story und den Link nach Ebay an:
http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?p=209865#209865
Na......? Ist das nicht lächerlich? X-ound und tribalserc sind das gleiche!
Aber natürlich.........ich habs übersehen........der Forumsteilnehmer heist tribal und der Ebayläufer tribalserc..........sorry für die Verwechslung, kommt nicht mehr vor :mrgreen: :mrgreen: !
Stefan -
Man beachte mal folgendes:
wie die Grenzwerte in anderen Staaten sind (bei verschiedenen Grenzwerten derjenige für Rockkonzerte, alle Werte Leq A)
Österreich 100 dB
Italien 95 dB
Schweden 100 dB
Frankreich 105 dB
Schweiz (demnächst) 100 dB
Das ist ein Auszug aus dem Bericht über den Forumstag!Zwischen Italien und Frankreich sind es 10dB Unterschied. Sind französische Ärzte und Sachverständige dümmer als italienische, oder ist der Franzose robuster?
Man sieht aber ganz deutlich: es gibt keine klare Aussage!
Es wird einfach mal was festgesetzt, um einen Wert zur Einhaltung zu haben. Mit Sinn und Verstand ist da keiner rangegangen!Daran sehe ich sehr schön, dass die festgesetzten Größen der freien Phantasie entspringen und in keinem Zusammenhang mit der Praxis stehen. Die Kommissionen entlarven sich selber als unkompetent!
Ebenso die Praxis der Protokollast beim Veranstalter: dient nur dazu das es leise bleiben soll (staatliche Bevormundung im Partywesen), und trägt als Deckmantel den Haftungsschutz! Im übrigen kostet das Protokoll eine Menge Geld.
Es werden zwei Ziele erreicht: Es gibt tatsächlich Gebühreneinnahmen (das wird von den meisten noch nicht erkannt) für irgendeine "Interessensgruppe", und der Staat ist seiner Verpflichtung als Spielverderber wie so oft nachgekommen.
Da wir hier in Deutschland ja eine Politik gegen die Bürger haben, passt diese Vorgehensweise natürlich optimal. Mich wundert es nicht das die Interessen einiger weniger, vermeintlich betroffener Leute ausreichen, um eine ganze Branche zu schädigen!
Stefan -
Zitat von "wora"
genau deswegen sollen ja die messungen erfolgen, um derartigen klagen von vornherein das wasser abzugraben.
so hab ich das zumindest verstanden.Völlig richtig wora. Nur haben wir das Problem, dass die erdachten Grenzwerte unrealistisch sind! Das ist zu wenig - damit kommt man kaum zurecht.
Letztlich haben wir Beschaller damit in Zukunft Probleme. Ich habe ja nichts gegen Lärmbeschränkungen jenseits 115dB.........aber 99dB LEQ bei 2h ?????? Mir kommt das knapp vor.......messe ich doch schon bei üblichen Top40 Coverbands und einem Festzelt mit rund 800 Besuchern immer so um die 98 - 100dB am FOH Platz - und das den ganzen Abend.
Letztens hatten wir eine Festzelt VA mit Lärmauflagen. Es spielten 2 Coverbands im Wechsel - beide mit eigenen FOH Männern. Pegelbegrenzung lag bei 95dBA am FOH, PA waren 2 Stacks Director auf Bütecs. Im Nahbereich ging das - man konnte knapp die leise spielenden Bands übertönen. Am Mixer an der Zeltseitenwand in ca. 15 Meter Distanz war kaum was zu hören - Mixarbeit demnach kaum möglich! Auch kam keine Stimmung auf - dazu fehlte effektiv die Power im Sound. Manche bemerkten nicht mal das eine Band spielte, viele kamen zum FOH und beschwerten sich über den miesen Sound!
Dezentrale Beschallung im Festzelt: machen wir einmal jährlich zu einem Oktoberfest über 5 Tage. Livekappelle in Lederhosen! 6 Topteile verteilt über die Zeltbreite, 2 Subs unter der Bühne. Der ereichbare Pegel dieser Konfiguration liegt bei ca. 100dBA bei Vollaussteuerung! Für das Festzelt mit 1500 Irren ist das zu leise. Man hört zwar die Band - aber das gejohle der Besucher ist fast lauter. Sprachansagen sind nur bei konzentriertem Zuhören verfolgbar.
Dezentrale Beschallung in einer Stadthalle: 2 Zonen mit 15 Metern Distanz. Je Traverse in ca. 8 Meter Höhe 4 Tops! Anlass Karneval an 6 Veranstaltungstagen. Der erreichbare Pegel liegt wieder bei ca. 100dBA, ist aber auch bitter nötig! Eine Sitzung dauert von 19h bis ca. 1h, also um die 6 Stunden. Bei maximal 99dB LEQ für 2h komme ich wieder nicht klar. Ich messe mit meinem Pegelmesser immer so um die 93 - 98dBA im Verlauf des Abends. Demnach unterliege ich doch schon der Grenzwertüberschreitung!?
Bei Comedyveranstaltungen gibt es keine Probleme. Hier bleibt man eigentlich immer unter 93dBA. Auch hier bietet sich die dezentrale Variante auf Hochstativen an - anders geht es auch kaum!
Aber im 08/15 Geschäft mit der Coverband um die Ecke........ich sehe kaum lösbare Probleme mit echt fragwürdiger Beschränkungsgrundlage seitens der Behörden.
Man sollte statt des Nachweises das es nicht zu laut war vom Kläger den Nachweis das es zu laut war fordern
Das wäre logisch und auch verständlich. Alles andere dient wirklich nur dem Drang der Deutschen nach gesetzlicher Regelung und dem Wunsch nach Gebühreneinahmen. Inzwischen sind ja viele gute Argumente aufgetaucht, die ziemlich gut darlegen wie abstrus die gedachte Regelung ist!
Also, weg damit und gut ist!
Stefan -
Guido, willst Du die ersteigern???????????
Was soll man damit anfangen? Eine leere Kiste ohne Gitter und Lautsprecher, teuer in der komplettierung (alleine 3 RCF L15P200AK müssen da pro Stück rein), zudem mit fragwürdigem Gebotsergebniss und bekannt lustiger Kaufabwicklung.
Neeee.........nicht geschenkt. Diese merkwürdigen Leergehäuse albern schon ein halbes Jahr durch Ebay und Forum, ich kann nur noch drüber lachen :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Stefan -
Zitat von "ADMIN"
..............hier an Anwälte, denen Abmahnungen zu langweilig geworden sind, und gut organisierte Gruppen, die bei der Wahl ihrer Erwerbsquellen wenig zimperlich sind), dann setzen sich die Pegelbeschränkungen ohnehin durch, weil die Veranstalter das Risiko nicht mehr tragen wollen.
Und da kommen wir an den Punkt, an dem die Farce beginnt! Wie will denn jemand nachweislich bestimmen, dass er einen Hörschaden während einer Veranstaltung bekommen hat?
Da kann ja jeder kommen und auf Entschädigung simulieren!!
Solcherart Klagen gehören von vornherein als Nichtigkeit abgewiesen. Nachweisbar ist ein verlorener Arm und dergleichen - aber keine erfundene Story um nicht nachweisbares Hörvermögen!
Und falls man sich vor derart lächerlichen Klagen mittels einer zusätzlich geschaffenen DIN Resulotion schützen muß, sollte man mal besser über den Schutz vor der Phantatsie einiger "Geschäftsleute mit imaginären Hörschäden" nachdenken.
Stefan -
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=12916&item=3817545638&rd=1
Maschine is back!
Ich wette, er wird bei zu kleinem Erlöspreis die Kisten wieder zurücknehmen - oder der Ersteigerer bekommt erst garnichts!Man bedenke: unter 200.- das Stück gibt er sie nicht ab. http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=17829&highlight=
Vorsicht: Spaßbietern wird mit dem Rechtsanwalt gedroht! Scheint eine Riesencompany mit gewerblichem Rechtsbeistand zu sein.
Stefan -
Zitat von "ADMIN"
Damit meinte ich eigentlich den Pegel, der bereits auf Distanz beim Zuhörer "mitten" im Gelände vorliegt. Also gut laut, so das es "rockt". Für diese Pegel in ca. 20 Meter Abstand macht es dann nicht mehr viel aus, ob es noch einen Tick höher hängt.
Das Problem ist ja, dass es bereits "in der Mitte" zu laut ist! Klar ist es dann vorne an noch heftiger.
Es gibt eine Lösung für das ganze Dilemma: die gedachte Verordnung tritt garnicht erst in Kraft. Wir sind jahrelang ohne ausgekommen! Und als Beispiel nehme ich gerne mich: Ist mein Ohr abgehärtet? Gibts sowas :lol: ?
Ich bin doch nicht mehr der jüngste, immer "bei de laute Musik" gewesen und kann immer noch was hören!
Ich kenne Freunde, die hören ohne irgendwo beim Konzert jemals gestanden zu haben nicht mehr viel.Zugegeben: man kann problemlos Schwerhörig werden, wenn man sich extrem den Pegeln auf Veranstaltungen aussetzt. Aber ist das die einzige Gefahrenquelle für Lärm? Muß der Deutsche wieder mal alles bis ins letzte Detail reglementieren?
Für letzteres gilt eindeutig ja. Die Schweiz hats vorgemacht, wir deutschen springen auf den Zug. Auch wer es nicht gerne hören mag: es winkt mächtig Geld für Genehmigungen (und vor allem "Sondergenehmigungen"! Oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass manche bösen Buben des RnR der großen Welt sich darum scheren?). Davon lasse ich mich auch so schnell nicht abbringen. Es gibt zu wenig wirklich greifbare Argumente für eine LEQ Beschränkung! Nur wegen des vorgeschobenen Interesse unserer Regierenden für das Hörvermögen der Bürger? Glaub ich nicht.
Stefan -
Ich habe schon das ein und andere Mal Soundcraft K2 Konsolen auf Veranstaltungen vorgetroffen, bei denen ich als Mixer tätig war. Jedsmal fiel mir auf, das ich insgesamt sehr viel Schieben mußte, um eine anständige Lautstärke hinzubekommen.
PA war teilweise d&b F2 und JBL SR!Vor einigen Monaten habe ich wieder mal eine Soundcraft Serie two angetroffen. PA war EAW KF650z - wieder viel mir die recht hohe Gaineinstellung schon in den Kanälen (das Serie two hat ja eine schöne Meterbridge) auf!
Das Serie two scheint mir aber insgesamt "mehr Master" zu haben als das K2. Kann sein, dass ich mich da täusche - sind so Erfahrungen als Gast auf solchen Konsolen.
Beim GL 4000 habe ich immer "Pegel satt"! Bei normaler Aussteuerung der Kanäle mit gut 0dB VU hat man sogar bei Master "halb" genug Output.
Wie gesagt: alles subjektiv ohne Messung usw.
Was mich am Serie two beeindruckt ist die kompaktheit. Das Pult hat eine Menge sinnvoller Sachen auf minimalem Raum untergebracht. Leicht ist es außerdem. Ebenso ist der Klang in Ordnung, völlig akzeptabel fürs Geld!
Bei arger Übersteuerung der Kanäle neigt es zu "krackend, spratzelnder" Töne! Einen Effekt, den ich nur von Mitec Event und Yamaha GA kenne!
A&H machen solche Sachen nicht - die zerren irgendwann "harmonisch" :mrgreen:
Stefan -
Eines versteh ich nicht: geflogene Tops, ob in 3 Meter oder 6 Meter Höhe, sind im Publikumsbereich trotzdem laut.
Wer einen Nutzpegel am Zuhörer von 115dB erzielt kanns egal sein, ob das Top höher oder niedriger hängt - im Endeffekt ist es im Locationgelände wieder genauso laut!
Natürlich ist die akute Gefährdung unmittelbar VOR der Box entschärft - aber da wir ja über LEQ reden ist der gemittelte Pegel letztlich dennoch vorhanden. Egal wie hoch der Kram hängt!Und was ist mit den Subs? Die fliegt keiner! Und davor ist es echt mega.
Und nun? Klar kommt jetzt das Argument A und C Bewertet. Aber das ist nur Augenwischerei - der Pegel bleibt trotzdem.
Ich bin auch der Überzeugung, dass der (in den Ohren zwar subjektiv nicht so auffällige) Basspegel die Ohren genauso schädigt.
Zum 15 Stunden Beispiel Stadtfest: Admin stellte fest, dass der LEQ nun bei 90dB liegen darf.
Das funktioniert nun nicht mehr. Wie jedem bekannt sein dürfte kommt der 6000.- Topact meist am späteren Abend. Und dann werden die Plätze vor der Bühne enger :mrgreen: Was nun?Bisher ist es einfach: ein 32kW PA spielt am Limit, alle haben anständig Sound, auch an den Bierbuden kann noch Spaß aufkommen, keinem (!) fliegt das Ohr weg (außer: die ewig doofen stehen vor den Subs) und der Veranstalter kann Ton und Licht fürs große Stadtfest noch bezahlen.
Gemäß DIN wäre es jedoch unzulässige LEQ Überschreitung!
Zudem möchte ich noch was aus unserer langen Erfahrung mit geflogenen Delaystrecken bei dezentralen Beschallungslösungen erklären: klar fährt man so einen gleichmäßigeren Pegel. Aber die vielzahl kleinerer Delayboxen rockt längst nicht so, wie ein ordentliches Links/Center/Rechts Besteck auf großen Bühnen!
Versteht denn niemand den soundmäßigen Unterschied? Die Wucht der Mids in Verbindung mit rollenden Bässen machen doch erst einen Großteil der Performance aus! Das Rock und Pop erst ab einer gewissen Lautstärke "wirkt" weiß doch jeder.Darüber sollte man auch mal nachdenken!
Stefan -
Ich merke schon - diesmal steh ich nicht ganz alleine da, es gibt reichlich Beteiligung an der Diskussion!
Es gibt noch ein Problem bei der ganzen Sache: die Musikrichtungen, bei denen "richtig laut" dazugehört.
Vorweg.........das ist nicht unser Kundenkreis!
Aber es gibt diese Szene, Metalbands die leise nicht klingen (wenn man davon überhaupt sprechen kann), und bereits auf der Bühne extrem heftig sind.
Wenn nun das PA nicht geflogen werden kann, die Location nur ein 500er Club ist, und der Kunde (die Besucher wohlwissend das es eine laute Kappelle ist) das aber fett haben wollen - was dann?Aber auch die Wahl des Messpunktes wirft Probleme auf: am der Schallquelle nächsten vom Zuhörer erreichbarem Punkt soll gemessen werden.
Hallo...........? Sozusagen unter den geflogenen Tops in 3 Meter Höhe, vor den Subs am Boden beim Stadtfest an der Mainstage mit 2500 Besuchern???Da brauche ich nicht mal einen schlecht hörenden Tonmann der Coverband um schädigende Pegel abzuliefern - da reicht schon die Moderatortätigkeit während der Verlosung!
Ich würde gerne den Normenausschuss mal zu einer ganz normalen Ton und Licht Verleihfirmentätigkeit einladen. Sollen ruhig alle Doktoren des Arbeits und Umweltschutz mitbringen, ordentliches Messequipment auffahren und dann mal solche gewöhnlichen Veranstaltungen beobachten. Holz wird dabei geflogen und teilweise in PA Towern verstaut - mal sehen was dabei so rauskommt.
Dabei soll aber auch beachtet werden, dass es klingt (Musik muß schon ordentlich rocken) und ein der größe des Geländes und Besucherzahl angemessene Beschallung realisiert wird. Die Nutzflächen der akustischen Abdeckung liegt bei etwa 30 Meter Entfernung!Solche Veranstaltungen beginnen oftmals schon morgens um 11h - Ende ist meist gegen 2h! Also gut 15 Stunden Zeitraum.
Da würde mich mal die Grenzwertermittlung interessieren!
Stefan -
Direct out pre Fade macht den meisten Sinn! Letztlich ist er ja in erster Linie gedacht um In Ear Auskopplungen zu geben, Mehrspurmitschnitte abzunehmen usw.
Auch der Lichtmann freut sich über ein Triggersignal der Kick, dass konstant im Pegel ist!Für Fx Send wäre post Fade schon nett - aber mal ganz ehrlich: das ist dann auch der einzigste Vorteil. Und man käme auch ganz gut zurecht, wenn man mal den Fx Return etwas nachstellt (falls man mal den Fader etwas zurücknehmen muß)!
Stefan -
Zitat von "Johannes Schilling"
Was würdet ihr denn nehmen Soundraft k2 oder Allen&Heath Gl 4000
beides in 32er ausführungIch bin ja sowas wie ein eingeschworener GL4000 user, und plädire ganz klar zum GL4000!
Das Soundcraft K2 klingt sicherlich einen Tick besser - hat aber sehr viele Schwächen:
zu wenig Gainstruktur (sprich Gas! Man fährt fast jeden Kanal bis +6dB und hat immer noch das Gefühl es käme nichts raus :? )
recht störanfällig
nur 8 Aux
teuer
Beim GL4000 hat man einen übersichtlichen, gut funktionierenden Tisch mit vielen Nützlichkeiten:
8 Mutegruppen, 10 Aux, 4 Matrix, parametrische Eqs und akzeptablen Sound.
Das GL4000 ist preisgünstig und recht robust. Zudem sehr einfach zu servicen!Im Vergleich zwischen Soundcraft Serie2 und dem GL4000 steht das GL ebenfalls weit vorne. Im direkten Vergleich zum A&H ML3000 steht das GL4000 Klangmäßig etwas schlechter da. Dafür bietet es eine bedeutend bessere Ausstattung, und macht nebenher (psychologisch betrachtet) mehr her. Das ML3000 ist etwas arg schnuckelig!
GL4000 ist der Favorit aus der Runde. Wird nur getopt vom MH3 und dem ML4000!
Ein ML4000 könnte ich mir bei uns ebenfalls gut vorstellen, ein anderer Tisch aus den bisher genannten (mit ausnahme des MH3) wäre ein voller Schritt rückwärts.
Stefan -
Zitat von "starstage"
Hoffentlich hat der neue BMW eine Klimaanlage.Hat er
......ist BMW "de Luxe" - ohne Klima hätte ich kein Auto mehr gekauft. Aber das haben die inzwischen ja fast alle.Bis dahin, Stefan