1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Leq für Arme

    • rockline
    • 8. Februar 2004 um 18:58
    Zitat von "docjordan"

    Hierfuer gibt es dann Schallpegelmesser mit PTB Zulassung die noch erheblich teuerer sind.
    Durch ein Siegel werden die dann vor Nachstellen geschützt.
    Hier läßt sich aber auch der preiswerte Klasse 2 Schallmesser versiegeln, dass kann nicht der Grund sein!(Stefan)


    Gerade bei der Schallmessung können aber ein paar Zentimeter Position etliche dB ausmachen....
    Demnach machen Absolutmessungen gemäß Klasse 1 nicht viel Sinn!(Stefan


    So ganz versteh ich auch nicht das ein solches Gerät maximal 200Euro kosten muss. Der bürokratische Aufwand ist auch für die Hersteller nicht unerheblich. Schliesslcih muss das Gerät nicht nur Genau messen, sondern Manipulations sicher sein und auch langzeitstabil sein.
    In dem Moment wo es um Schadensersatzklagen z.B. wegen Hörschäden geht, sind die Kosten für amtliches Messgerät vernachlässigbar.
    Da wird in "fettes" Amping investiert, aber hier scheint wenig Bereitschaft zu bestehen auch nur mehr als 50Euro zu investieren.
    Das Bewusssein hierfür kommt, wenn in größerem Stil Hörschäden vor Gericht diskutiert werden und der Veranstalter sich auf einmal erheblich in der Verantwortung sieht. Hierüber wurden ja schon viele interessante Diskussionen geführt.

    Alles anzeigen

    Im Falle der Lärmaufzeichnung im Durchschnitt über lange Zeit kommt es auf Toleranzen +-1,5dB nicht an! Demnach sollte die Kontrolle praktisch betrachtet und evtl. später vor Gericht mit Klasse 2 Material genügend genau sein!
    Gegen eine Kalibrierung mit normalen Tarifen und einer grundsätzlichen Eichgebühr auf normalem Level wehre ich mich nicht!
    Es muß eine praktikabele Lösung her.
    Setafn

  • Leq für Arme

    • rockline
    • 8. Februar 2004 um 18:44

    Docjordan beschreibt ganz genau was Anbach ist!

    Nur kann es so nicht bleiben.

    Wenn wir was für die Gesundheit bzw. den Lärmnachweis erbringen sollen, muß eine Änderung hinsichtlich des dazu verwertbaren Materials erwirkt werden! Das wäre dann ebenfalls Sache des Normenausschusses hier was anzubieten.

    Es ist was anderes, ob ein KFZ Hersteller haarkleine Messungen der Geräuschentwicklung im Fahrzeug durchführt, oder der durchschnittliche Pegel auf einer Veranstaltung festgehalten wird.
    Wenn im ersten Beispiel der Hersteller ein gesteigertes Interesse an wirklich exakten Daten hat, kann ich mir Klasse 1 Material vorstellen. Genauso bei der Ermittlung von Lärmgutachten in Wohngegenden, die ein behördliches Interesse haben.

    Aber doch nicht als "Fahrtenschreiber" beim Rockfestival im Stadtpark! Da reicht wirklich Klasse 2 Material hin - es muß nur gesetzlich akzeptiert werden.

    Im Grunde genommen ist die ganze Thematik "Lärm auf der VA" eh Unsinn! Warum sollten die Leute da mehr gefährdet sein, als auf dem Nachhauseweg im Golf des Zeitgenossens mit der 600W Anlage? Muß man denn da zukünftig auch Messanordnungen installieren, um Hörschäden entgegenzuwirken.
    Im Stadtpark kann ich mich weiter wegstellen, wenn es mir zu laut ist - im Auto nicht wenn der Fahrer mal zeigen möchte, was die Anlage so drauf hat :D .
    Aber wir kommen vom Thema ab, ist eh alles gesagt zum Kapitel Lärm.

    Mir erscheint nach wie vor das oberste Ziel die Zulassung günstigen Equipments zu sein. Wenn es wirklich um Lärmkontrolle geht muß das reichen!
    In Wirklichkeit scheint es noch um was anderes zu gehen......... 8)

    Betrachtet mal folgendes: es gibt im Autozubehör einfache Russfilter zur Nachrüstung von Diesel PKW! Da die Funktion dieses Filters auf rein passiver Funktion ruht, ist dem Umweltschutz bei zusätzlicher Ausstattung der Dieselfahrzeuge mit solchen Teilen ein Riesendienst getan.
    Ein Neuwagen mit werksmäßigem Russfilter bekommt eine saftige Steuerminderung. Ein alter BMW 525td allerdings nicht - auch wenn er nachgerüstet würde!
    Warum nicht? Es fehlt der teure Nachweis, dass der billige Russfilter auch wirklich was kann, und die Industrie (der die Gesetzgeber immer in die Tasche spielen, wenn es darum geht neue Abgasnormen hervorzubringen) hat an solchen Nachrüstungen kein Interesse!
    Der Gesetzgeber unternimmt nichts - obwohl es doch offiziell um den Umweltschutz geht.
    Auch in diesem Beispiel würde die flächendeckende Nachrüstung zugelassener Diesel PKW mit 500.- Filtern mächtig die Umwelt entlasten!

    Aber das bringt nichts in die Kassen!

    Und genau so wird es mit den Lärmkontrollverfahren werden :cry:
    Stefan

  • Leq für Arme

    • rockline
    • 8. Februar 2004 um 17:00

    An anderer Stelle stand schon mal was von der "amtlichen Eichung" eine Klasse 1 Pegelmessers, die runde 1000.- kostet :P !

    Das scheint mir aber eine grundlegende Voraussetzung für zukünftige Bestimmungen zu werden!

    Klasse 1 Equipment mit Lizenz!

    Im Interesse des tatsächlichen Lärmschutzes und der Erfassung über mehrere Stunden auf der Baustelle reicht eine einfache Meßanordnung völlig hin.

    Dazu müßte der Gesetzgeber die Ämter verpflichten, entsprechende Genehmigungen für kleines Geld zu erstellen!
    Es geht doch um den Schutz der Besucher, und nicht um die Gebührenkasse der Eichstellen und Lizenzvergeber :D

    Ich weiß, dass ich hier meine Einstellung zur Sache recht brachial darstelle und bei einigen verständnisloses Kopfschütteln verursache. Allerdings muß die Sache so klar beim Namen genannt werden, da im Hintergrund der ganzen Aktion sonst ein Geschäft sondergleichen anläuft!

    Das wissen alle (!), die eins und eins zusammenzählen können!!

    Jeder der so tut, als wäre die Nutzung von Klasse 2 Material nicht möglich sollte mal sehen, wie schnell ich bei einer Messung mit Klasse 1 Equipment die Werte um etliche dB verändern kann.

    Welcher analoge Mensch ist denn so geeicht, dass er die Aufstellung der Messmikros unfehlbar gestaltet? Lächerlich.......
    Stefan

  • Forumstag "Lautstärke" - jetzt wird es ernst

    • rockline
    • 8. Februar 2004 um 16:47

    Punkt 1)

    Weit weg von mir, dürfte eine lange Reise mit fraglichem Ergebniss sein.

    Punkt 5)

    Gute Idee, kann man ja mal querchecken.


    Aber leider,............ ich vertrete nur einen einzigen Standpunkt:

    die zukünftige Einhaltung der Grenzwerte und damit verbundene Messungen müssen im Einklang mir den Interessen der Veranstalter und Beschaller sein.
    Dazu ist BEZAHLBARES Equipment Klasse 2 glaubhaft zu sprechen. Ich könnte mir vorstellen Lizenzen und Messequipment für Klasse 1 aus der Portokasse zu kaufen.

    Das ist aber unsinniger Unfug, da es auf solche Absolutwerte überhaupt nicht ankommt! Schon daher protestiere ich aus Prinzip für übertriebenen Nepp gegen solche Ausstattungen und Lizensgebühren.

    Das steht nicht im Interesse des Gesundheitsschutzes - alle wissen wir haargenau, dass Klasse 2 und billige Software der Erfassung der erforderlichen Grenzwerte völlig ausreichen würde!

    Solange dieser Aspekt aber kein Gehör findet (warum sollte er auch - daran läßt sich nichts verdienen) bin ich fehl am Platze!

    LEQ Kontrolle ja - teures Geld nein.
    Stefan

  • Leq für Arme

    • rockline
    • 8. Februar 2004 um 16:32

    Nun habe ich mir mal die Seite dB Mess angeschaut, und komme zu folgender Erkenntniss:

    die Light Software ist sicher ein nützliches Tool mit gut gemachten Funktionen - aber prinzipiell völlig nutzlos! Sorry.....

    Was nütz diese Software?

    Ich kann eine Langzeitmessung mit nicht zugelassenem Equipmnet durchführen, mit der man vor Gericht usw. keinerlei Nutzen hat!

    Eine überschlägige Messung des Pegels auf einer Veranstaltung kann ich auch mit handelsüblichem Pegelmesser durchführen. Meine "Erinnerung" an diese Werte nach einer VA sind genauso beweisarm!
    Dennoch halte ich diese Software für gut, ja sogar spitzenmäßig wenn sie eine Zulassung besäße.

    Genau das ist aber das Übel, beschreibt der Admin auf gleicher Seite doch den Umgang mit halbwegs glaubhafter Methode gegen Erlangung teurer Messlizenzen und Mietequipment.
    Das ist genau gegen die verwertbare Praxis! Es interessiert keinen Veranstalter eine wirkliche Klasse 1 Messung, auch der Beschaller hat kein Interesse daran.
    Dem Gesundheitsschutz kommt eine Klasse 1 Messung auch keinen Millimeter entgegen! Es geht wie so oft ums Geschäft.

    Solange derartige Messungen mit amtlich verwertbaren Ergebnissen soviel Geld kosten steht der Gesundheitsschutz an zweiter Stelle!

    Weiterhin habe ich mir noch mal die Zusammenfassung des Normenblattes der entsprechenden DIN angeschaut: am naheliegensten Standort des Lärmpegels wird gemessen: also vor der PA!

    Wie die DIN Macher schlauerweise erkannt haben, liegt da ein Problem vor; 99dB LEQ sind nicht einzuhalten. Und nun? Überall PA dezentral fliegen, Linearray hängen?
    Was ist mit der kleinen Coverband beim Dorffest in der Seitenstraße? Selbst wenn dort nicht laut gemixt wird, ist der Pegel vor der Box immer höher als die Grenzwerte. Nun gut kann man sagen, DIN schreibt vor "leiser machen" und die Sache ist abgetan. Fall erledigt - zukünftig wird kein Verleiher überhaupt solche Aufträge annehmen, weil sie sich nicht realisieren lassen!

    Ich sehe in eine düstere Zukunft, falls diese DIN in punkto tatsächliche Einhaltung wirklich zur Vorschrift (nicht Empfehlung) wird!
    Die damit verbundene Geschäftstätigkeit mit der Messerei halte ich für überzogen und albern - dahinter steckt nicht das Interesse der Lärmkontrolle zum Gesundheitschutz!

    Admins Software Light ist gut - wenn sie amtlich genehmigt wird! Da so etwas aber nicht vorkommen wird, werfe ich allen mit DIN Erstellung/Umsetzung etc. verbundenen eine bombastische Gebührenkampagne mit dem Deckmantel des Konzertbesucherschutzes vor!
    Stefan

  • Wer kann sich noch an seinen aller ersten Job erinnern?

    • rockline
    • 5. Februar 2004 um 19:44

    1978......Frontmixer ein Mitec 1602, PA pro Seite 2 Eliminator, ein JBL4561 und ein Vitavox S3.
    Amping immerhin schon RSD 800B und Peavy CS800 - Crossover von Furmann 3 Wege!

    Ein Effektgerät: Ursa Major Space Station :lol:

    Das ganze für eine damals irgendwie angesagte heimische Krautrockkapelle mit eigener Demo LP!

    Erster Einsatz als Frontmann hinterm Mixer auf einem Open Air in einem Schlosspark, gut 500 Besucher und ich wie "King Lui"!

    Hat Spaß gemacht, und der "Lehrmeister" hat nicht gemeckert :P
    Stefan

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 5. Februar 2004 um 15:48
    Zitat von "cyberlight"


    Wenn man jetzt mit einem ungeeichten Gerät misst, dass meinetwegen +-1,5dB misst und man bleibt unterhalb der Grenze (-1,5dB), so sollte das doch ausreichend sein, oder nicht?
    Was bringt es denn, wenn Pegel von 110dB mit hoher Dynamik herrschen, ob ich da +-0,5dB mehr oder weniger auf der Anzeige habe.
    So genau kann man ja seine Anlage praktisch gar nicht einstellen.

    Natürlich ist es praktisch völlig egal, ob ein Gerät während der VA geringe Meßtoleranz hat.

    Das Übel ist, dass es nicht akzeptiert wird! Messungen mit nicht amtlich geeichtem Material sind in ihrer Aussage bedeutungslos.

    Falls wirklich etwas als Vorschrift erlassen wird, kommt niemand um entsprechendes kalibriertes Equipment umhin.

    Da solches Vorgehen meiner Ansicht nach nicht im Einklang mit den Interessen der Veranstalter und Beschaller gehen kann, palaver ich hier seit Tagen rum!
    Komischerweise bin ich der Einzige, der in letzter Zeit überhaupt konstruktive Vorschläge zur Lärmkontrolle/Minderung bringt. Nur gehen meine Vorschläge in die praktisch relaisierbare, kostengünstige Richtung!

    Daran wird aber im Ernstfall keiner der Gesetzesmacher Interesse haben, weil mein vorgeschlagenes Equipment nicht viel kostet und daher keine Umsätze bringt.

    Es würde genügen:

    Ein für gut 20.- kalibrierter Schallpegelmesser (in einer richtigen Eichstelle für einen gerechtfertigten Preis), ein billiger Kalibrator mit 94dB Kennschalldruck zur wöchentlichen Kontrolle des Schallpegelmessers, ein Notebook mit einer billigen Aufzeichnungssoftware der Werte des Messgerätes, ein CD Rohling zur Archivierung der aufgezeichneten Werte nach jeder VA!

    Die Güte des verwendeten Schallpegelmessers reicht bei Geräten um 150.- völlig hin, um derartige Messungen mit ausreichender Genauigkeit darzulegen!

    Das wäre mein Vorschlag zur künftigen Aufzeichnung der Schallpegel während Veranstaltungen! Über die Grenzwerte kann man sich immer noch unterhalten.

    Nun wird mein Vorschlag nie Gehör finden, weil das Material nicht im Einklang mit den behördlichen Vorstellungen ist. Demnach stelle ich mir abschließend die Frage, ob überhaupt ein öffentliches Interesse an Lärmschutz besteht, oder ob es nur um Geldmacherei geht.

    Im letzten Fall verstehe ich dann auch die Notwendigkeit von HighPrice Equipment Klasse1!
    Stefan

  • An die PROFI's unter Euch

    • rockline
    • 4. Februar 2004 um 16:50
    Zitat von "Swemers"


    ich gehe mal davon aus das du eine Ausbildung Elektrotechnischen bereich hinter dir hast.

    Auf jeden Fall, insgesamt sogar 3 Ausbildungen........vom Fernsehmann bis zum Industrieelektroniker im Service!

    Aber es steht doch fest: trotz abgelegter (und bestandener) Prüfung gibt es trotzdem richtige Graupen!

    Eine Ausbildung mit abgeschlossener Prüfung sagt nicht viel aus. Ich kenne E-Techniker, die null Peil haben aber ein 4jähriges Abendschulprogramm absolviert haben. Vom gemeinen Elektromeister mal garnicht zu sprechen - das sind oftmals die größten Experten!
    Stefan

  • Mikrofon Kalibrator

    • rockline
    • 4. Februar 2004 um 16:26

    Ich weiß ja das solche Präzisionsgeräte teuer sind (sein sollen), aber ich bin bereits einen Schritt weiter: die blöde Lärmdiskussion!

    Und da halte ich es für unabdingbar, dass in Zukunft (bei ernsthaftem Interesse an der Thamatik) auf breiter Ebene kontrolliert werden kann. Breite Ebene bedeutet bezahlbares, genaues Equipment zuhauf!

    Zum Schutz der Gesundheit (und das unterstelle ich jetzt mal einfach den DIN Machern) ist scheinbar Kontrolle notwendig, und dieses Gut hat nun mal Vorrang vor Geschäftssinn!
    Wenn unser Gesetzgeber wirklich eines Tages diese Kontrollen einfordert, hat er im gleichen Zug dafür Sorge zu tragen, dass sowas realisiert werden kann!
    Dann gehört eben ein im Auftrag des Gesundheitsministers (oder weiß ich wer) gefertigtes Equipment zum kleinen Preis auf den Markt, dessen Werte amtlich sind! Technisch ist das überhaupt kein Thema - dass wissen wir alle!

    Nur darum geht es mir. Persönlich interessiert mich so ein Schallgeber weniger als die Bohnen in Nachbars Garten - ich brauch das nicht. Das Dingen könnte meinetwegen 2000.- kosten, aber wenn so etwas akut zur Volksgesundheit beitragen soll, hört der Spaß auf.

    Oder muß ich bei zukünftigem Gesetzeserlass doch an Abzockerei denken :wink: ?

    Versteht Ihr was ich meine?
    Stefan

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 4. Februar 2004 um 16:13

    1) Regelungen brauchen Zeit und die Bestrebungen sind im Gange.

    2) die DIN schlägt vor, arbeitet die Richtlinie aus - der Gesetzgeber sorgt demnächst für Einhaltung.

    3) Es darf beim Thema Gesundheit / Umweltschutz kein Klasse 1 und Klasse 2 Gerät mehr geben, sondern nur noch eine Version die bezahlbar und Anwendergerecht ist. Technisch ist das problemlos realisierbar - es will nur niemand diesen Geschäftszweig schädigen.

    Wenn neben der DIN kein Gesetz in Zukunft käme, können wir die Diskussion ja eigentlich beenden. Geht es jetzt um die Beweispflicht, dass es nicht so laut war wie der vermeintliche Kläger behauptet, oder um generellen Lärmschutz der Besucher?

    Wenn der Lärmschutz im Vordergrund steht wird das Gesetz kommen, steht die Beweispflicht im Mittelpunkt, sollte der Bundesgerichtshof mal prüfen, ob nicht doch der Geschädigte die Beweispflicht erbringen muß!

    So oder so gedreht - irgendwie doch alles Nonsens!?
    Stefan

  • An die PROFI's unter Euch

    • rockline
    • 3. Februar 2004 um 19:38

    Um nochmal kurz auf die Konzessionsträger zurückzukommen:

    Die SPD hatte vor einigen Monaten versucht da etwas Lockerung hereinzubekommen, um einigen Arbeitslosen den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern - Stichwort "Ich AG".

    Da liefen die Handwerkskammern sofort zur Höchstform auf, da man um Gebühren für Meisterkurse, Kammerbeiträge und Wahrung der Zünfte schwer besorgt war! Es drohte eine Abkehr der Kammerzwangsmietgliedschaft in Richtung Zwangbemitgliedung in der Industrie und Handelskammer.
    Und was wäre eine Kammer ohne Mietglieder?

    Natürlich macht es Sinn eine Berufsbefähigung nachzuweisen, jedoch hat eine Meisterausbildung schwerpunktmäßig Menschenführung (Stichwort Ausbildung) und Buchführung im Inhalt. Die fachliche Komponente kann mit den veralteten Lehrinhalten nicht auf Vordermann gebracht werden!

    Speziell im Bereich Elektrotechnik kommt bei jedem Unglück mit Todesfolge, Brand etc. ein Sachverständiger Hinzu, der erst mal generell den Sachverhalt prüft. Hat ein Meister die Sache verbockt wird er genauso belangt wie der Zivilist - von daher kein Vorteil! Aber die Berufshaftpflichtversicherer treten im Falle Meister zwecks Regressausgleich vor, bei einem Selbstbastler aber nicht!

    Dennoch wäre ein Befähigungsnachweis in Form einer Facharbeiterausbildung völlig ausreichend, um der Sorgfaltspflicht bei der Erstellung von Elektroanlagen genüge zu tun. Der Meister schaut eh nicht nach, was der Geselle gebaut hat :D
    Aber denkt immer dran: Geld regiert die Welt, und darin sind die Kammern führend!
    Oder habt ihr schon mal von finanziellen Problemen bei den Kammern gehört? Ich nicht :wink:
    Stefan

  • RS 232 am Schallpegelmesser

    • rockline
    • 3. Februar 2004 um 19:21

    Ich habe gestern noch eben das kleine Kabel gelötet, an den COM 1 in den Rechner gestöpselt, dass kleine programm gestartet und...: Nix!

    Dann bin ich mit dem Pegelmesser wieder in die Werkstatt, den Oszi an und gemessen: An dieser RS232 Buchse passiert überhaupt nichts!

    Die Buchse DC-Out klappt gut, und die AC-Out ebenfalls.

    Interessant ist, dass die RS232 keine Masseverbindung zu den sonstigen Masseverbindungen des Schallmessers hat! Der RS232 Minus am Gerät ist sozusagen Isoliert.
    Die Bedienungsanleitung sagt nichts aus....... :roll:

    Eine Änderung der Baudrate ergab auch nichts - aber wie gesagt, nicht mal am Oszi war irgendwas zu erkennen!
    Stefan

  • Mikrofon Kalibrator

    • rockline
    • 3. Februar 2004 um 19:10

    Der kleine Schallpegelgeber ist teuer, weil er teuer sein muß! Sonst wäre er in Industriekreisen (wo 950.- peanuts sind) nicht akzeptabel.

    Dennoch ist so ein Tarif ausgemachter Unfug (nicht gegen euch als Verkäufer/Händler gerichtet), der niemandem wirklich nützt.

    Wenn in Richtung Lärmkontrolle wirklich was in der Szene passieren soll, wird es allerhöchste Zeit das solche Kalibratoren für kleines Geld auf den Markt kommen UND anerkannt werden!

    Soll was für die Volksgesundheit erreicht werden, oder Geschäfte gemacht werden?

    In Punkto Lärmminderung und Einhaltung, Kontrolle usw. ist es im Zuge weiterer Überlegungen dringenst erforderlich erschwingliches, beglaubigtes Equipment erlangen zu können. Nur so kann überhaupt eine Einsicht auf breiter Ebene erlangt werden!

    Wenn man sich den Eichgeber von innen mal so anschaut steht einem doch das Grinsen im Gesicht :oops: gegen so ein Dingen sieht mein Handy von innen aus wie der Zentralrechner der nächsten Marsmission!

    Aber was solls, solche Lizenzen für Klasse 1 Equipment läßt man sich ja gut bezahlen - in diesem Sinne: Thema Lärmschutz verfehlt!
    Stefan

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 3. Februar 2004 um 18:53

    [quote="ADMIN.

    ABER: In der DIN 15905 Teil 5 steht nirgendwo etwas über eine amtliche Eichung. ANDERERSEITS: Eine solche Messung wäre dann aber auch nicht sonderlich gerichtsfest.[/quote]


    Genau das ist doch der Punkt!

    Nur die amtliche Variante mit behördlichem Eichbericht wird überhaupt akzeptiert werden. Und nur von dieser Variante mache ich mir Gedanken. Den billigen Schallpegelmesser kann ich auch selber "eichen"!

    Eine eigene Selbstkontrolle steht keinesfalls im Interesse der zukünftigen Gesetzgebung. Man darf an seinem Auto ja auch nicht selber die ASU nachmessen und eine Plakette drankleben :wink:

    Solche geplanten Vorschriften (!) verlangen zukünftig derart teures Equipment. Da kann ich für wetten!

    Alles andere wäre nur guten Willen vorschieben, es ließe sich nichts dran verdienen, und das macht dann für die Behörden keinen großen Sinn.
    Glaubt es mir, es geht langfristig um Abzocke und Gängelung!

    Eigene Messungen mit vermeintlich selbstgeeichtem Equipment ist manipulierbar und nicht im Einklang mit einer übergeordneten gesetzlichen Vorschrift. Und wenn die tatsächlich kommen sollten ziehen wir uns mal alle warm an, oder machen die Bude zu. So einen Unfug sollte man nicht unterstützen.

    Hat schon mal jemand drüber nachgedacht warum zukünftig die ASU am PKW teuerer werden soll?
    Richtig................, Reibach heißt das Zauberwort!

    Ich hoffe das ihr merkt, dass es nicht nur mit leiser machen getan ist.
    Stefan

  • Mikrofon Kalibrator

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 19:16

    Sagt mal....gehts noch?

    Das ist doch das Thema beim RS232 Thread - Kalibrierung von Schallpegelmessern!

    Warum soll/muß so eine primitive Büchse so teuer sein, wem nützt das was?

    Wenn ein ernsthaftes Interesse an Lärmmessung in breitem Maße besteht, muß auch die Abgleichung der dazugehörigen Pegelmesser kostengünstig sein.

    Aber ein Schallgeber für 950.- .......ich bitte doch!?

    So kann man kein Einsehen beim Anwender gewinnen, wenn schon bei der Stellung erforderlichen Equipments Preise wie im Freudenhaus verlangt werden!

    Wir sind doch nicht bei einer Gehirnoperation mit spezialmedizinischen Gerätschaften.
    Kopfschüttel...... :cry:
    Stefan

    PS...im übrigen nützt das selberabgleichen aber eh niemandem, weil es ohnehin keinen amtlichen Wert hat.
    Also alles sinnlos!

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 19:04

    So, inzwischen hat sich für mich das Thema "Lärm während Veranstaltungen" etwas in Richtung praktische Lärmerfassung und Beurteilung gewandelt.

    Hierzu kann man unter Messtechnik im Beitrag "RS232 und Schallpegelmesser" was lesen!

    Meiner Ansicht nach währe ganz dringend dazu geraten, ralisierbare, kostengünstige LEQ Aufzeichner an den Mann zu bringen!

    Notebook hat fast jeder, Pegelerfassung mittels handelsüblicher Pegelmessgeräte und RS232 Schnittstelle zum Notebook.

    Die Eichung des Gerätes zur Pegelmessung ist das Übel! Nach Admins Info muß das Gerät eine Freigabe (Bauartzulassung) der Bundesanstalt für Dingsdabumsda haben, und die Kalibrierung kostet (Achtung Hinsetzen!!) : runde 1000.-

    Noch Fragen?

    Da liegen schon die wahren Gründe für neue Gesetze: es läßt sich was verdienen! (Ironie mit Wahrheit Ende)


    Das darf im Interesse der vermeintlichen Volksgesundheit nicht sein. Für so eine Kalibrierung wird das (abgleichfähige) Meßgerät in eine superprimitive Büchse gestopft, die Büchse wird eingeschaltet und piepst nun mit 1000Hz und 94dB gegen den Pegelmesser. Nun dreht der Eichfachingineur an der kleinen Schraube bis das Gerät auch 94dB anzeigt und fertig!

    1 Minute Arbeit und dafür soviel Geld? Merkt ihr langsam wo wir sind, und wozu solche Vorschriften sekundär erdacht werden?

    Das sollte man sich nicht gefallen lassen. Es gilt frühzeitig die Herrschaften auf die Realität hinzuweisen.

    Ich bin einer der schärfsten Kritiker jeglicher Lärmbeschränkungen, aber dennoch bereit im Zuge professioneller Arbeitsausführung konstruktiv am Thema Lärm mitzudenken!
    Ich kenne das Thema Veranstaltungen von ganz leise bis megalaut seit 20 Jahren, und weiß wirklich wann und wo wie Pegel angepaßt ist!

    Es wird Zeit schon alleine beim Mißstand Eichung von Pegelmessgeräten und den dazugehörigen Tarifen kräftig aufzuräumen. Das Thema Lärmschutz kann so nichts werden.....
    Stefan

  • An die PROFI's unter Euch

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 18:44
    Zitat von "PA-Peter"

    Würde ich ja nicht selbst verkaufen...
    ...habe jemanden der Produktion & Vertrieb übernimmt!


    ........ja gut, aber Du darfst es leider nicht bauen. Das ist in Deutschland ja sehr stark ausgeprägt - die Handwerkskammern achten gerne auf den Schutz der Berufsstände!

    Wo kämen wir denn hin, wenn der Peter eine Stromverteilung baut... :D

    Ich weiß das der Standpunkt den ich da darstelle natürlich völlig lachhaft ist - aber nunmal die Tatsache.
    Denk mal weiter.....was willst Du denn in die Rechnung an die Vertriebsfirma als Produktbezeichnung für deine Verteilung angeben? Im Fall der Fälle (Anscheißer gibt es überall) bist Du der Hersteller und somit der Dumme.

    Bei MuCo und Splittern usw. ist das völlig egal - das sind Baugruppen die ohne Konzession zusammengebaut werden können, da hat keiner was anzumelden.

    Aber bei allem anderen hört in Germany der Spaß auf. Ich würde es lassen! Wir Deutschländer sind teilweise so blöde........

    Übrigens, dass soll keine Kritik an deinen Fähigkeiten die Verteiler zu bauen sein :wink:
    Stefan

  • RS 232 am Schallpegelmesser

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 18:29

    Hallo Tomy,

    wenn Du möchtest schicke ich Dir das Gerät mit der Post mal zu!

    Dann könntest Du ein kleines Programm entwerfen und es auf den Markt bringen.

    Als erster wirklicher Ansatz zur Langzeitmessung durschnittlicher Pegel auf Veranstaltungen mit wirtschaftlicher Komponente.

    An die Mitleser:

    Es kann meiner Ansicht nach nicht angehen, dass es zukünftig staatliche Vorschriften geben soll, zu derer Einhaltung unverhältnissmäßig viel ausgegeben werden soll.

    Im zweiten Zuge müßte dann von Seiten unserer Bundesregierung die Kalibrierung und Versiegelung derartiger Schallpegelmessgeräte (deren Werte auf einem handelsüblichem Notebook mit billiger Software aufgezeichnet werden können) für rund 20.- Zeitentschädigung in irgendwelchen Eichstellen bewerkstelligt werden können!

    Es geht ja scheinbar um ein Interesse an der Volksgesundheit, und nicht um Nepp an Veranstaltern und deren beauftragte Firmen. Das der Staat gerne Geld für Blödsinn kassiert ist bekannt (siehe KFZ Steuern und Abgassonderuntersuchung usw. - ständig neue Vorschriften um Geld zu ziehen!), aber bei einem Thema mit banalem Interesse, sollte man den primären Gedanken im Auge halten.

    Und der heißt Überwachung von Konzertlärm in Bezug auf die Gesundheit der Besucher.

    Und nicht "Vorher abkassieren bei Veranstaltern und Beschallern, damit die die Musik andrehen dürfen".

    tomy, bei Interesse an dem Gerät zwecks Leihgabe für ca. 8 Tage pn mit Adresse/Telefon an mich!
    Stefan

  • RS 232 am Schallpegelmesser

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 16:45

    So, da ist das Ding was ich habe:

    http://www.gsg-e-shop.de/onlineshop_d/o…FT_89222611.htm

    Die wollen 229.- dafür haben :lol: :lol: :lol:, bei Thoman kostet das nur 150.- :D

    Aber egal.....die bieten eine Software dafür an...für sage und schreibe 65.- :-?

    Aber was nützt das am Ende?

    Hat jemand Erfahrung mit so einer Software?
    Stefan

  • An die PROFI's unter Euch

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 16:14

    Vergiss alles Peter!
    Um eine Stromverteilung zu bauen benötigst Du offiziellen Segen!

    Also Industriehersteller mit Konzession, bzw. der gute alte Handwerksmeister des Elektroinstallateurwesens der Handwerkskammern! Zudem bist du noch CE Kennzeichnungspflichtig (Du willst doch nicht etwa das CE Zeichen einfach so aufkleben...... 8) ?).
    Dann noch VDE Prüfung/Nachweis etc.

    Wir sind in Deutschland...dem Land der tausend Vorschriften!

    Baue ohne großes Aufsehen für dich im stillen....... die 16er Sicherung wird im Fall der Fälle schon fliegen, bevor die Bude brennt. Ans Verkaufsgeschäft würde ich gar nicht erst denken - denk immer dran: ohne deutschen Elektromeistertitel darfst Du nicht mal einen neuen Stecker an eine Bohrmaschine machen :D
    Stefan

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™