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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Welches Gerät nutzt Ihr für Delay-Lines

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 16:00

    Ganz tolle Sache ist der BSS Omnidrive 366 mit 3In und 6Out - allerdings teuer mit gut 3000.-

    Der Behringer Ultradrive stellt einen billigen Nachbau des BSS 366 für gut 500.- da, scheint auch zu funktionieren.

    Noch besser als ein Omnidrive ist das Soundweb von BSS, ebenfalls gut brauchbar sind Minidrivecontroler - überhaupt jede Art von Speakermanagement.

    Der Ultracurve tuts auch, zumindest kann er verzögern. Ob er direkt in Metern anzeigen kann weiß ich nicht!

    Gut und günstig, und auch so verwendbar: TC MOne XL!
    Die Delayprogramme bieten 1A Klang, Stereo Rein und Raus mit XLR Buchsen. Den Feedback kann man ja auf Null stellen :wink:
    Stefan

  • RS 232 am Schallpegelmesser

    • rockline
    • 2. Februar 2004 um 15:47

    Demnach würde ja eine Konstruktion aus Meßmikro (Pegelmeßgerät oä.) in Verbindung mit einem Notebook niemals eine Bauartgenehmigung erhalten!

    Also fällt eine kostengünstige Variante weg.

    Der Schallpegelmesser an sich besitzt eine Kalibriervorrichtung, zumindest kann man ihn abgleichen. Dazu wiederum benötigt man einen stabilen Schallerzeuger mit 94dB in so einer runden Büchse für über 300.- :oops: !
    Und das alles nützt dann immer noch nichts, weil die Behörden ja schon beim Abgleich des Schallpegelmessgerätes 1000.- kassieren :evil: , um den offiziellen Segen zu geben!

    Das ist genau das, was ich immer bemeckere: zeigt man den guten Willen Veranstaltungen sorgfältig auch im Hinblick auf zu hohe Lautstärken zu überwachen, schon kommt die Obrigkeit und kassiert erst mal für nichts, aber auch wirklich nichts (!!) runde 1000.- :o

    Was soll denn dann erst für ein Kostenberg anfallen, wenn mal wirklich die zukünftigen Verordnungen greifen würden? Dann ist man gezwungen oberamtliches Messequipment mit teurer Lizenz zu kaufen, um späteren hirnrissigen Schadensersatzansprüchen irgendwelcher phantasiebeflügelter Konzertbesucher aus dem Weg zu gehen!

    Wehret den Anfängen kann ich leider nur sagen.
    Ich sehe es ja jetzt schon.......kaum versucht man mal in Richtung Meßaufbau was vorzulegen scheitert es schon an den irrsinnigen Kalibriergebühren!

    Alles nur Abzocke....genau wie das entstehende Lärmgesetz´.
    Stefan

  • RS 232 am Schallpegelmesser

    • rockline
    • 1. Februar 2004 um 12:05

    Vielen Dank für die Antworten!

    Es ist tatsächlich nur eine Klinkenbuchse 3,5mm mit der Bezeichnung RS232.
    Das Gerät hat aber auch noch Ausgänge für analoge Pegel, ebenfalls auf kleinen Klinken.

    Bei dem Gerät gibt es keinerlei Software dabei, irgendwie ist diese RS232 Schnittstelle recht uninteressant wenn man nichts damit anfangen kann.
    Bei Conrad gibt es tatsächlich sowas wie einen Pegelmesser "Deluxe" für über 250.-, der sogar Langzeitmessungen vorlegen kann! Dazu gibt es auch eine Software zum auslesen.

    Eigentlich macht ein Pegelmesser dann Sinn, wenn man mit dessen geeichtem (!) Meßwert Langzeitschriebe anfertigen könnte. Notebook dabei, den Pegelmesser auf Dauerlauf und fertig!

    Bei Smaart Live gibt es ebenfalls ein Tool um LEQ aufzuzeichen, dazu müßte man aber erst mal das Meßsystem Mikro/Notebook eichen und die teure Vollversion kaufen. Die Demo tut ja nicht lange!

    Aber ob Messungen mit diesbezüglichem Equipment während einer VA im Sinne behördlicher Richtlinien akzeptiert wird ist fraglich. Letzlich wird es eh Geräte geben, die dazu eine spezielle Behördengenehmigung erhalten. Das kostet dann richtig Asche und der Meßtechniker kassiert auch noch eine stolze Gebühr.
    Schließlich ließen sich ja selbstgemachte Messungen manipulieren, und sowas könnte ja nicht angehen :D
    Stefan

  • RS 232 am Schallpegelmesser

    • rockline
    • 31. Januar 2004 um 10:21

    Ich habe an einem Schallpegelmesser einen RS232 Ausgang in Form einer Klinkenbuchse!

    Was könnte man damit anfangen, wie wird das Kabel zum Rechner belegt, welche Software muß benutzt werden?

    Das Gerät ist von Thomann, so ein Teil um die 150.-
    Stefan

  • Prügelfester 1,5"er für einsatz ab 1kHz???

    • rockline
    • 31. Januar 2004 um 10:17

    Was bedeutet prügelfest?

    Sehr haltbar sind JBL Treiber und natürlich der Standart 1,5" DE900 von B&C!

    BMS 1,5" Treiber? Kenne ich noch nicht.

    Die Definition "prügelfest" ist ungünstig gewählt. Darunter verstehe ich Betrieb mit extremsten Klirr durch völlig übersteuertes System insgesamt. Das zerstört jeden Treiber!

    Gute Amps für aktiven 1,5" Betrieb oberhalb 1,5k (!!) sind Yamaha P4500 oder Yorkville AP2020. Im Grunde genommen alle Endstufen mit hoher Betriebsspannung (resultierend min. 2 x 600W/4 Ohm), und angenehmem Klang!! Die Basstauglichkeit einer Tweeterstufe ist vollkommen nebensächlich für die Beurteilung.
    Stefan

  • Prügelfester 1,5"er für einsatz ab 1kHz???

    • rockline
    • 31. Januar 2004 um 10:17

    Was bedeutet prügelfest?

    Sehr haltbar sind JBL Treiber und natürlich der Standart 1,5" DE900 von B&C!

    BMS 1,5" Treiber? Kenne ich noch nicht.

    Die Definition "prügelfest" ist ungünstig gewählt. Darunter verstehe ich Betrieb mit extremsten Klirr durch völlig übersteuertes System insgesamt. Das zerstört jeden Treiber!

    Gute Amps für aktiven 1,5" Betrieb oberhalb 1,5k (!!) sind Yamaha P4500 oder Yorkville AP2020. Im Grunde genommen alle Endstufen mit hoher Betriebsspannung (resultierend min. 2 x 600W/4 Ohm), und angenehmem Klang!! Die Basstauglichkeit einer Tweeterstufe ist vollkommen nebensächlich für die Beurteilung.
    Stefan

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 31. Januar 2004 um 10:06
    Zitat von "krisusound"

    ich glaube 95 db leq bzw mit ausnahmegenemigung 100db leq gemittelt über eine stunde.
    gruß kux


    Wozu wäre die Ausnahmegenehmigung gut?

    Ist es nun schädlich laute Musik zu hören oder nicht? Eine Genehmigung für "Sonderfälle" wäre demnach sehr gut um die "Gebühr für die Genehmigung" zu kassieren - im Sinne einer Richtlinie aber völliger Schwachsinn!

    Obwohl, Staatsdiplomaten dürfen ja auch in 30km/h Zonen 80 fahren ohne behelligt zu werden :oops:

    Das angesprochene Beispiel Schweiz dürfte eigentlich sehr gut aufzeigen, wie unsinnig der ganze Gedanke Lärmbegrenzung ist.

    Was ist denn nun mit den ganzen privaten Teeniepartys, zu denen der amtliche Messmann keinen Zutritt hat, weil er nicht eingeladen wurde?
    Kann sich dann zukünftig auch jeder am nächsten Tag melden und Schadensersatzforderungen stellen, weil er vielleicht besoffen vor der Box eingeschlafen ist und nun sein Ohr krank hat?

    Ich sage nur eines...wehret den Anfängen! Wenn diesbezüglich Gesetze greifen wird es wie mit jeder anderen Willkür in unserem Lande. Man denke nur an die ständig neuen Abgaseinstufungen bei Autos, immer neue Führerscheinregelungen, bald die tolle LKW Maut, demnächst die neue Lärmverordnung.........was man sich so alles gefallen läßt :roll: ?
    Stefan

  • Unterschiedliche Lautstärke

    • rockline
    • 31. Januar 2004 um 09:47

    Probiere doch mal folgendes:

    Die Endstufe für die Tops steuerst Du direkt aus dem Mixer an - mit fehlerfreien sysmetrischen XLR Kabeln.

    Beide gleich laut?

    Wenn nicht: beide Boxenausgänge vertauschen - wandert der Fehler zur anderen Box, oder bleibt wieder die gleiche Box leiser?

    Nun hast Du schon eine Aussage über einen Fehler an der Box, oder am Mixer, bzw. Verstärker.

    Ist aber beides gleich laut kommt nun die FDS360 in den Signalweg. Fehlersuche am Controler durch versuchsweisen Tausch der Ein und Ausgänge einkreisen - liegt es am Input der Weiche oder am Ausgang?

    Der FDS hat rückseitige Dipschalter zur Einstellung der Limiter! Ist da für einen Kanal irgendwas so gesetzt, dass die FDS früh ins Limit geht?
    Außerdem hat die FDS unsysmetrische Ausgänge mit verdrehter Phasenlage. Zumindest im alten Originalzustand!
    Kabel zu den Endstufen sollten so aussehen: Pin 3 Signal+, Pin 2 nach Pin 1 gebrückt, der Pin 3 vom FDS muß am Amp in Pin 2 gehen, also ein unsysmmetrischer Phasendreher!

    Gilt nur bei alten, unmodifizierten BSS FDS360!
    Stefan

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 30. Januar 2004 um 15:01
    Zitat von "Ton_Opa"

    rockline


    real world, what real world?
    Ja, ich halt ja schon den Mund. Ich hoffe,dass mein Inkognito noch gewahrt ist, meine Name ist nämlich Hase und ich weiß von nix :lol:

    schöne Grüße
    Opi


    Ich hatte das als Satire mit der Vorsicht gemeint - also von mir gibt es für wahre Aussagen immer 100 Punkte!

    Die Messungen auf der Reithallenveranstaltungen wären als gutes Testgelände aussagekräftig, beschallt wird die Hütte mit GAE - also durchaus übliches Kaliber mit realer Szenerie!
    Ich weiß aber schon was da rauskommt: Im Bereich der sogenannten "Tanzfläche" ca. 110 - 115dB A bewertet, vorm PA im Nahabstand ca. 125dB und "so mitten in der Bude" zwischen den Leuten stramme 100dB. Der letzte Wert ist ein Gemisch aus Unterhaltung, Gegröle und der Berieselung mit Gedudel.

    Was hätten wir gelernt? Das alles über die bald erlassenen Grenzwerte hinausgeht! Leiser machen würde kaum helfen, der Grundpegel in akustisch schlechter Umgebung ist für sich betrachtet schon zu hoch.

    Momentan machen wir 4 Tage Narrensitzungen in einer großen Sporthalle. Beschallung aus 3 Linien komplett geflogen.
    Gestern habe ich Pegel um die 90 - 95dB A bewertet erreicht. Dabei war es nicht mal laut, eher "Zimmerlautstärke".
    Die teilweise einziehenden "Spielmannszüge" erreichen im Nahfeld (also wenn man sich mal so blöd danebenstellt und hält den Pegelberger in die Richtung) gute 110dB A :o !
    Wo bleibt die Berufsgenossenschaft zum Schutz der Musiker und Kellner?? Am Arbeitsplatz sind nur 85dB erlaubt :D

    Unsere 90 - 95dB waren effektiv zu leise. Es reichte, um das zuhörende Publikum mit ausreichend Pegel zur Sprachverständlichkeit zu versorgen. Bei Livebanddarbietung oder Showeinlagen von Tanzgruppen ist das zu knapp.
    Das von uns installierte Tonsystem für die Veranstaltungstage erreicht mühelos Pegel bis zu 115dB in der Halle - was jedoch nicht gefordert ist.

    Dennoch erscheinen mir die Werte unter 100dB zu gering, um ausreichend für Entertainment zu sorgen. Man merkt doch, wie die Stimmung bei den üblichen Discotanzeinlagen mit erhöhtem Pegel sofort ansteigt! Fährt man den ganzen Abend leichte Brause funktioniert es nicht ganz.
    Einem gut klingendem System merkt man hohe Pegel subjektiv nicht sofort an. Gemäß zukünftigen Gesetzesblatt wäre aber schon die leichte Brause zuviel!

    Ich habe nach wie vor den Eindruck, es geht hier um die Reglementierung eines luftleeren Raumes und den Interessen einiger Verbände und Behörden hier Mitspracherecht zu erlangen. Sobald die Gesetzesvorlage amtlich wäre, muß sofort von jeder öffentlich arbeitenden Firma ein "Schallerzeuggenehmigungslehrgang" besucht werden, ein teures Zertifikat wird ausgestellt und es wird Pegelmesser für irrsinniges Geld zu kaufen geben, ohne die eine Veranstaltung nicht mehr genehmigt wird.
    Den Nutzen davon haben in erster Linie die damit verbundenen Verbände, Behörden für Genehmigungs und Messgebühr, Lehrgangsbetreiber und Gerätehersteller aus dem Lager der Medizintechnikproduzenten!

    Man wird nie vermeiden können, dass es private Deppenpartys gibt, auf denen Piezoböxchen in 2 Meter Abstand volle Pulle das Vergnügen der Kiddys befriedigen. Da kann kein Mensch was gegen unternehmen, es interessiert auch nicht wirklich jemanden der Staatsherren: da kann man kein Geld verdienen, da wird auch nichts gemacht!

    So langsam sind wir auf dem weg zum totalitären Staat, der überall was zu sagen hat, wo es öffentlich ist!
    Stefan

  • Lärm: Keine DIN Messung im PAA2

    • rockline
    • 30. Januar 2004 um 14:19

    An dieser Stelle nun meine Reaktion auf den Tip von Ton Opa: Das Phonic Gerät gefällt mir ohnehin nicht besonders, weil es eigentlich zu teuer ist!
    Man bekommt einen läppischen Analyzer im Miniformat, ein paar nicht sonderlich notwendige Tools und einen einfach gestrickten Pegelmesser. Und dafür über 400.- blättern...?

    Ich habe zwei "normale" Pegelmesser. Einen billigen für gut 100.- , und einen etwas teureren von Thomann für irgendwie 150.-
    Beide Geräte "messen" annähernd gleiche Werte, die Aussage auf den Momentanpegel "A bewertet" ist demnach schon gegeben!

    Bei dem Thomann Gerät " Digital Sound 8922" gibt es einen RS232 Ausgang. Was kann man damit anfangen?
    Das Ding im Dauerlauf betrieben und die Ergebnisse im Notebook speichern, oder die Recordfunktion starten und später auslesen? Die Gebrauchsanleitung gibt soweit ich weiß keine Information darüber her. Genau so wenig weiß ich wie das Kabel vom Messgerät zum Notebook aussehen soll!
    Stefan

  • Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"

    • rockline
    • 25. Januar 2004 um 12:35

    Ton Opa.........vorsicht :D !

    Du sagst was ich denke, an anderer Stelle habe ich auch des öfteren schon über unsere Behörden hergezetert.
    Dabei gerät man schnell in die Schusslinie einiger Kollegen mit viel Erfahrung aus der realen Szene :roll: !

    Aber grundsätzlich halte ich die Diskussionsidee für einen guten Gedanken. Dadurch kann nichts verkehrt gemacht werden!

    Praktische Tests können aber nur in praktischem Umfeld gemacht werden. Ich schlage als Testgelände eine Veranstaltung am 3. April in einer Reithalle vor!
    Besucheraufkommen ab 23h ca. 1500 Leute, Reithalle ungedämpte gemauerte Bude mit Wellblechdach, Top 40 Coverband mit 2 x 8kW Amping.

    Dann bitte ordentliche Messung des Grundlärms der Besucher und Vorschläge/Lösungen zu dazu angepasstem Pegel! Dabei muß unbedingt die notwendige Durchsetzungsfähigkeit der Banddarbietung gewährleistet sein. Es hat keinen Sinn, dass die Kappelle nach 5 Metern nicht mehr zu hören ist!

    So eine praktische Übung hätte Sinn. Dabei habe ich bewußt keine Veranstaltung gehobenen Niveaus vorgeschlagen, sondern eine ganz normale 08/15 Geschichte wie sie tausendmal im Jahr überall gemacht wird.
    An die "Lärmbeschränker"fraktion ein kleiner Hinweis: Messungen werden wahrscheinlich zu später Stunde schon ohne spielende Band und PA bedenkliche Pegelwerte ergeben!
    Falls die Idee aufgenommen werden sollte....Ort, Zeitpunkt usw. gebe ich dann bekannt.
    Stefan

  • Acoustician Hochtontreiber + JBL 4560

    • rockline
    • 25. Januar 2004 um 12:01

    Die 4560 ist eine alte Kinobox aus den 30er Jahren. Die 4 Reflexlöcher haben nur eine grob gepeilte Größe, dass Hornflare sollte den Schall etwas führen und man dachte wohl auch an eine Lautstärkeerhöhung in gewissen Maßen. Wie von den Kollegen schon gesagt ab ca. 150Hz mit Berg und Tal.

    Die 4560 wurde in meiner Sturm und Drang Zeit gerne als Midbin benutzt. Dazu mußte jedoch unbedingt ein lautes Chassis rein - vorzugweise JBL K140 mit Alukallotte, der war schon so recht laut.....produzierte ordentlich K2 und man erfreute sich an der "immensen" Lautstärke.
    Bass war Fehlanzeige, zumindest in Betracht auf ordentlich tiefe Töne. Die Box neigte zum dröhnen und mulmen.

    Der größere Bruder der 4560 war die Altec "Voice of Theatre"! Diese Box war höher, hatte den Reflexport unten und die gleiche Midflaregröße wie die 4560.
    Aus der 4560 wurde später noch die 4561 und 4562 abgeleitet. Das waren dann auf 12" umgemodelte Kisten mit einem bzw. zwei 12" ohne Reflexports.
    Man vergaß aber nicht die Kiste "ausreichend" breit zu machen :D - damit das auch was hermachte! Mit "breit" meine ich jetzt die unsinnigen Flächen links und rechts neben dem eigentlichen Midtrichter!

    Insgesamt ist die 4560 heutzutage eher was für eine Festinstallation, wo man die Box nicht sieht. Optisch sehr gewöhnungsbedürftig...

    Zum Acoustican Treiber:
    Das waren preiswerte Nachbauten einiger JBL und Altec Modelle der frühen 80er Jahren. Die Acoustican Treiber wurden irgendwo in Asien gefertigt und über Bastelanbieter verkauft. Ich glaube die Firma "Bühler Elektronik" und "Völkner" hatten damals eine komplette Serie davon im Angebot.

    Die Treiber waren optisch gut gemacht, sahen auf den ersten Blick aus wie original - aber die Membranen kamen an die Originale nicht heran. Die Treiber klirrten noch mehr als ihre berühmten Vorbilder und hatten zudem wenig Höhen. Der erreichbare Pegel war zudem viel zu gering, und dadurch war die Membrane flott zerrissen. Ersatzspulen gab es für ganz kleines Geld, selten über 50.- DM!

    Zuletzt gabe es die Plagiate noch bei Adam Hall unter dem Handelsnamen "Link Dynamics" (ist aber schon min. 10 Jahre her), und bei der allseits beliebten Firma "Monacor" als MONARCH Treiber. Was ein Wort....

    Die Neupreise lagen je nach Modell zwischen 100.- und 300.- DM inkl. MwSt!
    Grüße, Stefan

  • Acoustician Hochtontreiber + JBL 4560

    • rockline
    • 25. Januar 2004 um 12:01

    Die 4560 ist eine alte Kinobox aus den 30er Jahren. Die 4 Reflexlöcher haben nur eine grob gepeilte Größe, dass Hornflare sollte den Schall etwas führen und man dachte wohl auch an eine Lautstärkeerhöhung in gewissen Maßen. Wie von den Kollegen schon gesagt ab ca. 150Hz mit Berg und Tal.

    Die 4560 wurde in meiner Sturm und Drang Zeit gerne als Midbin benutzt. Dazu mußte jedoch unbedingt ein lautes Chassis rein - vorzugweise JBL K140 mit Alukallotte, der war schon so recht laut.....produzierte ordentlich K2 und man erfreute sich an der "immensen" Lautstärke.
    Bass war Fehlanzeige, zumindest in Betracht auf ordentlich tiefe Töne. Die Box neigte zum dröhnen und mulmen.

    Der größere Bruder der 4560 war die Altec "Voice of Theatre"! Diese Box war höher, hatte den Reflexport unten und die gleiche Midflaregröße wie die 4560.
    Aus der 4560 wurde später noch die 4561 und 4562 abgeleitet. Das waren dann auf 12" umgemodelte Kisten mit einem bzw. zwei 12" ohne Reflexports.
    Man vergaß aber nicht die Kiste "ausreichend" breit zu machen :D - damit das auch was hermachte! Mit "breit" meine ich jetzt die unsinnigen Flächen links und rechts neben dem eigentlichen Midtrichter!

    Insgesamt ist die 4560 heutzutage eher was für eine Festinstallation, wo man die Box nicht sieht. Optisch sehr gewöhnungsbedürftig...

    Zum Acoustican Treiber:
    Das waren preiswerte Nachbauten einiger JBL und Altec Modelle der frühen 80er Jahren. Die Acoustican Treiber wurden irgendwo in Asien gefertigt und über Bastelanbieter verkauft. Ich glaube die Firma "Bühler Elektronik" und "Völkner" hatten damals eine komplette Serie davon im Angebot.

    Die Treiber waren optisch gut gemacht, sahen auf den ersten Blick aus wie original - aber die Membranen kamen an die Originale nicht heran. Die Treiber klirrten noch mehr als ihre berühmten Vorbilder und hatten zudem wenig Höhen. Der erreichbare Pegel war zudem viel zu gering, und dadurch war die Membrane flott zerrissen. Ersatzspulen gab es für ganz kleines Geld, selten über 50.- DM!

    Zuletzt gabe es die Plagiate noch bei Adam Hall unter dem Handelsnamen "Link Dynamics" (ist aber schon min. 10 Jahre her), und bei der allseits beliebten Firma "Monacor" als MONARCH Treiber. Was ein Wort....

    Die Neupreise lagen je nach Modell zwischen 100.- und 300.- DM inkl. MwSt!
    Grüße, Stefan

  • Procon spinnt!

    • rockline
    • 25. Januar 2004 um 11:39

    Procon hatte mal BSS Gates DPR544 und Compressoren DPR402 zu veräußern.

    Preise für die gebrauchten Geräte weiß ich jetzt nicht mehr so aus dem Kopf - waren aber sehr hoch.

    Ich hatte denen in einer Mail vorgeschlagen zwei DPR 402 zu 600.- Netto das Stück, und 2 DPR544 zu jeweils 500.- Netto zu kaufen.

    Das lag aber deutlich (!) unter deren Preisvorschlag. Und was ist draus geworden? Nichts.....nicht mal eine Antwort auf zwei Anfragemails.

    Aber......die Geräte sind inzwischen alle aus deren Angebotsliste verschwunden. Also gibt es Menschen, die auch den hohen Preis bezahlen, von daher ist die Philosophie eigentlich ok!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 20. Januar 2004 um 23:12

    [quote="ADMIN
    Wenn man aber

    - die Lautstärke auf ein Niveau reduziert, das vor 10 Jahren "state of art" war (sooooo leise war es da doch auch wieder nicht),

    dann verliert die DIN 15905 Teil 5 schon viel von ihrem Schrecken.[/quote]


    Hmmm :o ? Was nun...? Vor 10 Jahren war es genauso laut.

    Oder habe ich da was verpasst, und ihr diskutiert hier die ganze Zeit über die Mayday?

    Was ich mit Schrecken kennengelernt habe, sind Geräte die bei 95dB am Mixer Alarm schlagen! Diese Kästchen waren vom Amt (Stadtverwaltung, Ordnungsamt) und gehörten mit ihren Ergebnissen zu der Art "Musik besser auslassen, der Pegel der Menschen im Festzelt liegt schon bei 92dB!" Danke....Geld verdient - Box geschont.
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 20. Januar 2004 um 23:05
    Zitat von "ADMIN"

    Juristisch gesehen: Jeder wird klagen können. Er braucht sich nur vom Ohrenarzt 'nen Hörschaden bestätigen zu lassen, und wenn der Veranstalter dann keine normgerechte Messung nach DIN 15905 Teil 5 vorlegen kann, hat er ausgesprochen schlechte Karten.

    Zu Deiner Beruhigung: Beklagter wird der Veranstalter sein, nicht der Verleiher.

    So meinte ich das mit dem "klagen" nicht :wink: ! Sondern so, dass niemand über Ohrenweh jammern mußte. Ich wollte verdeutlichen, dass es "vernünftige" Lautstärke ist, die aber trotzdem nach Gesetzesplan zu hoch ist!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 20. Januar 2004 um 23:00

    Micha.....fast die Hälfte aller gut gemachten VAs laufen doch so ab. Auch Sound Kliniks und Dein Vorschlag mit der Kompression ist nichts neues, ist speziell in den Vocals bei großen PAs Pflicht!

    Im Grunde sind das die Gerüste, auf denen eine gut gemachte VA aufbaut. Ich kenne es nur so, nicht ohne Grund haben wir eine hohe Auftragslage ohne klagen von Veranstaltern oder Besuchern! Eine gestellte PA wirkt gegen Zuhörer wie vor die Wand gespielt. Klappt nur zur Not im kleinen Rahmen.....

    Aber auch geflgene PA sind laut, je näher man da vor steht (die Kisten hängen ja nicht 17 Meter hoch) umso größer das Getöse.

    Nun ja.
    Eines verstehe ich grundsätzlich nicht: Warum kam jemals jemand auf die Idee, Musik laut zu machen? Nicht in Bezug auf Überbrückung von Distanzen.....
    Und warum baut die Industrie weltweit (!) laute Sachen? Warum wird einmal jährlich auf der Mayday so übertrieben aufgedreht? Warum sind Bands wie Manowar so laut?
    Da wird es keine Antworten drauf geben....es gibt aber scheinbar ein Bedürfniss nach etwas sattem Pfund!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 20. Januar 2004 um 22:33

    Sound Klinik.....veralbern kann ich mich alleine!

    Ich bin nicht der Obertonmann, aber mit Sicherheit habe ich mit meinen 42 Lebensjahren mehr erlebt als die meisten Jungspunte.

    Ebenso gehöre ich nicht zu denen, die ohne Not Gas geben, um irgendwas vorzustellen. Wenn ich versuche zu beschreiben, dass wir vom Kleinkunstevent bis zum Stadtfest alles betreuen, so hat das einzig den Sinn deutlich zu machen, dass ich auch sehr wohl ganz leise arbeiten kann und das auch mache.

    Ich gebe Dir Recht, wenn du erkannt hast, dass ich so manches an unseren derzeitigen Staatsmännern nicht so gut abkann. Als Unternehmer kannst Du dir sicherlich vorstellen, was mir lieber wäre! Egal, darum geht es nicht - aber um Vorschriften der Gängelung wegen!

    Momentan werden so viele Regeln und Bevormundungen wie nie zuvor aufgestellt - da fällt es mir ganz empfindlich auf, wenn das Thema Lautstärke nun ebenfalls eingeDINt werden soll. Ich bin durchaus für Ordnung - wo es sein muß.
    Aber eines steht doch fest; mit einem durchschnittlichen Pegel von 95dB im Publikumsbereich läßt sich keine große VA durchziehen. Nun bin ich nicht derjenige für den ihr mich haltet, also keiner der extreme Pegel ohne Sinn stellt.

    Aber zu der Anzählung in Bezug auf den "größten und besten" möchte ich euch mit eurer Riesenerfahrung (die Leute die alles besser können) mal sehen, wie Ihr das hinbekommt!

    Ich scheine da nicht über genügend Kompetenz zu verfügen, mir ein Urteil über schwachsinnige Vorschriften, und praktisch realisierbare Konzepte zu erlauben!
    Ich überlasse den Siegern das Feld...gebe mich geschlagen vor so viel Übermacht und Schulterklopfern.

    Lasst uns gemeinsam neue Vorschriften ausdenken! Ich hätte da eine Idee....Audience Blinder - sind soooo hell, da könnte das Auge schaden nehmen! Sollte man ab 2005 nur noch maximal 50% am Dimmer hochdrehen dürfen.
    Nicht schlecht - oder? Spart die Sonnenbrille während der Show......
    Stefan (einer der wenigen, die sich nicht von allem verarsc... lassen)

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 20. Januar 2004 um 16:22

    Nein, nein, nein und noch mal nein! Ihr kapiert es nicht!!

    Es geht mir nicht um "Vollgas für alle" - son quatsch....sondern um die tatsächlich realisierbare Welt!

    Wir machen etliche große professionelle Jobs mit tausenden Zuschauern im Jahr....dabei erkenne ich JEDESMAL, wie Omnidrivecontroler mit angeschlossenem 40kW Amping kurz vorm Limit stehen!

    Auf den Flächen dieser völlig normalen, kostenlosen Stadtfestveranstaltungen mit irgendwelchen Topstars der gängigen Szene ist es mitunter äußerst kompliziert adequate Lautstärken hinzubekommen!

    Dabei ist es vorne an immer lauter als ganz am Ende - brauch ich nicht zu erklären, oder?
    Grundsätzlich: ich betreue vom Kabarett bis zum Rockfestival alle Stilarten als Techniker. Und nicht mal schlecht.....scheinbar kapiere ich aber mehr vom zusammenhang zwischen laut und leise als alle anderen zusammen.
    Auf einer Kabarettveranstaltung, oder einem Chansonabend mit Katja Ebstein wird doch nicht grundsätzlich Kelle gefahren - oder wollt ihr mir diese blödheit auch noch vorhalten?
    Wo aber aufgrund 3000 Volksfestbesucher an der Mainstage 40kW aufgebastelt wird ist doch nichts ungewöhnliches. Wozu steht da soviel Holz?
    Ganz bestimmt nicht, um damit Mittags um 15h, wenn 500 Leute darum laufen der örtlichen Coverkappelle ein Konzert in Infernolautstärke zu gönnen!

    Aber ganz sicher wohl, wenn abends ein Topact auftritt, wegen dem sich tausende aufs Gelände drängeln! Dann möcht ich euch am Mixer sehen, und fein auf 100dB vorm PA Tower achtend....das ist so albern...

    Entweder arbeiten wir auf grundverschiedenen Baustellen, oder ihr wollt da absichtlich was nicht einsehen. Ich lade jeden Nörgeler ein zu einer ganz gewöhnlichen, großen VA im Sommer zu kommen, und mir zu demonstrieren, wie ihr mit den erlaubten Möglichkeiten (zukünftig) da klar kommt!

    Ihr könnt zu unserer Bude etliche Leute hier aus dem Forum befragen, ob es bislang jemandem auf einer von uns betreuten VAs den Kopf abgerissen hat! Nicht einer wird klagen können.....

    Aber es war nie so leise, dass die modernen Gesetze erfüllt worden wären - es ist unrealistisch!
    Stefan

  • Der kleine Gustav.....

    • rockline
    • 19. Januar 2004 um 19:41

    lest mal den hier:

    http://www.frihu.com/forum/lounge/00617.html

    Wer hat noch alte Lautsprechermagnete...... :D:D:D

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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