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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • druckvolle amps -- warum?

    • rockline
    • 30. Oktober 2003 um 20:35

    Das hängt von vielen Faktoren ab:

    Eingangsbeschaltung, welche Eckfrequenz und Steilheit hat das Lowcut Filter?

    Dann ist die Wahl des Schaltungsdesigns in den signalführenden Stufen der Treiberschaltung von erheblichem Einfluß in Bezug auf das grund-
    sätzliche Klangverhalten. Hier wird schon bestimmt, wie der Verstärker dann "klingt", dh. grundsätzliche "musikalität"!

    Für satten Bass hat die Elkokapazität in Kombination mit Elkos, die entsprechend schnelle Lade/Entladevorgänge erlauben zu tun. Das ist erst mal Grundvoraussetzung.
    Dann spielt die Stromlieferfähigkeit der Treiberstufe für die Endtransistoren eine entscheidende Rolle! Diese Stufe versucht man so niederohmig wie möglich zu gestalten, um den daran angeschlossenen Endtransistoren genügend Basisstrom zu liefern. Die Ausgangstransitoren selber haben ebenfalls maßgeblichen Einfluß auf die niederohmigkeit des Gesamtkonzepts. Ein weiteres Indiz auf gute Basseigenschaften ist eine hohe Anzahl paralell geschalteter Endtransistoren. Das senkt den Innenwiderstand der Stage, bringt aber auch Probleme in den Bereich der Treiberschaltung, Basistrom etc....

    Ebenfalls ganz wichtig ist die Art der Versorgungsspannungsumschaltung zwischen Teillast und Vollast. Zum einen kommt es auf eine "weiche" Rampe in der Referenzstufe zur Lasterkennung an, zum anderen auf die Stromlieferfähigkeit der Switcher. Es gibt verschieden Konzepte, vereinfacht ausgedrückt funktioniert das wie folgt:

    Die höhere Railspannung wird bei erreichen eines Referenzpegels mittels FET einfach zu der niedrigen Railspannung geschaltet. Die Ausganstransistoren sind alle paralell und bekommen eine hinzuaddierte Railspannungserhöhung!
    Vorteile: Einfach zu bauen, sehr niederohmige Audiostage.
    Nachteile: Maximale Leistung wird teilweise Abhängig von der Wahl des RailFETs, damit auch der Sound unter Vollast!
    Ausgangstransistoren müssen sehr hohe Spannungsfestigkeit haben, Produkt UxI und somit Ptot mitunter kritisch.

    Zweite Möglichkeit: Kaskadenmäßige Anordnung der Ausgangstransistoren (sozusagen in Reihe pro Rail) und somit besser kontrollierbare Railumschaltung.
    Vorteile: sauberer Klang bis in HF hinein, extrem sicheres Konzept mit überzeugender Spannungsfestigkeit, maximale Last ist nicht vom RailFET abhängig!
    Nachteile: teuer durch höhere Anzahl an Endtransistoren, schlechterer Bass durch höheren Innenwiderstand des Kaskadenkonzepts! Grundsätzlich aufwändigerer Schaltungsansatz und erschwerter Service!

    Man kann nicht mit ein, zwei Sätzen so was erklären. Klang hängt sehr viel von dem Zusammenspiel des Entwurfs vom Input bis zum Output an. Außer in der subjektiven Bassgewalt unterscheiden sich Verstärkerkonzepte in der Abbildung "räumlicher Tiefe". Solche Merkmale können nur durch intensives hinhören mit sehr hochwertigen Audioaufnahmen und Spitzenabhöre erkannt werden! Dabei ergeben sich gravierende Unterschiede, die beim ersten hinhören überhaupt nicht auffallen. Dieser Aspekt spielt im PA Bereich nur eine untergeordnete Rolle, die hier maßgeblichen Merkmale sind hauptsächlich im Netzteil und der Ausgangsstufe eines Verstärkers fundiert!
    Stefan

  • Midas XL3

    • rockline
    • 30. Oktober 2003 um 19:56

    Versuche es doch mal bei http://www.teqsas.de, oder direkt bei
    http://www.midasconsoles.com!

    Ich habe mir vor 2/3 Jahren mal ein XL3 Manual geladen, ich glaube das war noch bei Telex aus Straubing.
    Bin mir aber nicht mehr so sicher, vielleicht helfen Dir ja die beiden Links!
    Stefan

  • Wo werden gebrauchte Sachen angeboten?

    • rockline
    • 29. Oktober 2003 um 21:59

    http://www.tonstudios.de ist auch ganz gut.

    http://www.schmitronic.de hat oftmals gute Sachen, aber Preise.. :o

  • Krawall Kapelle in kleinem Club - zum Kotzen!

    • rockline
    • 29. Oktober 2003 um 21:51

    Wer viel mit englischen Bands der Gitarrenszene zu tun hat, wird mit der Zeit eh vorsichtig hinsichtlich Bemerkungen wie, "geht das mitunter auch alles etwas leiser"?

    Das soll nämlich so laut sein, und hat meistens wenig mit versehen zu tun. Würde man da jetzt "helfend" einschreiten, hätte man endgültig bei den Kapellmeistern verschissen!

    Ich habe mir mit den Jahren die zurückhaltende Art angewöhnt. Wenn es Profibands sind wird nichts gesagt, man versucht bestmöglich mit dem zur Verfügung stehendem Holz mitzuhalten - es bietet sich keine Alternative. Diskussionen über den Lärm sind eigentlich nicht angesagt.

    Bei vielen Bands dieser Gattung gehört dieser Radau einfach dazu! Pech ist dann eher, wenn man zu wenig gestackt hat - dann hat man das Problem und bekommt womöglich noch Ärger mit der Band.
    Um guten Sound geht es solchen Bands erst in zweiter Linie, viele sind sich dieser Schwierigkeiten des Mixers sogar bewußt, "but we wanna have funny noise...."
    Ich für meinen Teil mache solche Gigs kaum noch, sind nicht meine Welt. Nur wenn es wirklich gut bezahlt wird, und früh zuende ist lassen wir uns noch dazu hinreißen. Aber in Clubs wird es meistens sehr spät usw.
    Nicht mehr so unsere Welt...... :-? man wird älter....... :wink:
    Stefan

  • Krawall Kapelle in kleinem Club - zum Kotzen!

    • rockline
    • 29. Oktober 2003 um 15:22

    Oliver, wenn die Lage so übel ist kommts eh nicht auf den Mix an! Kleine Bude, lärmende Britpopband oder was auch immer: Gesang und etwas Drums in die PA und gut ist!
    Ohrstöpsel drinn (wozu mußt man noch was mixen/hören?) und locker angehen lassen.

    Ich kann mich an die letzte Aktion vor einigen Monaten erinnern, PA-Peter wurde zufällig Zeuge:

    Die englische Combo "Slade" in einem 300 Mann Club. Pro Seite 2 Stacks Director mit 2 x 8kW, und war noch zu knapp! Noch Fragen?

    Grüße, Stefan

  • auf allen kanälen talentshows

    • rockline
    • 28. Oktober 2003 um 20:51
    Zitat von "gobogeek"


    :lol: na so interessant finde ich das eh nicht, hatte mich nur gewundert dass ich das noch nie gesehen hab.. bei meinen eltern gibts auch astra 1d und selbst da.. naja ist wohl besser so


    :lol: hätt jetzt nicht gedacht, dass du das nicht interessant findest.....,

    Das du das noch nicht gesehen hast liegt wahrscheinlich daran, dass ihr analoge Satreceiver verwendet! Mit dem Astra 1d hat das nicht soviel zu tun - der sendet ja genau wie seine Kumpels Astra A, B und C sowohl anaolge als auch digitale Programme. Um die digitalen zu schauen brauchst Du halt einen anderen Receiver, und falls die LNB schon uralt sein sollte (also noch keine "Universal" LNB mit Oberband), auch noch eine andere LNB an der Schüssel!

    Bei den Digitalreceivern werden mehr Programme empfangen, im Vergleich zu einem konventionellem Analoggerät würde ich mal so rund 30/40 zusätzliche Programme schätzen.

    Aber davon fast alles nicht wirklich brauchbar: entweder keine interessanten Inhalte, oder anderssprachig.
    Und natürlich solche "rühmlichen" Ausnahmen wie TV6 - das der überhaupt genehmigt wird wundert mich schon. Was die nachts zeigen ist schon der Hammer für FreeTV :o
    Stefan

  • auf allen kanälen talentshows

    • rockline
    • 28. Oktober 2003 um 15:44
    Zitat von "starstage"

    Kriegt man das auch via Analogreceiver? Oder übers Kabel? Schick' mir mal die Video- und die Tonfrequenz.


    gobogeek und starstage - das kommt über Astra Digital, also nix analoger Receiver. Über Kabel glaube ich kaum, wer soll sich das denn ansehen?

    So, für alle die das über Astra Digital mal sehen wollen (aber Warnung.....übelster Schwachsinn und belanglose Feilerei bei billigstem Smaltalk in der Nacht):

    12226 MHz, 27500 Symbolrate, horizontale Polaristation, A - PID 0101,
    V - PID 0100, PCR PID 0100

    Viel Spaß beim gucken!
    Stefan

    ach noch was, die beiden Figuren zum lachen heißen da Steffi & Boris, und telefonieren live mit den Anrufern während die nageln :D

  • Behringer Ultra Drive

    • rockline
    • 28. Oktober 2003 um 15:24

    [quote="Jens Droessler"
    Ich sehe das nicht so. Nur weil die Grundfeatures ähnlich sind, heißt das ja wohl nicht, dass es eine Kopie ist. Der UD arbeitet zum Beispiel mit 24bit Wandlern bei 96kHz. Die Bedienung ist völlig anders. Nur weil es eine gute Idee ist, die Delays messen zu können und generell 3 Eingänge zu haben, ist es noch keine Kopie.

    Dann ist also der DBX DriveRack PA auch ein Clone, weil er auch einen Meßmikroeingang und 6 Ausgänge hat? Bin ich ein Clone von dir, weil ich 10 Finger, 2 Arme, 2 Beine und einen Kopf habe?
    -----------------------------------------------------------------------------------

    Oh je oh je, muß ich mir das tatsächlich durchlesen?
    Mit was für einer Auflösung und Samplingrate arbeitet denn der 366? Kennst Du diesen Controler überhaupt?

    Ich sags Dir: 24Bit und 96kHz - da staunste was :o ! Und das schon vor 4 Jahren.
    Der Minidrive bringts auf 48k Samplingrate, nur mal zur Gedächtnisauffrischung........

    Also erst überlegen, dann schreiben!

    Sieh dir erst mal den Omnidrive an, und schildere dann die Unterschiede zum Ultradrive. Behringer hat die Funktionen komplett übernommen, dass ist nun mal so!

    Ach noch was: was hat denn der Mikroeingang im DBX Driverack mit den Funktionen des BSS 366 gemeinsam?
    Stefan

  • auf allen kanälen talentshows

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 20:18

    ähmhmm.... :o Klar sind Sender wie Arte, alle Regionalen, dass Erste und Zweite die Favoriten. Die Privaten finde ich eigentlich nur peinlich überflüssig!

    Alle Privaten senden im Grunde genommen nur dummes Zeug, um zwischen den Werbeblöcken was anzubieten!

    Ausnahme im Schwachsinn ist aber wie bereits gesagt der private tv6! Der ist so blöde, dass er schon fast kultig wirkt :D - aber erst nach 23h!

  • Trafo TAmp 2400 nur 800VA??

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 20:08

    Theoretisch hast du Recht! Der Trafo wäre für 2 x 1200 Watt Sinusleistung zzgl. der Verlustwärme in den Endstufen zu klein.

    Aber man geht heutzutage anders an den Gedanken heran: Musik besteht aus Impulsen, zu deren Leistungsbereitstellung sich der Verstärker aus der Ladung der Elkos bedient. Der Trafo und sein Kumpel Gleichrichter sorgen lediglich für DC Nachschub!

    Wird aber so exzessiv gefeuert, dass der Nachschub nicht mehr gewährleistet werden kann, sackt als erstes die verfügbare Versorgungsspannung ein (mangelnde Elkokapazität, Faktor Wurzel 2), und als Folge nimmt nun der tatsächliche "Strombedarf" zu. Dieser Zustand ist höchst unerwünscht und von den Verstärkerdesignern nicht vorgesehen!

    Eine Endstufe heutzutage mit reiner Sinusansteuerung zu testen geht in die Hose! So war das früher mal, heute zählt maximale Impulsfestigkeit.

    Was das in Bezug auf die Angaben im Datenblatt heißt, laß ich mal dahingestellt!
    Stefan

  • auf allen kanälen talentshows

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 19:07

    jau.....genau, das war der Müll!

    Es gibt noch eine Steigerung zu dem Stuss: Fame Academy! Noch blöder,
    und völlig überflüssig!

    Aber was ich letztens auf dem digitalen Receiver erspäht habe: TV6 aus Österreich!
    Das müßt ihr mal gucken :lol: , da sitzen zwei Vögelberater auf dem Sofa und telefonieren mit irgendwelchen Dusseln die da anrufen. Und wenn mal keiner anruft, schnappt sich der Kerl die Dame und f**** erst mal ne Runde! Vom feinsten, glasklar ohne Decoder! tss, tss, tss....

    Kommt immer Nachts so gegen 2...3 Uhr, ist echt der Brüller!

  • Behringer Ultra Drive

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 18:48

    Halt, halt Jens.....der Ultradrive ist eine 1:1 Copy des BSS Omnidrive 366!

    Sogar den 3.Eingang (C) mit der Möglichkeit ein Meßmikro anzuschließen hat man übernommen. Zudem kenne ich keinen Controler, außer dem Omnidrive, der dieses dynamische Equalizersetup ermöglicht.

    Den Omndidrive gab es lange bevor sich Behringer daran zu schaffen machte. Auch wenn du es nicht einsehen willst, der Ultradrive ist ein Clone des 366!
    Im übrigen nicht zu verwechseln mit dem Minidrive 336, der hat zb. keine dynamischen Eqs, und nur einstufige Limiter.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Behringer Probleme mit der Software/Hardwareschnittstelle innerhalb des Gerätes haben könnte. Ich kenne wirklich keine (aus meiner Erfahrung mit BSS Mini, Omni und JBL DSC Controlern) Geräte, die den Ton muten wenn man was verstellt!?

    Was würde das für einen Sinn machen, bei Behringer die Software vor Geräteerscheinen nicht so fertigzustellen, dass es normalem Standart entspricht? Kann ich nicht nachvollziehen - außer wenn die verwendete Hardware halt nicht so schnell kann!
    Stefan

  • auf allen kanälen talentshows

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 17:28

    Das ganze ist so lächerlich und arm, dass kann man überhaupt nicht beschreiben!

    Wenn ich mir diese Möchtegerns so ansehe und anhöre, wessen Geistes Kinder sind das eigentlich?

    Den Hammer an Kindergartenniveau habe ich vorige Tage beim zappen erwischt: 4 kleine Mädels in einem vom Sender bezahlten Tourbus, und einem dilletantischen Auftritt vor grölenden 10jährigen! Mir fällt der Name dieser sehr "gelungenen :x " Girlieband nicht mehr ein - es war so schwachsinnig... :cry:
    Stefan

  • Behringer Ultra Drive

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 17:10

    Der "Dynamic EQ"erlaubt dir pegelabhängige Entzerrungen zu erstellen.
    Damit kann man zb.einen Bass und Höhenboost bei geringen Lautstärken programmieren, der bei höheren Pegeln unwirksam wird. Wozu das gut sein könnte? Um bei leiser Musik riesiges Potenzial der Anlage vorzugaukeln, in dem schon bei leiser Einlaßmusik rollende Bässe mit +15dB bei 45Hz mit glitzernden Höhen bei 10k durch Publikum wabbern.

    Oder um bei zunehmendem Pegel schrilles gekreische aus den Tops zu nehmen!
    Du siehst schon, richtig nötig ist das nicht, aber als Spaßfaktor halt dabei!

    BSS hat das beim Omnidrive so dabeigepackt, da funktioniert es aufgrund ordentlicher Rechnerleistung auch ganz gut. Als Behringer für den UD beim Omni Maß nahm, hielt man es wohl für erfoderlich auch diesen EQ zu implantieren.

    Das mit den mangelnden Filterressourcen kann für den Behringer mitunter typisch sein. Das originale Vorbild von BSS hat zumindest bei der von Dir geschilderten Konfiguration noch ausreichend Filter in Reserve!
    Evtl. spiegelt sich dann doch der Preisunterschied irgendwo wieder, auch die Sache mit der muterei der Signalpegel bei Setupänderungen läßt auf eine eher schwache Rechnerleistung schließen!

    Aber bei dem Preis, was soll man verlangen.......reicht doch für die meisten User hin!
    Stefan

  • Lohnt es sich die DigiController im Siderack unterzubringen?

    • rockline
    • 27. Oktober 2003 um 16:31

    Grundsätzlich haben wir den Controler in einem Siderack am FoH. Die Sideracks beinhalten Equalizer für Monitor und Front, und den Controler. Vom Siderack verläuft ein separates 12paar Core zu den Ampracks fürs PA, an die die Monitorracks angeschlossen werden. Somit können wir vom Frontplatz 6 Wege Controler und 6 diverse Returns (zb.Monitor von FoH) fahren.
    Die gleichen Sideracks können wir auch auf die Bühne packen, um separaten Monitormix zu machen - der Controler wird dann für aktive Sidefills verwendet! Alles in allem sehr flexibel gehalten.

    Vorteile des Controlers am FoH Platz gibt es genügend:

    1)Pegelcontrolle der einzelnen Bänder mit direkter akustischer Kontrolle,

    2)Feinabgleich bestehender Presets unter realen Bedingungen,

    3)Direkte Headroomerkennung am Controler und sinnvolle Rückschlüsse auf Systemresourcen

    Dann noch so lustige Spielchen wie "wer merkt den Unterschied zwischen Butterworth und Linkwitz - Riley"? Was,....keiner?

    Oder: "ich verstell mal eben die genau ausgetüftelten Delayzeiten zwischen Midband und HF Treiber!" Wie, keiner merkt was....?

    Das war jetzt etwas ironisch, aber nicht ohne Grundlage. Bei solchen Möglichkeiten erkennt ihr schnell den Unterschied zwischen Praxis auf der Baustelle, und den Texten der Marketingabteilungen der Lautsprecherhersteller!

    Wer meint ein größeres Beschallungssystem sei "Plug and play" irrt gewaltig. Neben dem Eingriff am Frontequalizer ist der Controler immer ein sehr wichtiges Gerät zum optimalen Anpassen verschiedener Stackgrößen.

    Und das geht nur, wenn man auch HÖRT was da passiert!
    Ach ja, Controler die irgendwie das Signal muten, wenn mal was verstellt wird, fallen natürlich aus dieser Berichterstattung heraus. Damit kann man das vergessen.
    Stefan

  • Stundensätze...

    • rockline
    • 26. Oktober 2003 um 21:05
    Zitat von "Kalottenschinder"

    Außerdem muß man immer zwischen Rock ´n´Roll semi, Rock ´n´Roll prof. und Industrie unterscheiden.
    Gruß
    Dirk

    Hm...ich kenn diese Unsitte, bei sogenannten Industriejobs müsse mehr genommen werden.

    Aber warum? Wenn die Industrie einen Firmenwagen reparieren läßt, zahlen die auch nicht den doppelten Stundensatz.
    Dieses Verhalten einiger Ton&Licht Firmen mit zweierlei Maß entbehrt eigentlich jeglicher Grundlage!

    Dann solltet ihr bei allem Ruhm für eure Stundensätze mal überlegen, was draußen realisierbar ist. Wenn wir für jede Veranstaltung Land auf, Land ab Tonmann, Lichtmann, Hands usw. mit den teilweise gewünschten Stundensätzen völlig korrekt dem Veranstalter berechnen würden, hätten wir auf Grund der daraus resultierenden Kostenexplosion nichts mehr zu tun!
    Das kann kaum jemand bezahlen.

    Erklärt mir doch mal, wie ein normales Stadtfest mit Aufbau morgens ab 8h, VA von 11h - 22h, Abbau bis ca. 24h = 16 Stunden berechnet werden soll?
    Tonmann 11h - 22h = 11 Stunden a 20.- = 220.-
    Lichtmann 11h - 22h = 11 Stunden a 20.- = 220.-
    Hands Auf/Abbau 8h - 11h / 22h - 24h = 5 Stunden a 10.- = 50.- x 2 Mann = 100.-
    Hand Bühnenhilfe während der VA 11 Stunden a 10.- = 110.-

    Gesamtsumme nur Personal demnach 650.- Netto ohne irgendwas an Material!

    Das bezahlt uns kein einziger Kunde im NORMALEM Beschalleralltag!

    Wundert ihr euch nicht, warum es manch großen Companys an Aufträgen mangelt?
    Stefan

  • Wer erinnert sich noch an die Grobschnitt-Anlage

    • rockline
    • 26. Oktober 2003 um 14:07

    Die alte Rearloadedrutsche funktionierte am besten mit dem JBL 2240 (hieß der so :roll: ), und war ein aktuelles Gerät in den 70er Jahren!

    Die Box machte bedingt durch ihre recht lange Ladung bei gewissen Frequenzen ordentlich Resonanz, die Nachteile waren aber das sehr schlechte Ausschwingverhalten. Ebenso hatte die Box kaum Kick in der Form, wie es die damals konkurrierenden Falthörner hatten.

    Die Rutsche wurde tatsächlich erst so um die 800Hz getrennt, weil der 15" ja relevante Aufgaben im Midbereich übernehmen sollte. Die Rutschen wurden selten mit speziell damals üblichen Midbins kombiniert, und waren eher für irgendwelche Diskothekeninstallationen verwendet worden. Die Kombination mit den Fächerlinsen war früher häufig anzutrefen, und stellte schon was da :P !

    Ob die Verwendung der Rutsche bei Grobschnitt zu der damaligen Zeit wirklich Überzeugung, oder einfach irgendwo "günstig geschossen" war, bleibt fraglich.
    Grobschnitt habe ich als jugendlicher Mopedfahrer zweimal Live gesehen, an Rutschen kann ich mich nicht genau erinnern - wohl an diese irre Anzahl der kleinen Koaxe und Piezeos.

    Der Sound war damals klasse, aber was nützt mir die Erinnerung mit meinen damaligen Vergleichsmöglichkeiten? Ich kann mich auch an PAs aus unserer frühen aktiven Zeit erinnern, die aus 4 Wege horngeladenem Zeug bestand. Das fand ich damals auch toll - heute würde ich nicht mal im Traum daran denken mit 2 x 400 Watt Endstufen und Martin/Vitavox Holz eine Coverband zu beschallen!

    Die Erinnerung an früher ist nicht immer objektiv, aber ich glaube nicht das diese alten Schallzeilen heute noch akzeptabele Ergebnisse abliefern würden. Zumindest nicht in der Form, wie es früher betrieben wurde (Amping usw.).
    Aber es war eine Zeit der Improvisation, in der noch richtig was ausprobiert wurde, und sich keiner Gedanken über Delayabstimmungen bei Lautsprecherclustern gemacht hat!
    Stefan

  • sehet und staunet.....

    • rockline
    • 26. Oktober 2003 um 11:54

    Das ganz erinnert mich so an meine wilden Jahre Anfang der 80er! Da haben wir auch tausende Quadratmeter Bretter zersägt, um eine "große" PA zu bauen.
    Zumindest scheinen die Verantwortlichen noch Spaß an dem Holz zu haben, sonst hätten sie es wohl kaum so nett bemalt.

    Aber Respekt an deren Unbekümmertheit was irgendwelche statischen Fragen angeht, und den Ehrgeiz so etwas aufeinanderzustapeln!
    Stefan

  • Behringer Ultra Drive

    • rockline
    • 26. Oktober 2003 um 11:40

    Jens......wenn es schon darum geht, einen Controler aus der Ferne zu bedienen (wozu sonst das ganze Thema hier), dann sollte das auch funktionieren ohne wenn und aber. Aber als reiner Controler spielt es in der Tat keine Rolle! Dann brauch ich mich aber auch nicht um Fragen wie Remote oder separate Returns vom FoH Gedanken zu machen - understand?

    Yorkville 6040.....wir leisten uns den Luxus sowohl 6020 als auch 6040 zu haben. Die 6040 kann (!) prinzipbedingt keine 2 Ohm Lasten, deshalb ist sie nicht indiskutabel. Der Vergleich hinkt völlig!
    Stefan

    :roll: äh...warum habe ich BSS gekauft....für das Geld der Minis und Omnis hätte ich doch auch 10 Behringer bekommen.... :roll: .....warum stellt BSS überhaupt noch Controler her, wos doch den Behringer gibt... :wink:

  • Behringer Ultra Drive

    • rockline
    • 25. Oktober 2003 um 12:01
    Zitat von "Spaceguy"

    .....Ausserdem würde mich mal interessieren was du eigentlich die ganze Zeit am Controller drehen willst? Der UD unterbricht doch bei Änderungen am Setup für ca. 1 Sekunde das Signal...

    CU
    Chris


    Was lese ich da? Der Ultradrive unterbricht bei Änderungen im Setup das Signal?

    Wenn dem so ist, muß ich mein Vorurteil gegenüber billigen BSS Plagiaten wieder einmal bestätigt sehen, und kann dieses Gerät nur in die Amateureinsteigerklasse deplazieren!

    So ein merkwürdiges geräteverhalten ist völlig indiskutabel. Bezieht sich das denn nur auf Änderungen über die Schnittstelle, oder auch bei Einstellungen direkt am Gerät?
    Stefan

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