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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Welchen amtlichen Monitor ?!

    • rockline
    • 9. April 2003 um 19:39

    zum GAE Design muß ich noch was anmerken. Die GAE sehen mit den Streckmetallgittern schon ziemlich nach Heavy aus, aber gerade dieses Styling fördert bei vielen Kunden das unterschwellige Gefühl nach solidität des Produkts. Die GAE Produkte unterstreichen tatsächlich mit ihrer soliden und sehr stabilen Aufbauweise diesen Eindruck.

    Wir machen mit einer Band recht viele Galaveranstaltungen mit richtigem Konzertcharakter, dazu nehmen wir problemlos GAE in die Front. Es ist noch nie ein Veranstalter gekommen und meinte wir müßten was vor die Box hängen. Und es ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn der Schaumstoff durch ein stabiles Gitter geschützt ist.

    Mal eine Anmerkung zu Frontgittern überhaupt: was nützt eigentlich ein tolles Abstrahlverhalten einer Box mit hervorragenden Directivitywerten, wenn ein Lochgitter mit tausenden von kleinen 3mm Löchern davorsitzt? Müßte doch alles reflektiert und verwirbelt werden wie der Teufel - oder?

    Bei GAE ist zumindest der Schalldurchlass enorm, und wem die klassische Gitterform nicht gefällt kann ja die neuen GAE Systemboxen 12/2 oder 15/2 nehmen, die haben galamäßiges Style!

  • Schaltungstechnik/Bauteile TA2400

    • rockline
    • 9. April 2003 um 19:24
    Zitat von "rockopa"

    -2.6Ohm: 1180 Watt; stufe geht in Strombegrenzung; keine Leistungssteigerung durch nur Betrieb eines Kanales

    Bei 4 Ohm Last wird die dynamische (100ms) SOA-Kurve der Endtransistoren jedenfalls schon recht deutlich überschritten (phi mal Daumen berechnet), wenn der amp so ausgesteuert wird, daß er gerade so auf den rail mit der hohen Spannung schaltet; der 5. Transistor, der auf der PCB schon vorgesehen ist, wäre zur Steigerung der Zuverlässigkeit sicher nicht schlecht.
    Betrieb an Lasten unter 4 Ohm /Brücke 8 Ohm ist definitiv Unfug.

    Du sprichst mir aus der Seele :P!

    Was hat man mich hier im Forum vor einiger Zeit ausgelacht, als ich meine Bedenken zu der lächerlich geringen Anzahl an Endtransistoren für die angegebene Leistung anmerkte!

    Zur Zeit habe ich so eine billige Crest V900 in der Werkstatt zur Reparatur liegen. Die bringt pro Kanal um die 500Watt an 4 Ohm, hat aber (ohne jetzt abzählen zu gehen) mindestens 12 Endtransistoren pro Kanal dieses Toshiba Typs!

    Aber die Chinamänner können es anscheinend auch mit "nur" 8 pro Kanal :o !
    Stefan

  • MOSFET oder herkömliche transistoren

    • rockline
    • 7. April 2003 um 21:09

    rockopa....klar....die RSD! Hatte ich total vergessen. Diese RSD kenne ich aber nicht aus eigener Erfahrung, meine Liga zu der Zeit war noch die 800b mit den VU Metern.....weist du noch? XLR Anschlüsse vorne und so.... :lol: !

    Die Hitachi Fets kann man noch kaufen, aber so um die 20.- pro Stück sollte man schon planen! Wahnsinn :evil:

    Einen direkten Vergleichstyp wird es wohl nicht geben. Ich muß mal beim Chevin Importeur nachfragen, was die denn zur Zeit als Ersatz für die Axxxx liefern würden!
    Kann ich im Moment aber nicht sagen.
    Stefan

  • Wer hat erfahrungen mit dem Mitec Stage Server 24/8

    • rockline
    • 7. April 2003 um 17:33

    Oh je, da hab ich was losgetreten. Jetzt werde ich noch zum Mitec Berater :cry:

    Aber nun, das ganz alte (wirklich alt) 1602 war Anfang 1980 der Knaller am Markt! Jeder hablbwegs ernsthafte Beschaller wollte es haben. Der Grund lag in den sagenhaften( :-? ) 4 Auxwegen, und der festen 4 Band Klangregelung! Außerdem gab es einen Multicoreanschluß serienmäßig!
    Der war zwar von Harting weit entfernt - aber immerhin!

    Das 1602 war recht gutmütig in den Eingangsverstärkern. Es clippte nicht so "spritzelnd" wie die späteren Mitec Flagschiffe EVENT. Man konnte mit dem 1602 einen Mix auf Master L/R anfertigen und das wars. Keine Subgruppen (die erst das spätere Nachfolgemodell EX hatte) konnten benutzt werden, kurzum ein Minimalpult nach heutiger Sicht.

    Ein Mitec 1602 für 130.- ist schon ganz ok, wenn man da keine hohen Ansprüche dran setzt! Die Radioohmpotis in den Kanälen sind eigentlich sehr langlebig, die Fader sind 08/15 Ware für kleines Geld. Lediglich das interne Netzteil bekommt mit der Zeit Lötstellenkaries, was sich in ganz fiesen Krachern äußern kann.

    Rauschabstand ist nicht weiter erwähnenswert, für so wenig Geld wird man da keine Maßstäbe erwarten. Inserts gibt es nicht......was fällt mir sonst noch dazu ein?? :roll:

    Insgesamt betrachtet ein ganz einfaches Pult, dass dem Geist der späten 70er entspricht!
    Stefan

  • MOSFET oder herkömliche transistoren

    • rockline
    • 7. April 2003 um 17:17

    In den 80ern waren MosFet Stufen schwer angesagt. Da gab es Geräte von H/H und Harrison, die so etwas wie "State of the art" darstellten. Auch die heute noch sehr verbreiteten Chevin arbeiten mit MosFet.

    Die Fets der ersten Generation, die damals weit verbreiteten Hitachis SKxxx und SJxxx werden nicht mehr gebaut. Zumindest sind sie so teuer geworden, dass da keiner mehr ernsthaft drüber spricht.

    Es gab damals reihenweise Schaltungen zum Nachbauen, besonders die alte Elektorschaltung war äußerst betriebssicher. Diese Elektorschaltung hatten wir damals mit 12 MosFets zu einer Kleinserienendstufenreihe mit 500 Watt an 2 Ohm weitergebaut und erfolgreich betrieben. Es müssen so an die 20 Geräte gewesen sein!

    Die recht hohe Wärme resultiert aus dem hohen Ruhestrom, den die Schaltungen zum einwandfreien Gegentaktbetrieb benötigten. Der Mostransistor war superunlinear, und mußte erst mal "gebogen" werden.

    Eine komplette Stufe mit 12 Endmännern genehmigte sich gute 200mA Ruhestrom - das macht mit der Zeit schon lecker warm!

    Bedingt durch die hohen Durchgangswiderstände der MosFet waren die Ergebnisse im Bass eher nüchtern. Hochton hingegen war doch bemerkenswert gut!
    Eine gut designte MosFetstufe war robust, und angenehm im Klang. Aber als wirklicher PA Bassamp war es dann doch nicht so packend. Aus diesem Grunde verbannten wir die Chevin Endstufen, die wir vor ca. 10 Jahren anschafften in die Abteilung Bühnenmonitoring! Da machen die einen sehr guten Job.

    Noch ein Amp mit MosFet, der damals ganz stark verbreitet war (aber eher im Billigsektor): McGee!
    Die waren auf ganz primitiv reduziert, kosteten fast garnichts und waren etwas anfällig. Dafür gab es dennoch bei der größten Version 12 Hitachis in der Ausgangsstufe und volle 2 Ohm Stabilität!
    Stefan

  • Welchen amtlichen Monitor ?!

    • rockline
    • 7. April 2003 um 15:57

    Das mit der MA15 habe ich schon am Anfang des Threads erwähnt. Das ist überhaupt die ALTERNATIVE zur PS15!
    Ist eine Multifunktionsbox, hat ein sehr gut gemachtes Gehäuse (mit inneren Verstrebungen für die Aeroquipschienen), easy zu drehendes Horn des 2" (ohne Inbusschlüssel!) und einen sehr guten Sound!

    Bestückung und Weiche der MA15 ist ganz ausgereift. TT ist glaube ich PHL und HF B&C DE750. Spricht für sich!

    Bei der MA15 kommt man schon mal direkt ohne Controler aus, dass finde ich persönlich besser als die Nexo Lösung.

    Zumal bei der Nexo PS 15 beim HK Tag ja die Ergebnisse nicht so klasse gewesen sein sollen. Und das trotz teurem Controler und 2 way Amping!?

    Ich kenne die PS15 recht gut, ist eine feine Box - aber kaufen würden wir die nicht. Ist eine Highpreislösung mit normalen akustischen Ergebnissen!
    Stefan

  • Welchen amtlichen Monitor ?!

    • rockline
    • 6. April 2003 um 21:57

    Dann sage ich doch auch noch mal was zur GAE 4475!

    Wir verwenden diese Baureihe als Wedge und Topversion. Das ist im Gegensatz zur PS15 aber keine 2" Treiberversion, sondern nur 1".

    Die 4475 spielt grundsätzlich erst mal "plug and play"! Zum "schönhören" sollte aber auch hier ein Systemcontroler dran. Oder alternativ eine gute EQ Filterung!

    Die 4475 hat eine vollwertige Weiche mit perfektem Treiberschutz, in punkto Betriebssicherheit also 100%

    Aus eigener Erfahrung mit Nexo PS15 und GAE 4475 möchte ich dem GAE als Bodenwedge den Vorzug geben. Wir haben auf einem Festival schon mal beide Systeme auf einer Bühne eingesetzt! Die Monitorleute und auch Bandtechniker und Backliner, aber erst recht die Musiker konnten im direkten Vergleich merken, wie überlegen der 4475 gegenüber der PS15 war!
    Die Nexo hat zwar den angenehmeren Klang, aber dafür verliert sie in hohem Bühnenlärm an Durchsetzung. Der 4475 feuert immer noch irgendwie dadurch, er hat die nötige Schärfe um gehört zu werden!

    Aber ich denke, es kommt auf die Kundschaft an. Im Galabereich kommt der GAE aufgrund seines etwas agressiven Designs schlechter weg als der dezente Nexo. Auch kann man den Sound nicht vergleichen. Die PS15 klingt mit Controler schon angenehmer, immerhin kostet so eine Kombi aus PS15 plus Controler auch das 3fache!

    Im Rock/Coversektor, Festivalbetrieb, Stadtfestliga usw. ist GAE das optimale Arbeitswerkzeug. Ist relativ günstig, sehr durchsetzungsfähig und es gibt keine langen Nasen wenn so etwas auf der Bühne liegt. Wir arbeiten ausgesprochen gerne mit diesen Monitoren, und hatten bislang nie eine Beschwerde das mit den Wedges irgendwas nicht gut wäre!
    Stefan

  • Wer hat erfahrungen mit dem Mitec Stage Server 24/8

    • rockline
    • 6. April 2003 um 21:39

    Ist im Prinzip das selbe Problem. Ein braves Pult ohne großes Aufsehen, aber nicht so fürstlichen Audiowerten. Das Performer war designmäßig an die Eventbaureihe angelehnt, hatte eine genauso gute Fertigung mit soliden Bauteilen, aber.......naja, die Eqs und Pegelwerte im Gerät können nicht so überzeugen.
    Aber für kleines Geld als gebrauchtes Teil immer noch wesentlich besser für normale Landproduktionen als irgendein billiges Plastikpult.

    Es gab in unserer Nähe (nebenan in Holland) eine PA Firma, die machten jahrelang mit einem Performer und einer Bell PA (große Bandpassbox mit Löchern als Sub und ein 2 x 12"/2" Top) den Sound für eine Bigband.
    Und das garnicht mal schlecht! Die Leute wußten über die Möglichkeiten des Pultes bescheid, und machten das Beste daraus. War völlig korrekt!

    Ich hatte zweimal auf einem Performer gemixt, als Techniker für eine Band bei irgend welchen Stadtfesten. Aber aus richtig eigener Erfahrung kann ich auch zum Performer nicht viel sagen.

    Gut kenne ich die Mitecmixer 1602, EX und Event. Und wie gesagt, es funktioniert mit gewissen Einschränkungen, ist aber insgesamt nicht mehr Riderfest. Wenn das keine Rolle spielt, der Tisch günstig und funktionstüchtig ist, ist ein Mitec durchaus brauchbar. Kommt immer auf den Anwendungsfall an!
    Stefan

  • GAE

    • rockline
    • 6. April 2003 um 17:53

    Der Unterschied zwischen CaCom und Speakon liegt eher in praktischer Natur. Ein Speakonkabel hat wohl jeder, aber mit CaCom sieht die Lage anders aus.
    Elektrisch ist der CaCom EINdeutig der absolute Bringer, mechanisch könnte es besser sein - aber ist schon sehr stabil. Problem macht die eher mäßige Zugentlastung und der geringe Platz im Steckerinneren!

    Für eine Box wie die GAE 212T ist ein Speakon eigentlich nützlicher. Man kann diese Box auch mal kurz mit einem zusätzlichen Sub am kleinen Aktivset als Drumfill einsetzten, und hätte dann mit Speakonkabeln mal eben alles parat.
    Beim CaCom muß ich da schon das Richtige haben und einpacken - dann ist das natürlich auch kein Problem. Aber gerade weil die 212T ja so eine Art Fullrange (mit Einschränkung) ist, kommt Speakon da eigentlich besser. Deshalb haben wir das auch mal geändert, man spart so x verschiedene Kabelsysteme!
    Stefan

  • Wer hat erfahrungen mit dem Mitec Stage Server 24/8

    • rockline
    • 6. April 2003 um 15:52
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    Frag mal bei Stefan (Rockline) nach.
    Der ist so alt und kennt den ganzen Mitec Krempel noch aus seiner Jugend :D

    Gr5uß Oliver


    Hähä.......42 Jahre aktuell minus Einstiegsalter in die Branche mit 20 macht 22 Jahre Erfahrung im "Schaustellerleben" :D

    Zum Mitec: klar kenne ich die Mitecs. Wir haben schon in den 80ern mit den alten Mitec EX (die blauen) dicke Festivals gefahren. Damals war das EX richtig angesagt und teuer. Kostete um die 8000.- DM, als 24er Konsole!
    Später haben wir dann auf Mitec Event umgestellt, was Mitecs Antwort auf den Begriff "amtlich" sein sollte.
    Insgesamt komme ich auf gut 15 Jahre Mitec Erfahrung, womit ich dann nachfolgendes sagen kann.
    Die Verarbeitung der Geräte ist typische deutsche Handwerkskunst. Nicht schlecht, besonders das Event war schon bemerkenswert gut gemacht.
    Leider traf das nicht so auf die Audioeigenschaften zu. Allen Mitecs war recht hohes Rauschen anzumerken, und die interne Gainstruktur im Pult war schlecht gewählt. Das war beim EX so, und beim Event nicht besser!

    Zum Stageserver kann ich speziell jetzt nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Es wird aber weitgehend das oben genannte in ähnlicher Form zutreffen. Grundsätzlich kann man da schon mit arbeiten, auch Reparaturen sind kein wirkliches Problem. Eher schon die Akzeptanz im Probereich, wo vermehrt der Ausdruck "no Mitec, Behringer, Yamaha M Serie usw." steht.
    Mit einem Mitec wird es bei Profis Palaver geben. Wenn irgendwas beim Soundcheck nicht gut ist (weil vielleicht der Monitormann bei der Vorabendshow zuviel gesoffen hat), ist garantiert das Pult schuld!

    Ihr müßt halt überlegen was ihr damit machen wollt. Für Dorfrock ist es völlig ausreichend, im Probereich hats keine Chance!
    Stefan

  • Welchen amtlichen Monitor ?!

    • rockline
    • 6. April 2003 um 09:30

    Was Fux da sagt hat Hand und Fuß - kann ich nur bestätigen.

    Aber auch den AD MA15 würde ich mir unbedingt mal ansehen. Diese Multifunktionsbox steckt die PS15 mühelos in die Tasche, in jeder Hinsicht. Kann sowohl als Wedge, Standalone, oder quer untereinander hängendes Front PA benutzt werden!

    Wenn es etwas kostengünstiger (nur halb so teuer wie PS15) sein soll, kann ich nur den GAE 4475 empfehlen. Die haben wir selber, und diese Boxen sind nahezu unschlagbar. Immens guter Pegel, superrobust und absolute Ridertauglichkeit!
    Stefan

  • GAE

    • rockline
    • 6. April 2003 um 09:22

    Wir haben bei unseren 212T die poligen CaCom ausgebaut und gegen Speakon ersetzt. Dazu ist allerdings ein wenig Arbeit angesagt, denn die Buchsen sitzen nicht einfach im Blech der Anschlussplatte, sondern noch unterhalb einer großen Weiche, die komplett ausgebaut werden sollte um das umzubauen.

    Die 212T selber verwendet 2 sehr laute RCF 12" vom Typ L110PK und im Hochton einen JBL 2450 Neodymtreiber. Zusätzlich werkeln noch 2 Zitronenpressen von Beyma, um noch etwas mehr zischel zu machen.

    Die Box ist laut und schwer. Der Klang setzt sich gut durch, gehört aber bei "plug and play" nicht zum schönsten! Hier muß doch etwas gefiltert werden, andernfalls dominiert der 2" völlig.
    Es gab damals die analogen GAE Controler BF1, aber auch jeder andere heutige Digitalcontroler erlaubt eine klangliche Anpassung.

    Bezüglich des Gewichtes sollten unbedingt Rollen auf die Rückwand. Vorbereitet ist die Box bereits dazu, flugfähig durch Aeroquipschienen ist die 212T ebenfalls - insgesamt betrachtet handelt es sich bei dieser Box um ein brauchbares Arbeitspferd für alle Anlässe!

    Gebraucht ist die Box zu bekommen, ist aber immer noch recht teuer. So um die 2000.- pro Stück wird oftmals noch verlangt! Wenn ich mich richtig erinnere hat die 212T auch mal um die 8500.- DM gekostet.
    Dafür gibt es auch eine Verarbeitung vom feinsten mit selten guter Passivweiche und edlen Lautsprecherkomponenten!
    Stefan

  • Dynacord Wave System

    • rockline
    • 3. April 2003 um 19:05

    jetzt mal ernstaft, in der Box sitzen als Überlastschutz Halogeenlampen in Reihe mit dem Tieftöner! Wie das funktioniert ist klar - oder?

    Jedenfalls wäre das bei mächtig hoher Verstärkerleistung der Grund für die warme Luft aus der Box. Aber 50° - 60° wage ich schwer zu bezweifeln. Überhaupt kann ich mir nicht vorstellen, dass es am Frontschaum der Box irgendwie spürbar ist.

    Aber nun......was es nicht alles so gibt :roll:
    Stefan

  • Schwingspule überlastet????????

    • rockline
    • 2. April 2003 um 21:27
    Zitat von "ikli"

    Aber was noch sein könnte ist ein erhöhter Gleichstromausstoß, seitens der Endstufe, muss ich morgen gleich mal an den Voltmeter unter Last dran hängen und im Stundentakt mal messen!
    Oder an den Oszi! 7Hz drüber die Spannung um 3 Volt erhöhen und mal schauen ob die Protects einschalten! und das ganze bei 14Hz!


    @ikli......nur ein Tip, das mit den 7Hz bzw. 14Hz zur Prüfung der Endstufenprotection wird nicht so gut sein. Ich gehe auch bei der CE4000 von einem halbwegs funktionierendem Hochpassfilter im Eingang aus, dass verhindern wird den Verstärker mit so niedriger Frequenz anzusteuern.
    Ein zweites Problem bei diesem Testverfahren könnte die Schutzschaltung selber werden! Viele Endstufen haben keine DC Abschaltung mit Relais mehr, sondern eine reine DC Protection mit Triac.
    Tritt nun der Auslösefall ein, wird der Triac gezündet und macht nur Kurzschluss zwischen LA Ausgang und Masse. Das soll lediglich den Lautsprecher vor dem Supergau bei durchknallenden Endtranistoren bewahren!
    Wie das in einer CE4000 nun tatsächlich gemacht ist weiß ich nicht. Hatte mit diesen Geräten noch nicht Bekanntschaft gemacht. Vielleicht hat sie ja doch ein DC Relais.

    Um jedoch DC offset zu prüfen reicht der Oszi alleine aus. Lasse die Stufe Musik machen bis sie schön warm ist, dann Mucke aus und Nullage des Offsets messen: maximal +- 20mV sind akzeptabel! Wenn hier irgendwas um einige Volt ansteht ist Service fällig.

    Aber Achtung, Glatteis.......den Oszi in der vertikalen Strahllage vorab unbedingt auf Null justieren. Sonst weist ja...."wer mißt, mißt Mist"
    Viel Erfolg......oder besser gesagt, hoffentlich kein Defekt am CE4000!
    Stefan

  • Schwingspule überlastet????????

    • rockline
    • 2. April 2003 um 19:58

    Na, ikli.......nach deinem selbstsicherem Statement zu Yorkville Endstufen und den am Twinsub besser gehenden EV P3000 hätte ich diese Frage nach einer defekten Schwingspule eines 18" aber nicht erwartet :-? !

    Nun ja, ich nehme mal an das die EV P3000 (passt ja mit den 1200Watt/4Ohm) der "Zerstörer" ist. Grundsätzlich ist es schon mal keine Garantie, wenn eine Box mit 1600 Watt angegeben ist, dass sie in Kombination mit einer "nur" 1200 Watt Stufe ewig und drei Tage hält!

    Solche Schäden haben viele Ursachen: normale Isolationsfehler im Drahtlack, Schwingspulenträger der sich bei Erwärmung etwas ausdehnt und dann schabt, oder einfach zu viel Tiefbass am EQ gepuscht und den Lautsprecher oberhalb seiner Spezifikation angefahren!

    Auf jeden Fall ist das nichts ungewöhnliches, solche Schäden kommen im Verleiheralltag oft vor. Wir machen uns über die Ursachen keine Gedanken mehr. Wird neu reconed und weiter gehts!

    Die Sache mit dem verzogenen Chassis ist selten. Wir hatten bei einem JBL E155 vor Jahren schon mal einen verschobenen Magneten, der die Spule komplett eingeklemmt hatte! Wanderte komplett in die Tonne. Aber das war auch der einzigste in 20 Jahren mit so einem Defekt.

    Aber verbrannte Spulen? Oh ha.....kann ich nicht mehr zählen. Im Moment aktuell liegen 2 RCF P300 und S800 auf dem Weg zum Reconen, kommt vor......ist nicht zu ändern.
    Stefan

  • Camco im Bass, oder besser nicht?

    • rockline
    • 2. April 2003 um 14:57

    hast natürlich Recht Steve......klar hat der DE900 8Ohm. Habe beim schreiben nicht richtig nachgedacht. Ist aber von der Sache her egal, ich wollte ja nur erklären, dass die Yamaha als Hochtonendstufe eigentlich gut zu nehmen ist!
    Grüße, Stefan

  • Camco im Bass, oder besser nicht?

    • rockline
    • 1. April 2003 um 20:09

    Gas & Spaß : :lol:

    Schleppen und krücken : :(

    Aber das wäre dann wenigstens konsequent!

    Viel Spaß bei HK! (die 2HE Endstufen sind bei denen ja auch Yorkville OEMs der AP4040, also 2 x 1200W/4Ohm)

    Grüße
    Stefan

  • Camco im Bass, oder besser nicht?

    • rockline
    • 1. April 2003 um 19:43
    Zitat von "tthorsten"

    die traum kombi

    ist also zumindest am director von rockline


    6040 im bass
    6040 in den mitten
    4040 in den höhen.

    damit drückts dann im gesciht.


    :lol: :P :lol: :P .......jau, dass wärs! Muss ich mal so kombinieren und aufstellen! Mal hören wie das rockt....
    Stefan

  • Camco im Bass, oder besser nicht?

    • rockline
    • 31. März 2003 um 21:37

    So, bin wieder Zuhause!

    ikli...... die Yorkville haben wir bei dem PA Test mit den Director mitgebracht.
    Da war das CA mit Digam 7000 anwesend, und wir hatten uns zwischenzeitlich den Spaß gemacht die Digam mal an die GAE Subs zu klemmen. War "bumsmäßig" einen tacken mehr, wobei ich auch festhalten möchte, dass wir nur die Yorkville AP6020 dabeihatten. Diese liefert an 4 Ohm angegebene 1300 Watt, da hatte die 7000er Digam schon etwas mehr zu bieten.

    Mit den Yamaha hast du in der Eile wohl was überlesen, kann passieren.
    Aber die arbeiten tatsächlich als Treiberendstufe sehr gut und völlig unaufällig! Die P4500 hat eine interne Versorgungsspannung von ca. +-130 VDC, was auf eine sehr hohe Ausgangsspannung schließen läßt. Leider ist die Trafodimensionierung und Endstufenauslegung etwas mager, was in einer unzureichenden Bassleistung resultiert.

    Aber als HF Amp, der nur Spannung (mit untergeordneter Stromleistung)abgeben soll, ist er geradezu ideal! Da sind wir uns einig - denke ich mal!
    Der Sound ist jedenfalls sehr gutmütig. Den Yamaha Leuten ein
    schlechtes Schaltungsdesign mit dürftigen Audioeigenschaften vorzuwerfen halte ich für nicht zutreffend. In diesem Punkt verstehen die ihr Handwerk, wenngleich die Kostenrechnung bei diesem Verstärker die mechanisch/elektrische Umsetzung halt mäßig ausfallen ließ!

    Tja, die Yorkville. Ich habe damals zwischen Electro Voice P3000 und Crest 8001 versucht eine Wahl zu treffen. Wir suchten unbedingt eine Endstufe, die bis auf 2 Ohm belastbar ist. Crest konnte da nicht überzeugen, P3000 hatte mit gerade mal 1500 Watt an 2 Ohm nicht unbedingt den stärksten Eindruck hinterlassen.

    Als wir dann probeweise eine Yorkville AP6020 kommen ließen, überraschte als erstes der Preis. Die nächste Überraschung war ein Blick in das Gerät: 24 Endtransistoren von Motorola im TO3 Gehäuse PRO Kanal :o !
    In einwandfreier Class H Schaltung mit 1A Bauteileperipherie zu einem wirklich schlüssigen Schaltungskonzept zusammengefügt. Der restliche Aufbau im Gerät ebenfalls kein Grund zur Klage.

    Dann die obligatorische Messung am Lastdummy, und hier zeigte sich bei der AP6020 an 4 Ohm Last (ein Kanal angesteuert) bei normaler Sinusaussteuerung mit 1% Klirr bereits eine errechnete Leistung von 2300 Watt! Mehr als der Hersteller angab. Natürlich ist so eine Messung Unsinn, Sinus zählt nicht. Zeigte es jedoch ganz deutlich, mit welch hohen Versorgungsspannungen im Gerät hantiert wird! Ohne jetzt zum Manual zu laufen meine ich, dass es über +- 150 Volt im hohen Rail sind.
    Das gibt ordentlich Leistung, keine Frage. Die immens hohe Anzahl an Endmännern ergibt dann auch den nötigen Strombedarf für niedrige Impedanzen.
    Bei der 6040 finden wir die gleiche Schaltung, aber hier ist die Betriebspannung bei über +-180 Volt angelegt. Klar gehen jetzt keine 2 Ohm mehr, da wäre selbst der Strom für die 24 Endmänner zu hoch, aber jetzt geht noch mehr Gas an 4 Ohm!

    Interessanterweise habe ich an meinen Dummyloads Spannungsteiler um normale HiHi Boxen anzuklemmen. Ich kann somit in Zimmerlautstärke hören was der Verstärker bei Vollgas so macht. Bei der Yorkville gab es überhaupt keine Auffälligkeiten!?

    Aber was nütz das alles, wenn ihr da irgendwelche Probleme mit hattet? Ich weiß es nicht, kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen. Ich hätte mir das ganze vor Ort mit dem Oszi betrachtet, um für so ein seltsames Verhalten eine Erklärung zu finden. Bei uns gibt es solche Schwierigkeiten überhaupt nicht, der Bass bummert so dermaßen gut......ich kann es echt nicht nachvollziehen.

    Die Sache mit den 1600 Watt an 4 Ohm, wie soll ich das verstehen? Du sagst, das Ding clippt, wenn die Bässe 1600 Watt haben. Woher weist du denn, dass die Stufe 1600 Watt abgibt, wenn sie "clippt"?
    Die Yorkville haben auf der Rückseite einen Schalter, um den integrierten Limiter Bypass zu schalten. Ist der Limiter aktiv, bremst der Amp sich 3dB vor (echtem) Clip aus, und die LED leuchtet munter auf.
    Um diese Leistung zu erreichen bedarf es keiner Kunst, der Amp ist ruckzuck Vollgas aufgedreht und zeigt dieses Verhalten. Das ist aber bei gleicher Inputsensitivity bei anderen Stufen genauso.

    Wenn Du dir die unverzerrten Peaks der 6040 auf dem Oszi mal ausmißt, und die daraus resultierende Leistung errechnest, wirst du merken wie hoch der Pegel tatsächlich ist.

    Den Yorkville 6040 mit einer Chevin A6000 zu vergleichen schlägt natürlich völlig fehl, dass wäre wie Rasenmähtraktor gegen Planierraupe!

    Aber gegen die EV P3000 jederzeit, auch die DL 3000 von Camco hängt hinterher. Mit der Vortex muß ich passen, hatte bislang noch nicht die Möglichkeit eines Vergleiches.
    Fest steht aber folgendes: in dem Preissegment der Yorkville findest du definitiv nichts besseres. Und es fällt auch deutlich teureren Geräten sehr schwer sich klanglich überhaupt gegen diese Teile aus Kanada durchzusetzen. Zuverlässigkeit ist vorbildlich, dass kann ich bestätigen - wir haben soviele von den Dingern, dass ich das inzwischen ruhigen Gewissens behaupten kann.
    Aber ich hab keine Lust mich deshalb zu zanken, dem einen gefällt die Yorkville Serie nicht, dem anderen wohl.
    Stefan

  • Camco im Bass, oder besser nicht?

    • rockline
    • 31. März 2003 um 14:41

    Ach Herr je.....ikli....die Yamaha P4500 hängt an den 1,5" Treibern in den Directortops!
    Was kann denn diese Endstufe mit enorm hoher unverzerrter Ausgangsspannung an den 16 Ohm Treibern schlecht? Ist leicht, und ab 1,5k am HF macht die einen besseren Job als unsere Chevins!

    Also, was soll das?

    Bass Yorkville AP 6040 ohne Probleme, Mitten Yorkville AP4040 (etwas knapp in der Leistung) und HF entweder Racks mit Camco DL1000 oder alternativ Yamaha P4500.

    Wobei der Punkt Camco/Yamaha im HF ganz (!) klar an die Yamaha geht.

    Wenn das nicht so wäre, würde ich mit Sicherheit eine der etlichen uns zur Verfügung stehenden Camco oder Chevin dazu einsetzen!

    Die Tatsache ist aber leider so, dass der preiswerte Yamaha die Show gewinnt. Einzig die Yorkville AP2020 übertrifft diese Endstufe.


    Und nun erklärst du mir bitte mal, warum denn die Yamaha Endstufe Probleme am Hochtontreiber hätte, und warum bei einer Endstufe (nimm meinetwegen die Yorkville) nach einem Jahr nur noch Eier damit braten kann!

    Oder willst du mich hier verarsc....?

    Der Test gegen die Vortex an den Director kommt, warte ab....
    Stefan

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