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Beiträge von rockline

  • DBX Compressoren

    • rockline
    • 15. Oktober 2002 um 19:19

    ich habe 3 Stück DBX 1066 und bin sehr zufrieden damit.
    Der größte Unterschied zum 166 ist die bessere Optik, eine präzisere VCA Schaltung und die Conturschaltung.
    Ich bin jetzt nicht sicher, ob der preiswerte 166 alle Funktionen (zb. Contur) des 1066 bietet - aber in punkto VCA ist der 1066 definitiv anders/besser.

    Auch die Meter für In/Out Level, Gain Reduction sind eine ganz andere Liga.

    Zu den Audioeigenschaften würde ich mal subjektiv keine großen Unterschiede anmerken, im Livebetrieb ohnehin nicht.
    Unter Studiobedingungen wird es mit dem 1066 garantiert bessere Ergebnisse bringen - ich vermute auch einen besseren Rauschabstand.

    Ich habe damals auch zwischen 166 und 1066 geschwankt. Kaufentscheidend war die ablehnende Haltung einiger Gasttechniker bezüglich der 166. Beim 1066 gibt es keine Diskussionen.
    Ich nutze die 1066 zusammen mit BSS402 in einem Rack.
    Für Vocals nehme ich die 402, sonst arbeite ich tausendmal lieber mit dem 1066!
    Der 402 rasiert alles gnadenlos weg, dem 1066 würde ich mehr "unauffällige Musikalität" zuweisen. Als Dynamic für Instrumente nutze ich nur 1066.

    Ich empfehle dir also den 1066, der 166 macht den Job genauso gut - ist aber nicht Bundesliga!
    Stefan

  • SPL Transient designer

    • rockline
    • 15. Oktober 2002 um 19:08

    wora, dass ist gut - dann reicht die 2 Kanal Version!
    Spare ich mir Geld für was anderes -grins-
    Stefan

  • Mike in Line-In

    • rockline
    • 14. Oktober 2002 um 20:45

    das gibts doch garnicht....Philipp, ich habe es am Telefon nicht so schnell geschnallt.

    Da haben wir schon zig Gigs zusammen gemacht, und ich merks erst jetzt!

    Ist irgendwie ne blöde Situation in sonem Forum, man erkennt die bekanntesten Leute nicht...so was!

    Am 23.November geht unsere Herbsttour ja los, spätestens da können wir uns über mein Brett vorm Kopf totlachen!
    Stefan

  • Phaseplug-Design, die 2.

    • rockline
    • 14. Oktober 2002 um 17:16

    Peter,
    habe gerade deine Bilder vom Coaxtop gesehen!

    Hast Du die aus Krefeld bekommen?

    Wir hatten mal genau die gleichen Dinger gebaut, waren insgesamt 16 Stück - und die Eisenstreben für die Treiber kommen mir sooooo bekannt vor!

    Wir hatten unsere Coaxe recht schnell wieder ausrangiert, aber der Kumpel aus Krefeld hatte die noch etwas länger......wenn Du die gekauft hättest.....was wäre die Welt klein....
    Grüße
    Stefan

  • Phaseplug-Design, die 2.

    • rockline
    • 14. Oktober 2002 um 17:16

    Peter,
    habe gerade deine Bilder vom Coaxtop gesehen!

    Hast Du die aus Krefeld bekommen?

    Wir hatten mal genau die gleichen Dinger gebaut, waren insgesamt 16 Stück - und die Eisenstreben für die Treiber kommen mir sooooo bekannt vor!

    Wir hatten unsere Coaxe recht schnell wieder ausrangiert, aber der Kumpel aus Krefeld hatte die noch etwas länger......wenn Du die gekauft hättest.....was wäre die Welt klein....
    Grüße
    Stefan

  • TC Finalizer Express

    • rockline
    • 14. Oktober 2002 um 17:05

    Ich hatte vorhin mal kurz mit unserem Vertriebsmann für Altair telefoniert. Dabei kamen wir auf mein Problem oben zu sprechen.

    Er kannte das Problem mit den Digitalcontrolern genau - es liegt am zu geringen Dynamicumfang der Geräte.


    Unser JBL hat zudem nur 20 Bit Wandler, die sind halt schnell erledigt - und dann zeigt er eben "Clip" an.
    Der Dynamicrange des DSC260 soll deshalb nur 115dB betragen!

    Weiß ich nun, und ich werde vorerst wie gewohnt damit umgehen.

    Meine Frage nach dem Finalizer, den die auch im Vertrieb haben, konnte er mir Ausreden.

    Dieses Gerät würde zwar konkrete Limits setzen können, aber der Sound würde bedingt durch die internen Wandler des TC nicht unbedingt besser werden.
    Im Studio bei konstanten Signalverhältnissen ist das Gerät eine Bereicherung, im Livebetrieb soll es nicht wirklich toll sein.

    Eine Bereicherung wäre der DBX Quantum - der aber auch wesentlich teurer ist!

    Also Fazit, Finalizer Express wird doch nicht angeschafft - vorerst auch kein Quantum.

    Besser wäre ein neuer Controler mit 24Bit Wandlern und einer ordentlich arbeitenden Limitersektion im Ausgang - dann wäre das Thema zu den Akten gelegt.
    Muß mich mal um BSS kümmern.....
    Stefan

  • Mike in Line-In

    • rockline
    • 14. Oktober 2002 um 16:53

    starstage, sag mal.....kennen wir uns eigentlich?

    Du bist doch nicht der Philipp den ich kenne, oder?
    Dann hätten wir doch schon etliche Gigs zusammen mit der Folkrockband gemacht, du Backliner - ich FOH?!

  • SPL Transient designer

    • rockline
    • 14. Oktober 2002 um 15:08

    wora, dass klingt ja gut und vielversprechend - so hab ich mir das vorgestellt.
    Mir schwebt die 4 Kanal Version vor, Kick und Snare, Bass und evtl. Vocals?

    Ersetzt die Anwendung im Leadvocalkanal meinen BSS402?
    Oder soll ich beide gleichzeitig einsetzen, sozusagen erst komprimieren und danach noch mal was mit dem Tr.Designer nachregeln?

    Was mich etwas mutlos macht ist der immense Preis für das 4 Kanal!

    Oliver, die Firma sitzt in Niederkrüchten - das ist wirklich nicht weit weg. Aber ob die unserem Laden gute Kurse anbieten können weiß ich nicht. Ich kaufe ja nicht wer weiß wieviel da ein.

    Fragen kann ich ja mal, brauchst du denn irgendwas von SPL?
    Stefan

  • SPL Transient designer

    • rockline
    • 13. Oktober 2002 um 18:38

    Bin grad auf was gestoßen: den SPL Transienten Designer!

    Wer hat das Teil schon mal benutzt, macht das Gerät wirklich Spaß und wofür kann man es sinnvoll/effektiv nutzen?

    Ist das Preis/Leistungsverhältnis gegeben, viel dran ist ja nicht!

    Ist das ein analoges Gerät?

    Stefan

  • Transport

    • rockline
    • 13. Oktober 2002 um 13:24

    wir hatten früher mal einen Fiat Ducato und sind Sonntags immer mit dem Anhänger gefahren.
    Der Ducato hatte keine Scheiben, 3.5 Tonnen und galt somit als kleiner LKW!

    Inzwischen fahren wir 7.5T und dürfen auch damit den Anhänger am Sonntag ziehen - wäre ja auch irgendwie schlecht, wenn Samstagnacht die VA zuende wäre und man müßte den Hänger stehen lassen, nur weil inzwischen Sonntag geworden ist.

    Aber mit einem Sprinter usw. plus Anhänger gibt es überhaupt keine Probleme am Sonntag -schaue doch mal Sonntags auf der A2, fast alle polnischen Kleintransporter ziehen irgendeine Karre hinter sich her!
    Stefan

  • Transport

    • rockline
    • 13. Oktober 2002 um 13:24

    wir hatten früher mal einen Fiat Ducato und sind Sonntags immer mit dem Anhänger gefahren.
    Der Ducato hatte keine Scheiben, 3.5 Tonnen und galt somit als kleiner LKW!

    Inzwischen fahren wir 7.5T und dürfen auch damit den Anhänger am Sonntag ziehen - wäre ja auch irgendwie schlecht, wenn Samstagnacht die VA zuende wäre und man müßte den Hänger stehen lassen, nur weil inzwischen Sonntag geworden ist.

    Aber mit einem Sprinter usw. plus Anhänger gibt es überhaupt keine Probleme am Sonntag -schaue doch mal Sonntags auf der A2, fast alle polnischen Kleintransporter ziehen irgendeine Karre hinter sich her!
    Stefan

  • TC Finalizer Express

    • rockline
    • 13. Oktober 2002 um 09:52

    Nicht das ihr mich falsch versteht, die Menge an Material und die resultierende Lautstärke ist schon immens - trotzdem kommt es vor, dass der JBL DSC 260 seine digitalen Clip Leds blinken läßt.

    Das ist, um noch mal auf die Gainstruktur zurückzukommen, sehr SELTEN.

    Ihr dürft mich da nicht falsch verstehen, wir fahren das Material nicht so dermaßen in den Anschlag das alles am Ende ist!

    Beim DSC 260 zeigen die Clip Leds in der Inputlevelanzeige eine interne Übersteuerung an irgendeinem Punkt an.
    Der Controler signalisiert damit das irgendwo in der Signalbearbeitung im Digitalkreis was überläuft. Hören kann man das noch nicht - aber es stimmt mich schon stutzig.

    Bei Programm aus der Konserve, große Open Airs(bis 5000 Leute) mit Playbackshows, fällt mir aber oft auf, dass mit dieser Art von Programmaterial insgesamt höhere Lautstärken ohne die kurzzeitigen Controleroverflows möglich sind!

    Daher kam mein Gedanke an eine Multibandkompression für die Summe eines Livemixes.

    Nochmals zu dem digitalen Controler JBL DSC 260.
    Mit diesem Gerät habe ich ja die Möglichkeit eine Limiterfunktion in jeden Ausgang zu setzen. Das haben wir auch in den Parametern so eingestellt, dass unsere Yorkville Endstufen mit den (mäßigen) Möglichkeiten dieser Limiter nicht clippen können.

    Bei wirklicher Vollausteuerung des gesamten Ampings kommt es selbstverständlich vor, dass die 6 Controlerwege die Ausgangspegel begrenzen.

    Wenn nun ein Techniker noch mehr Gas gibt ist der Controler intern schon dermaßen zu, und dann blinken wieder die Clip Leds im Inputmeter.

    Wenn die Techs es nicht selber merken gebe ich einen Hinweis, dass sie etwas Pegel zurücknehmen müssen - ob mir ein Multibandkompressor vor dem Controler helfen könnte, wäre ja meine Frage gewesen.

    Aber so ein Gerät weckt auch an sich mein Interesse, daher würde ich mir gerne so etwas zulegen. Ich denke mal das ich mir eins leihen werde, um mal zu testen!
    Danke für die Antworten bislang....
    Stefan

  • TC Finalizer Express

    • rockline
    • 12. Oktober 2002 um 09:57

    Wir hatten es schon mal im Summencompressorthema, nun will ich ein Gerät nochmal konkretisieren!

    Ich benötige einen Multibandkompressor in der Summe, um unter anderem Übersteuerungen des Digitalcontrolers zu vermeiden!

    Hört sich vielleicht komisch an, aber es geschieht tatsächlich bei sehr großen VAs, dass die digitalen Clip Leds aufleuchten, und damit signalisieren das irgendwelche Parameter im digitalen Verarbeitungskreis überlaufen.

    Bislang habe ich dann halt den ankommenden Pegel reduzieren müssen - dann waren die Spitzen halt weg.

    Was wäre denn nun wenn ich das Mastersignal aus dem Pult hinterm Eq durch den TC Finalizer schicken würde?

    Erreiche ich damit eine erstklassige Pegelkompression mit ausreichender Peaklimitierung, um den Controler mit besser verdichtetem Signal anzusteuern?

    Mein Wunsch wäre eine etwas eingeschränkte Dynamic, die im Gesamtbrett dann besser aus der PA kommen soll.

    Nun habe ich mir das Manual zum Finalizer Express durchgelesen, mir kommen aber Zweifel ob dieses Gerät den Vorstellungen entspricht.
    Scheinbar gibt es auch nur ganz feste Parameterfenster für Ratio/Threshold usw. die nur immer zusammenhängend verstellt werden können. Auch störte mich der Hinweis auf Eingangspegel um die -6dB um optimale Kompressionswerte zu erzielen.

    Und die Funktion der Softclipper scheint mir auch nicht so ganz sinnig - sollen die den Finalizer vor übelsten digitalen Problemen intern bewahren?

    Irgendwie behagt mir das nicht, ein analoger Multibandkompressor erscheint mir passender.

    Was ist den beispielsweise mit dem Aphex Dominator 2, (Behringer Combinator hätte ich gerne - aber den gibt kaum jemand ab) - oder gibt es bessere digitale Kompressoren als den Finalizer in der 900 Euro Liga?

    Wer Erfahrungen mit dem Finalizer oder sonstigen Multibandkompressoren im Drive von großen PAs hat möge doch noch mal was posten!
    Stefan

  • Sinn und Unsinn von Havarieschaltungen

    • rockline
    • 11. Oktober 2002 um 20:07

    liebe Kollegen, unterschätzt nicht die Fallen der Elektronik.
    Ich kenne mich als Radio und Fernsehtechniker sehr gut mit den Innereien aller elektronischen Geräte aus.
    Und solche Baugruppen wie Netzteile haben nachfolgende Möglichkeiten auszusteigen:

    Platz 1, Lötstellen (Gleichrichter, Elkos liegen dabei ganz vorne) an allen Bauteilen.

    Platz 2 sind die LM xxx Regler, die oftmals die Sollspannung für die Linearregeltransistoren bereitstellen.
    Es kommt vor das die Sollspannung durch Alterung der Regler erhöht wird - als Folge steigt nun die Ausgangspannung an (in der Regel so um die 15 - 18 Volt pro Rail), auf Werte die teilweise der Vorspannung entsprechen (bis zu 27 Volt).

    Damit nicht die angeschlossenen Konsole in Dampf aufgeht haben die professionellen PSU einen integrierten Überspannungsschutz in Form eines Thyristor mit passender Z-Diode eingebaut.
    Der Macht nun einen kurzen, die Railfuse fliegt und der Schaden ist erst mal vom Pult abgewendet.

    Nun ist aber Service an der PSU fällig, beim Job geht das kaum (nur die allercoolsten Techs holen jetzt den Lötkolben raus, und haben auch noch die passenden Ersatzteile parat).

    Natürlich können auch die Leistungstransistoren den Geist aufgeben, der Trafo kann sogar durchbrennen.

    Den Supergau vom Adminbericht mit der falschen Netzspannung beim Einschalten möchte ich mir mal besser gar nicht vorstellen - da ist dann schon erheblich was zu befürchten!

    Alles in allem bringen mich diese Gedanken dazu immer eine 2. PSU an Board haben zu müssen.
    Zur Not kann die auch umgesteckt werden, keine Frage. Aber bei amtlichen Produktionen mit Tourmanagagern und Fremdtechnikern usw. möchte ich lieber nicht im Störfall erklären müssen, warum ich jetzt mal was umstöpseln muß. Wäre ja Oberpeinlich!

    Die Kollegen mit einem Netzteil auf dem Job bewundere ich immer wieder für ihren Mut und Optimismus.
    Wer 2 Netzteile mit hat kann auch davon ausgehen, dass nichts ausfällt.
    Das hat Murphys Gesetz zur Grundlage! Was kapputt gehen dürfte geht nicht kapputt, was man nur einmal dabei hat geht mit Garantie kapputt!
    Deshalb haben wir (bitte nicht lachen) auch immer einen 2. Controler fürs PA im LKW!

    Würde das Gerät schlapp machen ständen wir genauso doof da. Könnte dann den Rest der Show zwar mit den Mids im Fullrange fahren, käme aber irgendwie nicht so dolle an!

    In letzter Konsequenz seid ihr es den Veranstaltern/Kunden schuldig, fürs übelste Vorbereitet zu sein.
    Und ich weiß durch meine Erfahrung, was mit Geräteinnereien alles passieren kann.

    Nehmt also die 2. PSU mindestens mit, Havarieeinheit kann der begabte Elektrolurch selber bauen - die anderen Kollegen stecken im Störfall um.

    Alles andere wäre echter Leichtsinn und gehört nicht ins sorgfältig geplante Versanstaltungsmanagement.
    Stefan

  • Soundcraft Series 2

    • rockline
    • 11. Oktober 2002 um 12:42

    den Stecker bekommst Du bei RS Components. Ist nichts außergewöhnliches.

    Wir haben den Stecker aber auch nur einmal, und haben ins Case einen 10 poligen Harting gebaut. Dieses Steckersystem haben alle PSU und Pulte in unserem Laden - wir können also alles untereinander kombinieren, vorausgesetzt die PSU Leistung passt zur Konsole.

    Sogar die kleinen Wizard von A&H haben kein integriertes Schaltnetzteil mehr bei uns. Statt dessen gibt es da auch den 10 poligen, und wir können bei ganz wichtigen Shows auch eine Havarieunit mit auf den Job geben.
    (die interne PSU der Wizards ist ziemlich knapp dimensioniert! Eine echte Achillesverse der 19" Rackmixer - wenn das auf dem Job ausfällt geht erst mal nix mehr.)

    Für kleine Einsätze tut es ein Standalone RPS10 von einer 32er GL4!

    Alles immer im grünen Bereich!
    Stefan

  • Digitalcontroller-Flankensteilheit

    • rockline
    • 10. Oktober 2002 um 17:43

    Ich habe da einiges an Erfahrung über meinen Spieltrieb bei VAs sammeln können.

    Wir verwenden einen JBL DSC 260, damit kann ich nachfolgende Filter realisieren:

    12, 18, 24, 48 dB, umschaltbar zwischen Butterworth und Linkwitz Riley.

    So, ich hab es Live ausprobiert - richtig großes Besteck mit 2 x 10kW und tausende Leute, und dann einfach mal so Parameter verändert.
    Ergebniss: nicht der Rede wert, man hört einen Unterschied zwischen 12 und 24dB, und einen zu 48dB - ist ja klar. Aber die Soundunterschiede sind so minimal, man kann nicht einmal beurteilen, ob das eine oder das andere nun "besser" sei!

    Auch BW und LR ist akustisch, subjektiv nicht besser/schlechter festzumachen.

    Ich habe mich für LR Charakteristik entschieden (soll besseres Phasenverhalten bewirken) und 24dB Steilheit. Das schont die Treiber.

    Auch noch eine Bemerkung zu Delaykorrekturen zwischen Midhörnern und 2" Treibern.
    Da lache ich inzwischen drüber! Hört kein Mensch, ob der 2" einige Millisekunden korrigiert ist.
    Ich habe das exsessiv ausprobiert - da müßt ihr schon richtig was verschieben, bevor sich da akustisch beim Job was tut! Und man merkt erst dann was, wenn die Mitten schon etliche Millisekunden aus dem Ruder laufen.

    Wer es nicht glaubt....bitte selber ausprobieren!

    Das alles spiegelt nur die Praxis wieder. Im Meßlabor sieht die Welt ganz anders aus - keine Frage, dass ist klar.

    Aber mich ärgert immer wieder der Schwachsinn, den einige Berichte über das Superultraentzerrte und zeitangeglichene Obergutundsauberconcertsystem zu Tage bringen.

    Das ist so dämlich, man könnte meinen es ginge überhaupt nicht anders als mit digitaler Spezialoptimierung.

    Die Möglichkeiten habe ich, mir kann also keiner was erzählen - hören und beurteilen in gut und schlecht kann niemand.

    Daher sollte man auch solche Themen wie Filtersteilheit in Bezug auf den Klang nicht überbewerten!
    Grüße
    Stefan

  • Soundcraft Series 2

    • rockline
    • 10. Oktober 2002 um 17:10

    Die Havarieumschalteinheit kann man selber bauen. A&H verwendet im Originalsplitter eine Remotecontrolunit - auf die können wir verzichten!
    Wir haben alle A&H GL4000 Konsolen in unserer Bude mit 2 Netzteilen und selbstgebauter Havarieeinheit ausgestattet.

    Klappt einwandfrei!

    Leider sind die PSU fürs verlangte Geld auch nicht so stabil. Das Innenleben der RPS11 ist eigentlich ziemlich grob gemacht. Erinnert irgendwie an ein Einhell Autobatterieladegerät!

    Deshalb haben wir uns 2 Netzteile zusätzlich vom alten Mitec Event angeschafft. Diese PSU ist supergut geregelt und auch sonst tausendmal besser als die RPS11. Nach einer kleinen Umbaumaßnahme bezüglich der Stecker gehen diese an den GL 4000 wie eine Eins!

    Und das Mitec PSU 500 ist nur halb so teuer wie das A&H RPS 11.

    Auch die Netzteile von Yamaha für das M3000 sind für 500.- unschlagbar! Besser als RPS 11 und die Havarieschaltung ist gleich eingebaut. Die Yamahas werden einfach miteinander verlinkt, und fertig ist die Laube!

    Ansonsten bleibt zu sagen, dass A&H es tatsächlich geschafft hat eine recht gute Akzeptanz am Markt aufzubauen. Soundcrafts Einfluß scheint im mittleren und unteren Marktbereich zu schwinden. Das Serie 2 ist tatsächlich nichts für ne halbwegs amtliche Sache.
    Spirits & Co erst recht nicht, damit kann man fast nur noch Tanzmucker bedienen.

    Zu DDA, dass waren und bleiben sehr gute Produkte. Auch der Fall des Namens DDA ändert nichts an der Akzeptanz. Ein Q II ist ein Supertisch, der auf dem Rider jedes A&H aussticht.
    Auch das recht einfache CS8 von DDA ist fast Profiliga.
    Nachteilig beim DDA sind die viel zu kleinen, fummeligen Bedienelemente - da gehen die Rock n Roll tauglichen A&H eine ganz andere Richtung.

    Ich hoffe mal das A&H das Problem der nicht immer ganz so tollen Lötstellen auf den Platinen in den Griff bekommen hat. Nahezu alle Ausfälle in Wizard und GL Pulten gehen auf defekte Lötstellen zurück.
    Ich kann ein Lied davon singen!

    Auf jeden Fall ist in unserem Hause der nächste Tisch wieder ein A&H! Ich spekuliere mit dem ML 4000, wenn Budget und die Auftragslage es erlaubt auch das 5000.
    Damit sind wir besser bedient als mit einem gebrauchten Midas XL200 - das im Grunde genommen ja auch ein DDA war/ist.

    Und XL 3 holt man sich besser Dry Hire.

    Aber ML ist noch Zukunftsmusik für uns - bis dahin werden wir noch ein/zwei Jahre unsere Produktionen mit den sehr bewährten GL 4000 fahren.
    Stefan

  • Soundcraft Series 2

    • rockline
    • 9. Oktober 2002 um 19:36

    jaja....Spirit, da kannst du den Eq vergessen.
    Eine Eckfrequenz um die 80Hz ist völlig daneben!

    Ich denke mal, dass ihr durch euer ML3000 nun in eine ganz andere Liga gekommen seid, die euch vorher nicht so vertraut war.

    Das ist dann natürlich ein Riesenschritt!!

    Ich bin ja bekennender A&H Freak - weiß also auch wie gut/schlecht die Geräte sind.

    Übrigens, Netzteil RPS11 (das gehört doch zum 3000, oder) ist nicht wirklich so toll.
    Kaufe beizeiten ein Ersatznetzteil, sonst gibt es evtl. mal eine peinliche Überraschung beim Livegig! Nur so als Tip...
    Stefan

  • FOH-Platz (Nr.2)

    • rockline
    • 9. Oktober 2002 um 19:24

    ich hab sehr viel Erfahrung mit Livegigs im Konsumerbereich (Stadtfeste/Zelte/Galas usw.), und ich muß schon sagen das wir sehr oft aufgrund Veranstaltungstechnischen Bedingungen an den Rand gehen.

    Als ich jung und neu in der Branche war, kam mir das immer wie ein absoluter Stilbruch des Beschallerdaseins vor.

    Mit den Jahren kommt die Erfahrung und der Sinn für weniger Schow und mehr Dienst am Kunden. Und es geht genauso gut!
    Ich habe doch Füße, um mal eben einige Meter zu laufen um festzustellen, wie es dort klingt!?

    Bei Stadtfesten mit großer Hauptbühne, Rockshows und Festivals, großen Open Airs ist ein zentraler FOH keine Frage, aber das könnt ihr nicht überall durchsetzen.

    Stellt euch doch mal einen Presseball mit festlicher Dekoration vor, und mittendrin eine Truppe Leute mit ihrer Burg! Und das nur weil es am Rand nicht geht?

    Dann empfehle ich solche VAs an Firmen abzugeben, die unter solchen Bedingungen trotzdem erstklassig zurechtkommen.

    Ich sage das nicht nur so, es ist jahrelange Erfahrung, die mich zu dieser Dienstleistungsüberzeugung bringt.

    Das gleiche gilt fürs Festzelt mit 1500 Besuchern und der allseits beliebten Top40 Band. Da stellen wir uns doch nicht mitten rein!
    Am Rande sind die ruhigen Eckchen, schönes gemütliches Foh und Licht gebaut - da sehen und hören wir fast genauso gut, und die Mädels sehen euch (für die, die ein Pult als Egostütze brauchen) trotzdem!
    Stefan

  • Soundcraft Series 2

    • rockline
    • 9. Oktober 2002 um 19:09

    nun entspannt euch mal wieder!

    Der neue Equalizer wird wohl kaum anders sein als alle anderen amtlichen Eqs in Pultkanälen.

    Und eine Eckfrequenz im Bass bei 60Hz ist ja auch schon ein alter Hut. Und das ML 3000 macht auch nicht mehr als +-15dB, warum also soviel Euphorie?

    Nichts für ungut, A&H ist schon sehr gut - aber wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen.
    Stefan (selber A&H user, aber "nur" GL4000)

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