hab ich extra geschrieben, weil ich damit die Grobmotorik solcher Festivaldimensionen unterstreichen wollte. Ich glaube nämlich kaum, dass die Aufschlüsselung in elektroakustische Details bei solchen Festlichkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Soweit ich das kenne ist man schon froh wenn es funktioniert, und müsste sich im Gegensatz zum Klassikkonzert im Freilichtheater kaum Sorgen um gewissen Schönklang machen. Dennoch wird speziell bei solchen PA Systemen viel zu viel Aufwand in Simulation etc. gesteckt, wo das Ergebnis am Ende manchmal nicht besser als vor 30 Jahren ist. Und nee...ich bin nicht ewig gestrig, auch wenn ich schon ü50 bin.
Beiträge von rockline
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wahrscheinlich sind die Nearfills um ein paar ns falsch delayed...
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Nach wie vor eine vollkommen unterbewertete Band, und immer wieder interessant das der Johnny Gioeli so oft nach Deutschland kommt
@billbo..Konsole habe ich gekauft, und die Europa ist weg..
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BSS DPR402 > 550.- Netto!
Zustand gut. -
wora; da steht tatsächlich alles was man wissen sollte. Warum bieten die das eigentlich nicht direkt als Paket an? Die Infopolitik der Angebote im Netz ist auf den ersten Blick verdummblödung....
Marco; LS9 ist inzwischen aufgrund des immer noch hohen Preises uninteressant. Ich würde aber weder das Yamaha noch das A&H gut finden, auch das M7 ist nicht so mein Fall. Für billige Clubjobs und Hobbycombos reicht auch das günstige X32, und für Festivals muss eh was gescheiteres her, um wenigestens den ein oder anderen internationalen Rider überstehen zu können ohne Überzeugungsarbeit im Vorfeld leisten zu müssen. -
Guma...ich wollte mir jetzt nicht alle 18 Seiten im GLD Bericht durchlesen um vielleicht den Lieferumfang herauszubekommen. Bei Thomann, MusicStore etc. steht lediglich das hier 48 Kanäle machbar sind. Einen direkten Link auf zusätzliche Stageboxen gibt es nicht. Bei 5400.- hatte ich in Erwägung gezogen das so etwas dann "einfach dazu gehört".
Wenn wir das mit einem LS9 vergleichen haben wir zumindest schon mal 32 physikalisch funktionierende Kanäle am Pult, und weitere 32 optional erweiterbare Eingänge.
Meine Frage ist also als einfache Frage für bequeme Leute gedacht. Und ich wusste tatsächlich nicht das man die Stagebox extra kaufen soll - denn das ist irreführend beschrieben. Ich habe es mir zwar denken können, aber ein Funke Hoffnung auf eine Komplettlösung darf ja erlaubt sein. -
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Jetzt habe ich mir auch mal angeschaut was ein GLD 80 ist.
Was bekommt man denn für die 5400.- im Laden? Nur dieses Bedienteil, oder gehört da schon der ganze Spaß für die offensichtlich verfügbaren 48 Eingänge dabei? Bei den üblichen Anzeigebeschreibungen ist nicht zu erkennen ob diese Stagebox dazugehört. Und so wie ich das sehe kann man an dem Bedienteil nur 4 Eingänge vorfinden. Was geht also für die 5400.-.....was ist im Lieferumfang? -
In der SL2 sind zwei 12er von Ciare eingebaut. Diese LS kann man aber so nicht kaufen, hab's mal versucht über Seeburg - die konnten diesen OEM nicht identifizieren. Ersatz 12" gab es damals nur über einen Münchener Vertrieb, der mir für so ein Ding > 400.- abgeluxt hatte. Für einen 500 Watt 12er mit 3" Spule und Ferritmagnet.
Allerdings klingt dieser 12er extrem fürstlich, spielt saulaut aus dem Horn ohne dabei auch nur im geringsten nach Tröte zu klingen.
Als HF ist ein TOA 1,4" eingebaut. Ein japanischer Treiber mit vorzüglicher Verarbeitung (es gibt überhaupt keinerlei Korrosionsausbildungen innen oder außen) und einer 3" VC. Der Treiber ist dem Altec 241 nachempfunden. Allerdings mit einer wesentlich besseren Spule. Eine originale Altec 241 Spule hatte ich als Ersatz mal probiert - das hielt genau den Soundcheck lang.
Der TOA 1,4" ist in der SL2 mit brauner Ferrofluidpampe bei AP ausgestattet worden. Das ist eine super Sache. Ich habe das nachträglich wieder in den (mit einer original TOA VC) reparierten Treiber eingebracht. Für die Altec Spule hatte ich das entfernt, weil selbige einen Papierspulenträger hatte.
Die SL2 benötigt ein merkwürdiges Setup mit schier unglaublichem Highshell - ist aber damit obenrum richtig lebendig. Trennfrequenz ist 1K zwischen 12ern und 1,4"
Bei den "heimischen Hölzern" würde ich noch "AD Systems" aus Wesel und "GAE" aus Werther vorschlagen. -
Das mit den 44Hz kommt doch von GAE.
Aber ich mache das manchmal auch weg, erwähnte ja schon mal die "Art des Festes"....denn oft ist so tief nichts zu holen. -
Es scheint ja schon mal ein interessantes Thema zu sein, drei Seiten in so kurzer Zeit mit vielen guten Infos hätte ich nicht erwartet.
Offensichtlich ist das Dilemma bekannter als es hier im Forum an Resonanz in Form "habe ich auch" vermuten lässt: ich habe doch einige Mails dazu bekommen.
Der Tenor scheint immer gleich - das wackelt einfach auseinander, weil hier scheinbar keine allzu langfristig haltbare Konstruktion vorliegt.
Schade drum, denn vom Sound her finde ich den P300 gar nicht so schlecht.
Ich bestelle die Tage eine ebay Sicke und frickel das zurecht. Das wird ja eine Hong-Kong Sicke sein, und es mag angehen das die mal richtig Müll ist, oder einfach doch besser als das italienische Original. Außer 29.- Lehrgeld und ein wenig murksen kann man nicht viel riskieren. Wie auch immer - das Thema habe ich nicht alleine, auch wenn die Betroffenen im Forum nicht so weit vertreten sind.
Uns stehen wieder aktuell 3 Tage Stadtfest bevor, und ich freue mich schon auf das ein oder andere "Krack-krack-krack" mit dem Zuruf an den Kollegen......"mach mal Stecker raus"...... -
unknown_artist: der Gain der Endstufen ist 36dB, und die Limiter stehen bei 2dB, der Overshoot bei 4dB (BSS 366). Attackzeit Medium, Bandgain im Controller liegt je nach Menge der aufgestellten Pappen zwischen +6dB und 0dB (muss man jeweils hören und zurechtschrauben), dazu noch ein paar dB je nach Art des Festes bei 44Hz. Ausgerechnet habe ich die Limitersettings nie, sondern im laufenden Betrieb via scanning am Oszilloskop justiert. Immer knapp vor Clip und fertig....wir überwachen definitiv in erster Linie die Endstufe in Bezug auf Übersteuerung - nicht was die Box vertragen könnte! Im Endeffekt sind mir die 1000W Herstellerangaben auch egal, denn wenn der Lautsprecher im vorliegenden Fall akustisch/pegeltechnisch nicht kann was wir erwarten ist es das falsche Modell! Wenn deshalb die Sicken reißen - dann ist das eine Erklärung, und der P300 der Sache nicht gewachsen.
Bei Fremdtechs bremse ich oft via Threshold bei 0dB die PA früher aus. Ich selber (und mir gut bekannte Techniker) komme ich mit der zur Verfügung stehenden Dynamik bei offenerem Threshold ohne die Bässe zu überfordern eigentlich prima zurecht. Es klingt zumindest so wie es mir gut gefällt.
Und die Lautsprecher bekommen selbstverständlich ordentlich was auf den Hut, soll ja auch was rauskommen. Und wie ich schon erwähnte wären qualmende Spulen oder abgerissene Spider wegen zuviel Alarm ja mal ein stiller Hinweis vom Lautsprecher in Richtung "Jungs, so geht's nicht. Aber aus dieser Richtung kommt kein Hinweis auf Überlastung.
Nur diese Sickenbröselei ist einfach blöde.Mechwerkandi: verstehe ich jetzt nicht so ganz. Was unterscheidet denn die Montage von vorne mit der von hinten? Klar hat der Lautsprecher "extra" einen Dichtrand vorne drauf - aber die normale Einbauversion bei Lautsprechern ist doch nahezu immer von vorne (bzw oben) auf die Schallwand.
billbo: so ähnlich haben wir ja auch schon rumgebastelt. Zwar mit einer anderen Art von Pattex, der im Endeffekt aber nicht hielt da eventuell zu hart geworden (meinte mein Kollege, denn ich hatte den typischen gelben Pattex einmal rundumgekleistert. Parameter sind erst mal zweite Geige.....Gas geben und bummern lassen (bei Geld sparen bis die Spule schrottreif ist) steht im Vordergrund.
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Ja, ganz einfach von oben auf die Schallwand.
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Guma, 14 bis 16 Jahre sind ja sehr beachtlich. Vielleicht hast du die nicht so stramm laufen lassen?
Es kann schon sein das wir die P300 zu sehr fordern, aber ich muss auch sagen das da schon gut was rauskommt. Man hat uns auch schon öfter gefragt warum die Subs bei uns besser spielen als beim "Discoteam XY" vom Nachbardorf.
Dennoch liegen die Settings im Controller im üblichen Rahmen, die Limiterthresholds sind eher moderat gewählt, und die Endstufen clippen nicht permanent. Ich mache das Geschäft ja auch nicht erst seit vorgestern, und kann auch ganz gut einschätzen "was geht, und was nicht".
Die gerissenen Sicken sind alles andere als witzig. Das dir das bisher nicht bekannt ist mag eventuell an einer anderen Sickenkonstruktion aus den 90ern liegen. Ich weiß es nicht. Unsere P300 sind alle so zwischen 4 und 12 Jahre alt, und mehr als die Hälfte ist schon reconed. Die reparierten P300 halten dann wieder eine Zeit lang, und dann gibt es wieder Risse.
Wenn ich den Finger im Bild jetzt zur Seite bewegen würde reißt die Sicke munter weiter...wie Butter...regelrecht durchgerockt und spröde.
Sofern es im Allgemeinen nicht viele Probleme mit diesen Fehlern an RCF P300 Lautsprechern gibt, liegt es vielleicht tatsächlich an unserer zu hohen Anforderung. Dann ist das der falsche Lautsprecher
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Danke für die Information.
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Ich habe vorhin mal so ein defektes P300 Klapperchassis vor die Linse geholt:
Da wo mein Finger durchschaut ist die typische Zone wo die Dinger zerreißen.Natürlich ist der Spider einschließlich Spule wie neu. Ich erwähnte bereits mächtig stolz zu sein, wenn wir die Dinger wenigstens elektrisch verheizt hätten.
Die komplette Membrane sitzt im übrigen Krumm und schief im Chassis. Warum kann ich nur mutmaßen, kommt wohl vom stehenden Einbau mit entsprechender Lagerung etc.
Die defekten Bereiche sind immer an der äußeren Rille. Rechts sieht man die Reste von Pfuschereien (ja, auch wir versuchen Geld zu sparen) mit Pattex über so einem Riss - was aber nicht hält. Die Seite wo im Bild oben der Finger zu sehen ist befindet sich links im Bild. Aber die Sicke ist komplett rissig, spröde und unflexibel. Ich bin inzwischen echt ein wenig angesickt von dem Mist.
Ich schwanke noch zwischen 1) Thomann Reconekit für 105.- Euro, 2) neuen Sicken für 29.- vom ebay, 3) oder Schrotttonne. Letztere Option ist bei der Menge an Chassis allerdings ein Vauxpas, so das wahrscheinlich Version 2 dicht gefolgt von der bekannten Version 1 zum tragen kommt.
Mir wurde mehrfach der 18sound LW1400 als sinnvolle Alternative genannt. Wenn diese Lautsprecher nach 1...2 Jahren genauso mies aussehen wäre das aber auch Kappes. Vor kurzem haben wir defekte RCF 18er gegen Celestion FTR18-4080HDX getauscht, die bei gleichem Preis wesentlich besser gemacht sind. Mir kommt es aber so vor als hätten die einen leicht schwächeren Tiefbass, was aber durch entsprechend mehr Feuer aus dem Signal wieder kompensiert werden kann. Der Celestion hat doppelte Zentrierung und eine besser aussehende Sicke. Ob der auch länger hält kann ich natürlich noch nicht einschätzen.
Naja, schauen wir mal was wir machen werden. -
Danke in die Runde und an Bernd. Gute Hinweise, und vor allem die Erkenntnis das der alte P300 zwar ordentlich Alarm macht, aber im Grunde genommen genau so schlapp ist wie ich mir schon gedacht habe.
Am Preset kann es natürlich liegen - aber daran kann man wenig ändern. Da soll ja das rauskommen was es eigentlich auch macht. Nur das die Stabilität der RCF Sicken ein Treppenwitz ist. Mit verbrannten Spulen haben wir kaum Ärger. Die Endstufen sind gut, und auch die Limitereinstellungen in den 366T Controllern passen optimal. Wenn die Sicken halten würden, dann hätten wir in gefühlten zehn Jahren RCF P300 nur zwei Chassis zu beklagen. Wegen der spröden Sicken sind es leider ganz viele geworden.
Gut soweit. Schrottkübel vollmachen und 18sound kaufen :wink: -
Ich weiß nicht was da aktuell eingebaut ist. Da war mal was wegen der Einkaufspreise bei RCF oder so, habe aber keine Ahnung was die dann verbaut haben. Gewicht spielt keine Rolle, ob 4kg oder 10kg Lautsprechergewicht ist jetzt nicht so spannend, weil der Preis hier deutlich im Vordergrund steht.
Das blöde ist leider das ein kompletter Tausch der Chassis einfach zu teuer ist. Pappe neu reinkleben ist ja für schmales Invest getan, wobei das nur wegen der dämlichen Sicken eine Schande ist.
Was ist denn von Austauschsicken bei ebay zu halten? Kriegt man sowas eingebaut, bzw. die alte Sicke abgelöst? -
Ja genau, BR118 / 218.
Lowcut steht bei 24dB/33Hz/LR, Tuning ist natürlich schon heftig...44Hz, schmale Güte (0,35) und ein paar dB ins Plus. Klingt ja auch nicht verkehrt, und ohne dieses Tuning kommt ja nix.
Sofern es aber einen Basslautsprecher geben sollte der besser geeignet ist - welche Alternative macht das gescheit mit? Die originale Bestückungsidee vom Basskistenentwickler ist leider in dieser Applikation nicht haltbar. Oder die Leistung zu hoch...wie auch immer...ein Haufen Alteisen sammelt sich da an.Mechwerkandi: genau da reißen die...am Rand und manchmal auch in der ersten Rille.
Zitat von "marcoboy"Ich habe noch 9 oder mehr defekte hier

...wir haben einen ganzen Keller voll mit dem Schrott... -
Tach zusammen,
wir haben eine Menge 18er vom Typ RCF P300 im Einsatz. Und immer wieder reißen bei den Dingern die Sicken nach wenigen Jahren (im Schnitt 1,5 Jahre - dann platt).
Ich weiß...ist Verschnitt und gehört zum Geschäft. Aber das geklapper beim Soundcheck, wenn wieder einmal ein Lautsprecher im Herrn ist, geht mir gelinde gesagt langsam auf die Eier.
Frage in die Expertenrunde: ist der P300 eigentlich besonders anfällig für diesen Mist? Oder besser gefragt - RCF allgemein? Bei den S800 sieht das genauso bescheiden aus.
Dann die Frage zur Alternative: halten 18sound oder B&C besser?
Wenn wenigstens die Spulen wegqualmen würden, dann könnte man sich ja ob der gigantischen Verstärkerleistungen auf die Schultern klopfen. Aber diesen Sickenmist braucht niemand.