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Beiträge von rockline

  • Sammelbestellung Gaffa NEON

    • rockline
    • 25. Mai 2012 um 17:36

    So etwas kann man doch auch in kleinen Mengen bei AH bekommen. Ob das jetzt "neon" im erwarteten Sinne ist kann ich nicht sagen. Aber so ein buntes Band braucht man ja auch nicht wirklich...
    http://www.adamhall.com/de/Klebebaender.html

  • 3 Jahre und 5x t-amp TSA 4-700 weiter. ..

    • rockline
    • 1. Mai 2012 um 19:19

    Ich weiß nicht....hatte jetzt ein paar Tage eine Crown XTi4002/2 hier, und fand die Endstufe gut.
    Das Gerät ist technisch interessant gemacht. Zur Zuverlässigkeit kann ich nichts sagen - aber die Tests waren alle 100%!

  • 3 Jahre und 5x t-amp TSA 4-700 weiter. ..

    • rockline
    • 29. April 2012 um 21:46

    Zur Wirtschaftlichkeit von Reparaturen kann ich auch noch ein wenig beitragen. Man muss jedoch genau abwägen was getan werden muss? Ich mache ja sehr viel Reparaturservice, und weiß daher recht gut wieviel Zeit mitunter nötig ist um eine defekte Endstufe wieder zu richten. Manche Geräte kann ich aber einfach nicht sinnvoll reparieren, weil die dafür nötige Zeit echt zu viel ist. So sind zb LD Endstufen recht komplex geschaltet, und im Fehlerfall selten ohne großen Zeitaufwand zu reparieren. Da sage ich dann oft das es nicht geht. Ein anderes Beispiel sind Yorkville, die ebenfalls nicht "mal eben so" zu machen sind, aber aufgrund des Neupreises immer noch lohnen instandgesetzt zu werden. Weiterhin sollte man bedenken das SMD Bords kaum reparierbar sind, und im Servicefall immer zum Vertrieb sollten. So kann ich zb mit einer SMD bestückten RAM Endstufe im Reparaturfall wenig machen, im Gegensatz dazu eine eher einfach wirkende LAB im Handstreich instand setzen.
    Um beim TSA 4-700 zu bleiben müsste man im Bedarfsfall genau prüfen was alles defekt ist? Sollten nur Endtransistoren defekt sein lohnt sich das immer. Ist aber auch Treiber-, Bias- oder Differenzeingangsstufe zusätzlich kaputt wird's zeitaufwändig - und als Auftragsarbeit etwa halb so teuer wie der Neupreis der Endstufe.
    Man kann das nicht so pauschal sagen. Inzwischen lehne ich viele Geräte direkt ab, weil das einfach zuviel Zeit und fragwürdigen Erfolg bedeuten würde.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 22. April 2012 um 22:29

    Vielleicht zum Abschluss der Diskussion um die Werkzeugkiste:
    Wie sollen die Kammern (als regulierende Stelle) denn die Qualifizierung überprüfen? Etwa durch die Frage "kannst Du das denn auch?"
    Ein vorgelegter Meisterbrief erklärt doch alles.

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 22. April 2012 um 17:42

    Soweit ich das zu beurteilen vermag hat man sich bei Behringer mit dem X32 sehr viel Zeit für die Entwicklung gelassen. Das Pult ist hier in Deutschland entwickelt worden, und ein Blick unter die Haube zeigt richtig gute Struktur, bzw das was eigentlich heute technisch üblich ist.
    Wie sich der Verkaufspreis genau berechnet kann ich auch nicht einschätzen. Auf keinen Fall kann man vom Verkaufspreis Rückschlüsse zum Innenleben machen, die Komponenten aus denen das Gerät besteht habe ich in Augenschein nehmen können: impressed!
    Aber es ist wie bei so vielem anderen; warum kostet zb ein RME Fireface 800 über 1200 Euro? Da ist auch nichts besonderes drin :?:
    Und die Stagebox zum X32 mit 16in und 8out + 2 x ADAT auf AES50 kostet nur 750 Euro. Beim RME sind im Umkehrschluss aber weder die Bauteile wertvoller, noch die Lötstellen oder pcb's besser.

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 22. April 2012 um 16:49
    Zitat von "wora"


    ...und genau so geht es mir mit meiner iLive, die optik mag etwas billig erscheinen, aber mit dem inhalt bin ich seit jahren sehr zufrieden.
    man könnte sagen:" aussen pfui, innen hui" ;)

    Nun ja, du erwähnst es halt gerne. Da dachte ich mir das mal zu vergleichen.

    guma: Marge am Produkt für die Unternehmensgewinne spielt eine große Rolle bei überschaubaren Stückzahlen. Es sei denn man kann den Gewinn über die Verkaufsmenge generieren. Mit dem Zeug was eingebaut ist hat das nichts zu tun.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 22. April 2012 um 16:34

    Ich schließe das jetzt für mich hier mal ab.
    Nach wie vor ist es Tatsache das die aufgezählten Handwerksberufe dem Rolleneintrag unterliegen - warum, wieso, weshalb kann man lange diskutieren. Es ist derzeit noch so, und ich halte den Nachweis einer Qualifikation (in welcher Form auch immer durch die Kammer geprüft) für richtig.
    Durch diese Regelung wird es - grob gesagt - einem Gärtner untersagt elektrischen Kram zu machen. Da die IHK sich in keinster Weise darum kümmert welche Zugangsvoraussetzungen ihre Mitglieder für ihr jeweiliges Geschäft haben, lobe ich das vorgehen der HWK mit den Zulassungsbedingungen.
    Die Folgen des IHK Desinteresses sehen wir ja im Veranstaltungsgeschäft, wo jeder - wie hieß das doch so schön...Holzreifenbauer?....als Veranstaltungsfirma selbstständig werden kann. Und wenn dieser Holzreifenbauer dann auch noch die Disco mit Zeug austatten will - wer hindert ihn daran?
    Das hätten wir bei Gewerbefreiheit.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 22. April 2012 um 14:51

    Hallo....es geht um den Eintrag in die Handwerksrolle! Stichwort zulassungspflichtige Gewerke, die ich weiter oben alle genannt habe.
    Daran ändert die verlinkte Seite auch nichts.
    Lustige Berufe nennen die da - Friesierhilfe für Maskenbildner, Holzreifenbauer, Reisewanderschein...was es alles gibt.
    Da im übrigen außer Mechwerkandi und ich keiner in diesem Beitrag für die Regulierung der Elektroarbeiten durch die Kammer pladiert, fühle ich mich durch "buzz" im Hinblick auf "Stammtischparolen" und "Bullshit" angesprochen, und wünsche weiter frohes schaffen beim packen der Installationskiste!

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 22. April 2012 um 13:26
    Zitat von "wora"

    stefan, da hast du mich offensichtlich missverstanden.
    ich habe mich nicht über die verarbeitung beschwert, ich wollte nach einer kritik eines mitschreibers nur darauf hinweisen, das man für so wenig geld einfach keine erstklassigen materialien und möglicherweise eine etwas nachlässigere verarbeitung erwarten sollte.

    Verstehe ich noch nicht ganz. Meinst du, dass ein X32 für 2500.-Euro schlechtere Bauteile und Platinen im inneren hat als zb ein Yamaha, Roland oder A&H?
    Genau in dem Punkt hat Behringer enorm nachgelegt. Das X32 ist keineswegs preiswert bestückt oder zusammengebaut.
    Das A&H ist doch jetzt auch nicht so der burner, ich finde das eher normal und nicht 'besser' als das X32? Vom Sound her ist das X32 ebenfalls richtig gut - dass wird sich zu deinem Favoriten nichts tun.

    spector: 80 cm breit, und kann unter einem Arm getragen werden. Ich schätze mal so 20...25kg.

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 21. April 2012 um 20:07
    Zitat von "wora"

    wer für dieses geld ein perfekt verarbeitetes mischpult-produkt aus erlesensten materialien erwartet, der kauft sich auch einen "gut erhaltenen Porsche" für 1000 Euro... 8)

    Wora, dass ist genau so gut (oder nicht gut) verarbeitet wie ein A&H. Das tut sich echt nicht viel, denn am reinen Verkaufspreis kann man schon lange kein Produkt mehr einsortieren.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 21. April 2012 um 19:53

    Hier wird die ganze Zeit über die rein fachliche Qualifikation diskutiert. Das ist nur ein Teil des Meisterschulen Inhalts.
    Ein Handwerksmeister macht schon mal grundsätzlich einen Ausbilderschein, und wird zwei Jahre lang in Vollzeit zu diesen Themen intensiv ausgebildet:

    Grundlegende Qualifikationen der Elektrotechnik, Elektronik, Digitaltechnik mit mathematischen Anwendungen
    Mess- und Reglungstechnik
    Anwendung der berufsbezogenen sicherheitsrelevanten Gesetze, Normen, Regeln und Vorschriften
    Projektierung und Fachkalkulation
    Energie- und Gebäudetechnik
    Steuerungstechnik, elektrische Maschinen, Gebäude-, Beleuchtungs- und Gerätetechnik
    aus den Bereichen Kommunikations- und Sicherheitstechnik:
    Datenübertragungstechnik, Telekommunikationstechnik, Gefahrenmeldetechnik, Meldetechnik
    aus dem Bereich Systemelektronik:
    Bussysteme, Leistungselektronik, Automatisierung, Leiterplatten (EMV)
    Auftragsabwicklung, Betriebsführung und Betriebsorganisation

    Wenn jemand der Ansicht ist das eine EFK oder ein Facharbeiter das auch alles drauf hat - umso besser, denn dann kann derjenige sich ja problemlos zur Meisterprüfung anmelden. Man muss nicht zur Schule gehen...das nur als Info. Prüfung beantragen, Ausbilderschein machen, beide Prüfungen bestehen (ne' 4 reicht), und dem Eintrag in der Handwerksrolle steht nichts entgegen. Vorausgesetzt man hat überhaupt einen Beruf der die Zulassung zur entsprechenden Meisterprüfung ermöglicht.
    Das kostet natürlich Geld, und nicht zu wenig. Aber dann steht der legalen Betätigung in zulassungspflichtigen Handwerken nichts entgegen!

    Marcel: für deinen Job gilt der Informationstechniker. Aber auch ein Elektrotechniker dürfte mit der Problematik von HF Kabelverlegung mit entsprechender Weiterbildung zurechtkommen.

    Vielleicht abschließend noch einmal die Bitte den Titel "Meister" nicht mit Typen wie dem Chef vom werner gleichzusetzen. Es gibt auch junge, und top ausgebildete Meister, die nicht 1950 auf der Meisterschule waren!

    Im übrigen sind das hier die zulassungspflichtigen Handwerke:
    Maurer und Betonbauer
    Ofen- und Luftheizungsbauer
    Zimmerer
    Dachdecker
    Straßenbauer
    Wärme-, Kälte-, Schallschutzisolierer
    Brunnenbauer
    Steinmetzen und Steinbildhauer
    Stukkateure
    Maler und Lackierer
    Gerüstbauer
    Schornsteinfeger
    Metallbauer
    Chirurgiemechaniker
    Karosserie- und Fahrzeugbauer
    Feinmechaniker
    Zweiradmechaniker
    Kälteanlagenbauer
    Informationstechniker früher Radio und Fernsehtechniker
    Kraftfahrzeugtechniker
    Landmaschinenmechaniker
    Büchsenmacher
    Klempner
    Installateur und Heizungsbauer
    Elektrotechniker der allgemeine Elektromeister
    Elektromaschinenbauer
    Tischler
    Boots- und Schiffbauer
    Seiler
    Bäcker
    Konditoren
    Fleischer
    Augenoptiker
    Hörgeräteakustiker
    Orthopädietechniker
    Orthopädieschuhmacher
    Zahntechniker
    Friseure
    Glaser
    Glasbläser und Glasapparatebauer
    Vulkaniseure und Reifenmechaniker

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 21. April 2012 um 11:19

    Marco: Jeder eigenständige Industriebetrieb hat einen Elektromeister als Verantwortlichen für die Maschinen, Installationen und das komplette Gebäudemanagement. Dieser untersteht dem hauptamtlichen Sicherheitsbeauftragten, der wiederum der Geschäftsführung rechenschaft schuldig ist. Kein Geschäftsführer würde es in den Sinn kommen einer EFK das Feld zu überlassen. Im Schadensfall muss sich in letzter Konsequenz immer der GF verantworten, und der weiß es tunlichst zu vermeiden hier etwas (qualifikationseinsparendes) zu unterlassen.
    Die kleineren Industriebetriebe müssen (bei Mangel an eigenem qualifizierten Personal) Arbeiten an den elektrischen Installationen, Maschinen, Gebäuden etc einem externen und qualifiziertem, Unternehmen überlassen. Auch wenn der Industriebetrieb einen gelernten Elektriker beschäftigt, so darf dieser außer Leuchtsoffröhre austauschen nichts machen. Im Schadensfall prüft der zuständige Versicherer wer an einer Installation etwas gemacht hatte. Hat der Industrieunternehmer einen elektrischen Umbau getätigt, der von keinem anerkannten Elektrounternehmen ausgeführt wurde (Rechnung dafür), hat er ein enormes Problem.
    Das gleiche betrifft den Gastronomen, der mal eben selber mit seinem Elektrikerkumpel ein paar Lichter überm Tresen montiert. Weder er noch sein Kumpel sind berechtigt (hier greift wieder die Berufsordnung, und letztlich der Versicherungsschutz) so etwas zu machen - auch wenn sie das noch so toll können.
    Ebenso ist die Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Stadtverwaltungen etc) für Reparaturen und Installationen in Schulen, Sporthallen, Schwimmbädern, Kulturhallen usw. an ein Unternehmen ohne Handwerkszulassung schlichtweg strafbar, da hier die Berufsordnung unterwandert würde.
    Es ist doch vollkommen nachvollziehbar, dass die Erlaubnis für gewisse Tätigkeiten mit einer Bedingung gekoppelt ist: hier Meisterzulassung und Handwerksrolleneintrag.

    DirkB: ich weiß nicht was für ein Problem du hast? Wenn du ein Ingenieurstudium abgeschlossen hast, kannst Berufserfahrung und selbstständige Tätigkeit nachweisen, dann steht einem Eintrag in der Handwerksrolle nichts entgegen. Legalisiere deine Tätigkeiten und mach hier nicht so ein Fass auf.

    Im übrigen dürfen Frisöre auch nicht ohne Meisterzulassung/Eintrag in der Handwerksrolle eine Frisierbude aufmachen. Dabei gibt es genügend Miezen auf der Straße, die nach 3,5 Jahren Ausbildung mir problemlos die Kappe schneiden könnten - aber sie dürfen's nicht. Und das ist auch gut so, denn sonst könnte meine Frisöse ihre Miete und Azubis nicht mehr zahlen.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 21. April 2012 um 08:28

    Es gibt genügend Firmen die Beleuchtung und Elektroinstallation in Gastronomieobjekten, Kulturstätten, oder sonstigen (für uns Veranstaltungsfritzen) interessanten Gebäuden machen.
    Die legal aufgestellten (Meister)Betriebe haben eine Zulassung, und der Markt braucht keine privat motivierten Elektriker die sich auch noch in diesem Sektor verdingen möchten.
    Diese Reihenfolge hat sich seit Jahrzehnten bewährt:
    a) Ausbildung machen
    b) Meister werden
    c) Eintrag in die Handwerksrolle
    d) Selbstständig Elektroarbeiten ausführen
    Wo ist das Problem? Das haben zigtausende geschafft und haben keinen Grund sich zu beklagen.

    Ein Medizinstudent darf auch erst nach erfolgreich abgeschlossenem Studium als Arzt arbeiten. Da reicht es auch nicht wenn er vorher Krankenpfleger war und anschließend ein paar Semester belegt hat um Hustensaft zu verschreiben. Ob ein Arzt was kann oder nicht spielt keine Rolle - es muss offiziell sein. Hier kommt ja auch keiner auf die Idee gegen die Bundesärztekammer auf Abschaffung des Arzttitels zu plädieren, nur weil ein paar belesene Krankenpfleger gerne eine Arztpraxis eröffnen möchten.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 19. April 2012 um 21:25

    Marco, ich glaube schon das der Elektromeister nicht immer ahnungslos ist. Es gibt nicht nur Meister Röhrich. EFK bedeutet Elektrofachkraft? TÜV Zertifikat hört sich nach Lehrgang an. Ich weiß das zb im Industriebereich viele Mechaniker auch zur sogenannten Elektrofachkraft geschult werden können. Die BGHM bietet so etwas auch an.
    Mal angenommen, man würde jedem talentiertem Menschen zugestehen als Unternehmer machen zu wollen was er meint zu können - wie könnte man dann überhaupt noch Berufe definieren, rechtlich handhaben, und für ein gewisses Mindestmaß an Ordnung sorgen?
    Mir ist das eigentlich auch egal. Wenn jemand eine Sache gut kann, dann macht er das (wenn auch illegal) sowieso. Meiner Ansicht nach schadet es dem Elektroinstallateur oder Fernsehhandwerksbetrieb genauso wenig einen gewissen Berufsstandschutz (Handwerkskammer) zu haben, wie es speziell in unserer Beschallerwelt ständig heruntergebetet und gefordert wird! Aber im Gegensatz zu den etablierten Machenschaften der Zünfte hat unsere Beschallerwelt nur einige selbsternannte Gremien mit eher fragwürdigen Zielsetzungen vorzuweisen. Deren Zielsetzungen beruhen auf ein riesiges Vorschriftenwerk für alles und nichts, aber zur unternehmerischen Organisationsstruktur der exponential aus dem Boden sprießenden "Veranstaltungstechnikfirmen" hat keiner was organisiert!
    Der IHK ist das - im Gegensatz zur HWK - nahezu völlig Latte. Beide Organisationen sind mit einer Zwangsmitgliedschaft verkoppelt. Während die IHK alles was nicht dem Handwerk entspricht aufnimmt, ist der Beitritt zur HWK mit gewissen Rahmenbedingungen verbunden.
    Mir sind im übrigen Fälle bekannt wo IHK organisierte Unternehmen mit einer beachtlichen Anzahl langzeitarbeitsloser Mitarbeiter (von der Arge zur Integration ins Berufsleben dort hin geschickt) im richtig großen Stil Schlosserarbeiten, Kücheneinrichtungen im Gastronomiegewerbe, Elektro und Sanitäranlagen in Industrieunternehmen etc ausgeführt hatte - ohne dafür überhaupt legalisiert gewesen zu sein. Als Begründung hieß es, dass die dort beschäftigten ja für die Rückkehr ins Berufsleben vorbereitet werden müssten.
    Die IHK interessiert so etwas nicht. Aber die HWK geht solchen Dingen nach, und sorgt im Umkehrschluss dafür das ein Schreinermeister mit 3 Gesellen wettbewerbsfähig bleibt, wenn der gesponsorte IHK Betrieb nicht mehr billiger ist weil ihm die Tätigkeit in von der Handwerkskammer reglementierten Berufszweigen verboten wird.
    Es schadet doch niemanden das es diese Regelungen gibt. Mir ist es wesentlich lieber zu wissen das ein Landwirt sein Feld bestellt, während ein Elektromeister seine Installation macht, und beide kommen sich nicht in die Quere. Jeder macht das was er von Amts wegen darf - und nicht das was er einfach nur kann oder könnte.
    Genau das letztgenannte haben wir in der Beschallerwelt: da gibt es jeden Tag 10 neue "Unternehmen" in jedem Ort.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 19. April 2012 um 18:30

    Das hier in Deutschland die Regelung mit der Handwerksrolle und den Meistertiteln existiert ist eine sehr gute Sache!
    Vor allem weil ausgrechnet in diesem Forum, wo so viele sich über die mauen Gewinnchancen im unteren Beschaller & Verleiheralltag beklagen, immer wieder der Ruf nach einer "regulierenden Stelle" im Falle weiterern Nachbarschaftsdumping aufkommt.

    Ich finde es zum Beipiel sehr gut, dass zwar "Jedermann" Antennenkabel verlegen kann, darf, und möchte - aber der Anschluß dergleichen dem Berufsstand geschützten Unternehmen vorbehalten ist! So gibt es immerhin noch eine regulierende Stelle die man informieren kann, sobald sich ein talentierter Bäcker auch mal als Elektroinstallateur versuchen möchte.
    In der Beschallerwelt tummeln sich ja auch genügend Steineklopfer und Leergutsammler ohne spezielle Berufsausbildung - hier ist dem freien Treiben keinerlei Grenze gesetzt.
    Finde ich das gut?
    Dann lieber die - zumindest als Einstiegshürde - vorgeschobene Handwerksmeisterprüfung mit Eintrag in der Handwerksrolle, und in Folge einen halbwegs überschaubaren LEGALEN Wettbewerberkreis. Es steht ja jedem frei das auch zu machen. Warum also hier groß jammern?

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 18. April 2012 um 12:52
    Zitat von "djobi"


    der ist gut! ;)

    Das ist tatsächlich kein Witz! Industrie & Handelskammer organisierte Firmen dürfen überhaupt keine Installationsarbeiten in der Gastronomie (und sonst wo...) ausführen. Gewerke dieser Art unterliegen der Handwerkskammer und erfordern den Handwerksmeistertitel (und Eintrag in der Handwerksrolle) für Elektroinstallation und Informationstechnik.
    Wer es nicht glaubt möge sich gerne bei den zuständigen Kammern informieren.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • rockline
    • 17. April 2012 um 07:49

    .........Meistertitel und Eintrag in der Handwerksrolle.

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • rockline
    • 30. März 2012 um 19:02

    Vielleicht zur Ergänzung noch ein paar Rauschanalysen zu den Begrifflichkeiten als Diagramm.

    Hier sehen wir eine Messung des Grundrauschens an einem durchaus sehr (!) rauscharmen Endverstärker:

    Das selbe Gerät, aber mit A-Bewertung:

    Jetzt ein Beispiel einer eher mäßigen Endstufe. Rauschen ist eigentlich fürstlich wenig - aber das Gerät surrt gewaltig trotz Schaltnetzteil:


    Zuletzt denke ich den Begriff "SN" noch einmal klären zu müssen:

    Ganz links ist die Endstufe auf maximale Ausgangsamplitude ausgesteuert. Der Pegel steht bei +37dBu. Etwas weiter rechts sind zwei Klirranteile (K2 und K3) zu sehen, und ganz unten sehen wir das Rauschen der Endstufe. Der Analyzer zeigt dabei 110dB SN Ratio an. Das bedeutet nichts anderes als +38dBu Ausgangsspannung und -73dBu Grundrauschen (A-Bewertet) macht zusammen 110dB! Der SN Ratio wird also (damit es prima aussieht) immer auf die maximale Ausgangsspannung bezogen. Das gemeine ist aber, das die Endstufe im Messdiagramm bei 37dBu Ausgangsspannung noch sehr klirrarm spielt. Würde ich bis auf sagen wir mal 41dBu aussteuern, dann sähe der SN Ratio mit 114dB viel toller aus, aber die Messgrundlage wäre dann ein verzerrtes Ausgangssignal.
    Das sinnvollste ist das Grundrauschen in dBu anzugeben, dabei die Eingänge mit 600Ohm abschließen und die Pegelsteller voll aufmachen. Werte in A sind für schön, die Angabe des eigentlichen Rauschpegels in dBu ohne Bewertungsfilter manchmal gemein :cry:
    Zusammengefasst besagt der SN Ratio eigentlich überhaupt nichts, ein 20 Watt Verstärker hätte immer sehr mäßige Werte auch wenn er sehr wenig rauschen würde. Ein extrem rauschende und surrende Endstufe könnte dennoch tolle SN Werte aufweisen, wenn deren Ausgangsspannung nur entsprechend hoch genug ist.
    Endstufe sind grundsätzlich Geräte mit dem kosntruktiv schlechtesten Fremdspannungsabständen, weniger als -80dBu Eigenrauschen (A) kann schon als sensationell betrachtet werden.

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • rockline
    • 29. März 2012 um 19:48

    Die Angabe von Fremdspannung muss nicht immer auf eine Ausgangsleistung bezogen sein. Ein Wert von zb -88dBA sagt eigentlich nichts aus, es sei denn man weiß genau ob dieser Wert das Eigenrauschen ohne Bezug auf die Ausgangsspannung bedeutet. Dann wäre es eigentlich ein sehr guter Wert für eine Endstufe. Sollte es sich dabei aber um den S/N Ratio handeln > gute Nacht!
    Dann das Thema A-Bewertung, was ja eigentlich eine Täuschung in Bezug auf das angenommene, gehörrichtige Verhalten ist. Bei "A" fehlen ja bereits hohe und tiefe Frequenzen, und ob man etwas gewinnt wenn man dem Analyzer "die Höhen und Bässe" wegdreht steht auf einem anderen Blatt. Meist liegen ca. 10dB Differenz zwischen "A" und einer Messung ohne Bewertungsfilter.
    Meiner Erfahrung nach sind gute Schaltnetzteilendstufen völlig brummfrei, und wenn eine sorgfältig durchdachte AB Schaltung dazu kommt rauscht es nur sehr gering. Manche Endstufen mit 50Hz Trafo brummen auf beiden Kanälen unterschiedlich, aber auch SNT Endstufen können massiv brummen! Rauschen entsteht immer in der Spannungsstufe eines Verstärkers. Manche SNT Endstufen erreichen ohne Bewertung um die -45dBu Eigenrauschen, weil die Taktfrequenz aus dem SNT irgendwie die Audiostufe moduliert. Die hohen Pegelanteile liegen dann oftmals oberhalb von 45KHz und sind natürlich nicht hörbar - pfuschen einem aber in die Messung. Hier wird dann entweder A-Bewertet, oder mittels Highcut im oder vor dem Analyzer gemessen.
    Ein sehr gutes Beispiel für eine extrem rauscharme Endstufe ist die QSC GX Baureihe (mit SNT) oder aber auch die Dynacord Geräte aus der SL Serie, die beide nur um die -80/83dBu Eigenrauschen haben. Bei den Chinesen muss man vorsichtig sein, hier britzelt oftmals eine Menge HF im Ausgang, oder es surrt latent vor sich hin. Da kann es manchmal mit Werten bei -45dBu schon mäßig aussehen.
    PWM sind fast immer "rauschig", da sind Werte um -60dBuA schon Spitzenklasse, und auch nicht immer anzutreffen.
    HiFi Verstärker sind nicht grundsätzlich, ob der geringen Leistung, rauschärmer als PA Endstufen. Es gibt Denon, Pioneer, Technics etc. die rauschen wie ein Wasserfall, und es gibt schräge No Names mit totenstille.
    Nicht einfach hier mittels Herstellerangaben ehrbare Angaben zu finden. Meistens ist das alles schöngetürkt.

  • Rückblickthreat PLS2012

    • rockline
    • 23. März 2012 um 08:37

    Mir hat die KV2 Anlage auf der kleineren Außenfläche gefallen (besonders die beiden Basskisten :)
    Das kleine, neue AD-Systems Array auf der größeren Fläche gefiel mir auch, hier war auch die zurückhaltend justierte Lautstärke löblich - nicht mehr als nötig.
    Monacor hatte einen sensationell günstigen HF Scanner mit Software für PC, das Gerät hört auf den Namen "RF-Explorer".
    Neben dem UHF Band kann der auch WLAN scannen, und mit Hilfe der 16 Stunden Akkulaufzeit geht das auch über einen längeren Zeitraum. Das Gerät werden wir in der "tools4music" genauer untersuchen.

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