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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • ...der gibt alles ;)

    • rockline
    • 2. Oktober 2011 um 18:57

    Wer glaubt gute Trommler zu kennen hat den hier noch nicht gesehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=ItZyaOlrb7E&feature=related

    Völlig kirre :lol:

  • Instrumente per Filter begrenzen ?

    • rockline
    • 29. September 2011 um 13:32
    Zitat von "klauston"


    Er wollte die Stimmen besser rausholen.

    Aha...dann würde ich es zuerst mal mit einem ordentlichen Mixaufbau probieren.
    Wenn die Anlage nämlich schon Probleme mit dem Sänger hat ohne das auch nur eine einzige Klampfe ins PA gemixt ist - dann hat es eh alles keinen Sinn.
    In aller Regel erübrigt sich diese Diskussion komplett, denn einen Sänger/Sängerin klar und verständlich (sowie mit Hall und Delay) nach vorne zu bringen ist Grundsatz Nummer 1!
    Klappt das nicht ist entweder der Mix voll für'n Sack, oder die verwendete Anlage völlig unterdurchschnittlich.

    Ganz nebenbei bemerkt: Highcut ist mindestens so nützlich wie Lowcut. Nutze ich immer!

  • Altair CN-220 Kompressoren | Monacor ECM-270 Kleincondenser

    • rockline
    • 28. September 2011 um 19:31

    ECM 270 wäre kein großes Thema. Da werden deine favorisierten Rode NT5 aber derbe Konkurrenz bekommen.... :D
    Melde dich nächste Woche mal!
    Gruß Stefan

  • Endlich mal Leistung im Amprack: 40 kW aus einer 1HE:-)

    • rockline
    • 28. September 2011 um 19:27

    WW; im Moment interessiere ich mich zb für 21" Tieftöner. Sehr, sehr lustigs Thema :lol:

    madmax; soweit ich weiß haben die Mosfets mit der höheren Spannungsfestigkeit eine dickere Gateschicht, und können daher nicht so schnell umladen. Wir sprechen hier ja nicht über Kleinstromtransistoren, sondern über dicke Johnnys mit hoher Strombelastbarkeit.
    Die hohe Frequenz ist übrigens wegen der Modulation von >250kHz wichtig, den Audiofrequenzgang würde man durchaus auch mit den üblich verdächtigen Mosfets hinbekommen.
    Die erforderliche Ausgangsspannung einer unsymetrisch betriebenen H-Brücke resultiert ja aus dem Gewinn der eigentlichen Brückenschaltung, daher kann man sich bei solchen Konstruktionen eine symmetrische Spannung ersparen.
    Bei dem Rückwandbild hast Du vollkommen recht, dass ist eine CAD Zeichnung. Ich denke die haben bisher versäumt das endgültige Design zu fotografieren und in die Webseite einzupflegen.
    Drei Phasen und Schaltnetzteil ist eigentlich einfach: der einzige Vorteil ist der 3~ Gleichrichter und die höhere verfügbare Stromkapazität aus dem Netz. Ab Primärelkos sieht die Welt wieder genau so aus wie bei einer 1~ Schaltung. Also PFC, Primärtakt usw. sind identisch. Man muss sich immer vor Augen halten das die eigentliche Funktion eines Schaltnetzteils ja ohnehin auf einer Gleichspannungseinspeisung beruht. Lediglich Netzgleichrichtung und eventuell vorhandenen PFC sind Spezialitäten aus der Wechselstromleistungselektronik.
    Ob der verbaute Stecker tatsächlich deutschen VDE Zulassungen genügt kann ich nicht sagen. Das ist so ein typischer Stecker für Frequenzumrichter und dementsprechende Motoren. Hier ist ITT Canon häufig anzutreffen, und zumindest vom Bild her dürfte das so etwas sein. Ein festes Kabel wie an 32A Dimmern fände ich persönlich auch besser (und billiger).

  • Audio Zenit Topteil - ND212 vs P12H vs P208H

    • rockline
    • 28. September 2011 um 11:57

    So eine richtige Reihenfolge kann ich nicht aufstellen. Klanglich spielen die erst mal alle ganz gut.
    Faustregel sagt: dicker Trafo - dicker Bass!
    Eine Trafoendstufe kann auch am Hochton gut spielen. Tolles Beispiel dafür ist die Yorkville AP Serie!
    Die Beurteilung von "Klang" ist für mich ohnehin sehr schwer, da ich seltenst die Möglichkeit habe verschiedene Endstufen unter echten Einsatzbedingungen schnell umzuschalten.
    Was ich schon mal mache sind Soundfiles am Rechner aufzeichnen. Im Labor habe ich einen 4 x 2,5kW Lastdummy mit einem 50dB Teiler, an dem ich via RME400 Aufnahmen der vollgas laufenden Endstufen machen kann. Auch ist die Abhörung über Kopfhörer oder Boxen bei Zimmerlautstärke kein Thema - doch allzuviel "hören" im Sinne von Klang tue ich da nicht.
    Dennoch sieht es auf einer Beschallung anders aus. Hier merke ich Unterscheide, vornehmlich im Bass. Aber auch da nicht nach der Einteilung "super" und "geht garnicht", sondern mehr nach "klingt aber satt", oder "etwas mager". Leider haben wir im Verleih so viele unterschiedliche Systeme, dass je nach Veranstaltung auch hier wieder ein Vergleich sehr schwer fällt. Aber ich sage dir ehrlich: ich kann mit allen Endstufen guten Sound machen! Das einzige was ich nicht mag ist "kaputt" gehen. Zum Glück ist das heute kaum noch ein Thema.
    Ich habe aber auch Endstufen die ich richtig gut finde, und welche bei denen ich sage "lass mal lieber".
    Vielleicht sind ein paar Hinweise zwischen den Zeilen zu finden, bei denen Du vielleicht merkst was ich nicht kaufen würde.
    Letzlich ist mein Rat aber auch nur von meinem Kenntnisstand aus zu werten.

  • Endlich mal Leistung im Amprack: 40 kW aus einer 1HE:-)

    • rockline
    • 28. September 2011 um 11:41

    PKN Controls ist ja eigentlich schon lange im Geschäft, vornehmlich Industrieelektronik für Mess und Prüffelder.
    Hier hat sich der Hersteller über Jahre erfolgreich mit regelbaren Industrienetzteilen einen Namen gemacht. Ströme bis zu 100A bei 50VDC sind dort verfügbar.
    Die Endstufen funktionieren nach dem Class D Verfahren mit Halbrückenwandler, man nutzt nur 4 MosFets pro Kanal mit recht niedriger Spannungsfestigkeit, da selbige dann in Bezug auf das Schaltverhalten Vorteile bieten. Außerdem argumentiert der Hersteller mit der stromfreien Masse eines Singlerailaufbaus. Das Netzteil ist auch als Halbbrücke aufgebaut, und greift zur PF Korrektur auf einen vorgeschalteten Sinusformer zurück. Insgesamt eine durchdachte Kiste.
    Der Stromanschluss dürfte ein ITT Cannon CGL Stecker sein, allerdings sind 32A Einspeisung schon heftig. Das wird ja eine üppige Unterverteilung bei Verwendung mehrerer Endstufen :lol:
    Inwieweit die Endstufe thermisch in ihrem 1HE Kistchen zurechtkommt ist eine Frage die sich der Hersteller mit Sicherheit gut überlegt hat. Ein Test dieser Endstufe scheidet aus mangelnder Vertriebsstruktur erst mal aus.
    Wenn ich Rückschlüsse auf die Netzteile ziehen darf, dann sehe ich der Qualität dieser Audiobaureihe gelassen entgegen. Das wird schon klappen!
    BTW; interessant was der WW alles so findet! Aber in solchen Dingen sind die Niederrheiner ohnehin ziemlich schräg, gelle Christian?

  • Audio Zenit Topteil - ND212 vs P12H vs P208H

    • rockline
    • 28. September 2011 um 10:57

    Zu den Tops kann ich nichts sagen, aber zur Frage der Endstufe ein wenig beisteuern.
    Grundsätzlich würde ich bei jedem Endstufenkauf drei Argumente bewerten:
    1) Preis
    2) Gewicht
    3) Schaltplan

    Punkt 1 ist relativ und am Budget des Anwenders orientiert. "Billig" ist immer relativ, und preiswert muss nicht schlecht bedeuten. Der Jens deutete die DAP StageAmp Serie an, die mit Blick auf den Preis enorm gute Daten liefert, und beim Blick unter den Deckel Gedanken wie "das gibt's doch garnicht" generiert.
    Allerdings ist das ein Schaltnetzteilverstärker, was zwar beim Punkt 2 hilft, aber als Bassendstufe nicht immer riesigste Begeisterungsstürme aufruft. Im Vergleich zu einer anerkannt guten Bassendstufe klingen Geräte wie die DAP etwas dünner unten rum. Leider spiegelt sich das nicht immer in den Messungen wieder, weshalb wir diesbezüglich schon länger an einer objektiven Vergleichsmessmöglichkeit forschen. Ich bin da auf der Fährte...
    In der Liste tauchen auch IMG STA Endstufen auf, die baugleich mit Omnitronic B Serie sind. Beides sind super Gerätebaureihen, die enorm zuverlässig für's Geld sind. Das sind Verstärker die baut man beim Kunden ein, und muss sich nie mehr damit beschäftigen!
    Die RAM Endstufen sind klanglich als auch leistungsmäßig ziemlich gut - haben aber auch ihren Preis. Berücksichtigen muss man die 6 Jahre währende Garantie - das ist echt eine Ansage.
    Pronomic hatte ich schon mal zum testen hier und fand die prima! Das war seinerzeit eine Schaltnetzteilendstufe mit ziemlich viel Leistung und überraschend sauberem Aufbau. Das Einplatinendesign erinnerte ganz schwer....aber ganz ganz schwer an die Machart der RAM Endstufen. Obwohl selbige nichts miteinander zu tun haben dürften, scheint irgendein Chineseningenieur gefallen an dem spanischen Konzept gefunden zu haben, um seine Ideen an selbiges anzulehnen.
    Die T-Amp Serie ist extrem günstig zu haben, im Reparaturfall aber eher was für den Thomann Service. Hier greift Punkt drei gnadenlos zu, denn es gibt diese "elitären Pläne" nicht als Kundenservice.
    Camco ist sicher budgettechnisch außerhalb der Überlegungen, und zu der QSC RMX Endstufe kann ich sowohl vom Preis/Leistungsverhältnis als auch vom Sound nur gutes berichten.
    RedRock ist eine Hausmarke, dahinter verbergen sich KMT Endstufen. Die kenne ich aus Reparatureinsendungen, und freue mich nicht so wirklich über diese Patientenbesuche.
    Ich würde an deiner Stelle in Richtung IMG STA, Omnitronic B Serie, oder auch DAP StageAmp schauen. Und Pronomic nicht zu vergessen. Wenn mehr Geld übrig ist gerne QSC oder RAM, bei letzteren finde ich die S-Serie in 4 Kanal klasse. Kann sein das ich sogar noch eine gebrauchte S4044 übrig habe. Die könnte 4 x 900W an 4 Ohm bei 2HE und nur 8kg Gewicht.

  • Livemitschnitte

    • rockline
    • 26. September 2011 um 17:35

    Danke für den Kommentar zu meinem Mixergebniss Gert! Das ist einfach der PA Sound aus dem LS9 gewesen - direkt auf dem internen USB Recorder aufgezeichnet. Einzig ein paar 360er für den Monitormix von FoH vervollständigten mein "Büro" an diesem Tag. Solche Jobs mache ich ganz gerne und bekomme die in aller Regel auch immer gut hin. Jedenfalls ein ordentliches Beispiel wie man auch mit beschränktem Hardwareeinsatz 1A Sound auf eigentlichen low budget Veranstaltungen realisieren kann. Der Sound in der Halle war übrigens auch sehr schön.
    Ach so...die Gesangsdarbietungen....ich fands eigentlich ganz ok, besonders vor dem Hintergrund das die beiden quasi ihren ersten Job in dieser Band an diesem Abend hatten. Ich bin immer froh wenn vor dem Mikro inputmäßig was passiert - und das stimmte in jedem Fall. Von daher war ich mit den Beiden am anderen Ende der Signalkette schon mehr als zufrieden. Wir sind ja hier nur in der Kreisliga... :wink:

  • Livemitschnitte

    • rockline
    • 24. September 2011 um 22:16

    Grade entdeckt, aber von mir am 23.12.10 am billigen LS9 direkt auf Wunsch der Combo auffem USB Stick aufgenommen.
    Den Mitschnitt hat die Band später wohl mit ihrem Vidmaterial zusammengemixt.
    http://www.youtube.com/watch?v=5a5B11FvY8M&feature=related

  • Remote Gain Control für ADA8000, Octopre mkII u.a.v erfügbar

    • rockline
    • 19. September 2011 um 21:35

    Ich find's super :wink: - läuft perfekt!

  • Beyma Korb und Magnet für 100er Spule

    • rockline
    • 12. September 2011 um 12:58

    Hallo,

    suche einen defekten Beyma Korb. Schwingspulen in 100mm habe ich hier. Genaue Type kann ich nicht sagen, auf jeden Fall die Sorte wo 6 Löcher zum festschrauben am Magneten sind. Ob 15" oder 18" ist auch egal.
    Ich baue mir einen Simulator für Endstufentests, daher brauche ich keine Pappe usw einbauen.
    Dämpfung/Membranmasse usw. mache ich variabel - also nur einen Korb mit Magneten anbieten!

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 7. September 2011 um 21:41

    Die Prosound wird ja vom Dirk Wedell herausgegeben. Das ist ein alter Haudegen, der bereits Endstufen beurteilte als die Stereoplay nicht mal wusste, dass es außer McIntosh und Mark Levinson noch woanders Verstärker mit mehr als 2 Endtransistoren pro Kanal gab.
    Will sagen, der Mann weiß schon ganz gut wovon er berichtet, wenngleich die Arbeit am "Objekt" sicher nicht so umfangreich ausfällt wie bei einigen anderen Zeitschriften. Wirklich umfangreiche Testreihen erfordern teure Messmittel, Zeit und Geduld, und nicht zuletzt ein hohes Maß an Routine im Umgang mit Leistungselektronik. Ich bin sicher das er das kann, aber aus rationalen Gesichtspunkten den Blick für's Wesentliche im Auge behält.

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • rockline
    • 31. August 2011 um 23:41

    Blitzfritz; mit der "falschen" Baustelle meinte ich die Szenerie in der sich die meisten hier bewegen. Kaum einer von den hier Schreibenden macht richtig teure Produktionen mit eigener Firma, sondern ist entweder als Freiberufler für eine große Firma unterwegs, oder unterhält eine mehr oder (meistens) weniger bedeutsame eigene Firma aus der VT Branche.
    Die meisten Veranstaltungen der hier aktiven Schreiber sehen doch so aus: kleine Coverbandjobs, mittleres Stadtfest, und hin und wieder Festival auf der großen Wiese.
    Unser Laden ist nicht anders ausgerichtet, wir machen zwar ein paar recht beachtliche Veranstaltungen größeren Ausmaßes, aber nichts was wirklich bedeutsam für die Kontostände in Richtung "mein Haus, mein Porsche, meine Yacht" der Inhaber ist.
    Will sagen....wenn wir ein Festival mit 12 Monitoren machen, dazu noch einen 13. Wedge als Abhöre am Monitorpult - dann brauche ich dazu mindestens 2 Systemracks mit je einer FP10000Q nebst Controllern, also irgendwie 8 getrennte Wege müssen's ja schon sein.
    Rechne ich den ganzen Spaß zusammen, also die 13 Monitore zzgl. der beiden Systemracks ist bei einem real rechnenden Inhaber einer kleinen RnR Firma wie der unseren sofort klar, dass ich entweder die "falschen Baustellen" betreue, oder zu teures Material auf der Wunschliste hätte. Sicherlich gibt es genügend Unternehmen deren Kapitaldecke eine größere Investition derartiger Produkte zulässt, und die sich somit mit entsprechendem Material ausstatten können, jedoch sehe ich den Bezug zu Praxis in diesem Forum nicht. Es macht für unsere Firma wenig Sinn beispielsweise 4 solcher Monitore einschließlich eines passenden Systemverstärkers zu kaufen (weil wirtschaftlich betrachtet kaum mehr finanzieller Spielraum für "Boxen" da ist), wenn ich an anderer Stelle für die gleiche Summe 16 andere Monitore bekommen könnte, die auch an jedem Gurkenamp aus der hintesten Lagerecke gut funktionieren!
    So meinte ich das, immer erst rechnen und dann kaufen.

    Zu den Systemracks vielleicht noch ein Wort: interessant erscheint im Zusammenhang nur der Controller CD44 zu sein, denn hier wird ja entzerrt. Endstufenhersteller dürfte komplett egal sein, sofern man Gain und mindestens erforderliche Ausgangsspannung bei einem Alternativprodukt zu günstigerem Preis auch bekommt. Bei einer FP10000 hat man natürlich den Vorteil der 4 Kanäle, allerdings einen unfassbaren Preis auf dem Bezahlzettel. Die FP+Serie ist grundsätzlich ein super Verstärker, einfach in Reparatur und Wartung, leicht und auch mit ausreichender Leistung im Impulsbetrieb gesegnet. Dazu 2 Ohm stabil - was will man mehr? Es gibt aber wesentlich preiswertere Alternativen, sofern man auf die Netzwerkgeschichte verzichten kann. Generell betrachtet bekäme man die Boxen auch an jedem X-beliebigen Controller und Verstärker genauso entzerrt und limitiert wie am "erforderlichen" Systemrack - da ist ja nichts besonderes drin.
    Zu den Glaubenskriegen noch eine Bemerkung. Da ist sicherlich was dran. So haben wir zum Beispiel auch ein paar Topteile rumstehen, deren Sound und Output für mein Beurteilungsvermögen der Hammer in Bezug auf das was die Dinger (gebraucht) gekostet haben ist. Der Hersteller ist mir dabei vollkommen Latte (es ist nicht GAE wie jetzt vielleicht der ein oder andere denken könnte), weil es einzig darum geht das diese Kisten unfassbar gut rocken und dabei saugeil klingen. An so etwas kann ich zb "glauben" - aber das hat nichts mit Herstellerlogos und dem oftmals damit verbundenen Identifizierungsprofil zu tun :wink:

  • Bitte um Identifikation des Amps 'cpa-m600'

    • rockline
    • 29. August 2011 um 17:46

    Mensch, drei Seiten über eine uralte Endstufe :lol:
    Seit ich das Ding auffem Foto von innen gesehen habe muss ich mit meiner "Ecler" Produktion deutlich zurückrudern.
    Es gab allerdings tatsächlich eine spätere Baureihe, die nannten sich "CPA made by Ecler" und wurden vor etwa 10 Jahren bei Conrad Elektronik verkauft. Das war aber deutlichst anders von innen. Sogar richtig komplex mit vielen MosFets etc.
    Leider zu komplex, daher nicht so gut zum reparieren, und vor allem sackschwer und ultratief.
    Das Gerät auf dem Foto sieht so nach Elektroniklohnfertiger mit kleiner Entwicklungsabteilung aus. Das kann alles mögliche gewesen sein. Die Art der Bauteile sehen nicht nach DDR aus, also womöglich schon ein westdeutsches Produkt im Auftrag von Conrad.

    Zu den McGee; auch da denke ich nicht an DDR Produktion. Die Bauform der Widerstände, Folien der Elkos, und nicht zuletzt die japanischen Toshiba TO3 MosFets waren eigentlich typisch "West". Woher die Dinger kamen weiß ich allerdings nicht, man sollte aber nicht vergessen das es auch in der BRD etliche kleine bis mittelständische Elektronikfirmen gab (und gibt) die so etwas preiswert zusammenlöten. Mitunter sogar in diversen JVA Produktionsstätten zu geringen Lohnkosten. Bei McGee spricht gegen DDR Fertigung der schon damals recht teure Import von Halbleitern. Man baute (soweit mir bekannt) im Osten eigentlich alles nur mit Ostbauteilen zusammen. So weit man eben damit kam. Die Fertigung einer McGee Eagle 1000 hätte schon aufgrund des Devisenverlust für 24 Toshiba SJ50 und SK135 fast den Reibach für die Fertigung weggefressen. Das entspricht ja auch im wesentlichen dem was "madmax" geschrieben hatte, so richtig üppig waren die Halbleiter aus den VEB Betrieben oder russischen Konsortien nicht.
    Aus der DDR kamen meines Wissens nach musikalische Geräte mit den Marken "Regent" und "Vermona", die mit Endtransistoren der Sorte "Uce 120V" aufgebaut waren. Leistung dementsprechend um die 200 Watt Leistung. Ich erkenne DDR Fertigung (auch Tschechoslowakei, Russland, Polen etc) aus 180 Meter Entfernung an den Bauteilen. Das kann auch niemand wegdiskutieren. Ohne die Qualitäten der "Ehemaligen" schmälern zu wollen lagen da aber doch deutliche Unterschiede zu Westgeräten vor. Eine "McGee" war in der DDR mit Sicherheit ohne Westbeziehungen nicht zu bekommen, wie erwähnt wäre bereits der Import von japanischen Transistoren das Ende jeglicher Überlegungen Honecker's Schergen für so eine Produktionsschiene.
    Was das nun für die Endstufe auf dem Bild bedeutet ist, dass es irgendeine Firma gebaut hat die mitunter schon nicht mehr existiert, oder inzwischen ganz andere Sachen zusammenbaut.
    Ist ja eigentlich auch nicht wirklich so wichtig. So wie die ausschaut macht die um 2 x 200 Watt an 4 Ohm.

  • Bitte um Identifikation des Amps 'cpa-m600'

    • rockline
    • 27. August 2011 um 00:08

    Die ist von Ecler in Spanien gebaut worden, für Conrad.

  • Bitte um Identifikation des Amps 'cpa-m600'

    • rockline
    • 23. August 2011 um 18:38

    Ich meine die wurden von Ecler in Spanien gebaut. Das müsste eine MosFet Endstufe sein.
    Soweit ich mich erinnere waren die nicht hier aus Deutschland, bzw Ostdeutschland, DDR etc.
    Ich hatte früher einige davon zur Reparatur hier gehabt. War kein Billigramsch, sondern recht aufwändig gebaut.

    PS: Conrad hatte zu DDR/BRD Zeiten kaum Ost Material im Programm. Ab und an mal RFT Lautsprecher zum Boxen basteln, oder preiswertes Werkzeug und ähnlichen Kram.
    Neckermann hatte den Katalog gut voll mit Körting, Bruns usw....da war tatsächlich viel braune Ware aus der Ehemaligen dabei.
    Bei Quelle und deren Hausmarken "Privilleg" und "Universum" bin ich nicht mehr ganz sicher. Universum war viel Lizenskram von Schneider, Orion (Westprodukte) usw.

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • rockline
    • 23. August 2011 um 09:15

    So ganz in der Luft hängt Pin 1 aber nicht.
    Pin 1 ist ja als "floating ground" über einen 100nF oder 470nF Kondensator (von PSU 0V) eingekoppelt. Hier ist Brücke 1-3 bei unsymmetrischen Quellen dennoch nötig.

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • rockline
    • 22. August 2011 um 23:02

    Hallo,

    Pult/Tip auf BSS Pin 2
    Pult/Masse auf BSS Pin 1 und 3 (Brücke)

    Cinchtüdeleien und unsymetrische Klinkenausgänge immer unsymetrisch verkabeln. Niemals Schirm alleine auf Pin 3 legen, dass sind Differenzeingänge (Grundlage XLR Symmetrisch > Funktion und Sinn).
    PS: Trafos im Eingang von BSS Controllern habe ich selber noch nicht gesehen, für Ausgang schon.

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • rockline
    • 15. August 2011 um 07:59

    Ich finde das Thema hier schon recht interessant und mythisch - aber unter "Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung" verstehe ich eine Skizze der Bauteileanordnung, verbunden mit der Erklärung was das macht.
    So wie das hier über Seiten läuft verstehe ich nur noch Bahnhof :roll:
    Ich fasse mal zusammen:
    - irgendwas ist in Reihe mit dem Lautsprecher geschaltet
    - die Box scheint eine geschlossene Kiste zu sein
    - der Lautsprecher ist ein 18LW960 (heißt der so?)
    - die Endstufenleistung braucht nur halb so hoch zu sein um gleichen Pegel zu erwirken
    Wie gesagt....zuviele Seiten im Thread, zu oft drumherum diskutiert, und am Ende habe ich nichts verstanden... :)
    Aber dennoch schön wenn es funktioniert.

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • rockline
    • 14. August 2011 um 16:18

    Aha...ne kannte ich nicht. Von E-Voice mehr so P-Serie (3000 und so).
    Dachte zuerst das wäre irgendwie eine mir nicht näher bekannte Systemendstufe von irgendwas...

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