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Beiträge von rockline

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 19:33

    Weder LS9 noch H3000 sind dieee Festivalpulte. Es geht hier nur um die Feststellung in welcher Liga diese Diskussion hier stattfindet.
    In dieser Liga hier ist das doch eigentlich egal, und da wo es drauf ankommt wird nicht in einem Forum über die Handhabung von Digitalpulten diskutiert.
    LS9 ist einfach nur ein billiges Ding um ohne Aufwand eine Menge erreichen zu können. H3000 braucht keiner von uns, und wird in meinem Beispiel höchstens deshalb erwähnt weil ich selbiges ortsnah besorgen kann.
    Guma: was bedeutet Thusssiie? Meinst Du etwa mich damit?

  • Neuratiges Funk OH-Mikro gesichtet

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 19:01

    Ich möchte euch nicht vorenthalten was ich kürzlich auf meine alten Tage noch erleben durfte!
    Im Auftrage einen kleinen Elternhort (für die Erzeuger von etwa 8000 kreischende Mädchen und Buben vor der Hauptbühne eines 10.- Festivals) beschallen zu dürfen, gelang es mir unter Verwendung der hochbegehrten VIP-Backstagekarte eine bahnbrechende Neuheit zu sichten. Es gibt sie, die Livekonzerte, in denen sogar die Overheadmikrofone per Funk (oder sonstiger mir bisher vorenthaltener Technik) mit der Stagebox verbunden werden.
    Wer's nicht glaubt schaue hier:

    Das ganze ist hier noch mal vollständig "live" zu beobachten: http://www.youtube.com/watch?v=AZW8O6sIcrA

    Sensationell "aufspielende" Band im Samplersound begleitet einen Sänger aus Deutschlands beliebtester Castingshow. Man stelle sich nun vor wie ich als zotteliger 50jähriger eine kurze Begehung der Mainarea quer durch das Land der Teenieträume durchführte, um über Zustand- und Ausstattungsniveau der vorliegenden Veranstaltung im Bilde zu sein. Kurz und gut - hier stimmte technisch alles. Große Bühne, klasse Ton mit Nexo Array, guter Bass, reichlichst Monitore und megadickes Sidefill, eine PM5 am FoH mit ein oder drei belegten Kanälen (ich denke mal Zuspieler in Stereo und Mikro für "seit ihr alle da, und geht's euch gut?"!
    In meinen drei Kurzvisiten hatte ich das Glück zwei "Livebands" (deren Namen ich leider nicht kenne) in Begleitung einer/s mehr oder weniger talentierten Sängers/in erleben zu können. Dabei wurden bekannte Gassenhauer wie "I'm so excited", oder diverses Liedgut im Hannah Montana Stil zum besten gegeben - zur kreischenden Begeisterung der durchweg jungen Besucher(innen). Doch die Statisten auf der Bühne hauten alles raus. Ich dachte so etwas gäbe es nur im TV, aber sogar "Live" scheut man sich nicht davor die Kids zu veralbern. Dennoch wurden zur bedeutsamen Unterstützung der Performance diverse Mikrofone postiert, so unter anderem auch die neuartigen, kabellosen Overheadmikrofone.
    Trotz der - für Kenner schnell durchschauten Kabarettvorstellung - muss ich sagen das die technische Durchführung sehr gut gemacht war. Bei meinem ersten Besuch am frühen Abend gab es parallel in einem Neben FoH sogar eine Digico Konsole für ein, zwei echte Liveacts. Leider habe ich das nicht immer hören können, da ich mich ja nicht durchweg im Teenyhoheitsgebiet aufhalten wollte. Die Digico Kiste war gegen 21h schon nicht mehr da, für den "Rest" reichte wohl die alte Yamaha von B&H.
    In Bezug auf die Lautstärke muss ich sagen das hier erstklassig in Richtung "mach mal leiser" gearbeitet wurde. Das ist besonders vor dem Hintergrund der vielen Kinderohren eine Wohltat gewesen. Man konnte alles gut hören, richtig gerockt hat's für einen alten Sack wie mich natürlich nicht. Sollte es aber auch nicht. Daher Note 1 für die Lautstärke.
    Nun möchte ich auch Funk OH Mikros haben. Und das mit den (Voll)Playbacks sollten wir zukünftig überall einführen, denn das erspart uns an anderer Stelle Diskussionen um Kanalzahl, Vorstufenklang, und diversen Fileunverträglichkeiten innerhalb der Verwaltung von Digitalpulten im Festivalbereich.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 13:49

    Wird sowieso Zeit das die "wichtigen" Combos ihr eigenes Mixergedöns mitbringen. Am besten läge nur eine Cat5 Leitung von der Bühne zum FoH, und mit kleinen Pulten der Größenordnung "maximal 1,2 Meter breit" wäre alles gut. Cat5 habe ich übrigens extra erwähnt, damit auch dieser Punkt billig abgefertigt werden könnte. Wird Zeit das hier mal etwas grundsätzliches zum Standard wird. Will sagen: das Pult und die Technik ist ab einer gewissen Funktionsklasse nebensächlich.
    In Bezug auf Sound hatte ich kürzlich eine Band mit einem Yamaha LS9 gehört, die auch separates IE-Monitoring als ihr eigenes mitbrachten. Mit Verlaub - das war der beste Sound den ich seit langem gehört hatte! Die Diskussionen um das letzte Quentchen Klang im Vorverstärker werden bei Verwendung einer hochkarätigen Band nebst sehr gutem Tonmann zur Farce. Da habe ich mit teuren Digicos und edelen Markenarrays auf wesentlich "wichtigeren" Bühnen schon bedeutend erbärmlichere Vorstellungen erlebt.
    Das Thema Verwaltung von Digitalpulten ist inzwischen für mich ganz normal: Viel Option gibt es nicht, entweder hat der Techniker für das vor Ort stehende Pult ein File dabei, oder er muss mit dem Leben was da ist. Fertig. Sollte mehr erwünscht sein darf er gerne mit dem Veranstalter über die Mehrkosten einer selber mitzubringenden Mischkiste verhandeln - mein Problem ist das schon lange nicht mehr. Man muss diese Diskussion vor allem vor dem Hintergrund der hier aktiven betrachten, die in den seltensten Fällen in der Liga "wünsch dir was" zuhause sind. Die meisten hier schreibenden Kollegen (einschließlich rockline) gehören in die Gruppe kleiner bis mittlerer Beschaller, bei deren Ausstattungs- und Kundenkreis nicht alles möglich ist, und besonders mit Rücksicht auf die Veranstalter (die den Bands die Gage zahlen) hier auch gewisse Kompromisse eingehen müssen.
    Sollte es nicht so sein wird entsprechend nach Wunschliste zugemietet, sei es indem Material besorgt wird, oder der entsprechende Techniker seinen Wunschkram gegen Bezahlung mitbringt. So wie es aussieht werden wir für ein Festival in diesem Jahr eine externe H3000 zumieten müssen, weil die vorhandene Kiste zu wenig Inputs hat. Mein Problem ist das nicht, da der Veranstalter hier in der Pflicht ist mit den bestellten Künstlern in Einklang mit der gebuchten Technik zurechtzukommen. Sollte es hier im Vorfeld nicht passen muss eben angepasst werden.
    Angenommen es wäre ein altes PM5 vor Ort, dann wäre das für 50% der kommenden Techs nicht in Ordnung, weil die eine Digico erwarten, während der andere wieder nur mit VI6 kann. Und die Mehrzahl der Tonleute wollen interessanterweise im vorliegenden Fall analoges Zeug sehen. So stehts in den zu beachtenden Ridern.
    Meine Meinung ist halt: entweder arbeitet man in einer für alle Beteiligten (Verleiher und Veranstalter) wirtschaftlich profitablen Situation, dann kann ich höchtens noch mit einer LS9 Gewinn machen. Oder man arbeitet in der Königsklasse, wo die Mietkosten für Technik immer mindestens 5stellig sind und wo es alles gibt was die Welt des schönen Scheins bietet.
    Unterm Strich bleibt die Erkenntnis das die Harmonisierung einer einheitlichen Vorgehensweise zwecks Benutzung diverser Digitalmischpulte genauso vielfältig ist wie die Ausstattung diverser Autoinnenräume. Mit allen kann man fahren, und mit einigen muss man sich eben etwas mehr beschäftigen.

  • Sehr interessanter Rider

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 13:01

    HipHop und MCs sind so ziemlich das letzte was ich noch haben muss.
    Aktuell haben wir noch ein kommendes Festival, wo unter anderem eine Combo namens "Kaizers Orchestra" gastiert: 42 Kanäle für eine Stunde Auftritt im Rahmen eines Festivaltages mit insgesamt 10 Bands. Soweit ich recherchieren konnte besteht die Kapelle aus 5 oder 6 Musikanten, und es werden merkwürdig illustre Instrumente bedient. So unter anderem auch ein Megaphone auf Kanal 29. Für die Kickdrum brauchts nur 3 Kanäle. Für ein Ölfass weitere 2 Kanäle usw. Changeover inkl Soundcheck übrigens 30 Minuten.
    Inzwischen sind grundsätzlich 12 Monitore plus 10kW 3Wege-Aktiv Drumfill mit mindestens 2 Stacks horngeladenen Sidefills plus Subs mit weiteren 16kW Antrieb auf einer 12 x 8 Bühne scheinbar auch schon normal.
    Langsam werde ich zu alt für diesen Quatsch.

  • Inkognito FOH!

    • rockline
    • 4. Juli 2011 um 00:02

    Hier ist er.......der Meister des Mischpultversteckspiels...ich oute mich: wir waren mal so frei und haben den Mischerplatz einfach um die Ecke verbaut.
    Zuerst einmal musste ich trotz 3 Tage Veranstaltung grade echt lachen als ich WW's Geschichte gelesen hatte. Eigentlich wollte ich nur noch mal kurz über "Los" um meine Mails zu checken - da finde ich kurz vor'm pennen gehen noch diesen lokalen SAC Livereporter Bericht.
    Zuerst einmal; ja...es war mehr als grenzwertig sich dort um die Ecke zu stellen. Aber der Freitag ließ uns keine Wahl: Bude bauen? Geht nicht, kein Platz im Puplikumsbereich. Nächste Möglichkeit wäre der FoH Platz in 50 Meter Entfernung gegenüber unterm Sonnendach - aber mit je einer einsamen 2x12Kiste pro Seite wird das nix mit gescheit hören. Als während der Aufbauphase der Himmel beschloss von Sonne auf Hagel umzuschalten, und unsere Motivation bereits vor Beginn des Stadtfestes auf Level "-9" angelangt war, beschlossen wir kurzerhand den einzig erreichbaren Platz im trocknen zu nehmen. Material kostet Geld, und auf Wasser und Bier in den Plörren hatte ich auch keinen allzu großen Bock gehabt.
    Irgendwie ist unsere lokale Crew (einschließlich dazu gebuchtem Kollegen "Audiowerk") aber dennoch mehr schlecht als recht durch die Nummer gekommen. Platz 1 auf der nach oben offenen Richterskala der Soundpolizei hatten wir an den Tagen an dieser Bühne mit Sicherheit nicht erreicht, aber der feierwütige Mopp hatte dennoch seinen Spaß.
    Dennoch; Platz 1 für den beklopptesten FoH Platz haben wir inne!
    Heute (wir konnten in der Nacht auf Sonntag den Sound an unserer kleinen Bühne abbauen) hatte Kollege Frank Gellen seinen Einsatz an dieser Bühne. Er stand am gleichen Platz...und auch er hatte offensichtlich den Laptop zum fernsteuern außer Gefecht. Keine Ahnung mehr was war....als ich kurz gucken war wunderte ich mich ein wenig das sein SAC Platz nicht mobil war.
    Kollege Jürgen Bleekmann war auch kurz mit WurstWerner bei uns an der größeren Bühne, und hatten das Vergnügen einem Seniorenchor zu lauschen. Jürgen hat mir ein Foto geschickt:

    Scheinbar schien er dann doch zu späterer Stunde das Verlangen nach einer ordentlichen Bestrafung durch harte Musik zu haben, um zur AC/DC primetime erneut in unser optimal nach dem "90° auf Center" Gesetz ausgerichtenen FoH zu marschieren. Dabei bin ich dann beim rumstehen erwischt worden:

    Bei mir reicht es leider nicht mehr zum SAC Gehirnchirugen, denn dazu bin ich echt zu alt. Bei mir muss das flott gehen, und mein IT Verständnis reicht grade noch für Cubase - daher lieber oldschool Yamaha Digital für billig = maximum Rendite bei super Komfort.
    Der Blick aus meinem Büro war im übrigen auch vom feinsten:

    Dafür entschädigten diese Buben mit glasklarem Rock n Roll für Bespaßung der erstaunlichen Masse an Besuchern, und die Setliste von 26 Stücken zwischen 23h und 1h wäre fast geschafft worden! Ohne Pause und in einem durch...unfassbar, und dabei auch richtig gut gezockt.

    Dank dem Jürgen haben wir mal ein paar Fotos zum gucken!
    Nun schmeiße ich mich mal in die Koje...es wird Zeit. Drei Tage, unzählige Bands und Ochester - und die Batterie im Kopp ist leer.

  • Fotos von Aufbauten auf Veranstaltungen, Kommentare bitte :)

    • rockline
    • 29. Juni 2011 um 16:17

    Ich frag mal so: ist es denn umgefallen?
    Oder hat es allen Bedenken zum Trotz (wieder erwarten) einfach doch gehalten?

  • Referenzen auf Homepage auflisten

    • rockline
    • 28. Juni 2011 um 20:18

    Die Nennung von "Referenzen" ist doch Kasperletheater, weil fast alle Buden die es für nötig erachten so etwas zu präsentieren kaum etwas mit den "Referenzen" zu tun haben. So wird gerne auch mal ein Künstler oder eine Combo aufgelistet, für die man über einen Dritten, der wieder jemanden kennt der der Onkel vom Tourmanager ist, ein Verlängerungskabel für den Merchandisestand ausgeliehen hatte.
    Anders kann ich mir so manche Auflistung von Stars und Sternchen in diversen Internetauftritten einiger Techniklieferanten kaum vorstellen. Mir sind sogar schon Läden aufgefallen die Dinge aufzählen, von denen ich weiß das selbiges nie etwas miteinander zu tun hatten!
    Ich finde die Referenzenlisten ziemlich unsinnig, und darüber hinaus meistens zu hoch gegriffen.

  • Hurricane 2011

    • rockline
    • 25. Juni 2011 um 13:59

    Solche Festivals leiden meiner Ansicht nach grundsätzlich am Mangel audiophiler Highlights.
    Schaut man sich die Liste der Künstler an, und damit das zu erwartende Sounderlebnis, dürfte die Sache ja auch ziemlich eindeutig sein.
    Kollegen von mir, die sich solche Festivals ab und zu geben, berichteten von teilweise oseligem Sound, größtenteils aber von einer grundsätzlich viel zu hohen Lautstärke. Dazu kommt wohl noch, dass hier mehrere Bühnen zeitgleich Radau machen, und es zu Krach-Überschneidungen gekommen sei.
    Lautsprecher waren L-Acoustic K1 (http://www.l-acoustics.com/products-k1-67.html). Die Menge an Tops, Subs etc interessierte mich nicht- war wohl mehr als genug.
    Eigene Eindrücke habe ich nicht, da ich mir solche Schlammschlachten als freiwilliger Besucher nicht mehr geben muss.
    Sofern es von allgemeinem Diskussionsinteresse ist könnte Kurt Schuster ja mal was dazu erzählen.

    Bezüglich der Lautsprecher ist es mit Sicherheit vollkommen egal ob da L-Acoustic K1, d&b "irgendwas dickes mit J", oder noch alte V-Dosc rumbaumeln - der Sound wird zu 80% vor den Mikros gemacht! Bei den Soundleuten der vielen newbie Bands sehe ich ebenfalls Probleme durch den Quantensprung von Jugendheimclubanlagen, die noch vor kurzer Zeit bespielt wurden, und dicken Festival Anlagen auf denen man sich plötzlich wiederfindet. Oft ist es so das der 22jährige Kumpel aus den Anfangstagen, der einige Monate Erfahrung als "Tontechniker" am GL2000 oä. in diversen Clubs sammeln konnte, durch den "Popularitätszuwachs" seiner Combo nun eine zu dicke Hose an hat, und nicht genau weiß wie er selbige ans halten kriegen soll?
    Alle Schieber schnell nach oben und Feuer frei ist dann oft das Ergebnis, über dessen Qualität später in diversen Foren diskutiert wird.

  • Show us your SAC Rig

    • rockline
    • 8. Juni 2011 um 13:03
    Zitat von "billbo"

    Ah, Deine Verkabelung: ja, schön bunt. Was schickst Du über die 24 10A – Kontakte in Deine Stageboxen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Die alte Klotz Stagebox als Panoramabild im Forum. Das ich das noch erleben darf.
    Die 24er Hartings haben jeweils die 8 links davon angeordneten XLR Buchsen aufliegen. Ein 24er Harting ist unverwüstlich, und überträgt 12 XLR Signale mit Zentralmasse. Davon werden jeweils 8 Paare gebraucht (mehr Buchsen hat eine 8er XLR Reihe ja auch nicht). Da die Substagebox aber dank 24er Harting insgesamt 12 Kanäle haben könnte, haben wir hinten in den Harting noch zwei Buchsen (In 9 und In 10) gefrickelt, die man nun per kurzem Patch irgendwo anschließen kann. So hat man also 10 Kanäle aus der Subsnake - davon 8 im Harting und 2 als XLR. Fehlen noch 2...ja, die sind nicht angeschlossen, denn wir haben die Subsnakes nur bis 10 XLR gebaut.
    Die gleichen 24er Hartings nehmen wir auch für Return von FoH zur Bühne - also auch hier 12 Signale mit Zentralmasse auf einem superstabilem Stecksystem.

    WW hat es im übrigen richtig auf den Punkt gebracht, dass man mit einem konventionellen Pult soundmäßig keine Chance hat gegen SAC anzukommen. Im vorliegenden Vergleich am Vatertag hatte ich mich allerdings einige Tage später über die Kanal EQ Einstellungen im 01V96 gewundert, wobei der Kollege häufig überraschend viel Gain in den Mittenbändern gegeben hatte!? Zudem arbeitet er wohl gerne mit den "Typ 2" Equalizern, was mich ebenso erstaunt hatte. Ich kann mit diesen EQs überhaupt nichts anfangen.
    Wenn ich mehr Zeit und Bock hätte wäre SAC längst das Mittel meiner Wahl. Das steckt alles andere in den Sack - egal wieviel Kohle man für ein Pult ausgeben würde.

  • Snare Mikrofone: neue und gute Alternativen zum SM57?

    • rockline
    • 31. Mai 2011 um 05:46

    Ich empfehle das hier:
    http://www.jts-germany.de/index.php?id=177&artid=6296&spr=DE
    Kostet nix und tut super!
    Höhen ein wenig rausdrehen und gut ist.

  • Ursachenfindung: Lautsprecher festgebacken, Endstufe hin

    • rockline
    • 23. Mai 2011 um 17:33

    Das ist leider bei einem Großteil der Endstufen immer noch üblich. Auch bei großen Chinastufen mit ca. 3kW sieht man längs schaltende Relais!
    Besonders toll finde ich den chinesischen Omron G8P Nachbau mit Blechkontakt :lol:

  • Ursachenfindung: Lautsprecher festgebacken, Endstufe hin

    • rockline
    • 22. Mai 2011 um 23:44

    In dem Fall war's ja ein 1phasen Aggregat.
    Bei den 3~Dingern muss man zwischen einer Asynchronmaschine mit 3 Kondensatoren, und einer Synchronmaschine mit Erregerspannung differenzieren. Letztere sind wesentlich teurer und können auch Blindstrom liefern.
    Asynchronmaschinen sind in den meisten Baumarktdingern eingebaut. Wenn einer der 3 Kompensationskondensatoren platt ist kann es mit der Ausgangssymmetrie schlecht ausschauen.
    Notstromgeneratoren sind ein Kapitel für sich, nicht so meine Baustelle.
    Aber das eine KMT Endstufe mal defekt geht halte ich nicht für ungewöhnlich. Und das die Trennrelais zwischen Endstufe und Lautsprecher nicht immer ganz Herr der Lage sind, ist leider ein böser Nebenkriegsschauplatz mit Qualm aus der Box :cry:

  • Ursachenfindung: Lautsprecher festgebacken, Endstufe hin

    • rockline
    • 22. Mai 2011 um 12:44

    Ganz normale Sache. Kommt immer wieder mal vor, und hat nichts mit Aggregat etc zu tun.
    Endstufen mit Schäden in der Ausgangsstufe haben wir schon öfter gesehen, und je nach Modell ist es auch kein Spaß zum reparieren. Das der Lautsprecher festkokelt liegt daran, dass das LS-Relais oftmals nicht imstande ist den hohen Strom abzuschalten. Dieses Problem haben aber so ziemlich alle Endstufen mit hohen Betriebsspannungen und recht einfachen Relais im Ausgang. Besser ist hier ein Triacschutz.
    Wie auch immer: kaputt ist kaputt und eigentlich ein ganz normales Ausfallbild für eine Endstufe. Es gibt Geräte von Herstellern die hat man öfter auf dem Tisch, und manche sieht man nie im Service. Und es gibt Geräte die mag man eigentlich nicht reparieren, weil deren elektrische Grundstabilität zu wünschen übrig lässt.
    Die KMT Endstufen finde ich eigentlich ganz nett gemacht, allerdings kenne ich die Teile auch aus diversen Reparaturaufträgen. Das Fehlerbild mit den defekten Toshiba Endtransistoren ist nicht ungewöhnlich. Die Geräte gehören allerdings nicht unter die Top 5 meiner Lieblingspatienten!

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 3. April 2011 um 12:25

    Versorgung ist 2 x 185V (10K) mit dynamischer Regelung in Abhängigkeit des Audiosignals. Der "Klang" ist vollkommen in Ordnung, beim internen Lowcut könnte ich mir eine Erweiterung nach unten noch positiv vorstellen.
    Wie die Endstufenschaltung gemacht ist kann ich nicht sagen. Ist meiner Einschätzung nach eher als komplex zu betrachten, und ohne völlige Demontage der Endstufe nicht weiter zu ergründen. Vermutlich ein bewährtes MOSFET-Konzept an eine der typischen Applikationen angelehnt.
    Wo man so eine Endstufe leihen kann weiß ich leider nicht. Ich besitze selber keine.

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 3. April 2011 um 09:28

    Der Verstärker bleibt im normalen Wärmebereich, wird nicht wirklich heiß.
    Eine Class D Schaltung ist das nicht, sondern eine analoge MOSFET Ausgangsstufe mit geregelter Betriebsspannung.
    Aktive PFC ist vorhanden.
    Für 2 Ohm gibt es sicherlich geeignetere Geräte.

  • Fahrzeugempfehlungen Kombi, grüne Plakette, Diesel langlebig

    • rockline
    • 30. März 2011 um 19:26

    BMW530D, Modell e39.
    Wer Wert auf gepflegte Clubatmosphäre im Innenraum legt wählt die "M" Variante.
    Preis kann unter die Kategorie "viel Auto für wenig Geld" verbucht werden, Laufleistung geht mit ausgetauschtem Turbo (und Version mit Schaltgetriebe) bis zu 500tkm ohne großes Theater. Drehmoment des Motors ist tierisch....

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 16. März 2011 um 21:57
    Zitat von "Jens Droessler"


    Ich habe so den Verdacht, dass hier der Hersteller (oder ein Vertrauter) mitliest, möglicherweise sogar mitschreibt.

    Öhhhm.... :roll: .......ich bin's nicht.

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 16. März 2011 um 21:39

    So ein Verstärker gibt keine Sinusleistung ab. Man schaue auf die Burstpakete und erkennt wie sich die Leistung gestaltet. Lab Gruppen kann auch nicht mehr als 20...30mS und der Ofen ist aus. Dann bleiben von 2500W aus dem Prospekt nur noch abgelesene 900W auf der Uhr übrig.
    Die Lexa ist im übrigen einiges aufwändiger konstruiert als eine LAB. Ein Audiokanal von einer FP10000 ist doch mit seinen 8 Endtransistoren auch nur knapp größer wie 'ne Postkarte. Und das vorne quer sitzende Netzteil ist 08/15.
    Um einen Eindruck vom Aufbau einer Lexa Endstufe zu bekommen habe ich euch ein Bild angehängt (und das ist nur ein 2 Kanal!).

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 15. März 2011 um 19:33

    X Bass ist eine Korrektur bei 100Hz:

    LP 3,5k+XBass

    Die Ausgangsleistung des Verstärkers ist sehr hoch:

    10Kx

    Die kleine eingebaute Frequenzweiche ist ein einfaches Analogfilter. Sinn oder Unsinn kann man diskutieren, aber so bietet sich immerhin die simple Möglichkeit eine Zweiwege PA ohne großen Aufwand zu betreiben. Soweit ich mich erinnere sind die Ausgänge der Weiche nur intern im Verstärker verfügbar.
    Meiner Ansicht nach ist der Markenname eines Verstärkers drittrangig. Ich kenne überhaupt keinen Kunden mehr den das überhaupt noch ernsthaft interessiert. In den letzten 10 Jahren gab es diesbezüglich 0,0 Anfragen von Agenturen, Künstlern oder sonstigen Veranstaltern. Lautsprecher und Mixer wird schon mal vorgeschlagen oder gefragt, Verstärker und Crossover war früher ein Thema.
    Ob sich die Lexa Geräte über den Preis verkaufen müssten kann ich nicht beurteilen. Die Technik ist schon klasse gemacht, da kann man nichts gegen sagen. Im Vergleich zu anderen 1HE Konstrukten dieser Leistungsklasse passen die Lexa Verstärker sogar in ein Gigbag mit nur 350mm Einbautiefe.
    Wo oder wer die potentiellen Kunden sind wird sich mit der Zeit zeigen.

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 15. März 2011 um 17:57

    Die Geräte sind schon extrem gut gemacht. Sehr geringe Einbautiefe im Verhältnis zu dem was raus kommt! Bauteileniveau auf höchstem Level und sehr gute Verarbeitung. Das Prinzip basiert auf analoger Ausgangsstufe mit dynamisch regelnder Betriebsspannung. Dazu ein zentrales Schaltnetzteil mit beachtlich hoher Betriebsspannung. Diese Verstärker kommen nicht aus China, und sehen auch nicht so aus als würden die irgendwo billig zusammengebaut werden. Preis ist daher immer relativ zu werten. Eine LAB FP10000 aus Schweden kostet in D auch > 4000.-, und der baugleiche Clone aus Fernost nur ein paar hundert bei identischem Innenleben.
    Ob die Überschrift "a la Höllstern" passend ist kann ich nicht beurteilen, da ich letztere Endstufe noch nie ohne Deckel gesehen habe.

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