Zitat... auf die schwarze Seite des öffentlichen Musikgenusses, ...
... und dort wird ihr Zustand leider nicht unbedingt besser :roll:.
Ein paar richtig Große verkaufen so was nicht, sondern sammeln günstige Gelegenheiten still und unauffällig ein. Der Verdacht drängt sich auf, dass die das nicht aus Mitgefühl für ausgemusterte Technik tun.
Klar gibt’s für Dich und mich tausendundeins Jobs auf Digital – wie Du selbst feststellst vor Allem solche der Brot – und Butter (M7) – Alltagsklasse. Bei 'Festivalbetrieb' denke ich dagegen (neben Dauerlärm verschiedenster Provenienz) an fünfstellige Besucherzahlen, Geländestapler mit lustigen dicken Reifen, Materialmengen im vierstelligen Kubikmeterbereich, tagelang Stress, Staub und Wahnsinn – aber auch an mitunter wirklich großes Kino. Mit entsprechend großem – und robustem - Besteck. Bei RaR etwa (da war ich allerdings nicht) ging’s dieses Jahr m. W. durchaus wieder recht lila zu.
Daher erlaube ich mir mal eine These, an die ich selbst noch nicht recht glauben mag:
Digital ist/ wird der graue Alltag. Wird jeden Tag kleiner und billiger; nicht mehr lange, dann ist das i-Pad nicht mehr nur die Hilfsfernbedienung, sondern gleich das ganze Pult.
Luxus dagegen ist/ wird dort sein, wo Aufwand, Platz, Gewicht, usw. keine Rolle spielen, und kein Platzwart oder Eventmanager was zu melden hat. Und dort mischt man latenzfrei.
Mit freundlichem Gruß
BillBo