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Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

  • guma
  • 13. Juni 2010 um 13:14
  • billbo
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    • 9. Juli 2011 um 00:11
    • #201
    Zitat

    ... auf die schwarze Seite des öffentlichen Musikgenusses, ...

    ... und dort wird ihr Zustand leider nicht unbedingt besser :roll:.

    Ein paar richtig Große verkaufen so was nicht, sondern sammeln günstige Gelegenheiten still und unauffällig ein. Der Verdacht drängt sich auf, dass die das nicht aus Mitgefühl für ausgemusterte Technik tun.
    Klar gibt’s für Dich und mich tausendundeins Jobs auf Digital – wie Du selbst feststellst vor Allem solche der Brot – und Butter (M7) – Alltagsklasse. Bei 'Festivalbetrieb' denke ich dagegen (neben Dauerlärm verschiedenster Provenienz) an fünfstellige Besucherzahlen, Geländestapler mit lustigen dicken Reifen, Materialmengen im vierstelligen Kubikmeterbereich, tagelang Stress, Staub und Wahnsinn – aber auch an mitunter wirklich großes Kino. Mit entsprechend großem – und robustem - Besteck. Bei RaR etwa (da war ich allerdings nicht) ging’s dieses Jahr m. W. durchaus wieder recht lila zu.

    Daher erlaube ich mir mal eine These, an die ich selbst noch nicht recht glauben mag:
    Digital ist/ wird der graue Alltag. Wird jeden Tag kleiner und billiger; nicht mehr lange, dann ist das i-Pad nicht mehr nur die Hilfsfernbedienung, sondern gleich das ganze Pult.
    Luxus dagegen ist/ wird dort sein, wo Aufwand, Platz, Gewicht, usw. keine Rolle spielen, und kein Platzwart oder Eventmanager was zu melden hat. Und dort mischt man latenzfrei.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 9. Juli 2011 um 12:01
    • #202

    @ billbo

    Ich bin ja selten gar nicht Deiner Meinung aber diese 'je fetter desto anloger' Logik trifft wenn überhaupt, wie Marcus beobachtet hat, am ehesten für ein bestimmtes Genre zu. Ich enthalte mich mal einer konkreten Meinungsäusserung bezüglich der Ursachen, gebe aber zu bedenken, dass es möglicherweise nicht nur eine Konkordanz mit dem Blut-Schweiß-Tränen-fette-Staplerreifen-echten Rock n' Roll sondern auch eine Korrelation mit dem Alter der Protagonisten und deren mentaler Ausstattung gibt.

  • tufkaklto
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    • 9. Juli 2011 um 12:51
    • #203

    Wäre ich nicht sicher, denn lustigerweise ist meine Erfahrung sogar eher, das ältere Semester den neuen Dingen oft aufgeschlossener gegenüberstehen als die Jüngeren Semester.
    liegt vielleicht auch daran, das man öfter schon mal was Neues probieren mußte um am Ball zu bleiben.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • guma
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    • 9. Juli 2011 um 13:32
    • #204

    Ja, da sehe ich Dich, Gert und einige andere kluge Kollegen eher als vorbildhafte Ausnahme. Ich kenne da aber auch ganz andere Zeitgenossen. In unserer Generation gibt es eine ganze Menge mitgeschleppter Bandmischer, die jetzt spät einfach an ihre Grenzen kommen....und klar, es gibt auch Junge, die schon so vernagelt sind, dass mir spontan der Begriff 'präseniler Altersstarrsinn' einfällt. :D:D

  • guma
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    • 9. Juli 2011 um 15:10
    • #205

    ... aber back to topic:

    Die Erfahrungen der Kollegen zeigen, dass es alle Hersteller bisher nicht geschaft haben, uns eine einfach handhabbare, zuverlässige und leicht lernbare Prozedur zum Einpflegen von 'bandmixrelevanten' Teilen einer digitalen Mischplattform für den Festivalbetrieb zur Verfügung zu stellen, die dank einer klugen Speicherverwaltung keine Multipultizuspielvoiceofgodburg mehr bräuchte, und es mit den bisherigen Methoden Konstellationen von Mischern vor Ort vorbehalten bleibt, die durch Fleiß, Intelligenz oder längerer Routine schaffen, gemeinsam an einer digitalen 'Einpultsituation' Spaß zu haben.

    Ich erinnere die Hersteller nochmals an die Entwicklung einer 'partial load matrix' die, wenn klever gemacht, definitiv ein Wettbewerbsvorteil wäre. :wink:

  • gert
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    • 9. Juli 2011 um 15:40
    • #206
    Zitat von "guma"

    ....und klar, es gibt auch Junge, die schon so vernagelt sind, dass mir spontan der Begriff 'präseniler Altersstarrsinn' einfällt.

    Hier mal wieder Winston Churchill.


    Zitat

    Youth?! Thats wasted on the young!!!

    Practice, Practice, Practice

  • billbo
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    • 9. Juli 2011 um 16:09
    • #207

    Guma, ich könnte jetzt nicht behaupten, dass ich vollkommen perplex bin, weil ich mit einer ähnlichen Antwort auf gar keinen Fall gerechnet hätte :D.

    Selbstverständlich liegt auch bei mir die Jobverteilung digital : analog inzwischen irgendwo bei 5 : 1 bis 10 : 1. Aber eben nicht auf (großen?) Festivals. Kann ich ja jetzt auch nix für. Das ist (als Firma) nicht meine Baustellen - Größenordnung; ich fahr da einfach nur zum Mischen, zum Spaß haben, und wegen des guten Caterings hin. (Okay, und ein wenig Gage gibt’s halt natürlich auch). Aufbauen müssen möchte ich so was bitte auf gar keinen Fall.

    Es existieren augenscheinlich PA – Parallelwelten von denen ich nicht weiß, was dort abgeht. Und welche von denen Du nicht weißt, was da abgeht. Am Alter der jeweiligen Protagonisten möchte ich das nicht unbedingt fest machen; ich kenn’ Stümper (und Fachidioten) aller Altersklassen.

    Und gerade darf ich noch lesen, dass wir ja in der Beurteilung des Status Quo nicht wirklich weit auseinander liegen. Digitalpultverwaltung im Festivalbetrieb? Funktioniert bislang nicht. Und taugt in der Praxis bisher allenfalls zum Dauerärgernis.
    Deinen Appell unterstütze ich durchaus.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 9. Juli 2011 um 20:17
    • #208
    Zitat von "guma"

    ...
    Ich erinnere die Hersteller nochmals an die Entwicklung einer 'partial load matrix' die, wenn klever gemacht, definitiv ein Wettbewerbsvorteil wäre. :wink:

    genau DAS wäre wirklich sehr hilfreich. die bisherigen lösungen der hersteller sind entweder nicht umfangreich genug - oder viel zu kompliziert.

    ganz toll wäre eine solche matrix, wenn sie auch noch eine herstellerübergreifende logik hätte.
    aber das ist mit sicherheit zu viel verlangt... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 9. Juli 2011 um 21:52
    • #209
    Zitat

    ganz toll wäre eine solche matrix, wenn sie auch noch eine herstellerübergreifende logik hätte.

    Erst dann würde die Geschichte auf breiter Front szenen – und branchenübergreifend angenommen. Halte ich aber derzeit für illusorisch; da wartet auf Guessi noch reichlich Arbeit. :)
    Bis dahin bleibt’s ein Spiel mit hohem Nerv – und Roulettefaktor, sofern man nicht zufällig auf seinen momentanen vertrauten digitalen Liebling trifft, den man zur Zeit gerade aus dem EffEff zu beherrschen meint.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • bernd häusler
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    • 10. Juli 2011 um 02:24
    • #210

    Moin,

    Ich komme gerade, dieses Jahr als Gast, von einem kleinen, feinen Festival. Multipulti, 2*LS9, 2*Analogcore. Schnittstelle 2*XLR, Systemsetup auf der örtlichen LS9, die Band mit eigener Technik hatte konsequent InEar. Abgesehen vom unfassbar cleanen geilen Sound (noch NIE sowas gehört), musste ich natürlich "provozierend" nachfragen warum geschleppt wird, warum InEar usw.. Zusammengefasste Antwort: Weil das die Garantie für einen absolut stressfreien Auftritt ist. Das hat man auch gehört, nicht nur technisch, auch am Auftreten der Band.

    Ich muß sagen, aller Mühen hier im Thema zum Trotz, so sehe ich die Zukunft. Nein, nicht zwingend die mitgebrachte LS9 mit eigener Gummiwurst, aber schlicht mit eigenem Mischsystem und Monitoring anzureisen.

    Ganz ketzerisch: Die wirklichen Analogzurücksehner sind diejenigen, die sich alle "Güter" zum FOH schicken lassen, und dort ein mechanisches Stellwerk brauchen. Das iPad lässt nur ahnen wie es dort zukünftig aussieht. Wer bei A&H nicht findet kann bei SAC lesen und sehen wie der Rest ausschaut.

    Man kann hier im Forum schön verfolgen, wer mit großem Interesse über den Tellerrand schaut, um nicht immer wieder die gleiche Suppe auslöffeln zu müssen. Aber hier im Thema löffeln Wir alle... noch...

    Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • billbo
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    • 10. Juli 2011 um 13:03
    • #211

    Ist, wie bereits mehrfach angesprochen, bei den Großen (und interessanter Weise zunehmend auch bei professionellen Top 40/ Coverbands, zumindest was Monitor angeht) schon seit Ewigkeiten gängige Praxis.

    Allerdings – wie oft habe ich so oder ähnlich folgenden Tagesablauf erlebt:
    Headliner rückt früh morgens vor Programmbeginn mit Toursattel oder 12Tonner an, incl. 2 Geländerstaplerladungen voller FOH – Gedöns (ist im Digitalzeitalter übrigens nicht nennenswert geschrumpft). Tagsüber Aufbau und Anbindung an die Festivaltechnik incl. allerlei Systemeinmessgeräusche während der Mittagsbands - Changeover. In der (längsten) Umbaupause vor dem HL trotzdem noch ausgiebige Sound – / Linechecks. Nach der Show warten, bis sich das Festivalpublikum ein wenig verlaufen hat; danach alles zurück in den Truck. Der schon mit laufendem Motor wartet, um es vielleicht doch noch irgendwie rechtzeitig zur nächsten Baustelle zu schaffen.
    Bei der selben Veranstaltung bin ich für die vorletzte Band zuständig. Nachmittags mal am FOH guten Tag sagen, dabei auf dem Hin – und Rückweg die grundsätzliche Beschallungssituation abzuschätzen versuchen. Abends Linecheck, 75min. Show, dankeschön, bis zum nächsten Mal.

    Beide Bands klingen für 99,9% des Publikums genau gleich gut oder schlecht.

    Im Motzthread des Festivalforums kann man anschließend nachlesen:
    - Sound war Scheiße – viel zu viel Bass (aha, stand direkt zwischen zwei Sub Stacks)
    - Sound war Scheiße – viel zu grell und laut (aha, stand direkt vor einem Nearfill)
    - Sound war Scheiße – viel zu dumpf und verwaschen (aha, stand 100m weit weg)
    - Sound war in Ordnung (aha, hatte mehr Glück oder Geschick bei der Platzwahl)

    Frage der Fragen: wer hat seine Gage an diesem Tag auf intelligentere Art und Weise verdient?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • rockline
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    • 10. Juli 2011 um 13:49
    • #212

    Wird sowieso Zeit das die "wichtigen" Combos ihr eigenes Mixergedöns mitbringen. Am besten läge nur eine Cat5 Leitung von der Bühne zum FoH, und mit kleinen Pulten der Größenordnung "maximal 1,2 Meter breit" wäre alles gut. Cat5 habe ich übrigens extra erwähnt, damit auch dieser Punkt billig abgefertigt werden könnte. Wird Zeit das hier mal etwas grundsätzliches zum Standard wird. Will sagen: das Pult und die Technik ist ab einer gewissen Funktionsklasse nebensächlich.
    In Bezug auf Sound hatte ich kürzlich eine Band mit einem Yamaha LS9 gehört, die auch separates IE-Monitoring als ihr eigenes mitbrachten. Mit Verlaub - das war der beste Sound den ich seit langem gehört hatte! Die Diskussionen um das letzte Quentchen Klang im Vorverstärker werden bei Verwendung einer hochkarätigen Band nebst sehr gutem Tonmann zur Farce. Da habe ich mit teuren Digicos und edelen Markenarrays auf wesentlich "wichtigeren" Bühnen schon bedeutend erbärmlichere Vorstellungen erlebt.
    Das Thema Verwaltung von Digitalpulten ist inzwischen für mich ganz normal: Viel Option gibt es nicht, entweder hat der Techniker für das vor Ort stehende Pult ein File dabei, oder er muss mit dem Leben was da ist. Fertig. Sollte mehr erwünscht sein darf er gerne mit dem Veranstalter über die Mehrkosten einer selber mitzubringenden Mischkiste verhandeln - mein Problem ist das schon lange nicht mehr. Man muss diese Diskussion vor allem vor dem Hintergrund der hier aktiven betrachten, die in den seltensten Fällen in der Liga "wünsch dir was" zuhause sind. Die meisten hier schreibenden Kollegen (einschließlich rockline) gehören in die Gruppe kleiner bis mittlerer Beschaller, bei deren Ausstattungs- und Kundenkreis nicht alles möglich ist, und besonders mit Rücksicht auf die Veranstalter (die den Bands die Gage zahlen) hier auch gewisse Kompromisse eingehen müssen.
    Sollte es nicht so sein wird entsprechend nach Wunschliste zugemietet, sei es indem Material besorgt wird, oder der entsprechende Techniker seinen Wunschkram gegen Bezahlung mitbringt. So wie es aussieht werden wir für ein Festival in diesem Jahr eine externe H3000 zumieten müssen, weil die vorhandene Kiste zu wenig Inputs hat. Mein Problem ist das nicht, da der Veranstalter hier in der Pflicht ist mit den bestellten Künstlern in Einklang mit der gebuchten Technik zurechtzukommen. Sollte es hier im Vorfeld nicht passen muss eben angepasst werden.
    Angenommen es wäre ein altes PM5 vor Ort, dann wäre das für 50% der kommenden Techs nicht in Ordnung, weil die eine Digico erwarten, während der andere wieder nur mit VI6 kann. Und die Mehrzahl der Tonleute wollen interessanterweise im vorliegenden Fall analoges Zeug sehen. So stehts in den zu beachtenden Ridern.
    Meine Meinung ist halt: entweder arbeitet man in einer für alle Beteiligten (Verleiher und Veranstalter) wirtschaftlich profitablen Situation, dann kann ich höchtens noch mit einer LS9 Gewinn machen. Oder man arbeitet in der Königsklasse, wo die Mietkosten für Technik immer mindestens 5stellig sind und wo es alles gibt was die Welt des schönen Scheins bietet.
    Unterm Strich bleibt die Erkenntnis das die Harmonisierung einer einheitlichen Vorgehensweise zwecks Benutzung diverser Digitalmischpulte genauso vielfältig ist wie die Ausstattung diverser Autoinnenräume. Mit allen kann man fahren, und mit einigen muss man sich eben etwas mehr beschäftigen.

  • billbo
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    • 10. Juli 2011 um 14:30
    • #213

    Und über die H3000 wird sich niemand beschweren (es sei denn, das Ding ist in totalem Schrottzustand – auch schon erlebt). Wer damit nicht klar kommt kann sich nicht mit unkommoder Bedienphilosophie rausreden – der hat’s schlicht nicht drauf.

    So einfach kann die Festivalwelt sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 10. Juli 2011 um 18:39
    • #214

    Ahhh schön, Thusssiie fasst ( grob vereinfacht ) für uns zusammen:
    .... LS9 und H3000, das sind diiiieee Festivalpulte, alles andere braucht kein Mensch....
    Wer damit nicht einverstanden ist, bringt seins einfach selbst mit....jo und dann 'Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb' ... olles Schiieetkraaam :?

    Das Forum arbeitet wieder mal sehr ernsthaft daran, nicht so ganz ernst genommen zu werden :D:D:D

  • rockline
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    • 10. Juli 2011 um 19:33
    • #215

    Weder LS9 noch H3000 sind dieee Festivalpulte. Es geht hier nur um die Feststellung in welcher Liga diese Diskussion hier stattfindet.
    In dieser Liga hier ist das doch eigentlich egal, und da wo es drauf ankommt wird nicht in einem Forum über die Handhabung von Digitalpulten diskutiert.
    LS9 ist einfach nur ein billiges Ding um ohne Aufwand eine Menge erreichen zu können. H3000 braucht keiner von uns, und wird in meinem Beispiel höchstens deshalb erwähnt weil ich selbiges ortsnah besorgen kann.
    Guma: was bedeutet Thusssiie? Meinst Du etwa mich damit?

  • guma
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    • 10. Juli 2011 um 20:07
    • #216

    Susi war die lispelnde Zusammenfass-Stimme in einer Kontakt-show des ZDF vor etlichen Jahren. :D:D Also habe ich mich selbst gemeint !

    Wie der Titel des Threads schon sagte, ging es hier um "Wie machen wir das mit den Digitalpulten auf den Festivals", wobei es im Praxis-Board logischerweise um konkrete Vorgehensweisen geht, wenn ein Digitalpult benutzt wird und nicht darum wenn ein H3000 rumsteht. Wir kommen auch definitiv so nicht weiter, auch nicht in Richtung Druck auf die Hersteller, wenn das chronisch in die immer selbe "braucht ma dös" und "früher war alles viel besser" Ecke driftet oder zumindest in die Ecke: "Wie kann man es machen, damit wieder möglichst alles so ist, wie wir es immer gemacht haben" . :roll: :roll: :roll: :roll:

  • rockline
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    • 10. Juli 2011 um 20:56
    • #217

    Zum Thema Verwaltung eines Digitalpults würde ich mir zb bei einem LS9 die gezielte Auswahl eines Files vom USB Stick wünschen. So weit ich das weiß geht das nicht, da ja danach die Gurke alle anderen Programme weg hat.
    So etwas nenne ich "Verwaltung von Digitalpulten" denn das was ich bisher mit Yamaha LS9 in dieser Richtung erleben konnte ist ein Treppenwitz.
    Alle anderen Thematiken in Bezug auf Digitalpulte im Festivalbetrieb beziehen sich doch meist nur auf das grade verfügbare Pult. Viel Auswahl hat man da in unserer Liga (ich nenne es mal Pommesbudenbeschaller) ohnehin nicht so. Bei großen Festivals ist es eh anders, da wird nicht lange überlegt sondern direkt das gewünschte Pult mit dem (sofern vorhanden) gewünschten File geladen. Meist stehen in diesen FoH mehrere digitale Gerätschaften herum, so das hier bestimmt nicht viel anbrennen wird.

  • guma
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    • 10. Juli 2011 um 23:10
    • #218
    Zitat von "rockline"

    Zum Thema Verwaltung eines Digitalpults würde ich mir zb bei einem LS9 die gezielte Auswahl eines Files vom USB Stick wünschen. So weit ich das weiß geht das nicht, da ja danach die Gurke alle anderen Programme weg hat.


    Ein 'file' ist immer das ganze Pult. Gezielt einfügen kann man nur eine Szene und das nur mit Hilfe des Editors so wie ich es mal für dem M7 beschrieben habe.

    Aber: Ich habe ja den letztjährigen Thread wieder hochgeholt, weil ich meine Bandmixer-Taktik für die Pulte, die ich bedienen kann, geändert habe. Da dazu ja der M7 gehört, sollte das auch für den LS9 problemlos klappen.
    Praktische Übung:
    Wir machen eine Pommesbudenbeschallung mit Monitor vom Foh mit einer von mir betreuten Band in Rocklinehausen. Dazu bitte ich rockline um folgende Dinge:

    - Wir einigen uns darauf, dass die ersten 4 Busse zwei klassische Stereo-Subgruppen geben ( fix ) die Busse 11 - 12 als Postfade-AUXe für externe Fxe verwendbar sind und die letzten 4 Busse wie im Yamaha-Default die Sends für die internen FXe. Die Busse 5-10 sind 6 prefade AUXe für Monitor.
    - Ich bitte Rockline um seine Festival-Default-Session, also nur dieses eine file mit der nach obiger Absprache gewählten Busstruktur und mit Angabe welche Szene darin die tatsächliche Defaultszene ist.
    - bevor er mir das file schickt, denkt er nochmal über seine Kanalliste für die anderen Bands nach, hat die In- und Outputs verständlich und eindeutig beschriftet und für Mod und Zuspieler Erfahrungswerte für gain, EQ und Fader eingestellt.
    - Schön aber nicht Bedingung wäre, wenn er schon angeben könnte, welcher prefadeaux zu welchem Monitor auf der Bühne wird, dann könnte ich meine Auxe schon zu den omniouts patchen.

    Ich pflege meinen Kram ein, schicke Rockline das zurück und er prüft, ob er das wiederkennt und sich traut, das bearbeitete file im Veranstaltungsverlauf zu laden und danach wieder sein Eigenes.

    Hallo lieber Rockline, Lust auf dieses kleine Experiment ?

  • rockline
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    • 10. Juli 2011 um 23:32
    • #219

    Das würde funktionieren.
    Normalerweise nutze ich bei einem LS9-32 die Omniouts 1 - 4 (- 6) als pre Fade für Monitor. Sofern du 1 - 4 als Stereosubgruppe nehmen möchtest sind die ja nach umstecken meiner (Monitor)Returns auf 5/6/7/8(9/10) frei.
    Buss 11/12 schalte ich dann auf Postfade um, sind ja auch frei. PA kommt wie üblich aus 15/16. Dann wäre das schon gestrickt.
    Monitore wären dann 5 für Center, 6 für Bühne links und rechts außen, 7 Keyboard und 8 der Trommler.
    Pultorganisation wäre 1- 10 für Drums, 11 Bass, 12/13/14/15 Gitarren, 16/17/18/19/20/21 Keyboards Sampler etc, 22/23 frei, 24/25/26/27/28/29 Vocals, 30 TB, 31/32 Ipod bzw CD. Beschriftung im Kanalfenster müsste ich selber nicht haben, wenn der Gast es wünscht tippe ich da was rein.
    In dieser Konfiguration müssten wir nichts laden, außer vielleicht dein AuxSend oder EQ Setup im File. Das wäre dann ja einmal recall.
    Bei so etwas würde ich die Mischung für die anderen Musikbeiträge anhand des oben ersichtlichen Setups abarbeiten. Damit gehts ja problemlos.
    Für Hall und Delay, sowie wichtige Kanäle kann man sich nach Gusto ein Custom Fader Layout basteln. Geht ebenfalls schnell und simpel.
    Bis hier war das noch gut zu meistern.
    Wann kommst Du mit der Combo :)

  • rockline
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    • 10. Juli 2011 um 23:43
    • #220
    Zitat von "guma"


    Ein 'file' ist immer das ganze Pult. Gezielt einfügen kann man nur eine Szene und das nur mit Hilfe des Editors so wie ich es mal für dem M7 beschrieben habe.


    Das ist ja der Punkt den ich zb in der Verwaltung bemängel. Ohne Editor bzw Laptop für die Szenen geht nichts. Warum hat Yamaha keine Möglichkeit vorgesehen aus einem Stick eine ausgesuchte komplette Mixeinstellung in einen freien Speicherplatz zu speichern? Man kann ja immerhin schon mal das Inhaltsverzeichnis eines angeschlossenen USB Sticks einsehen, aber im Nachgang beim laden eines "files" das ganze Pultverzeichnis platt zu machen geht nicht in meinen Kopf.

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