Das ist schon ok so. Verstärker dieser Art machen keine Sinusleistung im althergebrachten Sinne, sondern bedienen sich der Dynamik in der Musik. Kurze Impulse mit sehr hoher Aussteuerung sind möglich, längerfristige Signale werden gezielt limitiert.
Es gibt viele Geräte die nach dem Pulsweitenmodulationsprinzip arbeiten. Die neue Behringer Endstufenserie macht auf dem Papier keinen schlechten Eindruck, in einer der kommenden tools4music werden wir uns eingehender mit dem Gerät befassen.
Der von Dir genannte Preis ist mehr als offensiv..., dass Gewicht von nur 5,5kg eine starke Ansage an die nur 3,5kg wiegende Peavey IPR Serie (mit gleicher Funktionstechnologie).
Ich bin neugierig was der Verstärker kann?!
Beiträge von rockline
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Krass
Aber interessant zu lesen. Wie vom anderen Stern....echt! -
Neenee, ist schon richtig was ich sage - im Pulteingang sitzen die nächsten Koppelelkos. Die haben 10uF. Da die Koppelelkos 3,3uF auf Erich's Platine mit denen im Pult in Reihe liegen fällt die Gesamtkapazität.
Cges = C1 x C2 / C1 + C2!
Im Beispiel der 3,3uF in Reihe mit dem 10uF wären das 2,48uF Gesamtkapazität
Nicht mehr soo toll für den Bass...... -
Zitat von "madmax"
So hamm wir dann auch getan bei unseren Eigenbauten. (Für den Preis 'ner Peavey CS hat man damals einen neuen Trabant bekommen...)
Au......der war gut. Spätestens da hätten Erich & Konsorten aber merken müssen, dass man mit dem Sozialismus keinen Blumenpott gewinnen konnte!
Mal im Ernst. Was hattet ihr denn seinerzeit für Endtransistoren zur Verfügung? Die CS 800 war ja mit immerhin plus/minus 85VDC gut unter Spannung! War ein Selbstbau zu Ostzeiten in der Leistungsklasse einer 400W/4Ohm Endstufe überhaupt realisierbar? Material aus dem Westen importieren war ja auch nicht so einfach :roll: -
Hallo Erich,
nimm statt 1k besser 330 Ohm, und 10uF Elkos als Koppelelko. Das Pult hat bereits eingebaute 10uF, und durch die Reihenschaltung sind es dann eh nur noch 5uF. Reicht aber auch noch......
So wie Du das gedacht hast funktioniert das!
Gruss - Stefan -
Zitat von "billbo"
Die Regelung funktioniert; übrig bleiben nach einer knappen halben Sekunde gemessene 37Veff. Macht für ein Pärchen 8Ohm – Lautsprecher einen maximalen thermischen Dauerstress von gut 170 Watt pro Chassis.
Genau so ist das! Um das zu zeigen kann ich spontan wieder einen Fundus aus meinem Rechner beisteuern. Nachfolgend ist das Signal eines 100mS Burst zu sehen, der aus einer voll ausgesteuerten PWM Endstufe gescannt wurde:
Die beiden vertikalen Hilfslinien zeigen die ersten 23mS der Ausgangsspannung. Hier leistet die Endstufe noch ein beachtliches Produkt aus Volt x Ampere an 4 Ohm! 1366 Watt an 4 Ohm stehen auf der Uhr.Schauen wir mal rund 50mS später erneut herein:
Die beiden vertikalen Linien zeigen nun die letzten 25mS an. Deutlich ist zu sehen wie die Endstufe runtergeregelt hat - nur noch 477 Watt stehen an 4 Ohm zur Verfügung. Und das alles in nur 100mS!
Das ist aber normal und stellt die Philosophie zum Gedanken an die Impulsivität von Musik dar. Hohe Peakleistung (unverzerrter Headroom) mit leider magerer Strom und Spannungsstabilität. Solche Endstufen haben den RMS Limiter bereits eingebaut, da weder Netzteil noch PWM Ausgangsstufe hohe Dauerströme (als Folge hoher Ausgangsspannungen) verarbeiten können/düfen/sollen.Zitat von "billbo"Ende der 70er hatte ich mal ein Pärchen RSD 800b, für Kontinentaleuropa damals angegeben mit 2x 450W/ 4Ohm (wenn ich mich richtig erinnere). Zugegeben, ein wenig unhandlich waren die Teile schon. Aber raus kam da deutlich mehr.
Meine Jugend...
pro Seite eine an die Nussecken, dazu eine CS800 mit Ch1 an den Rasierer und CH2 für die Vitavox S3!
Ich habe noch eine, die spielt täglich an den Subs in meiner Abhörkabine:
Diese Geräte kommen aus einer Zeit, in der die Konstrukteure den Begriff "Sinusleistung" als solches 1:1 umzusetzen versuchten. Der abgebildete Verstärker ist von 1977, und konnte damals 2 x 400 Watt an 4 Ohm ohne wenn und aber - dafür war der Unterschied im Headroom deutlich weniger ausgeprägt als in dem topmodernen Produkt aus obenstehenden Oszillogrammen.Noch ein Satz zu übersteuernden Mixern etc: das klingt zwar mies, macht aber nicht wirklich etwas kaputt - solange die Endstufe als solches nicht zerrt.
Der PA kann es ja egal sein ob der vermatschte Klang eines überdrehten DJ Mixers durch falsche Gainstruktur des dahinter stehenden Bedieners verursacht wird, oder durch den neuzeitlichen Geschmack irgendwelcher Bronxproduzenten. Bei vielen "Musik"produktionen aus diesem Genre frage ich mich oft was der grundsätzlich verzerrte und vermatschte Sound auf der CD soll? Mir fallen natürlich namentlich keine Beispiele ein (wie auch?) - aber ich höre alljährlich bei diversen Stadtfestveranstaltungen und den typischen Dorftanzstudioeinlagen diese mitgebrachten Matschhiphop Nummern - und drehe solchen Rummel grundsätzlich erst einmal 15dBSPL leiser. Das muss sich kein Mensch volle Pulle anhören. Aber der PA wäre es egal, denn die "meint" das sei Musik! -
Nimm einen Heißluftföön und Kältespray. Ziel auf den Differenzeingang....müssten 4 Transistoren nah beieinander sein. Versuche rauszukriegen welcher besonders nervös ist.
Stimmen die Biaswerte, dh sind die Dioden (meist 1N4148) in dem Reihenkreis in Ordnung? Du musst hier ganz klar unterscheiden ob sich die Treiberstufe verschiebt, oder die Vorstufe! Bei einem komplett DC gekoppelten Gerät keine leichte Sache das rauszufinden. Haben die Differenzverstärker auf beiden Seiten die gleichen Betriebsspannungen (suche irgendwelche Z-Dioden in der Nähe)?
Ist wenigstens der obere Kanal platt? Der untere ist eine Bestrafung. -
Es kommt darauf an ob ein Interessensnehmer des Begriffs "laut" eine berechtigte Verwechselungsgefahr befürchtet. Sofern sich jemand den Begriff "laut" in seiner Bild- und Wortmarke rechtlich hat schützen lassen, kann er auf jeden Fall sofort einen RA mit der Wahrung seiner Interessen beauftragen. Selbiger würde Dich anmahnen, und den Gebrauch des Begriffs im Zusammenhang mit einer Firmenidentifikation untersagen. Ob das vor Gericht standhält oder nicht ist eine zweite Sache. Es würde aber hochwichtige Post mit einer zusätzlichen Honorarnote nebst Schadensersatzkosten drohen.
Der Name "Rockline Sound & Light" als Beispiel ist seit Jahren rechtlich geschützt. Das wiederum motivierte eines Tages eine Firma für Dämm- und Baustoffe mit gleichlautendem Namen (aber ohne Sound & Light und dafür mit einer dollen Zahl) ihre Interessen per RA durchzusetzen, um der kleinen Firma Rockline Sound & Light zu untersagen diesen Namen zu nutzen.
Da man einen Namen nicht selber beim Marken und Patentamt anmelden kann, sondern dafür einen im Vorfeld recherchierenden RA beauftragt, ist selbiger auch sofort zur Stelle wenn es um die Abwehr des Angriffs geht. Natürlich macht der das auch nicht ehrenamtlich und lässt sich seine Dienste ebenfalls stolz vergüten. Im Endeffekt kam es zu einem Vergleich, der uns untersagt zum Beispiel "Asphaltierungs und Abbrucharbeiten"
vorzunehmen!
Jetzt wird jeder sagen "was soll denn der Blödsinn"?
Korrekt meine Herren - aber: bei der Eintragung eines Markennamens werden erst mal sämtliche (!!) Gewerke die es überhaupt gibt eingetragen. So stand für die Firma "Rockline Sound & Light" von besagten Asphaltierungsarbeiten über die Abbruchunternehmertätigkeit bis hin zum Webmarketing alles mögliche in der Markenzulassung. Das scheint ein Automatismus zu sein, den ich bis heute nicht verstehe. Das hat ja auch nichts mit dem Gewerberecht zu tun. Bei einer Markeneintragung wird eine Marke für alles mögliche eingetragen!
Nun dürfen wir (laut Markeneintrag) bis auf die "Asphaltierungs, Abbruch und Dämmarbeiten" nach wie vor alles bewerben/machen/tun und lassen soviel wir wollen - den Baustoffhändler mit ähnlich klingendem Namen interessiert es nicht mehr, da wir ja in "seinem Zuständigkeitsbereich" nicht mehr tätig werden dürfen :lol:
So ist das in Deutschland!
Die RA arbeiten im übrigen autark. Sobald (um beim eigenen Beispiel zu bleiben) eine andere Ton und Lichtfirma den Namen "Rockline" verwenden würde bekäme selbige automatisch Post vom beobachtenden RA. Die Kanzeleien scannen regelmäßig den Markt ab, um die Interessen ihrer Klienten zu wahren.
Ein Bombengeschäft kann ich euch versichern. Dazu aber keine Details
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Nur Thomann repariert die Geräte.
Schaltplan wird nicht rausgerückt....riesengroßes Geheimnis!
Macht auch wirtschaftlich keinen Sinn überhaupt den Deckel abzuschrauben. Darüber hinaus ist die Schaltung eine Kaskade, also jede Menge Endtransistoren - aber nicht wirklich kompliziert.
Einpacken und mit Spedition (oder GLS) nach Treppendorf schicken. Ob es sich lohnt? Wir lehnen Reparaturen an T-Amp grundsätzlich ab. Mich würde interessieren ob der Reparaturservice bei Thomann ein profitables Geschäft für diese Firma ist, oder ein reines Serviceangebot um diese Geräte am laufen zu halten?
Wer hat Erfahrung mit kostenpflichtigen Reparaturen im Hause Thomann? Wie hoch steht der Kostensatz im Verhältnis zum Neupreis der Geräte?Crest CA9 hat keinerlei Ähnlichkeit mit der Proline 3000, man kann keine Rückschlüsse aus CA9 Fehler in Bezug auf Proline 3000 ziehen.
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Man nimmt zwei 6k8 (ist genormt) und geht an die interne 48V Quelle.Das Operationsfeld sieht von hinten so aus:
Einkoppelelkos 10u/50V hat das Pult schon, Masse ist ja schon an den Buchsen.ABER: ich würde das nicht empfehlen, da nun jeder angeschlossene I-Pod, CD Player usw immer zwangsläufig die 48V gegen Masse geliefert bekommt. Es gibt ja kaum jemanden der sich einen Quasisymmetrischen Adapter Stereoklinke auf 2x XLR Pin2+3 mit Trafo dazwischenbaut.
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Der Preis ist heiß....und das Messgerät auch. Dieses Teil gehört in erfahrene und verantwortungsbewusste Hände. Das sollte vielleicht bei eventuellem Enthusiasmus für die Vorteile der Isolationsmessung bedacht werden!
Hier liegen immerhin 500V bzw 1000V an den Prüfspitzen an
Das ist kein Pappenstiel.Wer sich mit Isolationsprüfungen beschäftigen möchte sollte entweder jetzt schon genau wissen was er tut, oder sich die Thematik genau draufschaffen. Besonders im Fall einer "offenen Prüfung" wie es dieses Messgerät bietet ist 2 x Nachdenken besser als einmal was kaputt machen, oder selber neben dem Prüfling auf der Erde zu liegen.
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Zitat von "bemi"
Hi,
die Heizspannung ist ein Abgriff vom Zeilentrafo, wenn ich mich recht erinnere. Auf jeden Fall ist die total verbogen und hat 15625Hz (was der gemeinen Glühwendel ja ziemlich egal ist ... ). Warum man das so gemacht hat: weils billig war und historisch gewachsen?
VG bemiDer Grund beim CRT TV/Monitor war der Gedanke: HOT (oder DST plus Umgebung) defekt = Bildrohr komplett aus. Also auch keine Heizspannung. Zu Zeiten des Diodensplittrafos in der H-Endstufe machte selbiger bis auf NF, Tuner- und eben die Horizontalendstufenversorgungsspannung (>150V) ja alles alleine! Die Heizspannung wurde manchmal auch nur durch zwei, drei Windungen 1² um den Kern des DST gewonnen. Das reichte.
In den 70er und frühen 80er Jahren gab es Heizspannung aus dem Netzteil, nicht zuletzt aus dem Gedanke des Standby Schnellstarts mit vorgeheizter Bildröhre bei ruhender Zeilenendstufe. Die späteren Bildröhren brauchten das nicht mehr.
Bei einigen Kisten stimmte bei nachlassender Heizleistung vom Rohr die Emission der Kathoden nicht mehr, was postwendend dazu führte das die Regelstufe nicht gerastet wurde. Das Bild blieb also dunkel. Hilfe (welcher Kunde gönnte sich schon eine neue Bildröhre?) nahte oft in Form eines separaten Trafos mit rund 9V Spannung, um dem verbrauchten Rohr noch mal richtig Feuer im Hintern zu machen! Bis zum endgültigen Totalausfall eines der drei Heizfäden reichte dieser Bauerntrick dann oft noch über die langen Winterabende in heimischen Wohnstuben bei VHS Kassette und F...filmchen aus den Videotheken. Es ist im übrigen sehr schade das der Beruf des Fernsehtechnikers in der alten Form und Aufgabenstellung nicht mehr existiert bzw. existieren kann. TV Geräte boten im Fehlerfall noch echte Herausforderungen an Wissen un Kombinationsgabe.Zurück zum Thema Messgerät.
doc Jordan: tatsächlich, ich habe mich nie dafür interessiert wie hoch die Dinger RMS messen können. Beim Uni-T 531 geht es schon bei 3kHz steil bergab, während der stationäre Kollege UT 803 aus gleichem Hause immerhin bis >50kHz messen kann, und dabei von 775mV "nur" auf 600mV absackt. Dennoch eine bemerkenswert gute Vorstellung des preiswerten Tischgeräts für den Servicemessplatz.
Mein Fluke 8205 musste ich mal direkt auseinandernehmen, da hat das Wechselspannungsmodul eine Macke und zeigt überhaupt nichts mehr an. Als ob nicht schon genug defektes Zeug in der Werkstatt auf Heilung wartet.... :?Als Messgerät für Pegelmessungen würde ich so ein Multimeter aber höchstens als grobe Schätzung bis max 1kHz betrachten. Auch wenn viele Hersteller inzwischen mit dem Hinweis auf "True RMS" werben, scheint man es mit der Genauigkeit der Messgleichrichter nicht so ernst zu nehmen. True RMS Messgeräte sollten theoretisch den von Doc Jordan erwähnten Rechtecktest mit einer exakten Anzeigegenauigkeit bestehen.
Mittelwertmultimeter zeigen dabei 10% zuviel an, da selbige immer mit einem festen Faktor den Wechselspannungsmittelwert multiplizieren. Bei verzerrten Sinussignalen gehen Mittelwertmeter komplett den Bach runter, während ein True RMS Meter hier unbeindruckt korrekte Werte misst. Ein Digitalmultimeter ersetzt keinesfalls ein gescheites Millivoltmeter (gerne auch noch mit Zeiger - lohnt sich immer wieder mal bei ebay für schmales Geld zu ersteigern!), denn die können oftmals sauber bis 1MHz.wora: das T531 ist jeden Cent wert.
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Kostenlose Testmuster gibt es für Zeitschriftentests nur für den Zeitraum eines Tests. Sofern seitens eines Autors oder Redakteurs Interesse besteht ein Gerät zu behalten kann er selbiges kaufen. Die Vertriebe verschenken diesbezüglich nichts, denn auch Testgeräte haben ihren Wert und werden später oftmals als "B" Ware angeboten.
Ein Test zu Geräten ist eine Menge Arbeit verbunden mit oftmals verzwickten Debatten im Vorfeld. Es macht keinen Sinn den Aufwand einer Testreihe zu betreiben, wenn dabei nicht auch Schwächen zur Sprache kommen. Diese Schwächen werden nicht als "Verriss" für ein Produkt verfasst, sondern eher als konstruktive Kritik.
Speziell im Bereich Verstärker ergeben sich oft Diskussionen bezüglich der Stabilität der Ausgangsleistung in Bezug auf das Zeitverhalten. Bei Lautsprechern gerne schon mal die ein oder andere Meinungsverschiebung hinsichtlich tatsächlicher SPL Daten. Als Tester ist man nicht der "gute Freund" der Hersteller oder Vertriebe, sondern teilweise auch ein unbeliebter Querulant der im Dunkeln herumstochert. Von daher vergessen wir mal ganz schnell die Mär mit den kostenlosen Testgeräten.Zu der Pronomic Q10 noch ein Wort. Diese Endstufe ist tatsächlich sehr hochwertig aufgebaut, und hat innerhalb des Testzeitraums sehr gute Ergebnisse abgeliefert und ist dabei auch nicht ums Leben gekommen. Woher die kommt und wer die letztlich zusammenschraubt ist prinzipiell egal, solange es einen funktionierenden Vertrieb für solche Geräte gibt. Nachfolgendes Foto der offenen Gerätschaft zeigt eindeutig das hier auf hohem Niveau gefertigt wird.
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Hier in der Werkstatt liegen etliche Multimeter herum. Meine Favoriten sind in letzter Zeit die roten "UNI-Trend" Geräte. Hier besonders der UT531 für 115.- der noch das Schmankerl der Isolationsprüfung bis 1kV beherrscht.
RMS Messung und den anderen Kram macht der nebenbei. Ein super Messgerät für kleines Geld in einer praktischen Transporttasche.
Die kleineren Modelle UT61D (und E) sind auch prima.
Fluke nutze ich nur als stationäres Vielfachmessgerät, ich habe hier noch einen 8502A am Messplatz stehen. Für die Werkbank arbeite ich wie gesagt gerne mit Uni-T, Peaktech, oder dem guten Monacor DMT-4010RMS. Für die Werkzeugkiste beim Konzert tut's auch ein Vielfachmessgerät für 20.- -
So zurück.
Versuchsaufbau war einfach: das RME FF800 war der Chef, einer der beiden ADA8000 diente zum Vergleich.
Um Unterschiede aufzuzeigen habe ich vier Spuren aufgenommen, 2 x RME und 2 x ADA - alle mit dem gleichen Signal. Dann den ganzen Spaß abgespielt und dabei immer nur 2 Kanäle gehört. Monokompatibel waren schon mal die beiden RME als auch die beiden ADA Kanäle, also es "phaste" nicht. Alle vier Kanäle zusammen abgespielt "phased" deutlich hörbar.
Nun kommt was kommen muss....ich lasse nur die beiden RME Kanäle an und schalte an einem die Phase: Stille!
Der ADA ist dran, auch hier das gleiche Ergebnis: Stille!
Ist ja auch klar...zweimal das gleiche exakt gleich im Pegel und phasengedreht ist Sense.Nun die Kür: ein Kanal RME gegen einen Kanal ADA!
Die beiden sind schon mal nicht Monokompatibel, dass hatte ich schon erwähnt. Phase gedreht und..........es ist nicht Still! Ich höre die Musik, aber nur noch dünn und höhenbetont.
Fazit: die Phasenlage ist nicht 1:1!
In der Vergrößerung kann man minimale Unterschiede bei der visuellen Betrachtung zwischen der RME und der ADA Spur erkennen. Ich betone minimal.
Die Pegel zwischen den beiden aktiven Spuren sind natürlich exakt angepasst. Ist ja auch einfach, denn durch Pegelverstellung kann man die Auslöschung ja eh auf's feinste tarieren bis man nichts mehr hört - sofern die Phasenlagen wirklich gleich ist.Natürlich habe ich mich auch bemüht auf den "Klang" zu achten und habe mir dazu extra zwei Stereospuren aufgenommen. Man kann es sich denken: einmal RME und einmal ADA. Beide "klingen super".
Als Referenz habe ich mit zwei Cabasse Monitoren und meinen ausgemergelten Ohren abgehört.
Ich würde sagen - die beiden Geräte klingen beide gleich gut, bzw vollkommen unaufällig.
Tja - jetzt sind wir ein wenig schlauer, aber noch nicht weiter. -
Im RME FF 400 ist Digitalgain eingebaut, in 0,5dB Schritten.
RME FF 800 hat andere Vorverstärker, da weiß ich aber ohne Deckel runter zu machen nicht was eingebaut ist. Ich habe beide hier, kann da aber messtechnisch auch keine großen Dinge ausmachen.
Allerdings sind die Güten aller hier diskutierten Vorstufen extrem hervorragend. Ob man da überhaupt was hören kann?
Phasengang des ADA8000 würde ich gerne messen. Aber das haut wegen der Laufzeit des ADA8000 gegenüber dem FF 400 nicht so ohne weiteres hin. Es sei denn ich finde einen Weg um den Referenzeingang am FF 400 gegenüber dem Adat Eingang zeitlich anzupassen.
Bei meiner Software WinAudioMLS habe ich da bisher keine Möglichkeit gefunden. Jedenfalls synchronisiert das nicht so ohne weiteres. Müsste ich bei Gelegenheit mal den Doc Jordan fragen.
Ich gehe jetzt mal in meine Recordingbude, und mach mal ein paar Hörversuche zwischen RME 800 und ADA 8000 :wink: -
Marco, wie meinst Du das?
Ich möchte ja jetzt keinen Vorstufen Vergleichstest machen, sondern habe nur den ADA 8000 am Fireface gemessen.
Den Analogeingang vom RME FF400 hatte ich dabei als Referenz gebraucht.
Im 400 ist der PGA 2500 eingebaut. -
frank, ich nehme mir die Tage deinen hier liegenden defekten ADA 8000 noch mal vor. Da habe ich mehr Zeit und schaue mal was dem fehlt!?
Hier (Seite 3) habe ich noch ein paar Untersuchungen zum ADA 8000 und dessen Klang angestellt:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=81739&start=30 -
Der ADA 8000 ist mit +6dBu für 0dBFS angegeben. Tatsächlich verträgt das Gerät Eingangspegel bis +10dBu bevor über Adat ein Klirr von 1% gemessen wird. Dabei sind die k3 Anteile mit 0,6% (bei +10dBu!) noch "im Rahmen".
Die minimale Eingangsspannung für 0dBFS ist -52dBu - bei voll aufgedrehtem Gainsteller. Das macht aber schon aus Gründen des S/N Ratios keinen Sinn.Mit einer Remote (Midi) Modifikation verliert man 7dBu, und kommt damit wie von Geisterhand in einen Bereich mit dem man prima arbeiten kann. Aktuell habe ich das Thema Behringer Remote wieder ausgegraben. Obwohl die Tage mit 24 Stunden immer noch knapp bemessen sind

Bei der Gelegenheit habe ich mir Gedanken zum "Klang" des ADA 8000 gemacht. Der Vorverstärker stand ja bereits des öfteren in der Diskussion. Dabei hatte ich als Referenz das kleine RME 400 in der Werkstatt am Platz stehen. Mit dem Teil messe ich fast täglich. Nachfolgend ist "blau" das RME und "rot" der ADA800 dargestellt.
Schauen wir mal auf den Frequenzgang:
Die typische Welligkeit zu höheren Frequenzen des ADA 8000 ist hinreichend bekannt. Ob man das hören kann?Die Ursache dafür ist aber nicht die eigentlich bewährte Transistorvorstufe wie nachfolgende Messung zeigt:
Man verzeihe den üblen Brumm bei 50Hz. Hier ist ursächlich mein etwas provisorischer Messabgriff mittels Tastkopf und separater Impedanzanpassung schuld. Man sieht aber den Ausgang des eigentlichen Vorverstärkers - und im Vergleich zum RME eine sehr gute Vorstellung.So kommen wir nicht weiter. Ich habe nun in beide Geräte das gleiche Musiksignal gegeben, und das ganze parallel aufgenommen. Nachfolgend eine tierische Vergrößerung einer Millisekunde:
Nichts besonderes zu sehen. Oben ist das RME 400, unten der ADA 8000.
Diese Form der Analyse mache ich die Tage mit verschiedenen Sinus Frequenzen zwischen 1k und 16k. Vielleicht erkennt man bei stabilen Signalen mehr. Die reine Klirranalyse der beiden Geräte zeigt eher Abweichungen im Promillebereich - da kommt der Unterschied aber nicht her. Fragt sich, ob mir die optische Zoom Analyse der Signalbeurteilung überhaupt was bringt?
Für meine Bedürfnisse stellt sich die Frage nach dem Klang der Wandler nur theoretischer Natur. Meine Mikros links und rechts am Führerhauptquartier zeigen diesbezüglich nicht mehr die optimale Auflösung.
Jedenfalls komme ich messtechnisch nicht weiter. Und so richtig was "raushören" kann ich auch nicht.
Habe alles gemessen - Gleichtaktunterdrückung, Eingangsimpedanz, Rechteckverhalten, Anstiegszeit bei etlichen Frequenzen...aber es ist keine Überführung des Tatverdächtigen möglich. Natürlich sieht man Unterschiede zwischen dem RME und dem Behringer ADA, die minimalen Abweichungen lassen den ADA 8000 aber im optimalen Licht erscheinen.
Meine früheren Überlegungen zu hochwertigen Vorstufen wie PGA 2500 lege ich bezüglich der ADA 8000 Modifikationen erst mal auf Eis. Das wird nichts bringen. Im übrigen ist der Vorverstärker ja ein "alter Bekannter" - was kann da schon groß schief gehen?
Und wo ich grade dabei bin über ADA 8000 zu berichten: der tools4music Remote Mod geht weiter. Inzwischen sieht das Projekt aber eine schlimme Kastration der ADA 8000 vor: die Netzteile, oder vielmehr der Trafo, fliegen raus! Strom kommt aus einer separaten Versorgung im 1HE Gehäuse. Der Mod wird 4 x ADA 8000 versorgen können, einschließlich Strom für die Albert ASV-4422 ADAT>Cat5 Wandler. Die Materialkosten für die 32er Stagebox liegen um die 200.- Euro (ohne ASV-4422 und ohne ADA 8000).
Das ganze Rack (1 x PSU und 4 x ADA) ist folglich 5HE hoch, Platz zwischen den Geräten braucht man nicht. Behringer ADA 8000 mit durchgebrannten Netztrafos kommen damit erst Recht zu neuen Ehren. Durch den ausgebauten Trafo ergibt sich genügend Platz für die Mikrocontrollerplatine, und auch die benötigten Anschlussbuchsen und Teachtaster finden Platz in den ehemaligen Kaltgeräte- und Netzschalterplätzen. Die PSU (Schaltnetzteil) kommt "von der Stange" und kostet komplett nur 75.- Euro - mehr oder weniger fertig
Soweit erst mal! -
Ich würde das jetzt mal nicht als "Honigquast" benennen wollen.
Aber es ist doch schon prima wenn sich überhaupt einer über postings zum Innenleben von Geräten äußert. Ich bin der festen Überzeugung das solche Details zu Geräten kaum noch jemanden interessieren. Woras Bemerkung zu dem CS 4080 Innenleben lassen in mir zumindest die Hoffnung keimen das sich überhaupt jemand das Bild angeschaut hat.
Von daher: danke für den lecker Honig!