Weiß jemand wer solche Lautsprecher liefert?
Am besten 5" Breitband, aber ganz wichtig: 16 Ohm!
Beiträge von rockline
-
-
-
Gerne doch! Hier geht es einem 01V96 an den Kragen: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=28&t=78411
matthias falke: TFT Kisten tauchen hier auch vermehrt auf. Anfangs habe ich die Dinger gehasst wie der Teufel das Weihwasser, aber inzwischen finde ich das es leicht verdientes Geld ist die zu reparieren. Nur die gefühlten 150 Deckelschrauben nerven........
Plasma mache ich nicht, die haben ja keine Inverterboards und Scaler
-
.........gemacht!
Nachdem der Admin mich ermutigt hat noch mehr Reparatureinblicke online zu stellen, gebe ich noch ne Zugabe!
Heute nehmen wir ein 01V96 auseinander. Fehlerursache war ein Ausfall von Kanal 12 - komplett stumm. Insertbuchse war es nicht, also muss die Kiste auf jeden Fall auf!
Schlangengrube:Wer es bis hier geschafft hat macht entweder besser wieder zu, oder nimmt das Ding anständig auseinander:
So muss das aussehen!Der Fehler liegt aber im obersten Board, also weiter zerlegen:
Wir sind immer noch nicht am Ziel, und es wird auch noch etwas komplizierter!Endlich ist die Baustelle freigelegt, inzwischen sind wir auch schon gute 30 Minuten weiter.....
Aber wie finden wir nun den Fehler? Immerhin sind alle Kabel ab, und so spielt die Mühle ja überhaupt nicht mehr!Der Trick heißt Fremdspeisung aus externer Laborversorgung, und schon können wir mit dem Signalgenerator und Oszi schauen was los ist:
Beim vorliegenden Fall gestaltete sich die Sache nicht so einfach. Die DC Werte an den Differenzeingangstransistoren waren teilweise auf -Ub, als erstes stellte sich ein hochohmiger SMD Widerstand heraus. Der muss neu:
Leider spielte die Eingangsstufe mit neuem SMD Widerstand immer noch nicht. Zwar waren die DC Werte inzwischen wieder korrekt, aber der 2fach OP Amp auf der anderen Seite wollte auch nicht mehr. Also auch den erneuern.....
Jetzt läuft's - und der Zusammenbau kann beginnen!Abschließend testen, und das wars.
Doch Vorsicht! Das ist schon was für Leute die schon länger hinterm Lötkolben sitzen. Ganz nebenbei ist die Fehlersuche in derart hochkomplexen SMD Geräten kein Spaziergang. Auch ist dieser durch Fotos unterhaltende Bericht nicht als Universalreparaturanleitung für das 01V96 zu werten. Schaut euch das einfach nur an, und wenn das Pult mal nicht will lasst es besser im Service heile machen. Zu schnell ist es vollständig kapputtrepariert sofern man nicht so viel Erfahrung hat. -
-
Genau, Knaudelecke fiel mir nur grad so ein. Ist sowas wie eine Wurschtelbude wo man alles mögliche finden kann!
Zur Ordnung: ja, dass ist ein Thema bei dem ich mich mit den Jahren dazu erzogen habe aufzuräumen. In meiner Sturm und Drang Zeit habe ich täglich TV Geräte, Videorecorder und Verstärker repariert. Entsprechend sah meine Bude aus! Ein Trampelpfad von der Tür bis zur Werkbank, umgeben von unüberschaubarem Chaos aus Geräten im Testbetrieb und Schlachtgurken.
Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr auf eine Arbeit inmitten von Elektronikbergen. Also habe ich die Bude kernsaniert, alles überflüssige zur Deponie gekarrt, und achte inzwischen auf Übersicht, Licht und Ordnung!
Und ich sage euch - es gibt nichts besseres als sofort das nötige Messgerät oder Anschlusskabel zur Hand zu haben, verbunden mit griffbereiten (Neuen!!) Ersatzteilen ist die Arbeit dann besser als Fernseh gucken!
Ich kenne das mit dem 2 Stunden Werkbank freischaufeln aber auch - da brauche ich nur meine Garage aufmachen :lol:
Die kommt im Frühjahr dran!Sofern solche Reparaturberichte von Interesse sind kann ich von Zeit zu Zeit mal was online stellen.
-
Heute berichtet der Onkel direkt aus der Werkstatt, eigentlich nur weil ich mich geärgert habe. Nicht über mich oder euch - sondern über die Konstrukteure bei Yamaha.
Vorgeschichte: ein Kunde brachte einen Yamaha Powermixer in die Werkstatt. Fehlerangabe war "Ausfall nach einigen Minuten". Aha!
In der Werkstatt lief das Teil natürlich erst mal, aber bekanntlich steckt der Teufel ja im Detail, und ich machte mich daran die Kiste zwecks eingehender Netzteilrevision zu öffnen.
Nachdem die Netzteilplatine ausgebaut war ging es an die eventuelle Fehlerquelle, und ich wurde sogar in Form eines recht kapazitätsarmen Startelkos vom Takt-IC fündig. Neuen Elko rein, alle Kabel wieder dran, und..........voila.........an, und wieder aus!
Was ist das?
Nach langem suchen hin und her, stellte sich die Endstufe als Verursacher für die komplette Netzteilabschaltung heraus. Dies macht die Endstufenschaltung recht geschickt, indem sie ein DC Fault Signal zum Netzteil sendet, und dann fix abschaltet. Nach deaktivierung der DC Kontrolle blieb der Powermixer an! Die nachfolgende Messung des DC Offset an den Speakonbuchsen ergab an beiden
Kanälen etwa +8VDC. Schnell wurde mir klar das hier ein für beide Kanäle zutreffender Fehlergrund vorlag, und das es irgendwas mit der Spannungsversorgung zu tun haben müsste. Die Endstufe bedient sich einer zweistufigen Class H Netzteilschaltung, und einer separaten +-15V Versorgung. Nach ein paar Messungen wurde mir klar, dass die Massen der +-15V und der zweistufigen Endstufenspannung keine Verbindung hatten! Das erklärte den undefinierten Zustand der Schaltung mit dem resultierenden Offset!
Ich vermutete natürlich einen "Kunstfehler" meinerseits unterhalb der Netzteilplatine, und untersuchte eingehend die Masseführung der verschiedenen Spannungsquellen.
Dabei wurde deutlich, dass es keine Verbindung zwischen der Masse für die "kleinen" Spannungen mit der Masse der hohen Spannungen gab!! Nachdem ich mir die Kiste genauer anschaute fiel mir schlagartig der Konstruktionsmurks auf: die Masse wird über das Gehäuse realisiert!In der Werkstatt lag das Bedienteil mechanisch getrennt von der "Powerwanne", nur über die weißen Leitungen verbunden auf dem Arbeitstisch. Die Endstufenmasse wird aus dem Netzteil zu der kleinen Buchsenplatine geführt. Der Anschluss zum Gehäuse führt dann über zwei M3 Schrauben:
Im Bild sieht man eine der beiden Schrauben, zwecks Fehlereingrenzung ist die Messklammer bereits angeschlossen.Schraubt man nun das Bedienteil fest, verbinden sich die sonst getrennten Massen über das Metallchassis. Hier nochmal eine der beiden "Zentralmassen" im Detail:
Damit habe ich einen Fehler gesucht, den ich eigentlich nicht hätte suchen müssen - wenn man beim Konstruieren mal nachgedacht hätte: eine Verbindung mehr in Form einer Drahtbrücke hätte es getan!
Ich stelle mir aber vor, wie es wohl sein wird wenn die Schrauben sich mal lockern, oder durch Korrosion und Übergangswiderstand usw. Probleme machen!?
Soweit ein kleiner 1,5 Stunden Ausflug in Onkel Rocklines Knaudelwelt! -
Sehr schönes Pult, vor allem preislich ausgesprochen gut positioniert! Wann gibt es das als 32er?
Oder anders gefragt, hat das zusätzlich noch einen Adat Eingang? -
Das ist ja mal wieder was interessantes! Gibt's da einen Vertrieb für Deutschland?
http://www.carvinguitars.com/products/single.php?product=XD88 -
Ich weiß zwar nicht was bei Function One eingebaut ist - aber die Module von Linea Research habe ich kürzlich auf dem Messplatz gehabt. Da ging schon was, sehr interessante anschlussfertige Module im Blechgehäuse.
Preise würden mich interessieren....wer kann dazu was sagen?Die Leistung von dem großen Block mit 2 x 1250W/2Ohm kann in Brücke 2500W an 4Ohm, dass sollte doch erst mal reichen :roll:
-
-
Hat zwar nix mit der Box auffe Stange zu tun - aber hat schon mal jemand die anderen Videos von dem Meister gesehen?
Mein Favorit ist das hier: http://www.youtube.com/watch?v=j6fatjizjyU&NR=1
Die technische Erklärung ist der Hammer, besonders wenn die Zeichnungen ins Spiel kommen! Man achte auf die Elektronen im Kabel wenn der BBE aktiv ist :lol:
Auch super die "Pimp my jbl Box" Story, wo er die ganze Mucke auf dem Campingtisch aufgebaut hat, der sich dabei wie eine Banane durchbiegt. Hintergrund ist der Tausch des jbl Treibers gegen einen Selenium Schraubgewindetreiber mit anschließender Soundvorführung via Videokameraton
-
Die SP 1800 hatte im Test t4m 2 x 1950W an 2 Ohm Impulsleistung gehabt.
Die Bewertung, bzw. Erfassung dieser kurzen Impulse ist nicht einfach - einen 20mS Impuls genau bei maximal 1% Klirr exakt zu messen, erfordert eine gewisse Herangehensweise. Bei "großzügigerer" Beurteilung der Verzerrungen kommen deutlich höhere Werte zustande. Man muss sich also auf eine bestimmte Klirrgrenze festlegen - und da ist dann bei Leistung XY Schluss. Lasse ich 5 % Klirr zu ist bei XYZ Schluss!
Ich habe vor langer Zeit gelesen wie die Signale in den PP Tests aussehen. Die sind etwas anders als bei der t4m. Die Schweden bei LAB machen es wieder etwas anders, und die Italiener bei Powersoft auch.
Bei den t4m Tests werden vorhandene Limiter der Endstufen bei den Messungen berücksichtigt, schaltet man diese aus ergeben sich durchaus höhere Peakleistungen.
Die SP 1800 war aber in jeder Hinsicht völlig in Ordnung! -
Ich kann mir jetzt nicht so wirklich einen Unterschied zwischen 44.1kHz und 48kHz Abtastrate vorstellen. In beiden Fällen kommen wir mit Ach und Krach an etwa 20kHz Grenzfrequenz. Bei 96kHz sieht das mit knapp 50kHz Fg schon besser aus. Ich bin ja schon froh das ich noch 14kHz höre, unser Flocki schafft noch um die 22kHz :wink:
Die Historie der Abtastraten erklärt auch den Grund für die "krumme" Zahl 44.1kHz: der Ursprung kommt aus der Tonaufzeichnung in Videorecordern, lange bevor es CD's gab.
Zu meiner Lehrzeit (ich fuhr seinerzeit noch mit der Hercules K50RL - für die jungen Kollegen sei gesagt, dass war ein Moped mit 50cc Motörchen und sagenhaften 6,25PS - zur Arbeit) kamen die ersten Videorecorder mit HiFi Ton auf den Markt. Ich versuche mich mal zu erinnern: das waren 1-Zentner schwere 4 Kopf Monster-Recorder, basierend auf dem Betacam Verfahren von Sony - da durfte nur der Meister dran fummeln, und auch nur mit hochkonzentriertem Blick in die meist armdicke Servicekladde
.........wehe als Pimpf stellte man während des Studiums dieser Lektüre eine Frage....!!
Da man die zur Synchronisation verwendete Zeilenfrequenz nicht auf die neugeschaffene Digitalrecording Plattform anwenden konnte, suchte man nach einer Lücke zwischen dem NTSC (US Norm, irgendwas um die 5oo Zeilen) und dem europäischen PAL System (625 Zeilen), und das war dann 44,1kHz. Der erste Standard für Digitalaudio, lange bevor überhaupt an CD gedacht wurde! Einige Jahre später setzte man dann diesen frühen Standard auf die neu geschaffene Audio CD um.
Später, nach Einführung der DAT Recorder kam dann diese 48kHz Norm, später auch umschaltbar, und in erster Linie zwecks verbessertem Rauschabstand geschaffen. Manche Geräte konnten auch 32kHz - bin da aber nicht mehr so sicher :roll:
Die ersten DAT Kisten durften keine 44,1kHz wegen des "illegalen" digitalen kopierens von CD's...haha! Da gab es dann die kühnsten Bastelanleitungen in der Fachpresse, wie man auf 44,1kHz downgraden konnte! Lang, lang ist's her....
Erst im Zeitalter der DVD kam dann 96kHz und 192kHz.
So ganz 100% sicher bin ich bei meinem Ausflug in die Geschichte der Abtastrate nicht. Meine Erinnerungen an diese Zeiten liegen auch schon gute 25 - 30 Jahre hinter mir. Aber so in etwa muss der 44,1kHz (und spätere 48kHz) Standard entstanden sein. Warum dann später 96kHz und 192khz ist auch klar, oder? Faktor 2.....Für Livemischpulte reichen 48kHz Abtastrate völlig aus. Die Möglichkeit auf 44,1kHz zu schalten sehe ich nur bei SPDIF CD-Einspeisung für nötig, sonst synchronisiert das nicht gescheit und knackst.
96kHz und 192kHz ist was für Messtechnik. -
Da hast Du Recht Wolfgang, in der Tat treten die Aliasing Effekte praktisch nicht auf, weil die A/D Wandler alle (!) einen Tiefpass benötigen. Das Problem ist ja die Güte des TP, geringe Sampleraten erfordern ein steileres Filter als bei beispielsweise bei der doppelten Samplerate. Ob man die Nachteile steilerer Tiefpässe gegenüber geringflankigeren Ordnungen hört möchte ich nicht beurteilen. Oder sagen wir das mal so: ich kann das live nicht hören.
Halten wir nochmal fest:
kleine Samplefrequenz = steiles Antialiasingfilter
hohe Samplefrequenz = flaches Antialiasingfilterstepu: klar, mehrere A/D Wandler in Reihe = mehrere Tiefpässe für Antialias.
-
Ich messe ja ständig mit RME Fireface herum. Die 400er und 800er (2 x Adat In!!
) sind bei den technischen Daten identisch. Besonders hervorzuheben ist die hohe Samplerate bis zu 192kHz (wichtig bei FGang Messungen), und der extrem niedrige Klirr. Die Bedienung bei den RME ist ok, wenn auch immer irgendwie ein wenig "hinten rum nach vorne usw".
Ich habe auch ein Edirol UA25, quasi so ein einfaches USB Gerät. Das tut eigentlich auch, besonders wenn man nur mit einem Mikro herummisst. In diesem Frequenzbereich kommt es nicht auf höchste Auflösung an, da könnte man dann etwas Geld sparen.
Die RME Geräte sind ziemlich gut angesehen, für wichtige Messungen an Audiogeräten kann man das schon als eine Art Referenz betrachten. Die Verwendung dieser Geräte erübrigt manche Diskussion.
Der Nachteil aller Hardware/Software Kombinationen ist die fehlende Kalibrierung, bzw ordentliche Bezugspegel. Man muss ständig den Kram abgleichen, oder anders gesagt genau aufpassen das Gain usw. korrekt stehen. Daher gilt der Spruch "wer misst misst Mist" hier im besonderen. -
Es geht bei der Wahl der Samplefrequenz grob gesagt um die maximale obere Grenzfrequenz der zu digitalisierenden Signale. Hier kann man als einfache Faustformel sagen: Samplerate / 2 = maximale Grenzfrequenz. Technischer Hintergrund ist das Abtasttheorem, also die Rate mit der das Audiosignal digital abgetastet wird. Damit bei der D/A Wandlung das originale Audiosignal wieder korrekt hergestellt werden kann, ist es wichtig das am A/D Wandler nur Signale ankommen, die der halben Samplerate entsprechen. Das wird mit einem Tiefpassfilter gemacht. Sollten zu hohe Frequenzen den A/D Wandler durchlaufen haben, erzeugen diese bei der späteren D/A Wandlung neue/andere Frequenzen, die im Original nicht enthalten waren. Ich kann das schlecht in 5 Sätzen erklären, gehört ja auch nicht wirklich in den SI1 Thread.
Jedenfalls bewirkt eine höhere Samplerate weniger Aliasingfehler - das ist alles.
Mit der Latenz hat das nicht viel zu tun. Im Audiobereich stellen die niedrigen Sampleraten zwischen 44,1kHz und 192kHz kaum Anforderungen an die Daten und Adresszugriffe. In der Videotechnik werden zb Sampleraten bis zu mehreren MHz verwendet, um die dort anfallenden wesentlich höheren Bildbandbreiten zu beherrschen. -
96kHz Samplerate macht nur bei Messungen > 24kHz Sinn. Zum hören reicht sogar 44,1kHz, die CD beweist es!
-
Zitat von "timotimo"
Hier steht ein ähnlicher Preis: http://www.ukslc.org/news/sound_new…1001083915.html
Zur Info:
8097 Britisches Pfund = 9013.49 Euro zzgl. 19% = 10725.- Brutto VK -
Man muss bedenken: 9 Mille - wenn der Preis so stimmt, für'n 16 Kanal!
Da darf man ja wohl mal genauer nachdenken