Ah ja.............ein Bild vom Steineschmeißer zum krawattentragenden Salonlöwen!
Beiträge von rockline
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Ich hatte den gleichen Fehler schon mal gehabt. Bei mir waren das Rückstände von Wasser, die der Logik hinter den Tastern "das Leben schwer machten".
Board komplett gewechselt - Fehler weg.
Gruss -
Das hat nichts mit Phantomspeisung zu tun. Wenn es nicht der Rechner war liegt der Fehler im Bedienfeld des Pults (Tasterboard). Neues rein und gut ist.
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Holger - da hast Du 100% Recht.
Jens - k3 beim Sub? Dritte Harmonische.........bei 60Hz wäre das mit 180Hz aber schon aus dem Übertragungsbereich eines bei 100Hz zu trennenden Subs. Und dann sind diese k3 Anteile mit oftmals nur 0,1% im Vergleich zu den rund 10% - 20% Klirr eines Tieftöners doch überhaupt nicht mehr hörbar :roll: ?
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Tony Lee........das gibt's so nicht. Gibt es schon...ist halt ein Riesen OEM in China, der zig Geräte am Tag baut und in alle Welt verschickt. Unter dem Namen "Tony Lee" habe ich die aber noch nie entdeckt.
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Ich klinke mich noch mal kurz hier ein.
Tobias: ich kann für euch gerne eine Pronomic Endstufe hier im Labor testen. Dabei kommen dann aber kaum großartige Neuigkeiten heraus. Ich bin mir sicher das die Leistungen erreicht werden (bei welchem Klirr und in welchem Zeitfenster würde sich dann erst zeigen), und das beim Frequenzgang ebenfalls keinerlei Überraschungen sowohl in guter oder schlechter Tendenz zu erwarten sind.
Ich bin nicht ganz sicher wieviele Endtransistoren das Modell hat? Ich sehe eine Reihe mit 10 Stück - sind unten weitere 10, als Kaskade geschaltet? Nur auf die Elkos zu schließen ist das eine 2-step Ausgangsstufe.Euer Preis ist jedenfalls zu 100% in Ordnung, und der Hintergrund eines Musikhauses mit ordentlicher Gewährleistung ist ebenfalls ein Pluspunkt. Bei den Texten würde ich aber doch ein wenig überarbeiten - hier wird dem Netzteil einfach zuviel Bedeutung zugeschrieben, was letztlich mit dem Rauschen eines Verstärkers wenig bis nichts zu tun hat. Es sei denn ihr meint Brummen. Aber auch dann würde ich nicht von "103db" sprechen, sondern im Fall dieser Angabe von der Gesamtdynamik.
@All: Solution² und Service macht ja der Belgier. Wie die das dort genau handhaben weiß ich nicht, ich weiß wohl das ich diese Geräte reparieren kann - und auch schon zweimal machen musste. Die Kiste ist schon ein wenig tricky, auch wenn sie auf den ersten Blick total primitiv wirkt. Ich hatte schon mal einen Thread eröffnet indem ich ein, zwei Problemzonen beschrieben hatte - wenngleich das auch auf wenig bis null Interesse stieß.
Nach wie vor kann ich euch bei Problemen mit den Geräten technisch zur Seite stehen. Leider ist es hier in der Sommersaison so übervoll mit Reparaturen und Veranstaltungen, dass ich kaum noch hinterherkomme die angelieferten Geräte kurzfristig zurückzuschicken. Im Fall Solution² ist bis jetzt auch noch keine Anfrage zu Service überregional gekommen.
Über die Wintermonate werde ich unsere Servicekapazitäten erweitern, und natürlich auch im Fall der Fälle defekte APS8000 reparieren können. Wir sind in der Handwerksrolle als Fachbetrieb für Reparaturen eingetragen, und dementsprechend auch authorisiert überhaupt irgendwelche Kisten reparieren zu dürfen! Das ist ein feiner Unterschied zu manchem Schmied, der mal eben nebenbei (und illegal, auch wenn er ein IHK Gewerbe unterhält) etwas repariert.
So betrachtet kann man mit der Solution² schon arbeiten, und nach einer (entgeldpflichtigen) Modifikation steigt die Zuverlässigkeit um einiges an.Zum Sound von Endstufen: ein ewig heiß diskutiertes Thema. Ich habe in meinem Labor so einiges an dicken Lastwiderständen versammelt, und dabei auch so gemeine Biester mit induktiv/kapazitiver Belastung dabei. Über einen Powersoake habe ich auch die Möglichkeit eine unter Vollgas spielende Endstufe auf dem Rechner im Recordingstudio aufzunehmen, und die gewonnenen Tracks später gemütlich zu vergleichen. So wirklich krasse Unterschiede gibt es da nicht....
Mir ist wohl am letzten Wochenende etwas aufgefallen. Da hatte ich einen 2-kanaligen Schaltnetzteilverstärker an zwei BR218 Subs betrieben, die zwar enorm Luft bewegten, aber im Vergleich zu der sonst verwendeten 50Hz-Trafo Endstufe (ähnlicher Leistung, etwas darunter) eher komisch klangen. Gleiches Preset, gleiche Veranstaltungshalle, gleiches Pult usw - irgendwie war es anders, nicht schlechter, aber anders. Keine Ahnung warum und wieso - es kam mir so vor.
Und das sind dann wohl diese Phänomene, die einen hinterher sagen lassen: die und die Endstufe klingt besser als die und diese dort. Ohne hier direkte Umschaltvergleiche (bei exakt gleichem Gain!!) zu machen ist es also kaum möglich fundierte Aussagen zu treffen. Das man im Falle einer APS8000 einen Unterschied im Bass hört erklärt sich zum einen aus der Möglichkeit die Stufe mit 775mV Eingangsempfindlichkeit zu nutzen, und zum zweiten aus der real vorhandenen hohen Betriebsspannung bei vergleichsweise niederohmiger Ausgangsstufe (es werden ja im Prinzip nur die Elkos über den Lautsprecher entladen).
Alles in allem ist der Klang von Endstufen eine Menge Voodoo. Details tun sich nur im Grenzbereich auf (Limiter und Clipverhalten), oder durch schlechte Eingangsfilter der Ausgangsstufen. Darüber hinaus gibt es eine handvoll Schaltungsprinzipien, die mehr oder weniger grundsätzlich gleich sind. Es gibt dennoch etwas was ein geübter Mensch in ruhiger und hochwertig ausgestatteter Abhörumgebung hören könnte: Klirrfaktor.
Hört man hier überwiegend k3 Anteile, die einen harten Klang zur Folge haben, bekommt ein Gerät auf der subjektiven Richterskala eine schlechtere Note. Ganz im Gegensatz dazu stehen die k2 Verzerrungen, die uns sogar zu gewissen Lobgesängen motivieren könnten. Es hängt also ein wenig von der Zusammenstellung der harmonischen zu den unharmonischen Verzerrungen ab, ob wir eine Endstufe als gut oder weniger gut klingend beurteilen. Um solche Verzerrungen überhaupt wahrnehmen zu können, gehört neben einem wirklich geschulten Ohr auch eine gewisse Klirrgröße dazu. Denn wir tun uns schwer unter 0,5% Gesamtklirr überhaupt zu bemerken.
Genug philosophiert! -
Tobias, zum testen müsste ich ein Modell hier haben. Dann könnte ich das auch genauer analysieren.
Ich denke mir fast zu wissen aus welcher Schmiede die kommt. Das ist durchaus ok - entspricht dem was ich ahne. -
Es tut mir zwar leid das jemandem sein Zeug gestohlen wurde, aber das man damit sein Monatseinkommen sichern kann wunderte mich auch. Da hat sicherlich jemand mit viel Engagement etwas gebaut - aber so wirklich dolle ist es nicht. Trotzdem hoffe ich das er diese Unikate irgendwo wiederfinden wird. Dürfte sich speziell im Fall der Boxen nur schwer bis überhaupt nicht verkaufen lassen. Das Siderack wird sicherlich in Einzelteilen zerlegt bei eBay auftauchen. Ob in Deutschland oder dem angrenzenden Ausland wird kaum noch jemandem auffallen. Vermutlich ist der Anhänger samt Inhalt bereits in den Teilen Europas, die mit O anfangen.
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700 Besucher mit je einer Q7 pro Seite kann nicht gut gehen. Die Box macht zwar ordentlich laut - aber aufgrund mangelnder Richtwirkung ist nach einigen Metern in einem Festzelt Feierabend.
Linearray funktioniert da zwangsläufig besser, aber auch hier sehe ich zwei Stück als absolutes Minimum pro Seite. Ab 4 Tops pro Seite, ausreichend hoch gehängt, würde das Sinn machen.Festzelte mit 700 Personen und mehr kann man besser mit einem horngeladenen System machen, wie zb. GAE Direktor. Oder wie im nachfolgenden Bild mit Meyer MSL3:
Spielt locker bis hinten.
Q7 wäre mir da zu mager, und LineArray zu teuer bzw. Aufwand zu hoch. -
Immer wieder süß wie sich die Textzeilen zu manchem Produkt lesen:
In analogen Endstufen ist der Aufbau des Netzteiles von überaus hoher Bedeutung. Deswegen wurde in der X-Serie das Netzteil kompromisslos dimensioniert:
* Der gesamte Netzteilaufbau ist symetrisch, wodurch HF-Einstreuungen von außen Konsequent unterdrückt werden können. Nur dadurch ist der hervorragende Rauschspannungsabstand von 103 dB realisierbar. Selbst auf sehr großen lauten Anlagen ist somit von den Endstufen kein Nebengeräusch wahrnehmbar.
* Der zusätzliche Input Voltage HF Filter eliminiert zusätzlich Restwelligkeiten in der Stromversorgung
* Das integrierte mehrstufige Powermanagement belastet bei geringeren Lautstärken das Stromnetz weniger. Somit ist auch bei schlechter Stromversorgung ein sicherer Betrieb bei z.B. kleineren Auftritten möglich.Zu finden ist das hier: http://shop.kirstein.de/shop/default.aspx?TY=item&ST=1&IT=9335&CT=1934
Der beste Satz ist dieser hier:
Der gesamte Netzteilaufbau ist symetrisch, wodurch HF-Einstreuungen von außen Konsequent unterdrückt werden können. Nur dadurch ist der hervorragende Rauschspannungsabstand von 103 dB realisierbar. Selbst auf sehr großen lauten Anlagen ist somit von den Endstufen kein Nebengeräusch wahrnehmbar.Aha - "Rauschspannungsabstand" von 103dB und kein "Nebengeräusch" ist hörbar. Grund dafür ist der symmetrische Netzteilaufbau, der HF Einstreuungen von außen konsequent unterdrückt :lol: :lol:
Mal angenommen das Gerät macht 36dB Gain - dann bleibt bei der "103dB" Angabe ein Noisefloor von grade mal 67dB übrig. Hier sollte die Marketingabteilung noch mal bei der Technik in Klausur gehen, bevor solche Texte auf die Öffentlichkeit gelassen werden.
Die gezeigte Endstufe ist sicherlich recht typisch für diese Art Endstufen, von HighEnd ist das aber doch noch ein Stück weit weg.Zur Abwechslung werft doch mal einen Blick hier entlang: http://flash.astream.net/tgames/movies/movie2.html
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Ich habe inzwischen ein paar Stage-Line CD194DJ eingekauft, die als Zuspieler usw Verwendung finden. Die Geräte klappen 1A, haben Antishock und MP3 Abspielmöglichkeit.
Ist zwar kein 1HE Spieler, dafür aber ein sehr zuverlässiger und preiswerter Kollege am FoH Platz. -
Limiter haben diese Endstufen alle - ist nicht abschaltbar. Mit Solution² APS8000 hat das Ähnlichkeit - aber nur oberflächlich etwas gemeinsam. Fakt ist das diese Werke alle in Guangzhou verstreut sind, und das es wohl kaum etwas neues zu erfinden gibt. Sprich - die bauen fast alle das gleiche.
Tatsache ist aber auch, dass speziell beim Modell mit der schwarzen Frontplatte die Leistungsangaben (2 x 3000W@2Ohm) nicht mit der Netzteilkonstruktion konform gehen. Entweder stimmt das Foto vom offenen Kasten nicht, oder man hat schlichtweg die 3. Betriebsspannung weggelassen was dann eine geringere Ausgangsleistung zur Folge hat.. Hier reicht nur schlicht die Elkos zählen: 8 Stück = 2 Betriebsspannungen, 12 Stück = 3 Betriebsspannungen. Das ist bei fast allen Chinaklötzen dieser Bauart so.
Der fehlende Einbaugriff geht überhaupt nicht. Ich kenne diese Kisten auf der abgebildeten Werkbank aus Kundenkreisen sehr gut:
Rackeinbau ohne Werkzeug (Hebel usw) grenzwertig.Mein sonstiger Kommentar: One more like AmericanAudio!
Aber Preis ist doch ok, und wenn es perfekte Garantie geben sollte (2 Jahre oder länger) - warum nicht? -
Mit dem LF Filter im Oszilloskop kommt man nicht aus. Manche PWM Endstufen haben grundsätzlich eine sichtbare Modulation, die aber als Differenz zum Lautsprecherabgang betrachtet Null ist. Es kommt auf den Bezugspunkt an, um hier eine modulationsfreie Messung zu machen. Leider haben die günstigeren Konstrukte oftmals nur eine Betriebsspannung, die ähnlich den früher gebräuchlichen Quasikomplementärendstufen entspricht. Da lag auch immer der halbe DC Anteil vor dem Elko, den eine Brücke natürlich nicht braucht da hier ja nicht gegen Masse belastet wird.
Der Nachteil ist eben 50% Betriebsspannung an beiden Speakonpolen (1+ und 1-) gegen Minus Chassis/Gehäuse (= Netzteilminus). Das kann je nach Ausgangsleistung bis zu 100V sein!Das die Tiefpassfilter der Lautsprecherausgänge in den preiswerten Produkten nicht sonderlich steil sind, erschwert im übrigen jede ordentliche Messung. Nach wie vor sollte man bei Interesse einmal die Ausgangsfilter renomierter Produkte betrachten, und das Gesehene mit den meist üblichen 12dB Tiefpässen preiswerter Konstruktionen vergleichen. Meist erkennt auch der Unbedarfte das hier etwas nicht passt. Ob die hochfrequenten Oberwellen, die diese einfachen Filter passieren können, akustisch von großem Nachteil sind kann ich nicht kommentieren. Denke mir aber das es zu einer gewissen Färbung kommen könnte. Mit Klirrfaktor hat das nebenbei bemerkt nichts zu tun. Auch wenn die Modulationsprodukte noch so auffällig sind, kann der Klirr einer derartigen PWM Ausgangsstufe überraschend gering sein - auch wenn sie nix gekostet hat.
Man darf nun nicht annehmen, dass diese preiswerten PWM Endstufen grundsätzlich Müll sind. Vielmehr ist es so das sie funktionieren, und mit wenig Aufwand beachtliche Impulspegel bei geringen Herstellungskosten liefern. Lässt man die gewichtigen Werbesprüche der eBay Anzeigen einmal geflissentlich überlesen weg, dann bleibt zumindest ein durchaus funktionierender NF Verstärker einfacher Qualität übrig. Die Anschaffungskosten bewegen sich auf Taschengeldniveau, und in dieser Preisklasse sollte man das auch betrachten.
Ich habe hier übrigens noch eine QSA Endstufe aus der "Digam 7000" Klasse stehen. Das Teil ist vollkommen arbeitslos, funktioniert aber. Es diente seinerzeit zu gewissen Spionage und Forschungszwecken - und könnte für 300.- Netto den Besitzer wechseln. Wer Interesse hat kann sich bei mir mit pn melden. -
Bei den Tips mit dem Oszilloskop und damit verwandten Basteltips zu Bügeleisen und Herdplatten als Lastwiderstand, würde ich vorsichtig sein. Solche BilligPWM Ausgangsstufen haben häufig eine unsymetrische Betriebsspannung, infolgedessen die H-Brücke die halbe Spannung gegen Chassis am Ausgang anstehen hat!
Wer hier einfach die Masse eines Oszi ohne Schutzklasse II Aufbau an den Speakon Minus anklemmt, wird eine Überraschung erleben. Gleiches gilt für unbeabsichtiges Berühren der provisorischen Verdrahtung des Bügeleisenkonstrukts gegen Erde - viel Spaß dabei!
Ebenfalls erwähnenswert sind die Modulationsoberwellen auf dem Schirmbild des Oszi, sofern man alles ohne Kleinexplosion im Zimmer angeklemmt bekommen hat. Der Interpretationsgehalt einer einfachen Oszilloskop Schirmbildbetrachtung ist bei manchen PWM's ohne weitere Massnahmen beim Messaufbau gegen Null. -
Im Flughafengebäude Weeze soll "Martin Audio" gehangen haben. Ist das so geheim?
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Ich wette da hat wieder eine "Profi"Firma den Auftrag für 230.- umgesetzt.
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EIAJ heißt nur Electronic Industries Association of Japan, und ist so etwas wie eine derer Normen zur Feststellung zb der Ausgangsleistung.
Die alten Methoden zur Messung der Ausgangsleistung ist leider ausgestorben. Früher sollte eine Endstufe die Ausgangsleistung inkl. des erforderlichen Stroms liefern können. Da aber der Spagat zwischen hoher Amplitude und gleichzeitig konstanter Ausgangsleistung nicht machbar ist, entschied man sich zeitgemäß für die Bestimmung der Impulsleistung. Dazu verwendet man Burstsignale mit einem bestimmten Impuls/Pausenverhältnis, und stellt die Ausgangsleistung am Beginn der Burstwelle fest. Oft sieht man schon im Zeitraum der Burstlänge die Reduzierung der Leistung.
Der Bezug auf 1% THD bedeutet das bei der Feststellung der Amplitude auf einen Verzerrungsanteil unter 1% Gewicht gelegt wurde. Unter Vernachlässigung der 1% Größe wäre manchmal auch noch ein höherer Wert möglich, jedoch auch nur auf den Momentanwert innerhalb des Burst bezogen.Es gibt kaum noch Verstärker die ihre Ausgangsleistung auf eine unbestimmte Länge abgeben können. Auch hier greift selbstverständlich wieder das Grundsatzthema ein, wobei es ja nicht möglich ist aus einer 3600 Watt Steckdose mehr Dauerleistung zu erzielen! Auch vor diesem Hintergrund ist die Angabe der Impulsleistung legitim.
Leider wird nicht angegeben wie lang die Anregungssignale sind, und nach wieviel Millisekunden die Limiter den Hahn zudrehen. Hier ist der Interpretation der Hersteller weitgehend freier Lauf gegeben. Ich kenne Publikationen mit Hinweis auf Impulsdauer von 2 Millisekunden, aber auch Angaben von 33 Millisekunden - - jeder halt so wie er meint.
Erst unter Zuhilfenahme der alten Sinusmessungen trennt sich die Spreu vom Weizen, und manche Endstufen zeigen zumindest Ansatzweise wozu sie tatsächlich imstande sind. Auch wenn dieser Test von fast allen Herstellern abgelehnt wird. Die Gründe sind neben der mangelnden Stromkapazität der Netzteile auch thermische Ableitungsschwierigkeiten in den Ausgangsstufen. -
Ich würde die 4040 für die Tweeter erst mal so lassen, dass ist eine super Endstufe. Das muss man erst mal ersetzen können.......
Im Bass knicken die Yorkville leider schon recht früh weg, weil deren steiles 20Hz Filter hier schon eher den Laden dicht macht als bei manchem Mitbewerber. Bei den 6040 hängt die Bassqualität leider zu einem großen Teil von diesem Eingangsfilter ab. Die gebrückten Ausgangskanäle der 6040 können mehr als man denkt!
Leider können 6040 nichts unter 4 Ohm, und das Gewicht ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen.
Um die 6040 zu ersetzen, sollte man schauen was in der Klasse 90V bis 100V Ausgangsspannung so erhältlich ist, und weitergehend auf 2 Ohm taugliche Modelle schielen.
Zu den Crown kann ich überhaupt nichts sagen, da sie mir bislang nicht untergekommen sind. Vor einigen Wochen hatte ich das wohl Vergnügen mit zwei Crown Macrotech MAi 12000 ein Festival 3 Tage im Bass zu versorgen - das war Gas "ohne Ende"! Und wären die Dinger nicht so exorbitant teuer, gäbe es da nicht viel zu überlegen :wink: -
Ich weiß eigentlich nicht genau ob eine Endstufe "Riderfest" sein muss?
Ich kenne das nur aus den 80er Jahren, wo in den Ridern auch noch der Vorschlag (oder Wunsch) zu diesen oder jenen Verstärkern gemacht wurde. Da gab es dann zu lesen das man gerne Crown, Crest, RSD oder BGW sehen würde. Auch die Aktivweiche wurde mit Beachtung bedacht - hier war ganz klar die alte BSS Analogweiche FDS 360 der Favorit!
Heute kräht da kein Hahn mehr nach, und ich habe noch nie einen Techniker beobachtet, der bewußt kontrollierend unter der Bühne mit der Maglight herumkriecht um die Endstufen zu suchen! Das interressiert eigentlich niemanden -solange die PA spielt und die Lautsprecher zu den üblich Verdächtigen gehören.
Es gibt auch preiswerte Endstufen die gut laufen - wie ich erst jüngst in einem größeren Vergleichsfeld unschwer feststellen durfte. Natürlich erkenne ich nicht zuletzt durch meine Reparaturtätigkeiten Differenzen in der Bauteilequalität oder Schaltungsauslegung. Aber grundsätzlich würde ich im Beispiel die Phonic XP 5000 oder Crown XL5000 als hochwertige Produkte betrachten, die genauso zuverlässig sein können wie 4 x teurere Geräte! Beide Endstufen haben enorme Ausgangsleistungen bei nicht zu unterschätzendem Konstruktionsaufwand. Das ist keineswegs Billigkram - auch wenn der Preis das erst mal nicht vermuten lässt. Tatsache ist nun mal, dass beide Modelle aus China kommen, und die entsprechenden Fertigungskosten diese günstigen Preise ermöglichen. -
Es freut mich zu lesen, dass ich mit meiner damaligen Einschätzung zu der Solution² APS8000 in den Disziplinen Ausgangsleistung und Bassverhalten, die Zustimmung einer inzwischen doch beachtlichen Anzahl an Anwendern bekommen habe.
Ich suche aktuell noch zwei Stück, die ich gegen eine Chevin A6000 tauschen würde. Die Chevin hat 2 x 3kW Sinus an 2 Ohm, und sogar zwei Netzstecker um diese Leistung auch wirklich zu bringen! Dazu kann das Gerät an 2 Phasen betrieben werden. Der Zustand ist gut, aber gebraucht. Wenn einer zwei APS8000 loswerden möchte (auch defekt gegen Differenzausgleichsbetrag) kann er sich bei mir melden.