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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Pa - und Familie / Frau

    • rockline
    • 24. Februar 2009 um 16:08

    Jetzt sind wir aber völlig OT! Doch zur Info:
    Bis jetzt habe ich nur zwei Werkstätten.
    Werk 1 ist im Lager, und Werk 2 bei mir zuhause.
    Werk 1 für alles mögliche, Werk 2 für Frickeleien und Messungen. Werk 2 ist besser ausgestattet, wobei Werk 1 schon mehr als reichlich zu bieten hat.

    http://rockline-net.de/9.html

    Ersatzteile kommen von Farnell, Aswo, Conrad und RS, ab und zu auch Reichelt. Beide Werkstätten sind in die Handwerksrolle eingetragen, Konzessionen für Elektroinstallation und Informationstechnik (ehemaliges Radio & Fernsehtechniker Handwerk).

    Werk 3 hat der Kollege im Lager: Schreinern, Schlossern und Lackieren - bei Rockline wird alles selbst gemacht!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • rockline
    • 24. Februar 2009 um 12:17

    Ja, da stimme ich zu.

    Einer der Gründe, warum ich für hochwertige OH Mikrofonieren die zb. NT5 satt der 391 verwende, ist ja der bessere Sound.
    Bei Coverdampf im Festzelt höre ich da allerdings nicht so viel raus, da nehme ich dann die 391, die immer in den Standardaustattungen bei uns mit sind.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • rockline
    • 24. Februar 2009 um 11:26

    Ich mache das immer gleich.

    Das heißt:
    Gesang Shure 58, SM und Beta - für Jazz, Gala, Chanson nehme ich Neumann KSM105
    Gitarren Shure SM57, manchmal auch T-Bone SC450 Großmembran (für dicke Buxe)
    Drums je nachdem was wir mitnehmen. Audix D Serie, Shure Beta Serie, selten AKG, fast nie Sennheiser.
    HiHat immer Audio Technica Kleinmembran.
    OH bei Rock und Cover AKG 391, bei Orchester, Gala, Swing usw. zwei Rode NT5.
    Für Chor, Redner und sonstiges Audio Technica AE3300.

    Das ist schon alles.
    Ich habe zig Mikros rumliegen, habe aber festgestellt, dass die Unterschiede nicht so groß sind wie zb eine andere PA, oder die Soundunterschiede innerhalb verschiedener Bands/Künstler.

  • Pa - und Familie / Frau

    • rockline
    • 24. Februar 2009 um 09:16
    Zitat von "starstage"


    Ich würd' gern mal wieder eine Session in der fein eingerichteten Werkstatt verbringen - mit Cola & Mantaschale am liebsten! Ich habe im Moment den Akustikamp vom Peter auf dem Tisch, der funktioniert nicht mehr gescheit. Leider reichen meine Basiskenntnisse im Bereich der elektronischen Schaltungen dafür nicht mehr aus - alles diskret in SMD aufgebaut, hochintegriert, zu viele Chips mit zuvielen Beinchen! Konnte zwar einem Signal aus dem Generator mit dem (seit einigen Wochen endlich vorhandenen) Hameg-Oszi nachspüren, aber leider die Stelle nicht ausfindig machen, an der es zerbröselt. Da muss ein Könner ran - vielleicht hast du ja Bock, dich dranzusetzen (bist Peters letzte Hoffnung!). Und wenn du magst, sitz' ich daneben und schaue zu. Bin ja gelehriger Stift :)

    Ja, mach das mal. Werk 2 ist ja auch schon in Betrieb, und da kann man das bequem angehen. Zeit ist da, meld Dich!
    Gruss - Stefan

  • Reparatur (Netzteil) Kenwood KR-A3050

    • rockline
    • 23. Februar 2009 um 10:37

    Ich habe grad nochmal nachgeschaut, der Trafo ist nicht mehr lieferbar.
    Aber ich konnte noch in Erfahrung bringen das er 370VA hat, und die Artikelnummer war/ist KHRMV7501H1.

    Die Umschaltung 8/4 Ohm schaltet zwei verschiedene Sekundärspannungen auf das Endstufennetzteil. Die höhere Spannung gilt dann für 8 Ohm. Der schwarze Draht wird der Mittelabgriff des Trafos sein. Der muss zwischen den beiden Elkos liegen. Die sind zwar "in Reihe" geschaltet, aber wenn es zwei sind nicht wirklich. Der Mittelpunkt liegt auf Masse, und ein Elko hängt an +Ub, der andere an -Ub.

    Der 7812 ist ein Festspannungsregler, der bis zu 35 Volt Eingangsspannung verarbeiten kann. Lege da nicht mehr Spannung an als der dazugehörige Siebelko an Spannungsfestigkeit hat. Erfahrungsgemäß kommt da um die 15~ Volt aus dem Trafo, macht dann etwa 19VDC vor dem Regler.

    Besorg Dir einen Trafo mit 2 x 20Volt Wicklungen, schalte die in Reihe und klemme den so entstandenen Mittelpunkt an Masse (wo der schwarze Draht sitzt). Die äußeren Spannungen lege direkt an den Gleichrichter - dann sollte (wenn Du jeweils einen Wicklungsausgang mit dem Wicklungseingang des neuen Trafos verbunden hast > Phasenlage beachten) sich die für 4 Ohm Betrieb geeignete Gleichspannung einstellen.
    Vergiss den Quatsch mit der Impedanzumschaltung, in dem Leistungsbereich tut sich da eh nix.
    Der Trafo muss auch noch die 15~V Hilfswicklung haben.
    Neuen Trafo primär anschließen, einschalten und in Deckung gehen, wenn keine Explosion stattgefunden hat, steht einer weiteren Verwendung der Mühle nichts im Wege!

  • Pa - und Familie / Frau

    • rockline
    • 23. Februar 2009 um 10:07

    Uiui.....30 Jahre.....Philipp.....dafür muss ich aber noch ein paar Jahre voll machen.

    Aber das ist schon richtig, es geht auch mit Familie. Sogar mit studierendem Nachwuchs (der Hauptsponsor schreibt grade hier), Hund und Haus. Meiner Ansicht nach muss man sich da eben arrangieren.
    In der Tat sieht es aber tatsächlich so aus: geht die eine, kommt die nächste. Das war bei mir früher nicht anders.

    Wie schaut's denn bei Dir momentan an der Damenfront aus, was neues am Start? Man hört und sieht nichts mehr von Dir!
    Meld Dich mal wenn Du Zeit hast.
    Gruss - Stefan

  • Pa - und Familie / Frau

    • rockline
    • 22. Februar 2009 um 21:55

    Siehste mal....so geht das!

    Ich sag ja immer: geht die eine, kommt die nächste :D
    Ist zwar leichter gesagt als getan, aber letztlich stimmt es doch.
    Gruss

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 22. Februar 2009 um 16:59

    Ich habe bisher noch keinen Klangunterschied zwischen 336 und 366 festgestellt. Mag sein das andere Menschen da was hören können (der eine Controller hat ja immerhin 96kHz Samplerate) - ich höre sowas nicht.
    Die Bedienung des 336 und 366 ist nahezu identisch, und geht kinderleicht mit dem vorhandenen Menü am Gerät. Einzig der alte 355 ist etwas anders, umständlicher.
    Die dynamischen Equalizer aus dem 366 braucht man nicht wirklich, der Hauptvorteil des 366 gegenüber dem 336 Minidrive liegt in seinem dritten Eingang (wie auch beim 355, nennen sich beide auch Omnidrive), und dem besseren Limiter (mehr Parameter). Zudem hat der 366 das lustige Display vom 355, dass die kleine Kurve darstellen kann. Der 366 hat auch noch einen kleinen Lüfter eingebaut.
    Ach ja - der 366 kann auch noch 52dB (NTM) Filter setzen.
    So eine komische Messfunktion mit Mikrofoneingang hat auch der 366. Das habe ich einmal getestet, und dann zu den Akten gelegt.

    Noch was zur Bedienung: während ich alle BSS Controller fast im Schlaf bedienen kann, fällt mir selbiges beim Billignachbau Behringer extrem schwer. Einmal im Leben hatte ich mit so einem Teil von Behringer zu tun, und es hat mir schon gereicht.
    Aber auch den billigen dbx Driverack PA bei einem Kunden in einer Diskothek kann ich ohne Handbuch nicht gescheit bedienen.
    Wie sagt man so schön? Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose.

    Wie gesagt: BSS ist teuer, aber auch sehr zuverlässig, leicht bedienbar, klingt ordentlich, rauscht kaum, und ist zweifelsfrei hoch angesehen. Das sind für mich die Kaufkriterien.

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 22. Februar 2009 um 11:32
    Zitat von "andy006"

    ..................es liegt auch eher daran das wir ausschließlich die Steuerung per PC ausüben ( krimmelfrimmelfrimmel-Modus am Gerät ist ätzend )..............
    der Andy

    Das ist genau der Grund wo der BSS auch besser ist. Diese Controller bediene ich nur am Gerät selber. Die Editorsoftware (London Architekt finde ich ganz komisch, SB2 gibt es leider nicht mehr) von BSS ist mir nämlich nicht Geheuer.

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 22. Februar 2009 um 10:58
    Zitat von "andy006"


    Entweder kennst Du den dbx260 besser also ich denn bisher ist mir der Subharmonic-Synthesizer verborgen geblieben. Ich lasse mich gern belehren aber ich vermute Du irrst. Diese unsägöiche Funktion gibts beim Einsteiger Modell dbx PA !?
    Grüßr der Andy

    Wir sprechen doch vom dbx Drive Rack 260. Schau mal hier:

  • Limiter einstellen - Messen statt berechnen

    • rockline
    • 21. Februar 2009 um 20:54

    Ihr denkt viel zu viel!

    Ganz einfach (für den der es kann): Oszilloskop zur Veranstaltung mitnehmen, Stecker basteln mit Speakon 1+ zum Oszi Eingang. Masse braucht nicht, geht über PE. Außerdem gibt es so kein Feuerwerk bei Anschluss an Brückenendstufen.
    Im Betrieb an die Box anklemmen, einfach am Link Out.
    Schauen was da passiert, wenn man flache Dächer in den Peaks sieht übersteuert der Verstärker. Limiter zuschrauben bis die Peaks nur noch kurz sind. Wer zu vorsichtig einstellt verschenkt Karacho ohne Ende!

    Oder die Version für den Könner: Endstufen am Lastwiderstand kacheln, mit Musik oder Crestsignal 12dB - keinesfalls Sinus ansteuern. Aufdrehen bis es clippt, Limiter ein wenig in die Richtung - fertig.

    Davon abgesehen: das sind sowieso alles "zu spät" Limiter. Im übrigen haben alle modernen Endstufen integrierte Limiter gegen übersteuern. Falls jemand "Angst" um den/die Lautsprecher hat: größeres Chassismodell einbauen (mehr Belastbarkeit), oder PA insgesamt besser/stärker auslegen.
    Wer trotzdem die LS schützen möchte: aufdrehen bis das subjektive, eigene Gefühl sagt: Ende der Vorstellung! Dann Limiter soweit zudrehen bis es nicht lauter als gewünscht geht.

    Bedenkt: ein Lautsprecher ist so eine primitive Konstruktion, da lässt sich kaum was gescheites vorhersagen. Je nach Gehäuse, Musikart, Alter und Laufzeit gibt der sowieso irgendwann den Geist auf. Bei uns zerschiessen ständig irgendwelche Pappen, aber nicht durch aktuelle Überlastung, sondern aufgrund Gebrauchs! Irgendwann sind die halt platt. Fast nie Spule, sondern immer Pappe, Sicke, Spider. Oder HF Schwingspule löst sich von der Membran.
    Dabei muss ich aber auch feststellen, dass wir schon eine beachtliche Anzahl an Kisten haben. So gesehen halten die Chassis dennoch überraschend lang - trotz sehr hoher Belastungen.
    Limiter haben wir auch, die bordeigenen der BSS Controller. Aber das ist wie ich schon sagte alles "zu spät"!

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 21. Februar 2009 um 17:45

    Ja, ist ok - lass ich mal durchgehen.
    Aber für sowas ist mir dennoch ein separates Gerät zur Feedbackerkennung symphatischer, als wenn der Controller so etwas inne hat. Und es kommt auch immer drauf an, ob das gut funktioniert. Ich kenne da nur die Behringer Feedback Destroyer, die ich nicht sonderlich toll fand. Wenn der dbx Driverack 260 da besser funktioniert, kann das sicherlich für manche Anwendung ganz brauchbar sein.

  • Knobelfrage für Anfänger

    • rockline
    • 21. Februar 2009 um 14:36
    Zitat von "-Schrecki-"

    nur hatte ich das Problem, das je nach Position des Netzsteckers satte 150V AC (gemessen mit Digitalmultimeter mit zig MOhm Innenwiderstand...) gegen PE auf dem Gehäuse lagen, bis mich jemand darauf gebracht hat mal den Kurschlussstrom zu messen, der <5µA beträgt und somit vollkommen ungefährlich ist habe ich einige graue Haare bei der Fehlersuche bekommen.

    Äähhhmmm.......Du weißt das manche Radios (und auch TV Geräte) aus dieser Ära keine Netztrennung hatten? Das Chassis aus Metall ist gleichzeitig der Minuspol der kompletten Schaltung, und mangels Netztrafo wurde die Anoden und Heizspannung direkt aus der 220Volt Versorgung gewonnen. Also Einweggleichrichtung und richtig amtlich den Null (oder die Phase - jenachdem wie herum der Stecker steckt) an das Metallchassis geklemmt.

    So war das früher.
    Besonderes Highlight war die "Isolation" des Kristallplattenspielereingangs (man nannte diesen Eingang früher "Tonabnehmer") mit einem Keramikkondensator, damit man im "Fall der Fälle" keinen geschossen bekommen sollte!

  • LD Systems PA 1600x Defekt???

    • rockline
    • 21. Februar 2009 um 14:23

    Wahrscheinlich DC am Endstufenausgang. Kann verschiedene Ursachen haben, wahrscheinlich einer oder mehr Endtransistoren defekt.
    Falls Du Service für das Gerät brauchst melde Dich.

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 21. Februar 2009 um 14:16
    Zitat von &quot;linearray&quot;


    genau dieses "Krönung" hat uns schon ein paar mal vor kräftigem Feedback bewahrt, vor allem wenn der freundliche und unerfahrene Frontmann ab ins Publikum geht und wie selbstverständlich vor die PA läuft!.
    Gruss, Andi

    Und was ist nach dem Feedback, stellt der Controller das gesetzte Filter wieder flat? Oder beschallt man dann den Rest des Abends mit einem ordentlichen Notchfilter im PA?
    Das Sänger mit dem Mikrofon im Publikum herumrennen, oder auf Laufstegen vor der PA turnen ist ja allgemein übliches Verfahren. Da muss der FoH Techniker halt mal hinschauen was grade gemacht wird. Entweder mit dem Pan arbeiten, oder am EQ nachhelfen - aber so einen Automatismus mit Feedback Unterdrückern braucht man im routinierten PA Geschäft doch nicht wirklich.

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 21. Februar 2009 um 10:05

    Der dbx funktioniert schon. Aber ich finde die +-6dB Pegelsteller am BSS zb. sinnvoll. Auch die Bedienung des BSS ist übersichtlicher. Dazu kommt noch die Frage, wozu man so sinnfreie Funktionen des dbx wie zb einen Subharmonic Synthesizer benötigt? Oder einen "Realtime" Analyzer, oder (als Krönung) "Feedback Eliminator"?
    Ich finde das der dbx driverack 260 zuviel Spielkram bietet. Außerdem hat der BSS eine Filterart, die der dbx nicht hat: NTM Filter.

    Zuverlässig ist der dbx. Im "Ratinger Hof" (Stone) in Düsseldorf läuft der kleine dbx Driverack PA schon problemlos seit vielen Jahren. Im "Rosenrot" habe ich einen BSS 336 eingebaut, der ebenfalls sehr zuverlässig seit Jahren läuft.
    Die 5 oder 6 BSS Controller (336/355/366) im Rocklinebestand funktionieren ebenfalls seit Gedenken ohne Probleme. Lediglich bei zwei älteren 355 Controllern sind aktuell die Displayanzeigen hinüber. Ersatzteile kommen prompt von Audio Pro in Heilbronn - Service ist also 1A, wenn auch nicht billig.

    Also: beide funktionieren, der BSS ist aber ganz klar der professionellere von beiden!

  • Kaufberatung DBX DriveRack 260 oder BSS FDS 336 T

    • rockline
    • 20. Februar 2009 um 23:25

    BSS - ganz andere Liga!

  • Reparatur (Netzteil) Kenwood KR-A3050

    • rockline
    • 20. Februar 2009 um 10:41

    Das ist ja so ein 2 x 50 Watt Receiver.
    Der wird so um die 2 x 30VDC Betriebsspannung an den Netzteilelkos (Zur Versorgung der Audioendstufen) haben. Also irgendwas mit ~ 2 x 20VAC muss der Trafo haben.

    Die Spannung für den Heizdraht liegt tatsächlich nur bei wenigen Volt. Ich habe das nicht im Kopf.
    Die roten Wicklungen haben garantiert nichts mit "hochohmigen" Lautsprechern zu tun, sondern stellen vermutlich die Betriebsspannung für Vorstufe, Radioteil usw. zur Verfügung. Ob das eine einseitige, oder symmetrische Betriebsspannung ist kann ich so auch nicht sagen. Musst schon schauen, wie hoch die geregelte Linearspannung ist (UA Regler, Z-Dioden usw)?
    Der Ersatztrafo muss außerdem um die 200VA können.

  • Augen auf beim DAP Vision 3500 Kauf !!! Mit Bilder!!

    • rockline
    • 20. Februar 2009 um 10:06

    Hoffentlich halten die Flachstecker auf den Netzteilplatinen lange?

    Ansonsten: 2 Betriebsspannungen, jeweils 12 Endtransistoren - das ist ausreichend dimensioniert. Die Produktion der Endstufe ist wahrscheinlich in einem der typischen OEM Betriebsstätten in China, die für zig Hersteller labeln.

    Die 117V Wicklung wird nicht angeschlossen sein.

  • Erfahrungen LAB Gruppen 2000c / 2002

    • rockline
    • 19. Februar 2009 um 09:33

    Bei den alten Zeck hatte man die Vorteile des geringen Gatestroms der Hitachi MosFets ausgenutzt, um eine einfache, stromschwache Treiberschaltung nutzen zu können. Im Grunde genommen ist das eine vollständige MosFet Endstufe, bei der nur zum Zweck der höheren Ausgangsströme eine billige Bipolarendstufe nachgeschaltet wurde. So brauchte man nur zwei der relativ teuren Hitachi TO3 MosFets anstelle stromstarker Treiberstufen, und erledigte den Rest mit Motorola (vielleicht auch RCA, ich weiß es nicht mehr) Transistoren.
    Man sagte den MosFets auch eine gewisse hochohmigkeit im Durchlassbereich nach, was sich bei niedrigen Lastimpedanzen bemerkbar machen könnte. Auch dieser vermeintliche Nachteil von MosFet Endstufen konnte durch die Verwendung von Bipolarendtransistoren vermieden werden. Die beiden MosFets in der Zeck steuerten ja nur den hochohmigen Basisstrom der Endstufe!
    Die Zeck Schaltung war schon ok. Betriebsspannungsumschaltung gab es noch nicht, und bei 2 x 80V war auch genug Spannung für gute 500 -600 Watt drin.

    Bei der PT Serie wird wohl das übliche Konzept mit MosFet Railumschaltung genutzt. Das findet man ja auch bei allen anderen Kisten. Nicht zuletzt auch bei den Solution², die das dreifach mit kleinen MosFets problemlos machen.
    Man bedenke: heute gibt es FETs, die es vor Jahren nicht gab!
    Bei QSC und anderen Herstellern wurden allerdings zeitgleich zur Yorkville AP Entwicklung auch schon reine MosFet Railumschaltungen verwendet. Philosophie, Betriebssicherheit, oder welche Gründe auch immer dahinter stecken weiß ich leider auch nicht.

    Yorkville ist wie gesagt eine HiFi Schaltung, die man manchmal in hochwertigen Geräten der 80er/90er Jahre sehen konnte. Natürlich ohne die Railumschaltung und Reihenschaltung der Ausgangstransistoren. Bei der Yorkville bedient man sich auch eines interessanten Konzepts um die Umschaltschwelle zu erkennen, und kurzfristig zu regeln.

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