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  2. DJ Jerolm

Beiträge von DJ Jerolm

  • Wie zuviel Spannung loswerden?

    • DJ Jerolm
    • 5. November 2006 um 12:16
    Zitat von "DJheini"

    ...und das liegt sicher nicht an der höheren Spannung.

    Du hast noch nicht genau geschrieben was für einen Trafo du genau da dran gehängt hast.

    Falls du da einen von diesen elektronischen Halogenlampentrafos drangehängt hast solltest du wissen, dass diese wie ein Schaltnetzteil, also mit kleinem Trafo und hoher Frequenz arbeiten. Und, dass diese in der Regel keine Glättung, sondern nur eine Gleichrichtung am Ausgang haben. Reicht ja schließlich für nen Glühdraht. Du brezelst dann also eine pulsierende Gleichspannung mit igrendwas >>10kHz in dein Pult. 1N4007 und ähnliche Dioden sind dann aufgrund ihrere Sperrverzögerung ruck zuck Toast.

    MFG
    Daniel Jerolm

  • Limiter mit AD8402AN ?

    • DJ Jerolm
    • 3. Oktober 2006 um 13:14

    Wenn du einen FET nehmen willst dann beachte bitte das du dir bei größeren Signalpegeln Verzerrungen einfängst, da der FET nur bei kleinen Signalen im linearen Bereich arbeitet. Das kann man aber bis zu einem gewissen grad kompensieren:
    http://www.sound.westhost.com/project67.htm
    Um den FET drum herum muss man aber trotzdem mit kleinen Signalpegeln arbeiten, die nachher wieder hochgeampt werden... => gutes S/N kann schwierig werden...

    Sonst nimm einfach ne LED und nen LDR (keinen Phototransistor) und steck beides links und rechts in 1cm Schrumpfschlauch. Gibt's aber auch fertig lichtdicht vergossen.

    Wenn du's selber machst kannste auch zwei LDR's in den Schrumpfschlauch stecken und über den zweiten und nen A/D zurück in den µC gehen. Dann hast du eine Rückführung und kannst die Pegelabsenkung haargenau einstellen, da die Alterung und Streuung der LED dann kompensiert werden kann...

  • endstufen selber bauen

    • DJ Jerolm
    • 25. September 2006 um 18:23

    Manu: Schön dass du das genauso siehst! :)

    Ich habe meine Kiste für fast 800EUR gebaut. Und da war ich schon sparsam. Trotzdem arbeiten alle Teile im grünen Bereich.

    Zitat


    Das Problem mit einer zerstörten Endstufe durch schlechte Elkos besteht hier wohl weniger


    Wenn so ein Ding platzt und alles mit dem (el. leitenden :grin: ) Elektrolyt vollsaut kannste den Amp wegkippen.

  • endstufen selber bauen

    • DJ Jerolm
    • 23. September 2006 um 18:21

    Die KK's sind günstig, aber aufgepasst beim gruppieren der Transis: keine thermische Kopplung, also jeden KK mit in die Temp.-Kompensation nehmen!

    Zitat


    Bei Neuhold gibts 80V 10000µF schon ab 1,90€

    Ich kenne zwar "Neuhold" nicht, aber mein Instinkt sagt mir, dass man da besser die Finger von lassen sollte. Das ist zu billig um gut zu sein.

    Ich habe schon viele Amps gebaut und ab 30-40V pro Rail sollte man unbedingt auf Industriequalität zurückgreifen. Am Anfang habe auch ich mir mit billigen Bauteilen von Reichelt regelmäßig ganze Schaltungen abgeschossen.

    Wäre dieses Exemplar von mir (http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=47970) nicht mit amtlichen Bauteilen (Farnell Industriequalität) aufgebaut wäre er wie seine Kollegen mit konventionellem Netzteil schon lange schrott.

    Und Schrott bauen macht kein Spass :wink:

  • endstufen selber bauen

    • DJ Jerolm
    • 6. September 2006 um 09:47
    Zitat


    Alles was darüber hinausgeht war früher mal PA Forum, deren Selbstbau-Technik ist leider ausgestorben, defakto gibts garnichts mehr außer in den Fachforen in die sich die Elektronikbastler verzogen haben

    Leider ja, aber in ca. 6 Monaten kommt ein bissl Leben rein :D . Werde dort mein Selbstbau-DMX-Lichtpult vorstellen und auch alle Pläne, Layouts und Software dabeistellen, mit ein bissl Erfahrung kann manns dann nachbauen und auch eigene Software schreiben oder mein OS benutzen.

    Großes Grafikdisplay, viele Schnittstellen für Erweiterungen und ordentlich Rechenleistung (ARM7 32Bit, 60MHz, 512kB Flash). Seit ich die Philips LPCxxxx kenne haben 8051, PIC und ATMEL bei mir ihre Exsistenzberechtigung fast verloren :grin: . Die IDE (WinARM) ist übrigrens umsonst (GNU) im Internet zu haben...

  • Limiter per PC??

    • DJ Jerolm
    • 25. April 2006 um 21:35

    Jede unnötige AD/DA-Wandlung ist für die Qualität des Tonsignals auch nicht gerade von Vorteil.

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 27. März 2006 um 20:03

    Meiner hat vor ein paar Monaten angekündigt dass die Batterie bald leer ist. Die letzten Wochen hat er sich aber nicht wieder gemeldet. Gewechselt habe ich sie auch noch nicht. Das Signal ist trotzdem OK.

    Sein darf das aber nicht. Im Betrieb wird der RAM ja aus dem Netzteil gespeist. Ich könnte mir höchstens vorstellen das die Speisung aus dem Netzteil vielleicht defekt ist und das RAM über die Batterie läuft. Wenn die schlapp ist bricht bei Speicherzugriffen (fließt ja viel mehr Strom dann) die Spannung zusammen und es wird Müll gelesen.
    Die Theorie ist aber auch etwas weit hergeholt. :?

    Guck doch mal was das Ding ganz ohne Batterie macht.

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2006 um 21:45

    Hey Arno, ich wollte dich ganz bestimmt nicht persönlich angreifen. :)
    Du musst aber zugeben, dass dein erstes Posting mit dem du diesen Thread eröffnet hast auch nicht ganz ungesalzen ist. :D

    Zitat


    Das ist Unfug, und ich habe dir das auch schon gesagt. Meine Messungen waren alle bei EQ flat und param. EQs, Limiter, Gate und Delay off.
    Also was soll der Kommentar?


    Das Posting ist übrigens entstanden, bevor ich deine erste Antwort im party-pa Forum gelesen habe. Ich schlage vor wir bleiben in diesem Forum und posten nicht über das selbe Thema in zwei Foren, OK?

    Die Tatsache, dass ich deine Messungen reproduzieren konnte - und zwar unter der Bedingung das der EQ nicht komplett flat ist - hatte dann halt bei mir halt zu der Vermutung geführt, dass du eventuell einen Bedienungsfehler gemacht hast.

    Wenn dies ausgeschlossen ist wäre es interressant den Frequenzgang des Gerätes im Normalbetrieb bei flat-EQ-Einstellung zu messen.

    Ich habe übrigens auch Version 1.3 drauf.

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2006 um 21:08

    Nein, Arno hat keinen Murks gemessen. Er hat aber wahrscheinlich nicht alle EQ-Bänder auf 0dB gehabt oder der parametrische EQ war noch an...

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2006 um 20:56

    Hab noch ein bissl rumgespielt.

    Ich konnte alle von Arno gemachten Messungen bis auf das erste Bild sehr gut reproduzieren, indem ich bei maximalem Ausgangspegel und flat-EQ ein einzelnes EQ-Band hochgezogen habe, so dass der DSP genau bei der Frequenz dann übersteuert. Auch den Jitter konnte ich beobachten.

    Es handelt sich dabei um keinen Fehler, sondern einfach nur um die Übersteuerung digitaler Filter. Das ist bei jedem anderen Gerät von jedem anderen Hersteller genauso. Analoge Filter sind da sehr viel toleranter.

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2006 um 20:26

    Schrecki,

    ...bitte nicht!

    Habs nochmal durchgemessen, absolut astrein!
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=49406

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2006 um 20:15

    Lieber Arno!

    Über ein Gerät schlecht zu reden, bzw. es als Müll abzustempeln und sich dann drüber lustig zu machen ist eine Sache. Das ganze mit Messergebnissen aufzupeppen ist schon eine Nummer größer.

    Aus diesem Grund habe ich mir die Zeit genommen mal meinen UC8024 durchzumessen. Danach kann ich ganz objektiv sagen, dass der Sinusgenerator (wie auch fast alles andere an dem Gerät) ausgezeichnet funktioniert.

    Im folgenden poste ich hier ein paar Bilder und ein kleines Video:

    Alle folgenden Bilder mit 20kHz, Sinus, 0dB!


    Alle EQ-Bänder auf 0dB, Limiter aus

    Falls jemand glaubt das man auf dem DSO nicht alles sieht, hier das ganze noch mal auf einem guten alten Analog-Oszi:

    Bin mit den ganz kleinen Schritten von 20Hz bis 20kHz durchgesteppt. Sieht immer so aus, ist doch absolut tadellos, oder?

    Der Frequenzgang
    Um zu zeigen, dass der Frequenzgang schnurgerade verläuft und das Ausgangssignal immer ein tadelloser Sinus ist, habe ich folgendes Video aufgezeichnet. Dort senke ich die Frequenz schrittweise von 20kHz auf 20Hz ab. Damit es nicht zu lange dauert habe ich die groben Schritte verwendet. Die Amplitude bleibt dabei immer gleich, wie unschwer zu erkennen ist.
    (1.05MB; Bitte rechte Maustaste drücken und auf dem Rechner speichern, manche Programme haben Probleme direkt vom ftp-Server wiederzugeben)
    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/DJ%20Je…requenzgang.ASF

    Zitat

    Soweit zu den Fakten. Nun die entscheidende Frage: Woran liegt das?


    Es liegt wahrscheinlich daran, dass du 0dB als Ausgangspegel benutzt hast und im EQ gleichzeitig ein Alpen-Gebirge eingestellt war. Das RTA-Ausgangssignal wird nämlich durch den EQ geschickt. So erklärt sich der von dir festgestellte Frequenzgang. Da 0dB beim UC gleichzeitig das absolute digitale Limit darstellt "übersteuert" der DSP natürlich, wenn du mit dem EQ noch ein paar dB drauflegen willst. Das Bild rechts oben bei dir zeigt das sehr gut.


    Zitat

    Was für einen Schluss kann man also ziehen?


    - Der UC8024 ist nicht so schlecht wie immer behauptet wird
    - Das Übersteuern digitaler Geräte hat prinzipbedingt sehr viel gravierende Auswirkungen als das Übersteuern eines analogen Gerätes

    [EDIT]
    - Ironie entschärft
    - Eventuell hast du eine andere Softwareversion?

    [EDIT]
    Konnte fast alle deine Messung reproduzieren, indem ich bei flat-EQ ein einzelnes EQ-Band angehoben habe, um den DSP zu übersteuern. Es handelt sich also nicht um einen Fehler sondern einfach nur um das Übersteuern eines digitalen Filters. Das haben digitale so an sich. Analoge sind da sehr viel toleranter.

  • Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2006 um 17:38

    Tach auch :)

    Ich habe seit Jahren den Ultracurve DSP8024 und war vor ca 1/2 Jahr auch mal mit dem Oszi am Ausgang dran, und ich muss sagen, dass ich mich nicht beklagen kann. Ganz im Gegenteil, ich war positiv überrascht. Eigentlich hatte ich Messungen an einem meiner Amps gemacht, aber da mein Funktionsgenerator gerade schrott ist habe ich den Sinusgenerator des RTA benutzt und das Ausgangssignal vorher mit dem Oszi gecheckt.
    Derartige Verzerrungen wie sie bei dir zu sehen sind wären mir dabei auf jeden Fall aufgefallen!

    Welche Frequenzen hast du denn benutzt?

    Bitte prüfe folgendes:
    - Standen alle Regler des EQ incl. Master auf 0dB? Das vom RTA generierte Signal geht nämlich erst durch den EQ bevor es raus geht. Das Bildchen rechts oben bei dir zeigt nämlich das Übersteuern eines digitalen Filters.
    - War das Limiter-Dings-Bumms ausgeschaltet?
    - 0dB geht nicht. Wenn ich mich recht erinnere war bei mir bis zu einem Pegel von -3dB das Signal OK. Das kommt daher das man am RTA den RMS Wert einstellt. Klar dass bei 0dB geclippt wird.

  • Problematik mit MOSFET Gegentaktendstufe

    • DJ Jerolm
    • 21. März 2006 um 19:46

    Ähhm Source? Das Gehäuse ist eigentlich immer Drain.

    Bei manchen QSC's sind die Kollektoren ebenfalls mit KK und Chassismasse verbunden und belasten das Netzteil dann nach Masse. Damit das funktioniert brauchen beide Kanäle aber eigene Elkos und eigene Trafowicklungen, damit sie galvanisch voneinander getrennt sind.
    Auf deinem Photo kann ich aber nur ein Netzteil erkennen. Guck doch nochmal ganz genau die Masseführung nach. Ein Schaltplan wäre auch hilfreich.

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 14. März 2006 um 20:26

    FH Osnabrück. Die Scheine hab ich alle :) z.Zt. Praxissemester dann Dipl-Arbeit :)

    Ja nettes Projekt, funzt immer noch wie am ersten Tag. Man kann aber noch sehr viel verbessern. Mitte/Ende diesen Jahres kommt dann ein besserer. Grobziel: 2x800Wrms@4Ohm. Von den 12,5kg die ich jetzt hab auf 8kg runter. Von 3HE auf 2HE runter bei ca. 30cm Einbautiefe. SMPS mit ZVS/ZVT-Resonanz. Eventuell mit PFC. Materialkosten (Farnell, Menting und mein Platinenmacher fressen an dem Ding die meiste Kohle) auf 600-650EUR runter... Auch wieder alle wichtigen Schutzschaltungen...
    So viel Zeitaufwand ist das gar nicht. Alles wird am PC simuliert und per CAD/Router fertig gemacht. Ein paar Feierabende das Zeug zusammenbauen, messen und dann fertig oder verbessern.

    Mich würde auch mal was großes mit richtig Power reizen, aber 2 von diesen Kisten sind genug. Für mehr Leistung habe ich keine Verwendung.

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 21. Februar 2006 um 13:36
    Zitat


    Also größere Ströme per IGBT bewältigen als es laut Datasheet erlaubt ist?


    Nö, sollte man nicht machen.

    Im Datenblatt stehen in der Regel mehrere Angaben. Was zählt ist der Dauerstrom, der als RMS-Effektiv-Wert angegeben wird. Völlig egal wie groß (und dabei zeitlich schmal) deine Stromimpulse sind, solange der Effektivwert unter dem im Datenblatt angegebenen Wert für den max. Dauerstrom bleibt geht das. Der dabei tatsächlich auftretende Spitzenstrom (das ist kein Effektivwert) muss natürlich unter dem im Datenblatt angegebenen Maximalwert bleiben, kann dann aber ein vielfaches des RMS-Wertes für den Dauerstrom sein.

    Wieso überhaubt IGBT's?
    Die sind doch total langsam. OK in einer resonanten Anordnung mit L und C in Reihe zum Trafo gehen die auch recht hoch, QSC machts ja vor...
    (Viele Schaltpläne kann man da übrigens kostenlos runterladen)
    In dem Leistungsbereich in dem wir uns hier bewegen sehe ich aber keine besonderen Vorteile im IGBT. Der IGBT spielt seine Vorteile gegenüber dem MOSFET erst bei riesigen Strömen aus, z.B. in Frequenzumrichtern für Drehstromasynchronmotoren (4-5kHz >>10kW).

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 21. Februar 2006 um 10:31

    Manuela hat recht, die Treibertrafos runden die Kanten schön ab.

    Henne:
    Es gibt verschiedene Typen von resonanten Designs:
    Die mit L und C in Reihe zum Trafo...

    ...und dann sogenannte ZVT-Designs (Zero-Voltage-Transistion). Da ist ein L in Reihe zum Trafo und zu jedem Fettie ein kleines C parallel.
    Vorteil: Diese Schaltung greift nur während der Kommutierung. Wenn man die Fetties in einer bestimmten Reihenfolge ausmacht kann man erreichen, dass die Schaltung selbsttändig und "langsam" (also rund und mit wenig Oberwellen) in einen Zustand läuft in dem über den Fetties die als nächstes an der Reihe sind die Power zu führen 0V anliegt. Dadurch hat man keine Einschaltverluste. Ebenso bleiben beim Ausschalten die 0V wegen dem paralellen C kurz am Fettie bestehen und er kann nahezu verlustlos ausschalten. Es bleiben also (fast) nur noch die ohmschen Verluste im Fettie wenn da ein paar Ampere durchgehen... :D

    So wird mein nächstes SMPS höchstwahrscheinlich arbeiten. Dann kann ich mit der Taktfrequenz hoch und einen ETD49 stehend nehmen -> Platz gespart.

    Zum Radio:
    LW: ca. 150-300kHz
    MW: 520-1600kHz

    bei F = 100kHz kann man damit schon mehr als 10 harmonische Erfassen. Bei meiner PFC hat das ganz gut geklappt man konnte mit der Antenne die "Lecks" ganz gut orten.
    Ist natürlich nichts im Vergleich zu einem richtigen EMV-Messplatz...

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 17. Februar 2006 um 10:57

    rockopa:

    Zitat


    Dann ist die Schaltungs-Topologie sinngemäß die gleiche wie bei vielen QSC-amps (nur halt bei dir mit Mosfets) ; da hängen die Kollektoren zusammen auf Masse und die Emitter auf den rails.


    Ja, allerdings hängen bei mir die Kollektoren (bzw. hier Drains) nicht auf Masse sondern am LS. Bei manchen QSC's wird das Netzteil ja nach Masse belastet.

    Zitat


    Hast du im Kühlkörper einen Temperaturgradienten festgestellt?
    Je nach Kühlkonzept und Wärmeleitfähigkeit des Kühlkörpers ergeben sich teilweise zwischen den Transistoren erhebliche Temperaturdifferenzen; wenn die Fets einen TK haben, der dem entgegenwirkt, ist das natürlich weniger problematisch


    Nunja, der Kühlkörper ist ein ziemlich dicker Metallklotz. Die beiden Transistoren zur Temperaturkompensation des Ruhestromes habe ich vorsichtshalber vorn dran gemacht, wo die warme Luft raus kommt. Da ist es in der Tat etwas wärmer als hinten wo der Lüfter reindrückt.

    stone:
    Salzburg ist leider ein bissl weit.
    Zum Thema HF: Ich habe mal ein Radio neben der Netzleitung platziert, von LW, MW, KW und UKW keine Probleme. Der Netzfilter ist so eine fertig Kiste, reichlich überdimensioniert. Korrekt eingebaut macht er einen guten Job.
    Oberwellen ist natürlich was anderes, ich hab ja keine PFC drin. Der Zwischenkreis ist aber schlank, da haben andere (ungeregelte) Kisten viel mehr drin...
    Ich habe aber das Glück mir bei Bedarf einen guten Oberwellenanalysator ausleihen zu können :D . Werde ich demnächst mal drauf zurückgreifen...

  • SNT Bastelstunde: gesteuerte Halbbrücke

    • DJ Jerolm
    • 16. Februar 2006 um 10:02

    Zu 2)

    Ich nehme an der Punkt bezieht sich auf einen Aufbau ohne Gaffa.
    Es kann dabei durchaus sein das die Pulsbreite zunimmt, und das ist auch ganz natürlich. Mit Gaffa hattest du einen Reihenschwingkreis. Dabei kann es passieren, dass am C und L Spannungen entstehen, die größer sind als die angelegte Spannung, eben ein Reihenschwingkreis :? . Wenn am internen L des Trafos nun wegen dem Schwingkreis eine größere Spannung entsteht als erwartet, dann wird diese natürlich auch auf die Sekundärseite transformiert. Die Regelung nimmt dann natürlich das Tastverhältnis zurück, so dass es kleiner ist als du erwartet hast. Ohne Gaffa entsteht keine Spannungsüberhöhung, also dreht die Regelung das Tastverhältnis auf.

  • SNT Bastelstunde: gesteuerte Halbbrücke

    • DJ Jerolm
    • 15. Februar 2006 um 12:04
    Zitat


    Aber siehst du darin die Ursache für gebratene Wickelkondensatoren?


    Jo :wink:

    Ein normaler Trafo hat eine sehr große Hauptinduktivität. Das ist die Induktivität die im Ersatzschaltbild -einfach gesagt- zwischen den beiden Anschlüssen der Primärwicklung liegt. Man möchte sie möglichst groß haben, dann stört sie nämlich nicht. Der Kern soll ja Energie übertragen und nicht speichern.

    Durch den Luftspalt wird diese Induktivität klein und der Trafo wird immer mehr zur Drossel. Mit deinen C's bildet das einen Schwingkreis. Es kann sein, dass das SNT aus der Steckdose kaum Strom zieht, zwischen dem Zwischenkreis und der Schaltung können aber hohe Ströme unbemerkt hin und her fließen -> C's getoastet. Die Fetties müssen sich dabei nicht unbedingt auffällig erwärmen.

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