Zitat von "jeff"moin
wenn ich mich hier mal einmischen dürfte.die untere grenrfrequenz die ein grenzflächemic. überträgt hängt masgeblich von der schallharten! begrenzenden fläche ab.
das heist um 80Hz zu übertragen die in einer menschlichen stimme durchaus vorkommen ist eine fläche von der größe lamdas in alle richtungen um das mic herum vonnöten. das sind bei 80 Hz 4,3 meter. für stereo wirds dann dementsprechend größer.
grüße
Mal zur Erklärung wie eine Grenzfläche funktioniert:
Durch die Grenzfläche hat man im Idealfall 6dB mehr Pegel.
Leider sind viele Grenzflächen Miks nicht ideal gebaut.
Wenn nun die Grenzfläche nicht genügend gross ist, werden auch tiefe Töne übertragen, nur (im Idealfall) 6 dB leiser.
Zur Basedrum: Ich oute mich als; Grenzflächenmikrofon in der Basedrum Fan.
Damit das gut kommt, braucht man jedoch ein gutes PA (hat man ja immer dabei
) und ein halbwegs gutes Kick (hat man ja auch immer
) .
Wie funktioniert nun ein Mikrofon oder eine Grenzfläche in der Basedrum. Ich habe mir da mal einige Überlegungen gemacht.
Bei den tiefen Frequenzen (wenn Lamda halbe grösser ist als der Durchmesser der Basedrum) hat man mit allen Mikrofonen einen Grenzflächen ähnlichen Effekt. Tiefe Töne müssen mehrmals reflektieren bis sie sich ganz ausgebreitet haben. Somit gibt es eine Bass Erhöhung. Bei einer Grenzfläche gleicht sich das wieder aus, denn bei den höheren Tönen kann sie wieder, auch im runden Kessel, wie eine Grenzfläche funktionieren.
Bei einem Mikrofon üblicher Bauweise hat man somit eine Überhöhung im Bassbereich.
Und was meint ihr?
Gruss Elias