Danke für die Antworten bisher! Dann liege ich ja nicht so weit davon entfernt und habe auch noch keine offensichtlichen Arbeitsweisen übersehen ![]()
Die Frage ist: was wird nachher noch geändert? Die 2. Git um 0.5 dB leiser? Das ist dann ja eh eher Nummern spezifisch.
Ich habe doch ab und zu das Thema dass beim Durchhören aller Stücke ein Kommentar wie "ach, vielleicht sollten wir den Sologesang doch noch etwas weiter vorholen" (Änderung Solo-Hall, EQ, Kompressor, verteilt auf mehrere Spuren), "Chor doch wieder etwas mehr Mitten geben" (Anpassung Einzelspuren plus Summe Chor, dafür Zurücknehmen Mitten in der Band-Summe).
Das bedeutet in den Fällen eben in vielen einzelnen Tracks in mehreren Kanalzügen oder PlugIns Anpassungen.
ich nehme livemitschnitte entweder mit Samplitude oder mit Reaper auf.
die spuren werden direkt hinter dem preamp abgegriffen, so dass ich wirklich nur die komplett unbearbeiteten signale der mikros/linesignale aufnehme. das bedeutet maximale dynamik und damit auch maximaler störsignalabstand.
Die Aufnahme läuft bei mir auch so.
die nachbearbeitung erfolgt dann per "virtual soundcheck" modus direkt in meinem pult.
in sehr seltenen fällen mache ich das auch zuhause mit Samplitude.
Das kommt bei mir stark drauf an. Für sehr simple Mitschnitte (nur für die Band zum Nachhören mit paar Anpassungen zum Livemix) kann ich mir das vorstellen.
Sobald es etwas mehr wird und die Stücke veröffentlicht werden sollen kommt bei mir in der DAW doch ein deutlich besseres Ergebnis raus.
Spurautomation nutze ich dabei viel, aber auch "Unschärfen" im Rhythmus oder eine Unsauberheit beim Bass, Vocals etc. wird schnell glattgezogen. Stille oder Übersprechen lässt sich da auch recht einfach säubern. Das würde ich mit einem Livemix am Pult so nicht schaffen.
Teils auch einfach noch Bassdrum oder Snare in Midi gewandelt und ein Sample für einen besseren Sound beigemischt, ...
Gibts noch andere Herangehensweisen?
Grüße