Beiträge von text&ton
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Hi Martin
Die Idee, den Hornverlauf durch den Phaseplug zu beeinflussen ist sicher gut.
Bezüglich Aufbau schwebt mir folgendes vor:
Ich mach' den Prototypen in Schichten, z.B. aus 19mm MDF (die erste Schicht also am Hals und die letzte am Mund). Per Simulation kann ich die Hornfläche alle 19 mm berechnen lassen. Den Hornverlauf zeichne ich dann auf Papier (horizontal und vertikal). Anschliessend übertrage ich diese Werte auf jede meiner Schichten und lasse die Hornöffnung pro MDF-Brett mit der CNC ausfräsen. So kann ich runden und fliessende Übergänge bauen so viel ich will. OK, sieht erstmal etwas "digital" aus, mit Schritten alle 19 mm.Erste Versuche sollten damit bereits gelingen.
Korrekturen sind möglich durch:
Schleifen
Spachteln
Phaseplug tauschenNach dem Spachteln kann eine Mutter (oder ist's der Vater?) erstellt werden, welche als Form für weitere Exemplare dient. Denn die MDF-Scheibenproduktion für die Serie dürfte zu schwer, zu kostspielig und zu arbeitsintensiv werden.
Grüsse aus der Schweiz (nicht zu verwechseln mit dem Anonymous-Grüsse aus der Schweiz)
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Hi Martin
Die Idee, den Hornverlauf durch den Phaseplug zu beeinflussen ist sicher gut.
Bezüglich Aufbau schwebt mir folgendes vor:
Ich mach' den Prototypen in Schichten, z.B. aus 19mm MDF (die erste Schicht also am Hals und die letzte am Mund). Per Simulation kann ich die Hornfläche alle 19 mm berechnen lassen. Den Hornverlauf zeichne ich dann auf Papier (horizontal und vertikal). Anschliessend übertrage ich diese Werte auf jede meiner Schichten und lasse die Hornöffnung pro MDF-Brett mit der CNC ausfräsen. So kann ich runden und fliessende Übergänge bauen so viel ich will. OK, sieht erstmal etwas "digital" aus, mit Schritten alle 19 mm.Erste Versuche sollten damit bereits gelingen.
Korrekturen sind möglich durch:
Schleifen
Spachteln
Phaseplug tauschenNach dem Spachteln kann eine Mutter (oder ist's der Vater?) erstellt werden, welche als Form für weitere Exemplare dient. Denn die MDF-Scheibenproduktion für die Serie dürfte zu schwer, zu kostspielig und zu arbeitsintensiv werden.
Grüsse aus der Schweiz (nicht zu verwechseln mit dem Anonymous-Grüsse aus der Schweiz)
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Und was spricht dagegen, dass sich die Luft in einem Raum genaso verhält wie die Luft in einer Druckkammer?
Das Ohr hört Druckänderungen. Wenn die Membranen also den Druck im Raum modulieren, so kann das Ohr diese Druckänderungen wahrnehmen, auch wenn sich keine Welle ausbreiten kann.
Grüsse aus der Schweiz
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Und was spricht dagegen, dass sich die Luft in einem Raum genaso verhält wie die Luft in einer Druckkammer?
Das Ohr hört Druckänderungen. Wenn die Membranen also den Druck im Raum modulieren, so kann das Ohr diese Druckänderungen wahrnehmen, auch wenn sich keine Welle ausbreiten kann.
Grüsse aus der Schweiz
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Mit einem URPS erreichst Du auch im Wandschrank 16 Hz.
Nimm' Martins Kopfhörertheorie oder mach' die Überlegung, warum im Auto Bass wiedergegeben wird (dass dies so ist, können wir, glaube ich, als gegeben voraussetzen).Grüsse aus der Schweiz
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Mit einem URPS erreichst Du auch im Wandschrank 16 Hz.
Nimm' Martins Kopfhörertheorie oder mach' die Überlegung, warum im Auto Bass wiedergegeben wird (dass dies so ist, können wir, glaube ich, als gegeben voraussetzen).Grüsse aus der Schweiz
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Ja, schon einige Male.
Die 1530er sind klanglich gut, ohne Härte, sehr angenehm für Stimmen.
Auch der Bass kommt druckvoll, stösst im Live-Betrieb allerdings mal an seine Grenzen. Hier haben wir öfters Subs eingesetzt (z.B. Mackie 1501 oder meine eigenen 18").Nachteile: Gross, schwer, komische Griffanordnung oben und unten.
Fazit: Gute Allroundbox mit gutem Klang, welche auch laut werden kann!
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In der Schweiz gelten tatsächlich die 93 dB(A), welche im Stundenmittel gemessen werden.
D.h., es darf zu keiner Stunde der Schnitt über 93 dB(A) liegen. Pausen ziehen den Schnitt natürlich nach unten, ausser das Publikum sei selbst schon lauter.Da gibt es die Ausnahme:
Wenn der Veranstalter gratis oder zu Selbstkosten Gehörschutz verteilt, geeignet auf die Gefährdung aufmerksam macht, und sich im Voraus eine Bewilligung einholt, darf er 100 dB(A) im Stundenmittel fahren.
Die Bewilligung wird erteilt, wenn die 93 dB(A) zu einer unverhältnismässigen Einschränkung der Veranstaltung führen.120 oder 125 dB Peak (bin mir nicht mehr sicher, welcher Wert gilt) dürfen niemals überschritten werden.
So steht's geschrieben.
Gemessen wird nicht am FOH-Platz, sondern an der lautesten für die ZuschauerInnen zugänglichen Stelle.
Entsprechend ist's am FOH-Platz leiser.Ich habe selbst in Musikclubs schon den 93er-Pegel eingehalten, und die Reaktionen des Publikums waren durchwegs sehr positiv.
Um die 93 tatsächlich einhalten zu können, erfordert es allerdings im Club und in kleinen Zelten eine disziplinierte Band, welche nicht von der Bühne her schon gnadenlos laut ist.Grüsse aus der Schweiz
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Einen Versuch wert sind die Mackie 1501 Aktivwoofer (genaue Bezeichnung habe ich nicht im Kopf, aber die 15"er, Version 01).
Sind kompakt, aktiv, Empfindlichkeit und Trennfrequenz regelbar und drücken kräftig.
Habe bei deren Vorstellung in der Schweiz in einem Club live darüber gemischt (ein Stück pro Seite). Ohne Schlagzeug sollte bei Euch total ein Stück erstmal reichen.
Am besten mal anprobieren.Grüsse aus der Schweiz
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Hi Franz
Vor einem möglichen Kauf:
Gib' mal Deine Position an. Vielleicht findet sich jemand in der Nähe, der die BMS hat, damit Du sie hören kannst. Möglicherweise ist auch jemand bereit, die BMS mal an deine Hörner zu hängen.Grüsse aus der Schweiz
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Hi Franz
Vor einem möglichen Kauf:
Gib' mal Deine Position an. Vielleicht findet sich jemand in der Nähe, der die BMS hat, damit Du sie hören kannst. Möglicherweise ist auch jemand bereit, die BMS mal an deine Hörner zu hängen.Grüsse aus der Schweiz
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Im Sonderdruck werden keine Äpfel mit Birnen verglichen, sondern die PS15 mit der Bassextension getestet!
tthorsten:
Lies meine Postings genau!
Dort steht, in welchem Frequenzbereich der Maximalschalldruck erreicht wird, in welchem Frequenzbereich die Empfindlichkeit einen Peak aufweist, und dass der Controler darauf Einfluss nimmt!Zum 4590er:
Ich habe den 4590er im Einsatz und habe ihn schon einige Dutzend Male gemessen und mit dem EQ (grafisch, parametrisch, digital, analog) bearbeitet.
Mich würde interessieren, welcher Treiber im Bereich von 600 bis 20k (OK, von mir aus 1,2 oder 1,5 bis 20k) weniger Löcher aufweist.
Dass er mit einem Direktstrahler unterfordert ist, steht auch in meinen Postings.
Dass er 9 kg wiegt, ist sein Handycap.
An einem JBL Horn wie beschrieben funktioniert er ab 600 Hz.
Aufgrund seines Gewichtes würde ich den 4590 wahrscheinlich nicht in einer MF-Box verwenden. Alternativen, welche auch bereits ab 900 Hz einzusetzen sind und die Hälfte wiegen, wurden bereits erwähnt.Grüsse aus der Schweiz
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So soll es sein...
Habe hier den Sonderdruck aus Production Partner Heft 5/95 vor mir liegen, getestet von Swen Müller und Anselm Goertz.
Den hat mir mal der Schweizer Nexo-Vertrieb zugesandt.
Bedenke: Die Empfindlichkeit zwischen 1 und 2k liegt zwischen 105 und 110 dB! Dieser Peak wird durch den Controler reduziert.
Ich denke, die Leistung wurde von der Camco DL-3000 bereitgestellt, welcher für den restlichen Test zur Verfügung stand.Der B&C fällt nach oben übrigens erst oberhalb 7.5k unter die 120 dB-Marke, auf ca. 117 dB bei 20k. Die 3%-Kurve allerdings sinkt bei 2.5k unter 120 dB, bei 20k sind's 107 dB - ein fliessender Verlauf, ohne Einbrüche oder Peaks.
Entschuldigung: Habe gerade gesehen, die 130 dB-Marke wird bereits bei 500 Hz erreicht, nicht erst bei 600. In diesem Bereich fallen die Kurven für 3- und 10%-Klirr zusammen, d.h., die Limiter sind am Werk. Aufgrund der Empfindlichkeit gibt die Endstufe hier rund 1kW ab.
Grüsse aus der Schweiz
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: text&ton am 2002-08-27 18:11 ]</font>
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: text&ton am 2002-08-27 18:25 ]</font>
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TBF:
Du schreibst, dass Du den Treiber nicht über 600 Hz laufen lassen würdest - eher sogar 300 Hz.
Weiter unten schreibst Du aber, dass der Frequenzgang erst ab 1k wellig wird (richtig?).
Aus welchem Grund würdest Du denn bereits so früh trennen (habe die Parameter noch nicht studiert)?Normalerweise sind Peaks und Einbrüche im F-Gang ein Zeichen dafür, dass die Membran aufbricht und Membranresonanzen entstehen. Wenn der F-Gang bis 1k glatt verläuft, so könnte es sein, dass die Membran die Resonanzen unterhalb 1k wirkungsvoll unterdrückt respektive in einem vertretbaren Rahmen hält. Mehr Aufschluss würde eine Klirrmessung in Abhängigkeit der Frequenz ergeben.
Falls Du dies aufgrund der Bündelung sagst: Möglicherweise könnte man die Bündelung des 15"ers gegen die Trennfrequenz hin nutzen, um "nahtlos" an die Abstrahlcharakteristik des Horns anzuknüpfen.Wenn ich mal das Gewicht zusammenfasse:
18Sound: 4.1 kg
DE-75P: 4.5 kg
ME-75: 2.7 kg
Sind 11.3 kg bisher - die 30 kg-Vorgabe sollte also eingehalten werden können (falls eine solche Kombination funktioniert...).Grüsse aus der Schweiz
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Was leisten die Neodym von Ciare und wie und wo wären die erhältlich?
Welche Firmen haben noch Neodym im Angebot (Beyma?)?Zu Xmax des 18Sound:
Wenn die +/- 5mm tatsächlich bedeuten, dass die Spule 10 mm länger ist als der Luftspalt, so sollte man für die hier gewünschte Konstruktion zufrieden sein.
Ansonsten: Die Möglichkeit der Basserweiterung im Stile einer PS15 habe ich bereits erwähnt, die erreichbaren Pegel (PS15) auch.Die 3.3 mm eines EVM 15B reichen bei 50 Hz für rund 115 dB (natürlich in passendem BR-Gehäuse).
Diesen Wert erreicht auch die PS15.
Daraus könnte man u.U. schliessen, dass dort auch keine Langhuber verwendet werden.
Ich will hier aber keine gewagten Thesen aufstellen und Äpfel mit Birnen vergleichen.Grüsse aus der Schweiz
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Um bei B&C zu bleiben:
Das ME 75-Horn (2,7 kg) mit dem DE75P-Treiber (4.5 kg, laut PP in der PS15, falls es den noch gibt) spart natürlich eine ganze Menge Gewicht ein!Kombiniert mit Neodym im Bass und einem Okume-Gehäuse könnte man in ganz tiefen Gewichtsregionen bleiben!
Bezüglich gezieltem Aufbrechen der Membran:
Nach meinem Wissen hatte EV für den DL10X, welcher u.A. in der MTH-4 eingesetzt wurde, diese Theorie vertreten.Ich denke, unterdessen sind bessere Membranen auf dem Markt.
Grüsse aus der Schweiz
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Ich verwende das 60°-Horn von JBL.
Mit 236 mm Tiefe bleibt die Box noch in einem Rahmen. Der BMS spielt damit klaglos und ohne Abfall runter auf 600 Hz.
Allerdings zeigt meine bisherige Erfahrung, dass er mit nur einem direktstrahlenden 15"er unterfordert ist. Der 4590 kann mehr (bezüglich Pegel)!
Übrigens:
Eine PS15 erreicht mit dem B&C DE-75 (soll's laut PP sein) einen maximalen Schalldruck (10 % Verzerrungen) von 130 bis max. 132 dB zwischen 600 und 2000 Hz.
Bei 50 Hz beträgt der Pegel noch 116 dB, bei 40 Hz 111 dB.Die Trennfrequenz liegt bei 900 Hz (3. Ordnung).
Stellt man die passive Basserweiterung PS15 Bass dazu, überschreitet diese Kombination die 130 dB Grenze bereits bei 90 Hz, und sinkt bei 2k wieder darunter!
Bei 50 Hz: 123 dB, bei 40 Hz 121 dB.Mit einer solchen Erweiterung wäre auch der BMS ausgelastet!
Sprich: Eine solche Erweiterung wäre auch (noch) in Erwägung zu ziehen.Grüsse aus der Schweiz
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: text&ton am 2002-08-27 15:48 ]</font>
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Um beim Gewicht nochmals kürzen zu können:
Ich habe zwei Doppel-15"-Gehäuse und zwei 12/2er Tops gebaut aus 15 mm Sperrholz Okume Industrie. Mit passenden Verstrebungen z.B. aus 10 mm Okume sind diese Kisten stabil (genug), auch aus akustischer Sicht, und vor allem leicht.
Zum Vergleich:
15 mm Industriebirke wiegt 10.65 kg/m2,
15 mm Okume wiegt 7.5 kg/m2.Preise (in der Schweiz):
Okume weniger als 10% teurer als Birke.Ein Quadratmeter ist schnell verbaut, und so
hätte man bereits 3 kg gespart.Finnische Fichte wäre noch leichter (6.9 kg/m2), aber die Festigkeit lässt eher zu wünschen übrig. Dafür wär's beinahe 20% günstiger als Birke.
Mit passender Lackierung (Zweikomponentenlack) möglicherweise machbar.
Doch dies habe ich noch nicht ausprobiert - die Okume hingegen ist im Einsatz.Durch diese Einsparung könnte u.U. der BMS Coax wieder in den Bereich des Möglichen kommen. OK, meine Tops (nicht die 12/2er) sind mit 15" RCF (damit sie notfalls auch Fullrange funktionieren) und BMS 4590 im Birkengehäuse rund 50kg (inkl. Flugschienen, Verstärkungen, Gitter, Rollen, eigentlich zu tiefem Gehäuse aussen - damit sie die gleiche Tiefe wie die Subs haben). Ohne diesen Schnickschnack und mit Okume würd's auch leichter.
Grüsse aus der Schweiz
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Hast Du die RS4 bereits unter die Lupe genommen? Das Ergebnis würde mich interessieren.
Hast Du mit diesen bereits gearbeitet und damit einen Höreindruck?
Grüsse aus der Schweiz