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  2. derautor

Beiträge von derautor

  • Frage Stromversorgung

    • derautor
    • 26. Juli 2005 um 18:15
    Zitat

    eine kabeltrommel mit 16a drehstrom-stecker und 30m kabel,an der trommel mit 3 schukodosen kostet im baumarkt ca 120 eu.

    Wenn Du Dir anstelle einer CEE-Schuko-Auflösung eine solche Kabeltrommel zulegst oder ausleihst, dann denke bitte daran, diese vor Inbetriebnahme mit derartigen Leistungen immer vollständig abzuwickeln.


    es grüßt

    derautor

  • Bühne im ZDF am SA Abend, Volksmusik oder so..

    • derautor
    • 26. Juli 2005 um 18:02
    Zitat

    die schlagerjungs und mädels haben schon immer mehr geld verdient als jede rock- oder popband aus deutschland. das ist nicht erst seit erscheinen des personalcomputers so.

    Am Schlager verdient hauptsächlich die Manager- und Komponistenmafia. Von den eigentlichen "Künstlern" haben nur sehr wenige was vom reichlichen Gema-Segen, da sorgt die "Familie" schon für.


    Zitat

    gegen rex gildo ist der herr niedecken eine arme kirchenmaus...

    Na ja, es ist bestimmt kein geldwerter Nachteil, sein eigenes Werk rechte- und gemamäßig voll in der Hand zu haben. Gildo hingegen sang zuletzt in Festzelten und im Kaufhaus (und die "Familie" verdiente weiter kräftig Gema). Das tut man sich doch nur an, wenn man seine Schäfchen eben nicht im Trockenen hat.

    Hossa :D ,

    derautor

  • Fotos von "Das Fest 2005" in Karlsruhe

    • derautor
    • 25. Juli 2005 um 12:01
    Zitat

    Man munkelt, die Mucke von Within Temptation sei vom Band gekommen. Hat jemand den Auftritt gesehen (hatte leider nur 5 Minuten Zeit um mir das von Backstage anzuschauen) und kann das bestätigen?

    Ich hatte die Band mal vor zwei Jahren: Instrumente und Vocals waren alle live, auf Klick lief dazu aber ein ziemlicher Breitwandkino-Zuspieler als Bombasterzeuger. Wie das momentan gehandhabt wird, weiß ich leider nicht.


    es grüßt

    derautor

  • Behringer Studiokompressor

    • derautor
    • 22. Juli 2005 um 01:01

    Wie gesagt, ich hab einfach nur mal das genommen, was mir gerade zur Verfügung steht, ohne jegliche Rücksicht auf irgendwelche existierenden Preis- und Qualitätsklassen. Ich finde das schon recht interessant, denn nur so hört man wirklich mal die Qualitätsunterschiede deutlich. Gelegentlich stellt man dann auch fest, dass der vermeintlich minderwertigere, weil billigere Kompressor doch gar nicht so schlecht ist....

    Auch wenn ich jetzt nicht direkt vergleichen konnte und mich nur auf Erfahrung verlassen muss, könnte ich mir den SK durchaus als Alternative zum 221 (den ich, wie gesagt, persönlich nicht so pralle finde) vorstellen, wenn es um die Kompression von Gesang geht. Dürfte etwas knackiger und präsenter klingen. Warten wir mal ab, ob irgendjemand noch was zum Thema dbx berichten kann.


    es grüßt

    derautor

  • Behringer Studiokompressor

    • derautor
    • 21. Juli 2005 um 22:00

    Hallo Leute,

    ich möchte hier das Thema "Behringer Studiokompressor", auf das wir durch WW im Thread "Akzeptanz Siderackinhalt" gekommen sind, nochmal aufgreifen. Wie versprochen habe ich mein Exemplar mal hervorgekramt und ein wenig Probe- und Vergleich gehört.

    Zum Gerät selbst: Der Studiokompressor stammt aus Ulis PreChina-Zeit, befindet sich in einem stabilen 1HE-Gehäuse und stammt dem Aufdruck nach aus "West Germany". Regler (Rasterpotis vom Feinsten :!: ) und Schalter sind qualitativ deutlich höherwertiger als bei heutigen Ohr-Produkten, was auch für die Gesamtverarbeitung gilt. Der Kompressor besitzt lediglich Threshold, Ratio und Output-Regler, die leider nicht durchgehend skaliert sind. Die GainReduction-Anzeige reicht bis -24dB. Attack und Release sind fest und können mit einem "Easy Control"-Schalter automatisiert werden. Es gibt keinen Hard-Bypass, dafür einen "Tie"-Schalter zum Koppeln beider Kanäle, ferner Sidechain-Buchsen an der Rückseite.

    Probiert habe ich mit Sprach- und Musiksignalen, das Gerät im Kanalinsert eingeschleift. Zunächst fällt auf, dass mein SK selbst im Bypass-Mode den Klang hörbar verändert: Die Bässe werden ausgedünnt, und es klingt so um 1kHz herum einen Tick mittiger. WW, ist das bei Deinem Exemplar auch so?

    Mein Eindruck zur Arbeitsweise:
    Ab -9dB Reduktion beginnt der Kompressor bei Sprache hörbar zu pumpen und bei den Peaks gehen die Höhen flöten, was sich durch Zuschalten der Automatik aber wieder verbessert. Bleibt man darunter, klingt die Kompression "dbx-like" recht angenehm weich.

    Als nächstes habe ich den SK mit anderen Kompressoren nach Gehör verglichen, die bei mir gerade so verfügbar sind. Wo es möglich war, habe ich zuerst immer möglichst identisches Regelverhalten eingestellt.

    Folgendes kam zum Einsatz:

    Behringer Composer Pro MDX 2200:
    Gegenüber dem aktuellen 2200 klingt der Urahn SK bei Sprache deutlich knackiger und griffiger, was aber auch mit der ihm eigenen Klangverfärbung zu tun hat. Obgleich man den 2200 feiner auf das Klangmaterial abstimmen und so akkurater komprimieren kann, klingt es nicht so prickelnd, eher durchschnittlich. Mir persönlich gefällt der alte SK trotz (oder gerade wegen) seiner Klangfärbung bei Sprache/Gesang im Vergleich besser. Der 2200 ist halt was er ist: Ein Standard-Kompressor für kleines Geld, von dem man keine Wunder erwarten sollte.

    Mindprint T-Comp:
    Dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, ist mir klar, schließlich arbeitet der T-Comp als Transistor/Röhrenhybrid mit einem Opto-elektronischen Regler, ähnlich wie Urei-Kompressoren. Dennoch hier mein Eindruck: Der T-Comp ist beiden Ohringers (wen wunderts!) haushoch überlegen! Selbst bei hoher Verdichtung (und noch zugedrehtem "Tube Sat"-Regler!) bleibt der Klang transparent und erhält ordentlichen "radiomäßigen" Druck, wo der SK nur noch hilflos "wegtaucht". Sehr edel!

    SPL Dynamaxx:
    Auch hier macht der SK erwartungsgemäß keinen Stich. Wie der T-Comp fährt auch der Dynamaxx die Signaldynamik ähnlich hochwertig dicht, ohne das es pumpt, mulmt oder zerrt. Dabei klingt der Dynamaxx in meinen Ohren "linearer", während der T-Comp dem Signal mehr "guten Charakter" verpaßt. Schwer zu beschreiben, das muss man einfach mal anhören!

    Estec Twincomp:
    Den Twincomp würde ich dem SK ebenfalls vorziehen, weil er einfach vielseitiger einstellbar ist und zudem ein sehr gutes vollparametrisches Sidechain-Filter besitzt, das man bei Bedarf auch in den Signalweg schwenken und bei schwachem Pult-EQ als effektiven Klangfilter verwenden kann. Ein sehr sauber arbeitender und hochwertig verarbeiteter Kompressor, den kaum einer kennt.

    BSS DPR 422 Opal:
    Um es gleich vorweg zu nehmen: Den 422 nutze ich zu 99% im De-Esser-Modus, da macht er einen ordentlichen Job. Mit der Fullrange-Kompression dieses Gerätes habe ich mich (ähnlich wie mit Drawmer) nie so recht anfreunden können. Wie auch der SK ist der 422 bei höherer Gain Reduction (< -9dB) kein Leisetreter und macht unangenehm hörbar dicht. Unterhalb dieses Bereiches gefällt mir der alte SK mit seinem griffigeren Sound persönlich besser. Übrigens: Bei der Inbetriebnahme des BSS musste ich feststellen, dass beide Output LED-Ketten Dauerlicht zeigten, obwohl kein Signal anlag. Ursache: Eine defekte Lötstelle auf der oberen Platine :evil: .

    Drawmer stand mir leider nicht zur Verfügung, auch dbx nicht. Vielleicht kann ja jemand (WW, du hast doch bestimmt auch noch ein paar Comps in der Hinterhand bzw. im Rack) noch was dazu schreiben?

    Die Frage der Fragen: Braucht man als PA-Dienstleister unbedingt einen alten Behringer Studiokompressor? Ich finde, nicht unbedingt, denn das Gerät ist kein vielseitiges, universell einsetzbares Werkzeug, eher etwas mit einem eigenen, charakteristischen Sound, der aber in Einzelfällen konventionellen Standardlösungen durchaus überlegen sein kann. Solange das Gerät wie bei WW noch zum kleinen ebay-Preis den Besitzer wechselt (vielleicht hat sich das ja soeben geändert, wer weiß :D ), kostet das Ausprobieren nicht viel. Meine Favoriten heißen auf jeden Fall weiterhin Dynamaxx und T-Comp.


    es grüßt

    derautor

  • Nebengeräusche durch Meterbridge am MX-8000

    • derautor
    • 19. Juli 2005 um 16:41
    Zitat

    Soll ich den C dann in die Spannungsversorgung der Meterbridge zw. Plus und Minus klemmen

    Ganz genau! Am besten vor dem/den Treiberbaustein(en), der die LEDs ansteuert. Wie gesagt, Polung der Elkos beachten!


    es grüßt

    derautor

  • Nebengeräusche durch Meterbridge am MX-8000

    • derautor
    • 19. Juli 2005 um 16:37

    Die Meterbridge des 8000 hat LEDs. Ich würde einfach mal an den Steckbuchsen für die Flachkabel messen, an welchen Pins die Versogungsspannung anliegt und wo die Masse ist. Dann das Platinenlayout (der Meterbridge, ev aber auch das des 8000) entsprechend weiterverfolgen. Vielleicht siehst Du dann ja auch schon freie Plätze, wo Kondensatoren "vergessen" wurden. Wie Manu schon geschrieben hat, kannst Du durch testweises Parallelschalten (Bzw. Einlöten) eines Elkos (Polung beachten!) überprüfen, ob das Gepfeife aufhört. Dass das Netzteil schuld ist glaube ich eher nicht, das hat eigentlich ganz ordentlich Power.


    es grüßt

    derautor

  • Akzeptanz folgenden Siderackinhalts...

    • derautor
    • 15. Juli 2005 um 23:44

    Hallo WW,

    ich kanns nicht genau erkennen - ist das Ulis zweikanaliger Studiokompressor aus besseren Tagen? Taugt der was? So ein Teil fliegt bei mir hier auch noch irgendwo rum, ich habs aber nie benutzt. Hab ich vor Jahren mal für lau von einem Kollegen bekommen, der keinen Bock mehr drauf hatte, zusammen mit einem Exciter Typ F, gleiche Bauart. Ich glaube, ich werde den mal hervorkramen und mit einigen aktuellen Comps Vergleich hören.

    Das alte Uli-Zeug scheint ja teilweise richtigen Kultstatus zu besitzen, wenn ich mir die Gebrauchtpreise z.B. für einen Combinator so anschaue.


    es grüßt

    derautor

  • Symphotec

    • derautor
    • 15. Juli 2005 um 12:21

    Kann mich da nur anschließen. Für Orchestergeschichten bzw. Abnahme größerer Instrumentengruppen (vorzugsweise Streicher) klanglich wirklich gut und auch leicht und übersichtlich aufzubauen. Optik ebenfalls recht unauffällig. Beim Live-Einsatz (Orchester) ist es aber zweckmäßig, ein, zwei Leute auf der Bühne zu haben, die die Mikropositionen kontrollieren und bei Bedarf nachkorrigieren, wenn das Orchester z.B. zu Beginn und nach der Pause wieder Platz genommen hat.

    es grüßt

    derautor

  • Chorus, Flanger -Unterschied

    • derautor
    • 13. Juli 2005 um 19:32
    Zitat

    Auf einmal geht das Ding wieder, vermutlich ei ganz Toller Fehler wie ne kalte Lötstelle, oder ein Haarriss in der Platine kA.

    Na Glückwunsch, das war ja dann doch eine recht einfache Aktion. Defekte Lötstellen sind bei 20 Jahre alten Gitarren-Bodentretern schon mal genehm, wenn man bedenkt, was die Geräte teilweise so mitmachen müssen.

    Ich hab' mal nachgeschaut - der BC9 hat zwei getrennte Chorusstecken mit individuell einstellbaren Speed/With-Parametern. Vermutlich ist die Eimerkette in zwei Hälften geteilt und getrennt ansteuerbar.

    OT an/ Bei der Gelegenheit habe ich meinen alten CS-9 (sozusagen die Single-Version des BC-9, auch über 20 Jahre alt) mal wieder hervorgekramt. Tolles Gerät, toller Sound und eine ganz andere Verarbeitung als man sie heute bekommt. /OT aus

    es grüßt

    derautor

  • Was hättet ihr da gemacht .....

    • derautor
    • 13. Juli 2005 um 10:56
    Zitat

    Der Witz war die wollten einen Mischer mitbringen aber der VA hatte gemeint das kein anderer Mischer mischen darf

    Typisches Provinzligagehabe mit keiner Spur Professionalität! Ich habe schon Bandauftritte erlebt, die wegen dieser Problematik kurzfristig nicht stattfanden. Leider haben nicht alle Bands soviel Mut und Selbstbewußtsein, so was konsequent durchzusetzen.


    es grüßt

    derautor

  • Chorus, Flanger -Unterschied

    • derautor
    • 12. Juli 2005 um 19:57

    Wenn das Signal unverändert durchgeht, sind die TL022-OP-Amps und die Umschaltung noch o.K. - ich tippe auf die Eimerkette(n). Es kann sogar sein, dass der BC9 (BiChorus) zur Stereobildung zwei dieser Bausteine besitzt, bin mir aber nicht sicher.

    Der Unterschied zwischen Chorus und Flanger liegt in den Verzögerungszeiten. Beim Chorus beträgt sie so ab 30ms aufwärts, dadurch sind Delay und Original schon als getrennte Schallereignisse hörbar, und es hört sich an, als ob zwei Instrumente dasselbe mit den üblichen Timing-Ungenauigkeiten spielen. Dafür sorgt nicht zuletzt die Modulation, die das Delaysignal zusätzlich und periodisch in der Tonhöhe verstimmt.

    Beim Flanger ist die Verzögerung kürzer, so 5-15ms. Dadurch ergeben sich beim Zusammenmischen Kammfilterauslöschungen im hörbaren Bereich, die durch die Modulation durchs Frequenzspektrum geschoben werden. Beim Chorus ist dies nicht mehr der Fall. Über eine Feedbackschleife ist es dem Flanger zudem möglich, Resonanz zu erzeugen, so dass viele Flanger auch starke Verfremdungen (Jaulen) bis hin zur Selbstoszillation erzeugen können.


    es grüßt

    derautor

  • Chorus, Flanger -Unterschied

    • derautor
    • 11. Juli 2005 um 18:09

    Herzstück Deines Chorus/Flangers ist eine analoge Eimerkettenschaltung, wahrscheinlich ein IC mit Aufdruck "TDA" oder "MN" und einer Nummer dahinter. Hiermit wird das Signal verzögert. Zum Betrieb benötigt diese Schaltung einen Rechtecktakt, daher der Clockgenerator. Um das Chorus-typische Schweben bzw. die Flanger-typischen Kammfilter zu erzeugen, muss dieser Takt mit einer langsamen Dreieck- oder Sinusschwingung moduliert werden. Beim Zusammenmischen der modulierten Verzögerung mit dem Original entsteht dann der Effekt.

    Um den Fehler festzustellen, solltest Du ein Oszilloskop einsetzen bzw. Dich an jemanden wenden, der eins hat und damit umgehen kann. Wenn das Gerät ganz tot ist, könnte z.B. der FET-Umschalter "Effekt an/aus" defekt sein, oder mit der Stromversorgung stimmt was nicht. Geht das Signal noch durch und Du hörst bloß keinen Effekt, ist wahrscheinlich die Eimerkette defekt (leider recht teuer im Austausch), oder der Clockgenerator liefert kein Signal. Um das festzustellen musst Du messen.

    es grüßt

    derautor

  • Tipps für Monitor-Mix.

    • derautor
    • 7. Juli 2005 um 13:57

    Als Monitormann(frau) ist man nicht selten auch Stagemanager, Bandbetreuer, Patchlistenschreiber, Mikrofonierer, Funkfee und Produktions-Kummerkasten (manchmal ist auch die Bezeichnung "Mülleimer" nicht verkehrt) in Personalunion. Es gibt leider immer öfter Jobs (besonders Festivals mit knapp aufschlagenden und genauso rasch wieder verschwundenen Künstlern), da muss das eigentliche Monitormischen immer irgendwie "nebenher" passieren. Da muss man seinen Job schon aus dem effeff beherrschen, seinen Laden in Ordnung haben und gut vorbereitet (Monis in Ruhe richten, routen & einpfeifen, Patching soweit wie möglich vorbereiten ect. bevor der Stress losgeht) sein.

    Leute ohne soziale Kompetenzen in Sachen Menschenführung, Psychologie und Durchsetzungsvermögen haben es hier sehr schwer. Wie Opi schon sagt, ist es sicher nicht verkehrt, die eigenen Fähigkeiten diesbezüglich erst mal bei einem kleineren Event, das einem nicht gleich Ruf & Karriere versaut wenn was schiefgeht, zu testen. Leider gibt es die Gelegenheit dazu nicht oft, denn extra Monitorplätze gibts in dieser Liga nur selten. Oft bleibt nur der Sprung ins kalte Wasser - viel Glück :) !

    es grüßt

    derautor

  • kritische spannung für digitalpulte

    • derautor
    • 7. Juli 2005 um 11:35

    Soweit ich weiß, verfügt das Gerät über ein Schaltnetzteil, das niedrige Versorgungsspannungen bis zu einem gewissen Grad kompensieren kann. Dürfte normalerweise kein Problem sein.

    By the way, vor zwei Wochen hatte ich auf einer VA sage und schreibe satte 191 V Spannung (PSU-Anzeige vom S4) am FoH. Das PCM 70 ist mehrmals mit "Power Low" auf dem Display ausgestiegen, das SPX900 knackte gelegentlich deftig laut im Signalpfad, nur das PCM 81 (Schaltnetzteil) spielte von den FXen problemlos. Dass die Overload-LEDs der Klark DN 360 trotz korrekter Auspegelung gelegentlich aufleuchteten, hat mich dann auch nicht weiter gestört 8) .


    es grüßt

    derautor

  • Live 8

    • derautor
    • 5. Juli 2005 um 18:21

    Mit dieser Veranstaltungsörtlichkeit haben sich die Berliner Mächtigen wirklich weit aus dem Fenster gelehnt - das hat den Rest der Live8-Welt sicher schwer beeindruckt - Respekt!


    ironisch

    derautor

  • Seid Ihr selbst Musiker?

    • derautor
    • 27. Juni 2005 um 13:35

    Ich bin seit über 20 Jahren Saiten-Instrumentalist, habe das früher mal sehr intensiv betrieben und spiele auch heute noch einigermaßen regelmäßig, wenn es denn zeitlich klappt.

    Es hilft hinter dem Pult (FoH sowie Monitor) ungemein, auch die Situation des auf der Bühne stehenden Musikers zu kennen. Alle guten Pultleute, die ich kenne, sind bis auf einige wenige Ausnahmen auch Musiker, wobei tatsächlich recht viele Drummer dabei sind.


    es grüßt

    derautor

  • Sprachbeschallung

    • derautor
    • 21. Juni 2005 um 03:17

    Wenn Du Sprache bis 600 Pax beschallen willst (die Einflüsse der unterschiedlichen Räumlichkeiten jetzt mal ausgeklammert), musst Du fast immer dezentral arbeiten, d.h. viele Boxen einsetzen und verteilen, die meist auch (mehrfach) delayed werden müssen.

    Ein System wie das PS10 (klanglich keine schlechte Wahl), das einen eigenen Controller benötigt, ist dafür imho nicht so günstig, weil für jede Delayline eben dessen spezielle Entzerrung benötigt wird. "Controllerfreie" Boxen sind da flexibler in der Anwendung. Ich zum Beispiel arbeite gerne mit Kling & Freitag CA 106.

    4 Boxen sind für 600 Pax zu wenig. Ich würde zur doppelten Anzahl raten, dann hast Du in den meisten Fällen noch etwas Reserve, wenn in letzter Minute noch ein Nebenraum oder eine Außenbeschallung stattfinden soll. Auch ein, zwei Monitorböxchen sind für Rednerpult und Talkrunden immer wieder nützlich.

    Subbass würde ich weglassen - der bringt meist eher Probleme, als dass er was nützt, wenn Lavaliers und Schwanenhälse im Einsatz sind.


    es grüßt

    derautor

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • derautor
    • 18. Juni 2005 um 18:33

    Der Mischer einer bekannten deutschen Elektronik/Triphop/Fusionformation: Dreht bei den Comps für die Lead-Vocals überall Attack und Release auf Null und fragt mich dann, wieso der Gesang zerrt. :shock:

    Erklärungsversuch meinerseits fruchtlos. Mischer zieht sämtliche Comps aus den Inserts und mischt ohne. Und hat dann einen wirklich guten Sound gefahren :!:


    Crazy....


    es grüßt

    derautor

  • Kompressoren: Verständnis-Problem zu Releasezeit u. Ratio

    • derautor
    • 17. Juni 2005 um 17:48
    Zitat

    Ist es dann so, dass nach dem höchsten Peak die Reduzierung aufgrund der Ratio bestimmt wird – bei +10dB also wieder Reduzierung um 5dB – und das Signal solange um diese 5dB konstant reduziert wird, bis der Treshhold wieder unterschritten wird? Dann macht eine Releasezeit Sinn, und dann werden auch Pumpgeräusche erklärbar, weil das Signal bei Wiedererreichen der Tresholdschwelle ja noch um -5dB reduziert ist und mit erst Rücknehmen der Reduzierung wieder die 0dB Signalkorrektur erreicht.

    Genauso ist es. Ein (analoger) Kompressor führt immer diesen beschriebenen Regelvorgang durch: Abregeln bei Überschreitung des Thresholds um das eingestellte Kompressionsverhältnis, dort Verharren bis Threshold wieder unterschritten ist und dann anhand der Releasezeit zurückregeln. Das direkte Anpassen des Regelverlaufs an den Signalcharakter unter Verzicht auf eine Releasezeit, wie Du es in Deinem ersten Gedankengang beschrieben hast, funktioniert auf analoger Ebene nicht bzw. verursacht starke Verzerrungen. Man muss sich stets vor Augen halten, dass der Regelverlauf eines Kompressors immer in das Signal hineinmultipliziert wird. Wenn ich zu kurze Attack- und Releasezeiten wähle, produziert die Regelschaltung "schnelle", steile Schaltflanken, die als Verzerrungen hörbar werden.

    Zitat

    Und was passiert, wenn auf einen niedrigen ersten Peak noch während der Kompression ein höherer folgt, wird dann die Reduzierung angepasst/erhöht , „fasst“ der Kompressor also nach

    Genau. Jede Threshold-Überschreitung hat ein erneutes Abregeln zur Folge, unabhänig davon, ob der Kompressor noch mit dem Abregeln eines vorherigen Ereignisses beschäftigt ist oder gerade auf neutral steht.


    Zitat

    Und wäre ein Kompressor mit 100% relativer Reduktion, wie ich ihn zuerst beschrieben habe, nicht besser? Releasezeiten wären völlig überflüssig (Attack natürlich nicht), das Signal würde zu jedem Zeitpunkt exakt nach der Ratio bearbeitet, Auspegelschwankungen damit ausgeschlossen, abrupte Wechsel in der Dynamik von laut auf leise wären völlig problemlos...

    Wie gesagt, die Analogtechnik hat diesbezüglich ihre Grenzen. Auf digitaler Ebene geht da einiges mehr, weil man - allerdings zu Lasten der Gesamtlatenzzeit des Gerätes oder des Plug-Ins - den digitalen Pegelverlauf zuerst analysieren und daraus die günstigste, zum Signal gerade passende Regelung ermitteln kann. Ein analoger Kompressor hingegen kann immer nur auf das reagieren, was am Input anliegt.

    es grüßt

    derautor

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