ZitatIch verstehe jetzt irgendwie nicht so ganz das Problem.
Aber vorsicht mit billigen DI-Boxen, das kann ich bestätigen. So eine Monacor DI-Box kann definiv keinen Line-Pegel ab. Ausserdem klingt das Ding nach A+F und zerrt schon, wenn man es an einen E-Bass dran hängt :-/
Den Lineübertrager von Monacor kenne ich leider nicht.
Im aktuellen tools4music (http://www.t4m-online.de) haben wir passive DI-Boxen, darunter auch die besagte Monacor DIB-100, im Vergleich getestet und auch durchgemessen. Die DIB-100 hat sich dabei als äußerst pegelfest herausgestellt! Unter hochohmiger Ansteuerung (z.B. passiver Bass direkt in die DI, und weiter zum Amp) war bei unserem Exemplar der Impedanzverlauf über der Frequenz allerdings außergewöhnlich: ein starker Anstieg im Präsenzbereich, so dass die bei Billig-Boxen sonst oft anzutreffende Mitten/Höhenbeschneidung des Klangs hier ebenfalls kein Thema war.
Dass andere User andere Erfahrungen gemacht haben, könnte u.U. aber auch daran liegen, dass Monacor bzw. deren Hersteller über die Jahre immer mal andere Trafos verbaut hat.
Doch zum eigentlichen Thema: Prinzipiell bevorzuge ich auch symmetrierte, galvanisch getrennte Ausgänge, also die Trafolösung, egal ob Monitor-Aux, L/R-Summe oder Matrix. Line-Übertrager sind vorzuziehen, denn diese übersetzen 1:1, während DI-Trafos ja auch die Impedanz wandeln müssen, was automatisch einen heruntertransformierten Pegel zur Folge hat (oft bis 10:1!!). Für professionelle, riderfeste Sachen kann ich dem PA-Peter nur zustimmen, Lundahl & Hauffe machen hier einen amtlichen Job.
Auf so genannten Brot & Butterjobs habe ich aber auch schon besagte Monacor Line-Trafos und sogar die DI-4000 vom Ohr :mrgreen: benutzt, ohne dass mich irgend jemand schräg angeguckt hätte ![]()
es grüßt
derautor