Den Plan mit Ampracks in Boxenformat hatte ich auch schonmal, allerdings habe ich herausgefunden, dass es den Amps und Controllern gar nicht gut tut, von den Subs so durchgerüttelt zu werden. Achtstündige Minierdbeben zwei bis dreimal pro Woche, dafür sind PA-Geräte nicht gemacht.
Beiträge von Jens Droessler
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Beim iLive gab und gibt es genug, was nachgereicht wurde/wird. Wie immer gibts zwei Möglichkeiten: Entweder damit arbeiten und damit leben oder die Arbeit damit ablehnen. Wenns erstmal da steht, hilft die Aufregung darüber nicht. Leider ist es nunmal so, dass Geräte gekauft werden, weil sie viele andere schon gekauft haben und nicht weil sie technisch die beste Wahl wären. Da bleibt es nicht aus, dass Schwächen und Fehler zum "Standard" werden und die Kunden solch arrogantes Verhalten bezüglich der Ausmerzung dieser Schwächen und Fehler vom Hersteller tollerieren bzw. tollerieren müssen.
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@ yamaha 4711: Die BR 15er der XA-Serie hießen F5, die BR 18er F8.
@ maskapone: Warum soll der Verkabelungsaufwand bei Aktiv-Systemen (selfpowered Systeme) geringer als bei Passiv-Systemen sein? Zu jeder Box muss da Signal in Form von XLR-Kabeln als auch Strom gezogen werden. Für mich ist das mehr Aufwand als zweimal XLR zum Amprack, einmal Strom zum Amprack und vom Amprack weg zwei mal 4polige Speakonkabel zu ziehen...
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Das ist aber kein solches Servo....
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Wie gesagt, von Reproduktion hat hier keiner geredet. Es ging darum, dass die Servodrives kein geclipptes Signal vertragen, was soweit auch stimmt. Konventionelle Lautsprecher haben kein Problem damit, bis auf das thermische Limit. Keines der Konzepte kann ein Rechteck wiedergeben, wozu auch?
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Ein konventioneller Basslautsprecher kann ein 100%iges Rechteck zwar nicht komplett reproduzieren, besonders stören wird es ihn aber nicht, solang die thermische Kapazität des Lautsprechers nicht überschritten wird.
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50W bei 24V = 11,5 Ohm
100W bei 12V = 1,4 OhmZwei 100W 12V in Reihe ergeben demnach 2,8 Ohm, das passt also keinesfalls.
Zwei 25W 12V in Reihe wären equivalent zu 50W bei 24V. Allerdings ist das keine soo gut Idee dank Serienstreuung bei den Leuchtmitteln.
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Klauston sagt ja auch nicht, dass die Physik umgangen wird. Falls es tatsächlich Werte für eine Box sind, wird es wohl sein wie ich schon sagte: Ein einzelner Peak im Frequenzgang, und der dann eben auch noch als Peakwert. Schönrechnen lässt sich alles. Ich glaube genauso wenig, dass eine PS15 bzw. PS15R2 102dB 1W/1m liefert. Ich meine, sicherlich, da der Hochtöner nicht abgesenkt wird, wird die Box diesen Wert rechnerisch über den Frequenzbereich erreichen, allerdings ist das für die Praxis irrelevant, da die meiste Energie im Tiefmitteltonbereich verschwindet und somit der 15"er zur Begrenzung wird. Also ist auch hier der Wert messtechnisch korrekt, aber nicht wirklich vergleichbar.
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Aber was ändern 12dB Crest daran, dass die Box mit 1600W peak angegeben ist? Dann sinds eben nur noch 100W RMS vom Amp... 138dB max Peak wären doch trotzdem 106dB 1W/1m. Es sei denn die 1600W peak wurden bei der Messung überschritten.
Zudem frage ich mich, wo denn eine Vergleichbarkeit bestehen soll, wenn der Peak von möglicherweise nur einer einzigen Frequenz bei scheinbar undefinierter Leistung als Angabe dient?
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Wären die 139dB im "Feld" in irgendeiner Weise reell, würde niemand noch andere Boxen kaufen... Rechne doch mal nach. Selbst wenn man 2kW draufprügelt, um die 139dB zu erreichen, wären noch 106dB 1W/1m nötig. Die Q haben keine Hornladung, in diese Gegend kommt nur der Hochtontreiber. Der verträgt nun erst recht keine 2kW. Marketing!
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Die PS8 war quasi von Anfang an schon "R2", es wurde nichts verändert. Sie läuft natürlich weiterhin am NX241, allerdings gibts da keine Erweiterten Setups wie beim 242.
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Zur nicht stattfindenden Diskussion, warum Mk2: In die PS15Mk2 ist ein Kreis zur Phasenlinearisierung eingebaut worden. Der Controller müsste dafür auch geringfügig angepasst worden sein.
Zum Fehler kann ich ohne Weiteres nichts sagen. Generell können nicht alle Mk2 diese Macke haben, sonst hätte die wohl keiner gekauft. Was sind denn für Amps dran? Liegt vllt. ein Fehler bei der Sense-Verkabelung vor?
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"Dreiadriges XLR-Kabel" klingt irgendwie nach selbstgebautem Kabel, wo die Masse nicht als Schirmung ausgeführt und die zwei Signaladern nicht verdrillt sind. Das funktioniert dann natürlich nicht brummfrei über 30m. Was üblicherweise als "Mikrokabel" bezeichnet wird, ist das Kabel, was für ALLE analogen, symmetrischen Audioübertragungen verwendet wird. Unter keinen Umständen sollte Kabel ganz ohne Schirmung verwendet werden. Manchmal wird das gutgehen, oftmals gibt es aber Stress, und wer will schon von Veranstaltung zu Veranstaltung unterscheiden, welches das richtige Kabel für eigentlich den gleichen Job ist?
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Also, mein Kritikpunkt an Bandpässen war nie die frequenzgangtechnische "Schmalbandigkeit"...
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Zitat von "klauston"Alles anzeigen
manches sollte man sofort erledigen.
Also, ich hab 2 Versionen simuliert.
Beide Male 6 Stk Meyer 700HP Bässe
einmal zu einem Monoblock quergelegt , einmal hochgestackt.
Siehe bitte den Unterschied selbst.
Es wurden KEINE Rückwände, Böden etc eingerechnet, auch sonst kein Schnickschnack, keine Delays oder sonstwas.DasErgebnis ist ziemlich eindeutig.
Quergelegt macht über da doppelte von hochgestackt.Das Grid ist übrigens 40 Meter lang, falls man das nicht gut erkennt.
Aber das kann jeder selbst in Mapponline simulieren, wenn es interessiert, das man nicht denkt, ich hätte da was manipuliert.
Und ich würde vorschlagen, Du denkst nun einmal nach, warum das so ist!!!!!!!!!!!!!!!
Wenn die Simudaten sonst gleich waren, erklär mal, warum die hochgestackten Subs auf dem Bild nicht die gleiche Ausdehnung wie die gelegten haben. Außerdem, wenn keine Böden berücksichtigt werden, gibt es überhaupt keinen Unterschied zwischen hochstacken und nebeneinanderlegen, außer dass die Keule einmal horizontal und einmal vertikal eng ist, aber im gleichen Maß und mit akustisch sonst identischen Werten.
Dazu kommt noch, dass ich nicht von NUR gestapelten Subs gesprochen habe, sondern sagte, dass die Aufstellung zwei breit, drei hoch bei Subs von dem Frontformat Sinn macht. Und ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Setup wie es Freakpedda vor sich hatte, besser spielt als alle zwölf Subs nebeneinander. Sicher würde ein Monoblock von drei nebeneinander und vier hoch noch besser spielen, es wäre aber sehr unpraktisch.
Weiterhin, warum werden dann bei einigen Großveranstaltungen "Bass-LAs" mittig über der Bühne geflogen?
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@ sabbelbacke: Ich freue mich über deine realistische Einschätzung. Mir wurde unterdessen wegen meines Statements hier vorgeworfen, ich würde "rumzicken".
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Zitat von "klauston"
Lieber jens.
nein, es ging nicht um Mythen oder Sagen.
Aber es gibt kaum ein Thema im Bereich Boxen, wo Du nicht etwas dazu beiträgst und so tust, als sei s die vollkommene Wahrheit.
Und bei vielen von dir geschriebenen Behauptungen weiß ich definitiv, das nicht alles stimmt, was Du so von Dir gibst.
Was ich damit sagen will, auch Du bist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Ich hab nie behauptet, der Weisheit letzter Schluss zu sein. Aber wenn mir jemand ein Konzept vorsetzt, wovon ich schon fünf oder zehn ähnliche gehört/gemessen/drauf gearbeitet hab und die Begrenzungen des Konzept bekannt sind, dann kann sich jeder mit seinem Tellerrand auf den Kopf stellen, die Kiste kann weder mehr Effizienz noch mehr Tiefgang noch bessere Verteilung rausholen, ohne im Kompromiss eins der anderen zu verringern. Das Chassis bringt höchstens noch Maximalpegel wegen der höheren Belastbarkeit moderner Chassis. Alles andere ist Psychoakustik.Zitatnur weil jemand viel redet / schreibt, heißt d noch lange nicht, das es deswegen richtiger wird.
Richtig, sonst hättest du ja immer recht.ZitatUnd definitiv niemand von uns weiß, wie es dort baulich ausgesehen hat.
Ich rede nicht nur von der Aufstellung, sondern auch von Wänden und Seiten uswusw
All das beeinflusst Bässe ziemlich stark.
Auch richtig, dem widerspreche ich nicht. Aus irgendeinem Grund bin ich von einem Open Air ausgegangen, was aber bei genauer Bertrachtung garnicht sein muss.ZitatUnd nur weil man sagt, wenn man hoch stackt, spielt man automatisch weit, dann ist das auch eine Aussage, die nicht unbedingt richtig sein muß !!!!
Ja, das stimmt natürlich. Wenn man ausversehen Subs verpolt oder bunt mischt oder nicht richtig mit dem Rest delayt, dann spielt das nicht weit. In allen anderen Fällen gilt "hoch = weit", wobei natürlich bei zu wenig Material auch das Hochstapeln nicht weiterhilft.@ hp: Von dem Wissen ist nichts im Nichts verschwunden, einiges wird simpel und einfach nicht angewendet... Alles findet sich auch heute noch in teilweise 80 bis 90 Jahre alten Büchern, manches davon wurde widerlegt, aber es gibt im Prinzip keine ungelösten Rätsel wie in anderen Bereichen der Physik.
Die Phasenprobleme bleiben meiner Meinung nach, aber sie sinken in tiefere Regionen, da durch steigende Mundfläche der Hornpfad effektiv verlängert wird und durch den Strahlungswiderstand die Systemresonanz absinkt.
Die Einschätzung kommt aus eigener Erfahrung. Der obere Bassbereich wird bei Hörnern schon eher gerichtet als bei BR- oder BP-Boxen. Im Tiefbassbereich liegt der Unterschied nur in der Schallwandgröße und evtl. noch Stacktiefe. Ich rede hier von normalen Setups, kein Cardioid oder Endfired. Vom Schwingen der Rückwände rede ich auch nicht, auch das ist so wie ich es sehe eher bei BR ein Problem als bei Hörnern, aber bei Qualitätsprodukten sollte das eh kein Faktor sein.
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Es hat doch garkeiner gesagt "kann nicht sein", ich z.B. habe nichts über deine Aussage gesagt, weil ich Aufstellung und Menge nicht kannte.
Aber Jonny hat schon Recht. Die Aufstellung macht so Sinn. Wenn man Bass auf Entfernung beschallen will, dann muss man hochstapeln, drei übereinander sind ein guter Anfang. Durch die Größe ensteht schon eine beträchtliche Schallwand, die wie vorher schon erwähnt wurde, recht gut nach vorne richtet. Die von mir erwähnten Probleme sind bei der Bauart physikalisch unumgänglich, das wird vom Systech halt am Controller ausgeglichen, soweit es denn geht und Kompetenz vorhanden ist. Da ich auch nicht weiß, was an Tops genau drüberhing (es gibt ja nicht nur EIN VerTec), kann ich jetzt nur vermuten, dass das System vllt auch großzügig überlappend lief, was zur Gleichmäßigkeit beitragen kann.
Der Tippfehler ist mir übrigens auch aufgefallen. Auch die anderen Produkte von Waveburg schreien nicht unbedingt "Highend-PA". Wie gesagt, ich denke, viel ist da dem Systech zu verdanken, bzw. dem Besitzer.
@ klauston: Es tut mir leid, ich weiß einfach nicht, was du mit Tellerrand meinst. Der Tellerrand der Physik etwa, wohinter dann Mythen, Magie und Sagen liegen? Sei mir nicht böse, aber kaum ein Bereich der Physik ist so gut erforscht wie der Schall. Wo die Physik etwas nicht erlaubt, kommt höchstens noch Psychoakustik ins Spiel, und die lässt sich nicht messen, zudem betrachte ich solche Tricksereien als ermüdende "Verarschung" des Gehörs, die nie für alle gleich gut funktioniert und zudem auch aus anderen Gründen in bestimmten Situationen versagen. Was nicht geht, geht einfach nicht. Physik ist nicht optional. Es ist nicht böse gemeint, aber dir ist sicher auch klar, dass man mit einem Ghettoblaster keine 2000 Leute beschallt und mit dem aktuellen Stand der Technik, womit ich Lautsprecher mit magnetisch betriebene Linearmotoren meine, auch nie beschallen wird (nicht dass das was mit dem Thread zu tun hat, es geht mir ums Allgemeine).
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Ohne Angabe, wieviele das waren und wie aufgestellt ist so ein Statement recht wertfrei. Größere Bassstacks von guter Qualität sind hinten IMMER recht leise, Hornbässe noch etwas mehr als andere Prinzipien.
Allerdings sind das Rearloader, als solche haben sie einige konzeptionelle Schwächen, z.B. läuft "Pappe" und "Trichter" irgendwo im Nutzbassbereich gegenphasig, sodass Auslöschungen entstehen und die Auslenkung recht hoch wird, da der Strahlungswiderstand für die Pappe gen Null geht, gerade bei Tönen.
Wie schon gesagt wurde, niemand kommt an der Physik vorbei, gerade bei so altbackenen Konzepten ist da mit Sicherheit kein Trick. Die gehörten Vorteile kommen mit Sicherheit durch Menge und Aufstellung zustande.
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@ HKL: Der 18Sound 18W1300 spielt gut darin, weil auch er eher ein Kandidat für höherabgestimmte BR-Kisten ist. Das ist der 18NLW9000 nicht und der 18NLW9600 nun garnicht. Aber ralle14 hat schon Recht: Der 18NLW9000 ist da eher der Kandidat.
Allerdings, wenn du die Kisten jetzt schon mit Palmer LS3000 gebrückt betreibst, wird da kaum Pegelgewinn rauskommen, vllt. 1dB wegen geringerer PowerCompression dank der größeren Spule. In diese Speaker würde ich 2-3kW pro Stück jagen, gerade in BR.
@ Mike: Ja, natürlich kann man den Port ändern, aber dank des recht großen Volumens muss das Tuning zur korrekten Abstimmung recht tief ausfallen (wo dann der NLW9600 wieder die bessere Wahl wäre) und man muss mit der höheren Auslenkung im wenig bedämpften Nutzbassbereich um 60, 70Hz auskommen. Alternativ kann man das Volumen verkleinern, z.B. eine Flaschen PU-Schaum reindonnern...
Der 18NLW9600 könnte grob über den Daumen gepeilt auch sehr gut im X1 arbeiten.
Aber ganz ehrlich: Da würde ich eher einfach ordentliche, genau passende neue Gehäuse bauen. Bei dem Preis für die Lautsprecher ist das ja der kleinere Kostenpunkt
