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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Basshörner mit Bassreflex

    • Jens Droessler
    • 6. Oktober 2010 um 02:43

    Die Mischung der Bässe ist in diesem Fall überhaupt nicht sinnvoll. Einfach parallel betreiben ist nicht, da der Phasengang beider Systeme stark unterschiedlich ist und es zu Auslöschungen kommt, die im schlimmsten Fall sogar weniger Output zulassen als nur die Hörner allein. Die Boxen in verschiedenen Frequenzbereichen zu fahren ist auch sinnlos, da die Hörner mit ihren 21"ern und in der Anzahl im Tiefbassbereich mehr Pegel liefern als die RCF. Die RCF frequenzmäßig über den Hörnern zu verwenden ist natürlich auch Unsinn.

    Falls wirklich 3000 Leute beschallt werden sollen, würde ich die Anzahl der Hörner mindestens verdreifachen, besser vervierfachen. Eine andere, gut funktionierende Lösung gibt es leider nicht bei der Konstellation.

    Welche Endstufe mietest du denn dafür? Es stimmt schon, dass CV 1500-2000W Endstufenleistung empfiehlt, aber ich denke, man meint damit 1500-2000W an 4 Ohm, da die Hörner gerademal mit 2000W Peakleistung angegeben sind und man üblicherweise auf die Hälfte davon die Endstufenleistung auslegt.

  • iLive Neuigkeiten

    • Jens Droessler
    • 6. Oktober 2010 um 00:13

    Auch RockNet wird keine "echten" getrennten Gains ermöglichen, dazu müsste getrennt vorverstärkt und gewandelt werden. Der RockNet-DSP wird wohl ein Gain-Tracking durchführen und passend gegenrechnen...

    Und ja, für Installationen mag es interessant sein, aber eher nur für bereits bestehende. Ich denke, für neue Installationen werden die direkten A&H-Geräte günstiger sein.


    Weiß denn jemand, warum es überhaupt einen Padschalter im Preamp gibt? Der könnte doch automatisch zugeschaltet werden wie bei anderen Pulten auch...

  • Neues Monitor-Holz in alten Hallen

    • Jens Droessler
    • 5. Oktober 2010 um 15:54

    Nun, Herr Sand (darf ich sie Treib nennen?), wie sieht es denn akustisch im Raum aus? Ist der Raum "trocken"? Problemstellen im Bassbereich?

    Wenn ihr mit den TKE212 an und pfirsich zufrieden seid, dann überarbeitet doch die. Anderer Hochtöner (der BMS 4590 mag das Hochtonhorn sehr und wäre ein ziemliches Upgrade), 12er Pappen kontrollieren und evtl. ersetzen, das Ganze dann aktiv trennen. Dazu im Budget einfach mal einen Setup-Macher einplanen, der den Raum und die PA durchmisst und ein passendes Controllersetup erstellt.

    Den Bassbereich würde ich aufstocken. Insgesammt so sechs 18er oder wenn der Raum eben akustisch schwierig ist, eher Basshörner wie Audiozenit PW215H. Es ist nicht, dass es pegelmäßig zwingend nötig wäre, aber mehr Fläche klingt einfach entspannter und druckvoller.

    Wenn ihr einen auf ganz dicke Rock-Hose machen wollt, hängt noch zwei Doppel-15er zu den Tops und lasst die beicontrollern.

    Ich möchte nochmals betonen, dass der Sound mit dem Controllersetup steht und fällt!

  • iLive Neuigkeiten

    • Jens Droessler
    • 5. Oktober 2010 um 15:43

    Wenn die Preise stimmen, macht es wirklich wenig Sinn. Ja, die DSPs kosten wahrscheinlich höchstens gradeso zweistellige Beträge, aber wenn man den Preisunterschied zwischen den iDRs sieht (ein iDR48 ist bei Weitem nicht doppelt so teuer wie ein iDR16), müsste man annehmen, dass die xDR16 billiger ist.

    Auch die Dante-Karte ist gelinde gesagt einfach teuer. Sie kostet ja dann mehr als das Doppelte der Yamaha-Dante-Karte. Sehr sehr traurig. Für 800 Euro hätte ich sofort eine dazubestellt.

    Ich denke mal, die Rocknet-Karte wird sich nicht soo gut verkaufen. Wer ein iLive mit iDR hat, hat glaube ich wenig Anwendung für ein zusätzliches DigiMuCo-System, oder?

  • iLive Neuigkeiten

    • Jens Droessler
    • 5. Oktober 2010 um 07:00

    Wenn das xDr tatsächlich 2000 Pfund kosten soll, lohnt es sich ja nicht sooo sehr. Ein iDr16 kostet ja nicht so viel mehr, kann aber dann mittels zusätzlichem Notebook oder zweitem Surface den Monitormix übernehmen...

  • Neues Monitor-Holz in alten Hallen

    • Jens Droessler
    • 5. Oktober 2010 um 06:48

    Ich behaupte mal, dass ein G3 pro Seite nicht ganz das richtige für richtigen Rock ist, wenn vorher ein TKE212 schon getreten wurde. Auf der anderen Seite wird die TKE212 wohl nicht soo sehr gefordert gewesen sein mit nur zwei B1801 drunter. Trotzdem denke ich, dass das G3 in den Lowmids für brutalen Rock zu schwächlich sein dürfte. Muss es denn Seeburg sein?

  • Nova Visio VS DB Technologies Arena

    • Jens Droessler
    • 5. Oktober 2010 um 06:42

    Tja nun, hier wird man dir nicht mehr sagen können als dass es in den Party-PA-Bereich gehört. Die Sachen fallen eben klanglich und outputmäßig durchs Sieb... Dir werden da eher die Leute helfen können, die sich länger damit beschäftigen als anschließen, aufdrehen, "nicht gut genug" denken und abschalten. Hier beschäftigen sich die meisten Mitglieder mit Livesound-tauglichem Material und Nova richtet sich eben auf die DJ-Fraktion aus (schon an der Werbung erkennbar).

    Mal unabhängig davon: Worin siehst du den Vorteil, wenn alles von einem "Hersteller" ist? Ich meine, bis vor Kurzem hatten viele weltweit anerkannte Firmen nichtmal gelabelte Amps...

  • Soundcraft SI Compakt

    • Jens Droessler
    • 3. Oktober 2010 um 22:34
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Das SI Compact ist noch gar nicht ausgeliefert. Da wirst du wohl was verwechseln.

    Oops, beim nochmaligen Lesen habe ich bemerkt, dass ich garnicht geschrieben habe, dass ich vom Si1 sprach. Soweit ich sehen konnte wird beim Compact diese Philosophie weiterverfolgt...

  • LD Premium LDVA4 und LDVA8 ,Line Array, wer hat es gehört?

    • Jens Droessler
    • 2. Oktober 2010 um 00:53

    Naja, wenns nicht so eine Fahrt war, wo man was kaufen MUSS, damit man nachhause mitgenommen wird, gehts ja...

  • usb stick läßt ls9 einfrieren!!

    • Jens Droessler
    • 2. Oktober 2010 um 00:38

    Welche Firmware ist auf dem Pult? Yamaha hat die Firmware kürzlich upgedatet, weil das Pult langsam wurde oder gar einfror, wenn Dateien mit internationalen Zeichen im Namen auf dem Stick waren.

  • Soundcraft SI Compakt

    • Jens Droessler
    • 2. Oktober 2010 um 00:33

    Ich hate vor einiger Zeit eine Vorführung von einem Vertriebler. Es gibt Gruppen (Signale auf Bus summiert) und DCA-Gruppen (wie VCA, eben "Fadergruppen"), allerdings ist die Zuweisung trotz im Prinzip ähnlichem Grundgedanken unterschiedlich, was die Sache unnötig schwer zu erlernen macht. Der Vertriebler hat nach dreimaligem Erklären auch verstanden, wovon ich geredet habe. Dann haben wir auf der Vorführung gleich drei, vier Bugs und ein paar unnötige Einschränkungen entdeckt. Mir passt zudem auch das Konzept nicht, dass es für jede auszuführende Sache gleich zwei oder drei Möglichkeiten gibt, diese durchzuführen. Jeweils eine einzige wäre schneller zu erlernen und würde die Übersichtlichkeit (über die Bedienmöglichkeiten) erhöhen.

    Ich habe mich gegen das SI entschieden, und aus preislichen Gründen auch gegen das VI1 und VI2, stattdessen wirds iLive T112/iDR48.

  • LD Premium LDVA4 und LDVA8 ,Line Array, wer hat es gehört?

    • Jens Droessler
    • 2. Oktober 2010 um 00:00

    Echt? Sind dafür Leute extra nach China geflogen?

  • Power Kompression

    • Jens Droessler
    • 1. Oktober 2010 um 02:51

    @ Holger: In der Theorie hast du Recht, in der Praxis haut aber alles, was dem Signal Dynamik nimmt, dazwischen. 10-20dB Crest bei Fullrange-Signalen sind ja schön und gut, aber nach der Aktivweiche veringert sich der Crestfaktor pro Passband, dazu kommt dann noch der Limiter im Controller und/oder Amp, der/die das Signal auch noch "unnatürlich" weiterbearbeiten. 6dB und weniger im Bassbereich KÖNNEN vorkommen, wenn da richtig gequält wird.

    @ bernd häusler: Es gibt bessere und schlechtere RMS-Limiter. Idealerwiese erkennt der Limiter, was für Signale anliegen und entscheidet dann über die "Integrationsdauer". Echtes Integrieren ist im Prinzip kein Hexenwerk, habe ich mir von einem Informatiker sagen lassen. RMS bedeutet ja nicht "geteilt durch Wurzel 2" sondern "Mittelwertbildung". Dass manche Digitalmultimeter nur das nur bei 50Hz und/oder sauberem Sinus schaffen, ist wohl eher ein Herstellerproblem. Diversen guten Messgeräten gelingt es ja auch, den RMS-Wert eines bliebeigen Signals anzuzeigen.

  • LS9 ohne Delay und Gruppen?

    • Jens Droessler
    • 30. September 2010 um 23:06

    Das geht mir genauso: Ein Delay hab ich noch nie vermisst. Drums abzunehmen ist eh ein wenig kompromissbehaftet, denn kein Mikro nimmt NUR das Instrument auf, wo es dranhängt/-steht und auch mit einem Einzeldelay pro Eingang kann man nicht alles "tight" machen... Also wird am häufigsten so gearbeitet wie beim Analogpult, vernünftig gegatet und EQt, dann klappt das schon.

    Die Frage ist auch, wieviel Delay überhaupt noch nötig ist, nachdem das Signal erst durchs Pult, dann durch die Controller durch ist ;)


    Die Effekte sind ok. Für Hall sollte man die X-Effekte benutzen, wie sie schon vom 01V96 VCM bekannt sind. Diese sind wirklich gut, wenn man sie erstmal angepasst hat.

  • Power Kompression

    • Jens Droessler
    • 30. September 2010 um 15:39

    Richtig. Der RMS-Limiter sollte auf die Nennbelastbarkeit (also continuous) eingestellt werden, dann wird die thermische Belastbarkeit niemals überschritten, Peaks aber (solange der thermische Wert nicht erreicht wird) ungehindert durchgelassen.

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Jens Droessler
    • 30. September 2010 um 02:04

    Ich sagte nicht "nur für kleine Hersteller" sondern "grade für kleine...". Die großen können es sich eher leisten, ein Produkt zu entwickeln, es auf Tour zu schicken, Fehler zu entdecken, sie ausmerzen etc., bevor es auf den Markt kommt. Dank DSP kann die Box beim Kunden getestet werden, und wenn es nötig sein sollte, die Weichenfunktionen zu ändern, kann man es bei den bereits gelieferten ohne Kosten nachliefern.

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Jens Droessler
    • 29. September 2010 um 17:59

    Zudem scheitert dann eine Box nicht an einer schlechten Entscheidung bezüglich des Klangs in der Entwicklungsphase. Grad die kleineren Hersteller könnten von dieser Art der Entwicklung profitieren, denn grad für diese ist es schwer, vorauszusehen, wie sich eine Box in allen Situationen verhalten wird, und nachbessern ist nach 50 verkauften Stücken schwer... die Bestandskunden kommen sich nämlich verarscht vor, wenn die Box jedes Jahr überarbeitet wird.

  • Power Kompression

    • Jens Droessler
    • 29. September 2010 um 12:38

    Naja, wie gesagt, die 600W des Amps liegen jas nicht dauerhaft an. Schlimstenfalls ist mit 6dB Crest zu rechnen, das wären dann 150W RMS... das dauert schon eine Weile, bis die Schwingspule da "Betriebstemperatur" hat. Daher meine Einschätzung ~1 Stunde.

    Der Loudnesswar ist ein wichtiger Grund, warum RMS-Limiter immer wichtiger werden. Bei Livesound hat man seltenst ein thermisches Problem bei Lautsprechern, und wenn doch, sollte man nachdenken, ob die PA nicht ein paar Nummern zu klein ist. Bei Musik aus der Dose sieht es in 90% der Fälle so aus, dass der DJ die PA an die Grenze bringt, völlig unabhängig von der Größe der PA, und meist sogar noch weiter aufdreht (obs noch lauter wird, ist egal, hauptsache alles leuchtet schön). Defakto haben mir DJs nach der Veranstaltung schon gesagt "Die PA war zu heftig für hier, sowas von laut", worauf ich frage "Warum hast du nicht einfach leiser gedreht?" "Öhhhm....?
    Man sollte sich in diesem Bereich also durchaus dafür interessieren, was die Schwingspulen so treiben. Im Livebereich ist es deutlich unkritischer, solang man ein gesundes Verhältnis zwischen Amping und Nennleistung der Lautsprecher hat. Nicht umsonst ampen einige auf Peakleistung der Lautsprecher, ohne Probleme. Mit RMS-Limitern kann man die Sache quasi "idiotensicher" machen, trotz zu hoher Ampleistung.

  • Power Kompression

    • Jens Droessler
    • 29. September 2010 um 00:32

    Bei Nennleistung ist eher eine Frage von Minuten, wenn nicht sogar Sekunden. Schau mal ins Datenblatt vom 18LW1400, da stehen grobe Angaben zur PC bei welcher Leistung. Auch da wirds nicht länger als eine Stunde dauern, bis der Wert erreicht ist.

  • Welcher Treiber für 1x15" closed im 8er Pack

    • Jens Droessler
    • 23. September 2010 um 23:29

    Wenn eh immer zwei eingesetzt werden, warum keine Doppel-15er? Chassis mit 4 Ohm sind sicherleichter zu finden als 16 Ohm...

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