Ich habe nicht damit gearbeitet, kenne aber den Besitzer und habe gleich gefragt, ob er am Setup was geändert hat. Es war laut seiner Aussage das Standardsetup für die Konfiguration. Und wie gesagt, es war Konserve und viele Songs, die ich sehr gut kenne, tatsächlich größtenteils von Original-CDs, Mischpult Rodec und alle EQs auf Mitte. Es kann also nicht an schlechten Tontechnikern am Pult liegen. Sicher fällt es bei Live nicht sonderlich auf, weil man eh den Kanal-EQ bemüht, um den Sound passend zu machen, und das eben nach Gehör... Dennoch find ich es auffällig.
Beiträge von Jens Droessler
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So ist es. Was soll an einem Bassreflexgehäuse mit 18"er drin und 1kW Ampmodul hintendran so viel besser sein können als an den anderen mit den gleichen Daten auf dem Papier? Die Kiste wird keine wesentlich höhere Sensitivity haben als andere BR-18er...
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Naja, der Mangel an Superhochton war schon sehr auffällig. Wenn die CT112 diesen Mangel nicht zeigt, würd ich das auch nicht tendeziell ähnlich nennen.
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Dazu kurz OT: Grad kürzlich hab ich wiedermal das ConTour Quasi-Array gehört, Konserve, viele Songs, die ich gut kannte. Vier Einheiten pro Seite. Es hat mir nicht sonderlich gefallen. Sehr wenig Output ganz obenrum. Wenn tatsächlich alle Boxen aus dem aktuellen Portfolio so klingen, fände ich die CT112 nicht empfehlenswert.
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Da waren Infills! Größenordnung 12/2er Coax auf den Subs.
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Naja, es ist ganz einfach. Entweder ist mindestens ein Hochpassknopf am Top, der verstellt werden kann und Einfluss auf Klang und Maximalpegel hat, oder am Sub ist ein zusätzlicher Hochpassausgang, der anstatt des normalen Durchschleifausgangs verwendet werden will und die Sache somit verkompliziert. Mhr Kabel etc. braucht man für Aktivboxen bekanntlich auch, da jede Box Strom und Signal haben möchte.
Tja nun, wenn schon das Auto eine Begrenzung darstellt, die man nicht umgehen will, sollte man sehen, ob man denn überhaupt wirklich die notwendigen Ambitionen für diese Branche hat...
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Mach erstmal einen Direktvergleich zwischen ND212 und T24 und entscheide dich dann...
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Also ich sehe nur den ersten Punkt als praxisrelevant an. Das Amprack kann man vergessen. Genauso kannst du aber bei einer Aktiv-PA Netzkabel etc. vergessen...
Die restlichen Punkte: Das Amprack wird von hinten vergittert, von vorne evtl. offene HEs verblendet. Als Schrauben kommen welche zum Einsatz, wofür Otto-Normal-Anwender kein Werkzeug hat, z.B. TriWing oder die mit den zwei Löchern. Der Controller wird gesperrt. Die Lautsprecherkabel werden 4adrig ausgeführt, man schleift einfach von Box zu Box durch. Ich persönlich finde das noch einfacher als bei Aktiv-PAs, wo man noch aufpassen muss, welche XLR-Kabel in welches Loch gehört (z.B. Hochpassausgang statt Loop-Ausgang am Sub oder ähnlich), zudem haben die meisten Aktivboxen nicht die Möglichkeit, Bedienelemente zu sperren. Man kann also durchaus "dran rumdrücken" und die Performance versauen...
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Darf ich fragen, mit welcher Band du da warst?
Die Stage war etwas spärlich bestückt, grad z.B. bei Equilibrium, wo der Platz mehr als voll war. 6x Kudo plus 3 JBL SRX Doppel-18er pro Seite sind ja nicht gerade viel... aber mehr gab das Budget nicht her...
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I don't need
Konkurrenz, die lügt und betrügt, um an Aufträge heranzukommen (hat bestimmt schonmal einer erwähnt)
und
Veranstalter, die es ungeprüft glauben!
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Auf die Trennfrequenz hat die Zusammensetzung der komplexen Last keine Auswirkung, aber auf die Phase schon. Die muss ja auch passen.
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Das LD 8er System konnte ich nur auf der Messe genießen. Ich meinte das auch allgemein... Unter 1m Länge macht es überhaupt keinen Sinn. auch beim dVDosc nicht.
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Ich meine damit den mittlerweile verbreiteten Wahn, mit drei oder vier Kompakt-LA-Tops pro Seite tausende von Leuten beschallen zu können. Vom Weichspülsound ala Q rede ich noch nichtmal...
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Tjaaa, so ist das, wenn man mit dem Messer zur Schießerei kommt

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@ Super-Ingo: Ich weiß sehr wohl, dass nur die Körbe getauscht werden, und davon habe ich auch gesprochen. Der Preis für ein komplettes, neues, besseres Chassis liegt tatsächlich in dem Bereich des Preises, den du gezahlt hast. Bei den passiv getrennten Systemen würde ich aber die Finger vom Tausch gegen was anderes lassen. Ich kenne die Boxen, die du hast alle aus eigenem Gebrauch, inklusive der HiSys4, die du als Top hast. Auch damit lässt sich Stimme gut pübertragen, man muss nur den EQ oder noch besser den Controller im Griff haben, also passende Setups dafür erstellen.
@ raimund rabe: Die Peavey FH1 sind keine echten Bässe. Ja, in Rudeln funktioniert das auch im Bassbereich gut, sonst ist bei 60Hz spätestens Schluss. Dafür sollen sie bis 600Hz spielen können, wie in den ursprünglichen Peavey SP1, wo nur ein 1"er am 80cm x 40cm-Horn drüber saß, Trennung wie gesagt 600Hz. Im Project Two-System gabs noch einen 12er dazwischen, der "ab Werk" von 300-1200Hz lief, darunter das FH1, darüber besagtes 1"-Horn. Wer da noch Tiefbass drunter wollte, hat zum UDH-Sub gegriffen, ein 4x15" Bandpass 4. Ordnung mit identischer Breite (mit den richtigen Lautsprechern drin geht dieser erstaunlich gut).
Zurück zum FH1: Der Lautsprecher, der original verbaut wurde, ist der besagte Peavey 1504-4DT. Dieser wurde genau für dieses Horn entwickelt, zu einer Zeit, als 250W die Größenordnung an Leistung war, die in so einer Konstruktion versenkt wurde. Die thermische Belastbarkeit von 700W programm traue ich dem Lautsprecher in dieser Konstruktion nicht zu, weder mechanisch noch thermisch. -
Nana, alle mal schön auf dem Boden bleiben! Man muss ja trotz solch unglaublicher Aussagen nicht gleich unhöflich werden.
Zuersteinmal zur Band: Wer weiß schon, was die Jung vorher gewohnt waren? bei mir in der Gegend tourt eine Band mit dem Achat-Hornsystem vom Thomann. Es klingt äußerst bescheiden, trotz Techniker am Pult, ist leise und mit jedem Meter von der Bühne weg ändert sich der Sound. Mehrere Leute haben es den Nightlinern gesagt, aber das interessiert sie gar nicht. Vllt. ist diese Band genauso beratungsresistent.
Beim Veranstalter kann es genau das gleiche sein. Wenn zuvor die Bands mit zwei 18ern und zwei 12/2ern da war, ist das eine klare Verbesserung mit dem VRX.Zur Realität: Ich habe schon Verleiher weniger Leute mit zwei 12ern pro Seite machen sehen. 1000 Leute mit hochwertigeren Boxen als VRX, gutem Amping, und trotzdem ging es nur vorne brauchbar und hinten konnte man sich normal unterhalten. Wenn das das Ziel ist ok...
Aber ernsthaft, wer traut sich an 1200 Leute mit einer Doppel-12er Box, z.B. die aus der JBL SRX7-Serie? Denn mehr sind zwei VRX pro Seite nicht! Ich bringe für sowas ein Horntop pro Seite plus passende Filler.
Natürlich kann man aktiv höhere Pegel erreichen. Unter gleichen Bedingungen in Sachen Verzerrung liegt der Unterschied im Gros der Situationen unter 1dB. Lässt man Klirr außer acht, gehen vllt. 2dB mehr, weil man den Klirr der 12er mit den dann noch sauber spielenden Hochtönern maskieren kann.Ums nochmal deutlich zu sagen: Zwei VRX untereinander sind genau eine Doppel-12/2er! Der Physik ist es egal, dass auf dem Prospekt LineArray oder ähnliches steht.
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Hmmm, Filz entfernen und lackieren... Ich rate davon ab, denn es ist wirklich viel Arbeit, wenn es gut aussehen soll. Das Holz unter dem Fell ist alles andere als "lackfertig". Da muss dann geschliffen und vor allem auh gespachtelt werden, bevor man auch nur an Lack denken kann. Der Filz verdeckt viele Fehler im Holz...
Und ich meine eigentlich, dass bessere Lautsprecher sogar billiger gewesen wären als neue Peavey. Leider hat sich die Preisgestaltung bei Peavey sehr gewandelt, gerade was Lautsprecherersatz betrifft. Ich habe diverse Kunden mit Peavey-Boxen, denen ich nun grundsätzlich andere Lautsprecher einbaue, natürlich erst simuliert und dann messtechnisch überprüft, mit gutem Erfolg.
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Also vier 1"er auf ein 1" Horn, davon würde ich dringend abraten. Die Flarerate passt ja dann hinten und vorn nicht mehr, der Hals wird ja enger... Viermal 1" auf ein 2" Horn, das geht. Gab es früher z.B. von EV und Peavey... aber das hilft dir wohl auch kaum nicht weiter...
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Ok, natürlich kann passiv zu aktiv schon einen großen Klangunterschied machen, auch pegelmäßig geht aktiv getrennt in so manchem Moment noch ein wenig mehr. Ich möchte aber eher auf den Klangunterschied zwischen internem Controller der Crowns und zusätzlichem DSP260 eingehen. Ich kenne die Routingmöglichkeiten der Crown-DSP-Amps nicht wirklich gut, ich musste sie nie selbst bedienen. Mich stört aber die Aussage, dass es mit zusätzlichem DSP260 soviel besser klingen soll als mit den internen DSPs. Denn die Crown-DSPs bleiben doch wohl weiterhin im Signalweg, das heißt die Wandler arbeiten ja trotzdem. Ich glaube einfach nicht, dass die Crown-Algorithmen deutlich hörbar schlechter sind als die im DSP260, und das wäre ja der einzige Unterschied. Hinzu kommt noch, dass die XTi-DSPs sicher nicht die gleiche Latenz verursachen wie die IT-DSPs, und wahrscheinlich auch sonst anders optimiert wurden, also leicht unterschiedliche Ergebnisse bei gleicher Einstellung liefern. Daher ist ein korrekter A/B-Vergleich eher sehr schwierig zu realisieren. Mit Aufstellen, nach Angaben einstellen, dann hören liefert kein definitives Ergebnis...
Die 2500 Leute mit Rockmusik zu versorgen halte ich mit vier VRX932 pro Seite auch nicht für sinnvoll möglich. Wir sprechen hier von 95dB pro 12er, von denen es acht Stück gibt. Auch wenn man auf jeden die 1600W prügelt, es bleiben acht 12er. Mal ernsthaft, wer traut sich mit zwei direktstrahlenden Doppel-12er Tops pro Seite an 2500 Leute heran? Dank Curving und der kurzen Arraylänge ist das nicht viel was anderes... Da würde ich schonmal pro Seite mit 4 VerTec-Tops der größten Sorte anrücken, um bei JBL zu bleiben.
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Tja, hättest du erst gefragt, bevor du da neue Lautsprecher eingebaut hast... dann hätte ich dir zu 1505-8DT geraten, da die KADT eigentlich die Mitteltonvariante mit grad mal 2,5mm Hub ist. Die DT ist die Bassvariante, mehr Hub. Der Magnet ist identisch. Alternativ gleich ganz andere Lautsprecher, da auch die DT keine echten Bringer im Bassbereich sind... es sei denn man hat echt viele davon, z.B. vier Doppel-15er pro Seite.