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  1. PA-Forum
  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • limmer-bass

    • Jens Droessler
    • 9. Mai 2010 um 05:35
    Zitat von "AlphaC"

    Für jeden, der auch nur ein Fünkchen Ahnung von Akustik hat wird auch ersichtlich, dass fast 90% der Beschallungsfirmen in Deutschland für ihr Alltagsgeschäft kein Line-Array brauchen


    Ja, ganz eindeutig! Das sage ich schon seit Langem... das Problem ist, dass der Kunde (unwissend, dass sowas Line Array heißt) nach "so ner Banane" fragt. Oft kann man erklären, dass es Unsinn ist, der Kunde ist zufrieden... und nach der Veransatltung erfreut, dass alles wie erwartet geklappt hat. Aber allein am Beispiel "Hessentag" zeigt sich: Ohne "Banane" geht garnichts! Man kann argumentieren, soviel man will, dass ein Line Array bei 20m Abstand der Bühne zur steinernen Häuserfront keinen Sinn macht, sogar im Gegenteil eher für Ärger sorgt, es interessiert sie nicht, weil gewisse hochkompetente Firmen sehr viel Aufwand betreiben, um ihr teuer erworbenes "Line Array" an den Mann zu bringen. Zu dumm, dass die jeweiligen Städte lieber kräftig Geld an Stellen buttern, wo es keiner braucht, anstatt sich für diese Belange einen unabhängigen und kompetenten Berater zu engagieren. Solange die Beratung durch die gleichen Firmen erfolgt, die es später auch ausführen, ist die "Optimallösung" immer die, die grad im Lager fault.

    Dazu nur noch Folgendes: Ein "Line Array-Verleiher" hat kürzlich mein Nexo Alpha (ein über 10 Jahre altes Hornsystem) in meiner Minimalkonfiguration (ein Top pro Seite, System gestackt) gehört. Auch nachdem er seine Kinnlade vom Boden aufgesammelt hatte konnte er seine Begeisterung kaum in Worte fassen... Warum sollte das mit vernünftig betriebenen Limmer-Komponenten nicht auch so sein?

  • T.-Amp TSA 4700 als Monitorendstufe geeignet??

    • Jens Droessler
    • 8. Mai 2010 um 01:24

    Äh, wer fragt denn bei 4x800W an 4 Ohm für nichtmal 400 Euro nach der ultimativen Basstauglichkeit? Solang der Amp da kein völliger Rohrkrepierer ist (und das ist er nicht), ist das allemale ok.

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2010 um 21:02

    Kannst du Klirrmessungen machen? Mich würde interessieren, ob die HT-Treiber tatsächlich die 1kHz mitmachen, so ganz ohne Horn...

  • limmer-bass

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2010 um 02:29

    Das ist doch genau mein Reden...

  • T.-Amp TSA 4700 als Monitorendstufe geeignet??

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 22:48
    Zitat von "sabbelbacke"


    Und in dB ausgedrückt ist der Unterschied zwischen 841W und 625W wie groß?
    Mir gehts dabei nicht um den Pegelunterschied, sondern darum, dass der Unterschied nichtmal 3dB beträgt, dem gegenüber für die höhere Leistung aber ein Crestfaktor von 12dB. Es ist also anzunehmen, dass eine ähnlich hohe Leistung auch bei geringeren Crestfaktoren zur Verfügung steht. Das ist allemale praxisgerecht...

  • limmer-bass

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 21:19

    Warum sollten Limmerbässe für 2000 Leute zu klein sein?

    Im Übrigen ist mir kein Konzept bekannt, was wirklich von Mini-Veranstaltungen bis in die 10000er-Größe funktioniert...

  • limmer-bass

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 20:28

    Man braucht nicht für jede Art von Veranstaltung ein anderes System. Das ist Humbug! Man braucht nur je nach Veranstaltungsgröße noch andere Sachen im Lager. Wer will denn für ein Kneipengig für 80 Leute zwei 308 und zwei Limmerbässe reinstellen? Andersrum ist es genauso Unsinn, den Limmerbass aufgrund seiner Größe zu bemängeln, denn wenn ich zehn kleine Systeme für 80 Personen-Kneipengigs habe, macht das zusammen kein Großsystem! Man braucht einfach beides im Lager.

    Aber um wieder zu Limmer und den von mir beschriebenen Problemen zurückzukommen: Ich kritisiere an keiner Stelle den möglichen Sound von 308 und Limmerbass, ich sage nur, dass die Anwender die PA in dem Fall nur ungenügend im Griff hatten (Controller nicht passend eingestellt --> Bass nicht richtig entzerrt) und noch eine weitere Komponente hinzufügen sollten (Flugfiller), um das Loch zwischen 120 und 250Hz aufzufüllen, was übrigens durch die höhere Trennung zum 308 dann auch für mehr Pegel sorgt.

  • Neue Anlage mit 3-Wege Topps und passenden Subs

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 15:26
    Zitat von "sebastian"

    Hab eigentlich erwartet, dass man hier den Übertrag in das PA- Gebiet schafft.


    Es ist nicht, dass ich den Übertrag nicht schaffe, ich verstehe nur nicht, warum Schumi immer wieder zum mystischen, unschlagbaren Superfahrer gemacht wird. Die Legende von Schumi... Wie gesagt, ja, es wird schon so sein, dass er gewinnt, aber das würde jeder andere F1-Profi auch. Wahrscheinlich würde jeder Normalfahrer in einem aktuellen Sportwagen gegen einen Normalfahrer im F1-Wagen gewinnen, denn die fahren sich nunmal sauschwer.

    Um zur Analog-Weiche zurückzukommen: Natürlich geht das, keine Frage. Klanglich ist es dann nur für den Notfall zu gebrauchen, dafür ist es auch gedacht. Nur eins gibts zu bedenken: Die Weiche trennt symmetrisch, Top und Bass bei gleicher Frequenz. Das geht beim Top dann auf die Belastbarkeit und kostet Leistung an der Endstufe. Damit will ich nur sagen, wenn die RAM mit Controller für die Veranstaltung gerade reicht, wird es mit dem Ersatzrack leiser werden müssen, selbst wenn die gleiche Leistung auf den Amps steht. Aber schon richtig, das ist besser als garkein Ton mehr.

  • limmer-bass

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 15:13

    @ nico langer: Trotzdem muss man mit dem Limmerbass umgehen können. Erst kürzlich hab ich ihn wieder gehört, auf einer Discoparty, zu der ich eingeladen wurde, um Sound und Licht zu bewerten. Der Bass war ziemlich schlecht entzerrt. Viel zu viel Pegel um und über 100Hz. Darüber 308er geflogen. Die können nunmal erst ab 250Hz richtig Pegel. Tiefmitten? Fehlanzeige. Klar, dem Durchschnittspublikum fällt das nicht auf, aber bei mir als geübten Hörer würde sich, wenn ich Bass und Top nicht kennen würde, keine solche Freude über den Sound einstellen. Dann würde ich denken, das Limmerzeug taugt nichts, und nur weil die Jungs damit nicht recht umgehen konnten. Naja, es gab auch "echte" Probleme bei der Veranstaltung: Ein Top wurde immer mal deutlich leiser als das andere...

  • RCF 4-Pro

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 01:07
    Zitat von "wikinger"

    Sobald ein Top geflogen wird musst du das zeitlich abgleichen!


    Richtig, daher ja

    Zitat von "Jens Droessler"

    Man braucht aber keinen Controller dazu, außer man möchte Delays einstellen.

    Ich sage ja nur, dass der saubere Weg mit unterschiedlich vielen Subs zu arbeiten der ist, einfach den Pegel zu linearisieren. So hat man im Bassbereich mehr Headroom, den man dann ohne Biegerei mit Filtern am Controller, damit die Trennfrequenz weiterhin stimmt, am Mischpult oder Summen-EQ nutzbar macht. So bleibt der Klangcharakter immer gleich (mit der Ausnahme, dass bei den kleineren Setups die Subs früher ans Limit kommen). So läufts bei den großen PAs mit Systemcontrollern auch. Doppelbassbestückung --> Bassweg -6dB... der Sound bleibt erhalten.

  • Neue Anlage mit 3-Wege Topps und passenden Subs

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 00:28
    Zitat von "Reini"


    [urlhttp://http://www.raceofchampions.com/][/url]
    hoffe dass Thema iss nun vom Tisch.


    Versteh ich nicht. Was hat das mit Schumi gegen normale Fahrer zu tun? Der Hauptgrund, warum ein normaler Fahrer in einem F1-Wagen keine Chance gegen Schumi in einem Straßenflitzer hat, ist, dass der Normalfahrer mit der F1-Kiste nichtmal anfahren kann...

  • RCF 4-Pro

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2010 um 00:09

    Man braucht aber keinen Controller dazu, außer man möchte Delays einstellen. Der Pegel der Subs muss an die Tops angepasst werden (linearer Übergang), das ist alles. Oft reicht da etwas Kopfrechnen, wenn es schon Einstellungen für ein Standard-Setup gibt. Was du bei R'n'R mehr an Bass haben möchtest, drehst du am Mischpult oder Summen-EQ dazu, das nimmt dann keinerlei Einfluss auf die Trennung.

  • Neue Anlage mit 3-Wege Topps und passenden Subs

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2010 um 23:32

    Der Behringer UltraDrive wird einmalig eingestellt auf die Werte, die es von Audio Zenit gibt und das war es. Anpassung an andere Endstufen erfolgt nur mit der Gaineinstellung am Controller, das kann wirklich jeder (es sei denn, die Amps haben keinen linearen Frequenzgang).

    Du willst also jedesmal ein Backup-Endstufenrack mitschleppen? Denk mal drüber nach: Bei aktiven hättest du nichtmal die Möglichkeit dazu... Falsch ist es allerdings nicht.

  • RCF 4-Pro

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2010 um 22:45
    Zitat von "wikinger"

    Beide Tops vertragen aber gut 3 Subs pro Seite! Dann sollte man aber noch mit einem Controller arbeiten weil sich die akustische Trennfrequenz ändert und man entsprechend korrigieren sollte!


    Äh, nein. Wenn das ein Problem ist, machst du was falsch. Wenn du mehr Subs drunterstellst, musst du die Subs im Pegel entsprechend zurückdrehen. So gibt es einen graden Frequenzgang. Wenn du die Subs einfach voll aufdrehst, wird der PEgel im Bassbereich ja bei gleichem Pegel der Tops mehr. Es ist klar, dass das dann so nicht klingt... Dieses "Problem" betrifft im Übrigen alle PAs.

  • Sound Fine 15er - Wer kennt diese LPs?

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2010 um 22:37

    Wofür steht LP?

  • Mach-Audio

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2010 um 22:23

    Wora hat schon Recht. Mit Mach konnte ich mich klanglich nie anfreunden, es war einiges zu biegen dran. Ja, immer wird zum Vergleich die Meinung eines Verleihers mit einer ach wie tollen, amtlichen PA herangeholt... Eine gute PA im Lager bedeutet noch nicht, dass der Mann auch das Ohr hat, um sie zu schätzen zu wissen... Wieviele Companies kenne ich mit d&b im Lager, wo mich dann Bands im Vorfeld von Veranstaltungen fragen "Du bist aber nicht von der Firma XY, oder?" "Nein." "Dann ist ja gut".

    Um es ein für alle Male und klar und deutlich zu sagen: Das Material im Lager sagt nichts über die fachliche Kompetenz aus, es zum optimalen Einsatz zu bringen!
    Pech nur für die Leute, die da Ahnung haben und sich auch Mühe geben, dass der Kunde die Anstrengung nicht zu schätzen weiß bzw. sie gar nicht schätzen kann. Viel zu oft werden Aufträge aufgrund von Geschwätz seitens des Verleihers (den Kunden in unbedeutenden, nutzlosen und teilweise inkorrekten "Fakten" ertränken, bis er nach dem Rettungsring in Form des Vertrages jappst) oder billigen Preisen vergeben. Gut, das hat wenig mit dem Thema zu tun...

    Mach war eine Art Test, in anderen Gebieten einen Fuß in die Tür zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass Martin mit den üblichen Geschäftsgebaren versucht hat, mit den für sie üblichen Geschäftsgebaren Audioware zu verkaufen. Der ProAudio-Markt in dieser Größenordnung von Systemen funktioniert aber anders als der Lichtmarkt, den Martin bedient. Keine Company wird sich 50 15/2er von Mach gekauft haben....

  • Neue Anlage mit 3-Wege Topps und passenden Subs

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2010 um 22:09

    Schumi gewinnt sogar auf dem Nasenfahrad gegen einen Porsche GT3, ganz klar. Immer dieser Mystizismus...

    Grundsätzlich funktioniert jede Endstufe mit ausreichend Leistung am Neolite-System. Die Thomann D-Dinger halte ich aber für keine gute Endstufe. Weder im Bass besonders kräftig, noch in den Höhen wirklich brauchbar. Wenns billig und trotzdem Leistung da sein muss, dann muss es auch schwer werden. Die Ram Audio S6044 wird empfohlen, da sie mit ihren vier mal "passende Leistung" (na gut, der Bass könnte noch mehr ab, aber es reicht aus) grad mal um die 10kg wiegt und damit ins Konzept der Neolite passt. Was helfen federgewichtige Lautsprecher, wenn man dafür noch 60kg Amping mitschleppt?

    Und ja, prinzipiell kann man mit so einer Billig-Analogweiche das System auch betreiben, aber es grenzt schon fast an Beleidigung. Wer das Geld hat, das System zu kaufen, sollte auch einen Digitalcontroller nehmen, um das System ausreizen zu können. Das geht mit einer generischen Analogweiche nämlich nicht.

  • Diskussion über die Werbung von Nova Banana/Nova allgemein

    • Jens Droessler
    • 28. April 2010 um 00:10

    Aber grad in dieser Größenordnung von Firma lässt es das Ego nicht zu, zu erkennen, dass ein solches System eben nicht mit den großen Jungs mithalten kann.

  • Diskussion über die Werbung von Nova Banana/Nova allgemein

    • Jens Droessler
    • 27. April 2010 um 19:35

    Ich habe noch nicht alle Systeme der Firma gehört, aber das, was ich gehört habe, spielt keinesfalls in der Profiliga, sondern eher im Bereich Chinahersteller. Die Bestückung allein bringt in der realen Welt garnichts, nur auf dem Papier macht es sich gut. Man muss sie ordentlich einbauen, dazu auch Weichen machen können, bzw. Presets für die Controller. Und genau da hängt es scheinbar. Und ja, auch das Marketing richtet sich scheinbar auf das "Boah, geil"-Klientel. Ich kenne genug Firmen, die PAs dieser Firma gekauft haben, und nun denken, dass sie mit den großen Jungs spielen dürfen. Entscheidend ist hier aber ebenfalls das KnowHow der Firma... und um es mal ganz drastisch zu sagen, diese Firmen hatten es vorher nicht, und durch den Kauf einer solchen PA erhalten sie es auch nicht. Vielleicht gibt es sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für die Systeme dieser Firma, die sollte das Marketing dann aber herausstellen anstatt mit der eierlegenden Wollmilchsau zu werben. Das Schlimme ist nur, dass die Verleiher, die solche PAs kaufen, sich Aufträge "erquatschen", die damit nicht gemacht werden sollten...


    Ich meine, man hat ja nun bei einem System (ich weiß nicht mehr welches) relativ ehrliche Angaben zum Frequenzgang und der Abstrahlung sehen können. Angaben, wo der wissende Käufer sagt "das kann nicht ernst sein, unbrauchbar", und trotzdem gab es Leute, die das System gekauft haben. Offensichtlich konnten diese die Daten nicht interpretieren. Da sieht man, wohin die Reise geht...

  • Dynacord SRC 400 LO

    • Jens Droessler
    • 25. April 2010 um 14:59

    Verkaufen will ich keine...

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