Einhundertprozentig simulieren lässt es sich wohl mit den üblichen Tools nicht. Da müsste man schon ein passendes Skript für Akabak schreiben oder auf FEM- oder BEM-Simulation setzen. Wenn der Hochtontreiber ohne weitere Verkleidung im Mitteltonhorn sitzt, gibt es ja zig Details, die zum Tragen kommen, Sprünge in der Hornkonstante etc. Leichter für reproduzierbare Simualtionen wirds, wenn man den Hochtöner "konstantenkonform" verpackt, also eine Art zapfenförmiges Gehäuse, was es ermöglicht, die Hornkonstante aufrecht zu erhalten. Ein Beispiel wäre das Hochtonhorn im Nexo M3. Das ist nicht optimal, aber schon wesentlich besser als das pure Horn mit Treiber dran.
Generell ist auch der Kompromiss zwischen Trennfrequenz und Hochtonhorngröße nicht einfach zu finden. Eine tiefe Trennung wäre nett, damit man sich über den störenden Einfluss des Hochtonhorns aufs Mitteltonhorn keine großen Gedanken machen muss, aber die bedingt ein großes Hochtonhorn... was wiederum nach einer noch tieferen Trennung schreit, da der Einfluss größer wird... und immer so weiter.
Also, theoretisch, ja, zur Simulation an jeder Stelle die entsprechende Fläche des Hochtontreibers/Hochtonhorns von der Mitteltonhornfläche abziehen. Ob das Ergebnis der Simulation mit der Realität übereinstimmt wird erst der Prototyp zeigen. Aber wie gesagt, etwas "Verkleidung" hilft.