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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Suche Praxisberichte von der BELL Amp. SCA 6 MR

    • Jens Droessler
    • 8. Januar 2010 um 03:20

    Ich rede von Gehäusen aufeinander und aneinander, die man hinterm Stack klappern und schnarren hört, und du fängst an mit der Umgebung oder davor? Dass Gegenstände mitvibrieren ist nun keine Kunst, die nur Bell beherrscht und dass man VORM Stack nichts davon hört, dafür sorgt der Verdeckungseffekt durch Mitten und Höhen. Ich jedenfalls bleibe dabei: Die Bassgehäuse sind so instabil, dass sie durch innere Schwingungen aneinander schnarren. Ich habe das bisher nur bei Bell und sehr klapprigen Holzgehäusen gehört, und bei Bell nicht nur einmal. Und dass sich die von dir erwähnten Holzgehäuse umherbewegen, und deine Bell scheinbar nicht, liegt dann eher daran, dass sich die Bell-Gehäuse eben NICHT als Ganzes bewegen, sondern die Energie in einzelne parasitäre Schwingungen der Gehäusewände umsetzen. Zudem geht es garnicht darum, ob man die Geräusche vor der Box hört, sondern darum, dass das verlorene, da nicht in Nutzschall umgesetzte Energie ist!

    Aber bitte, packt einen Transporter voll mit Plastik, kommt vorbei und wir machen mal einen schönen Vergleich mit einigen Systemen. Wir hatten es hier schon (wenn auch nicht unmittelbar umgeschaltet und nicht mit dem aktuellen Bell-Material). Vllt. endet es ja in einer Überraschung für mich...

    Es ist natürlich wahr, dass die Plastikgehäuse schön leicht sind... aber dass ein VPS460L wirklich deutlich leichter als z.B. ein TW B30 ist, glaube ich nicht.

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • Jens Droessler
    • 7. Januar 2010 um 04:42

    Das hast du sogar ganz sicher überlesen :) Fabian verkauft die Weichen soweit ich weiß ausschließlich fertig!

  • Fohhn LX-100 LX-150 mini line array Sprachbeschallung

    • Jens Droessler
    • 7. Januar 2010 um 01:04

    Richitg, von der Geichung bin ich ausgegangen. Die LX-Kisten sind ja ungecurvt.

  • Fohhn LX-100 LX-150 mini line array Sprachbeschallung

    • Jens Droessler
    • 6. Januar 2010 um 06:12

    Schallzeilen haben sich in Kirchen aufgrund der kräftigen vertikalen Bündelung im oberen Mittelton und den Höhen (da jeder einzelne Breitbänder im Hochton schon bündelt) durchgesetzt. Diese Frequenzbereiche sind die Störendsten (gegen die man elektrisch/elektronisch nichts unternehmen kann) durch die hohe Nachhallzeiten in Kirchen. Auch die Lowmids werden mulmig durch eben diese Nachhallzeiten, aber die dreht man dort einfach raus (der dünne Sound wird ja wohl jedem Kirchgänger schon aufgefallen sein), es tut der Sprachverständlichkeit keinen Abbruch (klingt aber trotzdem bescheiden und ist ermüdend).

  • Fohhn LX-100 LX-150 mini line array Sprachbeschallung

    • Jens Droessler
    • 6. Januar 2010 um 00:15
    Zitat von "rené m bieler"

    Also um deine erste Frage erstmal zu beantworten: Ja, sie verlieren wie ein Line Array mit jeder Verdopplung der Entfernung nur 3db, anstatt der üblichen 6db..


    Also, das halte ich ja mal für ausgemachten Unsinn. Der Pegelabfall von nur 3dB pro Verdopplung gilt nur fürs Nahfeld, welches von der Frequenz und der Arrayhöhe abhängt. Bei der LX-150 hat das Nahfeld eine Ausdehnung von ca. 0,6m bei 200Hz. Mit Verdopplung der Frequenz verdoppelt sich auch die Ausdehnung des Nahfeldes. Das heißt, dass es bei 800Hz für ca 2,4m reicht, immernoch nicht allzuviel, aber immerhin, diese Entfernung muss schonmal nicht mehr mit 6dB Abfall überbrückt werden, also hat man schonmal ein wenig gutgemacht. Natürlich setzt irgendwann der Hochtöner ein, der ganz normal mit 6dB pro Entfernungsverdopplung abfällt... An dieser Stelle ergibt sich dann schon wieder der Kompromiss, der durch Linienquellen, deren Nahfeld im oder noch vor dem Zuschauerbereich endet bzw. sogar noch "hybride" mit Punktquellen verwendet wird: Der Frequenzgang kann nur bei einer Entfernung zur Quelle ideal sein, bei allen anderen verschiebt sich das Spektrum. Stimme ich das System ab, dass nach 5m der Frequenzgang flat ist, habe ich auf 10m zu wenig Lowmids und in diesem Fall dank Punktquelle im Hochton auch weniger Höhen. Auf weniger als 5m ist es dann logischerweise umgekehrt: Fette Lowmids und zuviel Output aus dem Hochtöner. Auch hier gilt: Physik ist Physik, auch Fohhn kann sie nicht umgehen. Ich will die Kisten nicht schlecht machen, aber es ist kein Allheilmittel. Für diese Anwendungsgröße bleibe ich lieber bei den konventionellen Kisten, die sind da wenigstens etwas homogener.

  • Suche Praxisberichte von der BELL Amp. SCA 6 MR

    • Jens Droessler
    • 5. Januar 2010 um 23:28

    Klar gibt es auch anderes "amtliches" Zeug, was nicht klingt oder nicht so laut geht wie andere Produkte, niemand hat was anderes behauptet.

    Um nochmal auf den Bass zu kommen: Es ist aber ein erheblicher Unterschied, ob das ganze Gehäuse "am Stück" mitvibriert, weil es etwas wenig Masse gegenüber den Bewegungsimpulsen bzw. zu geringe Reibung mit dem Untergrund bzw. den darauf abgestellten Gegenständen aufweist oder ob das Gehäuse in sich stark schwingt, wie es die VPS-Bässe und -Subs tun. Ich habe zumindest noch nie hinterm Stack gesunde Gehäuse aufeinander schnarren hören, bei der Bell-Tupperware höre ich das oft. Es wird wohl einen guten Grund geben, weshalb niemand sonst Subs für größere Anwendungen in Plastik packt.

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 5. Januar 2010 um 18:02

    Bei tiefen Frequenzen sind es ja weitgehend konstruktive Interferenzen, zumindest in Richtung der gewünschten Schallabstrahlung, auch als kohärente Kopplung bezeichnet. Aber ja, damit machst du hier eine Büchse auf, deren Inhalt nur mit viel viel Text wirklich zu erklären ist. Wichtig ist allerdings, dass starke vertikale Richtwirkung erst ab einem Frequenzbereich erforderlich wird, in dem der Quellenabstand (in Relation zur Frequenz) eben nicht mehr zur kohärenten Kopplung reicht.

    Dass das L-RAY kein Line Array im eigentlichen Sinne ist, ist mir bewusst (dazu müssten die Bändchen pro Topmodul quasi komplett bis zum oberen und unteren Rand reichen, also im Prinzip nahtlos zum nächsten Top übergehen), aber es gibt ja viele solcher Systeme, und die meisten solcher Systeme wollen dennoch als LA verkauft werden und müssen sich demnach echten LAs zum Vergleich stellen. Ob das nun Äpfel mit Birnen ist, ist ja erstmal egal, das Ergebnis zählt. Nur weil System X irgendwie lauter ist oder weiter wirft, heißt das ja nicht, dass das L-RAY schlecht ist, aber man kann die Anwendungsmöglichkeiten eben besser ausloten.

  • Suche Praxisberichte von der BELL Amp. SCA 6 MR

    • Jens Droessler
    • 5. Januar 2010 um 02:19

    Ich ziehe überhaupt nicht über die Pappen, die Bell verbaut, her. Im Gegenteil habe ich gesagt, dass diese deutlich mehr abkönnen, als ihnen Bell lange Zeit draufgeschickt hat.

    Und dass Bell dem Markt hinterherhängt, ist doch offensichtlich. Der Markt möchte dicke Amps an schweren Pappen, und das schon einige Jahre. Du scheinst auch immer davon auszugehen, dass man solche Leistungen als Dauerleistung braucht. Genau dann muss man sich auch Gedanken darüber machen, ob die Pappe das aushält. Die Wahrheit ist, dass Leistungen wie 2x9kW von einer DigAm K20 eben für Peaks bereitstehen und durchaus verarbeitet werden können. Die Dauerleistung liegt eher im Bereich von 2x3kW, und ja, die bringt die Kiste. Dazu noch RMS-Limiter und der Schutz ist trotz enormen Headrooms für Peaks komplett.

    Zum Sound der VPS500 Tops (vom Bass will ich garnicht erst sprechen): Ich habe zweimal damit gearbeitet, es zigmal gehört, und kann mir garnicht erklären, wie es besser klingen und lauter gehen soll als ein Nexo-LA oberhalb der GeoS8xx. Der Klang hat mich (und meine Kunden, in dem Fall Bands, da ich nur Gast-Tech war) nie sonderlich beeindruckt, und die Lautstärke mit SCA2MR betrieben... naja, naja, naja... für das, was 6 Teile pro Seite plus VPS420 als Fills plus VPS500L als Subs bringen, brauche ich kein LA, weder von der Wurfweite noch vom Pegel. Und wie gesagt, den Lowmid- und Bass-Sound, darüber lass ich mich lieber garnicht aus. Nur soviel: Jedem in der Branche, der Ahnung von Physik hat, sollten sich die Haare sträuben bei dem Gedanke, dass ein auf dem VPS500L abgestelltes, volles Bierglas wortwörtlich Sprünge macht, also jede Menge Energie in Bewegung des Gehäuses verpulvert wird, was nicht nur PEgel sondern auch Präzision kostet.
    Der Summen-EQ sieht auch deutlich weniger entspannt aus als bei den Nexo-Systemen (um mal dabei zu bleiben) oder d&b, oder L'Acoustics, oder EAW oder oder oder, auf denen ich bisher gearbeitet hab... aber es kann natürlich auch sein, dass ich automatisch einfach total verblöde wenn Bell vor mir hängt.

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 4. Januar 2010 um 22:43

    Lieber mi acoustics,

    hier war die Rede von einem Vergleich von LA- bzw. Pseudo-LA-Systemen und von größeren Systemen als des Standard-Sets. Bei echten Kompakt-LAs hat man auch schon mit 6 Teilen pro Seite auch nach 100m noch hörbare Slapbacks von Häuserfronten etc., die noch um so nerviger sind, weil eben nur die höheren Frequenzen zurückgeworfen werden, da das LA nur diese auch so weit wirft. Ich finde es daher legitim, 300m Freifläche zu fordern. Es geht hier um den Vergleich, wie weit so ein System kommt. Warum sollte man also die Testfläche dimensionieren, dass manche der getesteten Systeme noch garnicht an ihre Grenzen stoßen? Das Testfeld sollte so gestaltet sein, dass dessen Grenzen fernab der Grenzen der Systeme liegen, um Beeinflussungen zu vermeiden. Gleiche Bedingungen für alle Systeme...

    Unabhängig davon gibt es auch genug Anwendungsfälle mit kritischer Raumakustik o.ä., wo man GERADE durch die LA-Anwendung in die akustische Bredouille gerät. Es klingt aber in den Werbetexten (nicht nur fürs L-RAY, das ich übrigens selbst schon für Installationen empfohlen habe, obwohl mit die Firma Monacor aus unerfindlichen Gründen keine EK-Preise mehr geben möchte) und auch in deinem Post so, als wäre ein solches System das Allheilmittel bei komplizierten Beschallungen.

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 4. Januar 2010 um 14:29

    Liest eigentlich noch jemand die Beiträge oder nur noch die ersten zwei Worte? Es wurde doch nun schon mehrfach gesagt, dass hier NIEMAND 300m beschallen möchte, sondern lediglich genug Platz vorhanden sein soll, um den Sound nicht durch Eingrenzungen wie Wände, Hügel, was auch immer zu verfälschen!

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 4. Januar 2010 um 00:07

    Äh, nein, irgendwie misverstehen wir uns. Wenn jeder Punkt vom Abstrahlungpunkt 300m weit entfernt ist, ergibt sich bei 180° Abstarhlung genau ein Halbkreis, dessen Radius 300m beträgt, und dessen Durchmesser (vom Ausgangspunkt 300m entfernten -90° Punkt bis zum 300m vom Ausgangspunkt entfernten +90° Punkt) demnach genau 600m beträgt. Es geht hier doch um einen "Wurfweite"-Vergleich, was interessieren da Dreiecke etc.?

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 3. Januar 2010 um 02:49

    Ähm, wenn ich 300m vom Ausgangspunkt der Abstrahlung mit einem Seil auf Nullachse ablaufe, und dann von dieser 0° Position einmal zur -90° und einmal zur +90° Position laufe, dann habe ich einen Halbkreis, dessen Radius nirgends von 300m abweicht. Demnach ist die Distanz von der +90° Postion zur -90° Position genau 600m. Was soll daran falsch sein? Wenn ich die Ausbreitung nur in dieser Dimension betrachte, ist die Ausbreitung halbkreisförmig, da die Ausbreitung von einem Punkt ausgeht.

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 2. Januar 2010 um 16:09

    Ein 300m Freifeld sollte es zu jedem LA-Test (bzw. Möchtegern-LA) schon sein, um Refelketionen von Wänden etc. zu vermeiden. Das wird es wohl sein, worum es Andy geht.

    300m auf Achse wären bei 180° Abstrahlung eine Breite von 600m. Von über 1000m kann keine Rede sein.

    Man kann von einem kompakten System wie dem Monacor soviel man will untereinander hängen, es wird nie so viel Pegel liefern wie ein gleichlanges oder sogar um einiges kürzeres Groß-LA. Diesed bringen einfach mehr Fläche auf der gleichen Länge. Zudem ist dem "Untereinanderhängen" bei den Kompaktsystemen eine klangliche Grenze gesetzt: Irgendwann reißt der Zusammenhang zwischen den Bässen, die ganz oben hängen, und den Tops auseinander, da der Abstand über alles zu groß wird. Das dürfte schon bei drei Einheiten pro Seite langsam zum Problem werden.

    Natürlich muss sich ein solches (Pseudo-)LA mit anderen Kompakt-LAs vergleichen lassen. Ob es gut abschneidet oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Wie will man sonst rausfinden, wo das Gerät steht?

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 1. Januar 2010 um 17:52

    Nichts für Ungut, aber Sätze, in denen "Vorhaut abgeschnitten" und "120 Leute satt bekommen" vorkommen... da kann ich mir das Grinsen auch nicht verkneifen...

  • Club ausgebrannt!!!! Nun muss alles neu her!

    • Jens Droessler
    • 29. Dezember 2009 um 02:04

    Ich weiß ja nicht, aber Boxen mit Teppich, ohne Flugvorrichtungen und Stativflansch scheinen mir recht ungeeignet für eine Clubinstallation... Zudem ist das irgendwie nur eine Dreiwege-Box um des dritten Weges Willen, ohne echten Vorteil gegenüber guten Zweiwege-Tops. 800Hz Trennung vom 15"er zum 6"er stellt keine echte Entlastung für den 15"er dar.

  • Club ausgebrannt!!!! Nun muss alles neu her!

    • Jens Droessler
    • 28. Dezember 2009 um 16:36

    Für 800-1000 Leute bräuchtet ihr dieses System zweimal, sonst wird das Ganze eher zur Qual. Damit ist schon klar, dass ihr von Herstellern wie JBL oder EV kein geeignetes Equipment für die 9000 Euro bekommt. Also würde ich mich woanders umsehen. Mit kleineren Serien der bekannten Hersteller würde ich mich nicht abspeisen lassen.

    Allgemein: Die Tops gehören auf jeden Fall geflogen. Die Subs würde ich alle an einen Punkt stellen, dabei wäre aber darauf zu achten, dass die Tops an sich schon kräftige Tiefmitten liefern können.

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2009 um 06:18

    Das glaube ich nicht. Für 300m² seh ich überhaupt keine Notwendigkeit für ein LA (bzw. Pseudo-LA).

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 22. Dezember 2009 um 16:20

    @ marce: Ich soll erraten, dass tamtürk müslümanlar auf eine Frage antwortet, die nicht an ihn gestellt war? Ich hielt das für ein einzelnes Statement.

  • Verstärkermodule für Boxenumbau

    • Jens Droessler
    • 22. Dezember 2009 um 02:58

    Wenn die Passivweiche weiter benutzt werden soll, dann eben das 500W Modul von B&O Icepower. ASP500 irgendwie hieß es glaub ich...

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • Jens Droessler
    • 22. Dezember 2009 um 02:55

    Also du willst allen Ernstes sagen, dass ein Set je Seite für 800 Leute bei einer Discoparty oder Live-Rock reicht?

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