Ich habe auch den Verdacht, dass du den Frequenzgang auf Achse optimierst. Mit unsymmetrischen Schallbrechern müsste er neben der Achse auch unsymmetrsich sein. Die Schallwand hätte ich auch nicht verkleinert, da die Fläche hilft, die Lowmids Richtung Zuhörer zu richten (was dann auch die Kopplung an die bisher nicht spezifizierten Subwoofer erleichtert). Der Rest ist Weichendesign bzw. am Controller in den Griff zu bekommen. Oder soll das System unbedingt ohne Controller laufen?
Beiträge von Jens Droessler
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Ich denke du hast mich falsch verstanden. Der 2"er soll bleiben, der 1"er ersetzt den Bullet. Man könnte dann bei 6-8kHz zwischen 1"er und 2"er trennen. Der Sound wäre dann das Beste beider Treiber.
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Ein 1"er mit Horn ist viel billiger als ein guter 1,4"er mit Horn. Der 1"er übernimmt die Bereiche, in denen der 2"er "versagt". Das ist IMO ein sehr gutes und günstiges Upgrade.
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Ich würde den Bullettweeter gegen einen echten 1"er, z.B. BMS 4544, tauschen, mit einem kleinen HT-Horn, welches vom Abstrahlverhalten zum 2" Horn passt. Dann könnte man auch tiefer als 10kHz trennen. So hohe Trennfrequenzen sind grade mit Bullets etc., äußerst schwierig, weil man die Phase NIEMALS auf die des viel tieferen 2" Horn geschoben bekommt. Der 1"er hat mit Horn schonmal mehr Tiefe, die niedrigere Trennfrequenz bedeutet mehr Wellenlänge, also mehr Spielraum zum Phasenangleich.
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Vollständig abraten möchte ich nur vom alleinigen Fliegen der 308 Tops. Da müssen in jedem Fall Bässe mitgeflogen werden, es wird sonst wirklich dünn in den Lowmids. Für den reinen Flugfiller-Einsatz könnte man auch über Doppel-15 CB nachdenken, mit Lowmid-tauglichen Chassis.
Allerdings hatte X-Max!/Dirk Hahn auch ein Hornflare für den 12MB1000 im Angebot. Gibt es das noch?
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Was du bei IIR-Filtern an Überschwingern hast, hast du bei FIR mit zunehmender Tap-Zahl an "Ringing". Das klingt im Direktvergleich auch nicht besser.
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Ja, halt eine Frequenz, die das Multimeter gut erfassen kann. Im Prinzip ist eine höhere Frequenz da besser.
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Wieso pessimistisch? Ich bin da eher Realist. Die Folgeaufträge bekomme ich zu 95%, und für solche Jobs hab ich recht kleine Boxen, die bei gutem Klang irrsinnig laut gehen.
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Ich würde immer messen. Manche Sachen sind dann doch anders als berechnet bzw. man hat zuviel vereinfacht. Aber FIR braucht man dafür nicht. Messen, EQen, passt schon.
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Ähm, du solltest mal einen Realitätscheck machen. Diese Werte sind allesamt theoretischer Natur und selbst dann noch übertrieben. Auch Fohhn überlistet die Physik nicht. Der Bass dürfte sich reell bei 125 bis 127dB bewegen. Dann wäre es schon kein schlechter Sub.
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Naja, sooo die Pegelmonster können es wohl kaum sein, wenn normalerweise ein Bass genügt...
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Ich würde es einfach messen. Sinusgenerator, 50Hz in die amps und ausgangsseitig messen (natürlich sollten die Amps dabei nicht clippen, also bei 10V Ausgangsspannung machen). Bei der Solution so lange an den "schwarzen Knubbeln" drehen, bis es mit der RAM übereinstimmt.
Ist kein Sinusgenerator zur Hand nimmt man irgendeine kostenlose Signalgeneratorsoftware und brennt sich eine CD mit von der Software erstellten Signalen (50Hz Sinus, das kann jedes Billig-Messgerät messen!).
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Naja, schon eine Lab Gruppen fP6400 klang bei gleichem Gain und gleicher Eingangsspannung etwas fetter (direkt A/B-verglichen mit drei Subs verschiedener Bauart). Ich bezweifle aber, dass Amps mit konventionellem Netzteil schon deutlich vor dem Limit Kompressionseffekte aufweisen. Im Übrigen ist auch die DQX eine Analogendstufe

Allerdings hat an dem Test auch eine komplett konventionell aufgebaute Endstufe teilgenommen, die bei der Bassperformance unter den Kandidaten den letzten Platz belegt hat, und zwar bei allen Testhörern und an allen Subs. Also sooo deutlich kann man jetzt nicht sagen "Ja, klar, die ist ja auch schwer...".
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Was er wahrscheinlich meint, ist dass bei gleichem Eingangspegel und gleichem Amp-Gain (ohne am Limit zu sein) trotzdem aus der DQX weniger Pegel im Bassbereich herauskommt. Das kann ich unterschreiben, es fiel mir und anderen beim Test damals auf.
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Ich weiß doch, was ein Kompressor ist. Ich weiß nur nicht, wozu man ihn beim Bass so dringend braucht. IMO braucht man den Kompressor eher, wenn die PA "nicht ganz dem Optimum entspricht". Grad du mit den geschlossenen Gehäusen solltest eigentlich schon bemerkt haben, dass der Bass dann auch ohne knackig klingt
Naja, zumindest, wenn auch die Lowmids präsent sind. -
Aha, dann kenne ich also keine Profis in unserem Gewerbe, denn dass jemand "kalt" zum Werkszustand eines Chassis sagt, habe ich noch nie gehört. Es entzieht sich auch völlig meiner Logik, da es offensichtlich mit Temperatur nichts zu tun hat. Und mal ganz ehrlich, wieso sollte man "kalt" dafür benutzen, wenn offensichtlich die Gefahr besteht, missverstanden zu werden? Nur um sich "l33t" zu geben? "Wenn du nicht kalt sagst, bist du kein Profi"... naja naja naja.
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Das war mir ja klar, aber ich würde sie nach Abkühlung wieder als "kalt" bezeichnen. Dass sie eingespielt sein sollten, versteht sich IMO von selbst.
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Zitat von "mattias bost"
kaum einer gibt an, was sein AMP unter Lastphasenwinkeln von 90° noch an Dampf bringt. Da unterscheiden sich die Verstärker nochmals, manchem geht dabei die Puste aus.
Genau mein Reden! -
Gleichstromanteil bedeutet nichts anderes als Verschiebung des Nullpunktes. Das Signal schwingt dann nicht um 0V, sondern um eine Gleichspannung. Das passiert bei asymmetrischer Verstärkung bzw. asymmetrischem Clipping. Kein ordentlich gebautes PA-Gerät lässt den DC-Anteil durch den Eingang in die Schaltung. Es wird entkoppelt, und nur der AC-Teil bleibt übrig.
Ein ideales Rechtecksignal entspricht in der Tat vom Energiegehalt einem Gleichstromsignal gleicher Spannungshöhe (Ueff = U^). Aber: Damit aus einem Musiksignal ein ideales Rechtecksignal wird, müsste man schon so extrem übersteuern, dass man vom ursprünglichen Inhalt schon lange nichts mehr hört. Sehr unwahrscheinlich.
Wenn man kurz genug fenstert könnte man bei den sich bei Clipping bildenden "Plateaus" von Gleichspannung sprechen, aber es ist und bleibt eine abgeschnittene Wechselspannung. Allerdings, ein Hochtöner mit seiner geringen Masse könnte in der Tat in dem Moment die ganze Leistung verheizen, da er sich ja nicht bewegt. Im Normalfall, wenn man die spekatrale Energieverteilung beachtet und der Hochtöner "professionell" dimensioniert ist, hat er die nötigen thermischen Reserven, u dem standzuhalten, solange es sich im Rahmen des akustisch Akzeptablen befindet (mit anderen Worten: Wenns noch erträglich klingt, kann da nichts passieren!).
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Äh, wie soll denn ein Lautsprecher bei Kleinsignal auf Temperatur kommen? Oder missverstehe ich das "kalt"?