Der Thread ist schon älter, und ich hatte schonmal geschrieben... Bei einer solchen PA kann der schlechte Basssound sehr wohl an der PA liegen, schließlich sind die Mackie SWA-Subs nicht gerade für ihre Musikalität bekannt. Dazu noch der Schall vom Bassstack und der Krieg ist verloren... Mikroabnahme finde ich persönlich sinnlos. Da mischt sich dann der tieffrequente Schall der PA auf kleinen Bühnen nochmal dazu... Eine gute DI vor dem Bassamp genügt!
Bassisten Sound optimieren
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Zitat von "Jens Droessler"
... und ich hatte schonmal geschrieben... Bei einer solchen PA kann der schlechte Basssound sehr wohl an der PA liegen, schließlich sind die Mackie SWA-Subs nicht gerade für ihre Musikalität bekannt. Dazu noch der Schall vom Bassstack und der Krieg ist verloren ...
... also geht es hier nicht darum, Abnahmestrategien für einen optimalen Bass-Sound zu diskutiern, sondern um Schadensbegrenzungsmaßnahmen aufgrund einer zuzulänglichen PA.
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Moin,
Zitat von "Jens Droessler"Bei den Subwoofern handelt es sich um Bandpässe. Bei Bandpässen haben viele Leute das Gefühl, der Bass (vom Basser) sei unpräzise und ohne Dynamik.
Ja, leider keine Chance...
Ich hatte ja durchaus selbst schon Bässe dieser Bauart, vor vielen Jahren. Echte Spaßbremsen, sobald im Bassbereich Musik und nicht nur Bumm gespielt wird. Es ist definitiv unmöglich mit BP6 Bassgitarre wiederzugeben. Zumindest wenn der Bassist über tumbe Bassbegleitung hinaus begabt ist, was ich bei erhöhter Saitenzahl erwarten würde. Mit gewöhnlichen BR kann man schon besser arbeiten. Aber wie unfassbar einfach es sein kann einen Bassisten im Mix sauber einzumischen weiß ich erst seit ich mit geschlossenen Boxen in meiner PA arbeite. Mit DI direkt von der Bassgitarre abgenommen, Kompressor, fertig. Jeder Ton ein Vergnügen, ohne die Klangregelung am Pult überhaupt anzufassen. Erstaunlich auch der geringe Leistungs-/Pegelbedarf für eine gute Durchsetzung des Bassisten.
Der Trick nur die Obertöne wiederzugeben "funktioniert" immer, bei allen Instrumenten, und ist auch im Live-Sounddesign weit verbreitet - weil: Wenn Die Bassboxen nichts können wird der Bassbereich bzw. dessen Obertöne verstärkt in die Mitteltonlautsprecher gemischt. Weil dann die Mitteltonlautsprecher schon ordentlich über-belastet sind werden Instrumente, die in den Mitten anfangen in den HT verlegt. Damit der Gesang noch nach menschlicher Stimme klingt muß er dann alles übertönen, die Instrumente müssen also viel leiser...
Ich war bei einer von mir betreuten Band immer froh, daß der Bassist eine leistungsfähige Bassanlage mitgeschleppt hat. Denn 90% der vorgefundenen PAs waren Eurem System ähnlich und konnten definitiv garkeine Bassgitarre - im Mix.
Gruß
Edith sagt: "schau vor der Antwort aufs Datum"
Edith vermutet, daß die Erfahrung auf geschlossenen PA-Bässen zu mischen süchtig und einsam macht.
Ich sage: mir egal wenn hier keiner mitreden kann
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Kompressor???
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Zitat von "Jens Droessler"
Kompressor???
ja?
C O M P R E S S O R / L I M I T E R steht auf der Frontplatte, Du kennst das Layout

Gruß
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Ich weiß doch, was ein Kompressor ist. Ich weiß nur nicht, wozu man ihn beim Bass so dringend braucht. IMO braucht man den Kompressor eher, wenn die PA "nicht ganz dem Optimum entspricht". Grad du mit den geschlossenen Gehäusen solltest eigentlich schon bemerkt haben, dass der Bass dann auch ohne knackig klingt
Naja, zumindest, wenn auch die Lowmids präsent sind. -
Zitat von "Jens Droessler"
IMO braucht man den Kompressor eher, wenn die PA "nicht ganz dem Optimum entspricht". Grad du mit den geschlossenen Gehäusen solltest eigentlich schon bemerkt haben, dass der Bass dann auch ohne knackig klingt ...
Bei wenigen CBs könnte es dann aber pegelmässig knapp werden ... daher wird der Bernd wohl auf Kompressoreinsatz nicht verzichten können (...ebenso, wie ich mit zwei Basshybride - d.h. einer pro Seite - bei Live-Mucke im 800-Mann-Zelt oder auf Stadtfeste auch schon mal den Triple-C zum "Schummeln" benutzt hab ...). :wink:Zitat von "bernd häusler"Zumindest wenn der Bassist über tumbe Bassbegleitung hinaus begabt ist, was ich bei erhöhter Saitenzahl erwarten würde.
Einige schlagen auch bei geringeren Begabungen - allerdings mehr aus Imagepflege - mit 6-Saitern auf.
Zitat von "bernd häusler"Mit DI direkt von der Bassgitarre abgenommen, Kompressor, fertig. Jeder Ton ein Vergnügen, ohne die Klangregelung am Pult überhaupt anzufassen.
Wenn ein Tonkünstler sowas (Kompressor ?????) bei mir machen würde, dann bekäme er große Probleme. :wink:
Denn: Ein Kompressor ist ein Effekt, der bei bestimmten Bass-Sounds (aber seltenst !) angebracht ist ... doch generell ist sowas Blödsinn (zumal ich selbst meine Spieldynamik bestimme - und NICHT ein womöglich musikalisch unbegabter ... oder stilistisch verwahrloster Mischpultschrauber !).Es mag ja unausgeschlafene "Bassisten" (ebenso wie Schlagzeuger, bei der die Bassdrum im Pegel größere - mit dem Bierkonsum stetig zunehmende - Schwankungen generiert ...
) geben, wo sowas Schadensbegrenzung ist (ebenso bei Status-Froh- oder "dum-dum-dum-dum"-W.-Petry-Mucke-Coverbands) - aber als generelle Lösung: Blödsinn ! -