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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Belastbarkeit

    • Jens Droessler
    • 2. März 2008 um 03:03

    Ich hab auch LAB Gruppen im Lager, fP6400. Es sind ohne jede Frage sehr gute Endstufen, aber die Limiter hört man auf hochauflösenden Systemen deutlich.

  • Limiterberechnung für Hochtonamp

    • Jens Droessler
    • 2. März 2008 um 02:06

    Die Spannungsverstärkung der Endstufe ist IMMER gleich und konstant, es sei denn, man dreht die Endstufe runter, der Limiter greift ein oder die Endstufe begrenzt den Strom, was nur über eine Reduktion der Spannung möglich ist.

    Ich komme mit 0,775V am Eingang bei 35dB Verstärkung und 4 Ohm Last auf ca. 480W. Das passt in meinen Augen ganz gut...

  • AMP Einbau, welche "Lage" ist erlaubt

    • Jens Droessler
    • 2. März 2008 um 01:27

    Nur mal allgemein: Die Betriebslage spielt eindeutig eine Rolle. Ich erinnere mich noch an eine Gelegenheit, als ich einen Amp auf der Seite hochkannt stehend betreiben musste. Das hat er nicht lange mitgemacht und hat abgeschaltet. In normaler Position lief er mit der gleichen Last und dem gleichen Signal ohne Mängel.

  • Kohärent abstrahlendes Bassarray

    • Jens Droessler
    • 2. März 2008 um 01:21

    @ bwaack: Ich weiß garnicht, was du willst. Das deckt sich doch 100%ig mit der 'LineArray'-Theorie zusammen. Schau dir mal die Formel für das frequenzabhängige Nahfeld bei Arrays an... Grob gesagt: Je niedriger die Frequenz, desto 'kürzer' das Nahfeld. Das ist mitunter der Grund für das Curving von LAs: Für den Hochtonbereich sieht das Array dadurch kürzer aus als es ist, während das Curving bei tieferen Frequenzen keinen echten Einfluss auf die kohärente Kopplung hat. Das gilt für Bässe ganz genauso.

    Zudem hat wetbf doch schon reelle Messungen aufgezeigt...


    Ansonsten stimme ich ziemlich mit Tobias Kammerer überein. Nur sehe ich die Schallwand bei Zahnlückenaufstellung nicht ganz so gegeben wie er. Eine Wirkung ist vorhanden, allerdings ist der Gewinn durch Kopplung und die Rückwärtsdämpfung längst ncht so wie beim eng zusammengepackten Array.

  • passende (günstige) Amp zu ACL B 1801

    • Jens Droessler
    • 2. März 2008 um 01:08

    @ drumbeat: Immernoch oder schon wieder?

    Wie liegt denn dein Budget? Wenn du mit dem Gewicht keine Probleme hast gibts ja etliche Möglichkeiten zum günstigen Preis.

  • Limiterberechnung für Hochtonamp

    • Jens Droessler
    • 2. März 2008 um 00:57

    Die Spannungsverstärkung in dB ist NIEMALS auf irgendwelche Impedanzen oder Leistungen bezogen. 35dB bedeuten, dass aus 1V am Eingang ca. 56,5V am Ausgang werden. Erst, wenn man JETZT eine Impedanz hinzunimmt, kommt eine Leistung zustande, z.B. bei dieser Sapnnung an 4 Ohm ca 800W.

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • Jens Droessler
    • 1. März 2008 um 21:01

    @ yamaha4711: Klar, sobald du die ersten digitalen Mikrofone erfindest, ist digital auch rauschfrei. Solang wir aber analoge signale in eine digitale Domain übertragen müssen, bleiben die Gesetzte des Rauschens aus der Analogtechnik gültig. Rauschen + Rauschen = mehr Rauschen. Außerdem gehts hier nicht nur um Rauschen, sondern auch um Dynamik und Auflösung, vor allem in den Höhen. Ums einfach mal deutlich zu sagen: Was nicht mit aufgenommen wird, weil es an Auflösung und Dynamikumfang fehlt, ist weg und kann auch nicht mehr herbeigezaubert werden.

    Festplatten im Ruhezustand sind allenfalls durch Stürze zu zerstören, bei denen auch ein DAT-Deck ohne Zweifel den Geist aufgibt. Und kein Mensch trägt eine Festplatte ohne Gehäuse zum Job, sodass man hier von einen Medium sprechen könnte, sondern da ist ein PC-Gehäuse, ein Laptop oder ein externes Gehäuse drumherum, sodass es eher mit dem DAT-Deck vergelichbar ist. Das Medium DAT-Kassette mag robuster sein als eine Festplatte, das DAT-Deck ist es nicht, im Gegenteil. Ganz ehrlich, wer es schafft, eine Festplatte auf Tour kaputtzubekommen, hat etwas gravierend falsch gemacht. Ein DAT-Deck dagegen kann im ungünstigen Fall schon durch leichte Transporterschütterungen das Zeitliche segnen.

  • Belastbarkeit

    • Jens Droessler
    • 1. März 2008 um 20:51

    @ wora: Ich habe aus Spaß schonmal einen 650W PA_Amp an eine alte Grundig CarHifi-Box (4 Ohm) mit EINEM 13cm Woofer und einer Kalotte gehangen und die Endstufe bis der Limiter ansprach ausgefahren, mehrere Minuten. Diese Endstufe hatte keinen Klirr-Limiter, sondern einfach nur Clip-Limiter. Das hat die Box in keinster Weise gestört. Klang war nicht mehr toll, aber die Box hat das überstanden und lief noch einige Jahre in der Werkstatt am Radio.
    Ich wiederhole: Die LAB-Gruppen haben einen Klirr-abhängigen Limiter, der einzig und allein auf den Klirr bzw. die Unterschiede im Signal innerhalb des Amps anspricht. Zudem gibt es die MLS-Schalter, womit man die Ausgangsleistung senken kann, aber das muss man schon von Hand einstellen. Zudem möchte ich aber noch erwähnen, dass die Limiter der LABs recht unfreundlich sind. Sie funktionieren nur im Bassbereich mit schweren Pappen wirklich gut. An feinen Tops, Hornbässen mit viel Antrieb oder URPS hört man sie recht deutlich.

  • Belastbarkeit

    • Jens Droessler
    • 1. März 2008 um 05:49

    @ JBL_ALex: Ein RMS-Limiter sorgat ja GERADE NICHT dafür, dass Leistung das Amps brachliegt, ganz im Gegenteil: Er macht die gesammte Leistung des Amps dynamisch nutzbar und sorgt trotzdem für den Schutz der Chassis. Ein RMS-Limiter schützt im Übrigen nichtmal vor Clipping!

    @ wora: Die Labs messen natürlich nur den von ihnen erzeugten Klirr. Kein Amp der Welt kann wissen, wie bleastbar die Boxen sind, die hinten dran hängen, noch wieviel Klir die Boxen in dem Moment erzeugen. Nett ist bei den Labs, dass man die Leistung herabsetzen kann, allerdings wird das durch Senkung der maximalen Railspannung erreicht, in Verbindung mit dem Klirr-abhängigen Limiter. Dieser funktioniert übrigens sehr sehr einfach: Es wird ganz simpel Eingang mit ausgang verglichen. Weicht der Ausgang mehr als X Prozent vom Eingang ab, wird begrenzt, bis das Ganze wieder im Lot ist. Peavey z.B. verwendet dieses Verfahren schon seit den 70ern in allen Amps. Aber wie gesagt, mit der Belastbarkeit und den Verzerrungen der Boxen hat der Amp garnichts am Hut...

  • Belastbarkeit

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 18:16

    Der RMS-Limiter kann NIE schaden. Er verhindert die thermische Zerstörung der Lautsprecher, falls 'ungewöhnliche' Signale auftreten, z.B. Rückkopplungen im Bass und den Mitten. Selbst verzerrende DJ-Pulte stellen mit einem RMS-Limiter eine weitaus geringere Gefahr dar.

  • Belastbarkeit

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 17:12

    @ JBL_Alex: Dreh einfach den RMS-Limiter der ITech auf 1kW an 4 Ohm, dann kannst du die vollen 4kW der Kiste nutzen ohne dass deinen Boxen der thermische Tod droht. Der MRS-Limiter passt quasi auf, dass deine Schwingspulen nicht zu heiß werden. Den Peaklimiter solltest du dann nach Klangaspekten setzen, um übermäßige Verzerrungen zu vermeiden (natürlich sinds dann keine 4kW mehr).

    Das kannst du im Bassbereich übrigens genauso machen.

  • LINE ARRAY Neu erfunden?

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 17:07

    Sieht eigentlich eher so aus, als würden die BMSe erst ab ca. 2kHz spielen, wenn ich mir die Schalldrücke unter Winkel ansehe.

    Mich würde interessieren, wie man aus drei 1"er 145dB rausholt. Mir fällt kein 1"er ein, der deutlich mehr als 125dB macht (was er aber auch nicht muss. Da der Hauptteil der Energie unterhalb 1kHz liegt muss der HT nicht mehr so leistungsfähig sein wie die Mids).

    Ist das ein Bild davon? So horngeladen sehen mir die 12er nicht aus....

    Zitat

    wenn dies also die neue definition von "line array" sein soll, gehe ich wohl doch lieber wieder zu den hörnern zurück


    Ich bin noch nie weg gewesen von Hörnern. Aber ein echtes, funktionierendes LA hat auch was.

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 16:59

    @ yamaha4711: Festplatten stören sich aber ein garnicht am Transport, wenn sie ausgeschaltet sind. DAT-Mechanik schon... Festplatten laufen im Normalfall 100000e Stunden und nicht nur 1000 oder ein geringes Mehrfaches davon.

    Es ist durchus NICHT esoterisch. Wenn ich eine DVD-Audio oder SACD mit einer CD vergleiche, höre ich leichte Unterschiede, die sind zu vernachlässigen, das stimmt. Nehme ich aber Einzelspuren auf, oder eine Summe, womit ich hinterher noch arbeiten muss, dann macht an erster Stelle eine höhere Bitrate sehr viel Sinn. Ich habe versucht es zu erklären: Grade bei Einzelspuren zeichnet man ohne Dynamics und EQ auf, man hat also maximal mögliche Dynamik drauf. Das ist ein deutlicher Unterschied zu gemasterten Produktionen. Habe ich auch NUR 12dB Dynamikunterschiede und lasse nochmal 6dB Headroom, wäre man bei 16bit Auflösung schon nur noch bei 13bit! Und da wirds langsam hörbar. Der Rauschabstand liegt auch schon unter 80dB... und die Einzelspuren müssen auch wieder zusammengeführt werden. Pro hinzugefügter Spur sinkt der Rauschabstand um 6dB, wenn mich nicht alles täuscht (oder wars pro Verdopplung der Spurenanzahl?).
    96kHz ist dabei weniger wichtig. Es ermöglicht hauptsächlich weniger steile Tiefpässe und damit sauberere Phasenverläufe im Hochtonbereich.

  • Belastbarkeit

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 16:45

    @ yamaha4711: Aber das ist kein thermisches Problem. Die L15P200AK machen das elektrisch mit, und mehr. Ich kenne genug Leute, die auch diese 15er mit 1kW pro Stück betreiben. Klang ist wieder was anderes (der stimmt im Falle der L18P300 aber auch), aber hier gehts doch eigentlich um die Betriebssicherheit, und da ist Dauerleistung mal 2 kein Thema. Es sei denn, man schlägt die Schwingspule an...

    Anderes Beispiel: Ein bekannter Hornbass mit vier 10"ern mit 2,5" Schwingspule wird von mir des Öfteren als Filler eingesetzt. Kürzlich habe ich einen Amp, der ca. 2500W an 8 Ohm abgibt, daran bis in die Limitierung gefahren (eine Box pro Kanal, also 8 Ohm): Weder dass die Box beschädigt wurde, noch dass man ihr diese Beanspruchung angehört hat. Würde diese Box allerdings bis 'in den Keller' laufen müssen, wäre so eine Belastung undenkbar.

  • LINE ARRAY Neu erfunden?

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 02:35

    Hmm, ich finde auf der HP immer noch nichts über das System. Wie ist denn nun die genaue Bestückung? Und die Abmessungen? Wenn da drei BMS LA-Treiber drin sind, kann die Kiste ja nicht deutlich über 30cm hoch sein. 10er für die Mitten haben wir auch schon, aber das ist da in den Lowmids drin? 12er? In so einer albernen BP-Konstruktion wie beim Rocket?

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 01:37

    Ich würde bei einem so sauberen Phasengang die Trennung auch genau in der Mitte der Drehung vermuten. Letztendlich soll doch der Allpass für eine gewisse Konstanz sorgen. Für mich ist das plausibel.

  • Bose L1 im Selbstbau - als Ersatz für Sub / Sat Kombis

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 01:06

    Naja, es gibt schon noch mehr Möglichkeiten, z.B. die kleinen Aura-Lautsprecher, 2", 3", 4"....

  • Bose L1 im Selbstbau - als Ersatz für Sub / Sat Kombis

    • Jens Droessler
    • 29. Februar 2008 um 00:25

    Naja, die Alternative wäre noch eine Reihe Hochton-KarlOttos daneben, aber das wirft wieder andere Probleme auf. Man sollte lieber drüber nachdenken, wie man die Breitbänder zu einer horizontalen Aufweitung bringt. Denn bei geschickter Auswahl des Breitbänders könnte man es so hinbekommen, dass der LS genau da anfängt zu beamen, wo es mit der kohärenten Kopplung dahin ist...

    Das Stängle wird auf jeden Fall Entzerrung brauchen, und ganz ehrlich, ich sehe bei den heutigen Preisen keinen Grund mehr, auf eine analoge Aktiv-Weiche zurückzugreifen.

  • Bose L1 im Selbstbau - als Ersatz für Sub / Sat Kombis

    • Jens Droessler
    • 28. Februar 2008 um 23:57

    Na, als Sub kann man doch alles hernehmen, was ordentlich spielt. Oder willst du den Sub 1:1 nachbauen? Den finde ich eigentlich richtig grottig... wie alle Subs von Bose.

    Willst du das System etwa auch aktiv haben? Ich dachte da an das übliche Amprack mit Controller...

  • Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

    • Jens Droessler
    • 28. Februar 2008 um 23:53

    @ yamaha4711: Die Laufwerke in DAT-Decks sind durchaus anfällig. Sowas gehört in gut gefederte/gepolsterete Racks oder garnicht erst auf die Straße. Zudem haben DAT-Laufwerke nur eine recht beschränkte Lebensdauer. In den ersten zwei, drei Generationen waren das 1000 Stunden, verdammt wenig. Ich hatte drei DAT-Decks, allesamt haben sie einfach irgendwann den Geist aufgegeben. Reparatur nicht lohnenswert.

    Dann kam MD. Komfortabler, kein Spulen mehr etc., aber der selbe Mist. Die Laufwerke zu anfällig (interessanterweise läuft der allerallererste MD-Recorder, ein tragbares Gerät von heute sehr üpigen Dimensionen, bei den meisten Leuten heute noch, also die Laufwerksqualität hat nachgelassen) und eben die bei Weiterverarbeitung hörbarwerdende Kompression...

    Ja, 16bit und 44,1kHz reichen vollkommen aus WENN man gemasterte Signale perfekt ausgesteuert aufzeichnet. Nehme ich aber 'im Feld' auf, bin ich für 24bit und 96kHz sehr dankbar, weil ich eben NICHT jedem Signal die perfekte Aussteuerung zukommen lassen muss, sondern etwas untersteuern und mich auch ob enormer Peaks zurücklehnen kann. Die Nachbearbeitung dankt es mit hoher Qualität. An einem hochauflösenden Signal kann man doch etwas mehr rumfeilen, bevors die Mindesthaltbarkeit erreicht hat :)

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