Ich auch. 16 Mono-Ins, 3 Stereo, speicherbare Preamps, Channelstrip mit vollem EQ (vier Bänder a drei Encoder), Hochpass als Encoder, Gain als Encoder. Dynamics nur mit Threshold auf dem Strip. 16 Busse, 12 Outs, auch als AES/EBU. Kann tatsächlich dSnake, aber es bleibt bei 16 Mono-Ins. Drei Layer: 1. Mono-Ins, 2. Stereo-Ins, Effekte, Mixe, 3. Customlayer. Vier FX-Engines, vier Stereoreturns dafür, aber nur zwei feste Sends, die anderen zwei muss man wohl von den Mixen abknappsen. Vier Mutegruppen. Man kanns als DAW-Steuerung benutzen. Die Bedienung dürfte auf Anhieb logisch sein, zumindest wenn man schon mal am GLD oder iLive stand. Ich finds gut! Bild?
Sorry wegen der Größe, ich hab keine Zeit mehr, es zu ändern...
Beiträge von Jens Droessler
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Naja, solche "DJ-Optimierungen" sind sicherlich eher selten im PA-Bereich. Wer sowas braucht, kanns ja im Controller erledigen. Das erklärt wahrscheinlich auch den Ruf der Amps, so fett im Bassbereich zu spielen, aber sowas fest in der Endstufe einzubauen, finde ich vom Hersteller allerdings direkt frech und auch gefährlich. Da passt ja kein Limiter mehr im Controller, kein EQing und bei relativ tiefer Übernahme auch die Phase im Übergangsbereich zum Top nicht. Unprofessionell!
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Allerdings fänd ich es gerade in dieser Größe eher von Nachteil, wenn es nur per Stagebox funktionieren würde. 16 analoge Ins und min. 8 analoge Outs sollten auch direkt am Pult verfügbar sein. Stagebox alternativ bzw. zusätzlich.
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Die Kanaldisplays wären ein Hinweis darauf, dass man mehr als 16 Kanäle verwalten kann bzw. Kanäle frei den Fadern zuweisen kann.
Und mehr Kanäle braucht man ja nicht groß zu bezahlen. Ein dickerer DSP kostet kaum mehr, mehr Kanäle sind dann nicht mehr viel mehr als Copy'n'Paste im Code. Preamps sollten es ja trotzdem nur 16 sein, der Rest könnte mit ein oder zwei AR84 erledigt werden. Eine digitale Stageboxoption wirds bestimmt eh geben. Wenns dem Verkauf hilft...
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Zitat von "gert"
Also diese Aussage von Dir Jens ist zu 100% unkorrekt sorry.

Nö, ist sie nicht. Genügend US- und Europa-Hersteller von Endstufen lassen die kompletten Geräte in China bauen. Da wird nichts mehr woanders zusammengebaut, höchstens noch ein Aufkleber draufgeklebt. Warum hat denn z.B. BMW keine rechtliche Handhabe gegen chinesiche Autos mit BMW-Technologie drin? Weil es eben so ist, dass es Regierungsauflagen gibt, diese Technologien zu teilen, sonst keine Geschäfte mit chinesischen Unternehmen. Klar, wenn Hersteller nur Komponenten dort fertigen lassen und woanders zusammen bauen ist es logischerweise anders, weil die Chinesen eben nicht das komplette Produkt fertigen. Dann ist es wie bei Lab Gruppen. Und die Firmware den Chinesen nicht in die Hände zu geben ist auch eine logische Sache. Allerdings, wo ist bei der 0815-Endstufe ohne DSP eine Firmware nötig? -
Das Problem, und dabei bleibe ich, ist dass die Konkurrenz in der Größe meist mehr Kanäle bietet. Manchmal ist man froh, wenn man nochmal drei bis fünf Kanäle mehr auf die Kiste legen kann, auch wenns in dem Moment von der Bedienung umständlicher wird. Keiner wird gezwungen, mehr zu verwenden als man für einfach handhabbar hält. Keiner muss seine Komfortzone verlassen, aber man kann es, wenns sein muss. Ich würde das für einen großen Vorteil halten. Wenn das Pult natürlich nun eine Ecke unterhalb eines 01v96 liegt, dann ist eine harte Begrenzung auf 16 Kanäle gerechtfertigt und akzeptabel.
Einerseits würde ich nicht denken, dass A&H auf von iLive und GLD bekannte Features wie Subgruppen, frei belegbare Fader etc. verzichtet. Ich meine, viel mehr als 16 Fader kann das Gerät nicht haben bei 19" Breite, aber irgendwie müssen ja noch Auxe etc. gemanagt werden. Andererseits... ich habe da keine Kanaldisplays über den Fadern gesehen...
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Ich hab schon Geräte von mehreren Herstellern in Funktion gesehen, dass es die gibt, daran besteht gar kein Zweifel...
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Ja, das ist schon etwas merkwürdig. Auch dass es keine handfesten Modelle gibt, nur "Andeutungen" so Richtung "Wir haben 18er, 15er, 12er...". Wobei die wenigen gelisteten Modelle von den Daten her nicht schlecht aussehen...
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Zitat von "yamaha4711"
Damit werden aber Lizenzen und Fertigungsabkommen grob verletzt, denn der eigentliche Hersteller hat ja sein Know-How eingebracht und erstmal auf eigene Kosten entwickelt.
Das ist nicht ganz so. Wer in China im Auftrag fertigen lässt, erklärt sich bereit, dem Hersteller alle Daten offen zu legen. Das ist die offizielle Politik der chinesischen Regierung und Grundbedingung für Kooperation. Das Problem mit den Lab Gruppen-Imitaten ist dabei aber anders gelegen: Hier wird kopiert, ohne die Originalunterlagen von Lab Gruppen vorliegen zu haben. Lab produziert nämlich nach wie vor in Schweden. Hier haben wir dann tatsächlich Copyright-Verletzungen, da die Chinesen sich eine Lab kommen lassen mussten und diese dann reverseengineert haben.Es gibt übrigens einen Thailänder, der auf die Lab Gruppen nochmal eine Schippe drauflegt. Da gibts ein Vierkanalmodell mit 4x 6kW an Ohm und ein Zweikanalmodell mit 2x15kW an 1,5 Ohm. Beide je mit und ohne DSP. Da das sehr unglaublich klingt, wollte ich mal zum Testen welche ordern (diese Leistung bietet LAb Gruppen ja selbst nicht, und sie sehen auch vom Gehäusedesign anders aus), leider meldet sich da keiner...
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Dieses eine kurze, wenig zeigende Video ist gar nicht so dumm gemacht, zeigt es Interessenten doch, dass man einiges bietet, was potentielle Konkurrenten in der Klasse nicht alles bieten: Touchscreen, Motorfader, Channelstrip (wenn auch wahrscheinlich nicht so komplett wie bei einer iLive). Das könnte so manchen die nächsten sieben Tage vom Kauf eines Konkurrenten abhalten.
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Du bist ja auch immer so unaufmerksam...
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Mit einem 2,6kW Aggregat würde ich gerademal die RCF-Boxen betreiben, und den DJ-Krams, mehr auf keinen Fall, egal, was der Taschenrechner sagt. Die Regelung von "irgendwelchen" Aggregaten ist selten auf dynamische Lasten wie Endstufen, die Musik verstärken, ausgelegt. Daher: Überdimensionieren, Reserven schaffen. 50% mehr kann in der Größenordnung nicht schaden.
Weiterhin, warum willst du passive Subwoofer zu aktiven Tops einsetzen? Das ist ein ganz schöner zusätzlicher Kabelaufwand. Die aktiven brauchen Strom und XLR, die passiven Boxenkabel. Dann brauchst du eine Endstufe, einen Controller... Im Prinzip kombinierst du die schlechten Eigenschaften von Aktiv- und Passivboxen. Guck doch lieber mal nach Endstufenmodulen mit DSP zum Einbauen in Boxen...
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Sehr schön. Aber wenn dir 120Hz reichen, hätten die Gehäuse sicherlich kleiner ausfallen können. So würde ich tiefer als 120Hz trennen, je nach Subwoofer drunter. Oder wo trennst du jetzt?
Weiterhin, was sind das denn für 10"er? Da sind eventuell auch keine 600Hz nötig, das scheint mir arg hoch dafür.
Und hast du die einzelnen Wege per Delay aneinander angepasst? Falls nicht lässt sich da oft noch viel rausholen.
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Das Schaltungsdesign ist im Großen und Ganzen gleich geblieben, wurde aber erweitert. Ob die Bauteile noch die Qualität haben wie zuvor, weiß ich nicht. Einerseits muss das Pult ja billiger hergestellt werden, andererseits ist Uli nicht so dumm, den ruf der Marke durch schlechte Qualität zu versauen.
Ich behaupte mal, dass die Verschiebung der Produktion nach China nicht Behringer-spezifisch ist. Generell wird so eine Firma nicht abgestoßen, wenn sie ordentlich Gewinn einfährt. Und ein neuer Besitzer wird die Firma nicht kaufen, wenn er nicht erwartet, Gewinn erzielen zu können. Wer den Markt kennt, weiß, dass man Analogpulte in der Größe des ursprünglichen Venice nicht mehr für 5000 Euro verkaufen. Logische Konsequenz: Pulte mit der Ausstattung zu einem Preis anbieten, wo Analogpulte noch eine attraktive Möglichkeit sind. Und das geht wohl nur durch deutlich billigere Produktion...
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Es ist nicht böse gemeint, aber um ehrlich zu sein kommt mir das alles komisch vor. Die Senseleitung nur beim Verleih anklemmen? Wenn man sie offensichtlich anklemmen KANN, warum macht man es nicht immer? Gerade die PS15 sind ohne Senseleitung völlig schutzlos und alle PS klingen deutlich unangenehmer, wenns lauter wird (dazu gleich mehr). Allerdings sind die Senseleitungen an Endstufen mit DSP wie der XTI eh sinnlos, da das Konzept durch die vom DSP eingebrachten Latenzen ni ht funktioniert. Hast du wenigstens die Verstärkung der Endstufen auf 26dB eingestellt?
Jetzt zur eigentlichen Frage bzw. warum davon dringend abgeraten werden muss: Nexo verbaut nur eine simplistische Weiche in den Boxen. Keine passiven EQs, nur Trennung und Impedanzmorrektur im Übergangsbereich. Der Frequenzgang ohne Controller ist so extrem hochtonlastig, da der Hochtontreiber gut 10dB mehr Pegel bei gleicher Leistung liefert als das Tieftonchassis und eben nicht auf der Passivweiche im Pegel reduziert wird. Das erhöht die Effizienz, weil kaum Leistungsfähigkeit in der Weiche verbrannt wird. Der Nexo-Controller kompensiert diesen Frequenzgang, aber er tut eben noch viel mehr: Abhängig vom Pegel wird der Frequenzgang weiter kompensiert. Das kann die XTI schon mal nicht. Der Nexo-Controller weiß auch genau, wieviel Hitze und Hub jedes Chassis in der Box verträgt und begrenzt beides FREQUENZABHÄNGIG (da beides eben frequenzabhängig ist; dazu gleich mehr). Das kann die XTI erst recht nicht.
So, nun nehmen wir mal an, die pegelabhängige Klangkorrektur ist dir egal (was ich komisch fände, denn das ist, was die PS ausmacht), haben wir z.B. bei der PS15 eine sehr alten 15er mit 3" Schwingspule und eine ebenso alten Hochtontreiber mit 3" Schwingspule. Der 15er kann so ca. 350W Dauerleistung ab. Das heißt er kann die bei 350W Dauerleistung entstehende Hitze abführen, ohne kaputt zu gehen. Demnach müssen die Limiter in der XTI für eine Sicherheit vergleichbar mit den Nexo-Controllern auf 350W an 6 Ohm eingestellt werden, damit dieser Wert sicher nie überschritten wird. Das sind so gut 5-6dB weniger Dynamik als mit Nexo-Controller moglich sind. Nun ist aber dummerweise der Hochtontreiber ohne Pegelabsenkung, die Endstufenspannung in seinem Frequenzbereich liegt VOLL an ihm an. Im Falle einer Rückkopplung bekommt der Treiber also fast soviel Leistung zu sehen, wie der Limiter für den 15er zulässt, sagen wir 300W. Wenn das länger als den Bruchteil einer Sekunde anhält, ist er dann hin. Also müsste man, um Zerstörung hundertprozent sicher zu verhindern auf die Dauerleistung des Hochtontreibers begrenzen, das sind ca. 80W. Kostet dich 12dB Dynamik bzw. Endschalldruck. Damit musst du dir dann aber auch keine Sorgen um die Klangkorrektur bei höheren Pegeln machen...
Somit erklärt sich, warum es bei Nexo sehr viel wichtiger ist, den Originalcontroller zu nutzen. Es geht eben nicht nur um EINEN Frequenzgang. Man kann sich natürlich auf Kompromisse bei der Sicherheit einlassen und damit rechnen, dass nur dynamische Musik und niemals Rückkopplungen vorkommen, dann kann man die Limiter anders einstellen... aber hat man dafür Nexo gekauft? -
Zuersteinmal: Für welche Boxen?
Und dann: Selbst mit passendem EQing arbeiten die Boxen nicht wie an einem Nexocontroller, weil der XTI da einige Funktionen fehlen. Genauso sind die Boxen dann nicht so belastbar wie an den Nexocontrollern, da die Limiter in den XTI bei Weitem nicht so ausgefeilt sind wie die in den Nexocontrollern.
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Wie gesagt, es geht nicht darum was "reicht" bzw analog gereicht hat, sondern darum, was die Konkurrenz bietet. Ein Standard-01v96 reicht für viele kleine Jobs, trotzdem kann das Pult 32 Kanäle... und manchmal ist man froh darüber, auch wenn man gerade bei dem Pult nicht gerne mehr als 16 Kanäle nutzt.
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Jaja, selbstverständlich meinte ich nicht 32 analoge Eingänge direkt am Pult, sondern dass das Processing auf 32 Kanäle ausgelegt ist.
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Ich weiß nicht, welche Daten du von der Homepage übernommen hast und für welchen Controller das ursprünglich gedacht war, aber generell kann man Controllersettings nicht einfach auf einen anderen Controller übernehmen. Trennung und Delays sind dabei noch ok, aber gerade die EQs reagieren je nach Controller doch deutlich anders. Wenn du einen Controller hast, für den es nicht direkt Daten gibt, ist die beste Möglichkeit, selbst das Messmikro zu schwingen...
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Nun, zuersteinmal wird ja selbst wenn das Gerät mit 32 Kanälen kommt kiner gezwungen, mehr als die Anzahl zu nutzen, die einem übersichtlich erscheinen. Weiterhin ist das keine Forderung von mir, sondern ich erwarte das einfach im Si e von "so werden sie es wahrscheinlich machen". Du magst das so sehen mit den 16 Kanälen, genug andere sicherlich auch, aber man darf nicht vergessen, dass der Großteil der Konkurrenz eben 32 Kanäle auf 19" bietet. Warum sollte sich A&H ans untere Ende des Feldes begeben? Sie haben doch mit dem GLD gezeigt, dass man eben nicht wie viele erwartet 32 Kanäle in die Größe gepackt hat, sondern 48. Die Politik werden sie wohl weiterverfolgen...