Ich rede von den UL118S (S!).
1600W program
Beiträge von Jens Droessler
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Ja, das sind echte Wuchtbrummen. Tief, ohne die sonst obligatorischen Verzerrungen und mit viel Pegel. An und für sich bis 125Hz ohne Nachteil einsetzbar, nur oberhalb 60Hz ist der Wirkungsgrad auch nicht besser als bei anderen Hörnern, weshalb es praktisch Verschwendung ist, sie auch oberhalb 60Hz einzusetzen. SPL hat keinen anderen Subwoofer für den PA-Bereich im Programm, also laufen die BT7 unter den (sehr guten) TD1 bis zur für die TD1 nötigen Trennfrequenz...... es geht und klingt.
Aber: Man sollte nie weniger als 4 BT7 pro Stack verwenden, weil das Horn sonst zu klein ist. Zudem vertragen die BT7 kein Clipping. Der Motor spielt sonst verrückt.
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Wenn das ein 50Hz Tiefpass in der Endstufe ist, dann ergibt sich AKUSTISCH mit einem PR115 vielleicht eine Trennfrequenz um 80Hz...... und ein ganz miserabler Wirkungsgrad...... und nach ein zwei Stunden ein defekter LS....

120Hz ist die richtige Wahl, aber das Top braucht auch einen Hochpass bei 120Hz! Ich denke mal, dass die eingesetzten Tops nicht wirklich bis 50Hz runter könnten....
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Die Peavey PV-Serie kommt wie alle Peavey-Amps aus den USA (zumindest offiziell). Ganz klar auch deshalb, weil sie baugleich mit den Crest CPX (oder so) sind.
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Wie sich die Leistung verteilt, ist relativ egal. Eher muss drauf geachtet werden, wie sich die AKUSTISCHE LEISTUNG verteilt. Und das ist nicht so einfach zu sagen.
Zum Beispiel kann ein Mittelton-System 130dB liefern, der Hochtöner aber nur 125dB. Wenn jetzt bei 2kHz getrennt wird, macht es gar nichts, dass der HT eigentlich den Pegel gar nicht mitmacht, denn da obenrum spielt sich energiemäßig nicht mehr so viel ab, sodass der Maximalpegel ausreicht, um bei Musik TROTZDEM noch ausgewogenen Sound hinzubekommen.
Je nach Pegel sollten die Subs um bis zu 10dB mehr Output liefern können als die Tops, je höher der Gesamtpegel, desto weniger Mehr-Pegel muss der Bass liefern können.....
Den Hochtöner würde ich nicht nach solchen Gesichtpunkten ampen, sondern eine Endstufe dranhängen, die eine Leistung entsprechend der Peak-Angabe des HT-Treibers abgeben kann. Da ist man dynamisch auf der sicheren Seite, denn im Hochtonbereich gibt es eigentlich nur wenig konstante Signale, dafür umso mehr hohe, dafür kurze Peaks. Solche heben den RMS-Pegel nur gering an, stellen aber dennoch hohe Ansprüche an die Spannungsfähigkeit der Endstufe.
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Ich kenne das ältere System, also die Eliminator IV ohne i. Ich finde, dass die Tops sehr plärren und im Passiv-Betrieb (Tops und Subs an einer Endstufe) der Bass viel zu flach ist. Ich habe es mal "weiterverliehen" und selbst der DJ war unzufrieden damit (und der ist mit meinem Kleinzeug sonst sehr zufrieden). Die i-Serie soll eine redesignte Weiche haben, die die "Plärre" reduziert. Generell gibt es dabei zu beachten, dass es eine Billig-Serie von einem Hersteller mit sonst gesalzenen Preisen ist. MI.
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Warum bist du denn so wild darauf, zu erfahren, welche Amps in Deutschland gebaut werden?
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MAchen wirs doch aufwendiger (und teurer)..... hinten weitere LS, die extra geampt werden und ebenso extra auch digital "controlled". Da lässt sich dann per Controller noch am Abstrahlverhalten basteln... und an den Raum anpassen. Ist doch heute kein so großer Kostenfaktor mehr.....
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0dB ist NICHT genormt! Genormt ist es, wenn da noch u oder v usw. dahintersteht. Wenn bei einem digitalen Gerät von 0dB gesprochen wird, bezieht sich das auf den MAXIMALPEGEL, den das Gerät clippingfrei verarbeiten kann. Beim UD liegt der interne 0dB-Pegel bei +22dBu. Daßt, vom Mixer mit der genormten Anzeige in dBu müssen +22dB kommen, um den UD voll auszusteuern. Noch mehr Pegel führt zu Clipping.
Das Ganze hat aber NICHTS mit dem Ausgangspegel am UD zu tun. Wenn ein Ausgang ohne Filter und ohne Gain-Anhebung oder -Absenkung (weder im Ein-, noch im Ausgang!) gefahren wird, kommen hinten 0dBu raus, wenn vorne 0dBu reingesteckt werden. ALLE Anzeigen am UD beziehen sich nur auf den internen Maximal-Pegel! Ja, zugegebenermaßen ist es so, dass diese Anzeigen mit normalen Amps gerademal bis zur zweiten LED leuchten, also nicht sonderlich aussagekräftig sind. Aber mich störts nicht weiter.
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Ich empfehle dir, noch 120 Euro draufzupacken und einen Digitalcontroller zu kaufen. Den Behringer UltraDrive (der JF hat ihn ja durchgemessen und für gut befunden) gibts für das Geld. Damit wären ALLE deine Probleme gelöst.
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Erweitern mit neuem Material ist nicht, da die Serie eingestellt wurde.
500 Leute sind mit den vier 15/2er bei ordentlichem Amping kein Problem. Mehr wird schwierig, aber man könnte die Tops noch biampen, dann ginge noch was mehr. Aber das Hauptproblem ist der Bassbereich. Zwei Doppel-15er unter vier Tops sind definitiv zu wenig.Mein Tipp:
Wenn du mit dem Sound zufrieden warst, dann kauf dir vier 15/2er der Nachfolgeserie (Messenger UL15) und dazu 6 bis 8 Subs (UL118S) plus einen Digitalcontroller (Behringer UltraDrive?). Die neuen Tops vertragen 1000W pro Stück, die Subs je 1600W. Deine Amps wären noch ein wenig schwach, aber für den Anfang würde es gehen.Wenn du was mehr an Geld hast, kauf dir Coda R40 (2 oder 4 Stück). Das sind quasi "echte Disco-Boxen". Dazu noch einen Sack voll Subs. Damit hättest du schon viel Spaß.
Wenn du nur ganz wenig Geld hast, dann kauf dir wenigstens einen Digitalcontroller (wie den Behringer UD), fahr die Tops biamped und versuch nochmal 4 HiSys 215 aufzutreiben.
PS: Sind deine Boxen schon mit den 1000W-Treibern ausgerüstet? Gehäusefarbe?
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Ach nun, jeder verteidigt doch irgendwie das Material, was er im Lager hat. Selbst dann, wenn man das Zeug ständig verflucht, wenn keiner dabei ist...
(Bei mir wird höchstens mal bei Rumschleppen des Equipments geflucht, denn ich weiß, was ich mit welchem Equipment machen kann, aber ich kenne so Leute...) Ist ja irgendwie klar, denn fast jeder will, wenn auch unbewusst, seine Investitionen schützen und keine Fehlentscheidung zugeben.Auch ich habe meine Marken, die ich empfehlen KANN, weil ich sie gut kenne. Andere Marken kann ich (größtenteils) nicht empfehlen, weil ich sie gut kenne...... Wenn ich ein System oder eine Marke nicht kenne, dann bin ich halt still......
Es ist und bleibt so, dass der Techniker den Sound macht. Wie gut der Sound wird, hängt von "Fähigkeit des Technikers" gegen "Grundsound des Systems" ab. Will sagen: System linear und problemlos ----> Techniker muss es nicht so drauf haben. (Vielleicht liegt es daran, dass ich auch mit meinen kleinen Systemen arbeiten kann, während andere damit unzufrieden sind
)Es gibt aber auch Aspekte, auf die auch ein noch so guter Tontechniker keinen Einfluss hat. Darunter fällt das, was bei PP-Tests immer als "Raumeinflüsse" beschrieben wird (auch wenn sie im Freien messen
). Da hilft halt wirklich nur "kompromissloses" Design. Kompromisslos ist aber immer relativ! Für mich kann eine Box kompromisslos sein, weil alle von mir geforderten Aspekte hundertprozentig implementiert sind, während der tthorsten meckert, dass die Box viel zu schwer wird.... -
Zitat von "marcoboy"
Seit wann klingt ne Digicam besser als ne Analoge Stufe ? Jeder weiß das die Teile von der Signalqualität total schlecht sind .
Ich weiß das nicht. Schon gar nicht weiß ich das im Bassbereich! Zudem heißen sie DigAm. Mit Digicams macht man höchstens Bilder.Zitat von "tthorsten"so männer sehen racks aus
ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/tthorsten/AMPS/5000vz.jpg
Eine Tonne Amps mit eingebautem "Verzerrer". Da kann ich drauf verzichten....

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Ein ordnetliches Aktiv-SYSTEM bekommst du für 3500 Euro noch nicht. Höchstens zwei aktive 15/2er Boxen oder ähnlich.
Wenn du Passiv-Boxen für 3500 kaufen möchtest, wäre dein Amp aber noch unterdimensioniert, denn Boxen dieser Preisklasse haben Belastbarkeiten um 1000W und meist 8 Ohm. Die wären mit deiner jetzigen Endstufe unterfordert.
Aber erzähl doch erstmal, was dir an deinen alten Boxen nicht gefällt. Vielleicht kann man dir dann eine bessere Beratung anbieten....
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Und noch ein Nachtrag: Es gibt einseitig ventilierte BPs (4. Ordnung), die nicht schlecht tun, aber der Wikungsgrad ist dafür niedrig. Deshalb wird im PA-Bereich fast ausschließlich 6. Ordnung aufwärts gebaut. Und von denen hat jeder dieses "Sumpf"-Problem. Aber ich hab im Keller noch ein nettes Beispiel für einen gut gemachten BP 4. Ordnung.... aus dem PA-Bereich.
Unter BR-Tops würde ich erwähnte BPs 6. Ordnung aufwärts nur im Frequenzbereich des Resonators des BR-Tops ankoppeln. Da ist das Verhalten ähnlich und der Übergang KANN gelingen, indem man nur das Delay anpasst.... Es ist machbar, geht aber zu Ungunsten des Outputs der Tops.....
Einige Hersteller haben viel viel Forschung darin investiert, ihre BPs trotzdem gut unter ihre Tops zu packen, z.B. Nexo. Das funktioniert KLANGLICH dann sogar recht gut...... aber andere Aspekte sind dabei nicht so toll gelöst.
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kl. Nachtrag: Es gibt auch ein paar BR-18er, die ganz nach Bandpass klingen...... nur obenrum nicht ganz so sumpfen.
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Bandpässe sollten in der Regel so tief wie möglich getrennt werden. Systeme, bei denen ein Bandpass-Subwoofer bei über 120Hz an ein Horn-Top koppeln (sollen!), sind meistens ziemliche Katastrophen im Kopplungs- und oberen Bass-Bereich. Auch darunter sind BPs ganz und gar nicht optimal, aber bei Trennung tiefer 80Hz (je nach Nachschwing-"Elend" auch tiefer, 60Hz sind keine Seltenheit...) ist es für die meisten Musik-Genres akzeptabel. Aber man braucht auch was passendes obendrüber. Und es muss sich ordentlich zusammenkoppeln lassen. Es hat wenig Zweck, ein "schnelles" Horn ab 60Hz aufwärts zu betreiben und dadrunter einen "sehr langsamen" BP 6. Ordnung (oder höher) zu betreiben. Das Groupdelay im Übergangsbereich lässt sich zwar ausgleichen, aber nicht das Einschwing- und Ausschwing-(/Nachschwing-)Verhalten.
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Noch nicht.
Erst wollte ich noch sagen, dass die Schaltungen in den Crown nicht gerade das Nonplusultra darstellen. Fragt mal auf dem amerikanischen Board (weil in den USA noch viel mehr MAs laufen) nach MA3600 im Bassbetrieb. Da wird man sagen "Macht mal eine Suche", denn es gibt schon mehrere Threads zum Thema "MA3600, der Subzerleger". Das hat nichts mit Clipping zu tun.
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Na sowas. Gehäuseunabhängig, schön, aber du willst doch nicht nur die LS kaufen..... Zudem ist der Impedanzgang NICHT Gehäuseunabhängig.
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Ja, das stimmt, es stehen 200W auf dem C4. Aber draufgegeben wird eben doch die gesammte Leistung der Endstufe und es könnte sogar noch mehr sein. Denn der Amp hat vielleicht 400W an 8 Ohm und die verkraftet das Top locker. Genauso bei B2. Es weiß doch quasi jeder, was da für LS drinstecken und ebenso weiß jeder, dass 1kW pro LS noch kein Problem darstellen. Wenn der B2 wirklich nur 600W hätte, warum kommt dann ein gebrückter Systemamp dran?