Dass ein BR-Teil ein Bandpassverhalten zeigt, sollte ja allen klar sein^^
Beiträge von Jens Droessler
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@ billbo: Den gibts wohl wirklich. Oder jemanden, der behauptet, so zu heißen. Der Typ im verlinkten Video, das isser.
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Ah, jetzt habe ich das Bild gesehen. Ich denke aber, dass die Bandpasswirkung der durch die schräge Schallwand enstehende Kammer eher erst oberhalb 200Hz einsetzt. Ansonsten scheints ja eher normaler Bassreflex zu sein. Was ist dabei wohl die Manifoldtechnologie? So scheint das interessanteste an diesem Produkt die Langhubigkeit des Chassis zu sein. Da wäre die Frage, ob diese ohne weitere Kompromisse erkauft wurde.
Die Größe finde ich allgemein interessant. Ist mir zwar etwas breit (ich bin Fan von "zwei passen nebeneinander auf eine Europalette"), aber eher tief als hoch geht schon in die richtige Richtung.
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Richtig. Mit dieser Korrektur hat Herr Mogale Recht. Ein Musikstück sollte möglichst so aufgenommen sein, dass es bei den zuhause üblichen Abhörlautstärken gut klingt (was übrigens auch das ist, wovon verlustbehaftete Kompressionsalgorhitmen ausgehen und nur dann korrekt funktionieren). Auf andere Lautstärken sollte man es dann beim Abhören anpassen. Ein bei 90dB ausgewogen abgemischtes Stück, gerade mit Instrumenten wie E-Gitarre, hört sich mit 120dB und unkorrigiert linearem (oder was man so nennt) Frequenzgang eher schlimm an, die Mischung kann nicht passen, und das liegt am Gehör. Die Gitarren werden schnell zu Sägen (es sei denn, sie waren vorher schon eher zu dumpf). Umgekehrt hören sich einfache Stereomitschnitte von Rockkonzerten bei 90dB dann eher mumpfig an, ein wenig nach Badewanne am EQ, Vocals im Hintergrund etc., und das obwohls auf der Veranstaltung in bester Ordnung war. Der eine oder andere wird sich jetzt denken "Ich habe auf der Veranstaltung aber keine Senke von 2-4kHz am Master-EQ und auch keine fette Anhebung im Bassbereich". Das ist soweit richtig, ober solange mit dem Ohr gemischt wird, passiert das mit zunehmender Lautstärke ganz automatisch in den Kanälen und Bus-EQs. Das eine oder andere PA-System macht das übrigens schon von allein, pegelabhängig!
Genug des Exkurses. Über die 91Hz für Kick, und nur diese 91Hz (sucht nicht woanders nach Kick!), habe ich die Tage schon herzhaft gelacht. Ich denke, der Mann war zu lange in Tibet...
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Der Aufbau dieses Subwoofers interessiert mich, aber ob er mit 98dB 1W/1m die Wirkungsgradanforderung hier im Thread erfüllt? Oder ob die 200Hz wirklich "schön" da rauskommen? Letztere Frage lässt sich wohl nur mit eigener Messung und Hörtest beantworten.
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Die Leute reden schon über den Klang, aber können ihn weder definieren noch mit einer guten Referenz vergleichen. Das erfordert gezieltes Training, was man sich als Techniker aneignen kann und auch sollte, wo der normale Clubgänger aber keinerlei Wert drauf legt. Aber die besondere Optik macht diese Systeme greifbar, sie fallen auf und die Leute bringen das dann auch gleich mit "gutem Klang" in Verbindung, wenn ihnen das System aufgefallen ist (auch wenns eigentlich eher optisch als akustisch war).
Zitat von "oton"da stimme ich voll zu, für die Restnutzdynamik von ca. 3-4 dB modernen Dancetititel würde ich auch mindestens 24Bit/96Khz empfehlen ....
Das meinst du sarkastisch, oder?@ klauston: Wenns ein Marketingthread ist, dann bei den falschen Leuten und mit eher negativer Wirkung.
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Die Leistungsangabe ist ein "Dicke Hose"-Argument. Es überzeugt erst die Clubbesitzer, dann die Beushcer, wenn damit geworben wird. Viele hören eben nicht nur oder auch gar nicht mit den Ohren. Dann kommen sie in den Club, sehen das System mit seiner spezifischen Optik, auffällig... Wieder: Viele hören eben nicht nur mit den Ohren. Das sehe ich bei Funktion 1 übrigens genauso. Ja, das klingt durchaus gut, keine Frage, aber ein Großteil der Besucher würde das ohne die auffällige Optik der F1-Produkte gar nicht bemerken. Erst die macht es möglich, dass der 08/15-Clubbesucher bei Facebook ein Bild der PA postet mit dem Untertitel "Beste wo gibt!"
Zum Sound: Den Frequenzgang bekommt man mit einer C7 mit Sicherheit hin, aber ob das Ergebnis dann so ist, wie es die Fangemeinde haben möchte, ist eine andere Frage. Zunächsteinmal gilt für Pegelgrenzen auch weiterhin "Wo kein Kläger, da kein Richter", und die E-Musik-Anhänger werden einen Teufel tun, sich irgendwo zu beschweren. Die besorgen sich eher Gehörschutz, wenn sie das Thema ernst nehmen. Zurück zum Sound: Wie die Sachen rüberkommen, ist den Leuten durchaus nicht egal. Dass in den "amtlichen" Techno-PAs oft 15er im Horn für Lowmids und oberen Bass vorkommen, sehe ich nicht als Zufall. Ein Club, wo wir die Betreuung machen, wird häufig komplett vermietet. Einige der Veranstalter bringen eine eigene PA mit, weil ihnen die Club-PA zu klein ist (Vier recht laute 15/3er plus Subs im Hauptraum von 5m Breite und ca 15m Länge). Einer der Veranstalter bringt einen Haufen Dynacord PWH-Subs, wo sich die Gäste reihenweise über den Sound im Club beschweren und wo der Veranstalter selbst erkannt hat, dass zwei(!) meiner 12er Basshörner deutlich bessere Ergebnisse da drin liefern. Ein anderer kommt mit Stage Accompany XL-Bins, ebenfalls furchtbar. Auch C4 mit B2 gabs, nur einmal, da absolut katastrophal von der Besucherzufriedenheit. Ein weiterer kommt mit vier Stacks Alpha, Tops 4punkt geflogen, Bässe auf einem Haufen. Das waren ursprünglich vier B1 und zwei S2, wo viel mit den Einstellungen und Aufstellungen experimentiert wurde, aber dann wurden acht B1 ohne S2 getestet und für deutlich besser befunden. Aus diesen und anderen Beobachtungen sehe ich das also nicht als Zufall, sondern schon als auf den Markt zugeschnitten an.
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Wenn ich eine Meinung wiedergeben darf, die man mir zu den Kisten auch nur erzählt hat: Klingt eher schlecht, ist aber sehr robust gebaut.
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Man kann nur hoffen, dass die "geplante Obsoleszenz" nicht auch in unserer Branche Fuß fasst. Bei billigen Fernsehern z.B. von Samsung ist es ja tatsächlich so, dass es schon in der Garantiezeit nicht mehr die nötigen Ersatzteile gibt, man bekommt gleich ein Austauschgerät. Nach der Garantie wird dann etwas Geld für das Defektgerät geboten, sodenn man sich für ein neues aus gleichem Hause entscheidet. (Wobei in diesem Falle Kundenzufriedenheit auch nicht im Vordergrund steht, sondern umzusetzende Stückzahlen. Das Geld wird nicht mit den Fernsehern verdient, erst recht nicht mit Service, sondern dann auf dem Aktienmarkt, wo die Aktien aufgrund der Marktposition und den Stückzahlen hervorragend dastehen. Das ist in unserer Branche so nicht zu erwarten, denke ich.)
Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass Geräte wie die Behringer iNuke oder Peaveys IPR-Serie schon in diese Richtung gehen. In diesem Preisbereich kann man ja fast schon von Consumer-Geräten sprechen. -
Wenns verkauft, also "in den Umlauf gebracht" wird, bleibt nur RoHS. Für eigene Anwendungen würde ich verbleit löten, in meiner Erfahrung halten die Lötungen besser. Bleifrei erscheint spröder und bricht dann eher.
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Zitat von "hp"
Was mich an diesem Thread verwundert , sind die Leistungsangaben von 26 kW für ein Stack
Die "Minimalkonfiguration" (Stereo) wäre dann ja 52 kW .
Das ist zwar merkwürdig (im Sinne von "auffällig", nicht zwingend "seltsam"), aber nicht sooo verwunderlich. Sechs 21"er. Wenn das irgendwas mit 4,5" VC aufwärts ist, dann sind 2kW Amping pro Stück heute nicht ungewöhnlich, eher fast schon "milde", wenn man HErstellerangaben von 3kW program pro Stück aufwärts ansieht. Macht also 12kW. Dann sinds ingesamt acht 15"er, sprechen wir jedem mal "Ende der 90er Jahre"-konservative 1000W zu, sind das wieder 8kW, zusammen schon 20kW für den Bassbereich. Sieht jetzt jeder 12er noch 1kW, bleiben knapp über 2kW für die drei 2"er und die 6 1"er übrig, was mir gerechtfertigt scheint. Die Leistung ist bei der Chassisanzahl also keine Hexerei. Wenn das Ganze horntypisch effizient funktioniert und zudem noch in eine touringtaugliche Form (und Frabe) gebracht werden könnte, würde mir das System keine Kopfschmerzen bereiten. Ob es aber für den Tourbereich überhaupt effizient ist, dann so viel Schalldruck aus so wenig Fläche zu bekommen, ist wieder eine andere Frage...@ guma: Du ordnest Funktion 1 bei Kirmes ein?

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Optisch finde ich es auch ansprechender als das Dancestack. Das Dancestack sieht eben aus, wie es aussieht, wenn Tony Andrews jedes seiner üblichen Hörndel einzeln verpackt. Da hat man sich beim Incubus schon mehr Freiheiten bei der Optik genommen. Allerdings hat das nur wenig mit dem Klang zu tun.
@ LechnerTom: Das sollte ja so gut wie jedem bekannt sein
Mit den richtigen Amps kommt man aber auch an 10000W Dauerausgangsleistung heran, dank Wirkungsgrad über 95% und aktiver PFC. Und mit ordentlich ausgelegtem Elkopark sollten mit dieser Leistungszufuhr bei Musik über das ganze Spektrum (nicht nur Bass), auch auf mehrere Endstufen verteilt, 25kW möglich sein. Es geht ja nicht darum, sich statische Sinustöne anzuhören.
Man stelle sich vor, man betreibt dieses Stack mit einer einzigen PKNC 3phase 4kanal. Gut, die 1"er müsste man mit zusätzlichem Amp machen oder passiv zu den 2"ern trennen. Aber damit gehts ja in die Richtung. -
Davon ging ich eh aus. Ich hab nur auf das TS-210 von zegi geantwortet.
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Bis 10m habe ich 2,5mm², auch bei Subs. Wenns unter 4 Ohm geht, werden eben zwei Kabel gelegt, womit man effektiv bei 5mm² landet. Bei den großen Systemen mit 8adriger Verkabelung kommt über 5m schon 8x4mm² zum Einsatz, da z.B. das Nexo Alpha an vielen Stellen auf 6 Ohm-Chassis setzt und man daher im Sub- und Bassbereich schnell bei 3 Ohm landet. Aber 4mm² bei den 4adrigen Leitungen bis maximal 10m finde ich übertrieben...
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Dieses Top von Voice Acoustic stammt eigentlich von einem Chinesen namens "Beatiser" oder so ähnlich.
Ich weiß nicht, was an meiner Aussage so missverständlich ist. Ein Haufen Amps liefen bis in den Limiter und es war trotzdem nicht sonderlich laut. Dass dieser große Haufen von Treibern an und für sich wahnsinnig laut gehen müsste (selbst wenn nur eine 16A Phase zur Verfügung gestanden hätte), ist mir klar und habe ich bereits geschrieben. Warum es dafür aber verhältnismäßig leise und im Bassbereich alles andere als druckvoll war, weiß ich nicht. Dieser Meinung waren auch noch diverse andere Leute, mit denen ich mich unterhalten habe. Ums mal zu fragen: Wer von denen, die der Meinung sind, dass das so wahnsinnig laut gewesen sein muss, habens denn auf der Messe oder überhaupt gehört? Oder auch: Wieviele Leute seht ihr im Video, die sich die Ohren zuhalten?
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Dass die Omnitronic besser abschneidet als die Lab Gruppen schiebe ich jetzt mal auf eine geschmackliche Einstufung. Dass die Synq hinten liegt, ist allerdings auch objektiv keine Überraschung.
Ich habe die P208H auch schon aktiv getrennt, um zu sehen, was sich so tut. Es macht in dem Leistungsbereich keinen Unterschied. Der Hochtöner wird einfach irgendwann "böse". Zwar sehr spät, aber dann sehr deutlich. Das werden auch zahlreiche andere Selbstbauer bestätigen, man redet ja über seine Erfahrungen^^
Warum machst du es mit den ampracks so kompliziert? Wie wäre es mit zwei identischen Ampracks mit je einer XA800 und einer XA1400? Ein zweiter Controller sollte preislich nicht so der Faktor sein. Vorteil Nr. 1: Jedes Amprack kann direkt hinters Stack, sehr kurze Kabel. Vorteil Nr. 2: Wenn der Controller ausfällt, kann man noch was basteln.
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Man kann 11000W Dauerleistung anschließen. Bei Musik mit 6dB Crest reicht das schon für Spitzenleistungen von 44000W. Und so wenig Crest hat Musik nicht.
110dB schmerzen nur im oberen Mittelton- und Hochtonbereich, nicht im Tiefmittelton- und Bassbereich, wo diese Pegel vom Energiespektrum erreicht werden. Zudem sind das Pegel auf 1m Entfernung, so nah steht da ja üblicherweise keiner dran. Sprachtechnisch hätte es höchstens noch 114dB sein können, was er gesagt hat, aber das wäre bei der Bestückung selbst für nur 1000W ein lächerlicher Schalldruck.
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Er sagte, er hat nur 16 Amp Lines, also 16A Zuleitungen.
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Wie gesagt, jeder Stand hat mindestens 16A Drehstrom in der Verteilung. Wenn das nicht für 26kW Amping über den ganzen Frequenzbereich reicht, weiß ichs auch nicht. Aber er sagte auch was in Richtung "so werdens nur so knapp über 140dB". Ich stand kurzzeitig auch nur mal 1,5m davor (wundert mich direkt, dass ich im Video nirgends zu sehen war), und würde sagen (subjektiv!), dass das eher nur so 130dB waren. Theoretisch müsste sowas ja nun deutlich lauter gehen als ein Stack Alpha mit zwei B1 (das ist meine Referenz in Sachen Horn-PA, da ich sie im Lager habe), das Gefühl hatte ich aber nicht. Und das kann ja eigentlich gar nicht sein gegen sechs 21er, acht 15er, vier 12er etc.
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Am Strom wirds nicht gelegen haben. Da kann jeder soviel bekommen, wie er möchte, ich kenn mich da aus
Ich wage auch nicht zu spekulieren, warum das so war, aber an 20V zu wenig auf der Netzleitung lags mit Sicherheit nicht. Für ein Stack der Größe, mit der Ampleistung dran, mit der Menge Chassis drin und so viel Hype vom Marketing war es wirklich unbeeindruckend. Vollgas, und auf 3m konnte man sich da noch verständigen (vor den Boxen, versteht sich), ohne Brüllen zu müssen. Auch im Bassbereich hatte ich deutlich mehr erwartet, nicht zuletzt aufgrund des guten Rufs des Entwicklers usw.