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VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

  • aline
  • 18. Dezember 2012 um 19:33
  • Geschlossen
  • LechnerTom
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    • 24. Dezember 2012 um 23:43
    • #61

    Leute ich habe 2 Fragen an euch:

    1. Was im Prinzip unterscheidet eine Club-PA von einer "echten" PA? Oder warum ist das System nur für einen Club gut?
    2. Wenn die Triple-21er von 29 - 95Hz spielen, die "Air Arrays" von 90Hz - 25kHz - wozu braucht man dann noch die "Hyperfold"-Kickbässe?

  • jogi86
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    • 25. Dezember 2012 um 00:05
    • #62
    Zitat von "LechnerTom"

    Leute ich habe 2 Fragen an euch:

    1. Was im Prinzip unterscheidet eine Club-PA von einer "echten" PA? Oder warum ist das System nur für einen Club gut?
    2. Wenn die Triple-21er von 29 - 95Hz spielen, die "Air Arrays" von 90Hz - 25kHz - wozu braucht man dann noch die "Hyperfold"-Kickbässe?


    zu 2.: Weils mehr Kisten sind und weil man mehr kauft und weils die Marketingabteilung so befunden hat und weils mehr aussieht und weil das Design es so vorschreibt und weil die LEDs sonst nicht wirken, würde ich sagen.
    Mit Vernunft betrachtet könnte man sich vielleicht sogar einbilden, dass die 21er Pappen etwas langsam und träge erscheinen. Tatsächlich könnte es gar auch so sein. Ich weiß es nicht, ich habs nämlich nicht gehört. Aber ein Kickbass zwischen einer 21er Konstellation als Anbindung an ein Top (Wie ist das bestückt? 12'' oder 15'' oder 10''?) ist ja nun nicht so unüblich!?!

  • karel noon
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    • 25. Dezember 2012 um 00:32
    • #63

    Die Antwort auf frage 2 erklärt auch die zu 1 und sogar zu billbos Ausführungen.


    Im regelfall Benötigt ein Großteil moderner clubmusik einen "leicht erhöhten bassanteil", bei vielen Arten der elektronischen Club Musik sogar gerade den kickbass. Also daher auch mehr Kick Bässe im System. Ausgewogen muß das nicht zwingen sein, sondern passend.

    Ein pa System ist wie guma schon schrieb eher dezent, auch im Klang, also für den Club nicht genug Bumms, nicht genug wow geil Alta :wink:

    Womit wir wieder bei Car HiFi sind :lol:

    Trotz des Spaßes Wünsche ich frohes fest, und hoffe die Antwort macht es noch weiter deutlich, obwohl guma und billbo schon fein erklärt hatten:)

    Und billbos "Super duper Kick" würde ich gerne mal erleben, bestimmt imposant :)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • wora
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    • 25. Dezember 2012 um 01:19
    • #64
    Zitat von "LechnerTom"

    Leute ich habe 2 Fragen an euch:

    1. Was im Prinzip unterscheidet eine Club-PA von einer "echten" PA? Oder warum ist das System nur für einen Club gut?
    2. Wenn die Triple-21er von 29 - 95Hz spielen, die "Air Arrays" von 90Hz - 25kHz - wozu braucht man dann noch die "Hyperfold"-Kickbässe?

    zu1:
    für eine clubbeschallung ohne offene mikrofone (den DJ mal ausgenommen) spielt die abstrahlcharakteristik nur eine untergeordnete rolle. der aufwand für ein in weiten winkelberichen gut klingendes system unterscheidet sich teils enorm von lediglich auf achse gut funktionierenden systemen.
    einen PA lautsprecher muss man als werkzeug betrachten, das mehrere wichtige eigenschaften gleichermassen befriedigen muss. für reine tanzflächenbeschallung sind die anforderungen lange nicht so hoch. und ja, ich weiss: nicht jeder lautsprecher, der für PA zwecke eingesetzt wird, kann das auch wirklich gut. hier scheidet sich die spreu vom weizen.
    ob das hier angesprochene system auch über eine gute schallverteilung zusammen mit einer möglichst hohe dämpfung nach hinten verfügt, kann ich aber nicht sagen.

    zu2:
    kickbass ist eine foderung, die nur schnelle pappen wirklich gut umsetzen können. 21"er gehören da aufgrund ihrer enormen ausmasse eher nicht dazu. kleine daumenregel: wenn ein bass sehr tief und laut spielt, hat er mit der impulstreue so seine probleme. und wenn ein bass sehr impulstreu ist, hat er probleme mit viel pegel bei tiefen frequenzen.
    natürlich ist das sehr vereinfacht ausgedrückt, aber das dürfte so in etwa die antwort auf deine frage sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kob1
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    • 25. Dezember 2012 um 02:18
    • #65

    Reduziert man das ganze gezeigte System auf akustische Werte (Truckspace und Handling sind bei so einer Ware wohl eher sekundär), die ja messbar sind, wo bewegen wir uns hier? Nehmen wir als Maßstab eine "Referenz": wieviel Cs, Qs oder Js brauchts um für den Laien/einen Clubbesucher eine ähnliches Klangbild mit ähnlicher Lautheit zu erzeugen? Wo liegen wir dann preislich? (ich weiß, dass dieser Vergleich hinkt, immer hinken wird und keine Chance auf Genesung hat)
    Ich kann einfach die Dimension nicht ganz einschätzen.

    Nachträglich eine besinnliche, frohe Weihnacht!

    LG

  • aline
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    • 25. Dezember 2012 um 15:42
    • #66

    Die Arrays sollten erst ab 120Hz spielen, und Kickbässe bei House/Techno ist ein Muss. 15er klinger sowieso für diese Musik noch immer am Besten. 21er klingen auch nun wirklich nicht gut bis 90Hz, oder gibt es einige hier die 21" 90-100Hz laufen lassen? Die würde ich spätestens bei 80Hz trennen. Ist alles immer nur Theorie, ob es gut klingt ist dann eine andere Sache.

  • hp
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    • 26. Dezember 2012 um 12:05
    • #67

    Jens
    Elektrisch habe ich da keine Zweifel , ich frage mich nur warum so viel Leistung ?

    Es ist schon richtig , daß in gewissen Lokalitäten besondere Soundvorstellungen vorherrschen .
    Im Pegel sind ohnehin Grenzen gesetzt , da die Anlagen praktisch im Publikumsbereich betrieben werden .
    Was soll z.B ein c7 nicht können , wenn man es nach den jeweiligen Vorstellungen filtert ?
    Wenn es unbedingt sein muß , kann ja etwas wie die B2 darunter .
    Das wären dann weniger als 10 Prozent der Leistung ...

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • karel noon
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    • 26. Dezember 2012 um 15:25
    • #68

    Und immer noch weniger als 10% des angeberfaktors;)

    Mach doch mal zwei Pressemitteilungen:

    Neuer Club eröffnet mit 1000 Watt d&b C7 sound System

    Oder

    Neuer Club begeistert mit 50000 Watt Void Incubus

    Dazu ein Foto der Systeme, wo geht der Durchschnittsmensch
    denn nun hin? Selbst wir Techniker fänden glaube ich den zweiten interessanter,
    Alleine weil wir wissen wollen was die mit so viel Leistung machen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Jens Droessler
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    • 26. Dezember 2012 um 15:50
    • #69

    Die Leistungsangabe ist ein "Dicke Hose"-Argument. Es überzeugt erst die Clubbesitzer, dann die Beushcer, wenn damit geworben wird. Viele hören eben nicht nur oder auch gar nicht mit den Ohren. Dann kommen sie in den Club, sehen das System mit seiner spezifischen Optik, auffällig... Wieder: Viele hören eben nicht nur mit den Ohren. Das sehe ich bei Funktion 1 übrigens genauso. Ja, das klingt durchaus gut, keine Frage, aber ein Großteil der Besucher würde das ohne die auffällige Optik der F1-Produkte gar nicht bemerken. Erst die macht es möglich, dass der 08/15-Clubbesucher bei Facebook ein Bild der PA postet mit dem Untertitel "Beste wo gibt!"

    Zum Sound: Den Frequenzgang bekommt man mit einer C7 mit Sicherheit hin, aber ob das Ergebnis dann so ist, wie es die Fangemeinde haben möchte, ist eine andere Frage. Zunächsteinmal gilt für Pegelgrenzen auch weiterhin "Wo kein Kläger, da kein Richter", und die E-Musik-Anhänger werden einen Teufel tun, sich irgendwo zu beschweren. Die besorgen sich eher Gehörschutz, wenn sie das Thema ernst nehmen. Zurück zum Sound: Wie die Sachen rüberkommen, ist den Leuten durchaus nicht egal. Dass in den "amtlichen" Techno-PAs oft 15er im Horn für Lowmids und oberen Bass vorkommen, sehe ich nicht als Zufall. Ein Club, wo wir die Betreuung machen, wird häufig komplett vermietet. Einige der Veranstalter bringen eine eigene PA mit, weil ihnen die Club-PA zu klein ist (Vier recht laute 15/3er plus Subs im Hauptraum von 5m Breite und ca 15m Länge). Einer der Veranstalter bringt einen Haufen Dynacord PWH-Subs, wo sich die Gäste reihenweise über den Sound im Club beschweren und wo der Veranstalter selbst erkannt hat, dass zwei(!) meiner 12er Basshörner deutlich bessere Ergebnisse da drin liefern. Ein anderer kommt mit Stage Accompany XL-Bins, ebenfalls furchtbar. Auch C4 mit B2 gabs, nur einmal, da absolut katastrophal von der Besucherzufriedenheit. Ein weiterer kommt mit vier Stacks Alpha, Tops 4punkt geflogen, Bässe auf einem Haufen. Das waren ursprünglich vier B1 und zwei S2, wo viel mit den Einstellungen und Aufstellungen experimentiert wurde, aber dann wurden acht B1 ohne S2 getestet und für deutlich besser befunden. Aus diesen und anderen Beobachtungen sehe ich das also nicht als Zufall, sondern schon als auf den Markt zugeschnitten an.

  • Monika1985
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    • 26. Dezember 2012 um 18:28
    • #70

    Glaube der Jens hat es mit seinen Beobachtungen recht gut auf den Punkt gebracht.
    Das würde ich sofort Unterschreiben, Danke dafür.

  • aline
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    • 26. Dezember 2012 um 20:12
    • #71

    Die Lautsprecher im Incubus stammen mal jedenfalls von Herstellern die zu den Besten gehören. Ich muss sagen, dass die meisten Clubgänger, eine gute PA von einer schlechten gar nicht unterscheiden können. Dann bekommt man mal Komplimente für eine Billig-PA, wo man denkt die müssen das doch gehört haben, dass der Klang nicht gut war, und für eine Super-PA von Nexo oder Turbosound nicht mal ein Lob, oder sogar eine Anfrage, warum man nicht die andere Anlage genommen hat, denn die war doch viel günstiger im Verleih, und klang auch noch besser. Viele mögen wohl einen sogenannten schlechten Klang mehr, genauso wie der Musikgeschmack, wenn man so manche Musik im Club hört, dann ist das schon eine Demütigung solch "billige" Musik, wie z.B der neue kommerzielle Elektro-House, den ich oft mit Gameboy/Computer Musik aus den 80er bezeichne, über eine Nexo oder Turbosound Anlage laufen lässt. Und dann oft auch noch abgespielt vom Laptop Mp3, die auf irgendeinem Portal heruntergeladen wurden, mit schlechter Qualität. Die Cd-Qualität ist ja auch nicht das Ware, 16bit, 44,1,......bei solcher Qualität, was nützt einem dann, ein teueres PA-System und Mischpult. Und dann nicht zu vergessen die Akkustik ist in den meisten Festhallen und auch Diskotheken eine Katastrophe. Clubbesitzer können jedenfalls mit ihrer Anlage nicht prahlen, wo wer von den Gästen weiss was Turbosound, Nexo, oder Void Accoustics ist,..niemand, und es interessiert auch niemanden.90% der Discogänger gehen auch nicht wegen dem Dj oder der Musik dorthin, sondern zum saufen und flirten. Das ist die Wahrheit. Die Musik, sowie der Klang spielt dort eine ganz nebensächliche Rolle. Natürlich gibt es Ausnahmen. Das Void System ist ein WOW Effekt für die Leute, die kennen nichts von PA und Musik, aber es sieht ja gut aus, dann muss es ja auch gut sein...über den Klang werden die niemals reden, sondern sie werden anderen erzählen welch tolles System im Club stand, das sie sich auch einmal ansehen müssten.

  • oton
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    • 26. Dezember 2012 um 21:07
    • #72
    Zitat

    Die Cd-Qualität ist ja auch nicht das Ware, 16bit, 44,1,......bei solcher Qualität, was nützt einem dann, ein teueres PA-System und Mischpult

    da stimme ich voll zu, für die Restnutzdynamik von ca. 3-4 dB modernen Dancetititel würde ich auch mindestens 24Bit/96Khz empfehlen ....

    Wenn man sich hier durch die meisten Post liest weiss man auf jeden Fall, warum eine Firma wie Void ihre Prioritäten bei der Bewerbung von Anlagen eher weit unter der Gürtellinie ansiedelt ... das trifft das Niveau der damit befassten Techniker doch um einiges besser als schnöde technische Daten ... :wink:

    P.S. wo sind bei all den Bildern eigentlich die leicht bekleideten Discoschlampen die sich vor den Basshörnern räkeln ... kann ja wohl nicht wahr sein, das die Marketingabteilung von Void nicht einmal die EINFACHSTEN Regeln ihres Marktes kennt ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • aline
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    • 26. Dezember 2012 um 21:44
    • #73

    So weit würde ich nicht gehen, das System sieht nicht billig aus. Für Events haben sie ja noch zahlreiche andere Systeme, "normal" aussehen.

    Einmal editiert, zuletzt von aline (26. Dezember 2012 um 23:26)

  • tufkaklto
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    • 26. Dezember 2012 um 22:14
    • #74
    Zitat von "oton"

    Wenn man sich hier durch die meisten Post liest weiss man auf jeden Fall, warum eine Firma wie Void ihre Prioritäten bei der Bewerbung von Anlagen eher weit unter der Gürtellinie ansiedelt ... das trifft das Niveau der damit befassten Techniker doch um einiges besser als schnöde technische Daten ...

    :lol: :lol: :lol:

    ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, das dies hier ein Marketingtread ist. :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Jens Droessler
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    • 26. Dezember 2012 um 22:26
    • #75

    Die Leute reden schon über den Klang, aber können ihn weder definieren noch mit einer guten Referenz vergleichen. Das erfordert gezieltes Training, was man sich als Techniker aneignen kann und auch sollte, wo der normale Clubgänger aber keinerlei Wert drauf legt. Aber die besondere Optik macht diese Systeme greifbar, sie fallen auf und die Leute bringen das dann auch gleich mit "gutem Klang" in Verbindung, wenn ihnen das System aufgefallen ist (auch wenns eigentlich eher optisch als akustisch war).

    Zitat von "oton"

    da stimme ich voll zu, für die Restnutzdynamik von ca. 3-4 dB modernen Dancetititel würde ich auch mindestens 24Bit/96Khz empfehlen ....


    Das meinst du sarkastisch, oder?

    @ klauston: Wenns ein Marketingthread ist, dann bei den falschen Leuten und mit eher negativer Wirkung.

  • LechnerTom
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    • 26. Dezember 2012 um 23:31
    • #76

    Habe ein bisschen zu dem Thema rumgegooglelt: Der "Guru" bei denen ist Rog Mogale. Seiner Meinung nach findet man Kickbass bei genau 91 Hz und eine Anlage im "dance club" sollte einen unter 200Hz ansteigenden Frequenzgang mit Betonung des Unter-100Hz-Bereiches sowie einen Einbruch bei 2 - 4 kHz haben.

    http://www.voidaudio.com/support/item/d…5bceb7c75a.html

    Wenn man diese Musikrichtung immer genau so EQen muss, erhebt sich die Frage, warum nicht der Künstler / Tonmeister diesen Frequenzgang bereits in der Form auf CD / Mp3 brennt, so daß das PA-System "nur" noch flat sein muss.

  • Monika1985
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    • 27. Dezember 2012 um 01:55
    • #77
    Zitat von "LechnerTom"

    Wenn man diese Musikrichtung immer genau so EQen muss, erhebt sich die Frage, warum nicht der Künstler / Tonmeister diesen Frequenzgang bereits in der Form auf CD / Mp3 brennt, so daß das PA-System "nur" noch flat sein muss.


    Das hat nicht´s mit der Musikrichtung zu tun, sondern mit den besonderen Eigenschaften deines Gehörsinns.
    Da es hier noch eine Abhängigkeit vom Schalldruck gibt (nicht jeder dröhnt sich ständig 120db rein)
    ist es viel Sinnvoller, das die Scheiben bei gemäßigter Lautstärke auf jeder Hifi Anlage auch gut klingen und
    wer im Club höhere Lautstärken fährt dies dementsprechend korrigiert.
    Auch gilt das nicht nur für Clubs, sondern generell
    Das es dann auch bei 70dB auch noch nach was klingt, benötigst Du dann auch eine "Loudness Korrektur"
    aber eine andere.

  • Jens Droessler
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    • 27. Dezember 2012 um 05:56
    • #78

    Richtig. Mit dieser Korrektur hat Herr Mogale Recht. Ein Musikstück sollte möglichst so aufgenommen sein, dass es bei den zuhause üblichen Abhörlautstärken gut klingt (was übrigens auch das ist, wovon verlustbehaftete Kompressionsalgorhitmen ausgehen und nur dann korrekt funktionieren). Auf andere Lautstärken sollte man es dann beim Abhören anpassen. Ein bei 90dB ausgewogen abgemischtes Stück, gerade mit Instrumenten wie E-Gitarre, hört sich mit 120dB und unkorrigiert linearem (oder was man so nennt) Frequenzgang eher schlimm an, die Mischung kann nicht passen, und das liegt am Gehör. Die Gitarren werden schnell zu Sägen (es sei denn, sie waren vorher schon eher zu dumpf). Umgekehrt hören sich einfache Stereomitschnitte von Rockkonzerten bei 90dB dann eher mumpfig an, ein wenig nach Badewanne am EQ, Vocals im Hintergrund etc., und das obwohls auf der Veranstaltung in bester Ordnung war. Der eine oder andere wird sich jetzt denken "Ich habe auf der Veranstaltung aber keine Senke von 2-4kHz am Master-EQ und auch keine fette Anhebung im Bassbereich". Das ist soweit richtig, ober solange mit dem Ohr gemischt wird, passiert das mit zunehmender Lautstärke ganz automatisch in den Kanälen und Bus-EQs. Das eine oder andere PA-System macht das übrigens schon von allein, pegelabhängig!
    Genug des Exkurses. Über die 91Hz für Kick, und nur diese 91Hz (sucht nicht woanders nach Kick!), habe ich die Tage schon herzhaft gelacht. Ich denke, der Mann war zu lange in Tibet... ;)

  • billbo
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    • 27. Dezember 2012 um 14:00
    • #79

    Rog Mogale? Den gibt's wirklich?

    Ist das nicht der Typ, den man vor einiger Zeit mal im Netz neben so 'nem Stapel Rutschen bewundern konnte und der dabei drein schaute, als ob er damit bis Geschäftsschluss plus unbezahlte Überstunden persönlich die Mauern von Jericho besenrein abräumen müsste?
    Ich dachte damals, das wäre Comic... :roll: ... war wohl der Alkohol. :oops:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jens Droessler
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    • 27. Dezember 2012 um 18:29
    • #80

    @ billbo: Den gibts wohl wirklich. Oder jemanden, der behauptet, so zu heißen. Der Typ im verlinkten Video, das isser.

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