Eben, das meinte ich ja, und das ist ja auch nicht schlimm......
Beiträge von Jens Droessler
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@ f8274: Da bin ich aber ganz anderer Meinung.
Zum Thema sauberer Klang und guter Preis: Schau dir mal die Polarplots an! Und dazu bleibt noch zu sagen, dass JBL froh sein kann, dass noch keiner "Krokodile" davon gemacht hat! Dazu kommt noch, dass selbst im Hörvergleich der HT einfach nur nervt. Welchen Grund gäbe es denn noch, die gleichen 12er nochmal in eine Drei-Weg-Variante zu stecken? JBL hält es bei einem Listenpreis von über 2300 Euro nicht mal für nötig, dem unteren 12er nochmal eine Spule zukommen zu lassen, um ihn tiefer auszukoppeln, was das Abstrahlverhalten drastisch verbessern würde. Nein, die 5 Euro muss JBL ja noch zusätzlich einstecken (wobei sie die Box um diese 5 Euro ruhig teurer hätten machen können, denn es gibt ja offensichtlich genügend Leute, die sich von den 3 Buchstaben ohne Vergleich blenden ließen. Dazu kommt noch, dass die Gehäuse äußerst miserabel verarbeitet sind. Die SR4719X sollte man gleich nach dem Kauf zusätzlich verstreben, und das bei einem Sub, der über 2000,- Euro kostet! Ich finde diese Boxen um Faktor 2 überteuert. Sie ist allerallerhöchstens 1000 Euro wert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ein absoluter Witz.
Mach mal einen Direktvergleich mit der Coda R40 oder auch "nur" mit der HK VT212 und wiederhol dann nochmal, dass die SRs den Preis wert sind.
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@ test: Einfache Sache: Falscher Treiber! Aber auch ein normalerweise bestens geeigneter Treiber hätte an so einem Horn seine Probleme. Sowas ist eher ein Fall für 4 10"er.
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Jemand fragte, was da rauskommt, wenn man echte 5000W auf einen dieser "Super-LS" gibt. Die Antwort lautet: Rauch!
Das Clarion 80cm Dingen verträgt grademal 300W, wenn ich mich recht erinnere.
Ja, der W7 von JL ist schon ein guter Woofer fürs Auto, aber im PA-Bereich fehl am Platze.
Die quadradtischen Woofer sind allesamt SCHROTT. Böses Klirrverhalten und mehr. Aber der Markt will es halt....
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Naja, MAL ganz kurz blinken kann die Clip-LED schon. Das macht dem LS nichts. Das bedeutet nämlich, dass der Clipschwellwert kurz überschritten wurde. Weder nimmt der Bass-LS davon Schaden noch der Zuhörer Notiz davon. Ich würde denn Controller so einstellen, dass er im Normalfall schon vor dem Clipping kappt, aber manche Signale schießen dennoch ein klein bisschen drüber..... was aber wie gesagt nicht so schlimm ist. Selbst die Super-Duper-Schaltungen in den Crowns können Clipping nicht vollends verhindern, manchmal schießt es halt drüber....
ABER: Bei Fullrange-Boxen wäre ich da vorsichtig! Clipping ist für Kompressions-Treiber tödlich.
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15er BR und 18er "Rutsche" im gleichen Frequenzbereich.... muss ich noch mehr dazu sagen?
Ansonsten wusste ich gar nicht, dass es PA-Kram von Quadral gibt/gab.....
Je nach dem, was diese "Rutschen" können, könnte man das System im Bassbereich nochmal aufsplitten. Dann wäre beides betreibbar. Die Neupreise kommen schon hin, aber die Zeck-Kisten sind garantiert älter als der Rest.
Aber manche der Aussagen finde ich beunruhigend.......
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@ Soundklinik: Also, für mich ist die Grenze zwischen BR mit Expo-Vent und rearloaded Horn mit Vorkammer mehr oder minder fließend.....
langes Horn, kleine Kammer ---> rearloaded Horn
kurzes Horn, größere Kammer ---> Expo-BR
Man kann sogar die selben Gleichungen für beides nutzen, siehe AJHorn und Co.Die sog. "Rutschen" liegen IMO sozusagen genau in der Mitte zwischen den beiden.
Aber bei all diesen PRodukten gibt es so vieles zu beachten, wenn man sie baut. Den meisten Herstellern traue ich es nicht zu, alle zu bedenken, denn solche Konzepte verbannen die Hersteler in die Ecke "Billig und hauptsache BRUMM" und genau so klingt es dann.
Auch diese alten W-Bins mit BR hätte man ordentlich designen können..... hat man aber nicht! Jemand hat halt ein Loch in die Kammer getan und dabei nicht an die Auswirkungen des Stackings gedacht...
Meine Ansprüche an Tiefbass sind im Normalfall recht einfach: Der normale E-Bass sollte komplett übertragen werden, d.h. ca 45Hz wäre schon gut und ist IMO mit vertretbarem Aufwand machbar.
Desweiteren sehe ich das auch so: Es gibt nicht die Eier-legenden Wollmilch-Sau im Bassbereich..... wohl aber praktikable Wege, z.B. Hörner bis 60Hz runter und noch Infras drunter.... muss natürlich ordentlich angepasst sein.
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1HE Endstufen mit so wenig Leistung sind "Spartengeräte" und daher immer ziemlich gut. Kein 'Hersteller würde Geld investieren, um einen 1HE Billig-Amp ala T.Amp zu bauen.....
Ich hätte da noch die Peavey DPC1400X zu empfehlen. 6,5kg und 2x 500W an 4 Ohm. Oder die kleinste PowerSoft....
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Was für Hybriden meinst du? Wahrscheinlich doch Hörner, bei denen, vereinfacht gesagt, ein Loch in die Rückkammer gemacht wurde. Oder meinst du Rearloaded Hörner (wo es irgendwo eine Grenze gibt zu BR mit Expo-Vent)?
Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ein Horn mit BR in der Kammer ist schwer zu konzipieren, denn einerseits darf das Horn auch beim Stacking die Lo-CutOff-Frequenz nicht nach unten verschieben, andererseits ist dadurch aber der größte Vorteil von Hörnern dahin. Dazu kommt dann noch, dass der BR-Part eine ganze Ecke ineffizienter ist als der Horn-Anteil.
Ich würde sagen, sowas macht auch nur bis zu einer bestimmten Größe Sinn. Denn wenn ich von diesen Hybriden vier Stück pro Seite hinstellen muss, um ein bestimmtes Event zu beschallen, dann kann ich auch vier vollwertige Hörner nehmen, die nicht so viel größer wären, aber den Hornsound und -pegel bis ganz unten liefern.... bei noch größeren Events wären vollwertige Hörner dann schon kräftig im Vorteil....
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Schau mal, ob dir andere Amps an den Subs nicht weiterhelfen, denn eigentlich müssten 2 1018 unter je ein Top ausreichen..... Wie werden diese denn bisher betrieben?
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@ StefanH: Nein, auch die Treiber müssen zeitlich angeglichen sein, was bei passiver Weiche nur mit Allpass-Filtern geht.
Ein Beispiel:
Trennfrequenz 1kHz. Der HF-Treiber sitzt ca 33cm vor dem Woofer (horngeladenes Coax-Top). Das ist ca 1ms Laufzeitunterschied, was bei 1kHz Trennfrequenz schon recht viel ist. Aber: Das System ist in Phase, da 1ms genau eine ganze Schwingung darstellt. Nun wird genau auf der Trennfrequenz ein Signal eingegeben. Dieses erreicht das Ohr/Messmikrofon zuerst aus dem HT und 1ms später aus dem Woofer. Und das soll der Hugo korrigieren können?Edit: Und selbst das alles gilt nur idealisiert auf Achse....
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Zitat von "CaptainChaos"
Warum unten auch 24db ? Damit ich erst spaeter abschneide ?Nein, damit deine Subs besser vor Infraschall geschützt sind und so mehr Pegel können.
Wieviele Boxen setzt ihr denn ein? 2 Tops pro Seite oder wie? Und ihr habt getrennte Amp-Racks für links und rechts? Ansonsten könnte eine Endstufe die vier HTs locker antreiben.
Wenn ihr schon beim bi-amping ankommt, dann würde ich auch über eine zusätzliche Spule für den unteren 12er nachdenken. Das macht die Mitten sauberer. Allerdings könnt ihr die Boxen dann nur noch bi-ampen, da die ursprüngliche Passiv-Weiche dafür nicht ausgelegt ist. Aber ich denke, ihr würdet eine Verbesserung feststellen.
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@ Krusty: Die passive Trennfrequenz bleibt gleich. Diese gilt aber nur bei den Pegelverhältnissen, bei denen die Weiche entwickelt wurde. Z.B. wird ein HT passiv im Pegel angepasst, damit er genauso laut ist wie der Woofer. Dann kommt der Hochpass bei einer Trennfrequenz, deren -3dB Punkt der Frequenz des -3dB Punktes des Woofers entspricht. So addiert sich das Ganze zu einem flachem Frequenzgang auf. Wenn ich jetzt den Pegel des HT senke, liegt der -3dB Punkt höher oder wird gar nicht mehr erreicht. Also verschiebt sich der Frequenzübergang. Bei einem normalen Digitalcontroller und einzeln geampten LS passiert das natürlich auch, aber da kann man ja selbst Hand anlegen und die Passfrequenzen anpassen, da ich ja nicht unbedingt symmetrisch trennen muss (z.B. Woofer bei 1200Hz tiefpassen, aber HT erst bei 1400Hz hochpassen). Aber der Hugo ist nunmal starr.
Deshalb ist es bei den üblichen analogen Aktivweichen auch sehr wichtig, dass der Pegel beider LS bei Trennfrequenz gleich ist, da sonst ein LS effektiv anders getrennt wird als der andere. Und da solche Weichen nur symmetrische Trennung zulassen (man kann die Frequenz für Hoch- und Tiefpass nicht getrennt einstellen)........
Ein Bild könnte verdeutlichen, Was ich meine, aber ich hab grad keins zur Hand.
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@ tthorsten: Das setzt aber einen guten Kopfhörer voraus..... und die sind äußerst dünn gesäht.....
@ Wulfson: "Saubere Mitten".... der war echt gut. Wenn man aus den Kisten saubere Mitten möchte, muss man erstmal die Weiche umbauen! Denn was JBL da für einen so riesigen Haufen Geld verkauft, traut sich selbst Peavey nichtmal für ein Viertel des Preises!
@ CaptainChaos: Ich würde auch bei 120Hz trennen, mit 24dB/Okt (möglicherweise Linkwitz-Reiley) und auf keinen Fall Subs und Tops überlappen lassen. Dazu noch den Hochpass bei 35Hz auf 24dB geändert und schon ist die Sache sicherer.
Überlegt euch, wenn ihr auf sauberen Mittensound steht, mal, ob ihr die Tops nicht bi-ampen wollt. Dann ließe sich da einiges machen....
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Normalerweise kann ich bei Kunden, die einigermaßen Ahnung haben, sogar mein C-Rig platzieren, obwohl auf dem Rider steht "Nur d&b oder oder oder"...... man muss die Leute nur zu überzeugen wissen. Wenn es natürlich ein ungewaschenes Dummbrot ist, dann besteht der weiterhin auf d&b, denn er weiß ja gar nicht, dass ich ihm gerade erklärt habe, dass ich dieses Event auch günstiger, aber nicht schlechter, abwickeln kann....

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@ tthorsten: Wir hätten da auch noch einen alten 388er Omnidrive..... der hat auch acht Ausgänge. Dann wäre da noch das DriveRack 480....
@ StefanH: Der virtuelle vierte Weg ist keine so tolle Sache. Man sollte es tunlichst vermeiden, da die Lautstärke getrennt zu regeln. Denn in der Box steckt eine passive Weiche mit was weiß ich, 18dB/Okt. oder auch 24dB, ist aber für den Sachverhalt egal.Gebe ich knapp unterhalb der Trennfrequenz ein Signal rein, kommt das bekanntermaßen nicht nur auf den 12er, sondern immernoch, aber etwas leiser, auch auf den HF. Wenn ich nun an "virtueller" Stelle im Controller den Pegel des HF korrigiere (sei es manuelle, weil zu laut, oder durch den Limiter zurückgepfiffen), verändere ich zudem auch noch die effektive Übergangsfrequenz und ich behaupte mal, dass der Hugo sich nicht so programmieren lässt, um das kompensieren zu können (Man müsste für jede Pegelveränderung grob eine eigene Messung im Speicher haben und diese sozusgane nahtlos überblenden, kurzum: (noch) unmöglich).
Genau das Gleiche gilt für eine Delaykorrektur für den "virtuell" aktiv getrennten HT. Sowas würde sich unweigerlich sehr störend im Übergang breit machen. Der TThorsten hat da schon recht, der HF Treiber müsste passiv per Allpass schon angepasst sein, sonst geht da gar nichts. Denn der FIR-Controller (ich habe mich damit befasst!) kann Frequenzbereichs-Überlappungen nicht ungeschehen machen! -
Ich weiß nicht, ob du es schonmal erwähntest, aber wieviele B1801 willst du denn pro Amp betreiben? Ich gehe mal davon aus, dass sich diese auch bei 800W-1kW wohlfühlen... und so sollte man sie ruhig ampen, z.B. je 2 an einen Kanal DigAm7000 (dann aber auch ruhig mal drei oder notfalls vier pro Kanal...) oder etwas underpowered 2 an einen Kanal DigAm5000....
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Hmm, also ich persönlich glaube nicht, dass das VDOSC weniger schmutzig ist als andere State-Of-Art Systeme, schließlich sind auch nur konventionelle Komponenten drin. Aber vielleicht hat es mit dem EQing zu tun, das man dem System bei den genannten VAs zukommen ließ. Siehe Fletcher-Munson-Kurve..... ziehe ich ein paar Frequenzen, ist der Lautheits-Eindruck dahin, dafür klingt es sehr angenehm und erst, wenn man versucht, mit Leuten zu kommunizieren und man merkt, dass das höchstens per Zeichensprache geht, weiß man, dass es wirklich laut ist.... auch Verzerrungen tragen zum Lautheits-Eindruck bei, aber ich würde mal sagen, dass da alle ordentlichen Systeme wenig Probleme haben...
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Wenn du doch eh ein gemischtes Konzept fährst und das auch weiterhin möchtest, nimm doch einfach DigAms für die Subs und was immer dir recht ist für die Tops......
Im Bassbereich kann man der DigAm garantiert keinen schlechten Klang vorwerfen! Ich hab gerade gestern wieder mit der DigAm im Bassbereich gearbeitet und bin vom Klang sehr angetan. Für den Hochtonbereich würde ich sie wirklich nicht nehmen....
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Was übrig bleibt:
LAB fp-Serie
RAM BUX
RAM DQL (oder so)
und bald
PowerSoft Digam K10 (die wird ja wohl besser klingen in den Höhen, liegen ja schließlich ein paar Jahre Entwicklung dazwischen...)